Buchenheim erklärt den raschen Aufholprozess in Kerneuropa gegenüber Großbritanien mit der Begründung, dass Kerneuropa bereits in der vorindustriellen Revolution das wichtigste gewerbliche Zentrum der Welt darstellte, welches eine hohen Niveau an Humankapital besaß und dieses in der ersten Häkfte des 19. Jahrhunderts weiter ausbaut wurde durch Bildungsreformen, die den Alphabetisierungsgrad starkl erhöhten.
Durch die Alphabetisierung der breiten Bevölkerungsmaße entstand die Voraussetzung für das formale Lernen, welches laut Buchenheim grundlegend für die Industrielle Revolution.
Aus der Sicht Buchenheims stellt die französischen Revolution und die Herrschaft Napoleons den Durchbruch für den Aufholprozess Kerneuropas gegenüber Großbritanien, weil mit der französischen Revplution die Abschaffung der Leibeigenschaft der Bauern, alle Sonderrechte und Privilegien abgeschafft wurden und die vollständige Gewerbefreiheit eingeführt wurde, sodass in der französischen Gesellschaft ein Modernisierungssschub einsetzte und mit der Herrschaft Napoleons über Europa auch Kerneuropa davon beeinflusst wurde.
Sowohl die Verbündeten Napoleons reformierten ihr Herrschaftsgebiet als auch die unterlegenen Länder, die die Ursach für ihren Niederlage gegen Napoleon an den veralteten Strukturen sahen und darafhin den Staat,die Gesellschaft und auch die Wirtschaft reformierten.
Wenig Bedeutung schenkt Buchenheim den Rohstoffen weil es möglich ersten Substitutionsmöglichkeiten gab.So nutzte beispielsweise die Schweiz Wasser als Energieträger anstatt Kohle.Zweitens waren Rohstoffe importierbar und stellten kein abosulutes Hemmnis einer industriellen Revolution dar.Für Buchenheim stellt eine breite Humankapitalbasis die Grundvoraussetzung für eine industrielle Revolution.
Der englische Entwicklungsvorsprung führte zum Handel mit Kerneuropa, sodass europäische Märkte einen Konkurrenzdruck hatten sich zu entwickeln.Unternehmen , die nicht effizient produzierten gingen Konkurs sodass nur konkurrenzfähig Unternehmen am Markt blieben.
Die englische Technik wurde imitiert und adaptiert.Viele Handwerker aus Kerneuropa arbeiteten in englischen Fabriken um zu erlernen wie man die Maschien baut.Doch die kerneuropäischen Unternehmen besaßen Wettbewerbsvorteile gegenüber englischen Unternehmen wie z.B die geringeren Transportkosten und niedrigeren Arbeitskosten und konnten so expandieren.
Die industrielle Revolution in Großbritanien führte zu einer Lebensstandardsteigerung der britischen Bevölkerung sodass Großbritanien zu einem wichtigen Absatzmarkt für kerneuropäische Konsumgüter wie, z.B Luxusartikeln wie Uhren oder deutsches Spielzeug.
Desweiteren unternahmen britische Unternehmen Direktinvestitionen in Kerneuropa indem sie Fabrikanlagen bauten und Eisenbahnverbindungen.

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