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Byzantinisches Reich

Erstellt von Opala, 10.10.2008, 21:37 Uhr · 834 Antworten · 51.402 Aufrufe

  1. #171
    Avatar von Evros

    Registriert seit
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    Beiträge
    265
    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen




    Hab auch so eine Flagge mit dem Doppelkopfadler. Einziger Unterschied ist das der Adler kein Schwert hält sondern ein Kreuz. Ist die einzige die an der Wand hängt, für die Greece Fahne gibts leider kein Platz. Nur eine kleine Flagge am Schreibtisch *feel like el presidente*.

  2. #172
    Avatar von De_La_GreCo

    Registriert seit
    17.08.2008
    Beiträge
    23.743
    Zitat Zitat von Evros Beitrag anzeigen
    Hab auch so eine Flagge mit dem Doppelkopfadler. Einziger Unterschied ist das der Adler kein Schwert hält sondern ein Kreuz. Ist die einzige die an der Wand hängt, für die Greece Fahne gibts leider kein Platz. Nur eine kleine Flagge am Schreibtisch *feel like el presidente*.
    wollte mir auch ne make fahne besorgen aber dann wäre ich zu überfühlt mit flaggen hahaha

  3. #173
    Avatar von Godzilla

    Registriert seit
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    Beiträge
    12.022
    Zitat Zitat von alex281290 Beitrag anzeigen
    Die Diskussion gefällt mir

    Anbeten ist eine Sache die natürlich jeder für sich entscheiden muss, zumal es heute auf die Menschen wohl lächerlich wirken mag,
    sie zu verstehen wollen kann jedoch niemals falsch sein.
    Zudem ist Jesus sein Märtyrertod in der Wissenschaft stark bezweifelt.
    Die Götter zu ehren bringt nichts wenn man den Polytheismus nicht verstanden hat, das ist richtig.
    Natürlich ist es nicht falsch sie zu verstehen und die Philosophie dahinter zu verstehen. Aber es geht mir ja speziell darum die Götter nicht nur zu verehren, sondern an diese auch zu Glauben. Was nunmal der Großteil der Hellenen damals taten.

    Das Göttliche ist alles lebendige und lebt nur davon sich selbst zu mehren, die Götter sind Multiplikationen des "einen", was "alleine"
    nicht existieren kann.
    Der Kosmus (Kosmima/Juwel ist ebenso davon abgeleitet) ist etwas unendliches in einer perfekten Ordnung, die Götter sind in ihm
    geboren, leben darin und schaffen Leben in sich. Es ist ein allumschließendes sein, alles ist im "Sein" enthalten.
    In der hellenischen Weltanschauung ist alles lebendige Materie, die Götter, das Wort, der Gedanke, die sterblichen etc somit sind die
    sterblichen und die Götter auch vom gleichen "Geschlecht".

    Platon und Aristoteles erwähnen Parmenides, Schüler des Xenophanes.
    Aristoteles nannte ihn "den ersten >>Enisas<<" (Anhänger des Einen) und die Christen sahen in "xenophanischen Gott" den einen Gott,
    da sie in der monotheistischen Weltanschauung lebten.
    Wie aber schon gesagt sind die Götter >>Multiplikationen des Einen<< und man darf nicht mit einer Weltanschauung,die der damaligen
    Zeit nicht gerecht wird, die Philosophen und deren Anschauungen interpretieren, was heute leider immernoch gang und gebe ist.
    Und genau das wurde leider von den Christen gemacht, und was ihnen nicht passte wurde zerstört.
    Bevor das Christentum überhaupt zur Weltreligion wurde, wurden auch sie verfolgt, gejagt und ebenfalls versucht deren Religion zu zerstören. Konstantin war der erste Kaiser der überhaupt die "Eier" dazu hatte, alle Religionen zu tolerieren. Nach seinem Tod, als dann auch das Christentum vorherrschend wurde, waren es eben die Christen die andere verfolgten.

    Zurück zu den Göttern
    Wie gesagt der unendliche Kosmos entsteht immer durch sich selbst von innen heraus (ΑΝΑΔΥΕΤΑΙ ΑΦ` ΕΑΥΤΟΥ)und ist der Schöpfer der Götter, welche ihren
    eigenen "Gesetzen" gehorchen.
    In der hellenischen Weltanschauung sind diese Gesetze:
    ΑΝΤΙΠΕΠΟΝΘΟΣ: Ursache und Wirkung
    Νόμος : die Gesamtheit der universellen physikalischen Gesetze
    ΑΝΑΓΚΗ : brauchen und Schicksal

    In der hellenischen Weltanschauung gibt es nach dem Tod kein "Urteil","vor dem Herrn stehen", "Himmel und Hölle".
    Alles "tote" wird automatisch heilig und durch die Arete (Tugend) entkommt die Seele der "Spirale der Zeit" und wird zum ΔΑΙΜΩΝ (Daimon), was positiv ist.
    Der Daimon ist eine "primitive" Gottheit.
    Vergleichen kann man das mit dem Weg Heracles und die Aufnahme eines sterblichen in den Olymp.
    Es gibt kein Urteil, das stimmt. Jedoch gab es schon eine Unterwelt(Hades), ein kalter dunkler Ort, oder auch Tartaros, welches ein Teil der Hades ist. Umso erschreckender wäre es für einen gläubigen zu wissen/glauben, dass man ohne Urteil im Hades verwesen wird.
    Wie man ja weiß durften nur "besondere" Leute in den Olymp aufsteigen.

    Da ist es für mich persönlich angenehmer zu wissen, dass man mir vergeben kann und ich in eine Art Paradies aufsteigen darf.

    Olympianer ist eine andere Bezeichnung für die Götter und der Olymp ist in der hellenischen Weltanschaaung ein "Lichtreich" außerhalb
    unserer Dimension. Olymp ist abgeleitet von λάμπο (lambein = shining = scheinen).
    Die Götter sind die "leuchtenden" und der Olymp ist deren zuhause. Der Olymp ist kein geographischer Ort und nicht mit dem
    Berg Olymp zu verwechseln, welcher nicht das Heim der Götter ist.
    Naja der Berg Olymp liegt im sogenannten geographischen Ort, somit stimmt es ja schon das auch der Berg die Heimat war. Man darf sich das ja nicht so vorstellen das sie dort alle rumchillen etc. Viel mehr kann man es sich als eine Art "Treffpunkt" der Götter vorstellen.

    Ebenso werden in der hellenischen Weltanschauung Ideale wie Eunomia ("gute Ordnung"), Ehrlichkeit, Freiheit, Gerechtigkeit, Glück, Schönheit etc.
    verehrt. Sie spiegeln sich durch den Menschen wieder.
    Einfach ausgedrückt, der Hellene ist der freie Mensch.
    Das stimmt schon. Nur waren damals nicht alle Gläubiger der Götter Treu, Ehrlich, etc. Aber das kann man wohl in allen Religionen so einordnen.

    Wenn du davon ausgehst, die Christen hätten sich daran orientiert (die Philosophen entwickelten die Maximen, die von den Göttern kamen, weiter)
    und weiterentwickelt, verwundert es doch wie gegensätzlich die beiden Ansichten sinnt.
    Die Hellenen glauben an ein schon immer existierendes "Eins" was sich selbst multipliziert, während die Christen von der Schaffung der Erde von Gott ausgehen.
    Das stimmt schon, behaupte ja auch nicht das das Christentum eins zu eins das selbe wäre wie der Glaube an die olympischen Götter. Jede Religion weist Unterschiede auf, aber wenn man sich mal gründlich Gedanken macht, wird man in allen Religionen Ähnlichkeiten wiederfinden.

    Wenn ich mir unsere Weltreligionen ansehe, habe ich das Gefühl sie dienten nur dem Zweck den Menschen zu unterdrücken, auszunutzen und einzuschüchtern.
    Ich möchte nicht eine bestimmte Religion für dei Fehler der Menschen verantwortlich machen aber dazu gleich mehr.
    Naja das selbe kann man dann ja auch auf die Götter der Antike denken. Schließlich war es ja auch (zumindest im hellenischen Raum) eine Weltreligion bzw die vorherrschende Religion. Bezweifle das Religionen dazu erschaffen wurden um Leute zu unterdrücken. Religionen, bzw der Glaube an ein höheres Wesen stammt wohl eher aus den primitivsten Zeiten der Menschheit, Zeiten wo man grad erst das Feuer entdeckt hat.

    Wie darf man das denn bitte verstehen?
    Die Menschen hatten jeder ihre eigene Kultur, meinst du das Pantheon und die anderen Tempel und Bauten wurden einfach aufgegeben als das Christentum kam?
    Als hätte es die Menschen damals erlöst?
    Du kannst nicht ernsthaft der Meinung sein, dass sich die damaligen Völker freiwillig einfach so dem Christentum zugewandt haben.
    Es existierte auf der Welt eine Vielfalt von Kulturen, was wünschenswert ist, und die werden sich mit Sicherheit nicht freiwillig fremdem Kulturen unterworfen haben.
    Zumal du mir die sogenannte Logik mal erklären musst, was war am Christentum logisch, dass die Menschen ihre teils über 1000 Jahre alte Kultur aufgaben?
    Es geht mir ja auch um den griechischen Raum indem das Christentum zur vorherrschende Religion wurde. Nicht um die Verbreitung des Christentums weltweit.

    Es war damals die Überzeugung.Diese Begann mit dem angeblichen Zeichen, welches Konstantin im Himmel gesehen haben soll(damit meine ich die Schlacht die an der milvischen Brücke stattfand). Konstnantin tolerierte daraufhin das Christentum, es wurde sogar zur Staatsreligion. Die Leute wurden zu einem großen Teil überzeugt wurden. Gewaltvolle Taten der Christen wird es sicherlich gegeben haben, aber das war ja in anderen Religionen nicht anders.


    Das Denken an sich hört nie auf, aber wo bitte hat sich das Christentum weiterentwickelt?
    Wo ist die Tugend geblieben? Man hat sich nicht entwickelt sondern ist stehengeblieben, wodurch man die Menschen sehr lange ausnutzen und ausbeuten konnte.
    Das Christentum hat sich nicht weiterentwickelt. Das stimmt schon. Aber die Menschheit, insbesondere diejenigen die in christlichen Ländern leben. "Die westliche Welt" sogesehen.

    Ganz ehrlich, ich finde schon das einige Menschen kritischer werden was gewisse Themen betrifft.
    Das klingt jetzt blöd, aber das Internet ist eine Bereicherung für die Menschen. Und dort sehe ich die Zukunft des kritischen Menschen.
    Ja sicherlich. Schließlich ist das Internet das beste Medium um seine Meinung zu verbreiten. Es ist eine Art "globale virtuelle Agora".


    Natürlich war die Renaissance was positives, ihre Auswirkungen auf den Menschen dürften jedoch eher schwach gewesen sein, zumal das "Wissen" was oben kurz beschrieben ist,
    in dieser Form schon längst tot war.
    Tatsache ist, die Christen haben die meisten Werke der Philosophen als "Teufelswerk" zerstört.
    Die Gründe dafür liegen für mich auf der Hand, ich will aber die Christenfreunde hier nicht verärgern^^
    Das kann man so oder so sehen. Das byzantinische Reich bewahrte die Werke der Philosophen auf. Auch wenn es eine düstere Epoche unter Justinian wurde. Aber von allen westlichen Reichen, bewahrte das byzantinische Reich am ehesten diese Werke auf.

    Mir ist beim besten Willen nicht klar, welchen Grund es geben soll diesen Glauben abzulegen.
    Naja, es ist eine Sache die Geschichte, Tradition, die Philosophie der mythologischen Geschichte, Götter, etc zu verstehen und nützlich auszuleben.
    Aber es ist eine andere an diese Götter noch heute wirklich zu glauben. Was nunmal die Griechen in der Antike taten.

  4. #174
    Avatar von VoxPopuli

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    The firesteels have been interpreted as the initials of the imperial motto Βασιλεὺς Βασιλέων Βασιλεύων Βασιλευόντων (Basileus Basileon Basileuon Basileuonton) or Βασιλεὺς Βασιλέων Βασιλεύων Βασιλεῦσι (Basileus Basileon Basileuon Basileusi), translated as "king of kings, ruling over rulers".
    Es gab da doch mal diesen einen Basileus, der war doch u.a. bekannt als "Bulgarenschlächter", habe ich das noch richtig in Erinnerung?

  5. #175
    Avatar von artemi

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    Zitat Zitat von AlphaOmega Beitrag anzeigen
    Es gab da doch mal diesen einen Basileus, der war doch u.a. bekannt als "Bulgarenschlächter", habe ich das noch richtig in Erinnerung?
    ja, der hat uns gezeigt, wie man mit slawen umgehen muss

  6. #176
    Avatar von Macedonian

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    5.738
    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen












    Macedonian

  7. #177
    Kejo
    Für die Türken bzw. Osmanen ist der Fall Kostantîniyyes und die Geburt Istanbuls natürlich ein Markstein und Wendepunkt ihrer Geschichte. Es symbolisiert den Anfang vom Ende des Hellenismus in Anatolien und hat auch für die Muslime eine Bedeutung, da der Prophet Hz. Muhammed (sav) nach einer Überlieferung (Hadith) sagte:

    Konstantinopel wird erobert werden. Gesegnet sei der Befehlshaber, der es einnehmen wird, und gesegnet seien seine Truppen.

  8. #178
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von AlphaOmega Beitrag anzeigen
    Es gab da doch mal diesen einen Basileus, der war doch u.a. bekannt als "Bulgarenschlächter", habe ich das noch richtig in Erinnerung?
    ja war der hier


    Basil II - Wikipedia, the free encyclopedia

  9. #179
    Avatar von Godzilla

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    Griechisches Feuer


    Das Griechische Feuer (griechisch Ὑγρὸν Πύρ Hygròn Pýr, neugriechisch Υγρό Πυρ Igró Pir „flüssiges Feuer“) war eine im byzantinischen Reich seit dem 7. Jahrhundert verwendete militärische Brandwaffe.
    Die Erfindung der Waffe wird in den Quellen dem griechischen Architekten Kallinikos zugeschrieben, der aus Heliopolis (heute Libanon) vor den Arabern nach Konstantinopel geflohen war. Wahrscheinlich im Jahre 677, oder kurz zuvor, gelang es ihm während eines Krieges mit den Arabern, das System des Griechischen Feuers für die Dromone zu entwickeln. Dies war von entscheidender Bedeutung bei der Abwehr der arabischen Belagerung von Konstantinopel (674–678).
    Bereits in der Spätantike waren sowohl auf oströmischer/byzantinischer Seite als auch bei den Gegnern Roms immer wieder ständig weiterentwickelte Brandwaffen zum Einsatz gekommen. So scheinen entsprechende Vorläufer bereits kurz nach 500 unter Kaiser Anastasios I. im Kampf gegen den rebellischen Heermeister Vitalianus eingesetzt worden zu sein. Auf diese Entwicklungen griff Kallinikos zurück. Seine wesentliche Neuerung, die letztlich das Griechische Feuer ausmachte, war der Siphon, in moderner Terminologie eine Art Flammenwerfer. Auch nach Kallinikos setzte sich die Entwicklung weiter fort. So entstanden Handsiphon und Strepton Ende des 9. oder Anfang des 10. Jahrhunderts.






    Greek Fire: The Byzantine Secret Weapon | Neo Byzantium

  10. #180
    Avatar von De_La_GreCo

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    Beiträge
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    Zitat Zitat von Macedonian Beitrag anzeigen








    Macedonian
    bin aber echt froh das ich sone flagge gefunden habe

    die gibts eig kaum (also da wo ich geguckt habe) wollte schon die kirche fragen ob ich eine abkaufen kann hahahaha

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