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Cetnici-Tschetniks

Erstellt von MIC SOKOLI, 04.02.2005, 14:28 Uhr · 973 Antworten · 52.147 Aufrufe

  1. #241

    Registriert seit
    11.12.2004
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    1.484
    Warum nennt Himmler Drazas Cetnici abfällig "Banden". Danke für das Komplimwent SS Sturmbandführer Himmler, damit waren sie ja laut Metkovic äusserst zufrieden mit der Cetnik-Kollaboration ...

    Und warum schwärmen die Nazis im Gegensatz dazu von den rassisch reinen Skipetaren ...?

    Hierzu Küntzel:

    "Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. "Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elementedes albanischen Volkes", schwärmte Neubacher im September 1943 in einemTelegramm nach Berlin. ... Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der "für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte" den Befehl, aus "diesem Bergvolk stolzer Waffenträger" (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die "SS-Division Skanderbeg", zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13.SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren,ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der"Schutz" des "ethnisch reinrassigen" Albaniens. "Schutz" bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Greueln ausgesetzt und verjagt. "Die Einheiten dieser Division", schreibt Fischer," erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen." Die außerordentliche Brutalität der "Skanderbeg-Division" ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28.Mai und 5. Juli "hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen' aus", berichtet Raul Hilberg. "249 von ihnen wurden abtransportiert." Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. ..."

    http://www.politikforum.de/forum/sho...threadid=41628

    Deswegen baut das skpietarische naziphile Volk diesen Kreaturen auch Staruen ...

    Kosovo-Albaner bauen der SS Denkmäler

    Das Kosovo

    Letzthin haben auch die Kosovo-Albaner eine neue Geschichtsversion in Umlauf gebracht. Die Behörden der Hauptstadt dieser Region, die durch NATO-Angriffe von Serbien abgetrennt wurde, Prishtina, haben beschlossen, ein monumentales Denkmal zu bauen. Es soll an die Aktivisten der faschistischen Liga von Prizren erinnern.[5] Diese Organisation wurde in den 1940-er Jahren mit deutscher Hilfe gegründet, um Freiwillige für Hilfsformationen in der Hitler-Armee zu werben. Auf dieser Basis wurden eine albanische Gendarmerie und die SS-Division ???Skanderbeg“ gebildet. Diese kämpften gegen kommunistische Banditen, gelegentlich aber auch gegen serbische Zivilisten und Juden. Militärische Siege sind in ihrer Historie kaum verzeichnet, aber bei ethnischen Säuberungen haben sie sich ausgezeichnet.

    Das Denkmal, das an ihren Heroismus erinnern soll, wird an dem Platz stehen. Wo viele albanische Faschisten einen Märtyrertod von der Hand der Partisanen starben. Für den Stadtrat von Prishtina sind die Toten sogar ???unschuldig ermordete Patrioten“. So wiederholt sich auch hier das Szenario der Verschiebung der Vergangenheit, da an den Platz des Gedenkens an Antifaschisten andere Überbleibsel gestellt werden.

    Leider hat Polen keine solchen hohen Traditionen des Kampfs gegen den Welt-Bolschewismus während des Zweiten Weltkriegs. Uns bleiben nur die Klagen einige rechtsgerichteter Kommentatoren, wir hätten zusammen mit Hitler auf Moskau marschieren sollen (nachdem wir ihm zuvor einen exterritorialen Korridor sowie halb Polen ausgeliefert hätten).

    Autor: Piotr Ciszewski (Warschau). Erstveröffentlichung Piotr Ciszewski: Nazi przyjaciele (Nazi-Freunde), in: Nie Nr. 21/2005. Übersetzung aus dem Polnischen und Kommentare Wolf Oschlies.

    http://www.shoa.de/content/view/447/190/

  2. #242
    Gast829627
    Zitat Zitat von Karadjordje
    Warum nennt Himmler Drazas Cetnici abfällig "Banden". Danke für das Komplimwent SS Sturmbandführer Himmler, damit waren sie ja laut Metkovic äusserst zufrieden mit der Cetnik-Kollaboration ...

    Und warum schwärmen die Nazis im Gegensatz dazu von den rassisch reinen Skipetaren ...?

    Hierzu Küntzel:

    "Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. "Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elementedes albanischen Volkes", schwärmte Neubacher im September 1943 in einemTelegramm nach Berlin. ... Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der "für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte" den Befehl, aus "diesem Bergvolk stolzer Waffenträger" (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die "SS-Division Skanderbeg", zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13.SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren,ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der"Schutz" des "ethnisch reinrassigen" Albaniens. "Schutz" bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Greueln ausgesetzt und verjagt. "Die Einheiten dieser Division", schreibt Fischer," erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen." Die außerordentliche Brutalität der "Skanderbeg-Division" ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28.Mai und 5. Juli "hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen' aus", berichtet Raul Hilberg. "249 von ihnen wurden abtransportiert." Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. ..."

    http://www.politikforum.de/forum/sho...threadid=41628



  3. #243
    Avatar von Triglav

    Registriert seit
    19.05.2005
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    3.850
    Zitat Zitat von Legija

    lächerlich da steht genau drauf ein teil der serben und nicht alle serben und auserdem wird da was von kroatischen cetniks beschrieben einfach lächerlich ich habe doch gesagt das es sich um ne minderheit gehandelt hat die mit den nazis zusammen gearbeitet hat auf serbischer seite und bei den kroaten haben alle mit den deutschen zusammen gearbeitet alle usatsas...
    nicht alle Serben,die wahren waren bei den Partizanan.Das selbe gilt für Kroaten,nur ein geringer Teil waren Ustasa,die Mehrheit war bei den Partizanen.

    Croatia - Late 1944
    around 150,000 fighters

    60703 Croats
    24528 Serbs
    5113 Slovenians
    3593 Muslims
    525 Montenegrins
    2733 Italians
    947 Russians
    314 Germans
    271 Poles
    1353 Czechs and Slovaks
    171 Jews
    270 Hungarians
    74 Ukrainians
    145 others


    Strength of NOV & POJ
    1941-44

    Late 1941 Late 1942 September 1943 Late 1943 Late 1944
    Bosnia & Herzegovina 20000 60000 89000 108000 100000
    Croatia 7000 48000 78000 122000 150000
    Kosovo 5000 6000 6000 7000 20000
    Macedonia 1000 2000 10000 7000 66000
    Montenegro 22000 6000 10000 24000 30000
    Serbia (proper) 23000 8000 13000 22000 204000
    Slovenia 1000 19000 21000 25000 40000
    Vojvodina 1000 1000 3000 5000 40000
    Total 80000 150000 230000 320000 650000

    Jugoslavija 1941-1945, Vlado Strugar, Beograd: Vojnoizdavački zavod, 1969; Narodnooslobodilačka vojska Jugoslavije, Nikola Anić, Sekula Joksimović i Mirko Gutić, Beograd: Vojnoistorijski institut, 1982.


    Zitat Zitat von Legija

    nein und das werdet ihr mir nie verklickern können den der grösste teil der cetniks hat fair gekämpft und euer gelalle von gross serbien kratzt mich nen arsch jedesmal versucht ihr damit die cetniks zu demonisieren aber nicht bei mir da stosst ihr auf granit...

    wir hatten vereinzelte mörder aber der grösste teil waren kämpfer und ihr verallgemeinert die sache und das zeugt nur von eurer ignoranz und dem hass allenm gegenüber was serbisch ist...
    Sie waren so fair das sie 150.000 tausend Moslems abgeschlachtet haben,es ist nicht eine Schlacht oder Offensive Seitens der Cedos gegen die Wehrmacht oder deren Verbündete bekannt,oder kennst du eine????die deine Überzeugung ein wenig untermauern würde!
    Komisch das in Wehrmachtsberichten des OKWs Cedos nur als Verbündete und nie als feindliche Einheiten auftauchen.Wahrlich große Kämpfer die Cedos,eher ein Schandfleck in der serbischen Geschichte so wie die Ustasa in der kroatischen und Rupniks Domobranen in der slowenischen.

  4. #244

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    Legija das würde mich mal interessieren!

    Warum nennt OBERNAZI Himmler D.M. Cetnici "Banden"? Wie schmeichelhaft.

    Und die Shipos werden von den Nazis gelobt. Die bosn. muselmanen mochte Himmler auch ...


  5. #245
    Gast829627
    Zitat Zitat von Triglav
    Zitat Zitat von Legija

    lächerlich da steht genau drauf ein teil der serben und nicht alle serben und auserdem wird da was von kroatischen cetniks beschrieben einfach lächerlich ich habe doch gesagt das es sich um ne minderheit gehandelt hat die mit den nazis zusammen gearbeitet hat auf serbischer seite und bei den kroaten haben alle mit den deutschen zusammen gearbeitet alle usatsas...
    nicht alle Serben,die wahren waren bei den Partizanan.Das selbe gilt für Kroaten,nur ein geringer Teil waren Ustasa,die Mehrheit war bei den Partizanen.

    Croatia - Late 1944
    around 150,000 fighters

    60703 Croats
    24528 Serbs
    5113 Slovenians
    3593 Muslims
    525 Montenegrins
    2733 Italians
    947 Russians
    314 Germans
    271 Poles
    1353 Czechs and Slovaks
    171 Jews
    270 Hungarians
    74 Ukrainians
    145 others


    Strength of NOV & POJ
    1941-44

    Late 1941 Late 1942 September 1943 Late 1943 Late 1944
    Bosnia & Herzegovina 20000 60000 89000 108000 100000
    Croatia 7000 48000 78000 122000 150000
    Kosovo 5000 6000 6000 7000 20000
    Macedonia 1000 2000 10000 7000 66000
    Montenegro 22000 6000 10000 24000 30000
    Serbia (proper) 23000 8000 13000 22000 204000
    Slovenia 1000 19000 21000 25000 40000
    Vojvodina 1000 1000 3000 5000 40000
    Total 80000 150000 230000 320000 650000

    Jugoslavija 1941-1945, Vlado Strugar, Beograd: Vojnoizdavački zavod, 1969; Narodnooslobodilačka vojska Jugoslavije, Nikola Anić, Sekula Joksimović i Mirko Gutić, Beograd: Vojnoistorijski institut, 1982.


    Zitat Zitat von Legija

    nein und das werdet ihr mir nie verklickern können den der grösste teil der cetniks hat fair gekämpft und euer gelalle von gross serbien kratzt mich nen arsch jedesmal versucht ihr damit die cetniks zu demonisieren aber nicht bei mir da stosst ihr auf granit...

    wir hatten vereinzelte mörder aber der grösste teil waren kämpfer und ihr verallgemeinert die sache und das zeugt nur von eurer ignoranz und dem hass allenm gegenüber was serbisch ist...
    Sie waren so fair das sie 150.000 tausend Moslems abgeschlachtet haben,es ist nicht eine Schlacht oder Offensive Seitens der Cedos gegen die Wehrmacht oder deren Verbündete bekannt,oder kennst du eine????die deine Überzeugung ein wenig untermauern würde!
    Komisch das in Wehrmachtsberichten des OKWs Cedos nur als Verbündete und nie als feindliche Einheiten auftauchen.Wahrlich große Kämpfer die Cedos,eher ein Schandfleck in der serbischen Geschichte so wie die Ustasa in der kroatischen und Rupniks Domobranen in der slowenischen.
    bring quellen für deinen müll hier den du postets die zahlen sind aus der luft gegriffen


    und auserdem schau mal an nur 150 000 in kroatien ich würde sogar so weit gehen und behaupten das es sich bei 90% um serben gehandelt hat ....

    und in bosnien genaus so ...

    aber klar das man die vojvodina für sich nimmt und auch ne geringe zahl hat sich wohl auch zum grössten teil um serben gehandelt die madjaren waren treue deutsche und genauso die svabe in der vojvodina...

    ihr bringt zahlen die überwiegend serben waren und stellt sie hin als ob es die anderen waren ...lächerlich..vorallem in kroatien die zahl daran sieht man das fast das ganze volk geschlossen hinter dem bastard pavelic stand...

  6. #246

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    Zitat Zitat von Triglav
    Zitat Zitat von Legija

    lächerlich da steht genau drauf ein teil der serben und nicht alle serben und auserdem wird da was von kroatischen cetniks beschrieben einfach lächerlich ich habe doch gesagt das es sich um ne minderheit gehandelt hat die mit den nazis zusammen gearbeitet hat auf serbischer seite und bei den kroaten haben alle mit den deutschen zusammen gearbeitet alle usatsas...
    nicht alle Serben,die wahren waren bei den Partizanan.Das selbe gilt für Kroaten,nur ein geringer Teil waren Ustasa,die Mehrheit war bei den Partizanen.

    Croatia - Late 1944
    around 150,000 fighters

    60703 Croats
    24528 Serbs
    5113 Slovenians
    3593 Muslims
    525 Montenegrins
    2733 Italians
    947 Russians
    314 Germans
    271 Poles
    1353 Czechs and Slovaks
    171 Jews
    270 Hungarians
    74 Ukrainians
    145 others


    Strength of NOV & POJ
    1941-44

    Late 1941 Late 1942 September 1943 Late 1943 Late 1944
    Bosnia & Herzegovina 20000 60000 89000 108000 100000
    Croatia 7000 48000 78000 122000 150000
    Kosovo 5000 6000 6000 7000 20000
    Macedonia 1000 2000 10000 7000 66000
    Montenegro 22000 6000 10000 24000 30000
    Serbia (proper) 23000 8000 13000 22000 204000
    Slovenia 1000 19000 21000 25000 40000
    Vojvodina 1000 1000 3000 5000 40000
    Total 80000 150000 230000 320000 650000

    Jugoslavija 1941-1945, Vlado Strugar, Beograd: Vojnoizdavački zavod, 1969; Narodnooslobodilačka vojska Jugoslavije, Nikola Anić, Sekula Joksimović i Mirko Gutić, Beograd: Vojnoistorijski institut, 1982.


    Zitat Zitat von Legija

    nein und das werdet ihr mir nie verklickern können den der grösste teil der cetniks hat fair gekämpft und euer gelalle von gross serbien kratzt mich nen arsch jedesmal versucht ihr damit die cetniks zu demonisieren aber nicht bei mir da stosst ihr auf granit...

    wir hatten vereinzelte mörder aber der grösste teil waren kämpfer und ihr verallgemeinert die sache und das zeugt nur von eurer ignoranz und dem hass allenm gegenüber was serbisch ist...
    Sie waren so fair das sie 150.000 tausend Moslems abgeschlachtet haben,es ist nicht eine Schlacht oder Offensive Seitens der Cedos gegen die Wehrmacht oder deren Verbündete bekannt,oder kennst du eine????die deine Überzeugung ein wenig untermauern würde!
    Komisch das in Wehrmachtsberichten des OKWs Cedos nur als Verbündete und nie als feindliche Einheiten auftauchen.Wahrlich große Kämpfer die Cedos,eher ein Schandfleck in der serbischen Geschichte so wie die Ustasa in der kroatischen und Rupniks Domobranen in der slowenischen.

    Nicht nur das...sondern 15000 Cetniks kämpften mit den Ustase und Deutschen zusammen in der Schlacht an der Neretva

  7. #247
    Gast829627
    Der Mörderstaat der Ustascha
    Der "Unabhängige Staat Kroatien" - die katastrophalste Schöpfung von Hitlers "Neuordnung"

    Adolf Hitler brütete schon über den Karten Russlands, als sein Kumpan Mussolini, der von dem annektierten Albanien aus mutwillig einen Krieg gegen Griechenland begonnen hatte, in arge Nöte geriet. Die Griechen warfen die Eindringlinge zurück, eine Niederlage schien unvermeidbar. Hitler fürchtete vor dem bereits konzipierten Überfall auf die Sowjetunion eine durch englisches Eingreifen drohende Balkanfront.
    Deutsche Truppen sollten über das befreundete Bulgarien Mussolini aus der Patsche helfen. Deshalb der Versuch, auch Jugoslawien durch Einbeziehung in die Achse ruhig zu stellen.

    Serbische Offiziere machten dem "Führer" einen Strich durch die Rechnung. Zwei Tage nach der Unterzeichnung des Dreimächtepakts in Wien stürzten sie den deutschfreundlichen Regierungschef, schickten Prinzregent Paul ins Ausland und ließen sich die Kursänderung vom minderjährigen König Peter bestätigen. Womit sie allerdings in Überschätzung ihrer Armee nicht gerechnet hatten, war, dass der am 6. April 1941 mit schweren Bombardements einsetzende "Blitzkrieg", unterstützt von Ungarn und Bulgarien, in elf Tagen beendet sein würde. Der "Verrat" Jugoslawiens wurde sofort durch dessen Auflösung bestraft.

    In Rom wie in Berlin wusste man von den Schwierigkeiten, die eine Autonomie verlangende Kroaten Belgrad seit langem bereitet hatten. In Zagreb war die Wehrmacht sogar von der Bevölkerung freundlich begrüßt worden. Schon am 10. April hatte ein ehemaliger k. u. k. Offizier in Zagreb die Unabhängigkeit Kroatiens ausgerufen. Berlin zeigte Interesse, den Führer der Bauernpartei, Vladko Macek, zum Chef einer Satellitenregierung zu machen. Aber der winkte als Mitglied der letzten jugoslawischen Regierung ab. Nun kam Italien, dem Hitler ohnedies den Balkan als Interessengebiet zugestanden hatte, zum Zug. Und Mussolini setzte den ins italienische Exil geflüchteten Ustascha-Führer Ante Pavelic zum Herrn des neuen Staates ein. Der Preis, den Pavelic zahlen musste, war hoch: Die dalmatinische Küste bis Split und die Bucht von Kotor mussten an Italien abgetreten werden, und Kroatien sollte einen König aus dem italienischen Königshaus bekommen (Aimone von Savoyen nannte sich in Anknüpfung an das Mittelalter Tomislav II., aber er zog es vor, den heißen Boden Kroatiens nie zu betreten). Zum Ausgleich wurden dem "Unabhängigen Staat Kroatien" (NDH) Bosnien-Herzegowina und damit mehr als zwei Millionen orthodoxe Serben und 800.000 bosnische Muslime überlassen. Dagegen lebten nun 600.000 Kroaten auf italienischem Gebiet - eine für die nationalistische Propaganda der Ustascha, alle Kroaten vereinen zu wollen, eine von Anfang an schwere Belastung. Und wie "unabhängig" dieser Staat Kroatien wirklich war, lässt sich schon daran ermessen, dass sein gesamtes Gebiet in eine deutsche (von Zagreb bis Sarajewo) und drei italienische Besatzungszonen eingeteilt war.

    Der "Poglavnik" (Führer), wie sich Pavelic nennen ließ, suchte seinen Staat von Anfang an durch Terror zusammenzuhalten, zumal sofort nach dem Waffenstillstand in Serbien und Bosnien die serbischen Tschetniks einen Untergrundkampf gegen die deutschen und italienischen Besatzer des Landes begannen und zugleich die bosnischen Muslime drangsalierten. Sehr bald trat an die Stelle des scheinbar so rasch beendigten Kriegs der Bürgerkrieg. Als Hitler die Sowjetunion überfiel, bekam dieser eine zusätzliche Note dadurch, dass nun auch die Kommunisten mit ihrem Führer Josip Broz-Tito, die sich zunächst abwartend verhalten hatten, den Partisanenkampf aufnahmen.

    Pavelic schaltete zunächst jede politische Konkurrenz aus und ließ die Bauernpartei, hinter der zwanzig Jahre hindurch die Mehrheit der Kroaten gestanden war, verbieten und Macek, obwohl dieser zu Loyalität mit dem neuen Regime aufgerufen hatte, einsperren. Dann stellte er Ustascha-Milizen auf, die das Programm der "Kroatisierung" des Landes mit blutigem Terror begannen. Er richtete sich nicht nur gegen Juden und Roma, denen nach deutschem Vorbild alle bürgerlichen Rechte genommen wurden, sondern vor allem gegen die Serben. Die Ustascha richtete in den Serbengebieten grauenhafte Blutbäder an,

    Bedenken des Bevollmächtigten Generals für Kroatien, Glaise-Horstenau (er war 1936-38 "nationaler" Minister im Kabinett Schuschnigg gewesen) wischte Hitler mit der Bemerkung weg, "die Kroaten sollen sich nur austoben".

    Die Folge war, dass viele Serben sich den Partisanen oder den Tschetniks anschlossen. Der Versuch, Serben auf der einen Seite durch Zwangskatholisierung und Massentaufen zu Kroaten zu machen und auf der anderen Seite Zehntausende Serben in Konzentrationslager zu deportieren - das berüchtigtste war Jasenovac - führte zur Massenflucht von Serben in das von Deutschen besetzte Gebiet Serbiens.
    Hitlers permanenter Hunger nach Soldaten zwang auch die Kroaten, obwohl von den Italienern dabei behindert, zu der Domobranen-Heimwehr eine einsatzfähige Armee aufzustellen, Kanonenfutter zu liefern. So wurden im Kampf um Stalingrad auch kroatische Truppen verheizt. Eine schwere Demütigung fügte Himmler dem "Poglavnik" zu, als er die bosnisch-muslimische SS-Division "Handschar" aufstellte und vom Großmufti von Jerusalem segnen ließ, weil ihm die Kroaten zu unzuverlässig waren.

    Der Kampf gegen die Tito-Partisanen war wechselvoll und wurde von allen Seiten gnadenlos geführt; der ins Abseits gedrängte Tschetnik-Führer Mihailovic, zunächst lange von der Londoner Exilregierung König Peters als Kriegsminister gehalten, kollaborierte dabei zunehmend mit der italienischen Besatzungsmacht. Zeitweilig waren große Gebiete des NDH-Staates in Bosnien völlig unter Titos Kontrolle, einer groß angelegten "Säuberungsaktion" entkam der Marschall, nun immer mehr auch von den Westmächten unterstützt, in letzter Minute.

    Nach der Kapitulation Italiens durfte Pavelic die von Italien okkupierten Gebiete seinem Staat anschließen, so weit sie nicht in der Hand der Partisanen waren; Ansprüche auf Rijeka/Fiume und Istrien aber wurden zurückgewiesen, weil sie dem Gauleiter von Kärnten als "Operationszone Adriatisches Küstenland" unterstellt worden waren.

    Bei Kriegsende flüchteten Hunderttausende Ustaschi, kroatische Soldaten und Zivilisten mit den deutschen Truppen nach Kärnten, um sich den Engländern zu ergeben. Diese lieferten sie an Titos Volksbefreiungsarmee aus, was für Zehntausende den Tod bedeutete. Pavelic allerdings, der über italienische Klöster nach Argentinien gelangte, war dort Gast von Präsident Peron und lebte nach dessen Sturz unbehelligt bis zu seinem Tod in Franco-Spanien.(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 24./25. 1. 2004)

  8. #248
    Gast829627
    Besonders kompliziert war die Lage in Bosnien-Herzegowina, das als "Jugoslawien im kleinen" bezeichnet wurde. Dort gab es zunächst unwidersprochen zwei ethnische Gruppen: Serben und Kroaten. Was aber waren die Muslime, die über die Hälfte der Bevölkerung stellten? Waren sie als eine Religionsgemeinschaft anzusehen, deren Angehörige der Nation nach entweder zu den Serben oder den Kroaten gehörten?

    Tito zögerte lange, bevor er zur Tat schritt. Er hatte dabei großen Widerstand in den eigenen Reihen zu überwinden, der auf die Wirren in Bosnien-Herzegowina während des Zweiten Weltkrieges zurückging: Die Muslime waren zerrissen gewesen, viele Angehörige der jüngeren Generation hatten sich zu den kommunistischen Partisanen geschlagen, andere mit der deutschen Besatzungsmacht kollaboriert. Es gab ja eine muslimische SS-Division, und der Ustaca-Staat, dem ein großer Teil Bosniens und der Herzegowina zugeschlagen worden war, hatte die Muslime als "edle Söhne des Kroatentums" für sich reklamiert.
    Erst Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre entschloß Tito sich zu einer Lösung des Problems. Bei der Volkszählung 1961 durften sich die muslimischen Einwohner der Republik als "Muslime in ethnischer Hinsicht" in die Listen eintragen. Zehn Jahre später konnten sie sich dann als Muslime im Sinne einer Nationalität bezeichnen. Die Teilrepublik Bosnien-Herzegowina hatte also jetzt drei gleichberechtigte "Staatsnationen": Serben, Kroaten und Muslime.

  9. #249
    Gast829627
    Tito suchte diesen Entwicklungen durch persönliches Eingreifen entgegenzusteuern. Mit Hilfe ihm ergebener Funktionäre gelang es ihm, die als "nationalistisch" angeprangerten Tendenzen in Slowenien, Kroatien und auch in Mazedonien zu unterdrücken. Selbst in Serbien intervenierte er, dort aber war es eine andere Entwicklung, die ihm gefährlich zu werden schien: die demokratisch-modernistische unter dem Parteichef Marko Nikezic und der Parteisekretärin Latinka Perovic.


    na liest mal wer hatte da ne nationalistische entwicklung trotz der vergangenheit und wer ne demokratische??? 8O

    ich sag es die ganze zeit der grösste teil der kroaten hat kein schuldbewustsein bezüglch des massenmordes den sie begangen haben sie haben sich nie damit auseinandergesetzt und sehen sich auch nicht als schuldig und das ist der beste nährboden für faschismus und rassismus...

  10. #250

    Registriert seit
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    Schau mal Legija die chauvinistische Kollaboratiorn der Serben mit den Nazis ...

    "... Jugoslawien wollte neutral bleiben und lehnte einen Durchzug deutscher Truppen ab, was Hitler akzeptierte. Er akzeptierte jedoch nicht die Neutralität, da er eine mögliche Gefährdung des Griechenlandfeldzuges von der Flanke her ausschalten wollte, und setzte den jugoslawischen Ministerpräsident Cvetkovic unter Druck. Dieser unterzeichnete am 25. März 1941 in Wien den Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtpakt Deutschland.- Italien - Japan. Dies entsprach aber nicht dem Willen der serbischen Bevölkerung.
    Am 27. März 1941 kam es kurz nach Mitternacht durch Besetzung des Belgrader Stadtzentrums zu einem erfolgreichen Putsch nationalistischer serbischer Offiziere gegen die jugoslawische Regierung und zu deutschfeindlichen Demonstrationen und Ausschreitungen. ... Die Eröffnung des Blitzkrieges gegen Jugoslawien, ursprünglich für den 1.April 1941 geplant, erfolgte am Morgen des 6. April 1941 um 5.15 Uhr ohne vorherige Kriegserklärung oder Ultimatum durch Luftangriffe und den Einmarsch deutscher und ungarischer Truppen nach Jugoslawien. In der Weisung Nr.25 hatte Hitler der Luftwaffe befohlen, zu Beginn des Jugoslawien-Feldzuges die Hauptstadt Belgrad "durch fortgesetzte Tag- und Nachtangriffe .... zu zerstören."
    Diese Aufgabe fiel der Luftflotte 4 (Chef : General der Flieger Alexander Löhr, seit 3.5.1941 Generaloberst) zu. Sie bombardierte mit 484 Flugzeugen im mehreren Wellen Belgrad, obwohl die Stadt von keiner Luftabwehr geschützt wurde und zur offenen Stadt erklärt worden war. Belgrad wurde mittels Brand- und Splitterbomben erheblich zerstört, insbesondere das Belgrader Regierungsviertel. Obwohl Löhr eigenmächtig Hitlers totalen Zerstörungsbefehl auf militärisch wichtige Ziele beschränkte, kostete die Bombardierung Belgrads zwischen 1500 und 1700 Menschenleben. Die Luftflotte 4 bestand insgesamt aus 210 Jagdflugzeugen, 400 Bombern und Sturzbombern sowie 170 Aufklärern. Sie hatte die Heeresoperationen von der Luft aus abzusichern und wichtige Teile des jugoslawischen Verkehrsnetzes durch Bombardierung zu zerstören. ... Der serbische Aufstand gegen die deutsche Besatzung ab 22. Juni 1941 ... Auf der einen Seite standen die königstreuen Tschetniks der königlichen Exilregierung in London, auf der anderen Seite die kommunistischen Partisanen unter der Führung von Josip Broz-Tito. In den ersten beiden Monaten erzielten die Aufständischen unter der Führung kommunistischer Parteimitglieder bemerkenswerte Erfolge und übten faktisch die Kontrolle über weite Teile des Landes aus. ... Die Deutschen konnten der serbischen Partisanen in der Regel nicht habhaft werden. Sie reagierten daher mit kollektiver Bestrafung der "bandenverdächtigen" Zivilbevölkerung.
    Dies artete in blanken Terror aus. Einheiten der Wehrmacht brannten ganze serbische Dörfer nieder, vernichteten Ernten und ermordeten willkürlich Geiseln.
    Der serbische Aufstand veranlaßte Hitler am 16. September 1941 den General der Gebirgstruppen Franz Böhme, ehemaliger Chef des österreichischen Generalstabes, zum "Bevollmächtigen _Kommandierenden General in Serbien" zu ernennen, ihm sämtliche militärischen und zivilen Dienststellen zu unterstellen und Notstands vollmachten zu übertragen. ..."

    Im gegensatz dazu der heroische Widerstand der tapferen Kroaten gegen die Deutschen Okkupanten:

    "... Am 10. April rückte eine Division des 46. Panzerkorps in Agram/Zagreb ein. Dort wurde von der kroatischen nationalistischen Ustascha-Bewegung unter ihrem Führer Ante Pavelic mit deutscher und italienischer Unterstützung ein unabhängiger Staat Kroatien ausgerufen. Die deutschen Truppen wurden begrüßt als Befreier Kroatiens aus dem Vielvölkerstaat Jugoslawien. Die faschistische Ustascha- Bewegung war fortan ein Verbündeter der Deutschen. ..."

    Quelle: http://www.cologneweb.com/wehrmacht.htm


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