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Umfrageergebnis anzeigen: Cetniks weiterhin mit Titopartisanen weiterhin gleichgestellt sein in Serbien?

Teilnehmer
13. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Cetniks sollten nicht mit Titopartisanen gleichgestellt werden in Serbien!

    9 69,23%
  • Ja,Cetniks sind Freiheitskämpfer.

    4 30,77%
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Ergebnis 131 bis 136 von 136

Cetniks/Tschetniks

Erstellt von NovaKula, 01.02.2014, 00:09 Uhr · 135 Antworten · 9.242 Aufrufe

  1. #131

    Registriert seit
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    263
    Organizacija: 70 godina oslobođenja Zagreba Lokacija: 12.2.2016., 18h, Knjižnica Bogdana Ogrizovića, Zagreb Moderator: Bartul Čović Autor: Milan Radanović Diskusanti: Hrvoje Klasić, Dragan Markovina, Krunoslav Stojaković 


    Lol.....traurige vollidioten...bevor ihr mit dem finger auf andere zeigt, schaut zuerst wer die deutsche lieblinge sind, nebst den italiener...

  2. #132
    Avatar von babyblue

    Registriert seit
    31.05.2014
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    4.374
    Zitat Zitat von locoloco Beitrag anzeigen
    Organizacija: 70 godina oslobođenja Zagreba Lokacija: 12.2.2016., 18h, Knjižnica Bogdana Ogrizovića, Zagreb Moderator: Bartul Čović Autor: Milan Radanović Diskusanti: Hrvoje Klasić, Dragan Markovina, Krunoslav Stojaković


    Lol.....traurige vollidioten...bevor ihr mit dem finger auf andere zeigt, schaut zuerst wer die deutsche lieblinge sind, nebst den italiener...
    Ich verstehe dein Problem nicht.

    Ich fetze mich zwar manchmal gerne mit Izdajnik aber er bringt auch richtig gute Beiträge (va recherchiert er sehr gut). Das muss man anerkennend auch bemerken, bevor man in irgendwelche dämliche Klischees verfällt - zumal sie bei diesem Beitrag genau gar keine Berechtigung/Grundlage haben.

    Ich habe mir das Video die letzte Nacht angehört und meine daher, dass du völlig falsch liegst....

  3. #133
    Avatar von lotus

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    8.073
    Zitat Zitat von Methica Beitrag anzeigen
    Wieso musste der serbische König nach England flüchten, wenn doch angeblich seine Leute und damit auch er, nicht Gegner der Deutschen waren?
    König Peter und die Tschetniks.

    U jeku bitke za Srbiju, 12. septembra 1944. godine, kralj Petar II Karađorđević je javno pozvao četnike da pristupe Narodnooslobodilačkoj vojsci Jugoslavije, a one koji to odbiju osudio kao izdajnike koji "zloupotrebljavaju ime kralja i autoritet krune" radi pravdanja saradnje sa neprijateljem:

    U ovom sudbonosnim i za Jugoslaviju velikim danima, kada pobedonosne armije Sovjetskog Saveza stoje na našoj granici s jedne strane, a američke i britanske s druge strane, kada je dan naše slobode u punom svanuću, pozivam sve Srbe, Hrvate i Slovence da se ujedinite i pristupite Narodnooslobodilačkoj vojsci pod maršalom Titom. (...)

    Poziv kralja Petra II na pristupanje Narodnooslobodilačkoj vojsci Jugoslavije (12. septembra 1944.)
    https://sh.wikipedia.org/wiki/Dragoljub_Mihailovi%C4%87
    - - - Aktualisiert - - -

    Für Draza sind Bosniaken Türken, für Seselj ist Draza ein Primitivling.

    2. februar: Preko Ostojića upućene su snage koje moraju sada preko Sandžaka. One usput čiste teren i idu ka Ostojiću. Naravno čisteći turke u Sandžaku moraju ići ilegalno a ne kako smo predviđali. Stićiće na vreme za definitivno čišćenje Bosne od komunista.
    8. februar: Što se tiče Turaka Pavle izveštava da Turci skoro nedaju nikakav otpor. Tetkići [Talijani] mole i preklinju da se prestane.[32](Depeše Draže Mihailovića iz februara 1943.)
    https://sh.wikipedia.org/wiki/Dragoljub_Mihailovi%C4%87


    - - - Aktualisiert - - -

    Volksbefreiungsarmee (Jugoslawien)
    Nationale Zusammensetzung

    Die Volksbefreiungsarmee setzte sich aus Angehörigen aller jugoslawischen Nationen zusammen. Nach Angaben Titos war die Volksbefreiungsarmee, im Frühjahr 1944, aus 44 % Serben, 30 % Kroaten, 10 % Slowenen, 4 % Montenegrinern und 2,5 % bosnischen Muslimen vertreten. Der Rest wurde von Angehörigen anderer Nationalitäten gebildet.[7]

    Dazu erklärte Tito:

    „Ich muss hier die Tatsache betonen, dass sich in den Reihen unserer Volksbefreiungsarmee und der Partisanenabteilungen Jugoslawiens von Anfang an bis heute gerade Serben in ungeheurer Mehrheit befinden, statt dies umgekehrt wäre. […] Das serbische Volk gab und gibt noch immer den größten Blutzoll im Kampfe gegen die Okkupatoren und ihre verräterischen Knechte, nicht nur gegen Pavelić, Nedić, Pećanac, sondern auch gegen Draža Mihailović und seine Tschetniks, für die volle Freiheit und Unabhängigkeit aller Völker Jugoslawiens.“[8]
    https://de.wikipedia.org/wiki/Volksb..._(Jugoslawien)

  4. #134
    Avatar von babyblue

    Registriert seit
    31.05.2014
    Beiträge
    4.374
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Hvala Babyblue na iscrpnom odgovoru, pazljivo sam sve procitao i znam za Sundhausena.

    Problem jeste kod nas u sustini revizija istorijskih cinjenica, koja se posljednje dvije decenije obilno servira iz nacionalisticke kuhinje. Istoriju naravno pisu pobjednici, sto naravno jeste istina, ali poslje pobjede i pobjednici nastavljaju da vode zemlju, donose odluke i snose, ako nista drugo, bar moralnu odgovornost za ucinjeno i neucinjeno. Izvora oko Cetnickog pokreta imas danas na sve strane, pa da se ne pozivam na Dedijera, jer ce mi biti receno da je on glavni pisac komunistickih hagiografija, da ne pominjem i Churchillove memoare i njegov "II svijetski rat".

    Naravno, oba ova izvora potpuno su globalna i odnose se samo na stratesku poziciju, kako Cetnika, tako i Partizana. Meni licno zaista nije posebno zanimljivo koliko je Cetnika bilo na ljevoj obali Neretve, niti kako je zaista tekla i da li se uopste desila cuvena bitka na Sutjesci a nema smisla da iznosim porodicne ratne price iz drugog kraja jer to ne objasnjava karakter cijelog rata.

    Sada mozemo svi mi nagadjati sta bi se desilo, da je Kraljevina Jugoslavija nastavila svoj drzavno pravni kontinuitet nakon rata. Mozda bi Jugoslavija zaista prerasla u neku demokratsku drzavu, mada puno elemenata iz medjuratne istorije govori protiv, ali mozda bi bila mracna i teska diktatura, mozda gora i od Salazarovog Portugala ili Francove Spanije ali to je vec alternativna istorija.

    Sa druge strane, po zavrsetku rata pobjednici su uveli "pobjednicku pravdu", posto znam iz svoje porodice kako su prolazili ljudi, koji nisu bili dio Partizanskog pokreta. Ta pravda jeste bila i gruba i nemilosrdna, izrazito orjentisana protiv intelektualnog sloja drustva, jedan broj ljudi na "pravdi Boga", pogubio glave, puno vise njih imanja, a jos vise ih je izbjeglo iz zemlje.

    Babyblue, Ravnogorci su se drzali prije svega defanzivno i stupali su u neke diverzantske akcije, a napadali su i branili maltene iskljucljivo srpski narod, dok su u nesrpskim sredinama tjesno saradjivali sa okupatorima. Tako je bilo u Crnoj Gori, u Dalmaciji, Sloveniji i Srbiji. U svim tim krajevima autoritet krune jednostavno nije postojao, dinastija je bila vrlo omrazena.
    Vorweg möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich dir nicht in deiner/"meiner" Sprache antworten kann. Mein Vermögen geht über den Alltag nicht hinaus. Leider. Aber mein passives Verständnis ist auf jeden Fall viel besser, auch wenn ich manchmal über die Bedeutung nachdenken muss, aber es ergibt sich dann meistens aus dem Kontext.


    Im Allgemeinen finde ich es schwer, Literatur über den Balkan zu finden, die weder den "falschen" Ton hat, noch revisionistisch ist. Izdajnik hat völlig recht, was Sundhaussen angeht. Ich habe ca. 80 Seiten gebraucht, um mich an die beiläufigen Gehässigkeiten zu gewöhnen. Es stimmt auch, dass er sich unlauterer Methoden bedient (was er weglässt, kann ich nicht beurteilen, da ich dafür zu wenig weiß), aber mir ist zB aufgefallen, dass er manchmal Dinge in Klammer setzt und damit (indirekt?) eine Wertung vornimmt, oder er schreibt "wichtige" Dinge in die Fußnote etc.

    Ich war über seine Cetnik-Darstellung auch sehr überrascht und da ich über ihn weiß, dass ihm grundsätzlich jede Form von Nationalismus zutiefst zu wider ist, dachte ich mir, wenn nicht einmal er den Stempel "Faschisten" aufdrückt und gleichzeitig die Darstellung teilweise in Übereinstimmung mit dem nationalistisch-revisionistischen Ansatz erfolgt, dann hat es vllt so auch eine historische Berechtigung. Aber vllt ist es schon deswegen ein Unsinn, weil es eben auf die Etikettierung alleine nicht ankommt.

    Das heißt aber nicht, dass mangels dieser Etikettierung die Cetniks in irgendeiner Form (für mich) besser dastünden. Es gab ja auch innerhalb von Serbien einen große Debatte darüber, die Cetniks zu rehabilitieren. Ich habe persönlich keine Ahnung, was das bringen soll, außer dass erst recht wieder ein Teil der Bevölkerung bzw. die Opfer verhöhnt werden. Deswegen bin ich da auch ganz bei dir, wenn es darum geht, dass der Geschichtsrevisionismus ein ganz großes Problem ist - das ist ja auch ein Grund, warum ich historische Bücher von Balkan-Autoren meide, außer sie machen es sich verdient (wie zB Goldstein). Und auch das Beispiel von Izdajnik "Kazna i zlocin", Milan Radovic, dürfte ein seriöser Autor sein. Hier auch noch eine Aufzeichnung:




    Mir persönlich kommt die Situation in Serbien immer viel komplizierter als überall sonst vor. Vieles musste ich mir erst selbst (und ich bin immer noch dabei) erarbeiten. Meine Familie ist extrem gemischt - von bis - und teilweise gab es auch innerhalb der Familie große Gegensätze. In meiner Familie väterlicherseits in Serbien wurde nie über den Krieg gesprochen. Ich war aber irgendwann sehr neugierig und es kam nie viel außer, dass mein Großvater ein Partizan war, der in Kroatien mit Kroaten gegen die Faschisten gekämpft hatte. Er starb zuerst und ein paar Jahre später meine Großmutter. Bei ihrer Beerdigung tauchte plötzlich ein Grieche auf, der sehr gut Serbisch sprechen konnte. Erst da habe ich erfahren, dass meine Großmutter aus einer Popenfamilie stammt.

    Der Grieche war ein Athener, der mit dem Zug sehr wahrsch in ein KZ hätte gebracht werden sollen. Irgendwo schaffte er es aus dem Zug zu flüchten und machte genau das richtige, indem er einfach durch die Wälder lief, denn das war der direkteste Weg, um zu dem Dorf, wo meine Urgroßeltern wohnten, zu gelangen. Ansonsten ist dieses Dorf, zwar Nahe bei Belgrad, aber wenn man sich nicht gut auskennt über die Straßen/Wege kaum zu finden. Der Grieche war damals 15 und er blieb bei meinen Urgroßeltern bis Ende des Krieges und ging dann nach Griechenland zurück. Er musste sich den Rückweg immer wieder "verdienen", da er nichts hatte und blieb schließlich in Thessaloniki hängen, weil er dort seine Frau kennengelernt hatte.

    Nachdem meine Urgroßeltern erst nach dem Krieg hingerichtet wurden, kommen weder die Cetniks noch die Deutsche Wehrmacht in Frage. Und diejenigen, die in Frage kommen und es sehr wahrscheinlich getan haben, sind mA auch der Grund, warum nie darüber gesprochen wurde - zumal mein Großvater Partizan war. Er hatte damit sicher nichts zu tun, aber das machte das Ganze sicher nicht einfacher.

    Mir kommt es so vor, wie wenn unter anderen Vorzeichen genau das gleiche passiert, wie zu Zeiten des Sozialismus. Es wird nur eine rigorose anti-kommunistische Lesart zugelassen und gleichzeitig soll dadurch die Identifizierung mit Cetniks ermöglicht werden. Sie haben Verbrechen begangen haben, aber sie hätten es eben aus nationalen Gründen für die Serben getan. Es wurde damals wie jetzt eine Hegemonie hergestellt, und diese zu durchzubrechen scheint sehr schwierig, auch wenn einige an einem "anderen Serbien" arbeiten.

    Besonders spannend ist in diesem Zusammenhang, was Igor Stiks (youtube-Video ab ca. 38 Min) alles sagt. Vielen scheint einfach nicht bewusst zu sein, dass der Revisionismus und die damit verbundenen Ideologien sehr wohl eine Wirkung zeigen. Er nimmt Kroatien als Beispiel (aber er zählt dazu auch Ungarn, Polen, Ukraine etc.), wo es sogar dann, wenn eine mit 95 % ethnisch homogene Bevölkerung besteht, es immer noch nicht auszureichen scheint. Auf einmal geht man auf die Jagd nach "Phantom-Jugoslawen", Kommunisten, Liberalen, Linke etc. und teilt nach echt/unecht bzw. Verräter ein. Für ihn ist das kein Zufall.

  5. #135
    Avatar von Holzmichl

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    Partisanen waren am Ende des Krieges und danach immer locker mit dem Abzug vom Gewehr.. Da reichte schon eine falsche Verdächtigung. Oder wenn man sein Land nicht hergeben wollte.

  6. #136
    Avatar von Holzmichl

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    Cetniks spazieren durch Zagreb. Pavelic drohte jedem mit der Todesstrafe, der sie angreifen würde. Kollaborateure unter sich


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