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Clip for The Greek Revolution 1821 with beautiful music

Erstellt von BigBoss, 20.02.2010, 00:10 Uhr · 41 Antworten · 2.735 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Germiyan

    Registriert seit
    06.02.2010
    Beiträge
    53
    Zitat Zitat von Balkanpower Beitrag anzeigen
    Ja hellenisiert vielleicht, weil das Gebiet schon immer von Hellenen bewohnt war und wurde, keine frage so ist es gewesen!
    Aber die Machthaber waren die RÖMER und Schluss das ist halt so, nur weil die römischen Eroberer der hellenischen Kultur verfallen wahren, und Hellenen es aufgebaut haben,da logischerweise Hellenen dort wohnten, heißt es immer noch nicht!
    Das die Hellenen herrschten, oder wird hier vergessen das am Anfang die Hellenen besiegt und versklavt würden, und erst später den Status eines Römer bekamen, deswegen lag ja alles in Ihren Händen in Westrom, aber nicht als Hellenische Staatsbürger sondern als Römische Staatsbürger, nur halt mit hellenischer Kultur!
    Und ich meine den Ostrom und nicht das ganze Römische Reich!

    Das nach und nach wehrend des 1000jährige bestehen des Reiches die Macht allmählich auf die Griechen überging streite ich nicht ab.
    Aber dies geschah nicht gleich wehrend der Spaltung!

    Was ich damit sagen will, diese Bezeichnung Byzantinisch gab es damals nicht, sondern ist eine neue Bezeichnung, damals sagte man noch immer Ostrom zum Reich?
    Das heißt, auch wenn die echten Römer allmählich an Macht verloren, nannte sich noch immer das hellenische Volk " Römer" weil Sie an diesen Status festhielten!
    Ich habe etwas ganz anderes damit zum Vorschein bringen wollen. Die Oströmer waren genauso wenig ethnisch griechisch, sowie die Osmanischen Völker allesamt türkisch waren. Die ältesten Siedlungsfunde auf dem Gebiet der Türkei sind meiner Information nach aus der Jungsteinzeit und gut 10.000 Jahre alt. Die ethnische Schichtung der heutigen Türkei ist relativ gut dokumentiert und bekannt. Die autochtone kleinasiatische Bevölkerung wurde seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. von diesen Volksgruppen bewohnt; Hatti, Hethiter, Hurriter, Mitanni, Lydier, Lykier, Kimmerier, Parther, Galater, Aramäer etc. Erst später wurden diesen Volksgruppen durch griechisch/hellenistisch - Kolonien und durch die Römer jeweils regiert (ggfs. hellenisiert, romanisiert), aber sie sind nicht spurlos verschwunden.

    ls Hellenisierung bezeichnet man eine kulturelle Erscheinung im Rahmen des Hellenismus. Gemeint ist damit die Durchdringung eines nicht-griechischen Volkes mit der antiken griechischen Kultur (im Sinne von Hellenismus von Johann Gustav Droysen benutzt). Umstritten ist, in welchem Maße die Griechen, die sich in hellenistischer Zeit im Osten angesiedelt hatten, im Gegenzug vom Orient beeinflusst wurden. Dabei sollte freilich beachtet werden, dass es auch in den Jahrhunderten vor Alexander einen kulturellen Austausch zwischen der griechischen und nicht-griechischen Welt gegeben hat.
    Wenn man von der hellenistischen Periode in Anatolien spricht, dann bezieht sich das immer auf die "hellenisierung", die Durchdringung der griechischen Kultur bei einem nicht-griechischen Volk. Die Hellenisierung war eine kulturelle Assimilierung die Jahrhunderte anhielt bei der Altbevölkerung, so drückten die neuen dünn besiedelten Herrscherschichten den Anatoliern immerwieder ihren kulturellen und religiösen Stempel auf.

    Ähnlich verhielt sich das mit der türkischen Einwanderung in Anatolien; Die Türken setzten der gräzisierten Altbevölkerung ihren Stempel auf, trotzt dass sie später die absolute Mehrheit in Anatolien stellten.

    Klaus Kreis schreibt dazu;
    Schätzungsweise trafen bis zum 12. Jahrhundert 100.000 bis 300.000 „Türken“ in Anatolien ein. Und trafen dort auf zwei bis drei Millionen Alteingesessene. Vermutlich stellten diese im 13. Jahrhundert in Anatolien die relative und spätestens im 15. Jahrhundert die absolute Bevölkerungsmehrheit.[8] Das Türkische setzte sich in der Folge rasch als Umgangssprache zwischen den einzelnen Bevölkerungsteilen durch. Das Persische war neben dem Arabischen die wichtigste Bildungs- und Literatursprache. Sämtliche Chroniken der Rumseldschuken wurden auf Persisch verfasst. Unter der christlichen Bevölkerung waren Syrisch-Aramäisch, Armenisch und Arabisch die wichtigsten Bildungssprachen. Das Arabische wurde im Osmanischen Reich in Kadiregistern, Stiftungsurkunden und Inschriften bis zum Ende des 16. Jahrhunderts durch das Osmanische ersetzt
    Kurzum: Die Menschen sowohl heute, wie auch damals definierten sich nach dem Zusammengehörigkeitsgefühl und wer am Schluss bei diesem Volk die sprachliche und kulturelle Dominanz hatte, der bestimmte die Identität.

  2. #42
    Avatar von Balkanpower

    Registriert seit
    24.12.2007
    Beiträge
    1.929
    Zitat Zitat von Germiyan Beitrag anzeigen
    Ich habe etwas ganz anderes damit zum Vorschein bringen wollen. Die Oströmer waren genauso wenig ethnisch griechisch, sowie die Osmanischen Völker allesamt türkisch waren. Die ältesten Siedlungsfunde auf dem Gebiet der Türkei sind meiner Information nach aus der Jungsteinzeit und gut 10.000 Jahre alt. Die ethnische Schichtung der heutigen Türkei ist relativ gut dokumentiert und bekannt. Die autochtone kleinasiatische Bevölkerung wurde seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. von diesen Volksgruppen bewohnt; Hatti, Hethiter, Hurriter, Mitanni, Lydier, Lykier, Kimmerier, Parther, Galater, Aramäer etc. Erst später wurden diesen Volksgruppen durch griechisch/hellenistisch - Kolonien und durch die Römer jeweils regiert (ggfs. hellenisiert, romanisiert), aber sie sind nicht spurlos verschwunden.

    Wenn man von der hellenistischen Periode in Anatolien spricht, dann bezieht sich das immer auf die "hellenisierung", die Durchdringung der griechischen Kultur bei einem nicht-griechischen Volk. Die Hellenisierung war eine kulturelle Assimilierung die Jahrhunderte anhielt bei der Altbevölkerung, so drückten die neuen dünn besiedelten Herrscherschichten den Anatoliern immerwieder ihren kulturellen und religiösen Stempel auf.

    Ähnlich verhielt sich das mit der türkischen Einwanderung in Anatolien; Die Türken setzten der gräzisierten Altbevölkerung ihren Stempel auf, trotzt dass sie später die absolute Mehrheit in Anatolien stellten.

    Klaus Kreis schreibt dazu;Kurzum: Die Menschen sowohl heute, wie auch damals definierten sich nach dem Zusammengehörigkeitsgefühl und wer am Schluss bei diesem Volk die sprachliche und kulturelle Dominanz hatte, der bestimmte die Identität.
    Danke, für die ausführliche Beschreibung.

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