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Die Beziehungen reichen weit zurück.

"Ab 1731 konnte man von echten bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und der islamischen Welt sprechen. Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. rekrutierte damals zwanzig türkische Soldaten für seine Garde. Für sie wurde 1732 in Potsdam ein Gebetssaal eingerichtet. Die Bande der Freundschaft zwischen Deutschland und dem Osmanischen Reich führte in der zaristischen Armee zu dem Gerücht, dass der Kalif gegen Russland den Dschihad ausrufen würde. Prompt liefen zahlreiche, in der russischen Armee dienende, Muslime zu den Preußen über. Sie bildeten 1762 ein selbstständiges Bosniakenkorps, bestehend aus 1.000 Mann, für die ein Vorbeter (Imam) ernannt wurde. Knapp hundert Jahre später, 1863, wurde in Berlin der Türkische Friedhof angelegt, die älteste Begräbnisstätte für Muslime hierzulande."

Bosniaken die nicht die Bosniaken-Korps aus Preussen kennen, sollten mehr darüber lesen.