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Deutschlands Schande

Erstellt von Lance Strongo, 09.10.2011, 17:30 Uhr · 214 Antworten · 11.422 Aufrufe

  1. #171
    Avatar von Lance Strongo

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    Zitat Zitat von ProudEagle Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht - die Mehrheit hatte damals keine große Kenntnis über Juden. Die Bevölkerung war noch bei weitem nicht so urbanisiert wie heute und den 08/15 Dorfbewohner hat irgendein jüdischer Bankier wohl nicht interessiert. Das feindbild "Jude" wurde erst durch Hitler in die Breite Bevölkerung getragen.

    Dass es bei den oberen 10.000 damals das war, was die meisten gedacht haben, kann natürlich sein.
    Blödsinn.
    Die Juden waren schon seit jahrhunderten Sonderlinge und Feindbilder der einfachen Bevölkerung gewesen. Angefangen bei der falschen Interpretation vom Tode Jesu über zu ihren Privilegien im Mittelalter bishin zu ihren für Christen merkwürdige Gebräuche, haben viele Gründe zum allgemeinen Antisemitismus geführt.
    Da brauchte man nicht das Klischee vom habgierigen Juden. Es reichte schon allein aus, wenn jemand Jude war.

  2. #172
    Avatar von Indianer

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    wir wiisen ganz genau, daß am rande von europa, menschen in den bergen abgeschlachtet werden.
    und was machen wir?
    wir schauen zu.

    traurig.

  3. #173
    Avatar von ProudEagle

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    Zitat Zitat von Lance Uppercut Beitrag anzeigen
    Blödsinn.
    Die Juden waren schon seit jahrhunderten Sonderlinge und Feindbilder der einfachen Bevölkerung gewesen. Angefangen bei der falschen Interpretation vom Tode Jesu über zu ihren Privilegien im Mittelalter bishin zu ihren für Christen merkwürdige Gebräuche, haben viele Gründe zum allgemeinen Antisemitismus geführt.
    Da brauchte man nicht das Klischee vom habgierigen Juden. Es reichte schon allein aus, wenn jemand Jude war.
    Nix Blödsinn. Das mit dem Feindbild stimmt natürlich - aber die direkte Konfrontation war nicht gegeben.

    Dort wo Juden waren kamen sie meist maximal mit der reichen Oberschicht in Kontakt. Das groß der Bevölkerung hatte eher damit zu kämpfen genug zu essen zu haben.

  4. #174
    Avatar von Lance Strongo

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    Zitat Zitat von ProudEagle Beitrag anzeigen
    Nix Blödsinn. Das mit dem Feindbild stimmt natürlich - aber die direkte Konfrontation war nicht gegeben.

    Dort wo Juden waren kamen sie meist maximal mit der reichen Oberschicht in Kontakt. Das groß der Bevölkerung hatte eher damit zu kämpfen genug zu essen zu haben.
    Na da fängts ja schon an mit den Vorurteilen. Juden haben Geld, no matter what

  5. #175
    Avatar von Palladino

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    Zitat Zitat von KuhleerDeutschah Beitrag anzeigen
    ??? Was hast das jetzt mit meiner Aussage zu tuen? Ich habe lediglich gesagt, dass die Mehrheit der Menschen nicht dazu neigt sich heldenhaft zu verhalten in solchen Situationen. Es gab ja auch Widerstand gegen das Regime auch von Deutschen, dass das im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung nur ein minimaler Prozentsatz gewesen ist, bestreitet auch niemand, nur wir sind eben alle nicht in so einer Situation, wo wir unter Umständen entscheiden müssen, unser Leben zu verlieren, wenn wir in irgend einer Weise Widerstand gegen ein Regime leisten.

    würde nicht sagen, dass das was mit Heldenhaft sein zu tun hat, wie Fury richtigerweise anmerkt, hätte ein stiller Wiederstand bei der Mehrheit des Volkes einiges bewirken können, aber viele waren anscheinend bereit ebenso alles auf die Juden, Ausländer und anders denkende zu schieben. Man muss ja nicht so krass Wiederstand bringen, mit Demos oder sowas, aber beispielsweise immer weniger Interesse an das Regime seitens der Bevölkerung und nettere Behandlung gegenüber der Juden hätte viel geholfen. Hitler hätte ja unmöglich die Mehrheit des Landes auslöschen können, ohne dass sich nicht auch der Rest gegen ihn wendet. Aber leider schienen wie gesagt viele zu denken, dass Hitler das richtige tut, traurig sowas.

  6. #176
    Yunan
    Zitat Zitat von PašAga Beitrag anzeigen
    Es ist mir wirklich egal ob es was mit dem Christentum zu tun hatte, aber es waren sicher mehr als 99% der Nazis Christen oder stammen aus christlichen Familien
    Das ist Schwachsinn. Hitler hat das korrekte und wahre Christentum mit allen Mitteln versucht, zu demütigen und zu unterdrücken. Hitler war heidnischen Ideologien zugeneigt.

  7. #177
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Palladino Beitrag anzeigen
    würde nicht sagen, dass das was mit Heldenhaft sein zu tun hat, wie Fury richtigerweise anmerkt, hätte ein stiller Wiederstand bei der Mehrheit des Volkes einiges bewirken können, aber viele waren anscheinend bereit ebenso alles auf die Juden, Ausländer und anders denkende zu schieben. Man muss ja nicht so krass Wiederstand bringen, mit Demos oder sowas, aber beispielsweise immer weniger Interesse an das Regime seitens der Bevölkerung und nettere Behandlung gegenüber der Juden hätte viel geholfen. Hitler hätte ja unmöglich die Mehrheit des Landes auslöschen können, ohne dass sich nicht auch der Rest gegen ihn wendet. Aber leider schienen wie gesagt viele zu denken, dass Hitler das richtige tut, traurig sowas.

    denken das nicht alle menschen von ihren politikern?


    tanti saluti al duce:balkangrins:

  8. #178
    kenozoik
    Zitat Zitat von Palladino Beitrag anzeigen
    würde nicht sagen, dass das was mit Heldenhaft sein zu tun hat, wie Fury richtigerweise anmerkt, hätte ein stiller Wiederstand bei der Mehrheit des Volkes einiges bewirken können, aber viele waren anscheinend bereit ebenso alles auf die Juden, Ausländer und anders denkende zu schieben. Man muss ja nicht so krass Wiederstand bringen, mit Demos oder sowas, aber beispielsweise immer weniger Interesse an das Regime seitens der Bevölkerung und nettere Behandlung gegenüber der Juden hätte viel geholfen. Hitler hätte ja unmöglich die Mehrheit des Landes auslöschen können, ohne dass sich nicht auch der Rest gegen ihn wendet. Aber leider schienen wie gesagt viele zu denken, dass Hitler das richtige tut, traurig sowas.
    papperlapapp... nichts für ungut, aber ihr könnt euch offensichtlich nicht in die lage versetzen... eine mehrheit ist einfach nicht interessiert an irgend ner form von widerstand sondern kümmert sich in erster linie um sich... ob das schlecht oder recht ist, ist eine andere frage, aber es ist doch etwas überheblich von einigen diskussierenden hier, die mehrheit der leute, ich sag mal, zu verurteilen... beweist erst mal, dass ihr besser seid...

  9. #179
    ~Lucifer~
    Hitler hätte diese Judenpolitik nie fahren können, wenn nicht ne große antijüdische Stimmung im deutschen Volk geherrscht hätte. Hier wird darüber diskutiert was die Massen alles in Erfahrung bringen konnten. Fakt ist, die Nazis haben die Juden für alle sichtbar als Bürger zweiter Klasse abgestempelt. Dafür gab es in großen Teilen der deutschen Bevölkerung Sympathien. Selbst heute nach all der Aufklärung spricht man noch von einem Anteil von ca. 20 % antisemitischer Gesinnung in der deutschen Bevölkerung. Man muss nicht erst gewusst haben das die Juden systematisch hingerichtet wurden um gegen die Judenpolitik sein zu können.

    Die Nazis stellten übrigens auch vor der Machtübernahme Hitlers die größte Fraktion im Reichstag, weil sie bei den Wahlen als Partei die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten. Die NSDAP war die meistgewählte Partei Deutschlands zum Ende der Weimarer Republik weswegen Hitler ja von Präsident Hindenburg zum Reichskanzler ernannt wurde. Die Massen wurden nicht von Hitler hypnotisiert, viel eher hat Hitler Sachen gesagt welche die Massen hören wollten. Wenn ich bei den Bürgern mit antitürkischen Parolen Stimmen gewinne. Dann liegt es in erster Linie nicht daran dass ich den Leuten was eingeredet habe, sondern weil antitürkische Ressentiments in der Gesellschaft existieren.

  10. #180

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    Zitat Zitat von ~Lucifer~ Beitrag anzeigen
    Hitler hätte diese Judenpolitik nie fahren können, wenn nicht ne große antijüdische Stimmung im deutschen Volk geherrscht hätte. Hier wird darüber diskutiert was die Massen alles in Erfahrung bringen konnten. Fakt ist, die Nazis haben die Juden für alle sichtbar als Bürger zweiter Klasse abgestempelt. Dafür gab es in großen Teilen der deutschen Bevölkerung Sympathien. Selbst heute nach all der Aufklärung spricht man noch von einem Anteil von ca. 20 % antisemitischer Gesinnung in der deutschen Bevölkerung. Man muss nicht erst gewusst haben das die Juden systematisch hingerichtet wurden um gegen die Judenpolitik sein zu können.

    Die Nazis stellten übrigens auch vor der Machtübernahme Hitlers die größte Fraktion im Reichstag, weil sie bei den Wahlen als Partei die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten. Die NSDAP war die meistgewählte Partei Deutschlands zum Ende der Weimarer Republik weswegen Hitler ja von Präsident Hindenburg zum Reichskanzler ernannt wurde. Die Massen wurden nicht von Hitler hypnotisiert, viel eher hat Hitler Sachen gesagt welche die Massen hören wollten. Wenn ich bei den Bürgern mit antitürkischen Parolen Stimmen gewinne. Dann liegt es in erster Linie nicht daran dass ich den Leuten was eingeredet habe, sondern weil antitürkische Ressentiments in der Gesellschaft existieren.
    Wo wird bezweifelt, dass dies so war? Niemand bezweifelt, es geht einfach nur darum, dass wir, die wir nicht in so einer Situation sind, sehr leicht hier reden können und sagen können, wie man sich in so einer Situation als einzelner hätte verhalten sollen und es gab ja auch Widerstand beispielsweise von den Kommunisten und Sozialdemokraten und diese wurden gleich zu Beginn verhaftet und ins Arbeitslager gebracht.

    Kommunistische Partei Deutschlands
    "Bedingt durch die Wegnahme der rechtmäßigen Stimmrechte war die KPD nicht mehr beteiligt an der Abstimmung über Hitlers Ermächtigungsgesetz zum 23. März 1933, durch welches die erste pluralistische deutsche Demokratie auch formell beseitigt wurde. Nach dem Ausschluss der KPD stimmten nur die SPD-Abgeordneten gegen dieses Gesetz.
    Am 26. Mai 1933 wurde das Vermögen der KPD eingezogen[14], was das „rein äußerliche Ende der Partei dokumentiert“.
    Viele ihrer Anhänger und die ihrer Splittergruppen wurden verhaftet und bereits 1933, mit als erste in das Konzentrationslager Dachau oder die Lager im Emsland gesperrt. Sie wurden im „Dritten Reich“ systematisch politisch verfolgt, in Konzentrationslager gesperrt und ermordet, einfache Mitglieder genauso wie leitende Kader (zum Beispiel Ernst Thälmann oder Werner Scholem). Die KPD hatte im Kampf gegen die faschistische Diktatur von 1933 bis 1945 große Verluste zu verzeichnen. Sie war durch ihre zentralistische Struktur zusätzlich sehr anfällig gegen Zerschlagung.
    Im Untergrund führte die KPD ihren antifaschistischen Kampf fort. Eine relativ bedeutende Widerstandsbewegung von nicht ins Exil gegangenen KPD-Mitgliedern wurde die Gruppe um Bernhard Bästlein, Anton Saefkow und Franz Jacob."


    Sozialdemokraten erging es übrigens ähnlich:
    Sozialdemokratische Partei Deutschlands
    "Am 22. März 1933 – wenige Wochen nach seiner Amtsübernahme als Reichskanzler des Deutschen Reiches – stellte Adolf Hitler sein Ermächtigungsgesetz dem Reichstag vor. Diesen entscheidenden Schlag gegen die Verfassung und somit den Schritt zur Ausschaltung des Reichstags erkannte auch Otto Wels (Vorsitzender der SPD). Dieser kritisierte Hitler scharf und warf ihm Verfassungsbruch vor. Trotz des Wahlterrors durch die SA entschieden sich die 94 anwesenden SPD-Abgeordneten, die nicht verhaftet oder geflohen waren, geschlossen gegen die Gesetzesvorlage. Die restlichen anwesenden 444 Parlamentarier stimmten zu. Trotz des persönlichen Mutes Weniger konnte Hitler sein Ziel erreichen und die Parteien formell aus der Legislative entfernen. Die Sozialdemokraten gehörten während der Zeit des Nationalsozialismus zu den ersten Gruppierungen, die von den Nazis verfolgt wurden. Viele Mitglieder, die sich nicht ins Exil flüchten konnten oder wollten, starben in Konzentrationslagern und Zuchthäusern.
    Aufgrund des Aufrufs der SPD-Leitung zum Sturz des nationalsozialistischen Regimes verbot Reichsinnenminister Wilhelm Frick die SPD am 22. Juni 1933 als „volks- und staatsfeindliche Organisation“. Gegen einzelne SPD-Mitglieder wurde ein Berufsverbot erlassen, das Vermögen der Partei wurde beschlagnahmt. Zahlreiche Sozialdemokraten wurden in der Folgezeit in „Schutzhaft“ genommen oder in Konzentrationslagern verschleppt. Eine Minderheit der Mitglieder der SPD leistete, teilweise als Mitglieder illegal weitergeführter Partei- oder Reichsbannerstrukturen, teilweise in sich kritisch vom Parteivorstand abgrenzenden Gruppen wie Neu Beginnen, den Revolutionären Sozialisten Deutschlands, der Sozialistischen Front oder dem Roten Stoßtrupp Widerstand gegen das NS-Regime."

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