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Deutschlands Schande

Erstellt von Lance Strongo, 09.10.2011, 17:30 Uhr · 214 Antworten · 11.442 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Allissa

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    so wie blackjack sagt, dieses buch "hitlers willige vollstrecker" kann man wirklich nur empfehlen.

  2. #12
    Zar

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    Klar wussten die es. Vorher hatte so gut wie jeder mensch in deutschland das buch mein kampf, dort stand genau drin, was hitler mit den juden und so vorhatte.
    Vielleicht dachten die leute auch, er meint es sowieso nicht ernst und wird das nicht durchziehen.

  3. #13
    Avatar von Lumara

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    Sehr viele standen hinter dem Regime Hitler's, auch wenn viele es verleugnen. Irgendwie muss er es ja an die Spitze geschafft haben.

  4. #14
    Avatar von BlackJack

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    Hitler hat in "Mein Kampf" keinen Hehl aus seinem Vorhaben gemacht, und dieses Buch hatten die Bürger damals vermutlich häufiger im Regal stehen als die Bibel, aber da es einfach ein Kackbuch war, haben es wohl nur die Wenigsten gelesen

  5. #15
    Avatar von Allissa

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Hitler hat in "Mein Kampf" keinen Hehl aus seinem Vorhaben gemacht, und dieses Buch hatten die Bürger damals vermutlich häufiger im Regal stehen als die Bibel, aber da es einfach ein Kackbuch war, haben es wohl nur die Wenigsten gelesen
    ach ich glaube nicht das es wenige gelesen haben....

  6. #16
    Avatar von liberitas

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    hm.
    ich hab meine schwiegereltern einige male gefragt, warum sie es nicht mitbekommen haben.

    sie konnten die fernbedienung vom fernseher nicht finden.
    und mit google noch nicht so richtig umgehen.
    Das wird jetzt wieder keiner verstehen wie es gemeint ist.

  7. #17

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    dazu kann ich "Hitlers willige Vollstrecker" von Daniel Goldhagen empfehlen
    Das ist unter den meisten Historikern die Meinung über das Buch:

    The overwhelming majority of American scholars have dismissed the book as racist, unscholarly and irresponsible. Its "mostly scathing" reception among historians,[2][32][33][34][35] who were unusually vocal in condemning it as ahistorical and,[36] in the words of Holocaust historian Raul Hilberg, "totally wrong about everything" and "worthless".[3][4] The pre-eminent Jewish-American historian Fritz Stern denounced the book as unscholarly and full of racist Germanophobia.[37]

    Hitler's Willing Executioners - Wikipedia, the free encyclopedia

    http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Goldhagen


    Der bisher direkteste Angriff auf Goldhagen erschien 1997 in England. Das Cambridge Historical Journal (CHJ) der Universität Cambridge enthält einen Beitrag von Ruth Bettina Birn, derzeit leitende Historikerin des kanadischen Regierungsamtes für Kriegsverbrechen. Seit Ende der 70er Jahre betreibt Birn ihre Forschungen im Archiv für NS-Verbrechen in Ludwigsburg, dem Goldhagen den größten Teil der Belege für seine These entnahm, viele „gewöhnliche Deutsche” hätten sich voller Hingabe am Massenmord an den Juden beteiligt.
    Birn erklärt zu ihrem Artikel im CHJ, sie kenne Goldhagen seit langem und der Angriff auf sein Buch sei „schmerzlich“ für sie, aber „man ist der Wahrheit verpflichtet“. Birn schreibt, Goldhagen habe Originaltexte eindeutig falsch wiedergegeben und ein „Netz von Phantasien“ gesponnen. In seinem Buch sei „alles in Konjunktivform geschrieben wie in schlechten historischen Romanen“. Aus dem „tonnenweise“ vorliegenden Material in Ludwigsburg stütze er sich auf ganze 166 Aussagen vor Kriegsverbrechertribunalen. „Mit Goldhagens Methoden im Umgang mit Beweismaterial könnte man aus dem Ludwigsburger Material leicht die nötigen Zitate heraussuchen, um das genaue Gegenteil von dem zu beweisen, was Goldhagen behauptet.“ Er habe selektiv zitiert, so dass er die Dokumente eigentlich verfälsche: „Er nimmt selektive Ausschnitte und bläht sie überproportional auf [...]. Er verwendet Material als Beleg für eine vorgefaßte Theorie.“
    Hans Mommsen bezeichnet Birns Kritik als scharf; im Bestreben, Goldhagens Behauptung der völlig unterschiedlichen Behandlung von Juden und Nichtjuden zu widerlegen, begebe sie sich auf das „Glatteis“ von Goldhagens Methode, sogar „in die Nähe einer durchaus unbeabsichtigten Apologetik“.[14] Zugleich bedauert er, dass Goldhagen auf die Kritik von Ruth Bettina Birn damit reagiert hat, ihr und ihrem Herausgeber Schadensersatzforderungen anzudrohen, dass er also „den Weg juristischer Pressionen“ beschreite, „um seine akademischen Kritiker mundtot zu machen“.[15]

    Der Bochumer Historiker Hans Mommsen weist auf den Widerspruch zwischen großem öffentlichen Interesse an Goldhagens Buch und der geringen Resonanz in der Fachwissenschaft hin. Nahezu alle Fachhistoriker, die auf diesem Gebiet arbeiten, lehnten die Thesen und Methoden Goldhagens ab. Mit dem Buch würden „tiefere emotive Schichten angesprochen“, die „nicht mit dem Bedürfnis nach rationaler Aufklärung“ in Verbindung stünden. Im Falle der USA spiegele die Begeisterung für Goldhagen antideutsche Ressentiments wider, wie man sie aus trivialen Filmen über den Zweiten Weltkrieg kenne. In Deutschland diene Goldhagen für die mittlere Generation (die Kinder der Kriegsgeneration) als „eine Art Katalysator, um diese Jahrzehnte alte Verdrängungsfront aufzubrechen“. Daher werde jede Kritik am „Ersatz-Messias“ verurteilt.[16]

  8. #18
    Mal
    Avatar von Mal

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    4.023
    Zitat Zitat von Peaches Beitrag anzeigen
    Sehr viele standen hinter dem Regime Hitler's, auch wenn viele es verleugnen. Irgendwie muss er es ja an die Spitze geschafft haben.
    Vorallem große Konzerne waren auf Hitlers Seite, die in die NSDAP eine Menge Geld gepumt haben.

  9. #19
    Avatar von BlackJack

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    11.10.2009
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    Zitat Zitat von KuhleerDeutschah Beitrag anzeigen
    Das ist unter den meisten Historikern die Meinung über das Buch:
    auf der selben Seite:
    In wenigen Wochen wurden über 80.000 Exemplare verkauft und die Veranstalter der „Lese-Tour“ konnten kaum den Andrang bewältigen.[7][19] In der Fachwelt konnte vor allem „über noch zu lösende Forschungsaufgaben, als über Goldhagens konkrete Forschungsergebnisse“ eine „Art von Konsens“ festgestellt werden.[7] Zu diesen noch offenen Fragestellungen gehörte die „Frage nach der Rolle des Antisemitismus in der deutschen Geschichte.“ Bislang habe die Holocaustforschung darauf noch keine Antwort.[7] Einigkeit bestand auch über die „Kernthese“ Goldhagens: „Die Täter waren Deutsche, und ohne Hitler und das Dritte Reich hätte es keine Endlösung der Judenfrage gegeben.“[7] Die anfänglich grundlegende Ablehnung der Historiker – trotz vielfacher Überschneidungen in den Positionen und seltener in den Perspektiven – wurde mit der grundsätzlichen „Historiker-Schelte“ Goldhagens erklärt.[7] Die Debatte selbst wurde auch als Prüfstein für die „politische Kultur“ der deutschen Gesellschaft wahrgenommen, in der die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus gesehen wird. Das nationale „Selbstbewusstsein“ sei eben auch mit dieser „politischen Kultur“ verbunden. Die Debatte könne auch als „funktionales Äquivalent für eine Diskussion über das politische Selbstverständnis des vereinten Deutschland interpretiert werden, die nicht stattgefunden hat“ (Schneider)
    Auch wenn Goldhagens Schlussfolgerungen nicht vollständig anerkannt werden, so hat er viele neue Aspekte eingebracht.

  10. #20
    PašAga
    Zitat Zitat von ~Lucifer~ Beitrag anzeigen
    Also wenn ich bisweilen Leute aus der muslimischen Community von Juden reden höre, kann ich kaum einen Unterschied von damals zu heute feststellen. Die Juden sind angeblich damals wie heute an allen Schuld und Ursache allen Übels.
    Ja Muslime sind gleich wie die Nazis, einfach mal verallgemeinern, niemals werden die 1,3 Milliarden Muslime den Nazis nahe kommen, den christlich DEUTSCHEN Nazis

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