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Deutschlands Schande

Erstellt von Lance Strongo, 09.10.2011, 17:30 Uhr · 214 Antworten · 11.426 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von VojoVnik Beitrag anzeigen
    Na klar wussten die davon bescheid, Hitler war nur eine puppe gewesen
    die seine rolle gut gespielt hat...auf so einen wie ihn haben die nazis nur gewartet.





    ...und wenn alles schief geht dann zeigen wir schnell mit den finger auf
    den bösen Hitler und sagen er war es!! wir haben ja nichts gewusst.
    Das ist ein Irrtum, Hitler war keine Puppe, er war umgeben von Speichelleckern und Steigbügelhaltern die sich gegenseitig darin überboten haben, seine Wünsche vorauszuahnen, er allein hat die Musik gespielt nach der alle getanzt haben, und sie taten es gern, wichtig war, ihm zu gefallen ...

  2. #202

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Das ist ein Irrtum, Hitler war keine Puppe, er war umgeben von Speichelleckern und Steigbügelhaltern die sich gegenseitig darin überboten haben, seine Wünsche vorauszuahnen, er allein hat die Musik gespielt nach der alle getanzt haben, und sie taten es gern, wichtig war, ihm zu gefallen ...
    Besonders die katholische Kirche hat sich dabei alle Mühe gegeben.

  3. #203
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Besonders die katholische Kirche hat sich dabei alle Mühe gegeben.
    die auch, nur haben die keine große Geige für Hitler gespielt ... soweit ich weiß war keiner der Mächtigen aus Hitlers Hofstaat ein Vertreter der katholischen Kirche

  4. #204
    Avatar von VojoVnik

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Das ist ein Irrtum, Hitler war keine Puppe, er war umgeben von Speichelleckern und Steigbügelhaltern die sich gegenseitig darin überboten haben, seine Wünsche vorauszuahnen, er allein hat die Musik gespielt nach der alle getanzt haben, und sie taten es gern, wichtig war, ihm zu gefallen ...
    Natürlich war Hitler keine puppe, aber darum geht es mir nicht.

  5. #205
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Die halbe Nacht nachgedacht.......
    Ich frug mich, wie hätte ich gehandelt. Ehrlich gesagt, meine Hand würde ich für mich nicht ins Feuer legen, gegen Gehirnwäsche ist fast keiner von uns gefeit, siehe Werbung.

    Im Nachhinein ist alles soooo einfach, hätte man, täte man u.s.w.
    Ich kenne, zum Glück, so eine Situation nicht und ich will sie auch nicht kennenlernen.
    Eines weiss ich, wehret den Anfängen und hier haben wir genug zu tun.
    Weiterleitungshinweis
    Ist so etwas nicht zum kotzen und das in der heutigen Zeit?

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    es geht hier in erster linie nicht um zivilcourage sondern dass im nachhinein dann alle gesagt haben "ey wir haben ja überhaupt nix davon gewusst." das ist so aber einfach nicht wahr und wer sowas behauptet dem ist nicht mehr zu helfen.

    In den Lagern haben ja die ganzen wärter und wärterinnen gearbeitet, die hatten familien zuhause, haben auch sicher hier und da darüber geredet. Nachbarn sind verschwundn und sind nicht wiedergekommen. Synagogen wurden niedergebrannt, juden stigmatisiert auf offener straße.
    Menschen wurden in Zügen zu tausenden deportiert, wo ja auch leute diese menschen zu den zügen gebracht haben. Es gab lockführer, die die züge gefahren haben. sekrätere, polizisten, ärzte, krankenschwestern, soldaten all diese berufsgruppen und auch andre hatten auch jobs in den Lagern bzw. waren irgendwie daran beteiligt.

    Was ich damit sagen will ist dass diese ganzen Bediensteten aus der Bevölkerung kamen. die ganze Vernichtungsmaschinerie wurde ja von menschen bedient. Man kann doch keine millionen menschen umbringen ohne dass ein paar andre millionen dabei mithelfen. Mag sein dass man es am anfang nicht gewusst hat, aber diese ganze sache dauerte jahre und nicht ein paar monate und da kann mir keiner erzählen dass es fast niemand gewusst haben will.

    Wenn einer sagt "ja ich habs damals gewusst, aber ich hatte einfach angst um meine familie dass ihr was passiert, dass sie dann auch in dieses Lager kommt," dann ist das irgendwo verständlich und vor so einer person hat man ja noch respekt. Oder ein Soldat der im krieg war, dem waren hitlers pläne vielleicht scheissegal der wollte auf dem schlachtfelt einfach nur überleben. Das alles kann man sehrwohl nachvollziehen. aber wenn irgendso jemand ankommt und anfängt ich hab nix davon gewusst, also für mich ist das einfach nur eine feige art und weise damit umzugehen. Wie kann man so einen riesigen Teil der Bevölkerung in Konzentrationslager verschwinden lassen ohne dass die Bevölkerung davon überhaupt nix mitkriegt?

    Und was mir auch in Österreich öfters mal auffällt ist dass eben viele aus der damaligen zeit meinen, ja deutschland ist einmarschiert wir konnten nix dafür, aber wieso wurde er dann mit offenen armen von der bevölkerung empfangen.

    Ich sage nicht dass es damals alle gutgeheissen haben was hitler gemacht hat, aber dass es keiner gewusst haben will oder die wenigsten, das ist einfach nicht wahr, und wenn man logisch nachdenkt auch total unrealistisch dass man millionen von menschen systematisch umbringt und keiner will es gewusst haben.

  6. #206
    Avatar von Lorne Malvo

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    Das kannst du so nicht sagen, das ganze hat zu einer Zeit stattgefunden, wo Rassismus völlig normal war. Als Hitler in Deutschland an die Macht kam, hatten Briten und Franzosen noch riesige Kolonialreich, in den USA gab es die Rassentrennung, und in Deutschland wurde eben damit angefangen, Juden zu diskriminieren. Übrigens gab es dennoch nicht gerade wenig Widerstand gegen Hitler, obwohl er ein knappes Jahrzehnt lang nach der Machtergreifung ein charismatischer Siegertyp war.

    Über die Existenz von Vernichtungslagern wussten nachweislich nur sehr wenige Leute im Reich Bescheid.

  7. #207
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Das kannst du so nicht sagen, das ganze hat zu einer Zeit stattgefunden, wo Rassismus völlig normal war. Als Hitler in Deutschland an die Macht kam, hatten Briten und Franzosen noch riesige Kolonialreich, in den USA gab es die Rassentrennung, und in Deutschland wurde eben damit angefangen, Juden zu diskriminieren.
    das kann man schlecht vergleichen denn zumindest in D und A gehörten Juden zur Mittel- und Oberschicht, waren oft angesehene Ärzte, Unternehmer, Künstler, Wissenschaftler, auch wenn viele so weit assimiliert waren, dass ihr Judentum garnicht öffentlich bekannt war.

    Wenn z.B. jüdische Proffessoren aus Unis verschwanden bemerkten es auf Anhieb hunderte oder tausende Kollegen und Studenten, ähnlich wird es in den anderen Bereichen gewesen sein. Einstein hat Ende 1932 weitsichtig Deutschland verlassen und Anfang 1933 öffentlich bekanntgegeben, er würde unter den herrschenden Bedingungen nicht zurückkehren.

    „Solange mir eine Möglichkeit offensteht, werde ich mich nur in einem Land aufhalten, in
    dem politische Freiheit, Toleranz und Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz herrschen. Zur
    politischen Freiheit gehört die Freiheit der mündlichen und schriftlichen Äußerung politischer
    Überzeugung eines Individuums. Diese Bedingungen sind gegenwärtig in Deutschland nicht
    erfüllt. Es werden dort diejenigen verfolgt, die sich um die Pflege internationaler Verständigung besonders verdient gemacht haben.“



    All das müssen Millionen Menschen mitgekriegt haben.

  8. #208
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Das kannst du so nicht sagen, das ganze hat zu einer Zeit stattgefunden, wo Rassismus völlig normal war. Als Hitler in Deutschland an die Macht kam, hatten Briten und Franzosen noch riesige Kolonialreich, in den USA gab es die Rassentrennung, und in Deutschland wurde eben damit angefangen, Juden zu diskriminieren.
    Die Deutschen kannten ebenfalls diesen "klassischen" Rassismus, demzufolge Schwarzafrikaner, Slawen usw. Untermenschen waren.
    Der nationalsozialistische Rassenantisemitismus spielt dennoch in einer Liga für sich, denn er besagt ja nicht nur, dass es höher- und minderwertige "Rassen" gibt, sondern dass die Juden daran arbeiten, die gesamte Menschheit ins Unglück zu stürzen, weshalb man sie vernichten müsse.
    Das ist etwas anderes, als "nur" zu meinen, man dürfe Schwarze oder amerikanische Ureinwohner versklaven und ausbeuten.

    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Übrigens gab es dennoch nicht gerade wenig Widerstand gegen Hitler, obwohl er ein knappes Jahrzehnt lang nach der Machtergreifung ein charismatischer Siegertyp war.
    Jaja, der große deutsche Widerstand... Ts, ts. Um es kurz zu sagen: Too little, too late!

    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Über die Existenz von Vernichtungslagern wussten nachweislich nur sehr wenige Leute im Reich Bescheid.
    So, so. Zitiere doch bitte mal diesen "Nachweis". Ich warte gespannt.

  9. #209
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Das kannst du so nicht sagen, das ganze hat zu einer Zeit stattgefunden, wo Rassismus völlig normal war. Als Hitler in Deutschland an die Macht kam, hatten Briten und Franzosen noch riesige Kolonialreich, in den USA gab es die Rassentrennung, und in Deutschland wurde eben damit angefangen, Juden zu diskriminieren. Übrigens gab es dennoch nicht gerade wenig Widerstand gegen Hitler, obwohl er ein knappes Jahrzehnt lang nach der Machtergreifung ein charismatischer Siegertyp war.

    Über die Existenz von Vernichtungslagern wussten nachweislich nur sehr wenige Leute im Reich Bescheid.
    Ja klar war Rassismus normal, aber es ist ein Unterschied ob man Mitglieder der "niederen Rasse" in gewissen Bereichen wie Wohn-, Job-, Bildungsqualität usw. benachteiligt (was auch garnicht in Ordnung ist) oder ganze "Fabriken" aufbaut wo man Menschen systematisch umbringt. Das ist ein ganz andres um längen perverseres Kaliber.
    Und wenn man den Reden von Hitler zuhört, also vielleicht nicht am Anfang seiner Regierungsperiode aber es war dann schon ziemlich deutlich was er mit den Juden vorhatte.
    Selbst wenn man nicht wusste dass die Juden dort umgebracht wurden, so war doch klar dass sie in irgendwelche Lager gebracht wurden, dass es denen dort nicht super ging, dürfte ja wohl den meisten klar gewesen sein.
    Und der Wiederstand war da, natürlich, aber so ein großer Wiederstand war das nicht, letztenendes haben die Großmächte Hitler zu Fall gebracht und nicht der Wiederstand.
    Ich denke den meisten war die reale Situation erst klar als Bomben auf das Land fielen.

  10. #210
    Avatar von Lido

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    das kann man schlecht vergleichen denn zumindest in D und A gehörten Juden zur Mittel- und Oberschicht, waren oft angesehene Ärzte, Unternehmer, Künstler, Wissenschaftler, auch wenn viele so weit assimiliert waren, dass ihr Judentum garnicht öffentlich bekannt war.

    Wenn z.B. jüdische Proffessoren aus Unis verschwanden bemerkten es auf Anhieb hunderte oder tausende Kollegen und Studenten, ähnlich wird es in den anderen Bereichen gewesen sein. Einstein hat Ende 1932 weitsichtig Deutschland verlassen und Anfang 1933 öffentlich bekanntgegeben, er würde unter den herrschenden Bedingungen nicht zurückkehren.



    All das müssen Millionen Menschen mitgekriegt haben.
    Das Problem war , dass Millionen von Menschen dass auch guthiessen, denn sie konnten in all diesen Positionen nachrücken und die Karriereleiter hochklettern, damals wars genauso wie heute. Egoismus geht vor.

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