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DIASPORA - Hellenes worldwide

Erstellt von Macedonian, 24.05.2005, 17:04 Uhr · 177 Antworten · 30.329 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Macedonian

    Registriert seit
    24.05.2005
    Beiträge
    5.739

    DIASPORA - Hellenes worldwide


    HELLENEN WELTWEIT


    Hellenische (Griechische) Hochburgen auf der Welt:
    Sydney / Australien - 100 000 Hellenen
    Melbourne / Australien - 600 000 Hellenen (Also ca. 18% der Melbourner 8) )
    Chicago / U.S.A - 300 000 Hellenen
    New York / U.S.A - 450 000 Hellenen
    Montreal / Kanada - 85 000 Hellenen
    Toronto / Kanada - 190 000 Hellenen
    Los Angelos / U.S.A - 70 000 Hellenen
    Marioupolis / Ukraine - 150 000 Hellenen
    London / Großbritannien - 210 000 Hellenen
    Düsseldorf und Umbgebung / Deutschland - 107,500 Hellenen

    Bekannte Persönlichkeiten
    Vereinigtes Königreich
    Griechisch-Britische Persönlichkeiten
    - Peter Andre, (*1973), Sänger
    - Stelios Haji-Ioannou, (*1967), Unternehmer, Gründer und Eigentümer der EasyGroup, zu der auch easyJet gehört
    - George Michael, (*1963), eigentlich Georgios Kyriakos Panayiotou, Sänger
    - Philip Mountbatten, Herzog von Edinburgh, (*1921), Ehemann von Queen Elisabeth, II.
    - Marina Sirtis , (*1960), Schauspielerin, Star Trek: The Next Generation
    - Cat Stevens, (*1948), geboren als Stephen Demetre Georgiou, Sänger

    Frankreich
    Griechisch-Französische Persönlichkeiten
    - Cornelius Castoriadis, (1922-1997), Philosoph
    - Georges Corraface, (*1952), Schauspieler, Zimt und Koriander
    - Constantin Costa-Gavras, (*1933), Regisseur, Mad City, Der Stellvertreter
    - Georges Moustaki, (*1934), Sänger
    - Athina Onassis, (*1985), Enkeltochter des Reeders Aristoteles Onassis
    - Nicolas Sarkozy, (*1955), französischer Innenminister, Sohn eines ungarischen Aristokraten und einer griechisch-jüdischen Mutter
    - Vangelis, (*1943), eigentlich Evangelos Odysseas Papathanassiou, Komponist
    - Iannis Xenakis, (1922 - 2001), Komponist und Architekt

    Nordamerika
    Griechisch-Amerikanische Persönlichkeiten
    - Spiro Agnew, (1918-1996), geboren als Spiros Anagnostopoulos, Gouverneur von Maryland und Vizepräsident der USA
    - Jennifer Aniston, (*1969), eigentlich Jennifer Anastasakis, Schauspielerin, Friends
    - Hank Azaria, (*1969), Schauspieler und Synchronsprecher griechisch-jüdischer Herkunf, Die Simpsons
    - Jeff Bezos, (*1964), Präsident und CEO von Amazon.com
    - Maria Callas, (1923-1977), geboren als Maria Kalogeropoulos, Sopranistin
    - John Cassavetes, (1929-1989), Regisseur und Schauspieler, Gloria, Rosemaries Baby
    - George Chakiris, (*1934), Schauspieler, West Side Story
    - Michael Chiklis, (*1964), Schauspieler, The Shield, Fantastic Four (Film)
    - George Pan Cosmatos, (1941-2005), Regisseur, Tombstone, Rambo
    - Bob Costas, (*1952), Moderator, u.a. auch auf CNN als Vertretung für Larry King
    - Michael Dukakis (*1933), ehemaliger Gouverneur von Massachusetts, Präsidentschaftskandidat der Demokraten 1988
    - Olympia Dukakis, (*1931), Schauspielerin, Mondsüchtig, Oscarpreisträgerin, Schwester von Michael Dukakis
    - Jeffrey Eugenides, (*1964), Schriftsteller und Pulitzerpreisträger, der in Berlin lebt
    - Melina Kanakaredes, (*1967), Schauspielerin, CSI: New York
    - Elia Kazan, (1909-2003), geboren als Elia Kasanioglou, Regisseur, Jenseits von Eden, Oscarpreisträger
    - Tommy Lee, (*1962), geboren als Thomas Lee Bass in Athen, Musiker und Ex-Liebhaber von Pamela Anderson
    - Ted Leonsis, (*1960), Vice-Chef AOL
    - Dimitri Mitropoulos, (1896-1960), in Griechenland geborener amerikanischer Dirigent
    - John Negroponte, (*1939), eigentlich John Dimitri Negroponte, US-Geheimdienstdirektor
    - Alexander Payne, (*1961), geboren als Alexander Papadopoulos, Regisseur, Sideways, About Schmidt, Oscarpreisträger
    - Pete Sampras, (*1971), Tennisspieler
    - Paul S. Sarbanes, (*1933), Senator von Maryland, nach ihm ist der Sarbanes-Oxley Act benannt
    - Telly Savalas, (*1924), eigentlich Aristotelis Savalas, Schauspieler, Kojak, Patenonkel von Jennifer Aniston
    - David Sedaris, (*1956), Schriftsteller
    - Spyros P. Skouras, (1893-1971), Präsident von 20th Century Fox
    - Olympia Snowe, (*1947), Senatorin von Maine
    - John Stamos, (*1963), eigentlicher Familienname lautet Stamotopoulos, Schauspieler, Full House
    - George Stephanopoulos, (*1961), erster Bill Clinton-Sprecher und Berater des Präsidenten
    - Mena Suvari, (*1979), Schauspielerin, American Beauty
    - George Tenet, (*1953), ehem. CIA-Direktor
    - Paul Tsongas, (1941-1997), Senator in Massachusetts
    - Yanni, (*1954), eigentlich Yanni Hrisomallis, Pianist
    - Billy Zane, (*1966), als William Zanetakos geboren, Schauspieler, der Bösewicht in Titanic

    Griechisch-Kanadische Persönlichkeiten
    - Elias Koteas, (*1961), Schauspieler, The Thin Red Line
    - Nia Vardalos, (*1962), Schauspielerin, My Big Fat Greek Wedding

    Griechisch-Australische Persönlichkeiten
    - George Miller, (*1945), Regisseur, Mad Max, Ein Schweinchen namens Babe
    - Mark Philippoussis, (*1976), Tennisspieler
    - Alex Proyas, (*1963), Regisseur, I, Robot, Dark City, The Crow – Die Krähe

    Griechisch-Deutsche Persönlichkeiten
    - Ioannis Amanatidis, (*1981), Fußballer, Eintracht Frankfurt
    - John Argyris, (1913 - 2004), Ingenieur
    - Constantin Carathéodory, (1873-1950), Mathematiker
    - Angelos Charisteas, (*1980), Fußballer, ehemals Werder Bremen
    - Jorgo Chatzimarkakis, (*1966), FDP-Politiker im EU-Parlament
    - Costa Cordalis, (*1944), Schlagersänger
    - Wassilios E. Fthenakis, (*1937), Pädagoge, Träger des Bundesverdienstkreuzes der 1. Klasse der BRD
    - Artemis Gounaki, (*1967), Vocalcoach bei Popstars
    - Nikolaus Gysis, (1842 - 1901), Maler
    - Hermes Hodolides, (*1963), Schauspieler, Lindenstraße
    - Maria Ketikidou, (*1966), Schauspielerin, Großstadtrevier
    - Vicky Leandros, (*1952), Sängerin
    - Margarita Mathiopoulos, (*1957), Direktorin des Potsdam Center For Transatlantic Security And Military Affairs
    - Nana Mouskouri, (*1934), Sängerin
    - Otto I. (Griechenland), (1815-1867), Bayerischer König der Griechen
    - Despina Pajanou, (*1958), Schauspielerin, Doppelter Einsatz
    - Joseph Pilates, (1880-1967), Trainer deutsch-griechischer Herkunft, nach ihm ist die Pilates-Methode benannt
    - Susan Sideropoulos, (*1980), Schauspielerin griechisch-jüdischer Herkunft, Gute Zeiten, Schlechte Zeiten
    - Spiros Simitis, (*1934), ehemaliger Vorsitzender des Nationalen Ethikrates der BRD
    - Mark Terkessidis, (*1966), Psychologe, Journalist und Schriftsteller
    - Anastasia Zampounidis, (*1972), MTV-Moderatorin, Moderatorin der Wetten, dass..?-Außenwette

    Die griechischen Auswanderer
    Migration ist ein beinahe kontinuierlicher Bestandteil der Geschichte der Griechen: Man kann vier Phasen griechischer Auswanderung aus dem Stammland definieren:
    - Die antike Kolonisation des Mittelländischen und Schwarzen Meeres
    - Die Ausbreitung von Griechen im Reich Alexanders des Großen während des Hellenismus
    - Die Verbreitung von Griechen im Territorium des Osmanischen Reiches nach 1453
    - Die moderne Auswanderung seit dem 19. Jahrhundert nach Westeuropa und Übersee

    Die moderne Auswanderung beginnt etwa um die Hälfte des 19. Jahrhunderts. Nach Angaben des griechischen Nationalen Statistischen Dienstes sind zwischen 1850 und 1940 rund 511.000 Menschen aus Griechenland ausgewandert, allein 463.000 von ihnen in die USA. Die höchsten Auswandererzahlen finden sich hierbei in den Jahren 1906-1915. Nach dem zweiten Weltkrieg setzt um die Mitte der 50er Jahre wieder eine stärkere Emigration aus Griechenland ein, mit jährlichen Zahlen bis 1975 von 12.000 bis 30.000, wobei die USA zugunsten Westeuropas immer stärker in den Hintergrund treten. Auch eine Rückwanderung nach Griechenland findet statt, ist jedoch wesentlich geringer als die Auswanderung.

    Aus den Siedlungsgebieten außerhalb des griechischen Staatsgebiets emigrierten zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehr Griechen nach Übersee als in den griechischen Staat selbst.

    Ähnlich wie die antiken Kolonisten haben viele der modernen Auslandsgriechen den Kontakt zum Mutterland stets weiter gepflegt und Sprache, Religion und Bräuche auch in der neuen Heimat erhalten. Das Selbstbewusstsein als Griechen bzw. griechische Diaspora hat sich so bis auf den heutigen Tag unter vielen der bis zu 4 Mio. Auslandsgriechen erhalten, oft auch nach Annehmen der Nationalität des neuen Heimatlands.

    Die heutigen Griechen, nach eigenem Verständnis
    "Es ist in der Tat verblüffend, wie viele Aspekte des heutigen politischen Lebens Griechenlands – vor allem Athens – antike Parallelen haben" schreibt Heinz. A. Richter in seinem Werk "Griechenland im 20. Jahrhundert" und führt dabei Beispiele wie "den leidenschaftlichen Anteil am Leben der Politeia, deren Ereignisse eifrig diskutiert werden" auf und geht bis hin zu charakterlichen Gemeinsamkeiten zwischen den heutigen und damaligen Griechen ein.

    Die heutigen Griechen sehen sich selbst als direkte Nachfahren der antiken Hellenen, als Söhne von Homer, Platon und Sokrates und betrachten sich als einzige legitime Erben Alexanders des Großen.

    Auslandsgriechen
    Griechen im Ausland, Schätzungen der griechischen Botschaften 2005


    Liste bedeutender Griechen <- Klick!

  2. #2
    jugo-jebe-dugo
    doppelt

  3. #3
    jugo-jebe-dugo
    Meinst du es gibt 5 Mil dijaspora Griechen.Also in Europa gibt es nicht so viele von euch.Hab auch gehört das es um die 5 Mil dijaspora Serben gibt.

  4. #4
    Avatar von Macedonian

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    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Meinst du es gibt 5 Mil dijaspora Griechen.Also in Europa gibt es nicht so viele von euch.Hab auch gehört das es um die 5 Mil dijaspora Serben gibt.
    Offiziell sind es sogar 5,6 Mio. Manche sprechen von 7-8 Mio, doch diese Zahlen sind unrealistisch. Melbourne ist mit 600 000 Hellenen (Griechen) die größte griechische Stadt außerhalb Griechenlands ( 18% der Bevölkerung Melbournes sind Griechen)

  5. #5
    Avatar von Alen

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    Ethnische Kroaten und ihre Zahl in den einzelnen Ländern:

    Kroatien: 4.030.000
    Bosnien & Herzegowina: 570.000
    Argentinien: 500.000
    USA: 450.000
    Deutschland: 350.000
    Australien: 300.000
    Chile: 200.000
    Kanada: 200.000
    Österreich: 160.000
    Serbien-Monten: 135.000
    Ungarn: 70.000
    Frankreich: 50.000
    Schweiz 70.000
    Niederlande: 40.000
    Neuseeland: 40.000
    Slowenien: 50.000
    Schweden: 35.000
    Italien: 60.000
    Großbritannien: 15.000
    Rumänien: 12.000
    Südafrika: 10.000
    Brasilien: 10.000
    Belgien: 10.000
    Slowakei: 4.000
    Mazedonien: 3.000
    Dänemark 2.000
    Norwegen: 1.000

  6. #6

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    1.084
    Was suchen denn soviele Kroaten in Argentinien???

    Kann mir ein Kroate das mal erklären?





  7. #7

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    4.214
    http://www.aacl.com/state_of_the_union.html

    Location Estimated No. of Albanians Political Status Economic Status Roadblocks to Freedom and Human Rights
    Albania 3,000,000- 3,500,000 Controlled by Socialist Party & organized crime 30-50%
    unemployment Lack of effective, real opposition

    -----------------------------------------------------------------------
    Western support for status quo
    Kosova 1,800,000- 2,000,000 United Nations Protectorate
    Lack of final
    status 60-70% unemployment Lack of independence
    Pan-Orthodox support for Serbia
    European support for status quo

    --------------------------------------------------------------------------
    Macedonia 800,000- 1,000,000 Ohrid Agreement for equal rights is signed High unemployment Slavic racism
    Ohrid agreement is not implemented

    ---------------------------------------------------------------------------
    Montenegro 50,000 Apartheid 50% unemployment
    Lack of investment in Albanian areas Slavic racism and assimilation
    Presheve (Presheve, Medvegje, Bujanoc) 100,000 UCPMB signed peace agreement 50% unemployment
    No infrastructure in Albanian areas Serbian racism & intransigence

    -----------------------------------------------------------------------------
    Greece (Chams/ Arvanites/ Immigrants) 750,000- 1,000,000 No recognition
    Human rights violations High unemployment
    Exploitation of cheap Albanian labor Greek chauvinism
    No separation of Orthodox Church and the State
    Economic slavery
    -------------------------------------------------------------------------------
    Turkey (Istanbul & suburbs/ Arnaut) 3,000,000- 5,000,000 In process of assimilation Mixed Turk chauvinism
    No recognition of ethnic and cultural origins

    -------------------------------------------------------------------------------
    Italy (Arberesh/ Immigrants) 500,000- 1,000,000 Full equality Mixed Lack of political representation in Rome
    --------------------------------------------------------------------------------
    Switzerland 500,000 Many deprived
    of full citizenship Fair Some discrimination

    ---------------------------------------------------------------------------------
    Germany & Austria 500,000 Many deprived
    of full citizenship Fair Some discrimination

    ------------------------------------------------------------------------------------
    Belguim 50,000 Integration Good Minimal
    ------------------------------------------------------------------------------------
    Scandinavia 50,000 Integration Good Minimal
    ------------------------------------------------------------------------------------
    France & UK 25,000- 50,000 Many deprived
    of full citizenship Fair Some discrimination
    ------------------------------------------------------------------------------------
    Middle East & Africa 250,000 Mostly
    assimilated Mixed Assimilation
    ------------------------------------------------------------------------------------
    Australia & New Zealand 50,000 Full equality Very good None
    -----------------------------------------------------------------------------------
    Canada 50,000- 100,000 Full equality Very good None
    ----------------------------------------------------------------------------------
    United States 550,000- 750,000 Full equality Very good None

    ----------------------------------------------------------------------------------
    TOTAL 12,000,000-16,000,000

  8. #8
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Macedonian
    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Meinst du es gibt 5 Mil dijaspora Griechen.Also in Europa gibt es nicht so viele von euch.Hab auch gehört das es um die 5 Mil dijaspora Serben gibt.
    Offiziell sind es sogar 5,6 Mio. Manche sprechen von 7-8 Mio, doch diese Zahlen sind unrealistisch. Melbourne ist mit 600 000 Hellenen (Griechen) die größte griechische Stadt außerhalb Griechenlands ( 18% der Bevölkerung Melbournes sind Griechen)
    Schwer vorzustellen das in Melbourn fast jeder 5 Grieche ist.

  9. #9

    Registriert seit
    07.05.2005
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    http://de.wikipedia.org/wiki/Griechen

    Griechen
    Die Griechen (auf griechisch Έλληνες, Éllines) sind ein indoeuropäisches Volk. Heute leben sie vor allem in Griechenland, im Süden Albaniens und auf Zypern.


    Die Auslandsgemeinden
    Griechen lebten von der Antike an schon weit außerhalb ihres ursprünglichen Siedlungsgebietes. Die Diasporagriechen siedelten zu Beginn des 20. Jahrhunderts in weit größerer Bevölkerungszahl außerhalb des heutigen griechischen Staatsgebietes als innerhalb.


    Albanisches Nord-Epirus
    Der zu Albanien gehörende nördliche Teil der Region Epirus (Ήπειρος, Ípiros) ist auch heute noch griechisch besiedelt. Die Region um die Stadt Argirókastro (Αργυρόκαστρο), auf albanisch Gjirokaster, wurde von mehr als 100.000 Griechen bewohnt. Über die heutige Zahl existieren recht unterschiedliche Angaben. Viele dürften nach Öffnung der Grenze aufgrund der katastrophalen Wirtschaftslage Albaniens nach Griechenland eingewandert sein. Zudem ist die Frage der Minderheitenrechte in Albanien ungeklärt. Dennoch dürfte die Zahl der Griechen in der Region bei ca. 50.000 (ca. 2% der Bevölkerung Albaniens) liegen. Auch in den albanischen Städten Vlora und der Hauptstadt Tirana leben einige tausend Griechen, deren Familien aber ursprünglich allesamt aus dem Nordepirus stammen.



    Schwarzmeerregion
    Die Pontier (Πόντιοι, Póndii) sind die größte griechische Gruppe, die um das Schwarze Meer ansässig war. Ihr Siedlungsgebiet reichte von der Stadt Sinop (Σινώπη, Sinópi) im Westen bis kurz vor Batumi im Osten. Größte Stadt der Region war Trabzon (Τράπεζους). Viele Städte in der heute türkischen Region waren bis 1922 nahezu 100%ig von Griechen bevölkert, doch nach der Kleinasiatischen Katastrophe 1922 mussten alle Griechen das Land verlassen, und es wurde von Türken besiedelt. In dieser Region leben heute keine Griechen mehr.

    An der georgischen Schwarzmeerküste ließen sich Griechen aus dem Pontus (Πόντος, Póndos) im Mittelalter ebenso nieder wie die Urumer in Abchasien. Viele dieser Familien wurden aber von den Einheimischen assimiliert, die anderen sind nach dem Fall des Eisernen Vorhangs meist nach Griechenland eingewandert.

    Daneben siedelten Griechen bis ins 20. Jahrhundert an der bulgarischen Schwarzmeerküste um die Stadt Burgas sowie in Ostthrakien. In den Städten Constanţa, Plovdiv (Φιλιππόπολη, Philippópoli) sowie Odessa bildeten sie ebenso große Gemeinden, wenn auch nicht die Mehrheit der Bevölkerung wie in Teilen der Krim.


    Kleinasien
    Außer den bereits angesprochenen Pontiern lebten bis 1922 auch in anderen Regionen Kleinasiens mehrheitlich Griechen. Größte griechische Stadt in dieser Zeit war Smyrna (Σμύρνη), heute İzmir. Fast die gesamte, heute türkische Ägäisküste war von Griechen besiedelt. In großen Regionen stellten sie die überwiegende Bevölkerungsmehrheit. Auch an der Südküste, in der heutigen türkischen Provinz Hatay, lebten viele Griechen. All diese mussten im Zuge des Bevölkerungsaustauschs nach 1922 ins griechische Staatsgebiet umgesiedelt werden. Heute leben außer auf den türkischen Ägäisinseln Imbros (Ίμβρος) und Tenedos (Tένεδος) sowie in Istanbul (Κωνσταντινούπολη, Konstantinopel) keine Griechen mehr in der Türkei. Die verbliebenen in der Provinz Hatay mussten zwangsweise Türkisch lernen und sprechen, so dass sie schnell assimiliert wurden.


    Naher Osten
    Während noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts fast 500.000 Griechen in Ägypten in und um die Stadt Alexandria lebten, waren es 1950 nur mehr noch knapp 100.000 und im Jahr 2000 kaum mehr als 5.000. Daneben gab und gibt es auch noch heute einige kleinere griechische Gemeinden im Irak und im Libanon. Die Griechen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Bahrain sind als Gastarbeiter oder Geschäftsleute in den letzten Jahrzehnten dorthin abgewandert.


    Nordamerika
    Als Teil der europäischen Einwanderungswellen im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wanderten auch viele Griechen in die USA und nach Kanada aus. Viele von ihnen bewahrten ihre kulturelle Identität. Die griechische Botschaft in den USA schätzt die dortige Zahl der Griechen auf über 2.000.000. Nochmals etwa 400.000 leben in Kanada. In und um Chicago leben etwa 250.000 Griechen, in und um New York weitere 200.000. In Montréal und Toronto in Kanada schätzt man die Zahl der griechischen Einwohner auf jeweils 90.000. Straßen sind in diesen Wohngebieten in Nordamerika oftmals auch griechisch beschildert.


    Südamerika
    Während der Auswanderungswelle nach Nordamerika verschlug es auch etwa 50.000 Griechen nach Südamerika, vor allem nach Brasilien, wo alleine in Sao Paolo 20.000 Griechen leben.


    Australien
    Auch diese Griechen sind Auswanderer und deren Nachkommen. 75% der etwa 700.000 Griechen in Australien leben in Sydney und Melbourne.


    Deutschland
    Etwa 1.000.000 Griechen waren im Laufe der Gastarbeiterzeit in der Bundesrepublik Deutschland. Da aber eine dauernde Fluktuation herrschte, erreichte die Wohnbevölkerung mit 400.000 Griechen im Jahre 1974 ihren Höchststand. Heute leben knapp 310.000 in Deutschland, die Verteilung ist allerdings regional sehr unterschiedlich. Es existiert ein starkes Nord-Süd-Gefälle. Außerdem leben mehr Griechen in städtischen Gebieten als auf dem Land.


    Kuriosa
    Zu den Kuriosa zählen wohl die Kafir-Kalas, ein Volk, welches im heutigen Afghanistan in einer abgeschiedenen Bergregion lebt und von Ethnologen in den 90er Jahren näher untersucht wurde. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um direkte Nachfahren der Makedonen aus Zeiten von Alexander dem Großen handelt. Ihre Sprache ist dem heutigen Griechisch eng verwandt: Viele Worte und Laute klingen ähnlich.

    Von "http://de.wikipedia.org/wiki/Griechen"

  10. #10

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    http://de.wikipedia.org/wiki/Albaner

    Albaner
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
    Die Albaner, früher auch Albanesen (Selbstbezeichnung Shqiptarë, deutsch Skipetaren) sind ein indogermanisches Volk. Die meisten Albaner leben in verschiedenen Ländern des südwestlichen Balkans. Sie sprechen Albanisch. Die Mehrheit der Albaner sind muslimisch, viele gehören oder gehörten der Bektaschi-Tariqa, einem mystisch-islamischen Sufi-Orden, an oder standen dieser nahe. Es gibt unter ihnen aber auch viele Christen, die zum Teil orthodox, zum Teil katholisch sind.

    Albanisches Volkstum und die Politik
    In Albanien selbst leben nur etwa 3,4 Millionen der insgesamt 6 Millionen Albaner auf dem Balkan. Im Kosovo stellen sie mit zwei Millionen mehr als 90 Prozent der Bevölkerung. In der Republik Mazedonien sind etwa ein Drittel der Staatsbürger albanischsprachig. Bedeutende albanische Minderheiten leben in Montenegro und Griechenland, kleinere Gruppen auch im eigentlichen Serbien.

    Durch die geringe Übereinstimmung des Siedlungsgebietes und des albanischen Staatsgebiets gibt es besonders mit den Serben und Mazedoniern ethnische Spannungen bzw. offene Konflikte.

    Seit dem Spätmittelalter gibt es in Italien albanische Gemeinden, deren Angehörige sich selbst als Arberesh bezeichnen. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts, besonders jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden größere Diasporagemeinden der Albaner in den USA (Zentren Boston, New York und Baltimore), in der Schweiz, Deutschland, Großbritannien und Australien.

    Bei den auch publizistisch ausgetragenen ethnischen Konflikten der Albaner und ihrer Nachbarn spielt es regelmäßig eine große Rolle, wie viele Albaner es insgesamt gibt und wie viele in den einzelnen genannten Gebieten und Staaten. Die Gegner der Albaner gehen immer von zu geringen Zahlen aus, besonders die Mazedonier möchten es lieber nicht so genau wissen. Albanische Nationalisten dagegen überschätzen in der Regel die Größe ihres Volkes. Insbesondere die Zahlen für die Diaspora sind meist viel zu hoch, weil man kaum in Rechnung stellt, dass sich Albaner im Einwanderungsland assimilieren. Außerdem wird in den kosovoalbanischen Schätzungen regelmäßig vergessen, dass die Bevölkerung im benachbarten Albanien durch die Auswanderung seit zehn Jahren sinkt. Einigermaßen korrekt sind nur die offiziellen Angaben aus Albanien und Montenegro. Alle anderen Zahlen zu albanischen Populationen lassen sich kaum verifizieren. Auch die internationale Verwaltung im Kosovo hat kaum einen Überblick über die Fluktuation der Bevölkerung in ihrem Zuständigkeitsbereich.


    Griechenland
    Im 13. bis 15. Jahrhundert wanderten erste albanische Gruppen aus Südalbanien nach Griechenland ein. Die so genannten Arvaniten siedeln in Böotien, Attika, auf der Peloponnes und auf einigen Ägäisinseln: (Euböa, Hydra). Bei der griechischen Staatsgründung soll die Hauptstadt Athen (damals ein kleiner Marktflecken) mehrheitlich von Arvaniten bewohnt gewesen sein. Die heutige Zahl der Arvaniten ist schwer zu schätzen. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts assimilieren sie sich zunehmend an das Griechentum, zumal der griechische Staat die albanische Minderheit nie anerkannt hat und es deshalb auch keinen albanischen Schulunterricht gab.


    Eine weitere albanische Gruppe in Griechenland siedelte sich im 16. Jahrhundert in Thrakien an. Sie war viel kleiner und ist heute ganz verschwunden.

    Im Epirus leben die albanischen Çamen. Die Muslime unter ihnen wurden jedoch 1944 von griechischen Truppen nach Albanien vertrieben. Heute gibt es nur wenige orthodoxe Albaner im Nordwesten Griechenlands.

    Vermutlich sind die meisten heute in Griechenland lebenden Albaner auf die nach 1990 einsetzende Arbeitsmigration zurückzuführen. Die Migranten haben kaum Verbindungen zu den alteingesessenen Albanern. Diese distanzieren sich ganz bewusst von den zumeist armen und deshalb auch bei den übrigen Griechen wenig beliebten Migranten.


    Bekannte Albaner
    Mutter Teresa
    Enver Hoxha
    Ibrahim Rugova
    Ismail Kadare
    James Belushi
    Eliza Dushku

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