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Dinarisches Gebirge

Erstellt von DZEKO, 05.02.2011, 00:54 Uhr · 138 Antworten · 14.634 Aufrufe

  1. #111
    Mudzo
    Zitat Zitat von Arbnor Beitrag anzeigen
    Ich glaub eher nicht,aber der erste russische Staat wurde von einem Wikinger gegründet!
    wikinger waren serben nur zur info

  2. #112
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Die wege die die fuhren sind auf jeden Fall bekannt...also man kann sgaen wo sie waren.
    Sicher ist das sie staendige Posten ueberall im Osten hatten und sie waren untereinander zumindest organisierter als die Bevoelkerungen die dort lebten.

    Naja...wissen ist das echte Problem in diesem Fall.
    Ich weiss das man ne menge Slawischsprecher haben muss um genuegend druck auf alle andern(skythen, tuerken etc.) auszuueben sich eine neue sprache zuzulegen und die eigene zu vergessen.
    Ich sehe einfach nicht wie die Slawen das gemacht haben sollen.
    Wenn sie keine Staatsstrukturen hatten die assimilierung durch zwang erlaubt haetten dann muessen sie es anders gemacht haben.
    Wenn sie es durch hohe fertilitaet geschafft haetten dann muesset es einen Genetischen Trace geben...fehlanzeige...
    Also kommt es nicht in frage das die Slawen die andern outnumbered haben auch wenn ich das cool faende...

    Curtas Theorie find ich einen anstaendigen ansatz die Probleme zu loesen aber die ist natuerlich asudruecklich auch nur eine theorie und es bliebt abzuwarten was noch alles kommt. Im Osten fallen vielerorts denkbarikaden, auch durch den Nachwuchs der eine Westliche orientierung hat und auch die Geschichtswissenschaften entstauben will.
    Curtas Theorie ist das Slawisch evtl. an der Roemischen Donaugrenze in den Wehrforts entstanden sein koennte und dann als Kirchensprache und Missionierungssprache unter Byzanz in die heidnischen Gebiete weiterexportiert wurde.
    Aberglaube(Religion, christentum) koennte bspw. sehr hohe assimilierungskraefte freisetzen.
    Lern slawisch(christlich) oder komm in die hoelle koennte in vereinfachter weise ausgedrueckt das motto gewesen sein...
    Heftig, klingt aber auch logisch wen man so überlegt und drüber nachdenkt wie es sich verbreitet hat. Würde das "stimmen" müsste man die komplette Geschichte umschreiben.

    Ich will aber nicht wissen wieviel wichtiger Beweise verschwunden sind.

  3. #113
    Avatar von Lahutari

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Heftig, klingt aber auch logisch wen man so überlegt und drüber nachdenkt wie es sich verbreitet hat. Würde das "stimmen" müsste man die komplette Geschichte umschreiben.

    Ich will aber nicht wissen wieviel wichtiger Beweise verschwunden sind.
    Falls die Theorie richtig ist dann würde sich die Frage stellen :Was ist slawisch?


    Die alten Archive in Istanbul und im Vatikan müssten eigentlich Beweise liefern!

  4. #114
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Arbnor Beitrag anzeigen
    Falls die Theorie richtig ist dann würde sich die Frage stellen :Was ist slawisch?


    Die alten Archive in Istanbul und im Vatikan müssten eigentlich Beweise liefern!
    Ja stimmt, enfach so wurde die Sprache bestimmt nicht erfunden. Vatika hatte verdammt viele Beweise und Dokumente die er Zerstören lies oder noch immer versteckt. Sicher ist das das damals nicht alles rechten dinges zu ging.

  5. #115
    Avatar von Grobar

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    9.644
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Heftig, klingt aber auch logisch wen man so überlegt und drüber nachdenkt wie es sich verbreitet hat. Würde das "stimmen" müsste man die komplette Geschichte umschreiben.

    Ich will aber nicht wissen wieviel wichtiger Beweise verschwunden sind.
    Man muesste zumindest einige Teile der Slawischen migration umschreiben. Das irgendwann mal massen von Mesnchen wanderten die auch schon sowas wie slawisch sprachen glaub ich ja auch aber um hunderte Millionen sprecher zu erzeugen...das ist schon nicht so einfach.
    Kindersterblichekit, seuchen etc werden die Menschen im Osten Europas damals genauso zu schaffen gemacht haben wie im Westen Europas.
    Eine exorbitante Fertilitaet anzusetzen wuerde schon deswegen nicht hinhauen...aber vielleicht irre ich mich auch und die frauen knnten das alles stemmen...
    Es ist mir halt unverstaendlich warum man so sehr darauf pochen moechte das der exporteur der Sprache unbedingt eine natuerlich gewachsene Volksgruppe sein soll.
    Es gab viel maechtigerere institutionen damals und eine echt maechtige hat das kyrillische alphabet samt dazugehoeriger bibel in alle welt gepresst.
    Die institution hatte eine Armee, hatte ein staatswesen usw usf und haben dokumentierte anstrengungen gemacht Slawisch durch missionierung zu verbreiten.
    Dokumentiert.
    Diese Macht wurde damals Byzanz genannt.
    Was haben wir von den Slawen selbst dokumentiert?
    Haben die von selbst irgendwie angefangen sich im grossen zu organisieren?
    Scheinbar nicht im Falle Russlands wie es aussieht...also wo dann?

  6. #116
    Avatar von Lahutari

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    Vll. entstand die große Zahl slawisch Sprechender Menschen einfach wegen der Assimilierung Russlands... Wenn ja dann war das war bei denen bestimmt nicht sehr viel anders wie bei der Magyarisierung Ungarns.

  7. #117
    Theodisk
    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Die wege die die fuhren sind auf jeden Fall bekannt...also man kann sgaen wo sie waren.
    Sicher ist das sie staendige Posten ueberall im Osten hatten und sie waren untereinander zumindest organisierter als die Bevoelkerungen die dort lebten.

    Naja...wissen ist das echte Problem in diesem Fall.
    Ich weiss das man ne menge Slawischsprecher haben muss um genuegend druck auf alle andern(skythen, tuerken etc.) auszuueben sich eine neue sprache zuzulegen und die eigene zu vergessen.
    Ich sehe einfach nicht wie die Slawen das gemacht haben sollen.
    Wenn sie keine Staatsstrukturen hatten die assimilierung durch zwang erlaubt haetten dann muessen sie es anders gemacht haben.
    Wenn sie es durch hohe fertilitaet geschafft haetten dann muesset es einen Genetischen Trace geben...fehlanzeige...
    Also kommt es nicht in frage das die Slawen die andern outnumbered haben auch wenn ich das cool faende...

    Curtas Theorie find ich einen anstaendigen ansatz die Probleme zu loesen aber die ist natuerlich asudruecklich auch nur eine theorie und es bliebt abzuwarten was noch alles kommt. Im Osten fallen vielerorts denkbarikaden, auch durch den Nachwuchs der eine Westliche orientierung hat und auch die Geschichtswissenschaften entstauben will.
    Curtas Theorie ist das Slawisch evtl. an der Roemischen Donaugrenze in den Wehrforts entstanden sein koennte und dann als Kirchensprache und Missionierungssprache unter Byzanz in die heidnischen Gebiete weiterexportiert wurde.
    Aberglaube(Religion, christentum) koennte bspw. sehr hohe assimilierungskraefte freisetzen.
    Lern slawisch(christlich) oder komm in die hoelle koennte in vereinfachter weise ausgedrueckt das motto gewesen sein...
    Das Problem ist: Um so einen Prozess zu verstehen, muss man nachvollziehen können, wie so ein Naturvolk, wie die Slawen gedacht haben. Erst einmal waren die Slawen ja keine kompakte Einheit, es waren unzählige kleine und große Stämme (außerdem noch die grobe Einteilung in West-, Ost-, und Südslawen), die zwar eine ähnliche Sprache hatten, sich aber dennoch dialektisch unterschieden. Sie hatten polytheistische Myhologien mit zentralen Gottheiten wie z.B. Radegast.

    Aber jetzt kommt der springende Punkt: So wie bei fast allen Naturvölkern mit Stammesgesellschaft, war der Großteil der Bevölkerung Bauern (welche im Krieg mit Helm, Speer, Schwert/Axt und Schild bewaffnet waren). Der Begriff "Assimilation" ist eigentlich in diesem Zusammenhang lächerlich, denn solche Begriffe kamen erst mit den Hochkulturen wie Griechen und Römern auf. Wir heutigen Menschen denken viel zu modern und kompliziert.

    Mal ein hypothetisches Szenario: Skandinavische Wikinger, Händler und Handwerker fahren mit einem Drachenboot den Rus entlang. Sie finden ein schickes Plätzchen in der Nähe von ostslawischen Siedlungen. Der Großteil davon Bauern, ein paar Dorfältesten und Kriegergefolgsleuten eines slawischen Königs. Skandinavische Händler versuchen in Begleitung von wikingischen Kriegern Kontakt zu den slawischen Bauern aufzunehmen. Wie es für eisenzeitliche bis frühmittelalterliche Stammesgesellschaften üblich war, stellten die Bauern meist eigene Waffen, Schilde, Helme und andere Ausrüstungsgegenstände her, die slawischen Bauern waren also gewappnet. Trotz Verständigungsproblemen kommt ein Handel zustande. Mit der Zeit wandern immer mehr slawische Stämme in die Region ein. Die Wikinger bilden eine Minderheit. Über Jahrzehnte lernen die Wikinger die slawische Sprache und Kultur kennen. Und genau an dieser Stelle beginnt ein rein natürlicher Verschmelzungsprozess. Eine Minderheit passt sich natürlich und unbewusst an, bis diese völlig in der Mehrheit aufgeht. Scheinbar ist den Wikingern nicht daran gelegen, sich ein eigenes Territorium streitig zu machen .Vielleicht haben es manche Wikingersiedlungen versucht sich durch Krieg zu behaupten, aber die Wikinger waren keine blutrünstigen barbarischen Monster wie sie immer dargestellt werden. Sie waren auch Händler, Handwerker, Bauern und ja sogar Künstler. Ein heutiges Nationalbewusstsein, war naturgebundenen Stammesgesellschaften antiker Zeit fremd. Und interessant ist: Alle hatten eine gewisse Form der Demokratie, auch die Slawen.

  8. #118
    Theodisk
    Zitat Zitat von Arbnor Beitrag anzeigen
    Falls die Theorie richtig ist dann würde sich die Frage stellen :Was ist slawisch?


    Die alten Archive in Istanbul und im Vatikan müssten eigentlich Beweise liefern!
    Die Slawen als Volksgruppe sind archäologisch und religionsmythologisch erfassbar. Die Wissenschaft trennt meistens die Definitionen. Was sprachlich slawisch ist, muss nicht ethnohistorisch slawisch sein.

  9. #119
    Avatar von Lahutari

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    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Das Problem ist: Um so einen Prozess zu verstehen, muss man nachvollziehen können, wie so ein Naturvolk, wie die Slawen gedacht haben. Erst einmal waren die Slawen ja keine kompakte Einheit, es waren unzählige kleine und große Stämme (außerdem noch die grobe Einteilung in West-, Ost-, und Südslawen), die zwar eine ähnliche Sprache hatten, sich aber dennoch dialektisch unterschieden. Sie hatten polytheistische Myhologien mit zentralen Gottheiten wie z.B. Radegast.

    Aber jetzt kommt der springende Punkt: So wie bei fast allen Naturvölkern mit Stammesgesellschaft, war der Großteil der Bevölkerung Bauern. Der Begriff "Assimilation" ist eigentlich in diesem Zusammenhang lächerlich, denn solche Begriffe kamen erst mit den Hochkulturen wie Griechen und Römern auf. Wir heutigen Menschen denken viel zu modern und kompliziert.

    Mal ein hypothetisches Szenario: Skandinavische Wikinger, Händler und Handwerker fahren mit einem Drachenboot den Rus entlang. Sie finden ein schickes Plätzchen in der Nähe von ostslawischen Siedlungen. Der Großteil davon Bauern, ein paar Dorfältesten und Kriegergefolgsleuten eines slawischen Königs. Skandinavische Händler versuchen in Begleitung von wikingischen Kriegern Kontakt zu den slawischen Bauern aufzunehmen. Wie es für eisenzeitliche bis frühmittelalterliche Stammesgesellschaften üblich war, stellten die Bauern meist eigene Waffen, Schilde, Helme und andere Ausrüstungsgegenstände her, die slawischen Bauern waren also gewappnet. Trotz Verständigungsproblemen kommt ein Handel zustande. Mit der Zeit wandern immer mehr slawische Stämme in die Region ein. Die Wikinger bilden eine Minderheit. Über Jahrzehnte lernen die Wikinger die slawische Sprache und Kultur kennen. Und genau an dieser Stelle beginnt ein rein natürlicher Verschmelzungsprozess. Eine Minderheit passt sich natürlich und unbewusst an, bis diese völlig in der Mehrheit aufgeht. Scheinbar ist den Wikingern nicht daran gelegen, sich ein eigenes Territorium streitig zu machen .Vielleicht haben es manche Wikingersiedlungen versucht sich durch Krieg zu behaupten, aber die Wikinger waren keine blutrünstigen barbarischen Monster wie sie immer dargestellt werden. Sie waren auch Händler, Handwerker, Bauern und ja sogar Künstler. Ein heutiges Nationalbewusstsein, war naturgebundenen Stammesgesellschaften antiker Zeit fremd. Und interessant ist: Alle hatten eine gewisse Form der Demokratie, auch die Slawen.
    Bei den Wikingern ist mir nur das Thing bekannt ,wie war es denn so bei den Slawen?

  10. #120
    Avatar von BaYuMo

    Registriert seit
    14.06.2010
    Beiträge
    879
    Als weiteren Typ beschreibt Günther die "dinarische Rasse", die sich durch ihren "besonderen Sinn für Ehre" auszeichne und "überall eine stark vaterländische, besser: heimatliche Gesinnung" habe. Besonders bemerkenswert an dieser Rasse sei "Verlässlichkeit", "Tapferkeit" und "Stolz". Sie habe eine "gewisse händlerische und kaufmännische Begabung" und neige "zu leichter Erregbarkeit" sowie "zu schnellem Aufbrausen, ja zum Jähzorn und zu besonderer Rauflust". Die "dinarische Rasse" sei darüber hinaus "gutmütig", "derb", "roh" und "sentimental".

    besser kann man mich nicht beschreiben. 1 zu 1 ich :icon_smile::icon_smile:

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