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Wieso distanzieren sich die Montes von den Serben

Erstellt von Jehona_e_Rahovecit, 29.12.2008, 15:27 Uhr · 138 Antworten · 8.249 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Bakunjin

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    Zitat Zitat von Bl4ckR0ck Beitrag anzeigen
    fast alle menschen die in den gulags umkamen waren nazi kollaborateure, es war nur richtig sie sterben zu lassen, oder würdest du vor 1928 hitler NICHT töten um einen menschen NICHT zu töten? wenn ja, dann bist du hoffnungslos dumm, wenn nein, dann musst due auch die gulags verstehen können.
    Nein, das stimmt nicht. Die Mehr der Leute in den stalinistsichen Lagern, die aus politischen Gründen dort waren (es gab dort ja auch "normale Kriminelle"), waren dissidente Kommunisten. Solche halt, die die Macht der Arbeiterklasse gegen die stalinistsiche Bürokratie verteidigen wollten. Und das beginn schon bevor Nazideutschland in diesem Zusammenhang überhaupt eine Rolle spielte. Der Höhepunkt war '36-'38. Der Hitler-Stalinpakt, in der Zeit wurden auch viele deutsche Kommunisten von Stalin an die Nazis ausgeliefert, begann erst danach.

    Ein eindrückliches Buch über das Treiben dieser kommunistsichen Dissidenz in den stalinistischen Lagern ist vom jugoslawischen Kommunisten Ante Ciliga geschrieben worden. Es heisst: Im Land der grossen Lüge.

    Ganz generell dazu: Wenn du willst, dass der Kommunismus noch mal eine Chance hat, dann solltest du die Vergangenheit des "Kommunismus" - ich nenne das, was im Ostblock war, lieber Staatskapitalismus - nicht beschönigen oder rechtfertigen, sondern einer schonungslosen Kritik unterziehen, wie das die Praxis-Philosophen aus SFRJ mal nannten.

    Oder einer meiner Lieblingstexte zum Thema: Thesen über den Bolschewismus

  2. #22

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    Zitat Zitat von Bakunjin Beitrag anzeigen
    Nein, das stimmt nicht. Die Mehr der Leute in den stalinistsichen Lagern, die aus politischen Gründen dort waren (es gab dort ja auch "normale Kriminelle"), waren dissidente Kommunisten. Solche halt, die die Macht der Arbeiterklasse gegen die stalinistsiche Bürokratie verteidigen wollten. Und das beginn schon bevor Nazideutschland in diesem Zusammenhang überhaupt eine Rolle spielte. Der Höhepunkt war '36-'38. Der Hitler-Stalinpakt, in der Zeit wurden auch viele deutsche Kommunisten von Stalin an die Nazis ausgeliefert, begann erst danach.

    Ein eindrückliches Buch über das Treiben dieser kommunistsichen Dissidenz in den stalinistischen Lagern ist vom jugoslawischen Kommunisten Ante Ciliga geschrieben worden. Es heisst: Im Land der grossen Lüge.

    Ganz generell dazu: Wenn du willst, dass der Kommunismus noch mal eine Chance hat, dann solltest du die Vergangenheit des "Kommunismus" - ich nenne das, was im Ostblock war, lieber Staatskapitalismus - nicht beschönigen oder rechtfertigen, sondern einer schonungslosen Kritik unterziehen, wie das die Praxis-Philosophen aus SFRJ mal nannten.

    Oder einer meiner Lieblingstexte zum Thema: Thesen über den Bolschewismus
    das ist so auch nicht wahr, die arbeiter aus stalins zeit liebten stalin und lieben ihn noch heute. 1941 haben auf den sovietischen universitäten doppelt so viele studiert wie in 22 anderen europäischen staaten (ink. deutschland, england, frankreich, italien, spanien, schweden usw.). stalin hat die sovietunion in 10 jahren industrialisiert, wie die kapitalistischen länder in 100. er hat sehr gut gewirtschaftet, und hat dem einfachen mann seine rechte gegeben (6 stunden arbeiteszeit, im kapitalismus waren es bis zu doppelt so viele).

    ausserdem waren es keine dissidenten kommunisten, wie es die bürgerlichen medien schildern. ein gutes beispiel dafür ist kaminjev, oder trotsky.

    der titoismus war der einzige "staatskapitalimus", und die sfrj wurde auch zurecht aus der kominform augeschlossen. stalin lebte bescheiden in einem kleinen haus und arbeitete bis zu 16 stunden täglich. auf den meisten zeromien ist stalin auch bescheiden angezogen....

    stalin war, obwohl seine richtung, die des "sozialismus in einem staat" falsch war, und er auch militärisch schlecht war, ein grosser führer der arbeiterklasse.

    es gibt nichts aufzuräumen, alles was kommunistisch im ostblock geschah, obwohl es nicht zu 100% richtig war, war alle mal besser als das was heute ist.

  3. #23
    Shpresa
    wo ist denn der User MONTENEGRIER der weiß das bestimmt... ^^

  4. #24
    Avatar von Bakunjin

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    Zitat Zitat von Bl4ckR0ck Beitrag anzeigen
    das ist so auch nicht wahr, die arbeiter aus stalins zeit liebten stalin und lieben ihn noch heute. 1941 haben auf den sovietischen universitäten doppelt so viele studiert wie in 22 anderen europäischen staaten (ink. deutschland, england, frankreich, italien, spanien, schweden usw.). stalin hat die sovietunion in 10 jahren industrialisiert, wie die kapitalistischen länder in 100. er hat sehr gut gewirtschaftet, und hat dem einfachen mann seine rechte gegeben (6 stunden arbeiteszeit, im kapitalismus waren es bis zu doppelt so viele).

    ausserdem waren es keine dissidenten kommunisten, wie es die bürgerlichen medien schildern. ein gutes beispiel dafür ist kaminjev, oder trotsky.

    der titoismus war der einzige "staatskapitalimus", und die sfrj wurde auch zurecht aus der kominform augeschlossen. stalin lebte bescheiden in einem kleinen haus und arbeitete bis zu 16 stunden täglich. auf den meisten zeromien ist stalin auch bescheiden angezogen....

    stalin war, obwohl seine richtung, die des "sozialismus in einem staat" falsch war, und er auch militärisch schlecht war, ein grosser führer der arbeiterklasse.

    es gibt nichts aufzuräumen, alles was kommunistisch im ostblock geschah, obwohl es nicht zu 100% richtig war, war alle mal besser als das was heute ist.
    Unglaublich. Das hast du alles geschluckt?

    1. Für was sollen Trotsky und Kamenev gute Beispiele sein?

    2. Rede ich nicht mal hauptsächlich von denen, sondern von der Dissidenz Links vom Bolschewismus. Linkskommunisten, Arbeiteropposition, Kommune von Kronstadt...

    3. Wurde in der UDSSR die Lohnarbeit abgeschafft oder in diese Richtung gearbeitet? Wurde in der UDSSR die Warenform abgeschafft oder in die Richtung gearbeitet? Wurde das Wertgesetz aufgehoben oder vielleicht vielmehr "sozialistsich angewandt" (Stalin)? Wurde die Wirtschaft gemeinschaftlich organisiert oder viel eher "sozialistsicher Wettbewerb" (Stalin) eingeführt?

    Nur weil der Staat an die Stelle privater Kapitalisten gestellt wurde, hat die Sowjetunion ihren kapitalistischen Charakter doch nicht abgestreift. Lenin war manchmal immerhin so klar das Kind beim Namen zu nennen. In so Blitzmomenten nannte er die Widersprüchliche Situation "bürgerlicher Staat ohne Bourgeoisie". Les doch meinen oben angeführten Text (Thesen über den Bolschewismus) doch bitte mal durch.

    Und was sollen mir die oben genannten Zahlen sagen? Drückt sich darin irgendetwas qualitativ anderes aus zu ganz normalen (Privat-)Kapitalistsichen Staaten? Wohl kaum.

    Ich falle in Foren ja gerne auf Fakes rein... also dann.

  5. #25

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    Zitat Zitat von Bakunjin Beitrag anzeigen
    Unglaublich. Das hast du alles geschluckt?

    1. Für was sollen Trotsky und Kamenev gute Beispiele sein?

    2. Rede ich nicht mal hauptsächlich von denen, sondern von der Dissidenz Links vom Bolschewismus. Linkskommunisten, Arbeiteropposition, Kommune von Kronstadt...

    3. Wurde in der UDSSR die Lohnarbeit abgeschafft oder in diese Richtung gearbeitet? Wurde in der UDSSR die Warenform abgeschafft oder in die Richtung gearbeitet? Wurde das Wertgesetz aufgehoben oder vielleicht vielmehr "sozialistsich angewandt" (Stalin)? Wurde die Wirtschaft gemeinschaftlich organisiert oder viel eher "sozialistsicher Wettbewerb" (Stalin) eingeführt?

    Nur weil der Staat an die Stelle privater Kapitalisten gestellt wurde, hat die Sowjetunion ihren kapitalistischen Charakter doch nicht abgestreift. Lenin war manchmal immerhin so klar das Kind beim Namen zu nennen. In so Blitzmomenten nannte er die Widersprüchliche Situation "bürgerlicher Staat ohne Bourgeoisie". Les doch meinen oben angeführten Text (Thesen über den Bolschewismus) doch bitte mal durch.

    Und was sollen mir die oben genannten Zahlen sagen? Drückt sich darin irgendetwas qualitativ anderes aus zu ganz normalen (Privat-)Kapitalistsichen Staaten? Wohl kaum.

    Ich falle in Foren ja gerne auf Fakes rein... also dann.
    sie sind gute beispiele dafür das nicht "jeder dissident" in gulags "hingerichtet" wurde.

    was deinen restlichen "beitrag" betrifft, ist es offensichtlich das du nicht den unterschied zwischen sozialismus und kommunismus kennst. der sozialismus ist ein "bürgerlicher staat ohne burgeriouse", aber der kommunismus kann auch nicht erreicht werden solange es weltweit keinen sozialismus gibt, das hat wirtschaftliche gründe...

    du musst in dem gebiet noch einiges lernen...

  6. #26
    Avatar von Bakunjin

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    Zitat Zitat von Bl4ckR0ck Beitrag anzeigen
    sie sind gute beispiele dafür das nicht "jeder dissident" in gulags "hingerichtet" wurde.

    was deinen restlichen "beitrag" betrifft, ist es offensichtlich das du nicht den unterschied zwischen sozialismus und kommunismus kennst. der sozialismus ist ein "bürgerlicher staat ohne burgeriouse", aber der kommunismus kann auch nicht erreicht werden solange es weltweit keinen sozialismus gibt, das hat wirtschaftliche gründe...

    du musst in dem gebiet noch einiges lernen...

    Zu Herrlich. Ok, ich lerne. Trotsky ist nicht im Gulag umgekommen, sondern er wurde von einem sowjetischen Agenten mit einem Eispickel in Mexiko erstochen. Kamenev hat sich auch nicht in einem Gulag zu Tode geschuftet, er ist in einem Schauprozess in Moskau 1936 zum Tode verurteilt und danach hingerichtet worden.

    Über die wirtschaftlichen Gründe, warum die Sowjetunion noch kapitalistsich war, habe ich dir vorhin geantwortet. Die 3 Punkte, die ich aufschrieb. Sie sind konstituierend für das kapitalistische System.

    Ich kenne die Definitionen von Sozialismus, im Gegensatz zu dir.

    1. Die leninistische: Die Übergangsphase vom Kapitalismus in den Kommunismus.

    2. Die Marxsche: Alle Gesellschaftspolitischen Ordnungvorstellungen in denen die Produktionsmittel vergesellschaftet wurden. Lies dir nur mal die Titel im Manifest durch.

    Hab ich sonst noch was zu lernen, Majstore?

  7. #27
    Avatar von kiko

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    Zitat Zitat von Kristalli_i_Rahovecit Beitrag anzeigen
    Immer mehr Monte... distanzieren sich von den Serben.
    Weshlab ist das das?

    Schämt man sich?




    Kosovo Montenegrins recognized as separate group Tuesday, 23 December 2008 Kosovo Montenegrins have been officially included in the Consultation-Advising Council of Ethnic Communities, which was established under the patronage of the Republic of Kosovo President Fatmir Sejdiu to better serve the needs of ethnic minorities in Kosovo.

    This decision acknowledges the separate identity of Montenegrin community in Kosovo.


    President of the Association of Kosovo Montenegrins, Slobodan Vujicic, said that President Sejdiu named Manojlo Vukotic representative of the Montenegrin community in Kosovo to the Consultation-Advising Council of Ethnic Communities.

    Montenegrins were e separate ethnicity under Tito's Yugoslavia however with the rise of Serb nationalism their separate identity was denied.

    Like Serbs, local Kosovo Montenegrins were active participants in the decade-long Belgrade campaign of repression in Kosovo. In recent years, inspired by the movement in Montenegro to distance itself from Serbia, Kosovo Montenegrins have complained that they are mistakenly being associated with Kosovo Serbs.

    Montenegro declared independence in 2006 although Montenegrins are closer to Serbs in language and religion than most other people of ex-Yugoslavia. Slobodan Milosevic was born to Montenegrin parents.

    Montenegro has recognized Kosovo independence and the relations between the two governments are good.


    quelle:
    New Kosova Report - Kosovo Montenegrins recognized as separate group
    Du bist doch Kosovare! Oder?!?!
    Was gehen dich andere Nationen an?
    Hetz nicht hier herum.

  8. #28

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    Zitat Zitat von Bakunjin Beitrag anzeigen
    Zu Herrlich. Ok, ich lerne. Trotsky ist nicht im Gulag umgekommen, sondern er wurde von einem sowjetischen Agenten mit einem Eispickel in Mexiko erstochen. Kamenev hat sich auch nicht in einem Gulag zu Tode geschuftet, er ist in einem Schauprozess in Moskau 1936 zum Tode verurteilt und danach hingerichtet worden.

    Über die wirtschaftlichen Gründe, warum die Sowjetunion noch kapitalistsich war, habe ich dir vorhin geantwortet. Die 3 Punkte, die ich aufschrieb. Sie sind konstituierend für das kapitalistische System.

    Ich kenne die Definitionen von Sozialismus, im Gegensatz zu dir.

    1. Die leninistische: Die Übergangsphase vom Kapitalismus in den Kommunismus.

    2. Die Marxsche: Alle Gesellschaftspolitischen Ordnungvorstellungen in denen die Produktionsmittel vergesellschaftet wurden. Lies dir nur mal die Titel im Manifest durch.

    Hab ich sonst noch was zu lernen, Majstore?
    "Jede Befreiungsbewegung verändert ihren Charakter, wenn sie von der Utopie zur Realität übergeht." - marx

    in stalins su traf die marxsche definition zu, nur abgewandelt.

    nur in der sfrj kam er zu einer entartung, wo es noch bourgeoisie gab, und den berühmten "parteikapitalismus".

  9. #29

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    18.03.2008
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    Die Frage sollte eher lauten ob sich die Albaner für die Kosovo-Albaner schämen, von denen viele in sehr dreckige Geschäfte verwickelt sind

  10. #30
    Avatar von kiko

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Die Frage sollte eher lauten ob sich die Albaner für die Kosovo-Albaner schämen, von denen viele in sehr dreckige Geschäfte verwickelt sind
    Albaner und dreckige Geschäfte?? Niemals! Alle wissen doch das es Kriegsopfer sind. Gleich kommt, dass die Serben sie zu Kriminellen gemacht haben.

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  3. wieso regt sich keiner auf?
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