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Dreimächtepakt und Staatsstreich in Jugoslawien 1941

Erstellt von Tare, 19.07.2004, 00:35 Uhr · 74 Antworten · 8.458 Aufrufe

  1. #1

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    Dreimächtepakt und Staatsstreich in Jugoslawien 1941

    Ich habe etwas über den Putsch selbst (seine Ursachen, Motive, Verlauf) recherchiert und einen kleinen Text verfasst. Quellenangabe erfolgt wie üblich am Ende:
    -------





    Dreimächtepakt und Staatstreich in Jugoslawien 1941


    Der Dreimächtepakt bezeichnet ein am 27. September 1940 abgeschlossenes Bündnis zwischen den so genannten Achsenmächten Deutschland, Italien und Japan. Nicht sehr lange danach, setzte Berlin die damalige jugoslawische Regierung (zu der Zeit Prinz Pavle, Premierminister Cvetkovic) unter Druck, sich diesem Pakt anzuschließen.

    Nachdem sich am 20. November Ungarn den Achsenmächten, am 23.11. Rumänien und am 1. März 1941 der bulgarische König BORIS dem Dreimächtepakt beitrat, wurde dieser Druck auf Jugoslawien verstärkt –Hitler wollte dadurch seine Öl- und Lebensmittelversorgung gesichert wissen (ein Angriff auf die Sowjetunion war bereits beschlossene Sache).

    So trafen sich denn auch am 4. März in Berchtesgaden Adolf Hitler und der Kronprinz Pavle. Als Gegenleistung für den Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt sah der zwischen den beiden Staatschefs ausgehandelte Kompromiss u.a. folgendes vor:

    - Übergabe der griechischen Hafenstadt Saloniki an Jugoslawien nach Kriegsende
    - Garantie der jugoslawischen Souveränität (vor allem vor den Ansprüchen Italiens)
    - Befreiung von jeglicher Pflicht Jugoslawiens, auf Seiten der Achsenmächten in den Krieg einzutreten
    - Keine Soldaten der Achsenmächte betreten jugoslawischen Boden, inklusive Verletzte

    Zwei Tage später, am 6 März, rief der jugoslawische Kronprinz Pavle seinen Kronrat zusammen, um mit ihm diesen ausgehandelten Kompromiss zu beraten.
    Der für Armee und Marine zuständige Minister PETAR PESIC war für den Beitritt, da laut seinen Angaben die jugoslawische Armee keine Chance habe, einem Angriff der Achsenmächte etwas entgegensetzen zu können.
    Vlatko Macek (Chef der „hrvatska seljacka stranka“) fragte nach, „ob denn den deutschen Zugeständnissen zu vertrauen sei“, was der Außenminister Alexander Cincar-Markovic bejahte.

    Auf der zweiten Sitzung des Kronrates zum Thema „Dreimächtepakt“ schlug der Minister „za kraljevski dvor“ MILAN ANTIC vor, zusätzlich zu Saloniki noch weiteres griechisches Territorium als Preis für den Beitritt Jugoslawiens zum Pakt zu fordern, was MACEK und KOLUNEC allerdings entschieden ablehnten.

    Der Kronrat kam dann ein letztes Mal am 20. März 1941 zusammen, um über den Beitritt zum Dreimächtepakt abzustimmen. Der Slowene FRAN KULOVEC war bezüglich der slowenischen Grenze zu Österreich und Italien besorgt, und war ein Befürworter dieses Paktes. VLATKO MACEK (Kroate) fragte noch einmal nach, ob ein NEIN zum Pakt Krieg gegen die Achsenmächte bedeuten würde, was auch hier wiederum Außenminister Aleksandar Cincar-Markovic (Serbe) bejahte.
    Folglich gab es im Kronrat eine einstimmige Entscheidung für den Beitritt zum Dreimächtepakt, am selben Tag stimmte das Kabinett mit 16:3 Stimmen ebenfalls dafür.


    Am 25. März 1941 unterschrieben Premierminister Cvetkovic und Außenminister Cincar-Markovic in Wien den Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt.
    Als in der jugoslawischen Presse und in den Radiostationen darüber berichtet wurde, kam es in Schulen und auf der Straße in ganz Jugoslawien spontan zu Demonstrationen.
    In den frühen Morgenstunden des 27. März 1941 kam es dann zum bereits zuvor geplanten Putsch gegen die Cvetkovic Regierung. Eine Gruppe serbischer Offiziere führte diesen Staatsstreich durch (unblutig, außer einem getöteten Gendarmeristen) und setzte den damals 17jährigen Petar II. Karadjordjevic als König an die Macht.
    Der Anführer des Putsches, General Simovic (ehemaliger Generalstabschef) setzte am selben Tag MOMCILO NINCIC, den Präsidenten der deutsch-jugoslawischen Gemeinschaft in Beograd, als Außenminister ein, was auch an Hitler ein Signal sein sollte. .

    Am selben Tag des Putsches, war die erste Sache, der sich Nincic dann auch widmete, den deutschen Botschafter VIKTOR von HEEREN davon zu überzeugen, dass JUGOSLAWIEN DIE BEDINGUNGEN DES DREIMÄCHTEPAKTES EINHALTEN WIRD.

    Nichtsahnend vom doppelten Spiel der Putschisten, rief am selben Tag der englische Premier Winston Churchill aus, dass „heute Morgen das jugoslawische Volk seine Seele gefunden hat“ und erkannte öffentlich die Simovic-Regierung an.

    Bei den Nationalisten unter den serbischen Geschichtsschreibern wird dieser Putsch als „Revolte des serbischen Volkes gegen den Dreimächtepakt“ interpretiert.

    Allerdings: Einen wichtigen Anteil am Putsch ist dem britischen Geheimdienst zuzuschreiben und einigen ranghohen serbischen Offizieren, die auf der Lohnliste der Briten standen. Die Motive der Briten und Serben bei diesem Putsch waren allerdings unterschiedlicher Natur:

    Während es Großbritannien darum ging, eine Zusammenarbeit Jugoslawiens mit den Achsenmächten zu verhindern, ging es den serbischen Offizieren darum, Kronprinz Pavle zu beseitigen, der in ihren Augen eine viel zu nachsichtige Politik gegenüber den Kroaten betrieb.

    Man darf nicht vergessen, dass unter seiner Führung es zum Cvetkovic-Macek Abkommen, d.h. zur Schaffung der kroatischen „banovina“ kam, in der auch große Teile BiH’s beinhaltet waren. In den Augen der serbisch-nationalistischen Offiziere ein klarer Verrat an der „serbischen Sache.“

    Pavle war in den Augen der Putschisten zu liberal eingestellt, und zu nachgiebig gegenüber den Forderungen der Kroaten nach mehr Unabhängigkeit von Belgrad. Bereits 1938 fasste General Simovic zum ersten Mal einen Putsch gegen Pavle ins Auge, als die damalige jugoslawische Regierung über ein Konkordat (= Vertrag mit der Katholischen Kirche) mit dem Vatikan verhandelte (was die serbische Seite im Parlament verhinderte).

    Ab 1940 dann wurde dann konkret geplant und auf den Putsch hingearbeitet. Hilfreich war in diesem Punkt die gute Beziehung zwischen den Generälen BORIVOJE MIRKOVIC, DUSAN SIMOVIC und BOGOLJUB ILIC – alles Generäle der Luftwaffe mit der britischen SPECIAL OPERATION EXECUTION (SOE), der diese Leute auch finanzierte sowie deren persönlichen Kontakt mit Leuten wie z.b. dem Mitglied der britschen Botschaft in Jugoslawien, dem Geschäftsmann T.G. MAPPLEBACK, dessen Firma Material für die jugoslaw. Luftwaffe bereitstellte.

  2. #2

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    Anfangs gab es 2 Pläne für den Staatsstreich:

    Der erste Plan sah vor, Prinz Pavle an die Macht zu erhalten, ihn aber zur Auflösung von Cvetkovics Regierung zu bringen und eine rein serbische Regierung (also ohne Kroaten und Slowenier) zu diktieren, mit Simovic als Regierungschef.

    Der zweite und dann auch realisierte Plan sah den Putsch NACH der Unterzeichnung des Dreimächtepaktes vor. Pavle sollte vertrieben werden, der junge Prinz Petar II. zum Herrscher auserkoren werden und die neue Regierung unter Simovic, welche auch nichtserben beinhalten sollte, würde die Mobilmachung ausrufen. Dieser Plan wurde schlussletztlich am 11. März 1941 beschlossen.

    Am 26. März überzeugte T.G. Mappleback General Mirkovic davon, dass die Gunst der Stunde geschlagen hat, und der Staatstreich binnen der nächsten 48 Stunden zu vollziehen sei.In der Nacht vom 26. auf den 27. März bis in die frühen Morgenstunden war der Putsch schnell und fast ohne Opfer vollzogen.

    Prinz Pavle befand sich übrigens zur Zeit des Putsches in Zagreb. Vlatko Macek schlug ihm vor, mit kroatischen Truppen in Belgrad einzumarschieren und die Revolte niederzuschlagen. Aus Angst vor einem innerjugoslawischen Bürgerkrieg lehnte Pavle dies ab, kehrte nach Belgrad zurück und gab seinen Rücktritt bzw. seine Abdankung bekannt.

    Dass sich die Briten über die wahren Ziele der Putschisten (nämlich der Beseitigung eine in den Augen der Putschisten „kroatenfreundlichen“ Regierung) im Unklaren waren, zeigte der Verlauf der Ereignisse (einige habe ich schon anfangs erwähnt, wie z.b. das Überzeugen vom deutschen Botschafter, dass die neue Regierung die Bedingungen des Paktes akzeptiert).

    In einem der ersten Erlasse der neuen Regierung wurde alle Anhänger der pro-nationalsozialistischen Ljotic-Bewegung ZBOR aus den Gefängnissen entlassen und laufende Verfahren eingefroren.

    Noch schlimmer: der neuernannte Verteidigungsminister BOGOLJUB ILIC – einer der Putsch-Anführer – lud Ljotic, der öffentlich von Hitlers „Mein Kampf“ schwärmte als Mitglied für das neue Kabinett ein. Verhindert wurde Ljotics Ernennung allerdings von einem Freund des Premierministers Simovic selbst - Branko Cubrilovic, einem Mitglied der jüdischen Gemeinschaft, den diese Einladung einer Regierungsbeteiligung von Ljotic persönlich verletzte.
    Dafür wurden Ljotic’s Anhänger, zuvor entlassene Militärangehörige wie z.b. Milos Masalovic oder der bekannte und spätere Chef der serbischen Kollaborationsregierung, Milan Nedic wieder reaktiviert.

    So wurde der Staatsstreich vom 27. März von einer relativ kleinen Anzahl von Verschwörern durchgeführt, und ist mehr ein Beleg für die Effizienz des britischen Geheimdienstes, als etwa eine vom Volk ausgehende Revolte, was uns einige Revisionisten so vekaufen wollen.


    Folgen des Putsches:

    Auch wenn die neue Regierung versuchte, durch einige Maßnahmen nicht den Unwillen der Achsenmächte auf sich zu ziehen, war Hitler erboßt, er tobte regelrecht vor Wut über den Putsch. Er befand sich mitten in den Vorbereitungen zum Überfall auf die Sowjetunion und hatte „die deutsch-jugoslawische Frage“ längst abgehakt und als erledigt betrachtet.

    Auf eine Gruppe Verschwörer, die noch dazu vom britischen Geheimdienst unterstützt wurden, war von seiner Seite aus gesehen, kein Vertrauen zu schenken. So entschloss er sich denn auch, die Stabilität auf dem Balkan auf seine Weise herzustellen.

    Noch am selben Tag des Putsches, am 27. März 1941rief Hitler die „Weisung Nr. 25“ aus, die einen Blitzfeldzug gegen Jugoslawien beinhaltete. Das „Unternehmen Marita“, der Überfall auf Griechenland wurde wegen dem Putsch in Jugoslawien vom 1.4. auf den 6. April verlegt, d.h. sowohl Jugoslawien als auch Griechenland wurden am selben Tag angegriffen.

    Der Rest ist bekannt: Jugoslawien wurde in 11 Tagen erobert, nachdem es von deutschen, italienischen, ungarischen und bulgarischen Truppen von allen Seiten angegriffen wurde.
    345.000 jugoslawische Soldaten wurden gefangengenommen, die Deutschen hatten nur sehr geringe Verluste zu erleiden (151 Tote, 392 Verletzte, 15 Vermisste). Serbische Nationalisten, wie z.b. Simovic, machten die Kroaten dafür verantwortlich, ignorierten aber bewusst den damaligen Zustand der jugoslawischen Armee, vor allem in Punkto technologischer Rückständigkeit - dessen Infantrie mit Gewehren z.T. aus dem ersten Weltkrieg kämpfte und angesichts der geostrategischen Lage in Form einer vollkommenen Einkreisung durch Gegner keine Chance hatten, die noch dazu ihre Angriffe genau geplant und miteinander koordinierten...


    Quellen:

    - „The Fall of Jugoslawia: Britains maligned friend“ N. Balfour und S. Mackay, London 1980

    - “Die jugoslawische Märzkrise”, Glanville, Foreign and Commonwealth office, London September 1941,

    - “The Secret Front: The Story of Nazi Espionage”, Willhelm Hoettl, New York 1954

    - “Der 2. Weltkrieg und Dimitrije V. Ljotic” , Ratko Parezanin, München 1971

    - „Personality and Culture in Eastern European Politics“ Dinko Tomasevic, New York 1948

    - “Cracks in the freedom: The War of the intelligence services on the Soil of Yugoslavia” Nikola Milovanovic, Belgrad 1978

    - “The War We Lost: Yugoslavia’s tragedy and the failure of the West” Constantin Fotich, New York 1948

    - “Der 2. Weltkrieg: Eine Chronik” Anthony Shaw, Bindlach, deutsche Ausgabe 2000

  3. #3
    Avatar von Grizzly_Adams

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    Ti si moj Slovenac.

  4. #4

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    Tako je!

    Zato si mi i ti Slovenka 8)

  5. #5
    Schöner Beitrag, tare!

  6. #6

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    Aber Tariq, dass der britische Geheimdienst seine Finger im Spiel hatte, wissen wir doch alle.

    Der springende Punkt ist doch der, dass so ein Putsch nur in Serbien und von Serben durchgeführt werden konnte. Mein Papa und seine beiden Schwestern haben als Teenager an den Demonstrationen teilgenommen und mir so manche Stories aus erster Hand über dieses Ereignis erzählt.

    Nochmals: solch ein Putsch konnte nur in Serbien stattfinden, also in BELGRAD, und nicht in Zagreb oder Sarajewo oder Ljubljana...

  7. #7

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    @ Olaf


    Der springende Punkt ist weder die aktive britische Unterstützung sowie Hilfe bei der Planung dieses Putsches, noch die These, dass "so etwas nur in Serbien möglich gewesen wäre".

    Vielmehr ist es die Tatsache, dass dieser Putsch nicht gegen die Nazis gerichtet war, sondern gegen die "kroatenfreundliche" Politik des damaligen Regenten bzw. der Cvetkovic Regierung. Die Offiziere stammen allesamt aus dem nationalistischen Lager der Serben denen die 1939 geschaffene "Hrvatska Banovina" ein Dorn im Auge war.
    Wenn Du dir die ersten Erlässe der Simovic-Regierung, die sich an die Macht geputscht hatten, anschaust, dann verstehst Du was ich meine. Der Dreimächtepakt lieferte nur den passenden Vorwand, um diesen bereits vorher geplanten Putsch zu legitimisieren.
    Allerdings half es den Putschisten auch nicht mehr, Zusagen an die Deutschen zu machen, dass die Bedingungen dieses Paktes eingehalten werden - Hitler hatte genug und wollte ein für alle Mal klare Verhältnisse schaffen...

  8. #8

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    Was mich interessiert:

    Wie bewertet Ihr den damaligen Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt unter dem Aspekt dass u.a. folgende Zusagen an das Königreich gemacht wurden:

    - Übergabe der griechischen Hafenstadt Saloniki an Jugoslawien nach Kriegsende
    - Garantie der jugoslawischen Souveränität (vor allem vor den Ansprüchen Italiens)
    - Befreiung von jeglicher Pflicht Jugoslawiens, auf Seiten der Achsenmächten in den Krieg einzutreten
    - Keine Soldaten der Achsenmächte betreten jugoslawischen Boden, inklusive Verletzte

  9. #9

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    22
    @Tariq

    Ich finde auch nicht, dass der springende Punkt die angebliche Unzufriedenheit der serbischen Offiziere mit der "Banovina Hrvatska" war, obwohl man denen diese Antipathie nicht einmal verübeln konnte, war doch die serbenfeindliche Ustascha-Bewegung in dieser "Banovina" so sehr am Aufblühen.

    Fakt ist doch, dass am 27. März Zehntaussende Serben mehr oder weniger spontan - also ohne Befehl "von oben" - auf die Strasse gingen, um gegen den nazifreundlichen Dreimächtepakt zu opponieren.

    Das VOLK - NAROD - demonstrierte gegen den NAZISMUS, und nicht gegen die "Banovina Hrvatska".

  10. #10

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    Zitat Zitat von Tare
    Was mich interessiert:

    Wie bewertet Ihr den damaligen Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt unter dem Aspekt dass u.a. folgende Zusagen an das Königreich gemacht wurden:

    - Übergabe der griechischen Hafenstadt Saloniki an Jugoslawien nach Kriegsende
    - Garantie der jugoslawischen Souveränität (vor allem vor den Ansprüchen Italiens)
    - Befreiung von jeglicher Pflicht Jugoslawiens, auf Seiten der Achsenmächten in den Krieg einzutreten
    - Keine Soldaten der Achsenmächte betreten jugoslawischen Boden, inklusive Verletzte
    Im Nachhinein wäre dieser Beitritt eine grosse Idiotie gewesen, weil es Jugoslawien in diesem Bündnis nicht anders ergangen wäre als z. B. Rumänien.

    Sie alle, die sich von Hitlers Versprechungen einlullen liessen, endeten im Winter 42/43 in Stalingrad als Kanonenfutter - auf'm Müllhaufen der Geschichte - und nach dem Krieg als Satelitenstaaten der Sowjetunion.

    Jugoslawien hingegen ging als Siegermacht hervor, zu einem freilich sehr hohen Preis...

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