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Dreimächtepakt und Staatsstreich in Jugoslawien 1941

Erstellt von Tare, 19.07.2004, 00:35 Uhr · 74 Antworten · 8.443 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Grobar

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    9.644
    Zitat Zitat von Tare
    Nemozes a da ne izsjeckas moj tekst na komadice.... :wink:
    na, alles kann ich nicht kommentieren.es war echt viel arbeit die ganzen quotes einzufuegen...

    Zitat Zitat von Tare
    Also ich unterscheide auch zwischen dem demonstrierendem Volk, dass gegen diesen Pakt auf die Straße ging, und den Offizieren, die diesen Putsch aus machtpolitischen Gründen begangen...
    auf jeden fall.

  2. #22

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    Zitat Zitat von Tare
    Gut, dann habe ich Dich missverstanden. Du meinst also, dass ein Serbenhass bei den Kroaten im Unterbewusstsein schon vor Pavelic existierte...das mag sein, allerdings stimme ich nicht mit Dir überein, dass schon vorher der Faschismus Einzug bei den Kroaten hielt. Es gab ihn, aber er spielte seinerzeit keine Rolle.
    Die Wahlergebnisse aus jener Zeit zeigen doch, dass faschistische Parteien bei den Kroaten gnadenlos durchfielen.
    Die Faschisten unter den Kroaten operierten im Königreich Jugoslawiens am Rande der kroatischen Gesellschaft und wären zu keiner Zeit als stärkste Kraft gewählt worden von der Bevölkerung...

    Ob sich dieser Hass auf die Serben nur mit der Unterdrückung im Königreich Jugoslawien erklären lässt - ich bin mir da auch nicht so sicher, aber auch wenn es schon zur Zeit des 1.WK einen Serbenhass bei den Kroaten gab, er hatte mit Sicherheit nicht die Ausmaße wie in der NDH erreicht...
    Schön das wir uns Objektiv und ohne irgendwelche Vorurteilen unterhalten können. Habe unteranderem einen sehr Interesannten Bericht einer Uni über den Ustasa Staat und seine Vorgeschichte gefunden.

    http://www.balkanforum.at/modules.ph...iewtopic&t=119

    Ist wirklich ein riesiger Aufsatz, liess ihn dir durch . Danach hoffe ich auf eine Interessante Diskussion.

  3. #23

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    Werd' ich mir mal bei Gelegenheit durchlesen...heute wird wohl nix draus

  4. #24
    Avatar von Gabrijel

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    422
    @Schwarzes Händchen

    Ich hab mir den Aufsatz eben angetan und festgestellt,
    dass er sich mit Deiner Aussage beisst; oder wo erkennst
    Du einen 'Serbenhass' bei 'den Kroaten'.

    Wobei 'bei den Kroaten' = Mehrheit des kroatischen Volkes.

    Pozdrav

  5. #25
    Avatar von Denis_Zec

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    1.742
    @ Tare

    alle achtung tare, sehr gut recherchiert !!!
    und absolut neutral gehalten, ohne beleidigend zu werden wie manch anderer.

  6. #26

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    Zitat Zitat von Tare
    Werd' ich mir mal bei Gelegenheit durchlesen...heute wird wohl nix draus
    Bereits 1861 hatte Ante Starčević (1823-1896) die nationalistische "Kroatische Partei des Rechts" (Hrvatska Stranka Prava, HSP) gegründet. Starčević vertrat die Auffassung, dass die Kroaten - im Gegensatz zu den slawischen Serben - ein "verlorener Stamm der Goten", also nach der späteren NS-Ideologie "Arier" seien. Einem extremen Flügel der HSP, der sich "Frankovci" nannte, gehörte Ante Pavelic (1889-1959) an, der zum Führer der Ustascha-Bewegung werden sollte. Die HSP wurde zur entschieden anti-jugoslawischen Bewegung, die die Serben als Nachkommen von "Sklaven" ansah, die auf den Balkan gebracht worden seien.

  7. #27
    Avatar von Gabrijel

    Registriert seit
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    422
    Dann bitte noch kurz posten, wieviele Stimmen die
    HSP 1861 - 19?? in den jeweiligen Wahlen zugesprochen
    bekamen.

    Danke

    Pozdrav

  8. #28

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    165
    Also ich hab mal den Text grad so überflogen, und soweit ich das mitbekommen habe, deckt er sich mit meiner These, dass die faschistische Ideologie zu keinem Zeitpunkt eine Mehrheit bei den Kroaten hatte, sowohl vor der Gründung der NDH als auch danach. Wie gesagt, Pavelic wurde nicht durch die Kroaten gewählt, interessant auch die aus dem Text zu entnehmende Tatsache, dass er nur eine Notlösung war. Auch stimmten viele Kroaten mit der Verfolgungspolitik der Ustascha-Milizen nicht überein. Problematisch allerdings war das Mitwirken der katholischen Geistlichkeit an diesen Massakern...
    Eigentlich war Vlatko Macek und seine Bauernpartei, die den stärksten Rückhalt in der Bevölkerung inne hatten, von den Deutschen dafür ausgesucht, eine Führungsrolle in einem Marionettenstaat einzunehmen.
    Dieser Macek allerdings bekannte sich im entscheidenden Moment FÜR Jugoslawien und trat dem Simovic-Kabinett zu - wie ich es auch in meinem Text schilderte.

    Auch unterstreicht dieser Aufsatz, wenn auch nur in einem Nebensatz, die Motive der Putschisten, nämlich die Absetzung der Cvetkovic-Regierung. Macek trat nur deswegen der Simovic-Regierung bei, weil dieser ihm (und auch den Deutschen) versichterte, die Bedingungen dieses Paktes einzuhalten. Der kroatische Politiker dachte nämlich, dass Hitler aufgrund dessen von einem Angriff auf Jugoslawien absehen würde, was allerdings eine Fehleinschätzung war.Somit war der Putsch gar nicht - im Gegensatz zu den Demos des Volkes - gegen den Beitritt Jugoslawiens gerichtet.

    Die Kroaten hatten durch die Schaffung der "Hrvatska Banovina" praktisch ein autonomes Großkroatien - damit waren viele zufrieden. Der Autor des Aufsatzes wertet das Cvetkovic-Macek Abkommen demenstprechend auch als eine "Niederlage der Ustascha-Bewegung"...

    Es ist, wie Gabriel schon anmuten will, nicht wichtig, seit wann es eine nationalistische kroatische Partei gab, sondern welchen Einfluss und welchen Rückhalt solche Parteien bei den Kroaten ausübte. Und im Falle der Ustaschabewegung war dies klar - sie hatte diesen Rückhalt nicht. Weder durch die Abtretung Dalmatiens an Italien noch durch das Vorgehen der Ustaschamilizen.

  9. #29

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    18.328
    haha... jebali srbi sami sebe...

    cvetkovic war zu liberal den kroaten gegenüber, deswegen haben sie auch einen pavelic bekommen


    wer ist der user Tare? Gibts den noch? scheint ein helles köpfchen zu sein...

  10. #30

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    9.454
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    haha... jebali srbi sami sebe...

    cvetkovic war zu liberal den kroaten gegenüber, deswegen haben sie auch einen pavelic bekommen


    wer ist der user Tare? Gibts den noch? scheint ein helles köpfchen zu sein...
    die Geschichte hätte anders laufen, können, aber wie in den 90er haben die radikalen Serben gezeigt ,wo zu sie fähig sind.

    Gott sei Dank ist dieser Spuk nun vorbei.

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