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Dreimächtepakt und Staatstreich in Jugoslawien 1941

Erstellt von Metkovic, 17.04.2009, 10:17 Uhr · 147 Antworten · 8.525 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Aviator

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    wenn Du was zu sagen hast, dann konkret...falls nicht....schleich di...und halt die Goschn

    Ps. Ko je Boris Tadi??
    LoL.. konkret na Klar.... NEutral wie die Schweiz

    Da fragt ma sich echt wer von euch beiden der grössere Volltrottl ist

  2. #12
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Zitat Zitat von Kampfposter Beitrag anzeigen
    Schade das die Grossserben den 2 WK nach Jugoslawien brachten,
    man hätte genauso neutral bleiben können wie die Schweiz,
    zu der Zeit ein Muss für ein multiethnischen Land mit sehr vielen nationalistischen Strömungen.
    Später hätte man immer noch GEMEINSAM eingreifen können wie es auch die USA taten.
    Nee, hätte man leider nicht, da die Deutschen unbedingt auf Rohstoffe und landwirtschaftliche Erzeugnisse vom Balkan angewiesen waren. Also waren für Hitler nur zwei Szenarien akzeptabel:
    1. Einrichtung einer Marionettenregierung wie in Bulgarien, Ungarn, Kroatien usw.,
    oder anderenfalls
    2. die Zerschlagung und Besetzung Jugoslawiens, was ja dann auch passiert ist...

    Die Schweiz z.B. wurde als internationale Drehscheibe für Kapital, Waren und Informationen gebraucht, deshalb blieben sie unangetastet. Schweden war strategisch uninteressant (anders als Norwegen) und lieferte während des ganzen WK II brav Eisenerz nach Deutschland - zum Dank blieben sie unabhängig...

  3. #13

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    235
    Selbstverständlich wäre Jugoslawien in den Krieg hineingezogen worden, völlig gleichgültig, ob man den Pakt unterschrieben hätte oder nicht.
    Und mit großer Wahrscheinlichkeit hätte man auch Truppen abgeben müssen an die Deutschen, so wie es die Ungarn, Rumänen, Bulgaren, Slowaken, usw. auch taten. Aufmarschgebiet für die Deutschen im (damals) bevorstehenden Griechenlandfeldzug wäre man sicherlich auch gewesen. Man vergisst hier auch die Tatsache, dass von den Angloamerikanern die Drohung ausgesprochen wurde, man würde Jugoslawien nach dem Krieg aufteilen, wenn es sich für die falsche Seite entscheidet.

  4. #14
    Avatar von Holzmichl

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    Faszinierend, dass der Thread so kurz ist

  5. #15
    Avatar von Vukovarac

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Faszinierend, dass der Thread so kurz ist
    ...wirf ein stichwort ein und wir anderen hauen dann nach alter bf manier auf den putz....bis zu dem zeitpunkt an dem lubenica erwähnt das wir uns nicht mit der materie befasst haben und uns zu wenig auskennen...

  6. #16
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von NovaKula Beitrag anzeigen
    Die Kommunisten haben unter der Leitung angloamerikanischer Geheimdienste das serbische Volk in den Krieg gestürzt.
    steht das in euren Geschichtsbüchern?

  7. #17
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    steht das in euren Geschichtsbüchern?
    Es ist längstens bekannt dass die jugoslawischen Kommunisten die unter dem Einfluss des Dreimächte-Packtes standen die königliche Armee im soggenannten April-Krieg gegen die Deutschen 1941 mit sabotiert haben. Es ist auch kein Geheimnis dass nahezu alle serbischen Politiker im Königreich Jugoslawiens entweder frankophil oder anglophil waren, darunter auch Prinz Pavle.
    Die Kommunisten haben unter der Leitung angloamerikanischer Geheimdienste das serbische Volk in den Krieg gestürzt.
    Es war ein grosser Fehler von Pavle als er einen der fähigsten serbischen Politiker und Wirtschaftsgenies dieser Zeit Stojadinovic aus der Regierung entfernt hat und den Engländern übergeben wurde. Stojadinovic hatte die Muslime und Slowenen hinter sich, und mit seinen bestens vernetzten Netzwerken und Kontakten in Italien und Deutschland hätte er den Wind den Ustasa-Gruppierungen aus den Segel genommen. Statt ihm bekommen wir zwei Feiglinge mit Cvetkovic und Macek und Jugoslawien wird schnell zu einem Spielball der Grossmächte und bezahlen einen hohen Preis dafür.

  8. #18
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Es ist längstens bekannt dass die jugoslawischen Kommunisten die unter dem Einfluss des Dreimächte-Packtes standen die königliche Armee im soggenannten April-Krieg gegen die Deutschen 1941 mit sabotiert haben. Es ist auch kein Geheimnis dass nahezu alle serbischen Politiker im Königreich Jugoslawiens entweder frankophil oder anglophil waren, darunter auch Prinz Pavle


    .Es war ein grosser Fehler von Pavle als er einen der fähigsten serbischen Politiker und Wirtschaftsgenies dieser Zeit Stojadinovic aus der Regierung entfernt hat und den Engländern übergeben wurde. Stojadinovic hatte die Muslime und Slowenen hinter sich, und mit seinen bestens vernetzten Netzwerken und Kontakten in Italien und Deutschland hätte er den Wind den Ustasa-Gruppierungen aus den Segel genommen. Statt ihm bekommen wir zwei Feiglinge mit Cvetkovic und Macek und Jugoslawien wird schnell zu einem Spielball der Grossmächte und bezahlen einen hohen Preis dafür.
    er behauptet, dass die Kommunisten das serbische Volk in den Krieg geführt haben. Ich rede ja von einer Zeit vor dem Krieg. Wie kannst Du Cvetkovic und Macek als Feiglinge bezeichnen ?

    - Übergabe der griechischen Hafenstadt Saloniki an Jugoslawien nach Kriegsende
    - Garantie der jugoslawischen Souveränität (vor allem vor den Ansprüchen Italiens)
    - Befreiung von jeglicher Pflicht Jugoslawiens, auf Seiten der Achsenmächten in den Krieg einzutreten
    - Keine Soldaten der Achsenmächte betreten jugoslawischen Boden, inklusive Verletzte




  9. #19
    Avatar von Holzmichl

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    er behauptet, dass die Kommunisten das serbische Volk in den Krieg geführt haben. Ich rede ja von einer Zeit vor dem Krieg. Wie kannst Du Cvetkovic und Macek als Feiglinge bezeichnen ?

    - Übergabe der griechischen Hafenstadt Saloniki an Jugoslawien nach Kriegsende
    - Garantie der jugoslawischen Souveränität (vor allem vor den Ansprüchen Italiens)
    - Befreiung von jeglicher Pflicht Jugoslawiens, auf Seiten der Achsenmächten in den Krieg einzutreten
    - Keine Soldaten der Achsenmächte betreten jugoslawischen Boden, inklusive Verletzte



    Macek war ein Waschlappen... Erst tönte er, dass man nichts mit dem "Hitlerismus" zu tun haben wolle, dann sagt er seinen Leuten, sie sollen sich fügen und kneift, während andere in den Widerstand gingen. Und auch, wenn er selber sich hätte als Marionette einsetzen lassen, die Ustasa wäre draußen geblieben = kein Genozid an den Serben. Er hat kampflos aufgegeben und das nur, weil er den Kommunismus schlimmer fand. Was ein Lappen.

    Stojadinovic galt ja als Sympathisant der Deutschen. Friedlich wäre es wohl mit ihm auch nicht geblieben, aber Jugoslawien hätte einen ganz anderen Widerstand gehabt und vor allem keine Ustasa. Die Ustasa waren auch die letzte Option der Deutschen, die Offiziere haben sich auch ständig über ihre mangelnde Disziplin beschwert, weils einfach die letzten Hänger waren, die unnötigste, dümmste, mörderischste Bewegung auf dem Balkan.

    Deutschland hätte sich nie an den Pakt gehalten und Jugoslawien auch nicht. In BG jubelten viele Kommunisten. Und wie flexibel Leute, wie Andric wurden, hat man ja gesehen. Man war eifnach naiv, was den Pakt betrifft. Hier wäre jedes Szenario ohne Ustasa besser gewesen, als das, was es dann war.

  10. #20
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    er behauptet, dass die Kommunisten das serbische Volk in den Krieg geführt haben. Ich rede ja von einer Zeit vor dem Krieg. Wie kannst Du Cvetkovic und Macek als Feiglinge bezeichnen ?
    - Übergabe der griechischen Hafenstadt Saloniki an Jugoslawien nach Kriegsende
    - Garantie der jugoslawischen Souveränität (vor allem vor den Ansprüchen Italiens)
    - Befreiung von jeglicher Pflicht Jugoslawiens, auf Seiten der Achsenmächten in den Krieg einzutreten
    - Keine Soldaten der Achsenmächte betreten jugoslawischen Boden, inklusive Verletzte
    Wenn man sich die gefundenen und veröffentlichten Dokumente der damaligen Nazi-Diplomatie anschaut kommt man zum Schluss, dass alle bilateralen Abkommen von den Deutschen missachtet wurden. Die restlichen europäischen Staaten waren leider von 1935 bis 1939 zu zögerlich, es blieb meistens bei Protestnoten und wertlosen Verurteilungen bei irgendwelchen Konferenzen. Auch das britische Kalkulieren mit dem höchstansehnlichen Flottenabkommen mit der deutschen Seite war ein Eigentor, wo gleichzeitig der Versaille-Vertrag mit der Zeit nur noch ein wertloses Papier wurde. Die Tschechen und Polen können ein Lied von ihren "Freunden" in diesen schweren Stunden singen. Nach dem Fall Frankreichs 1940 wurde bei einem Treffen der Achsenmächte beschlossen, dass Jugoslawien als integraler Teil Europas in der neuen europäischen Grundordnung keinen Platz haben wird.

    Die militärische Führung des Königreichs Jugoslawiens versuchte trotz der katastrophalen finanziellen Situation im Land so viel Zeit wie möglich zu gewinnen. Es wurden intensive Verhandlungen mit den englischen, amerikanischen und sowjetischen Diplomaten und militärischen Vertretern geführt, was mit der Unterzeichnung des Paktes am 6. April mit der UdSSR resultierte (im militärischen Teil des Vertrages hat sich die Sowjetunion dazu verpflichtet, das Königreich Jugoslawien massiv zu bewaffnen, für den Transport wäre aber die jugoslawische Seite verpflichtet gewesen).

    General Simovic ging sogar so weit, dass er dem italienischen Botschafter in Belgrad damit gedroht hat, Albanien im Falle eines deutschen Angriffes zu besetzen. Natürlich nur ein Manöver um an Zeit zu gewinnen.

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