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Die einzigen Brüder des Balkans! Serbia-Greece!!!

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 10.02.2006, 14:56 Uhr · 395 Antworten · 19.907 Aufrufe

  1. #291

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Schiptar
    Mich würde dieses Buch hier mal interessieren...

    :arrow: Takis Michas, "Unholy Alliance: Greece and Milošević's Serbia"

    http://www.tamu.edu/upress/BOOKS/2002/michas.htm

    Ist immerhin von einem griechischen Journalisten geschrieben.
    Hab mir das Buch jetzt mal ausgeliehen und die ersten beiden Kapitel gelesen, also die über Bosnien und Mazedonien.
    Meine Fresse, da kann einem schon übel werden, was da in den 90er Jahren abgegangen ist und welche Rolle da die griechischen Medien und Politiker gespielt haben...
    Wäre es möglich ein paar Seiten einzuscannen sofern etwas einen Zusammenhang mit Albanien oder Kosovo hat?

    Auch die albanische Minderheit in Mazedonien würde mich interessieren.

    Danke im vorraus! :wink:

  2. #292
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Taulant
    Wäre es möglich ein paar Seiten einzuscannen sofern etwas einen Zusammenhang mit Albanien oder Kosovo hat?
    Mit dem Kosovo-Kapitel fange ich gerade erst an, und einscannen kann ich das leider wirklich nicht. Neuer Computer & außerdem keine Zeit für so was. Sorry! Aber schau, daß du dir das Buch irgendwo ausleihst; dann weißt du nächstesmal, was Herr Deki mit griechisch-serbischer Bruderschaft meint...

    Zitat Zitat von Taulant
    Auch die albanische Minderheit in Mazedonien würde mich interessieren.
    Die hat in dem Mazedonien-Kapitel eigentlich keine Rolle gespielt, weil's da um den Zeitraum bis 1995 ging.
    Also wenn man Macedonians Sprüche hier kennt, kann man die Zitate griechischer Politiker in dem Kapitel einordnen, wenn es da immer wieder heißt, Mazedonien sei u.a. aufgrund seiner ethnischen Zusammensetzung als Staat sowieso nicht lebensfähig, ebenso wenig wie Bosnien-Herzegowina und Kosovo es seien.
    Aber von mazedonisch-albanischen Spannungen ist in dem Kapitel noch keine Rede.
    Im Gegenteil, darin wird erwähnt, daß Albanien als einer der ersten Staaten Mazedonien international anerkannte.

  3. #293

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    Ok, war eher so als Frage gedacht. Danke trotzdem! :wink:

    Zitat Zitat von Schiptar
    Im Gegenteil, darin wird erwähnt, daß Albanien als einer der ersten Staaten Mazedonien international anerkannte.
    Ja, sowas ist Fakt. Albanien hat alle abgespalteten Republiken Jugoslawiens so schnell wie möglich anerkannt.

  4. #294

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    What people are saying about this book


    ". . . fills a gap in the large body of work on the Balkan crises. . . .
    [this] impassioned and often obsessive account deserves to be
    taken seriously for exposing mistakes that must not be repeated."
    —Wall Street Journal


    “Takis Michas, a courageous Greek journalist, has written a superb and devastating critique of his country’s support of the Serb nationalists in their war for Greater Serbia."—The Economist

    ". . . an impressive book combining personal observation, exhaustive investigation, humanitarian concerns, and political analysis . . . essential reading for all those Europeans, Americans, and Greeks who are concerned with Greece's role in the Balkans, NATO, the European Union, and the world."—Samuel Huntington

    "Greek involvement in the fall of Srebrenica and the subsequent massacre is one of the subjects examined in an explosive new book by Takis Michas, a Greek journalist. His book, Unholy Alliance: Greece and Milošević’s Serbia, is a major exposé of the way Greece supported both former Yugoslav and Serbian President Slobodan Milošević and the Bosnian Serbs during their campaigns."—Tim Judah, Transitions Online

  5. #295
    Avatar von Macedonian

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    5.739

    Zitat Zitat von Taulant
    ... Albanien hat alle abgespalteten Republiken Jugoslawiens so schnell wie möglich anerkannt.
    Diplomatisch absolut geschickt und weitsichtig, ich finde sogar beispielhaft. Während die sich den Kopf darüber zerbrechen, welches Dorf als nächstes die Unabhängigkeit ausruft, oder als was sie sich mal eben ''fühlen'' wollen. Sieger.

  6. #296

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Taulant
    Wäre es möglich ein paar Seiten einzuscannen sofern etwas einen Zusammenhang mit Albanien oder Kosovo hat?
    Mit dem Kosovo-Kapitel fange ich gerade erst an, und einscannen kann ich das leider wirklich nicht. Neuer Computer & außerdem keine Zeit für so was. Sorry! Aber schau, daß du dir das Buch irgendwo ausleihst; dann weißt du nächstesmal, was Herr Deki mit griechisch-serbischer Bruderschaft meint...

    Zitat Zitat von Taulant
    Auch die albanische Minderheit in Mazedonien würde mich interessieren.
    Die hat in dem Mazedonien-Kapitel eigentlich keine Rolle gespielt, weil's da um den Zeitraum bis 1995 ging.
    Also wenn man Macedonians Sprüche hier kennt, kann man die Zitate griechischer Politiker in dem Kapitel einordnen, wenn es da immer wieder heißt, Mazedonien sei u.a. aufgrund seiner ethnischen Zusammensetzung als Staat sowieso nicht lebensfähig, ebenso wenig wie Bosnien-Herzegowina und Kosovo es seien.
    Aber von mazedonisch-albanischen Spannungen ist in dem Kapitel noch keine Rede.
    Im Gegenteil, darin wird erwähnt, daß Albanien als einer der ersten Staaten Mazedonien international anerkannte.
    noch mehr infos...

  7. #297
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Revolut
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    Wie meinen?

  8. #298

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Revolut
    noch mehr infos...
    Wie meinen?
    Er möchte, dass du mehr Informationen freigibst welche das Buch enthält.

  9. #299
    Avatar von Schiptar

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    Na gut, hier ist eine kuriose Geschichte, aus dem sechsten Kapitel.

    Ein serbischer Mafioso, der angeblich nebenbei für das Milosevic-Regime politische Gegner ausschaltete und im Laufe dieser Aktivitäten in Brüssel (Belgien) einen albanischen Aktivisten ermordet haben soll, wurde aufgrund eines internationalen Haftbefehls in Griechenland verhaftet. Als es darum ging, ihn an Belgien auszuliefern, kamen die Serben auf die Idee, ihn wegen eines Mordes anzuklagen, der nie stattgefunden hatte, und auf dieser Grundlage seine "Auslieferung" nach Belgrad zu erwirken... Und die griechischen Behörden haben laut Michas brav bei diesem Manöver mitgespielt.

    PS: 1998 wurde der Mafioso dann in Serbien erschossen.

    February 5, 1996 Vreme News Digest Agency No 226
    The Asanin File

    Miracle in Athens

    by Dejan Anastasijevic

    Instead of Brussels, Darko Asanin was brought to Belgrade to the relief of everyone. No one remembers the Yugoslav authorities ever trying so hard to get one of its citizens back

    Anyone waiting for the arrival of the regular Athens-Belgrade flight at Belgrade airport on January 24 noticed that the police were also there: four policemen were waiting at the exit with sub-machine guns and body armor. They were there because of Darko Asanin, a Belgrade resident who was arrested in Athens four months ago and later extradited to Yugoslavia following unprecedented legal, diplomatic and other efforts to get him handed over. Eyewitnesses said Asanin was unpleasantly surprised at being handcuffed on arrival. He seemed to have been expecting a different reception. "If I'd know, I would have gone to Belgium instead," he said bitterly as they took him away.

    Judging by what the regime press wrote during his four months in an Athens prison, Asanin really had the right to hope that he would be met as a hero in Belgrade. "Regardless of all the stories of involvement in the underground, Darko Asanin is primarily a patriot," Politika Ekspres wrote on November 18, 1995. "Traveling often in western Europe he showed perhaps excessive courage by propagating the idea of a strong Serbia although he knew that would cost him dearly. Will Yugoslavia protect its citizen or allow Albanian secessionists to kill him in Belgium?"

    The regime press said Enver Hadriu, the Albanian activist Asanin is alleged to have killed in Belgium, was the worst: the former teacher from Pec (Kosovo) was described as a communist secret police defector who also worked for the KGB and CIA as well as Sigurimi and accused him of planning the assassination of Slobodan Milosevic although no details were given.

    The media campaign and other steps made it clear that the Belgrade authorities wanted Asanin back very much and wanted to prevent his extradition to Belgium.

    How did the former boxer with strong underworld connections become important to Serbian and Yugoslav national interests can be surmised from the reputation he won six years ago when Andrija Lakonic, boxer and Asanin's friend, was killed in a Belgrade night club. The investigation turned up 10 new passports, one of which was Asanin's. The others which the Belgrade police issued at the request of the federal police were all with different names but one picture: Asanin's.

    The ensuing scandal caused great changes in the Serbian security services. The scandal resulted in a centralized police system concentrated in the home affairs ministry while city and federal services lost much of their authority and personnel. The Lakonic killing and scandal were good cause to remove some people but since then Asanin has become known as someone the federal security service used at times to eliminate political émigrés. Specifically, Asanin was blamed for the Hadriu killing and one other similar crime in Germany. The rumors somehow reached the Belgian police and Belgrade was asked to investigate Asanin and allow a Belgian investigator to attend the interrogation. That request was granted but Asanin had an alibi and nothing happened. In the meantime, the Belgian police found two people who confirmed that Asanin was in the country but the Yugoslav authorities refused to discuss him and the Belgians issued an international warrant.

    That warrant didn't worry Asanin. He tried to avoid public appearances but not the good life and friends in the political and stage elite who gladly visited his casino near Belgrade. Asanin is so influential that he organized a dinner party for all the prominent lawyers attending a convention on the Kopaonik Mt. including the republican justice minister and several district court judges. He was always surrounded by body guards and a two car escort. Interestingly, he didn't use his reputation to get involved in the war which broke out at the height of his fame. He would have been forgotten amid the new gunmen on the streets if he hadn't been arrested in Greece.

    The people who feared what he could say were terrified by his arrest. Asanin was arrested in Greece with a new passport issued just prior to the trip. Obviously someone in Belgrade passed the passport information on to the Belgians because the Greek police made the arrest under a request from Brussels. So Asanin became the tool of fighting among political factions for the second time. Again he was linked to federal officials and his opponents were named as Serbian police officials.

    Despite the media campaign in Belgrade and engagement of the most expensive lawyers in Belgrade and Athens, there seemed to be little hope of preventing the extradition.

    The rebellion in the prison he was held in and Asanin's wounding slowed down the process but early this year the only thing left between him and the Belgian police was the signature of the Greek justice minister. The biggest problem was providing a legal basis to allow the minister to refuse the Belgian demand.

    That was found in article 536 of the criminal code which is part of many international extradition treaties. "If several states request the extradition of a person suspected of crimes, priority will be given to the state whose citizen the person is," the article says. So Yugoslavia had to re-open its investigation of Asanin and request him but a subject of investigation had to be thought up.

    "We requested him because of Hadriu," lawyer Toma Fila told VREME, "but that wasn't enough for the Greeks." So the charges were expanded to a second murder which Fila says is imaginary.

    This is probably a unique case of lawyers and investigators combining efforts to charge someone with an imaginary murder. But if it is imaginary, the suspect will easily be released which Fila said is certain. "There probably won't even be a trial," he said.

    So the Greek minister met the Yugoslav request the last day in office since the Greek government fell when Papandreou resigned on January 19. But then something happened that threatened the whole operation. Both ministers needed to send Asanin to the FRY (justice and foreign) were changed in the new government and the danger of the new justice minister annulling the decision loomed. That danger was increased by the fact that the Belgians were told of the former minister's decision in record time and their Athens embassy demanded Asanin be prevented from leaving. The new minister even issued orders to stop the extradition to Belgrade but he was late because Asanin was already in the air.

    Athens lawyer Aleksander Likouresos wrote to Fila: "We accomplished a miracle". Even if the miracle hadn't happened there would have been hope because the letter mentioned the possibility of convincing the minister to ratify the extradition order which could be difficult given the pressure from Belgium.

    At present, Asanin is in jai waiting for an end to the formalities. It'll be interesting to see who'll be invited to the party afterwards. He already told the judge at a January 29 hearing the he didn't kill Hadriu.

  10. #300
    Avatar von Schiptar

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    Ach ja, und solche Sprüche kommen darin natürlich auch zur Sprache:

    Zitat Zitat von Philippos
    Diese Fyromer manipulieren die Geschichte. Das Gebiet von Fyrom hätte bei Serbien bleiben sollen.
    Das bringt schließlich die griechische Position zu Mazedonien bzw. dem mazedonisch-serbischen Verhältnis recht gut auf den Punkt.

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