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Die Erben von Byzanz und der Vatikan!!

Erstellt von Gast829627, 20.04.2007, 17:47 Uhr · 227 Antworten · 17.351 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Danke für deine Bereitschaft.
    Erkennt du schon aus dem Wenigen, was du niederschriebst, wie ausgiebig das Thema sein kann?
    Du fängst schon mit der Formulierung "... wir haben keinen ... "
    Du weißt, was das bedeutet, oder?
    Die Bezeichnung der Kirche ist egal: es gibt nur die Orthodoxe Kirche, mit Niederlassungen in Ländern eben, so kann die orthodoxe Doktrin besser vorgetragen werden. Dem Grunde nach müsste das orthodoxe Volk sich als eine Nation betrachten, oder? Sollte es etwa eine Spaltung des Bewußtseins geben, welches beizeiten orthodox denkt, beizeiten dann national? Wäre das im Sinne der Orthodoxie?

    Also ich sehe es ja selber,das Thema ist schon fast zu gross um es richtig ausdisskutieren zu können.

    Ich denke mal es ist schon gut so, dass die Orthodoxie keine Nation bildet bzw. ein Bund aus mehreren Ländern,welche dieser Religion angehören.Man redet zwar von serbisch/russisch oder griechisch orthodoxe Kirche doch letzendlich bleibt es eine Religion und verbindet all diese Länder auf eine Art und Weise,enger als die katholischen Länder.Aber ich denke mal, es wäre nicht im Sinne der Orthodoxie eine Großnation zu bilden, da man sich im nachhinein nicht auf Leitlinien einigen könnte wie z.B Sprache in der Kirche,Schrift,Gottesdienst etc etc.

  2. #42
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von GrEeKStYlE Beitrag anzeigen
    Lies den Beitrag nochmal, ganz unten steht was

    Sorry mein Fehler,ich hab mir erst gedacht,dass du es nicht so meinst aber trotzdem iergendwie drauf reingefallen^^.

  3. #43

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    Zitat Zitat von HercegSrbadzija Beitrag anzeigen
    Also ich sehe es ja selber,das Thema ist schon fast zu gross um es richtig ausdisskutieren zu können.

    Ich denke mal es ist schon gut so, dass die Orthodoxie keine Nation bildet bzw. ein Bund aus mehreren Ländern,welche dieser Religion angehören.Man redet zwar von serbisch/russisch oder griechisch orthodoxe Kirche doch letzendlich bleibt es eine Religion und verbindet all diese Länder auf eine Art und Weise,enger als die katholischen Länder.Aber ich denke mal, es wäre nicht im Sinne der Orthodoxie eine Großnation zu bilden, da man sich im nachhinein nicht auf Leitlinien einigen könnte wie z.B Sprache in der Kirche,Schrift,Gottesdienst etc etc.
    Bist du dir hierin sicher? Die Kirchenväter sahen das ganz und gar umgekehrt. Was denkst du, warum es den Zoff mit meinen Landsleuten hierüber gibt, sie akzeptieren nicht einmal die Worte der Begründer der Orthodoxie. Frage mal den orthodoxen Priester hierzu.

  4. #44
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Bist du dir hierin sicher? Die Kirchenväter sahen das ganz und gar umgekehrt. Was denkst du, warum es den Zoff mit meinen Landsleuten hierüber gibt, sie akzeptieren nicht einmal die Worte der Begründer der Orthodoxie. Frage mal den orthodoxen Priester hierzu.

    Danke dir,dass werde ich wirklich machen und dir berichten,was er gesagt hat.

    Gute Nacht ich bin einfach zu kaputt, um über ein so komplexes Thema zu disskutieren.

  5. #45

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    Zitat Zitat von HercegSrbadzija Beitrag anzeigen
    Danke dir,dass werde ich wirklich machen und dir berichten,was er gesagt hat.

    Gute Nacht ich bin einfach zu kaputt, um über ein so komplexes Thema zu disskutieren.
    Ja, danke dir, und auch dir eine gute Nacht

  6. #46
    Avatar von Balkanpower

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    1.929
    als ich ihn nach der bedeuteung fragte, sagte er mir, der kleinasiatische teil von byzanz sei untergegangen und nie wieder auferstanden, aber der europäische sei es, und die serbischsprechende orthodoxe kirche bewahre das grösste byzantinische erbe der welt! nicht in bücher und dokumenten, sondern in ihrem weiterexistieren der religion und der kultur. als ich ihn nach griechenland fragte, antwortete er mir, dieser staat hätte das erbe "verkauft" zugunsten des lebens im westlichen system und bulgarien werde es in nächster zeit wohl auch tun. des weiteren erklärte er mir, dass der vierte kreuzzug und damit der beginn vom ende von byzanz, nicht zufällig passierte und das es von rom aus geplant war. ich bat ihn, mir das näher zu erklären und er drückte es so aus: "warum, glaubst du, wurde in den letzten 15 jahren das serbische volk so in den dreck gezogen? wegen diesem erbe eben!" er erklärte mir, dass sich die römisch-katholische kirche nicht damit abfinden kann, dass die orthodoxie und mit ihr eben dieses erbe nicht komplett ausgelöschr wurden, als nach der GEPLANTEN schwächung (4.kreuzzug) von byzanz die osmanen alles überrannten. wieso denkt ihr, hat der westen erst reagiert, als die türken vor wien standen? weil er selbst bedroht war! witer erklärte er mir, dass der westen damit rechnete, die türken würden das gesammte östlich-christliche (und damit das urchristliche) erbe zerstören und damit den weg zur lateinischen missionierung ebnen, aber die türken machten dem vatikan einen strich durch die rechnung und überschritten die donaugrenze. doch die balkanchristen überlebten und das lässt dem vatikan bis heute keine ruhe, denn solange es die patriarchate sofia und belgrad gibt, wird es auch immer einsprachen gegen rom haben und rom wird nicht der unangefochtene anführer der alten christe sein...


    Also man merkt, wenn das überhaupt stimmt, das die Poppen genau so Fundamentalisten sind wie manche Moslems.
    Oder Sie leugnen manche Historische Tatsachen
    Also das die Byzantiner geschwächt waren das stimmte schon aber erst nur von außen nicht von innen,
    von außen da Kleinasien von den Türken und Kreuzfahrern überrannt würden, und der Kaiser keine Kontrolle mehr da hatte!
    Die Türken probierten es noch immer in Konstantinopel einzufallen, aber ohne Erfolg genau wie einst die Araber!
    Aber der Kaiser hat ja damals selber die Osmanen rein gelassen.
    So und jetzt komm das große warum.
    Weil damals die zum Orthodoxen Glauben bekehrten Serben, Byzanz angegriffen haben, und der Kaiser von Byzanz die noch damals unbedeutenden Osmanen zu Hilfe gerufen hat!
    Weil Serbien sehr schnell griechische Gebiet einnahm,
    und der Kaiser befürchtet das die damals erstarkten Serben auch Konstantinopel einnehmen könnten.
    Nur die Osmanen dachten, nach dem sie die Serben geschlagen haben, nicht von ihrem ursprünglichen Plan abzuweichen, und zwar Byzanz zu erobern,
    sondern nutzten die nun gewonnenen Vorteile für die Eroberung.
    Und die Geschichte wiederholt sich:
    Als die Bulgaren Byzanz bedrohten, machten die Griechen einen diel mit den Serben die damals Sklaven der Bulgaren waren, und zwar "wenn Ihr uns hilft die Bulgaren zu besiegen, und werdet Christen, dann schenken wir euch Land.
    Aber das das Land schon von Illyrern bewohnt war,was er schenken wollte, hat der Kaiser den Serben nicht gesagt im Gegenteil er war der Meinung das die Serben nun sich um die sturen Illyrer kümmern können, und so sie im Schacht halten können.
    Genau so haben die Araber mit den Türken es machen wollen,
    in dem sie sie zum Islam bekehren und anschließend Ihnen vorschreiben was sie machen sollen,
    aber die Geschichte lehrt uns, das später die Osmanen auch Arabien besetzt haben.
    Und seit dem hassen die Araber die Türken.

  7. #47

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    Zitat Zitat von Balkanpower Beitrag anzeigen
    als ich ihn nach der bedeuteung fragte, sagte er mir, der kleinasiatische teil von byzanz sei untergegangen und nie wieder auferstanden, aber der europäische sei es, und die serbischsprechende orthodoxe kirche bewahre das grösste byzantinische erbe der welt! nicht in bücher und dokumenten, sondern in ihrem weiterexistieren der religion und der kultur. als ich ihn nach griechenland fragte, antwortete er mir, dieser staat hätte das erbe "verkauft" zugunsten des lebens im westlichen system und bulgarien werde es in nächster zeit wohl auch tun. des weiteren erklärte er mir, dass der vierte kreuzzug und damit der beginn vom ende von byzanz, nicht zufällig passierte und das es von rom aus geplant war. ich bat ihn, mir das näher zu erklären und er drückte es so aus: "warum, glaubst du, wurde in den letzten 15 jahren das serbische volk so in den dreck gezogen? wegen diesem erbe eben!" er erklärte mir, dass sich die römisch-katholische kirche nicht damit abfinden kann, dass die orthodoxie und mit ihr eben dieses erbe nicht komplett ausgelöschr wurden, als nach der GEPLANTEN schwächung (4.kreuzzug) von byzanz die osmanen alles überrannten. wieso denkt ihr, hat der westen erst reagiert, als die türken vor wien standen? weil er selbst bedroht war! witer erklärte er mir, dass der westen damit rechnete, die türken würden das gesammte östlich-christliche (und damit das urchristliche) erbe zerstören und damit den weg zur lateinischen missionierung ebnen, aber die türken machten dem vatikan einen strich durch die rechnung und überschritten die donaugrenze. doch die balkanchristen überlebten und das lässt dem vatikan bis heute keine ruhe, denn solange es die patriarchate sofia und belgrad gibt, wird es auch immer einsprachen gegen rom haben und rom wird nicht der unangefochtene anführer der alten christe sein...


    Also man merkt, wenn das überhaupt stimmt, das die Poppen genau so Fundamentalisten sind wie manche Moslems.
    Oder Sie leugnen manche Historische Tatsachen
    Also das die Byzantiner geschwächt waren das stimmte schon aber erst nur von außen nicht von innen,
    von außen da Kleinasien von den Türken und Kreuzfahrern überrannt würden, und der Kaiser keine Kontrolle mehr da hatte!
    Die Türken probierten es noch immer in Konstantinopel einzufallen, aber ohne Erfolg genau wie einst die Araber!
    Aber der Kaiser hat ja damals selber die Osmanen rein gelassen.
    So und jetzt komm das große warum.
    Weil damals die zum Orthodoxen Glauben bekehrten Serben, Byzanz angegriffen haben, und der Kaiser von Byzanz die noch damals unbedeutenden Osmanen zu Hilfe gerufen hat!
    Weil Serbien sehr schnell griechische Gebiet einnahm,
    und der Kaiser befürchtet das die damals erstarkten Serben auch Konstantinopel einnehmen könnten.
    Nur die Osmanen dachten, nach dem sie die Serben geschlagen haben, nicht von ihrem ursprünglichen Plan abzuweichen, und zwar Byzanz zu erobern,
    sondern nutzten die nun gewonnenen Vorteile für die Eroberung.
    Und die Geschichte wiederholt sich:
    Als die Bulgaren Byzanz bedrohten, machten die Griechen einen diel mit den Serben die damals Sklaven der Bulgaren waren, und zwar "wenn Ihr uns hilft die Bulgaren zu besiegen, und werdet Christen, dann schenken wir euch Land.
    Aber das das Land schon von Illyrern bewohnt war,was er schenken wollte, hat der Kaiser den Serben nicht gesagt im Gegenteil er war der Meinung das die Serben nun sich um die sturen Illyrer kümmern können, und so sie im Schacht halten können.
    Genau so haben die Araber mit den Türken es machen wollen,
    in dem sie sie zum Islam bekehren und anschließend Ihnen vorschreiben was sie machen sollen,
    aber die Geschichte lehrt uns, das später die Osmanen auch Arabien besetzt haben.
    Und seit dem hassen die Araber die Türken.
    Es ist richtig, was du schreibst. Es ist bekannt, daß die Türken während der byzantinischen Zeit als gute Kämpfer in dem Dienst des Kaisers standen, sie waren damals Christen. Sie galten als sehr gute Krieger.

    Am Ende hat aber nicht der Osman "gewonnen", weil er stärker war, sondern weil das Land Byzanz ausgeblutet war. Am 29.5.1453 standen sich ca. 10.000 byzantinische Verteidiger einer angreifenden Masse von bis zu 130.000 Osmanen gegenüber.

    Zeitgleich verschanzten sich ca. 500.000 Byzantiner in den orthodoxen Klöstern und riefen ihren Gott betend um Hilfe, statt selber zu den Waffen zu greifen und das Land zu verteidigen.

  8. #48
    Opala
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Zeitgleich verschanzten sich ca. 500.000 Byzantiner in den orthodoxen Klöstern und riefen ihren Gott betend um Hilfe, statt selber zu den Waffen zu greifen und das Land zu verteidigen.


    Die Bewohner, die sich bei Einbruch der Nacht, während Mohammed II. die von Theodosius errichteten Mauern mit Kanonen beschießt, in die Kathedrale Hagia Sophia flüchten und dort anfangen, Psalmen zu singen, um Gottes Barmherzigkeit zu erflehen. Der Patriarch, der im Kerzen-schein die letzte Messe liest und den Ängstlichsten als Ermutigung zuruft: »Fürchtet euch nicht! Morgen werdet ihr im Himmelreich sein, und eure Namen werden bis ans Ende aller Zeiten überdauern!« Die weinenden Kinder, die Mütter, die schluchzen: »Still, mein Kind, still! Wir sterben für unseren Glauben in Jesus Christus! Wir sterben für unseren Kaiser Konstantin XI., für unser Vaterland.

  9. #49
    Avatar von De_La_GreCo

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    17.08.2008
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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Es ist richtig, was du schreibst. Es ist bekannt, daß die Türken während der byzantinischen Zeit als gute Kämpfer in dem Dienst des Kaisers standen, sie waren damals Christen. Sie galten als sehr gute Krieger.

    Am Ende hat aber nicht der Osman "gewonnen", weil er stärker war, sondern weil das Land Byzanz ausgeblutet war. Am 29.5.1453 standen sich ca. 10.000 byzantinische Verteidiger einer angreifenden Masse von bis zu 130.000 Osmanen gegenüber.

    Zeitgleich verschanzten sich ca. 500.000 Byzantiner in den orthodoxen Klöstern und riefen ihren Gott betend um Hilfe, statt selber zu den Waffen zu greifen und das Land zu verteidigen.
    konstantinopel war nach den 4 kreuzzug vollkommen zerfallen....die einstige metropole der welt wurde zu einer kleinstadt unter vielen.....die bevökerung ging rasch zurück wer also soltle die stadt verteidigen????byzanz war vollkommen zerstöert anch den 4 kreuzzug und trotzdem haben sich die griechen noch weitere 200 jahre gehalten...ich frage mich bis heute wie sie es schafften.......

  10. #50
    Opala
    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    konstantinopel war nach den 4 kreuzzug vollkommen zerfallen....die einstige metropole der welt wurde zu einer kleinstadt unter vielen.....die bevökerung ging rasch zurück wer also soltle die stadt verteidigen????byzanz war vollkommen zerstöert anch den 4 kreuzzug und trotzdem haben sich die griechen noch weitere 200 jahre gehalten...ich frage mich bis heute wie sie es schafften.......

    Irgendwie lag es unseren Ahnen im Blut,aus einer volkommen aussichtslosen situation als Sieger hervorzugehen. Sei es die Schlacht bei den Thermopylen,Schlacht bei Marathon, oder Die Schlacht bei Gaugamela mit Alexandros... da gibt es soviele beispiele.




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