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Erfinder und Wissenschaftler aus den Balkan

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 11.02.2007, 22:22 Uhr · 82 Antworten · 7.702 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Erfinder und Wissenschaftler aus den Balkan

    Wer fällt euch so ein,ihr kennt eure Wissenschaftler und Erfinder bestimmt besser...

    -------------------------------------------------


    Also hier unser serbischer Nikola Tesla,nicht nur der grösste vom Balkan sondern einer der bedeutensten in der menschlichen Geschichte.Wenn ihr das Licht in eurem Zimmer anmacht denkt dran das ihr es einem Serben zu verdanken habt.Er soll auch schon vor dem offiziellen Erfinder Röntgen mit Röntgenstrahlen gearbeitet haben.Auch den ersten Radiosender und die erste Fernsteuerung hat der Serbe erfunden.

    Hier paar Infos...





    Nikola Tesla (* 10. Juli 1856 in Smiljan, Kaisertum Österreich/Ungarn, heute Kroatien; † 7. Januar 1943 in New York, USA) war ein serbischer Erfinder und Elektro-Ingenieur. Seine bedeutendste erfinderische Leistung in der Elektrotechnik ist sein Beitrag zur Nutzbarmachung des Wechselstroms.


    Nach Tesla ist das Tesla, die physikalische Einheit der magnetischen Flussdichte benannt:

    1 T = 1 N/A m



    Ein großer, in Planung begriffener Teilchenbeschleuniger bei Hamburg erhielt das Akronym TESLA – unter anderem weil er Neuland in Supraleitung und Magnetotechnik beschreiten wird.



    Biografie

    Tesla wurde als Sohn serbischer Eltern (Milutin und Djuka Tesla) in der Lika im Dorf Smiljan unweit von Gospic geboren. Er besuchte zunächst das Gymnasium in Gospic, danach in Karlovac. Nach seiner Ausbildung 1876 bis 1878 an der Technischen Universität von Graz, der Universität von Prag und in Budapest entwickelte er die Idee, Wechselstrom zur Energieübertragung zu nutzen und dafür unter anderem geeignete Elektromotoren zu bauen. 1882 zog Tesla nach Paris, um dort für den europäischen Ableger der Unternehmen von Thomas Edison zu arbeiten. 1884 siedelte er praktisch ohne Finanzmittel nach New York über, wo er erneut Arbeit bei Edison fand.

    Im Gegensatz zu Edison widmete sich Tesla der Nutzung des Wechselstroms und wandte sich Edisons Konkurrenten Westinghouse zu, wo er seine technischen Visionen eher vertreten sah. Die weitere technische Entwicklung gab Tesla Recht, heute wird zur Stromversorgung weitgehend Wechselstrom eingesetzt. Nach seinen Erfolgen im Bereich der Energieversorgung arbeitete er an Systemen zur Beleuchtung und in der Hochfrequenz- und Medizintechnik.

    Er starb zu einem unbekannten Zeitpunkt zwischen dem 6. Januar und 8. Januar 1943 im Alter von 87 Jahren an Herzversagen im Hotel New Yorker, der Totenschein bestätigte unverdächtige Umstände. Trotz seiner erheblichen Zahl an Erfindungen hinterließ er einen Schuldenberg. Er pflegte einen teuren Lebensstil und am Ende seines Erfinderlebens zog er sich mehr und mehr zurück. Seine Urne befindet sich heute im Belgrader Nikola-Tesla-Museum.



    Teslas Erfindungen und technisches Gesamtwerk

    Die wichtigste technische Neuerung von Teslas erstem Jahrzehnt in Amerika war der zweiphasige elektrische Generator, der letztlich dem Wechselstrom zum weltweiten Siegeszug verhalf.
    Im Mai 1885 verkaufte er dessen Patentrechte an George Westinghouse, obwohl wesentliche Arbeiten im Betrieb Edisons entstanden waren. Darauf hin brach ein erbitterter Konkurrenzkampf zwischen Edisons Gleichstromsystemen und Tesla-Westinghouses Wechselstromsystemen aus, den letztere für sich entschieden.

    Auf der Weltausstellung 1893 in Chicago bewies Teslas System, dass es im großen Stil eingesetzt werden konnte und viel weniger Leitungsverluste als Gleichstrom hatte, wofür die Transformierbarkeit des Wechselstromes entscheidend war. Während dieses Wettbewerbs um das bessere System wurde von den Befürwortern des Gleichstromes zu Demonstrationszwecken der elektrische Stuhl mit Wechselstrom betrieben, um jedem die Gefährlichkeit dieses Systemes vor Augen zu führen. Aus Spott prägten die Gegner des Wechselstromes den Begriff to be westinghoused.

    Tesla experimentierte anschließend mit verschiedenen Beleuchtungssystemen, dem Tesla-Transformator zur Erzeugung von Hochfrequenzwechselstrom und mit kabelloser Stromübertragung. Daraus entstand als medizinische Anwendung der sogenannte Violet Wand. In Folge entwickelte er außerdem den ersten Radiosender im Wardenclyffe Tower und die weltweit erste Fernsteuerung.

    Tesla war Miterfinder des heutigen Dreiphasenwechselstroms. Diese Erfindungen fielen in eine Zeit, in der weitere Forscher und Techniker die Grundlagen der heutigen elektrischen Energieübertragung („Starkstromtechnik“) legten.
    Später wandte sich Tesla anderen technischen Themen der Energieübertragung zu. Allein in den USA konnte er in etwa 50 Berufsjahren 112 Patente anmelden. Während seiner aktiven Zeit wurden viele Erfindungen fast gleichzeitig von mehreren Menschen gemacht und es war nicht immer der Patentinhaber, der sie wirtschaftlich nutzen konnte.

    Tesla war auch im Bereich der Fluidtechnik erfinderisch tätig. So war er unter anderem Inhaber des Patents auf die sogenannte Tesla-Turbine, die mit Flüssigkeiten und Gasen arbeiten konnte und als sehr verschleißarm gilt.

    Bis heute ist Teslas Spätwerk ein beliebtes Thema von Spekulationen und Verschwörungstheorien (siehe Pseudowissenschaften).

    Nikola Tesla ist Namenspatron von Tesla Motors, einem kalifornischen Hersteller von Elektroautos mit Wechselstrommotor


    Statue im State Park bei den Niagarafällen (USA)



    Nikola Tesla Museum in Belgrad


    Proleterskih brigada 51
    11000 Beograd

    Working time of museum:
    7-15h

    Visiting hours:

    Monday: closed

    Tuesday-Friday: 10-12h and 16-18h

    Saturday, Sunday: 10-13h


    Phone / fax: +381-11-433-886


    Flughafen Nikola Tesla in Belgrad wurde nach ihm benannt

  2. #2

    Registriert seit
    18.07.2004
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    9.182
    Mihajlo Pupin.......auch nen serbischer Physiker.

    [web:d9a8b91026]http://de.wikipedia.org/wiki/Mihajlo_Pupin[/web:d9a8b91026]


    Der kommt aus meiner Stadt. ^^

    P.S.

    Serben haben es irgendwie mit Spulen oder?

    Pupinspule

  3. #3
    jugo-jebe-dugo
    Bevor die kroatischen Neider jetzt an tanzen lasst es lieber bleiben und zeigt mal was von euren Erfindern.Kann mir einer was von dem Kerl berichten der die Krawatte erfunden haben soll.

    Danke im voraus.

  4. #4
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von LaLa
    Mihajlo Pupin.......auch nen serbischer Physiker.

    [web:bbf9e39d1d]http://de.wikipedia.org/wiki/Mihajlo_Pupin[/web:bbf9e39d1d]


    Der kommt aus meiner Stadt. ^^

    P.S.

    Serben haben es irgendwie mit Spulen oder?

    Pupinspule

    Falls manche nicht wissen was eine Pupinspule ist...


    Bespulte Leitungen sind Leitungen im Telefonnetz, bei denen zur Verringerung der Dämpfung Spulen eingesetzt wurden.

    Nach dem Erfinder dieses Verfahrens Mihajlo Pupin werden bespulte Leitungen auch Pupinleitungen und die dafür verwendeten Spulen Pupinspulen genannt. Der Widerstand von Niederfrequenzleitungen wie der im Telefonnetz verwendeten Doppelader kann durch Erhöhung der Induktivität verringert werden: Pupinspulen kompensieren mit ihrem induktiven Widerstand die in Telefonleitungen wegen enger Parallelführung der Adern auftretende Kapazität (XL=XC). Im deutschen Telefonnetz wurden früher im Abstand von etwa 2 km Spulen mit einer Induktivität von 80 mH eingesetzt; die Leitungen wurden pupinisiert. Ein anderes Konstruktionsprinzip zu Erhöhung der Kabelinduktivität kam beim Krarupkabel zum Einsatz. Beide Verfahren wurden nur im Fernnetz benutzt, für den Anschluss von Teilnehmern an die nächste Ortsvermittlungsstelle wurden ausschließlich unbespulte Anschlussleitungen verwendet.

  5. #5

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    Pavle Savic
    - war an der Entdeckung der Kernspaltung beteiligt

    Pavle Savic (P. Savic/Pavle Savitch/Pavlo Savitch) (1903-1994) kam im Jahre 1935 als Stipendiat der französischen Regierung an das “Institut de Radium” in Paris. Dort sollte er ein sechsmonatiges Praktikum ableisten. Er blieb vier Jahre und wurde Assistent der späteren Nobelpreisträgerin Irene Joliot-Curie (Tochter von Marie Sklodowska-Curie).

    Gemeinsam führten Joliot-Curie und Pavle Savic 1938 Experimente von historischer Bedeutung durch: Sie schossen Neutronen auf Uranatome und konnten dabei statt dem erwarteten Transuran ein dem Lanthan ähnliches Element feststellen. Diese Entdeckung führte ihre Physiker-Kollegen Lise Meitner (1878-1948) und Otto Frisch (1904-1979) in Schweden zur physikalischen Erklärung der Kernspaltung.

    Pavle Savic wurde später Professor an der Universität Belgrad und 1960 einer der Mitgründer des Vinca-Institutes in Belgrad, dem jugoslawischen Kernforschungszentrum. Von 1971 bis 1981 war er Präsident der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste.

    Links

    - Zusammenarbeit Joliot-Curie - Pavle Savic (Deutsch):
    http://www.physik.tu-darmstadt.de/we...its/nobel.html
    - Kurzbiographie Joliot-Curie (Englisch): http://www.nobel.se/chemistry/laurea...curie-bio.html
    - Kurzbiographie v. Savic (Serbisch): http://fizika.f2g.net/naucnici/pavle.../pavle_01.html
    - Aufsatz über Savic und seine Leistungen (Englisch) (PDF)
    http://arxiv.org/PS_cache/astro-ph/pdf/9603/9603135.pdf

  6. #6

    Registriert seit
    18.07.2004
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    9.182
    [web:5a086b5876]http://www.hienergyinc.com/company/bio_maglich.htm[/web:5a086b5876]

  7. #7

    Registriert seit
    18.07.2004
    Beiträge
    9.182
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jovan_Cviji%C4%87

    ovan Cvijić
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
    Wechseln zu: Navigation, Suche

    Cvijić, Jovan (* 29. September 1865 in Loznica, † 9. Januar 1927 in Belgrad) war ein serbischer Geograph.

    Leben und Werk [Bearbeiten]

    Cvijic studierte bei Penck in Wien und promovierte bei ihm über "Das Karstphänomen". Die in dieser grundlegenden Arbeit verwendete Fachterminologie für die verschiedenen Karsterscheinungen fand Eingang in die internationale Fachsprache. Er machte sich als Professor in Belgrad (seit 1893) und Präsident der Serbischen Akademie der Wissenschaften verdient um die vielseitige Erforschung der Balkanhalbinsel. Cvijic war auch Gründer der Serbischen Geographischen Gesellschaft (1910). Zu seinem Werk gehören neben der grundlegenden Arbeit über Karsterscheinungen („Das Karstphänomen“), mehr als 1000 Publikationen zur Quartärgeschichte der Balkanhalbinsel (Orjen).

  8. #8
    jugo-jebe-dugo
    Mileva Einstein-Marić (kyrillisch Милева Марић, 19. Dezember 1875 in Titel, Serbien; † 4. August 1948 in Zürich) war Albert Einsteins erste Ehefrau und ehemalige Kommilitonin. Der Grad ihrer Beteiligung an Einsteins wissenschaftlichen Werken ist ein unter Biographen viel diskutiertes Thema.

    Albert Einsteins und seine erste Ehefrau Mileva Einstein-Maric



    Werk

    Mileva Marić war zweifellos eine mathematisch und physikalisch begabte Frau, die gegen erheblichen Widerstand ihr Studium der Physik durchsetzen musste und es beinahe auch zu Ende geführt hätte. Ihr Studienabbruch hängt sehr wahrscheinlich mit ihrer ersten Schwangerschaft zusammen.

    Ihr Beitrag insbesondere zu den bis 1905, Einsteins Annus mirabilis, erschienenen Arbeiten ihres Mannes ist dagegen heftig umstritten. Frühe Biografen erwähnen sie gewöhnlich nur kurz und verschweigen ihre Qualifikationen oder schätzen ihren Beitrag als vernachlässigbar ein. Insbesondere von feministischer Seite wird sie manchmal dagegen als Mitautorin oder sogar gelegentlich als eigentliche Autorin von Einsteins frühen Schriften angesehen.

    Nach Abwägung aller heute vorliegender Quellen scheint es wahrscheinlich, dass die Wahrheit in der Mitte liegt: So lassen sich einige Aussagen Einsteins so deuten, dass Mileva Marić wie auch manche seiner Freunde, zum Beispiel Marcel Grossmann, die Funktion eines Resonanzbodens für seine Ideen übernahmen, ihn also durch kritisches Zuhören und kompetentes Hinterfragen seiner Ausführungen unterstützten. Auch eine Mitarbeit an der mathematischen Ausformulierung seiner Ideen scheint heute wahrscheinlich. Eine darüber hinausgehende Beteiligung muss jedoch mangels zuverlässiger und seriöser Quellen als spekulativ gelten.

  9. #9
    jugo-jebe-dugo
    Tja was wäre Einstein ohne uns Serben. 8) :P

  10. #10
    Avatar von Schiptar

    Registriert seit
    30.04.2005
    Beiträge
    14.116
    Zitat Zitat von jugo-jebe-dugo
    Tja was wäre Einstein ohne uns Serben. 8) :P
    Ohne "uns"? Haha!

    Zu geil, wie du dich mit fremden Federn schmückst, die einer Frau gehören, die bereits vor beinahe 60 Jahren gestorben ist...

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