BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 6 von 7 ErsteErste ... 234567 LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 70

Die Erfindung der Slawischen Mazedonen..

Erstellt von Eli, 01.10.2016, 22:43 Uhr · 69 Antworten · 3.391 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von hirndominanz

    Registriert seit
    16.12.2011
    Beiträge
    7.316
    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Ich möchte auch ein vereinigtes Griechenland , bitte den Balkan, Türkei, Sizilien, Süditalien, Krim an Griechenland abgeben


    Ti lei i äjiptos?? Was ist mit Ägypten ??

  2. #52
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    62.604
    Die Ethnien sind überall verstreut und teils deutlich vermischt, es ist unmöglich Grenzen zu ziehen die homogene Ethnien umfassen, es sei denn man ist RS, behauptet das gehöre seit Habakuk dem Prächtigen alles der eigenen Ethnie und vertreibt alle anderen, und schon hat man eine relativ homogene Bevölkerung.

    Deshalb ist es müßig über "alle xxxx in einem Staat" zu diskutieren, es ist ohne massive Vertreibungen und Umsiedlungen nicht möglich.

  3. #53
    Avatar von NovaKula

    Registriert seit
    24.10.2013
    Beiträge
    8.850
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Die Ethnien sind überall verstreut und teils deutlich vermischt, es ist unmöglich Grenzen zu ziehen die homogene Ethnien umfassen, es sei denn man ist RS, behauptet das gehöre seit Habakuk dem Prächtigen alles der eigenen Ethnie und vertreibt alle anderen, und schon hat man eine relativ homogene Bevölkerung.

    Deshalb ist es müßig über "alle xxxx in einem Staat" zu diskutieren, es ist ohne massive Vertreibungen und Umsiedlungen nicht möglich.
    Slovenci habens geschafft.

  4. #54
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    62.604
    Zitat Zitat von NovaKula Beitrag anzeigen
    Slovenci habens geschafft.
    Slovenci sind Belgier

  5. #55
    Avatar von hirndominanz

    Registriert seit
    16.12.2011
    Beiträge
    7.316
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Slovenci sind Belgier


    AAAHHHH diese Slovenskis, ich habs mir schon gedacht....da stimmte doch was nicht

  6. #56
    Avatar von Dinarski-Vuk

    Registriert seit
    20.06.2006
    Beiträge
    12.363
    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    ja ist das so ..... ich bin ja vielleicht net der hellste aber das was du schreibst ist ziemlich schwammig ......erklär mir ma warum die germanen sich als deutsche sehen und aus welchen verschiedenen gemeinschaften sie sich zur deutschen gesellschaft zsmschlossen und wann das war ... das gleiche bei frankreich bitte nochma und gabs da net im mittelalter auch ne art nationalbildung .... ach und vergiss die engländer net wenn du dabei bist und dann mach das gleiche mit den serben .... würde mich echt intressieren wie sich die lockeren gemeinschaften vorher nannten ob sie sich als serben sahen oder als christlich orthodoxe aliens oder nur familiennamen , ich weiss es echt net .... und wie siehts mit der vorchristlichen slava aus die uns serben eigentlich auch definiert sogar mehr als das christentum auch wenn sie ein wichtiger bestandteil dessen geworden ist bei uns ... nur die slava kann ohne christentum aber ein serbe net ohne slava ...... also bitte erklär mir das alles und bitte net erst anfangen bei der unabhängigkeit von den türken und das wir da erst ne nationale identität entdeckt haben wegen neuem staat fahne hymne und so .....war net unsere kollektive identität auf unsere slava und unser serbentum bezogen mehr als auf die kirche und war diese net einfach nur etwas was uns kraft gab serben zu bleiben während der osmanenzeit?!
    Bewusstsein und Nation ist eben nicht dasselbe. Auch die antiken Griechen waren sich durchaus bewusst, dass sie Sprecher verschiedenster griechischer Dialekte einer gemeinsamen Masse waren. Und das bedeutet jetzt nicht, dass die griechische Nation über 2000 Jahre alt ist. Bei deiner Aufzählung der westeuropäischen Staaten, steht im Zentrum die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Recht- und Pflichtsystem. Dort definiert man eine Nation als Einheit, die nach gleichen Gesetzen lebt und eben die gleichen Rechte/Pflichten geniessen darf.

    Das moderne Konzept der Nation ist laut Anderson am sogenannten Druckschrift-Kapitalismus gebunden. Das Moderne Konzept der Nation existiert erst seit der Französischen Revolution, vorher war die grosse Masse schlichtweg ungebildet. Nehmen wir mal die Engländer aus deinem Beispiel. Die Engländer "entstanden" aus den jeweiligen Völkern der Sachsen und Angeln, die nichts weiter als ein germanisches "Sammelvolk" waren. Später ergänzten frankophone Normannen die angelsächsische Kultur und im Laufe der Zeit hat sich die englische Nation und ihre Kultur gebildet. In deutschen Königreichen wie Preussen, Bayern, Herzogtümern wie Braunschweig oder Freien Städten wie Hamburg wurden nach der französischen Okkupation an der gemeinsamen Geschichte gearbeitet, an der Idee über eine einheitliche deutsche Nation gefeilt und mit Bismarck erst verwirklicht.

    Es ist unbestritten dass anfangs nur einheitliche Bezeichnungen für alle Slawen existiert haben. Selbst der Volksname der Kroaten (Hrvati) beispielsweise ist nicht mal ein slawisches Wort und so entstanden mit der Zeit alle mögliche Herkunftsthesen bis zum Iran, von denen aber keine bis heute wissenschaftlich bewiesen ist. Bei uns geht der Volksname (Srbi) auf den slawischen Wortstamm "srb" zurück, der sich in vielen slawischen Sprachen findet und ursprünglich nichts weiter als "Verbündeter" bedeutet.

    Altbalkanische Völker wurden romanisiert, hellenisiert, bestimmte Gruppen dann in späteren Zeiten teilweise slawisiert und später einige islamisiert. "Kroaten", "Serben", "Bulgaren", "Griechen", "Rumänen" und "Albaner" waren damals eben keine konstanten, transhistorische Einheiten, sondern anfangs lediglich Gruppierungen ähnlicher Kultur, die erst im Verlauf langer Jahrhunderte und nicht zuletzt infolge von Migrationen und Fremdherrschaften allmählich ihre heutige Identität ausbildeten.

    Die Serben wurden im Mittelalter unterschiedlich gennant. Und selbstverständlich war für das serbische Mittelalter ein Stefan Nemanja die wichtigste Person und Dekade für das damalige Bewusstsein und in damaligen Massstäben des Serbentums. Mir ist auch die Rolle seines jüngeren Bruder Rastko durchaus bewusst, dem damals ein Kunststück gelang, die Kirche und den Staat zu verbinden, sprich aus einem losen Stammesverband wurde ein zu dieser Zeit "moderner" feudaler Staat.

  7. #57
    Avatar von Legija

    Registriert seit
    19.07.2005
    Beiträge
    28.881
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Bewusstsein und Nation ist eben nicht dasselbe. Auch die antiken Griechen waren sich durchaus bewusst, dass sie Sprecher verschiedenster griechischer Dialekte einer gemeinsamen Masse waren. Und das bedeutet jetzt nicht, dass die griechische Nation über 2000 Jahre alt ist. Bei deiner Aufzählung der westeuropäischen Staaten, steht im Zentrum die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Recht- und Pflichtsystem. Dort definiert man eine Nation als Einheit, die nach gleichen Gesetzen lebt und eben die gleichen Rechte/Pflichten geniessen darf.

    Das moderne Konzept der Nation ist laut Anderson am sogenannten Druckschrift-Kapitalismus gebunden. Das Moderne Konzept der Nation existiert erst seit der Französischen Revolution, vorher war die grosse Masse schlichtweg ungebildet. Nehmen wir mal die Engländer aus deinem Beispiel. Die Engländer "entstanden" aus den jeweiligen Völkern der Sachsen und Angeln, die nichts weiter als ein germanisches "Sammelvolk" waren. Später ergänzten frankophone Normannen die angelsächsische Kultur und im Laufe der Zeit hat sich die englische Nation und ihre Kultur gebildet. In deutschen Königreichen wie Preussen, Bayern, Herzogtümern wie Braunschweig oder Freien Städten wie Hamburg wurden nach der französischen Okkupation an der gemeinsamen Geschichte gearbeitet, an der Idee über eine einheitliche deutsche Nation gefeilt und mit Bismarck erst verwirklicht.

    Es ist unbestritten dass anfangs nur einheitliche Bezeichnungen für alle Slawen existiert haben. Selbst der Volksname der Kroaten (Hrvati) beispielsweise ist nicht mal ein slawisches Wort und so entstanden mit der Zeit alle mögliche Herkunftsthesen bis zum Iran, von denen aber keine bis heute wissenschaftlich bewiesen ist. Bei uns geht der Volksname (Srbi) auf den slawischen Wortstamm "srb" zurück, der sich in vielen slawischen Sprachen findet und ursprünglich nichts weiter als "Verbündeter" bedeutet.

    Altbalkanische Völker wurden romanisiert, hellenisiert, bestimmte Gruppen dann in späteren Zeiten teilweise slawisiert und später einige islamisiert. "Kroaten", "Serben", "Bulgaren", "Griechen", "Rumänen" und "Albaner" waren damals eben keine konstanten, transitorische Einheiten, sondern anfangs lediglich Gruppierungen ähnlicher Kultur, die erst im Verlauf langer Jahrhunderte und nicht zuletzt infolge von Migrationen und Fremdherrschaften allmählich ihre heutige Identität ausbildeten. Die Serben wurden im Mittelalter unterschiedlich gennant. Selbstverständlich war für das serbische Mittelalter Stefan Nemanja die wichtigste Person und Dekade für das damalige Bewusstsein und in damaligen Massstäben des Serbentums. Mir ist auch die Rolle seines jüngeren Bruder Rastko durchaus bewusst, dem damals ein Kunststück gelang, die Kirche und den Staat zu verbinden, sprich aus einem losen Stammesverband wurde ein zu dieser Zeit "moderner" feudaler Staat.


    dann sag mir bitte wie sich unsere verschiedenen gruppen genannt haben ...bei den hellenen wissen wir wie sie sich genannt haben.....haben wir nur iwelche clannamen gehabt oder waren wir einfach slawen was dann das gruppen dings bums bei uns trotzdem net erklärt wie bei den engländern franzosen oder deutschen mit den preussen bayern sachsen usw ......wie nannten sich unsere verschiedenen gruppen während der türken zeit bis wir dann wie du sagst uns zu serben zsmgeschlossen haben ......

  8. #58
    Avatar von hirndominanz

    Registriert seit
    16.12.2011
    Beiträge
    7.316
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Bewusstsein und Nation ist eben nicht dasselbe. Auch die antiken Griechen waren sich durchaus bewusst, dass sie Sprecher verschiedenster griechischer Dialekte einer gemeinsamen Masse waren. Und das bedeutet jetzt nicht, dass die griechische Nation über 2000 Jahre alt ist. Bei deiner Aufzählung der westeuropäischen Staaten, steht im Zentrum die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Recht- und Pflichtsystem. Dort definiert man eine Nation als Einheit, die nach gleichen Gesetzen lebt und eben die gleichen Rechte/Pflichten geniessen darf.

    Das moderne Konzept der Nation ist laut Anderson am sogenannten Druckschrift-Kapitalismus gebunden. Das Moderne Konzept der Nation existiert erst seit der Französischen Revolution, vorher war die grosse Masse schlichtweg ungebildet. Nehmen wir mal die Engländer aus deinem Beispiel. Die Engländer "entstanden" aus den jeweiligen Völkern der Sachsen und Angeln, die nichts weiter als ein germanisches "Sammelvolk" waren. Später ergänzten frankophone Normannen die angelsächsische Kultur und im Laufe der Zeit hat sich die englische Nation und ihre Kultur gebildet. In deutschen Königreichen wie Preussen, Bayern, Herzogtümern wie Braunschweig oder Freien Städten wie Hamburg wurden nach der französischen Okkupation an der gemeinsamen Geschichte gearbeitet, an der Idee über eine einheitliche deutsche Nation gefeilt und mit Bismarck erst verwirklicht.

    Es ist unbestritten dass anfangs nur einheitliche Bezeichnungen für alle Slawen existiert haben. Selbst der Volksname der Kroaten (Hrvati) beispielsweise ist nicht mal ein slawisches Wort und so entstanden mit der Zeit alle mögliche Herkunftsthesen bis zum Iran, von denen aber keine bis heute wissenschaftlich bewiesen ist. Bei uns geht der Volksname (Srbi) auf den slawischen Wortstamm "srb" zurück, der sich in vielen slawischen Sprachen findet und ursprünglich nichts weiter als "Verbündeter" bedeutet.

    Altbalkanische Völker wurden romanisiert, hellenisiert, bestimmte Gruppen dann in späteren Zeiten teilweise slawisiert und später einige islamisiert. "Kroaten", "Serben", "Bulgaren", "Griechen", "Rumänen" und "Albaner" waren damals eben keine konstanten, transhistorische Einheiten, sondern anfangs lediglich Gruppierungen ähnlicher Kultur, die erst im Verlauf langer Jahrhunderte und nicht zuletzt infolge von Migrationen und Fremdherrschaften allmählich ihre heutige Identität ausbildeten.

    Die Serben wurden im Mittelalter unterschiedlich gennant. Und selbstverständlich war für das serbische Mittelalter ein Stefan Nemanja die wichtigste Person und Dekade für das damalige Bewusstsein und in damaligen Massstäben des Serbentums. Mir ist auch die Rolle seines jüngeren Bruder Rastko durchaus bewusst, dem damals ein Kunststück gelang, die Kirche und den Staat zu verbinden, sprich aus einem losen Stammesverband wurde ein zu dieser Zeit "moderner" feudaler Staat.
    Naja, ich unterstelle mal mit meinem bisherigen Wissen, dass dieses Denken über eine Herkunft bzw. Zugehörigkeit als eine Nation in unserem Sinne bereits durch annähernd identische Schrift und Götterglauben gegeben ist.
    Dazu auch die Teilnahme an den Olympischen Spielen zbs.. die ab 8. Jhd. vor Christus dokumentiert ist.
    Die komplexeren Parameter sind erst vor einigen Dekaden relevant geworden.

  9. #59
    Avatar von artemi

    Registriert seit
    29.01.2011
    Beiträge
    9.491

  10. #60
    Avatar von Pontiac

    Registriert seit
    26.04.2012
    Beiträge
    3.862
    Zitat Zitat von artemius Beitrag anzeigen

Seite 6 von 7 ErsteErste ... 234567 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 72
    Letzter Beitrag: 28.06.2015, 13:57
  2. Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 18.06.2011, 15:40
  3. Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 29.03.2011, 02:36
  4. Antworten: 19
    Letzter Beitrag: 12.10.2006, 11:23
  5. BALKAN SPEZIAL: Die geografie der Frau / Des Mannes
    Von proud2becroat im Forum Humor - Vicevi
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 06.08.2004, 11:35