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Erster Weltkrieg: Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts

Erstellt von papodidi, 14.01.2014, 18:06 Uhr · 349 Antworten · 20.348 Aufrufe

  1. #171
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    Das Attentat war lediglich ein Anlass, zum Weltkrieg wäre es sowieso gekommen, die Ursachen sind viel tiefer zu betrachten. Die ganzen politischen, wirtschaftlichen und kolonialen Auseinandersetzungen der Kolonialmächte sind der wahre Grund.
    Ich schätze Dich als Diskussionspartner......Du solltest aber nicht den gleichen Fehler machen....Auseinandersetzungen wird es immer geben.....aber ein WK .....braucht eine spezielle Lunte....

    In Serbien indes werden solche Details systematisch ausgeblendet. Historische Ereignisse und ihre Erinnerung dienen beim EU-Kandidaten Serbien immer noch nationaler Sinnstiftung, nicht dem - oft schmerzhaftem - Erkenntnisgewinn.


    Das gilt für die jüngste Vergangenheit der jugoslawischen Nachfolgekriege, es gilt aber auch für den immerhin schon ein Jahrhundert zurückliegenden Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Princip und seine Mitverschwörer am 28. Juni 1914 gelten als Helden, die auf den Erzherzog abgefeuerten Schüsse waren "Kugeln für die Freiheit", so der für das serbische Gedenken am 28. Juni zuständige Filmregisseur Emir Kusturica.

  2. #172
    Avatar von Singidun

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    Ich schätze Dich als Diskussionspartner......Du solltest aber nicht den gleichen Fehler machen....Auseinandersetzungen wird es immer geben.....aber ein WK .....braucht eine spezielle Lunte....
    So sagen es die deutschen Schulbücher ich hatte nicht die Gelegenheit die serbischen zu lesen, deswegen kann ich mit dem Artikel nichts anfangen. Man kann einfach nicht die ganzen historischen Ereignisse ausblenden, die sich zwischen den Großmächten abgespielt haben. Natürlich hat auch das damalige Königreich Serbien seine eigenen Interessen. Nichtsdestotroz würde ich nie soweit gehen zu sagen, dass Princip Schuld daran ist oder alleine verantwortlich für den Krieg. Habe auch keine Bewertung über Princip abgegeben.

    Die ganzen Großmächte haben sich jahrelang aufgerüstet, vor dem Attentat, um einen der Gründe zu nennen. Weltkrieg nennt man ihn nur weil diese beteiligt waren, ausgebrochen wäre er sowieso, wie wir das ganze dann definieren ist egal, denn ein solches Ausmaß hat es zuvor nie gegeben.

  3. #173
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    So sagen es die deutschen Schulbücher ich hatte nicht die Gelegenheit die serbischen zu lesen, deswegen kann ich mit dem Artikel nichts anfangen. Man kann einfach nicht die ganzen historischen Ereignisse ausblenden, die sich zwischen den Großmächten abgespielt haben. Natürlich hat auch das damalige Königreich Serbien seine eigenen Interessen. Nichtsdestotroz würde ich nie soweit gehen zu sagen, dass Princip Schuld daran ist oder alleine verantwortlich für den Krieg. Habe auch keine Bewertung über Princip abgegeben.

    Die ganzen Großmächte haben sich jahrelang aufgerüstet, vor dem Attentat, um einen der Gründe zu nennen. Weltkrieg nennt man ihn nur weil diese beteiligt waren, ausgebrochen wäre er sowieso, wie wir das ganze dann definieren ist egal, denn ein solches Ausmaß hat es zuvor nie gegeben.

    Princip war nur das Instrument.....viel entscheidender war die Tatsache,dass Serbien auf Expansion aus war und da störte die KUK ....
    Bsp.
    jugoslawien wurde nicht gegründet um den Völkern eine Unabhängigkeit zu geben...es war die Fortsetzung der serbischen Politik, in dem man Gebiete besetzte ,die nie serbisch waren.......u.a in dem jugoslawische Schulbücher Dalmatien als serbisch bezeichneten...die Folgen daraus sind bekannt....und geklärt

  4. #174
    Avatar von Ardian

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    Sarajevo-AttentatDer Auslöser für den Ersten Weltkrieg






    Vor 100 Jahren schoss der bosnische Serbe Gavrillo Princip auf den österreichischen Thronfolger und seine Frau und tötete sie. Auf das Attentat von Sarajevo folgte die Julikrise - und für die Kriegstreiber gab es nun einem Anlass, zum Großen Krieg zu drängen.

    Es war der 28. Juni 1914: Der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gattin Sophie nahmen in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo am Abschluss eines Truppenmanövers teil. Doch dann fielen Schüsse. Auf ihrem Weg in die Innenstadt schoss der bosnische Serbe Gavrillo Princip auf den Thronfolger und seine Frau. Beide starben an den Folgen ihrer Verletzungen. Das Attentat von Sarajevo sollte weder das Erste noch das letzte Attentat der Geschichte bleiben. Es gilt jedoch als Anlass der Julikrise und des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs und räumt den Ereignissen im Juni 1914 einen besonderen Stellenwert ein.
    Julikrise: Österreich stellt ein Ultimatum

    Die folgenden Tage werden als Julikrise bezeichnet. Ihre Auswirkungen waren immens. Schnell war für die österreichische Regierung klar, dass das verfeindete Serbien für die Ausrüstung und Anwerbung der Attentäter, die zur Terrororganisation „Schwarze Hand“ zählten, verantwortlich sein mussten. Die Stimmen derer, die zum Krieg riefen, tönten lauter als je zuvor. Serbien müsse bestraft werden und auch der deutsche Kaiser Wilhelm II. forderte im Kriegsjargon: „Mit den Serben muss aufgeräumt werden.“
    Politisch gestärkt stellte Österreich schließlich ein Ultimatum. Darin forderte es, die Vorfälle aufzuklären und die Verantwortlichen auszuliefern. Zudem verlangte es, österreichische Beamte nach Serbien zu entsenden. Diesen harten Forderungen konnte und wollte Serbien nicht nachkommen.
    Österreich erklärt Serbien den Krieg

    Schließlich verstrich also das Ultimatum und Österreich erklärte Serbien den Krieg. Der Rest bleibt Geschichte. Die bestehenden Bündnissysteme griffen und Europa sah sich der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ gegenüber, die vier Jahre lang den Kontinent verwüsten und unzählige Opfer fordern sollte.
    Wer sich fragt, warum hatte gerade dieses Attentat den Krieg ausgelöst hat, wird zu dem Schluss kommen, dass es lediglich ein passender Anlass war, jedoch nicht die tatsächliche Ursache. Anlass und Ursache hatte bereits der antike Historiker Thukydides unterschieden. Einige Historiker gehen sogar davon aus, dass dasselbe Attentat einige Jahre zuvor nicht zu einem Weltkrieg geführt hätte, aber das gehört in den Bereich der Spekulation. Fakt ist, dass die Abfolge und das Bedrohungspotential der Krisen in den Jahren vor 1914 im Attentat von Sarajevo einen willkommenen Anlass fanden, sich einen Weg in den Krieg zu bahnen.
    Franz Ferdinand und Sophie: Opfer gleich in doppelter Hinsicht

    Ironischerweise könnte man schließen, dass Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau gleich in doppelter Hinsicht zu Opfern wurden. Zum einen durch den Anschlag selbst. Zum anderen nutzen Kriegstreiber ihren Tod, um den besonnenen Stimmen, die nach einer diplomatischen Lösung verlangten, das Gehör zu verwehren. Gleichzeitig veranlassten sie die Mächtigen an den Schalthebeln der Macht dazu, die Weichen der Geschichte unabänderlich auf Krieg zu stellen.
    Das Attentat von Sarajevo sollte nicht das letzte Attentat der Geschichte bleiben, das die Fronten verfeindeter Gruppen verhärtete und den Weg zu diplomatischen Gesprächen versperrte. Das Attentat als historisches Phänomen wird so lange erhalten bleiben, wie Menschen davon ausgehen, dass sie eine Idee vernichten können, wenn sie die sie vertretenden Personen umbringen.

    Sarajevo-Attentat: Der Auslöser für den Ersten Weltkrieg - Frank Jacob - FOCUS Online - Nachrichten

  5. #175
    Avatar von amerigo

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    Attentat von Sarajevo: Ein Thronfolger-Mörder mit drei Identitäten | ZEIT ONLINE

    100 Jahre liegt das Attentat zurück, das in den Ersten Weltkrieg führte – und an dem sich im zerfallenen Jugoslawien nun neuer Streit entzündet. Es ist nicht nur die Frage nach der Rolle Serbiens, die die Gemüter teilt. War Princip ein Kämpfer für die Einigung der Südslawen oder ein von Belgrad zur Realisierung großserbischer Pläne gesteuerter Terrorist?

    Doch erst die Nachricht vom Besuch des Kronprinzen in Sarajevo ließ den 1912 nach Belgrad übergesiedelten Schüler im Frühjahr 1914 einen vermeintlichen Tyrannenmord planen. Es waren serbische Geheimdienstkreise, die ihn und seine Mitverschwörer mit Waffen ausrüsteten – und über die Grenze in ihre Heimat schleusten.

    Für sicher hält der Bosniake, dass die Jungbosnier unter Mitwissen von Politikern zu dem Anschlag "angestiftet und bewaffnet" worden seien. Das Ziel sei es gewesen, Bosnien aus der Habsburger Monarchie herauszulösen – um es mit Serbien zu vereinigen: "Princip war ein klassischer serbischer Nationalist."
    Bosniake natürlich Recht

  6. #176
    Avatar von Vatrena

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    Soweit ich mich entsinne wurde doch nie bewiesen das serbien den mord in auftrag gab... Da lief letztens ein film zu diesem attentat im zdf die siede meinung unterstützt. Doch österreich wollte diesen krieg unbedingt.... Die nummer ist doch bewiesen... So habe ich es selbst hier in der schule gelernt.... Das wettrüsten und säbelrasseln lief lange davor.... Das attentat ein willkommener anlass.... Wenn ich hier schon wieder unsere hobbyhistoriker höre und serbenhater ohne sinn und verstand, würde ich hier so einige echt am liebsten zu nem psychologen schicken, der euch euren blinden hass nimmt.... Furchtbar

  7. #177
    Avatar von Komandant Mark

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    Gavrilo hat es richtig gemacht ,allerdings leider kam der Weltkrieg dadurch zustande.


  8. #178
    Avatar von skenderbegi

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    27. Juni 2014 14:50 Weltkriegs-Aufarbeitung in Serbien und Kroatien Es geht nicht voran

    Bild vergrößern
    Sommer 1914: Serbische Infanteriesoldaten marschieren nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs an die Grenze zu Österreich-Ungarn.



    Wenn ein serbien-kritischer Historiker zum Verteidiger serbischer Unschuld gemacht wird: Belgrad und Zagreb tun sich mit der Erinnerung an die beiden Weltkriege immer noch schwer.
    Von Florian Hassel

    Das "Kaiserquartett" von Joseph Haydn ist kein Werk, das dafür bekannt ist, politische Emotionen zu wecken. Auch die 7. Symphonie von Franz Schubert ist in diesem Zusammenhang unverdächtig. Und doch wird, wenn die Wiener Philharmoniker am Samstag - dem 100. Jahrestag der Ermordung des österreichischen Erzherzogs Franz Ferdinand und seiner Frau Sophie - in Sarajevo ein Konzert geben, kein einziger Gast aus Belgrad dabei sein.
    Serbiens Präsident Tomislav Nikolić, Ministerpräsident Aleksandar Vučić und andere Offizielle boykottieren das Konzert ebenso wie den Rest des sich über mehrere Wochen erstreckenden Gedenkprogramms in Sarajevo.
    Der Erzherzog, Thronfolger des Kaiserreiches Österreich-Ungarn, wurde vom bosnischen Serben Gavrilo Princip erschossen - ein Mord, der den Ersten Weltkrieg auslöste. Beim Konzert der Wiener Philharmoniker fehlt vordergründig jeder Bezug zur Gewalttat Princips - doch nicht zu einer anderen Terrortat.
    Denn das Konzert findet in der "Vijećnica" statt, dem im pseudomaurischen Stil erbauten, 1896 eröffneten Wahrzeichen von Sarajevo, das seinen Einwohnern erst als Rathaus und nach dem Ersten Weltkrieg als National- und Universitätsbibliothek diente.

    Pazifistin Bertha von Suttner Kampf gegen Krieg



    1992 schossen die bosnischen Serben unter Radovan Karadžić und General Ratko Mladić die Vijećnica und andere kulturelle Schlüsselstätten im bis dahin multikulturellen Sarajevo in Brand, um die Erinnerung an eine gemeinsame Vergangenheit zu zerstören und eine gemeinsame Zukunft ummöglich zu machen.
    Jahrelang mahnte die ausgebrannte Hülle der Vijećnica an den Krieg, bis sie in den vergangenen Jahren mit etlichen Millionen Euro der Europäischen Union und Österreichs wieder aufgebaut wurde. Offiziell bereits am 9. Mai wiedereröffnet, ist das Konzert der Philharmoniker gleichsam die Rückkehr der Vijećnica aufs internationale Parkett.
    Der Mythos, immer Opfer der Zeitläufe gewesen zu sein

    Neben dem Eingang hängt eine kleine Gedenktafel aus weißem Marmor: "An diesem Ort steckten serbische Verbrecher in der Nacht vom 25. auf den 26. August 1992 die National- und Universitätsbibliothek von Bosnien und Herzegowina in Brand.
    In den Flammen verschwanden mehr als zwei Millionen Bücher, Handschriften und Dokumente. Vergesst nicht und erinnert Euch!" Zumindest vordergründig brachte dieser Text die Führung Serbiens dazu, das Gedenkkonzert zu boykottieren.
    "Ich kann nicht vor einer Tafel stehen, wo von einem serbischen faschistischen Aggressor gesprochen wird", nahm es Serbiens oft populistisch auftretender Regierungschef bei seiner Absage mit der Wahrheit nicht sehr genau - schließlich ist von Faschismus nirgendwo die Rede. Wahrscheinlicher ist, dass Serbiens Führung nur nach einem Vorwand suchte, um nicht nach Sarajevo fahren zu müssen.
    Das junge Königreich Serbien war vor dem 1. Weltkrieg nur eines der jungen Balkanländer, die ihre Macht und Territorium gegen das kriselnde Osmanische Reich oder das Kaiserreich Österreich-Ungarn auch mit Gewalt erweitern wollten.
    Systematisches Ausblenden

    Dragutin Dimitrijevic, der mächtige Chef des serbischen Militärgeheimdienstes, ließ 1914 Gavrilo Princip und andere junge Männer anwerben und in Belgrad ausbilden und bewaffnen, um in Sarajevo mit Erzherzog Franz Ferdinand eben den Mann zu ermorden, der als Kaiser Österreich-Ungarn reformieren und mehr Autonomie für einzelne Regionen einführen wollte - indirekt eine Gefahr für Serbiens Plan, die eigene Expansion mit der angeblich umfassenden Unterdrückung im Habsburger Reich zu rechtfertigen. Serbiens Premierminister Nikola Pasic teilte generell die Ideologie der Expansion und kannte den Mordplan, möglicherweise sogar im Detail.
    Bilder
    Innovationen im Ersten Weltkrieg Erfindungen, die das Leben erleichtern

    Reißverschluss, Damenbinde und Teebeutel: Der Erste Weltkrieg beförderte so manche nützliche Erfindung, ohne die wir uns das Leben heute nicht mehr vorstellen können. Ein überraschender Überblick.
    (Foto: Süddeutsche Zeitung Photo) In Serbien indes werden solche Details systematisch ausgeblendet. Historische Ereignisse und ihre Erinnerung dienen beim EU-Kandidaten Serbien immer noch nationaler Sinnstiftung, nicht dem - oft schmerzhaftem - Erkenntnisgewinn.
    Das gilt für die jüngste Vergangenheit der jugoslawischen Nachfolgekriege, es gilt aber auch für den immerhin schon ein Jahrhundert zurückliegenden Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Princip und seine Mitverschwörer am 28. Juni 1914 gelten als Helden, die auf den Erzherzog abgefeuerten Schüsse waren "Kugeln für die Freiheit", so der für das serbische Gedenken am 28. Juni zuständige Filmregisseur Emir Kusturica.
    Sich der historischen Realität des damaligen serbischen Expansionsprogramms oder des Princip-Attentats zu stellen, würde Serbiens Gründungsmythos widerlegen, allzeit Opfer der Geschichte gewesen zu sein. Gewiss: Mit einer solchen Haltung ist Serbien nicht allein. Auch Kroatien unternimmt bis heute wenig, sich den dunklen Seiten seiner Geschichte - etwa dem Morden unter dem faschistischen Ustascha-Regime - zu stellen.



    Balkankriege 1912 und 1913 Als Südosteuropa zum Pulverfass wurde

    Serben sind in Bosnien-Herzegowina nicht nur in der Republik Srpska an der Macht, sondern auch am Staatspräsidium von Bosnien-Herzegowina beteiligt, sowie in Parlament und Regierung. Nationale Einrichtungen wie das Nationalmuseum oder die Nationalbibliothek werden von den bosnischen Serben nach Kräften sabotiert. Auch das Gedenkprogramm fiel so weitgehend unpolitisch aus: etwa mit Kunstausstellungen und Performances, dem Radsportfestival Sarajevo Grand Prix oder Jugendtreffen oder Kurzfilmpremieren.
    Mit Spannung erwartet wird immerhin die Weltpremiere des Stücks "Hotel Europa" am Freitagabend im Nationaltheater von Sarajevo - sein Autor Bernard-Henry Lévy gehörte im Bosnienkrieg zu den Befürwortern einer Intervention Europas.

  9. #179
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Soweit ich mich entsinne wurde doch nie bewiesen das serbien den mord in auftrag gab... Da lief letztens ein film zu diesem attentat im zdf die siede meinung unterstützt. Doch österreich wollte diesen krieg unbedingt.... Die nummer ist doch bewiesen... So habe ich es selbst hier in der schule gelernt.... Das wettrüsten und säbelrasseln lief lange davor.... Das attentat ein willkommener anlass.... Wenn ich hier schon wieder unsere hobbyhistoriker höre und serbenhater ohne sinn und verstand, würde ich hier so einige echt am liebsten zu nem psychologen schicken, der euch euren blinden hass nimmt.... Furchtbar

    Welchen Psychologen empfiehlst Du...?
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  10. #180
    Avatar von Cobra

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    Blatrena wieder in ihrem Element

    Wundert mich aber lange nicht mehr...nicht das erste mal das Mörder und Terroristen gefeiert werden.

    Ein Denkmal für Gavrilo Princip: Serben ehren Sarajevo-Attentäter - n-tv.de

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