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Wann fing der Hass der Serben und Kroaten an?

Erstellt von Vatrena, 28.08.2009, 19:03 Uhr · 283 Antworten · 16.623 Aufrufe

  1. #181
    Avatar von Knutholhand

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Klar doch Metlovic,

    und wahrscheinlich zählst du zu dieser Gruppe all die Serben hier, die sich mit politischen Themen befassen. Alle anderen sind dann "normal"

    Du bist einfach nur ein großer Heuchler
    Die serbische Heuchlerin hoch zehn unterstellt dem Metko Heuchelei . Gleich nennt ein Serbe Kroaten auch noch Nazi und das Paradoxon ist perfekt. Auch an dich du freund der Cedos, frag mal deine Fam wann das anfing. Hast doch diese sogenannten Krajnatypen in der Familie, oder nicht?

  2. #182
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    2. Geschichte

    2. 1. 16. Jahrhundert

    Im 16. Jahrhundert war die Region von Kriegen gegen die Osmanen geprägt. Die Osmanen eroberten das östliche Kroatien, die bosnischen Städte Jajce und Banja Luka sowie die Gebiete Lika, Krbava und Banija. Im Zuge der osmanischen Herrschaft siedelten in diesen Gegenden auch Serben, Vlachen, Morlaken und andere Orthodoxe Christen an. Die Osmanen hegten die Hoffnung, dass sich die orthodoxen Christen als Schutzwall gegen die Österreicher verwenden ließen, und bewegten sie teils mit Zwangsmaßnahmen, sich dort niederzulassen. [1]
    Zum Schutz vor Überfällen der Osmanen errichteten die Habsburger Anfang des 16. Jahrhunderts die Militärgrenze (Vojna Krajina), die sich von Karlovac und Varaždin über Slawonien bis zum Banat erstreckte. 1535 gewährte Kaiser Ferdinand I. den Bewohnern von Žumberak die Autonomie und ernannte sie zu Wehrbauern. Von ihnen wurde erwartet, auf eigene Kosten gegen die Osmanen zu kämpfen, im Gegenzug bekamen sie etwas Land geschenkt, sowie die Möglichkeit, ihre Anführer selbst zu bestimmen.
    2. 2. 17. Jahrhundert

    Der katholisch-kroatische Adel und Klerus waren über die Rechte der „orthodoxen Schismatiker“, die ihnen als Freibauern weder Treue noch Steuern schuldeten, wenig erfreut. In Folge versuchten sie mit allen Mitteln, die Serben innerhalb der Militärgrenze unter ihre Herrschaft zu bringen, sie zum Katholizismus zu bekehren oder sie notfalls zu vertreiben. 1607 gab Kaiser Rudolf II. ein Edikt heraus, in dem die Autonomie von Serben in Slawonien und der Krajina bekräftigt wurde, doch verhinderte der kroatische Adel dessen Umsetzung. 1608 verabschiedete der kroatische Adel ein Gesetz, mit dem Untertanenrechte in Kroatien nur katholischen Einwohnern gewährt wurden. Der Bischof von Zagreb und der kroatische Adel baten Ferdinand II., Serben die Vorrechte zu entziehen, sie zu enteignen und ihnen die Ausübung des serbisch-orthodoxen christlichen Glaubens zu verbieten. Dagegen schrieben Krajina-Serben dem Kaiser, dass sie „lieber stürben, als dem kroatischen Adel und Klerus zu dienen“. [2]
    Nach dem Tod Rudolfs II. erwachte die Hoffnung der Kroaten, mehr Einfluss auf die Militärgrenze zu gewinnen, erneut. Doch weder Rudolfs Nachfolger, Matthias, noch der darauf folgende Kaiser Ferdinand II. hörten auf die kroatischen Banusse, stattdessen gewährten sie den Serben mehr Autonomie. Als Zeichen des Protests gegen diese Politik legte der kroatische Banus Tomo Erdedi vorübergehend seine Ämter zurück. Erst 1637 unter Ferdinand III. gelang es dem kroatischem Adel, die serbischen Gebiete in Slawonien und der Militärgrenze teilweise unter ihre Verwaltung zu bringen. Als Serben 1660 drohten, die Militärgrenze zu verlassen, bekräftigte Leopold I. am 19. Oktober 1660 ihre Autonomierechte mit einem weiteren Edikt. Die kroatische Verwaltung wurde bereits 1670 auf Betreiben des kaiserlichen Kriegsrats in Graz rückgängig gemacht. Der Kriegsrat begründete sein Ansuchen damit, dass die Kroaten „töricht, ruhelos und unzuverlässig“ seien. [3]
    Gemäß der Maxime „divide et impera“ schürten die Habsburger häufig religiöse, kulturelle und ethnische Gegensätze in der Krajina und benutzten sie zum eigenen Vorteil. [4]
    Nach den Feldzügen der Osmanen gegen Dalmatien, die sich in Angriffen auf die Städte Kotor, Split, Šibenik und Zadar niederschlugen, versuchte auch Venedig Mitte des 17. Jahrhunderts, serbische Siedler für die Verteidigung Dalmatiens zu gewinnen. Viele serbische Familien wurden mit der Hilfe von Uskoken angesiedelt, etwa in der Umgebung von Zadar. [5]
    Im Laufe des 17. Jahrhunderts erlitten die Osmanen mehrere Rückschläge: Die Niederlage des Türkenheeres bei der Wiener Belagerung 1683 und die darauf einsetzende Befreiung eines Teils der kroatischen Gebiete von türkischer Herrschaft brachte Kroatien schließlich nach den jahrhundertelangen Türkenkriegen den langersehnten Frieden. Im Frieden von Karlowitz 1699 wurden Ungarn und das heutige Slawonien von der osmanischen Herrschaft befreit. Im Großen Türkenkrieg zwischen Venedig und dem Osmanischen Reich 1684 tat sich der serbische Anführer Stojan Janković als Kommandant der Uskoken hervor, indem er das Gebiet von Zadar bis Knin befreite, woraufhin sich dort rund 50.000 Serben niederließen. [6]

  3. #183

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen




    2. Geschichte

    2. 1. 16. Jahrhundert

    Im 16. Jahrhundert war die Region von Kriegen gegen die Osmanen geprägt. Die Osmanen eroberten das östliche Kroatien, die bosnischen Städte Jajce und Banja Luka sowie die Gebiete Lika, Krbava und Banija. Im Zuge der osmanischen Herrschaft siedelten in diesen Gegenden auch Serben, Vlachen, Morlaken und andere Orthodoxe Christen an. Die Osmanen hegten die Hoffnung, dass sich die orthodoxen Christen als Schutzwall gegen die Österreicher verwenden ließen, und bewegten sie teils mit Zwangsmaßnahmen, sich dort niederzulassen. [1]
    Zum Schutz vor Überfällen der Osmanen errichteten die Habsburger Anfang des 16. Jahrhunderts die Militärgrenze (Vojna Krajina), die sich von Karlovac und Varaždin über Slawonien bis zum Banat erstreckte. 1535 gewährte Kaiser Ferdinand I. den Bewohnern von Žumberak die Autonomie und ernannte sie zu Wehrbauern. Von ihnen wurde erwartet, auf eigene Kosten gegen die Osmanen zu kämpfen, im Gegenzug bekamen sie etwas Land geschenkt, sowie die Möglichkeit, ihre Anführer selbst zu bestimmen.
    2. 2. 17. Jahrhundert

    Der katholisch-kroatische Adel und Klerus waren über die Rechte der „orthodoxen Schismatiker“, die ihnen als Freibauern weder Treue noch Steuern schuldeten, wenig erfreut. In Folge versuchten sie mit allen Mitteln, die Serben innerhalb der Militärgrenze unter ihre Herrschaft zu bringen, sie zum Katholizismus zu bekehren oder sie notfalls zu vertreiben. 1607 gab Kaiser Rudolf II. ein Edikt heraus, in dem die Autonomie von Serben in Slawonien und der Krajina bekräftigt wurde, doch verhinderte der kroatische Adel dessen Umsetzung. 1608 verabschiedete der kroatische Adel ein Gesetz, mit dem Untertanenrechte in Kroatien nur katholischen Einwohnern gewährt wurden. Der Bischof von Zagreb und der kroatische Adel baten Ferdinand II., Serben die Vorrechte zu entziehen, sie zu enteignen und ihnen die Ausübung des serbisch-orthodoxen christlichen Glaubens zu verbieten. Dagegen schrieben Krajina-Serben dem Kaiser, dass sie „lieber stürben, als dem kroatischen Adel und Klerus zu dienen“. [2]
    Nach dem Tod Rudolfs II. erwachte die Hoffnung der Kroaten, mehr Einfluss auf die Militärgrenze zu gewinnen, erneut. Doch weder Rudolfs Nachfolger, Matthias, noch der darauf folgende Kaiser Ferdinand II. hörten auf die kroatischen Banusse, stattdessen gewährten sie den Serben mehr Autonomie. Als Zeichen des Protests gegen diese Politik legte der kroatische Banus Tomo Erdedi vorübergehend seine Ämter zurück. Erst 1637 unter Ferdinand III. gelang es dem kroatischem Adel, die serbischen Gebiete in Slawonien und der Militärgrenze teilweise unter ihre Verwaltung zu bringen. Als Serben 1660 drohten, die Militärgrenze zu verlassen, bekräftigte Leopold I. am 19. Oktober 1660 ihre Autonomierechte mit einem weiteren Edikt. Die kroatische Verwaltung wurde bereits 1670 auf Betreiben des kaiserlichen Kriegsrats in Graz rückgängig gemacht. Der Kriegsrat begründete sein Ansuchen damit, dass die Kroaten „töricht, ruhelos und unzuverlässig“ seien. [3]
    Gemäß der Maxime „divide et impera“ schürten die Habsburger häufig religiöse, kulturelle und ethnische Gegensätze in der Krajina und benutzten sie zum eigenen Vorteil. [4]
    Nach den Feldzügen der Osmanen gegen Dalmatien, die sich in Angriffen auf die Städte Kotor, Split, Šibenik und Zadar niederschlugen, versuchte auch Venedig Mitte des 17. Jahrhunderts, serbische Siedler für die Verteidigung Dalmatiens zu gewinnen. Viele serbische Familien wurden mit der Hilfe von Uskoken angesiedelt, etwa in der Umgebung von Zadar. [5]
    Im Laufe des 17. Jahrhunderts erlitten die Osmanen mehrere Rückschläge: Die Niederlage des Türkenheeres bei der Wiener Belagerung 1683 und die darauf einsetzende Befreiung eines Teils der kroatischen Gebiete von türkischer Herrschaft brachte Kroatien schließlich nach den jahrhundertelangen Türkenkriegen den langersehnten Frieden. Im Frieden von Karlowitz 1699 wurden Ungarn und das heutige Slawonien von der osmanischen Herrschaft befreit. Im Großen Türkenkrieg zwischen Venedig und dem Osmanischen Reich 1684 tat sich der serbische Anführer Stojan Janković als Kommandant der Uskoken hervor, indem er das Gebiet von Zadar bis Knin befreite, woraufhin sich dort rund 50.000 Serben niederließen. [6]

    vollkommen verständlich. Man stelle sich nur vor, Kroaten wären nach Serbien geflüchtet und die Osmanen hätten ihnen Privilegien und sonstiges zugesichert um gegen die Österreicher zu kämpfen.


    Kroatien ist das Land der Kroaten und nicht der Serben . Punkt -Ende.

  4. #184
    Avatar von Knutholhand

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    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    vollkommen verständlich. Man stelle sich nur vor, Kroaten wären nach Serbien geflüchtet und die Osmanen hätten ihnen Privilegien und sonstiges zugesichert um gegen die Österreicher zu kämpfen.


    Kroatien ist das Land der Kroaten und nicht der Serben . Punkt -Ende.
    Und entweder Asylanten integrieren sich oder sie sollen zurück. Heute geschieht nichts anderes. Wenn der Togo wieder zur Ruhe kehrt, kehr man Heim.

  5. #185
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    vollkommen verständlich. Man stelle sich nur vor, Kroaten wären nach Serbien geflüchtet und die Osmanen hätten ihnen Privilegien und sonstiges zugesichert um gegen die Österreicher zu kämpfen.


    Kroatien ist das Land der Kroaten und nicht der Serben . Punkt -Ende.
    Mit dem Unterschied das Serben eure Gebiete befreiten und nie Anspruch in dieser Zeit stellten auf irgendwelche Gebiete!

  6. #186
    Avatar von Cobra

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    Meine Fresse die Psychoalte ist ja immer noch hier unterwegs!

  7. #187

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    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Mit dem Unterschied das Serben eure Gebiete befreiten und nie Anspruch in dieser Zeit stellten auf irgendwelche Gebiete!

    klar....erst aus Serbien flüchten und dann noch Kroatien befreien....


    Ps. Befreit euch erstmal selbst von eurem Wahn ...in Fachkreisen auch Velika Scherbia gennant...

  8. #188
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    klar....erst aus Serbien flüchten und dann noch Kroatien befreien....


    Ps. Befreit euch erstmal selbst von eurem Wahn ...in Fachkreisen auch Velika Scherbia gennant...
    Naja ihr wart ja nur neidisch

    U Krajini koja je trajala preko tri veka, kao zasebna oblast pod neposrednom upravom Beča, Srbi su stekli naročita prava koja su proisticala iz teških dužnosti: da vazda budu spremni prolivati krv u odbrani hrišćanstva. To je izazivalo mržnju feudalnih gospodara, i hrvatskih i ugarskih, pa i zavist hrvatskih seljaka, koji su bili kmetovi, to jest neslobodni - odnos koji delimično podseća na razliku između kozaka i mužika u Rusiji. Kažem delimično, jer su i kozaci i mužici bili pravoslavni, pa nije bilo povoda za verske mržnje, dok su hrvatski staleži i tada bili poznati po mrzećem verskom fanatizmu.

  9. #189

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    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Naja ihr wart ja nur neidisch

    U Krajini koja je trajala preko tri veka, kao zasebna oblast pod neposrednom upravom Beča, Srbi su stekli naročita prava koja su proisticala iz teških dužnosti: da vazda budu spremni prolivati krv u odbrani hrišćanstva. To je izazivalo mržnju feudalnih gospodara, i hrvatskih i ugarskih, pa i zavist hrvatskih seljaka, koji su bili kmetovi, to jest neslobodni - odnos koji delimično podseća na razliku između kozaka i mužika u Rusiji. Kažem delimično, jer su i kozaci i mužici bili pravoslavni, pa nije bilo povoda za verske mržnje, dok su hrvatski staleži i tada bili poznati po mrzećem verskom fanatizmu.


    Bleibt in Zukunft in Serbien und dann klappt es auch mit den Nachbarn


    Ps. für dich gilt natürlich..die Republik Montenegro

  10. #190

    Registriert seit
    30.05.2009
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    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    Bleibt in Zukunft in Serbien und dann klappt es auch mit den Nachbarn


    Ps. für dich gilt natürlich..die Republik Montenegro
    Jebiga, was ist denn nach deinem Verständnis Serbien?

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