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Frage an die Griechen 2

Erstellt von EnverPasha, 14.02.2011, 01:06 Uhr · 331 Antworten · 12.738 Aufrufe

  1. #181
    economicos
    Zitat Zitat von Hakan Beitrag anzeigen
    was erzählst du denn für ein mist. es war ein bevölkerungsaustausch. Das haben die griechen mitgemacht, weil sie seber die türken und ihre kultur auf dem Balkan vernichten wollten. Diese tatsache wird von meinsten vertuscht, damit man sagt oh mann "die bösen Türken" sie haben die Griechen in kleinasien vernichtet. Aber mein freund das ist eine Lüge.

    Konvention über den Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei

    Die am 30. Januar 1923 zwischen Griechenland und der Türkei vereinbarte Konvention zum Bevölkerungsaustausch war Teil des Vertrags von Lausanne (gem. Art. 142).
    Inhalt der Konvention
    Auf Grund dieser Konvention wurden die in Kleinasien ansässigen türkischen Staatsangehörigen griechisch-orthodoxen Glaubens (etwa 1,25 Mio) nach Griechenland ausgewiesen, die griechischen Staatsangehörigen muslimischen Glaubens (ca. 0,5 Mio) mussten in die Türkei auswandern.
    Die alteingesessene griechische und griechisch-orthodoxe Bevölkerung Istanbuls (offiziell als Rum bezeichnet) war von dem Bevölkerungsaustausch ausgenommen. Im Gegenzug sollten die Westthrakien-Türken (Türken, Pomaken und muslimische Roma östlich der 1913 im Vertrag von Bukarest festgelegten Grenzlinie) als muslimische Einwohner Westthrakiens in Griechenland bleiben. Griechenlands Ansprechpartner für diese drei Ethnien ist seitdem die Türkei.
    Die Bevölkerung der Inseln Imbros / Gökçeada und Tenedos / Bozcaada wurden ebenfalls vom Bevölkerungsaustausch ausgeschlossen. Diese Regelung war nicht Bestandteil der Konvention, sondern Teil des Hauptvertrages, Artikel 14.[2]
    Ausgenommen vom Bevölkerungsaustausch waren damit insgesamt 110.000 Griechen der Türkei und 106.000 Türken Griechenlands


    Komm nicht wieder mit irgendwelchem scheiss von wegen Griechesche kultur in kleinasien usw. Alles beruht auf gegenseitigkeit
    Es geht um die Person und nicht um den Inhalt Wenn du seine Threads anschaust, weißt du was die user meinen

  2. #182
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.303
    Zitat Zitat von Hakan Beitrag anzeigen
    was erzählst du denn für ein mist. es war ein bevölkerungsaustausch. Das haben die griechen mitgemacht, weil sie seber die türken und ihre kultur auf dem Balkan vernichten wollten. Diese tatsache wird von meinsten vertuscht, damit man sagt oh mann "die bösen Türken" sie haben die Griechen in kleinasien vernichtet. Aber mein freund das ist eine Lüge.

    Konvention über den Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei

    Die am 30. Januar 1923 zwischen Griechenland und der Türkei vereinbarte Konvention zum Bevölkerungsaustausch war Teil des Vertrags von Lausanne (gem. Art. 142).
    Inhalt der Konvention
    Auf Grund dieser Konvention wurden die in Kleinasien ansässigen türkischen Staatsangehörigen griechisch-orthodoxen Glaubens (etwa 1,25 Mio) nach Griechenland ausgewiesen, die griechischen Staatsangehörigen muslimischen Glaubens (ca. 0,5 Mio) mussten in die Türkei auswandern.
    Die alteingesessene griechische und griechisch-orthodoxe Bevölkerung Istanbuls (offiziell als Rum bezeichnet) war von dem Bevölkerungsaustausch ausgenommen. Im Gegenzug sollten die Westthrakien-Türken (Türken, Pomaken und muslimische Roma östlich der 1913 im Vertrag von Bukarest festgelegten Grenzlinie) als muslimische Einwohner Westthrakiens in Griechenland bleiben. Griechenlands Ansprechpartner für diese drei Ethnien ist seitdem die Türkei.
    Die Bevölkerung der Inseln Imbros / Gökçeada und Tenedos / Bozcaada wurden ebenfalls vom Bevölkerungsaustausch ausgeschlossen. Diese Regelung war nicht Bestandteil der Konvention, sondern Teil des Hauptvertrages, Artikel 14.[2]
    Ausgenommen vom Bevölkerungsaustausch waren damit insgesamt 110.000 Griechen der Türkei und 106.000 Türken Griechenlands


    Komm nicht wieder mit irgendwelchem scheiss von wegen Griechesche kultur in kleinasien usw. Alles beruht auf gegenseitigkeit
    Ich glaube gemeint war eher die Zeit der osmanischen Herrschaft über die Griechen von der Eroberung Konstantiopels 1453 an bis zu den Befreiungskriegen und der Unabhängigkeit 1830.

  3. #183
    Avatar von Hakan

    Registriert seit
    26.11.2009
    Beiträge
    1.218
    Zitat Zitat von karter91 Beitrag anzeigen
    Es geht um die Person und nicht um den Inhalt Wenn du seine Threads anschaust, weißt du was die user meinen
    Ich weiss dieser kleiner Lion immer mit fragen an Griechen nr. 1,nr. 2, nr. 3 hahaha:eek::eek::eek:

  4. #184

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    1.546
    Zitat Zitat von Hakan Beitrag anzeigen
    haha das glaubst auch nur du immer wir wurden zwangkonvertiert und so mist. Manchmal frage ich mich warum anderen nicht zwangkonvertiert wurden. wie z.B Bulgaren, obwohl sie dichter an türkei leben?
    Willst du damit sagen, dass wir freiwillig den Islam akzeptiert haben? Würdest du also auch das Christentum als Religion nehmen, wenn dein Land von sagen wir mal Italienern unterdrückt wird?

  5. #185
    economicos
    Zitat Zitat von Hakan Beitrag anzeigen
    Ich weiss dieser kleiner Lion immer mit fragen an Griechen nr. 1,nr. 2, nr. 3 hahaha:eek::eek::eek:
    Nicht nur Griechen und einige Fragen sind einfach sinnlos und dumm
    Naja, so tickt er halt

  6. #186
    Avatar von Hakan

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    1.218
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich glaube gemeint war eher die Zeit der osmanischen Herrschaft über die Griechen von der Eroberung Konstantiopels 1453 an bis zu den Befreiungskriegen und der Unabhängigkeit 1830.

    da ging es um vernichtung der gr. Kultur in Kleinasien. Diese ganze Kriege und Leid kam mit nationalismus auf beiden Seiten. soweit ich weiss, war die Gr. Patriarchat erlaubt ihren glauben frei auszuüben

  7. #187
    Avatar von Lilith

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    19.303
    Zitat Zitat von Hakan Beitrag anzeigen
    haha das glaubst auch nur du immer wir wurden zwangkonvertiert und so mist. Manchmal frage ich mich warum anderen nicht zwangkonvertiert wurden. wie z.B Bulgaren, obwohl sie dichter an türkei leben?
    Mit Konvertieren weiß ich nicht. Aber frag mal Bulgaren nach Türken bzw. der historischen Erinnerung an 500 Jahre Osmanische Fremdherrschaft. Hinderung an eigenständiger Fortentwicklung, Durchlaufen von Renaissance, Reformation, v.a. Aufklärung etc. Übergriffe gerade auf die Frauen usw. (Dadurch sicher auch große genetische Vermischung etc.)

    Nicht umsonst ist in Bulgarien der 03.03. Nationalfeiertag: "Ден на Освобождението на България от османско иго" ("Tag der Befreiung Bulgariens vom osmanischen Joch")

  8. #188
    Avatar von Hakan

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    1.218
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Mit Konvertieren weiß ich nicht. Aber frag mal Bulgaren nach Türken bzw. der historischen Erinnerung an 500 Jahre Osmanische Fremdherrschaft. Hinderung an eigenständiger Fortentwicklung, Durchlaufen von Renaissance, Reformation, v.a. Aufklärung etc. Übergriffe gerade auf die Frauen usw. (Dadurch sicher auch große genetische Vermischung etc.)

    Nicht umsonst ist in Bulgarien der 03.03. Nationalfeiertag: "Ден на Освобождението на България от османско иго" ("Tag der Befreiung Bulgariens vom osmanischen Joch")
    aber ich meine wenn man irgendjemanden zwangkonvertieren wollte, hätte man garantiert zuerst mit Armenier und griechen in Kleinasien angefangen. Aber bis zum Untergang des osm. reiches gab es die Bevölkerungsgruppen. erst nach dem Kreig und den rest wissen wir ja

  9. #189
    Avatar von TuAF

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    9.234
    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Der Untergang des Weströmischen Reichs im Jahre 476 verstärkte bei den Völkern des Oströmischen Reichs die Verbundenheit zum Christentum und, mehr als je zu vor, zum Römertum. Obwohl sie ihre Regierung nun nicht mehr mochten als vorher, so wurde sie zumindest von den Griechen unter ihnen nicht mehr als fremd angesehen, da sie endgültig nicht mehr in Händen der italischen Latiner war. Der Begriff Hellene allerdings war im Zuge der Christianisierung des Römischen Reichs bereits mit einer neuen Bedeutung (Heide) belegt worden und deshalb auf eine Person griechischer Herkunft oder Kultur nicht mehr ohne Weiteres anwendbar. Stattdessen etablierte sich nach und nach der Name Romioi (Ρωμιοί) als Bezeichnung für die Griechen, den sie für sich in der Form anwendeten, wie heute der später im Westen erschaffene Begriff Byzantiner auf sie angewendet wird.


    Wiederbelebung der Bedeutung von „Hellene“ [Bearbeiten]


    Die Einnahme von Konstantinopel, von Eugène Delacroix, 1840. Die Plünderung Konstantinopels durch die Kreuzritter im Jahre 1204 rief erbitterten griechischen Nationalismus und Verachtung den Lateinern gegenüber hervor, wie zeitgenössischen Dokumenten zu entnehmen ist. Niketas Choniates zeichnet in seinen Chroniken ein genaues Bild der Plünderung, wie auch deren Nachwirkungen.


    Der säkulare Gebrauch von Hellene erfuhr im 9. Jahrhundert eine Wiederentdeckung, nachdem das Heidentum faktisch ausgemerzt worden war und keine Gefahr mehr für die christliche Dominanz darstellte. Dabei folgte die Wiederentdeckung der alten Bedeutung denselben Weg zurück, den der Begriff in seinem Bedeutungswandel gegangen war. In der Antike ursprünglich ein ethnischer Begriff, war Hellene in der hellenistischen Epoche ein kultureller, und im Christentum schließlich ein religiöser. Mit dem Verschwinden des Heidentums und der Wiederentdeckung der Wissenschaften gewann der Begriff zunächst seine kulturelle Bedeutung und schließlich, im 11. Jahrhundert, seine antiken Bedeutung zurück. Hellene stand fortan, neben dem bereits gebräuchlichen Römer (Romios, Ῥωμιός), für den ethnischen Griechen.
    Zeugnisse aus der Zeit zwischen dem 11. und dem 15. Jahrhundert und der Folgezeit (Anna Komnena, Michael Psellos, Johannes III. Vatatzes, Georgios Gemistos Plethon u. v. a.) belegen die Wiederbelebung der Bezeichnung Hellene als potenziellen Ersatz für ethnische Bezeichnungen wie Graikos oder Romios. Beispielsweise bezeichnete Anna Komnena ihre Landsleute als Hellenen, benutzte die Bezeichnung aber nicht im Sinne von Heide. Außerdem rühmte sie sich ihrer hellenischen klassischen Bildung, wobei sie griechische Muttersprachlerin war und griechisch nicht erst als Fremdsprache erlernen musste.


    Die erneute Gründung der Universität von Konstantinopel förderte ein Interesse insbesondere an den griechischen Studien. Patriarch Photios I. reagierte gereizt auf die Bevorzugung hellenischer Studien gegenüber anderen geistigen Arbeiten. Michael Psellos empfand es als Kompliment, als Kaiser Romanos III. ihn seiner hellenischen Bildung lobte, während er es als Schwäche empfand, dass der Nachfolger, Michael IV., nicht im Mindesten eine solche gehabt hatte.[41] Anna Komnena behauptete von sich, sie habe die hellenischen Studien in höchstmöglichem Ausmaß betrieben


    Diese Fälle veranschaulichen, dass ein Punkt erreicht ist, an dem die griechischen Byzantiner sich auf einer politischen Ebene als Römerhellenisch definieren. Eustathios von Thessalonike differenziert zwischen diesen Bedeutungen in seinem Bericht vom Fall Konstantinopels im Jahre 1204, indem er die Invasoren als Lateiner bezeichnet, und damit all jene zusammenfasst, die der Römisch-Katholischen Kirche angehörig waren, während er mit Hellenen[44] Die Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzritter verstärkte das griechische Nationalgefühl im Reich. Niketas Choniates bestand auf die Benutzung der Bezeichnung Hellenen und betonte die Verbrechen der Lateiner gegen die Hellenen auf dem Peloponnes und dass der Fluss Alpheios die Neuigkeiten zu den Barbaren nach Sizilien tragen würde, den Normannen.[45] Nikephoros Blemmydes bezeichnete die Byzantinischen Kaiser als Hellenen[46] und Theodor Alanias schrieb in einem Brief an seinen Bruder, dass „die Heimat vielleicht erobert wurde, Hellas aber dennoch in jedem weisen Manne weiterlebt“.[47] Kaiser Johannes III. schrieb aus dem Exil in einem Brief an Papst Gregor IX. über die Weisheit, die „auf die hellenische Nation herabregnet
    verstehen, sich ihrer Herkunft nach aber strikt als die überwiegend griechische Bevölkerung des Oströmischen Reiches meinte.



    Er behauptete, dass die Übertragung der kaiserlichen Macht von Rom nach Konstantinopel national gewesen sei, nicht nur geografisch und es den Lateinern nicht zustehe, Konstantinopel zu besetzen: Das Erbe Konstantins, so argumentierte er, wurde an die Hellenen weitergegeben und sie allein seien dessen Erben und Nachfolger.[48] Sein Sohn, Theodor II. Laskaris bietet weitere Zeugnisse des aufgekeimten hellenischen Nationalgefühls als er schreibt, dass die hellenische Sprache über allem anderen stehe. Außerdem schreibt er, dass „jede Form der Philosophie und des Wissens auf Entdeckungen der Hellenen zurückgehen... Was hast du, O Italiker, vorzuweisen?“[49] Äußerungen wie diese veranschaulichen in deutlicher Weise die Steigerung griechischen Nationalismus als Folge des 4. Kreuzzugs. Außerdem dokumentieren sie die semantische Rückkehr der Bezeichnung Hellene zu einem Begriff der ethnischen Zugehörigkeit.



    Die Entwicklung dieser Bezeichnung vollzog sich langsam, ersetzte aber die Selbstbezeichnung Romios (Ῥωμιός) nie vollständig. Entsprechend nannte Nikephoros Gregoras sein Werk Römische Geschichte.[50] Kaiser Johannes VI., ein großer Befürworter der hellenischen Bildung, bezeichnete in seinen Erinnerungen die "Byzantiner" als Römer.[51] Dennoch wurde er in einem Schreiben vom Sultan Ägyptens, Nasser Hassan Bin Mohammed, als „Kaiser der Hellenen, Bulgaren, Asanen, Walachen, Russen, Alanen“ angesprochen, nicht aber der Römer.[52] Im 15. Jahrhundert betonte Georgios Gemistos Plethon Kaiser Konstantin Palaiologos gegenüber, dass das Volk das er führte hellenisch sei, wie deren „Rasse, Sprache und Bildung“ beweise[53], während Laonikos Chalkokondyles sich dafür aussprach, den Begriff RömerHellenen zu ersetzen.[54] Kaiser Konstantin Palaiologos selbst nannte Konstantinopel einen „Zufluchtsort der Christen, Freude und Hoffnung aller Hellenen“.


    Bezeichnungen für die Griechen

    Ihr hab euch in ein fertiges Nest der Römer gelegt,kaum hattet ihr bisschen Einfluss im oströmischen Reich schon ist es Bergab gegangen mit diesen Reich.

    Das angeblich Griechen die Hagia-Sophia gebaut ist Blödsinn,es waren römische Kaiser.

    Eigentlich ist die Türkei der Nachfolgerstaat von Byzanz nach der Eroberung Konstantinopels haben die Europäer den Sultan mit Kaiser angeredet/angeschrieben.

  10. #190
    Arvanitis
    Arvaniten hatten Osmanen zum fressen gern.

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