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Fustanella eine griechisches Kostüm ist albanischer Herkunft

Erstellt von Albanesi, 26.09.2004, 21:50 Uhr · 94 Antworten · 23.570 Aufrufe

  1. #41

    Registriert seit
    07.05.2005
    Beiträge
    4.214
    Zitat Zitat von hippokrates
    Souli (fälschlicherweise auch Suli gennant)

    Während der türkischen Besetzung Griechenlands waren 3 Gegenden durch harte Kämpfe frei geblieben, Souli in Thesprotia (Epirus),
    Mani in Peloponnes und Sfakia in Kreta.

    Die Souli Dörfer liegen in den gleichnamigen Bergen von Südost Thesprotia.

    Zwischen dem 16 und 17 Jh. n.Chr. zogen sehr viele griechischen Familien aus der Umgebung in die Souli Berge um der Tyrannei der Türkischen Besetzer zu entgehen. Da die ganze Region zum albanisch sprechen gezwungen wurde und griechisch offiziell verboten war, wird heute von einigen behauptet, es wären Albaner gewesen die am griechischen Freiheitskampf teilnahmen. Dies ist jedoch ein Widerspruch in sich, denn die Hauptmacht der türkischen Armee in Epirus bestand aus Albanern.
    Diese richteten auch die schlimmsten Massaker an, vergleichbar mit den SS.


    Da die Gegend der Souli Dörfer rau und unfruchtbar war, entstand schnell Lebensmittelknappheit.
    So fingen die Soulioten an sich zu bewaffnen um reiche türkische und albanischstämmige Dörfer in der Umgebung zu überfallen um Vorräte und Geld zu besorgen. Wenn dort nichts zu holen war, machten sie auch vor griechischen Dörfern nicht halt.
    Langsam begannen die Dörfer, den Soulioten Tribute in Geld und Vorräten zu zahlen, um Überfällen zu entgehen.

    Es entstanden vier große Dörfer:
    Souli, Kiáfa, Samoniva und Avarino. Die Einwohner bestanden aus "Fáres" (Clans, Sippen). Die vier großen Dörfer vereinigten sich und es wurde ein Rat gebildet, aus den Oberhäuptern der größten Sippen. Diese trafen alle Entscheidungen gemeinsam und richteten auch bei Streitigkeiten und Straftaten. Es gab keine geschriebenen Gesetze sondern es wurde nach den "Ethima" (Sitten) entschieden.
    Schnell wurde Souli zu einer kleinen aber sehr effektiven Streitmacht, die auch die naheliegenden Dörfer vor den Türken beschützten.

    Dies sprach sich schnell rum, so das sehr viele Griechen in den Souli Dörfern Zuflucht suchten. Durch den großen Bevölkerungszuwachs entstand wieder Lebensmittelknappheit die nicht mehr von den Tributen und Spenden gedeckt werden konnte.
    Die Soulioten gingen von der Defensiven, in Aggressive Haltung über und Ihre Überfälle weiteten sich immer weiter aus. Das ganze Tal von Fanari bei Preveza wurde von den Türken befreit. Die Dörfer dort verbündeten sich mit Souli und so entstand "Parasouli" (Vor-souli). Nun konnten die Soulioten auf eine Streitmacht von über 12.000 Mann zugreifen. Es gab viele Kämpfe gegen die Paschas aus Ioannina, bei denen die Soulioten aber immer als Sieger ausgingen.
    Da Parasouli weiter pünktlich auch an die Türken Steuern zahlte wurden sie in Ruhe gelassen. Auch den Venezianern kam diese Situation gelegen, denn Souli und Parasouli wurden zum Puffer zwischen Ihren Kolonien (Parga, Preveza) und den Türken. Es entstand eine freundschaftliche Beziehung zwischen Soulioten und Venezianern.

    Dann wurde Ali Tepelenli, Pascha in Ioannina, bekannt unter Ali Pascha.
    Er wollte sein Territorium ausweiten und zog das erste mal 1792 gegen Souli doch es führte zur Niederlage gegen die Kampferfahrenen Soulioten. Auch den zweiten Kampf 1793 gewannen die Soulioten. Die Türken und Albaner waren es gewohnt frontal zu Kämpfen und der Kleftopólemos (Partisanenkrieg) der Soulioten lag ihnen gar nicht.
    Die türkische Regierung hatte nichts dagegen, denn die Freundschaft der Griechen mit den Venezianern gefiel Ihnen gar nicht.

    1802, diesmal besser vorbereitet, zog Ali Pascha wieder gegen die Soulioten. Er konnte Souli selbst zwar nicht im Sturm einnehmen, isolierte es aber von den umliegenden verbündeten Dörfern.
    An strategisch wichtigen stellen lies er Türme und kleine Burgen bauen, aus denen seine Streitkräfte die weitere Gegend beherrschten und immer wieder Souli angriffen.

    Dieser ungleiche Kampf hielt ganze drei Jahre an, mit erheblichen Verlusten auf beiden Seiten. Schließlich wurden die Soulioten gezwungen sich zum höher gelegenen Koungi zurückzuziehen.
    Mit kaum Nahrung und wenig Munition schlossen die Soulioten einen Vertrag mit Ali Pascha, nach dem sie Souli verlassen würden wenn die Türken und Albaner ihnen freies Geleit gewährten. Alle verließen Koungi bis auf den Mönch Samuil. Dieser wartete, in der Pulverkammer versteckt, bis die Soulioten weg waren und die Türken kamen um das Kloster zu plündern. Als alle im Kloster versammelt waren sprengte er alles in die Luft.

    Mehr dazu wie die Einwohner Souli verließen und in Hinterhalte der Türken gerieten, im Kapitel über Zalongo. (Klick)

    Diejenigen die den Hinterhalten entkamen flüchteten nach Parga, die ionischen Inseln und Peloponnes. Sie blieben aber in Kontakt und bildeten schnell wieder ein kleine Streitmacht aus Partisanen.
    Um wieder in Ihre Heimat Souli ziehen zu können halfen sie mal Ali Pascha aus Ioannina, der sich mit dem türkischen Staat angelegt hatte und mal dem Staat selbst.
    So gelang es ihnen im Wirrwahr wieder am 12 Dezember 1820 die Souli Dörfer zu beziehen, da sie sich entgültig mit Ali Pascha verbündet hatten.
    Der türkische Staat beschloss jetzt, sich an den Soulioten zu rächen.

    Es wurde eine türkische Armee unter Hoursit gegen sie gesandt die aber den Kampf verlor. Seine Stelle nahm Omer Vrionis ein der Souli belagerte.
    In der Zwischenzeit begann die griechische Revolution gegen die Türken auf dem Peloponnes. Eine griechische Streitkraft unter den Anführern Mavromichalis und Mavrokordatos wurde gesandt um die Soulioten aus der Belagerung zu befreien um sich mit ihnen zu verbünden.
    Leider scheiterte der Versuch und so waren die Soulioten gezwungen einzulenken und einen neuen Vertrag zu schließen um Souli am 28 Juli 1822 entgültig zu verlassen. Viele flohen wieder zu den ionischen Inseln aber die großen Fáres (Sippen) zogen nach Peloponnes um sich mit den anderen Griechen dort zu verbünden und im Freiheitskampf, der voll in Gange war, teilzunehmen.

    http://www.epirus.de/Geschichte/souli.htm



    Hippokrates
    Bitte zeige mir mal eine Quelle eines Artikells , die weder von irgend einen Griechen , noch Serben , noch Albaner darüber geschrieben wurde

    Hier ich zeige eines

    http://www.ch-herrmann.com/suli/seit...ory/index.html


    Ja diese Albaner waren aber sehr Brutelis , die sogar ihre eigenen christlichen LAndsleute auf der Stelle hingerichtet haben

    Komisch nur das die orthodoxe Kirche in Albanien , gleichberechtigt ist , gegenüber der mehrheitlich muslimischen und katholischen Religionsgemeinschaften ist.

    Während in Griechenland nur die orthodoxe Kirche einen riesige MAcht hat und sogar in der Politik starken Einfluss besitzt

    Sie hat oft manipuliert

    Was denkst du denn?

    Die Muslime haben um ihre Gebiete und ums Überleben gekämpft , deshalb kannst du dir deine grandiosen Copy-paste Artikelln gleich in denn Müll schmeissen

    Weil sie unbegründete Betrachtungen sind und nicht wirklich die Entwicklungen der damaligen Zeit stehen

    Man wollte die Muslime in Griechenland , bzw die Osmanen aus Europa all für allemal beseitigen und wurde erreicht , selbst vor die Mulimen eures Blutes habt ihr nicht zurückgeschreckt zu ermorden , vertreiben und zwangszukonvertieren.

  2. #42
    Avatar von illyrian_eagle

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    Wenn du keine Ahnung hast, dann halt einfach mal die Fresse.
    Dass du keine Ahnung von der Geschichte hast, zeigt sich auch darin, dass du ein Foto der Büste von König Pyrros unter deinem Namen verwendest. König Pyrros hat nichts mit den Albanern zu tun.


    Muagahahahahhahahahahahhahahahaha halt die klappe ja laber mich dich. Mit dir hatt es keinen sinn zu diskutieren. Du bist ja völlig neben der Spur lass dir mal helfen. Und bring in erfahrung wer Pyrro war und wer die Arvaniten waren.


    Geh deinem Vater in den bergen Kretas helfen die schafe zu hüten.

    Ahnungslose bergziege............................

    Ach ja verwende einen namen eines Mazedoniers nicht den der hatte nichts mit euch zu tun..........................

  3. #43
    Avatar von Philippos

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    387
    Zitat Zitat von illyrian_eagle

    Ach ja verwende einen namen eines Mazedoniers nicht den der hatte nichts mit euch zu tun..........................
    Darf ich jetzt nicht einmal meinen eigenen Namen verwenden? Daß ich mich nicht mehr Mazedonier nennen darf und auf meine Identität verzichten soll, ist mir bekannt. Soll ich jetzt auch noch meinen Namen ändern?

  4. #44
    Avatar von Macedonian

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    5.739
    Wo bleibt denn unser ''Moderator''?

  5. #45
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Macedonian
    Wo bleibt denn unser ''Moderator''?
    Hier ist er, du Sackgesicht. Was gibt's?

  6. #46
    Avatar von Schiptar

    Registriert seit
    30.04.2005
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    14.116
    Zitat Zitat von Philippos
    Daß ich mich nicht mehr Mazedonier nennen darf und auf meine Identität verzichten soll, ist mir bekannt.


    PS: Don't lie, sunshine.

  7. #47

    Registriert seit
    19.03.2006
    Beiträge
    802
    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Philippos
    Daß ich mich nicht mehr Mazedonier nennen darf und auf meine Identität verzichten soll, ist mir bekannt.


    PS: Don't lie, sunshine.

  8. #48
    Avatar von Magnificient

    Registriert seit
    19.11.2005
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    2.365
    Zitat Zitat von Macedonian
    Als Türke bzw. als Angehöriger eines Volkes, dessen Kultur nicht in Europa beheimatet ist, würde ich ganz ruhig sein. Eine große Party (1683) gab es schon ...

    Pan-Europäische Grüße
    Macedonian
    Willst du mich damit etwa einschüchtern oder beeindrucken ?? Das lässt mich total kalt!


    Hör mal Kollege meine Urgroßväter liegen auf dem Balkan -
    das reicht mir!

    Und jetzt gebe ich dir einen Rat, ich bin für den Frieden, für die Versöhnung für eine Zukunft.


    Aber sollten die Griechen in Südmakedonien noch mal den selben Fehler begehen wie auf Zypern... der große Brüder schaut zu und ist stets wachsam, wenn es eine Bedrohung geben sollte. Er ist eine Garantie falls in Griechenland die Faschisten die Oberhand gewinnen sollten.


    Makrarios, ein Gottesmann, damals Führer der Zypriotischen Kirche schaut zu wie Türken umgebracht werden. Wie wirst du das vor Gottes Gericht verantworten - Was willst du das Gott erklären ?


  9. #49

    Registriert seit
    05.09.2004
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    7.890
    Was euch auch noch nicht aufgefallen ist, dass man Röcke wie in Gr. und Alb. Fustani nennt.

  10. #50
    Avatar von illyrian_eagle

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    05.10.2005
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    6.793
    Er war Epirote! (Epiroten waren und sind Griechen).

    Ej du griechischer holzkopf. Hast du schon mal was von Molosser, Chaonier usw. gehört :?: Das waren die bewohner des Epirus. Jetzt erkunde dich mal was die waren....................... . P.S. Pyrro wurde bei seinen verwandten bei dem Volksstamm der Taulantier groß. Dreimal darfst du raten was Taulantier, Chaonier und Molloser waren.................


    Ahnungsloser nar :!:

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