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die gebräuche des kanuns

Erstellt von MIC SOKOLI, 03.12.2006, 01:40 Uhr · 21 Antworten · 1.229 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.391
    per ne shqiperiné veriore e di se vriten pa pas arsytim te rendésishem.
    para lufte ne kosové jan vra me shum shqiptar mes veti se ne lufté me serbi.
    lidhja e anton qete´s ka pajtu shum shqiptar, tash apet vret shqiptari vellaun e vet, si sot ne pejé.


  2. #12
    Zitat Zitat von drenicaku
    per ne shqiperiné veriore e di se vriten pa pas arsytim te rendésishem.
    para lufte ne kosové jan vra me shum shqiptar mes veti se ne lufté me serbi.
    lidhja e anton qete´s ka pajtu shum shqiptar, tash apet vret shqiptari vellaun e vet, si sot ne pejé.

    Anton Qeta ka vdekur para luftes. Kur kan smundet aj me i pajtu ma.

  3. #13

    Registriert seit
    23.06.2006
    Beiträge
    517
    Sehr geehrter Herr SPQR

    Ich habe das Buch der zerrisene Apirl auch gelsen, klein aber fein :wink:

    In meiner Umgebung halten sich viele noch am Kanun, leider assozieren die meisten den Kanun mit der Blutrache was nur ein kleiner Burchtiel ist.

    Der Kanun lebt unter den ALbanern immernoch auch wenn diese es nicht realisieren.

    Beispiele:

    Bei Schulden,

    Der Schuldner wird nicht gedrängt die Schulden zurückzu zahlen, es ist respektlos den Schuldner darauf aufmerksam zu machen dass er Schulden hatt. Der Schuldner muss die Hilfe anerkennen respetieren und schätzen.
    Man draf dem Schuldner die Schulden nicht zurückerstatten wen er dadurch in bedrägnis kommt, mann muss/soll warten bs der SChuldner in einer sicheren finazielen Lage ist danach darf man die SChulden zurückerstatten.

    Diese Regelung ist kein Recht mehr sondern ein normales Verhalten in der albanischen Gesellschaft.

    Besuch

    Der Besucher ist stehts mit freudlichkeit und respekt zu empfangen, sowie der Besucher hatt auch der Empfänger pflichten die er nachgehen muss.
    Es ist eine sehr grosse Schande wenn der Besucher fragen muss ob er ein Glas wasser darf oder ob es etwas zu essen giebt.
    Was der Hausherr isst, isst auch der Besucher.






    hier noch eine Auflistung über den Kanun, was alles gereglt wird:

    DER KANUN

    1. Buch: Die Kirche

    Der Machtkreis der Kirche, die Gräber, die Gründe, der Besitz der Kirche, der Pfarrer, der Pfarrdiener und die Arbeiter der Kirche
    Der Machtkreis der Kirche
    Die Gräber
    Güter und Besitz der Kirche
    Der Pfarrer
    Die Diener der Kirche
    Die Arbeiterschaft der Kirche

    Die Strafgerichtsbarkeit
    Die Verhängung der Strafe
    Die Bestimmung der Strafe nach der Art der Schuld
    2. Buch: Die Familie

    Die Familie als solche
    Begriff der Familie
    Rechte und Pflichten des Herrn des Hauses
    Rechte und Pflichten der Frau des Hauses
    Rechte und Pflichten der Hausbewohner

    Die Familie als Teil des Dorfes und Banners (Stammes)
    Das Recht der Familie
    Verbindlichkeit der Familie

    Die Bediensteten
    3. Buch: Die Heirat

    Begriff und Arten der Ehe

    Rechte und Pflichten hinsichtlich der Heirat
    Das Recht des Jünglings und des Mädchens
    Die Pflichten des Mannes und der Frau
    Das Recht des verwitweten Mannes, der verwitweten Frau

    Die Vermittlung, das Verlöbnis
    Die Vermittlung
    Das Verlöbnis
    Das Zeichen
    Die Bindung der Treue ("Der Tag des Zeichens")
    Der Preis, der für die Braut gegeben wurde und der heute gegeben wird
    Das Erbe der albanischen Frau
    4. Buch: Die Hochzeit

    Die Hochzeit
    Zubereitung der Hochzeit nach dem Kanun
    Die Führung des Hochzeitsgeleites
    Zusammensetzung und Weg des Hochzeitsgeleites
    Die Hochzeit im Hause der Braut

    Tod der Brautleute
    Das Gesetz des Bräutigams
    Der Tod der Braut

    Wirkungen der Ehe
    "Die Frau fällt nicht ins Blut, die Frau läßt ihr Blut bei den Eltern"
    "Die Frau gilt als anvertraut für ihren Unterhalt"
    Die verwitwete Frau
    Die abgeschnittene Quaste
    Die Frau ohne Ehe

    Stellung der Familienmitglieder
    Die Eltern, der Vater, die Mutter, das Kind
    Stellung des Mannes und Vaters
    Stellung der Frau und Mutter
    Stellung der Kinder
    Recht der Erstgeburt

    Die Teilung
    5. Buch: Die Erbschaft

    Intestaterbrecht

    Die Legate, Testamente
    Vermächtnisse zugunsten der Kirche
    Recht desjenigen, dessen Geschlecht erlischt
    Das Recht der Vetternschaft
    6. Buch: Haus, Vieh und Landgut

    Das Haus und sein Umkreis

    Das lebende Vieh
    Der Hirte
    Der Leithammel oder Leitwidder
    Das "zur Hälfte" gegebene Vieh
    Das Kopfrind (Hauptrind)
    Das Vieh "mit Verantwortung"
    Sauen "zur Hälfte"
    Die Hütte des Hundes
    Der Pflugochse
    Die Bienen

    Die Landgüter
    Das Hausgut
    Jemanden im Dorf zum Bruder machen
    Das Gemeindegut

    Die Grenze
    "Die Grenzen der Grundstücke sind unbeweglich"
    Die durch das Blut gewonnene Grenze
    Die durch den Gewichtstein gewonnene Grenze
    Die durch die Axt bezeichnete Grenze

    Die Straßen
    Die Dorfstraße
    Die Landstraße (Hauptstraße)
    Die Sackgasse

    Die Stammesweide

    Die Arbeit
    "Die Arbeit rückt den Durchlaß"
    Der Lohnbauer
    Der Schmied
    Die Mühle
    Das Mühlwasser, der Mühlbach
    Die Bewässerung
    Das Wassergeld der Mühle

    Die Jagd
    Allgemeines
    Das nach der Spur verfolgte Wild

    Die Fischerei
    Allgemeines
    Der Fischfang mit Korb oder Kanne
    Der Fischfang mit Pulver
    Der Fischfang mit Gift
    7. Buch: Der Handel

    Allgemeines

    Der Handel mit Erde (Grundstücken)
    Allgemeines
    Die mit Bedingungen gekaufte Erde

    Der Handel mit Waffe und Pferd

    Die Preise im Kanun

    Der gezahlte Reisende (Bote)

    Die Sache für die Sache

    Das Darlehen
    Allgemeines: Zins und Pfand
    Die Frist

    Die Abmachung, das Geschenk

    Das Wort des Mundes
    Das Wort
    Der Ableugner
    Der Eid
    Der Eid auf den Stein und der Eid auf Kreuz und Evangelium
    Wer wird den Eid leisten?
    "Der Eid nimmt die eigene Sache"
    Der Eid an der Türe
    Der Eid auf das Haupt der Söhne
    Der Eid mit "Ich weiß nicht"
    Buße für den Meineid
    8. Buch: Die Ehre

    Die persönliche Ehre

    Die gemeinsame Ehre
    Der Freund
    Të premt e mikut (Schädigung des Freundes)
    Das Benehmen des Hausherrn gegen den Freund im Hause
    Die Vermittlung
    Die Bürgschaft

    Das Blut und die Verwandtschaft, die Bruderschaft und Patenschaft im Kanun der Berge
    Die Geschlechterfolge
    Der Stammbaum des Blutes, der Stammbaum der Milch, der Neffe aus dem Blute, der Tochterneffe
    Die Bruderschaft
    Die Patenschaft
    Die Ehepatenschaft
    Die Patenschaft der Haare
    Vorgehen nach dem Kanun beim Schneiden der Haare
    9. Buch: Die Schäden

    Allgemeines

    Das schädigende Schwein

    Die gestellte Falle, die im Garten gelegte Schlinge
    10. Buch: Der Kanun gegen das Verbrechen

    Der Helfershelfer und Hehler

    Der Diebstahl
    Allgemeines
    Der Raub
    Die Raubesbeute
    Die schändliche Schuld
    Das Zwei-für-Eins
    Das Recht des Besitzers des gestohlenen Viehes und Gutes

    Der Mord
    Der Hinterhalt
    Der Täter
    Der Friedensbringer
    Der Gottesfriede
    Der Gottesfriede für Vieh und Hirten
    Das Blut
    Das Blut geht mit dem Finger
    "Blut bleibt für Blut"
    "Blut sei nicht für eine Schuld"
    "Das Blut wird niemals (dient nicht zur) Buße"
    Das Blut für die schlechte Tat
    Der unbeabsichtigte Totschlag
    Der Totschlag mit Bürgschaft
    Die Büchse verfolgt den Bluttäter
    Wer sich selbst tötet, verliert sein Blut
    Die Vermittlung des Blutes
    Die Versöhnung des Blutes
    Die Bürgen des Blutes
    Die Bürgen des Geldes für das Blut
    Das Mahl des versöhnten Blutes
    Das Kreuz an der Türe
    Die Blutsbruderschaft, das Bluttrinken
    11. Buch: Der Altenrat

    Recht und Pflicht der Ältesten

    Die Pfänder

    Die Berufung

    Die Eideshelfer

    Der geheime Ankläger

    Der Angeberlohn

    Die Anklageempfänger

    Die Männer der albanischen Berge in der Beratung

    Ort der Beratung

    Das Haus Gjonmarkaj

    Die Sippenhäupter

    Die Dorfältesten

    Die Überältesten

    Die Bußeinnehmer

    Die Stimme des Volkes beim Gericht

    Das Ausschellen

    Das Feuer (Verbrennen), das Verwüsten und Hinrichten

    Der Abgesandte

    Der Bote
    12. Buch: Befreiungen und Ausnahmen

    Teilhaber der Ausnahmen

    Der Tod

  4. #14

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    HIer ist der Kanun, mit allen Regelungen

    http://www.elsie.de/pdf/B2001DerKanun.pdf

  5. #15

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    Die Blutrache (gjak, gjakmarrje)
    wird, anders als die
    Todesstrafe, die von der Gemeinschaft wegen Delikten, die die
    Gemeinschaft als solche bedrohen, von der Familie (der
    patrilinearen Verwandtschaft) des Geschädigten innerhalb der
    Regeln des Kanun vollstreckt. Sie betrifft nur Männer; auf Frauen
    und Kinder darf ebensowenig wie auf Vieh und Häuser geschossen werden (§§ 835-836). Der Ausführende eines
    Anschlags, ebenso der Anstifter, meist auch die Mittäter fallen
    unter die Blutrache (§§ 822-842). Bei Tötungen wird zwischen
    Mord und unbeabsichtigter (fahrlässiger) Tötung unterschieden;
    letztere ist straflos (§§ 932-938).
    Der Mörder (dorëras) muss die Familie des Opfers
    informieren, damit kein falscher Verdacht aufkommt, und für den
    Transport des Toten zu dessen Familie sorgen. Auf keinen Fall
    darf er dessen Waffe stehlen; wenn er sie zum Beweis seiner Tat
    mitnimmt, muss er sie der Familie des Opfers schicken38. Er muss
    durch Vermittler zunächst einen 24stündigen Waffenstillstand
    (besë) erwirken und an der Beerdigung seines Opfers teilnehmen;
    die Familie kann noch einen weiteren 30tägigen Waffenstillstand
    gewähren, muss es aber nicht. Gelingt es der Familie des Opfers,
    den Mörder, ohne dass eine besë gewährt wurde, binnen 24
    Stunden zu töten, gilt dies als vollzogene Blutrache, danach
    eröffnet die Tötung des Mörders eine neue Blutrache (§§ 843-
    873). Außerdem muss an das Banner eine hohe Geldstrafe von
    3000 Grosh, 100 Schafen und einem halben oder ganzen Ochsen
    gezahlt werden, für Verwundungen die Hälfte (§§ 892-895), in der
    Mirdita zusätzlich noch 500 Grosh an die Gjonmarkaj. In der
    ursprünglichen Form des Kanun richtete sich die Rache nur gegen
    den tatsächlichen Mörder, später gegen jeden männlichen
    Verwandten (§§ 898-900). Auch die Tötung in Selbstverteidigung,
    zur Abwehr eines Raubes, einer Brandstiftung oder wegen einer
    Beleidigung zieht Blutrache nach sich, obwohl die Ehre es häufig
    verlangt, zur Waffe zu greifen (§§ 909-915). Die eigene Frau und
    ihren Liebhaber darf man nur in flagranti mit einem einzigen
    Schuss töten, ohne Blutrache auf sich zu ziehen; sonst ist der Stamm, das Dorf oder das Banner verpflichtet, die Ehebrecher
    hinzurichten (§§ 920-931).
    Selbst Tötungen innerhalb der Familie sind genau
    geregelt: Selbstmord und Tötung des Sohnes durch den Vater sind
    straffrei, für Brudermord ist nur die Geldstrafe zu zahlen, weil
    keine andere Familie da ist, bei der man das Blut nehmen könnte;
    auf Vatermord steht die Todesstrafe, weil er die maximale
    Verletzung des patriarchalen Systems darstellt; Tötung des
    Ehepartners oder der Mutter löst Blutrache mit der Familie der
    Ermordeten aus (§§ 958-964).
    Versöhnungen können durch Vermittler (shkues) und
    Bürgen (dorzân) oder im Rahmen einer Generalamnestie (dies
    meist im Kriegsfall) zustandekommen (§§ 965-990). Die
    langwierigen Vermittlungsverfahren, die durch die Familie des
    zuletzt Ermordeten beliebig abgebrochen werden können, enden
    im Erfolgsfall mit einer Blutsbrüderschaft, die auch Heiraten im
    Wege stehen (§§ 988-990). Es gibt Spezialisten für das
    Gewohnheitsrecht in Kosovo und in Nordalbanien, die sich seit
    Jahrzehnten hauptsächlich mit der Aussöhnung verfeindeter
    Familien befassen.
    Es bleibt die Frage, warum es die Blutrache nicht beim
    Talionsprinzip belässt und die ursprüngliche Tötung nicht mit
    einer weiteren Tötung tilgt und so die Affäre beendet, sondern zu
    einem “Pingpongspiel” ausartet, das sich über viele Generationen
    hinzieht. Der ungarische Geograph und Ethnograph Baron Nopcsa
    untersuchte Gemeindestatistiken der Jahrhundertwende und führte
    23-42% aller Todesfälle bei Männern auf Mord zurück. Der Grund
    dürfte darin liegen, dass die Blutrache mehr ist als bloße
    Rechtspflege - denn wenn die Gesellschaft der nordalbanischen
    Berge sich für eine Reihe von Verstößen Institutionen,
    Verfahrensweisen und Sanktionen geschaffen hat, hätte sie dies im
    Prinzip auch für alle Tötungsdelikte tun können. Karl Kaser
    ordnet sicher zu Recht die Blutrache in den Ahnenkult ein: Die Seele des Ermordeten kann erst dann Ruhe finden, wenn sein Tod
    gerächt wurde39.

  6. #16
    Avatar von illyrian_eagle

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    Gjonmarkaj befragte.
    Bist du etwa ein Gjonmarkaj...........................

    Was für ein Fis bist du Thaq oder Shala................

  7. #17

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    Zitat Zitat von illyrian_eagle
    Gjonmarkaj befragte.
    Bist du etwa ein Gjonmarkaj...........................

    Was für ein Fis bist du Thaq oder Shala................

    Fragen Sie mich das?

    Ich bin ein Thac

  8. #18
    Avatar von illyrian_eagle

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    Fragen Sie mich das?

    Ich bin ein Thac
    den lieben athleti alias dukagjinak..................

    Mmmmmm ein Thac also kommen sie aus Dukagjin...........

    Aßerdem kanst du mich duzen ist besser........... 8)

  9. #19
    Zitat Zitat von illyrian_eagle
    Fragen Sie mich das?

    Ich bin ein Thac
    den lieben athleti alias dukagjinak..................

    Mmmmmm ein Thac also kommen sie aus Dukagjin...........

    Aßerdem kanst du mich duzen ist besser........... 8)
    Ah söö. Kein Gjonmarkaj, kein Thac, kein Shala, sondern ein Kqiraj, ... ein sehr sehr kleiner Stamm im gegensatzt zu zum beispiel Berisha ect.

  10. #20

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    une jam i fisit Kryezi.
    8)

    wie ich gelesen habe ist das ein untergeordneter stamm....

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