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Gemeinsame Wurzeln der Türken und Ungarn

Erstellt von Popeye, 01.03.2008, 16:17 Uhr · 163 Antworten · 57.213 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Szekely

    Registriert seit
    21.09.2006
    Beiträge
    72
    Zitat Zitat von delije1984 Beitrag anzeigen
    hier hab eins gefunden....heist das murat?
    LOL, nein, das heisst Vergangenheit

  2. #12
    Popeye
    Ließ doch erstmal diesen Text, bevor du was schreibst...:

  3. #13
    Popeye
    Etwas zur Sprachverwandschaft ( ungarisch-türkisch ) :

    Mutter:
    Türkisch: Anne
    Ungarisch: Anya

    Vater:
    Türkisch: Ata ( Baba )
    Ungarisch: Apa

    Baby:
    Türkisch: Bebek
    Ungarisch: Baba

    Messer:
    Türkisch: Bicak
    Ungarisch: Bicska

    Wolle:
    Türkisch: Pamuk ( soweit ich weiß )
    Ungarisch: Pamuk


    Was fehlt..?
    Ungarisch:
    Na mi hiányzik?

    Türkisch:
    Ne mi eksik?


    Apfel:
    Türkisch: Elma
    Ungarisch: Alma


    Ein weiteres Beispiel:
    Ich habe einen kleinen Apfel in meiner Tasche.

    Türkisch:
    Cebimde çok küçük elma var

    Ungarisch:
    Zsebemben sok kicsi alma van

    Deutsch: Ungar / Ungarn
    Türkisch: Macar / Macaristan
    Ungarisch: Magyar / Magyarorszjg

    Blau: ( die Farbe )
    Türkisch: Kök
    Ungarisch: Kék

    Die Alttürken werden heute als Köktürken beziehungsweise als Göktürken (Eigenbezeichnung: Köktürkler beziehungsweise Göktürkler) bezeichnet. Das alttürkische Kök beziehungsweise das neutürkische Gök bedeutet eigentlich "Blau" oder auch "Himmel".

    Ich denke, daß sagt schon genug aus...

  4. #14
    Avatar von BigBaba

    Registriert seit
    03.08.2006
    Beiträge
    2.319
    Zitat Zitat von Szekely Beitrag anzeigen
    LOL, was für ein Schwachsinn. Unsere Sprache ähnelt sich etwa so wie die Albanische mit der Serbischen, also fast garnicht, ich weiss nicht was ihr mit uns wollt, wir sind nicht gleich wie ihr, weder ähneln wir euch.

    Hier unsere Mädels


    und eure


    muahahaha

  5. #15
    Avatar von Koma

    Registriert seit
    01.01.2007
    Beiträge
    21.136
    der janitschar übertreibt ja wieder,

    die beispiele sind echt schlecht

    wir kroaten sagen zu ungarn madjarska und das beispiel mit dem baby ist echt scheisse

    oder ata u nd apa zu vergleichen ist genauso unsinn da ist ja papa ähnlicher

    ...

  6. #16
    Avatar von Szekely

    Registriert seit
    21.09.2006
    Beiträge
    72
    Zitat Zitat von Aruna Dindane Beitrag anzeigen
    der janitschar übertreibt ja wieder,

    die beispiele sind echt schlecht

    wir kroaten sagen zu ungarn madjarska und das beispiel mit dem baby ist echt scheisse

    oder ata u nd apa zu vergleichen ist genauso unsinn da ist ja papa ähnlicher

    ...
    Dito. Das sind Wörter die in fast jeder Sprache gleich sind, deshalb ist der Vergleich sehr irrelevant.

  7. #17

    Registriert seit
    04.04.2008
    Beiträge
    11
    Zitat Zitat von Turkish Red Beret Beitrag anzeigen
    WER POSTEN WILL ! BITTE ERST LESEN ! NACHDENKEN ! DANN POSTEN !
    NICHT POSTEN, WENN MAN NICHT GELESEN HAT!



    Die Ungarn (Magyaren) sind eigentlich ein finnisch-ugrischer Stammesverband (Finnen, Esten, Karelier und Samen sind die anderen Hauptvertreter). Sind aber permanent südlich gewandert (wenn man das finno-ugrische Hauptsiedlungsgebiet Nord-Nordwestlich des Ural annimmt). Auf ihrer südlichen Wanderroute sind diese Stämme zumeist mit hunnisch-türkischen Stämmen in Kontakt gekommen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Magyaren dadurch von der (für die finno-ugrier typischen) Rentierzucht zur Pferdezucht übergegangen sind.


    Der hunnisch-türkische Einschlag zeigt sich besonders in der Bezeichnung "Ungar". Dieser Name führt sich vom bolgaro-türkisch "Onogur" her. "On" bedeutet "zehn" und "Ogur" soviel wie "Stamm" (möglich ist auch "Sohn"). Auch die Endung -er bzw -ar in "Magyer" bzw. "Magyar" wird auf die türkische Sprache zurückgeführt. "Er" (sprich: "Är") bedeutet im türkischen "Mann". In Westeuropa sprach man "Onogur" einfach "Hunngar" aus. Auch in der (gar nicht mal so falschen) Annahme das es sich um Nachkommen der alten Hunnen handelt.

    Ein Teil der Bolgar-Türken wanderte ebenfalls (von ihrer uralischen Heimat) nach Osteuropa (Balkan) aus. Dort bedrohten sie, genau wie die Ungarn, lange Zeit die christlichen Großstaaten (in diesem Fall Ostrom/Byzanz). Wurden jedoch, synchron zur Christianisierung, slawisiert. Interessant düfte sein, dass die (slawisierten) Bulgaren, im Gegensatz zu den meisten slawischen Stämmen, nicht die Farben blau-weiß-rot in ihrer Fahne tragen. Genau wie bei den Ungarn, trägt die bulgarische Fahne die Farben grün-weiß-rot. Und auch Nachfahren der im uralischen Raum verbliebenen Bulgaren (die ihre türkische Identität bewahrten), das heutige Tatarstan ("Tatar" ist freilich eine spätere Namensgebung und gründet eigentlich auf einen mongolischen Stammesnamen), führen die Farben grün-weiß-rot.

    Zwischen 300-600 n. Chr., als die Magyaren "turkisiert" wurden, wurde der eurasische Raum von den Turkvölkern dominiert. Angefangen von den "Attila-Hunnen", über die Awaren bis zu Petschenegen und Kumanen. Schließlich werden im europäischen Frühmittelalter, also schon auf dem heutigen Territorium Ungarns, nochmals einige kumanische Stämme (Türken) in das Königreich Ungarn aufgenommen. Interessant wäre die Frage, warum ausgerechnet die Magyaren es geschafft haben in Osteuropa (als ethnisches Element) zu überleben? Schließlich wurden Hunnen, Awaren und Bulgaren (auf dem Balkan slawisierte Wolga-Bulgaren/Türken) vollständig assimiliert.

    Kulturell wurden die Ungarn also stark turkisiert. Das änderte sich erst langsam mit ihrer Landnahme in Osteuropa, besonders mit der Christianisierung. Zunächst aber hatten die ungarischen Stämme die geographischen und politischen Positionen der Awaren (ebenfalls ein mittelasiatisches Steppenreitervolk, stark turkisiert jedoch möglicherweise indoeuropäisch-iranischen Ursprungs) übernommen und wohl auch die Reste der awarischen Ethnie absorbiert. 803 wurden die Awaren endgültig von den Franken geschlagen und das Awarische Reich zerfiel.

    Etwa von 800-955 n. Chr. galten die Magyaren als Todfeinde der Christenheit. Aus der heutigen Ungarischen Ebene und Siebenbürgen fielen sie immer wieder in Böhmen-Mähren, Bayern, Thüringen, Sachsen und Schwaben ein. Diese Kriegszüge der Magyaren waren jedoch nicht auf Landnahme sondern Beute und Tribut ausgerichtet.

    933 werden die Magyaren bei Riethgen (auch Riedchen,Weißensee/Thüringen) geschlagen. Stoßen aber 937 tief nach Frankreich vor. 938 wird nochmals Sachsen geplündert und verwüstet. 955 erleiden die Magyaren auf dem Lechfeld eine schwere Niederlage gegen ein christliches Heer das von Otto dem Großen geführt wurde. Nach 955 werden die Magyaren christianisiert und werden seßhaft. Auch können sie slawische Stämme assimilieren und gehen somit sprachlich-ethnisch (wie z.B. die Bulgaren) nicht im "slawischen Meer" auf.


    (C)oyote



    Finno-Ugrische Sprachfamilie:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Finno-Ugrisch

    Magyaren stürmen Bayern - Arnulf der Böse und die Magyaren:

    http://steppenreiter.de/ungarn_in_bayern.htm

    Zur Magyarisierungspolitik in Ungarn Ende 19. Anfang 20. Jahrhundert:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Magyarisierung

    http://www.ungarndeutsche.de/madjari...istorisch.html


    Wer die Enstehungsgeschichte der Magyaren / Ungarn aus Büchern lernt der weiß auch das die Türken wirklich unsere verwandten sind..
    Wir waren mit den Hunen brüder, die aus Magyaren, Turkvölkern usw. bestanden.
    Wie ich schon in einem anderen thema erwähnt hatte besteht unsere Sprache noch heute bis zu 80% Alttürkisch, jedoch kann man das nicht mehr richtig mit dem heutigen Türkisch vergleichen da sich auch das verändert hat (eigene Dialekte...)


    Eins ist 100% klar, wir sind keine slawn aber auch auf keinen fall germanen!

    Mehr braucht man dazu nicht mehr sagen...

  8. #18
    Avatar von Chechen

    Registriert seit
    15.03.2009
    Beiträge
    1.507
    von diesen alten wurzeln hatte mir mal eine ungarnerin erzählt, ich wollte es erst nicht für möglich halten. ich versteh zwar nicht viel ungarisch, wenn man bedenkt, dass türkisch als eine der schwersten sprachen der welt gilt, so muß ich sagen, dass die aussprache der ungarischen wörter einem türken schon absolut leicht fällt.

    diese beispiele habe ich schon von einigen pan-turanisten aus ungarn gelesen:

    türkisch: cebimden cok kücük elma var
    ungarisch: zsebemben sok kicsi alma van

    die axt

    türkisch: balta
    ungarisch: balta

    mutter

    türkisch: ana
    ungarisch: anya


  9. #19
    ökörtilos
    Zitat Zitat von El Mero Mero Beitrag anzeigen
    von diesen alten wurzeln hatte mir mal eine ungarnerin erzählt, ich wollte es erst nicht für möglich halten. ich versteh zwar nicht viel ungarisch, wenn man bedenkt, dass türkisch als eine der schwersten sprachen der welt gilt, so muß ich sagen, dass die aussprache der ungarischen wörter einem türken schon absolut leicht fällt.

    diese beispiele habe ich schon von einigen pan-turanisten aus ungarn gelesen:

    türkisch: cebimden cok kücük elma var
    ungarisch: zsebemben sok kicsi alma van

    die axt

    türkisch: balta
    ungarisch: balta

    mutter

    türkisch: ana
    ungarisch: anya


    Ja-ist schon was dran.Auch umgekehrt kann jemand der ungarisch spricht das türkische sehr gut ausprechen.
    Das Butter auf japanisch auch Vaj bedutet hätte ich allerdings nicht gedacht........
    Warum ist dieser Popeye eigentlich gesperrt?

  10. #20
    Magic
    Zitat Zitat von El Mero Mero Beitrag anzeigen
    von diesen alten wurzeln hatte mir mal eine ungarnerin erzählt, ich wollte es erst nicht für möglich halten. ich versteh zwar nicht viel ungarisch, wenn man bedenkt, dass türkisch als eine der schwersten sprachen der welt gilt, so muß ich sagen, dass die aussprache der ungarischen wörter einem türken schon absolut leicht fällt.

    diese beispiele habe ich schon von einigen pan-turanisten aus ungarn gelesen:

    türkisch: cebimden cok kücük elma var
    ungarisch: zsebemben sok kicsi alma van

    die axt

    türkisch: balta
    ungarisch: balta

    mutter

    türkisch: ana
    ungarisch: anya

    Türkisch ist eine der leichtesten Sprachen der Welt und nicht eine der schwersten,es ist ganz leicht zu erlernen,da gibt es hunderte sprachen die schwieriger sind

    Zu den Ungarn,die sind zum größten teil slawisch und genetisch nicht mit den Türken verwandt

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