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Geschichte und Ende der Juden in Serbien

Erstellt von MIC SOKOLI, 30.11.2004, 13:53 Uhr · 96 Antworten · 7.978 Aufrufe

  1. #31
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Metkovic
    Shalom


    [web:345084626b]http://www.b92.net/info/vesti/index.php?yyyy=2005&mm=03&dd=22&nav_id=164838[/web:345084626b]

    22. mart 2005

    -----

    Alle 5 Urheber 2 Tage später von der Polizei ausfindig gemacht, festgenommen und nachher Verurteilt. So viel zu "Serbischem" Antisemitismus.

  2. #32

    Registriert seit
    09.09.2005
    Beiträge
    1.620
    Resümee;

    Lucky, geht es hier um Albaner oder doch um die Juden? Kannst Du mir sagen, wie viele Juden schon durch diesen „serbischen Chauvinismus“ ums Leben gekommen sind oder „zumindest“ physischer Gewalt ausgesetzt waren?
    Ein wirklich niederträchtiger Versuch von „Herrn Grimm“ die Albaner mit dem Holocaust zu implementieren, findest Du nicht auch?!

  3. #33
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von Befehl223
    Resümee;

    Lucky, geht es hier um Albaner oder doch um die Juden? Kannst Du mir sagen, wie viele Juden schon durch diesen „serbischen Chauvinismus“ ums Leben gekommen sind oder „zumindest“ physischer Gewalt ausgesetzt waren?
    Hast du den Artikel gelesen!?

  4. #34

    Registriert seit
    18.07.2004
    Beiträge
    9.182
    Epilog: Antisemitismus ohne Juden in Serbien?

    Jugoslawien hat im Zweiten Weltkrieg 1,7 Millionen Todesopfer gebracht, darunter 82 Prozent (in Serbien 85 Prozent) der 82.000 Juden, die nach jüngsten Angaben der jüdischen Gemeinden im alten Königreich gelebt haben. Von den wenigen Überlebenden sind 1948 schätzungsweise 8.000 in den (gerade geschaffenen) Staat Israel übergesiedelt. Das war im Prinzip problemlos möglich, da sich das UN-Gründungsmitglied Jugoslawien hierbei keine Blöße geben wollte, war im Detail aber an den Verzicht auf den „immobilen“ Besitz (Land, Grundstücke und Bauten) und die Staatsbürgerschaft des Ausreisewilligen gebunden.

    Eine letzte Ausreisewelle folgte eingangs der 1990-er Jahre, als Jugoslawien zerbrach und in fast allen Nachfolgestaaten blutige Kriege tobten. So sind beispielsweise im Krieg in Bosnien-Hercegovina (1992-1995) 1.077 Juden nach Serbien geflohen, von wo sie zumeist in andere Länder weitergingen; Ende 2003 lebten in Belgrad noch 239 bosnische Juden.
    Èedomir Prlinèeviæ.
    Èedomir Prlinèeviæ.
    1999 wurden die wenigen Juden, die im Kosovo lebten, nahezu gänzlich von den dortigen Albanern vertrieben. Damit setzten die Kosovo-Albaner gegenwärtig das Werk der SS fort, die im April 1942 die Juden von Mitrovica und Prishtina, zusammen schätzungsweise 150, nach Belgrad deportierte und dort umbrachte. Später kam einige zurück und bildeten in Prishtina eine jüdische Gemeinde von rund 100 Mitgliedern, die von Čedomir Prlinčević (Bild) geführt wurde. Seit 1999 gibt es in der kosovarischen Hauptstadt keinen einzigen Juden mehr, und ihr gesamter Besitz wurde von Albanern geraubt.[13] So wurde es in den Medien berichtet, wozu Aleksandar Lebl präzisierend bemerkte: „Die Juden aus Prishtina durften einen Teil ihres Besitzes mitnehmen; gegenwärtig werden ihnen ihre Immobilien zurückgegeben, die sie (falls sie nicht zurückkehren) verkaufen oder dem staatlichen Aufkauf anbieten können“.

    Es ist schwer, zum Leben der Juden in Serbien und auf dem ganzen Balkan exakte Zahlen zu ermitteln. Beispielsweise waren im Kosovo einige Juden durch familiäre Bande mit Albanern verbunden und haben sich bei Volkszählungen nicht mehr als Juden deklariert. Sie taten es erst dann wieder, als sie nach 1999 von Albanern vertrieben wurden. Genauere Angaben, aus denen wenigstens ein Überblick über die Situation nach dem Krieg zu entnehmen war, lieferte die Volkszählung vom 15.März 1948, nach welcher Jugoslawien genau 15.772.107 Einwohner zählte.[14] Zu den Juden wurden folgende Zahlen ermittelt:
    Region Zahl

    Jugoslawien total


    6.861

    Serbien


    4.649

    Kroatien


    712

    Slowenien


    25

    Bosnien


    1.147

    Makedonien


    319

    Montenegro


    9

    Aber auch wenn es keinen einzigen Juden mehr in Serbien gäbe, könnte dort sehr wohl Antisemitismus auftreten. Antisemitismus kommt sehr gut ohne Juden aus – je weniger Juden es gibt, die die hirnverbrannten Behauptungen der Antisemiten durch gelebte Mitbürgerlichkeit widerlegen könnten, desto besser! Nach diesem Prinzip verfährt etwa der kroatische Antisemitismus, der vermutlich nicht nur der „lebendigste“ im gegenwärtigen Europa ist, sondern auch einen Großteil der Gründungsideologie der gegenwärtigen Republik Kroatien ausmachte. Diese ist das Werk des Kriegsverbrechers Franjo Tudjman (1922-1999). Dieser war nicht nur „glücklich, daß meine Frau keine Serbin oder Jüdin ist“, verfasste nicht nur antisemitische Pamphlete nach „Stürmer“-Manier[15], er hat seinen „Staat“ exakt dem faschistischen NDH nachgebildet, den er als „die Erfüllung der historischen Sehnsüchte aller Kroaten“ pries.

    Gemessen an solchen „Vorbildern“, ist Serbien nichts vorzuwerfen. Zu konstatieren ist höchstens eine Geistesverwirrung sui generis, die jedoch erklärbar ist: Die serbischen Juden sind – ohne ihr Zutun, ja nicht einmal persönlich betroffen – durch politische Entschlüsse wechselnder Belgrader Regime „ins Gerede“ gekommen, was sie misstrauisch und vorsichtig gemacht hat. Den ersten dieser Entschlüsse traf Tito 1967, als er die diplomatischen Beziehungen zu Israel, das gerade die zum Judenmord größten Ausmaßes entschlossenen Araber glänzend besiegt hatte, abbrach. Zweieinhalb Jahrzehnte später probierte der Belgrader Diktator Slobodan Milošević das Gegenteil: Von Embargos der internationalen Gemeinschaft bedrängt, versuchte der serbische Warlord, durch demonstrativ projüdische Aktionen das Wohlwollen amerikanischer Juden zu gewinnen. Damals schossen „Serbisch-jüdische Freundschaftsgesellschaften“ (Društva srpsko-jevrejskog prijateljstva) förmlich aus dem Boden. Auf dem Papier bestehen diese Gesellschaften immer noch, tatsächlich sind sie längst verschieden. Aber den bleibenden Schaden davon hatten die wenigen Juden, die in Serbien noch lebten.

    Titos und Miloševićs konträre Schachzüge hatten einen identischen Effekt – bei manchen Serben den Eindruck zu erwecken, Juden seien „etwas Besonderes“. Und es blieb den Einzelnen überlassen, diese scheinbare jüdische Singularität auf ihre Weise zu interpretieren und zu instrumentalisieren. Dafür boten sich zwei Lesarten an. Die eine besagte, daß die Juden, exakt wie die Serben, ein auserwähltes und „himmlisches Volk“ seien. Das Postulat von den Serben als „himmlischem Volk“ (nebeski narod) ist – seit der (angeblich) verloren und tatsächlich nie stattgehabten „Schlacht auf dem Amselfeld“ von 1389 – fester Bestandteil der Theologie der Serbischen Orthodoxen Kirche (SPC), und eine solche nationalistisch-mystische Identifikation konnte den Juden natürlich nicht gefallen. Genauso wenig gefiel ihnen die zweite Lesart von den Juden als den Drahtziehern und Finanziers einer „jüdisch-freimaurerischen Verschwörung“ gegen „das serbische Volk“, die auch hinter der NATO-Aktion um das Kosovo von 1999 steckten.

    Das mentale Grundproblem der Serben ist seit Jahrhunderten und nach zahllosen verlorenen Kämpfen ihr Image als „Volk, das seine Niederlagen feiert“. Sie schufen kompensatorische ethnokulturelle („himmlisches Volk“ nach dem Verlust des irdischen Reichs) und nationalreligiöse Ideologien („Kreuzesfeier“ als Ausdruck eines horizontalen „Bandes um alle Serben“ und eines vertikalen Direktbezugs zu Gott) zur Selbstbestätigung. Diese konnten sie nicht nur niemandem vermitteln (und werden deshalb seit langen Zeiten als „Störenfriede“ empfunden und angeklagt) – sie müssen zudem damit leben, daß nationalistische Narren wie Dobrica Ćosić („Vater der Nation“) mit autodestruktiven Slogans wie „Serbien gewinnt im Krieg und verliert im Frieden“ einer mentalen Bankrotterklärung Vorschub leisten. Serbien hat noch niemals allein einen Krieg gewonnen und in noch keinem Frieden etwas verloren. Und vielleicht oder gewiß ist es einer Aufgabe der Juden in Serbien, Die Serben über diesen Grundfehler ihrer Existenz aufzuklären – und das gesamte Ausland über die eigentliche Natur der Serben.
    Antisemitische Graffitis in Serbien.
    Antisemitische Graffitis in Serbien.
    Wer sucht, der findet – in Serbien antisemitische Äußerungen, Publikationen, Organisationen, Graffitis etc. Dazu anonyme Briefe und telefonische Drohungen, besorgte Berichte von Helsinki-Komitees und anderes mehr. Repräsentativ für die Serben ist es nicht, aber kann es gefährlich werden? Aca Singer, Präsident der jüdischen Gemeinden in Serbien, registrierte derartiges eher verwundert: „Für das soziale und politische Leben des Landes sind wir so bedeutungslos, daß es uns überrascht, überhaupt zur Zielscheibe von Druck und Angriffen geworden zu sein“. Der Verband jüdischer Gemeinden in Serbien und Montenegro hat seit langem eine „Kommission zur Beobachtung des Antisemitismus“ (Komisija za praćenje antisemitizma) gebildet, die von dem Belgrader Aleksandar Lebl geleitet wird und gelegentlich, d.h. ohne formale Abmachung mit dem Belgrader „Zentrum für Menschenrechte“ unter Vojin Dimitrijević kooperiert.

    Anfang 2004 erschien in Belgrad eine Report mit demographischen Angaben zu den Angehörigen der 29 ethnischen Minderheiten, die in Serbien leben. Die Juden sind mit Abstand die gebildetste Volksgruppe: Analphabeten null, Akademiker 48,5 Prozent ihrer Population. Aber ihr Altersdurchschnitt liegt noch weit über dem der letzten serbischen Deutschen (53,02%): Nach über einem halben Jahrtausend jüdischer Präsenz in Serbien kann das endgültige Ende jeden Tag erfolgen!

    Autor: Wolf Oschlies

  5. #35

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    [web:a1d317ddff]http://www.tportal.hr/vijesti/svijet/fset.html[/web:a1d317ddff]

    tja...diese Idioten von "Nacijonalni Stroj" wurden alle verhaftet...

    Was...Max Brym angeht....hab ich schon mal geschrieben, was ich von diesem Idioten halte....

    Ansonsten...

    THE FATE OF JEWS IN WARTIME YUGOSLAVIA

    --------------------------------------------------------------------------------


    Recently concerted attacks upon Serbs have appeared in various publications concerning the persecution of Jews within Serbia during World War II. In this connection we reprint here two letters published in The Times Literary Supplement of October 8, 1993., and the London Review of Books of November 18,1993., respectively both written by Jasa Almuli, past President of the Jewish Community of Belgrade and past Vice-President of Jewish Communities in Yugoslavia.


    --------------------------------------------------------------------------------


    Times Literary Supplement,
    No.4723, 8.10.1993:

    OUT OF YUGOSLAVIA

    --------------------------------------------------------------------------------

    Sir, As one of the very few Serbian Jews who survived the Holocaust, I am deeply hurt by Ante Knezevic’s letter (September 24), in which he shows a lack of respect, both for the historical truth and for the Jewish victims of genocide in Serbia, by implying that they were not exclusive destroyed by the Germans. The fact that over 90 per cent of Serbian Jews were exterminated, he presents “as a result of widespread (Serbian) collaboration with the Nazis “.


    The very early destruction of Jews in Serbia - in large numbers - was not the result of Serbian collaboration with the Germans, but to a large extent the result of the Serbian resistance to them. The Germans invaded Yugoslavia in April 1941., dismembered the country, created a puppet state in Croatia with the help of the local fascist Ustasa and put occupied Serbia under direct German military rule. In July of 1941., the Serbs followed Tito’s call for partisan war and, after inflicting many losses on the German Army the Serbs suffered cruel reprisals. For each German soldier killed, 100 Serbian hostages were executed by the Wehrmacht, and for each wounded soldier fifty hostages were taken. The Germans rounded up all Jewish civilian males between the ages of sixteen and seventy and executed them, along with gipsies, captured Serbian patriots and imprisoned leftists. After the execution of all Jewish males, the Germans put their widows and orphans in a concentration camp near Belgrade and gassed them all in a mobile gas van. The concentration camp was run exclusively by the Germans, whose SS did the killing without any participation by the Serbs.


    In the Study XV published by the Israell Memorial Museum, Yad Vashem, in 1983., Christopher R. Browning summarised his findings in an article, ”The Final Solution in Serbia”:


    “In Serbia the executioners were primarily German army personnel, not SS units… The firing squads operated under the pretext of carrying out reprisals for casualties inflicted by partisans, not with the avowed aim of exterminating the entire Jewish population. Uncertainty over the ultimate goal and scope of Nazi Jewish policy was not prolonged, however. The survivors of the fall massacre, mostly women and children, were placed in a concentration camp at Semlin just across the Sava River from Belgrade and, regardles of age and sex, were murdered in a gas van in the spring of 1942.”


    The American Jewish historian Raul Hilberg, in his book The Destruction of the European Jews (revised edition, 1985.), states:


    ”The Serbs abhorred the foreign yoke under practically all forms and for that treason occupied Serbia was the theatre of an uninterrupted partisan war. As in Russia, the German army was punishing the manifestations of rebellion by executing the hostages , above all the Jewish hostages”.


    As for the Jewish women and children in Serbia, Hilberg writes:


    “ In December… the military units undertook the transfer of the families of the executed hostages to Semlin where the commander of the Security police and of the SD , Schafer , was awaiting his victims…In the beginning of March 1942., a special vehicle arrived from Berlin, a gas van. Every day except Sundays and holidays the women and children were put into the van…


    The operation ended on 10. May. Satisfied, Dr Shafer reported that the problem of Jews in Serbia did not exist any more.”


    The role of the Germans in the destruction of the Jews in Serbia is also described in detail in the so - called “Black Book”, by the Federation of Jewish Communities in Yugoslavia (1957) and in Jasa Roman’s “Jews of Yugoslavia: Victims of genocide and participants in the liberation war” (1980), neither of which points the finger at the Serbs as the culprits.


    JASA ALMULI
    London N3



    --------------------------------------------------------------------------------


    London Review of Books,
    18. 11. 1993:

    GREATER CROATIA

    --------------------------------------------------------------------------------

    Sir, In the present propaganda battle among the warring factions in former Yugoslavia the history of the Holocaust is insistently revised with the aim of making the opposing faction guilty of the killing of Jews. This mudthrowing at the local enemy belittles the role of the Germans on the destruction of Jews in Yugoslavia. Thus Attila Hoare ( Letters, 9. September) alleged: “Equal numbers of Jews were killed in wartime Croatia and wartime Serbia - 24,000 and 23,000 respectively - and the Serbian Nazi quisling regime of Milan Nedic participated enthusiastically in the Holocaust and indeed built its own death camps, such as the Banjica camp in Belgrade, which was staffed by Serbs.”


    These allegations contain two incorrect statements and one half - truth. According to research by the Federation of Jewish Communities in Yugoslavia, published in 1952. in The Crimes of the Fascist Occupants and their Collaborators Against Jews in Yugoslavia, there was a great difference in both the number and the way Jews perished in Croatia and Serbia.


    In the fascist Independent State of Croatia, which was Hitler’s ally during the Second World War, not 24,000 but over 33,000 Jews lost their lives, about 21,000 from Croatia proper and 12,000 from Bosnia - Herzegovina, which was annexed to Croatia with Germany’s blessing. The great majority of the 33,000 Jewish victims were killed or starved and tortured to death in concentration camps in Croatia proper run by Croatia Ustashe guards. About five thousand were handed to the Germans to be deported to Auschwitz.


    In Serbia which was under German military occupation, not 23,000 but about 14,000 Jews lost their lives, almost exclusively at the hands of the Germans. About five thousand Jewish males were shot by the German Army in reprisals for losses inflicted on them by Serbian Partisans. About seven and a half thousand widows and orphans of executed males were gassed in a German concentration camp near Belgrade; about eight hundred were taken from the Jewish hospital in Belgrade and also gassed; and several hundred were killed by the Germans in small towns.


    The allegation that the regime of Milan Nedic, installed by the Germans in Serbia in August 1941., enthusiastically participated in the Holocaust, is the second incorrect statement in Mr. Hoare’s letter. No anti - Jewish legislation was passed by this regime, no death camp for Jews was established or run by it and virtually no killing perpetrated. All that was done by the German Army, police and SS which had almost entirely destroyed the Serbian Jewish population by May 1942., although several hundred Jews were still hiding with Serbian friends. The German police were hunting them and many were caught with the help of police loyal to Nedic’s regime, attracted by the financial reward the Germans were paying. This is all that can be found about Nedic in the published research of the Federation of Jewish Communities in Yugoslavia. The Germans themselves dealt with the Jews in Serbia; the duty of Nedic‘s regime was to carry out internal administration.


    The half - truth in Mr. Hoare’s letter refers to the concentration camp Banjica in Belgrade. It was indeed a death camp and staffed by Serbian policemen, but it was not destined for Jews. This camp was established by German order and the Serbian personnel were subject to the control of the Gestapo. The camp was intended for Serbs who opposed the German occupation, for Partisans, Communists and liberal patriots. Out of 23,697 persons who were imprisoned in this camp only 455 were Jews.


    As the former president of the Jewish Community in Belgrade and former vice-president of the Federation of Jewish Communities in Yugoslavia, I plead with the warring factions in former Yugoslavia, and with their respective friends abroad, to stop using Jews in their propaganda warfare.


    JASA ALMULI
    London N3

  6. #36

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    Zitat Zitat von Lucky_Luke
    Zitat Zitat von Befehl223
    Resümee;

    Lucky, geht es hier um Albaner oder doch um die Juden? Kannst Du mir sagen, wie viele Juden schon durch diesen „serbischen Chauvinismus“ ums Leben gekommen sind oder „zumindest“ physischer Gewalt ausgesetzt waren?
    Hast du den Artikel gelesen!?
    Ja,habe ich,deswegen habe ich Dir auch "konkrete" Fragen gestellt!

  7. #37
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Lucky_Luke
    Zitat Zitat von Befehl223
    Resümee;

    Lucky, geht es hier um Albaner oder doch um die Juden? Kannst Du mir sagen, wie viele Juden schon durch diesen „serbischen Chauvinismus“ ums Leben gekommen sind oder „zumindest“ physischer Gewalt ausgesetzt waren?
    Hast du den Artikel gelesen!?
    Ja, habe ich, und deinen "Max Brym" bekannt als Anti-Serbischer Hetzer Artikel kannst du dir in den Arsch stecken. Was willst du jetzt?

  8. #38

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    Serbs and Jews
    --------------------------------------------------------------------------------

    JEWISH LITERATURE

    While talking about the horrors of the Holocaust, Jewish literature tends to be ethnocentric. It is understandable to a certain degree. Still, when talking about suffering in Yugoslavia, all of the literature talks with one voice about "Serbs and Jews"... For Jews and Serbs the destiny was the same.

    "Encyclopedia of The Holocaust"
    In many volumes of this book one can find many references on suffering of Serbs and Jews in Yugoslavia. Just look for: Croatia, Serbia, Jasenovac, Pavelic, Hussein al-, ... In the chapter on Croatia it says: "THE USTASHA REGIME IN CROATIA, AND PARTICULARLY THIS DRIVE IN THE SUMMER OF 1941 TO EXTERMINATE AND DISPOSSESS THE SERBS, WAS ONE OF THE MOST HORRENDOUS EPISODES OF WORLD WAR II . THE MURDER METHODS APPLIED BY THE USTASHA WERE EXTRAORDINARILY PRIMITIVE AND SADISTIC."

    (Professor) Martin Gilbert: "The Holocaust"
    This historian, the official biographer of Winston Churchill says: "in Yugoslavia, Hitler had an ideological and physical ally in the Croat Ustashi movement..."

    (Professor) Helen Fein: "Accounting for Genocide"
    This renowned historian says:"[Already] by June 1941, signs on public establishments [in Nazi Independent State of Croatia] read, NO SERBS, JEWS, NOMADS, AND DOGS ALLOWED. She clearly states:"...Nonpartisan sources agree that mass genocide was authorized by the state of Croatia. They concur the state instigated, planned, and executed masses against the Serbian Orthodox minority ...and that the Catholic clergy approved, led, or failed to denounce these massacres."

    (Professor) Raul Hilberg: "The Destruction of the European Jews"
    This is probably the best known book on the Jewish holocaust. It consists of two large volumes.
    Briefly, this is what Dr. Hilberg says: Since April 1941, Serbia was under German occupation. But proud Serbs could never stand oppression. Soon they started uprising. Unlike anywhere else in occupied Europe, angry Nazi Germans invented 1:100 formula. For every German soldier killed 100 civilian hostages would be executed. Jewish male population was first among the hostages. Croatian Ustashi then finished (by use of gas vans) Jewish women and children of Serbia. This is how German Nazi commander of occupied Serbia could brag that "Jewish question in Serbia was solved".
    In Fascist-Catholic Independent State of Croatia, Croat fascists eagerly and bestially exterminate Serbs (in the first place), Jews and Gypsies. Not only did Nazi Croats surpassed Nazi Germans and Fascist Italians - they shocked them with the bestial methods they implemented. It was Fascist Italians that tried to stop Ustashi bloody bacchanalia.

    (Professor) Susan Zuccotti:"The Italians and the Holocaust - Persecution, Rescue, Survival" (New York, 1987)

    Dr. Nora Levin:"The Holocaust"
    The author reminds us:"The Ustashi were fanatics bent on the destruction of both Serbs and Jews... [They] murdered and tortured Jews and Serbs in indescribably bestial fashion. One of the most notorious camps in Hitler's Europe, Jasenovac, was in Croatia. Here the Ustashi used primitive implements in putting their victims to death - knives, axes, hammers and other iron tools... One source estimates that 770,000 Serbs, 40,000 Gypsies and 20,000 Jews were done to death in the Jasenovac camp [alone]."

    Michael R. Marrus: "The Holocaust in History"
    While talking about the Nazi satellites, the author says:"The overall level of violence was highest in Croatia, where Pavelic's Ustasha movement devised the most thoroughly totalitarian state of any satellite and pursued a merciless, bloody assault on the country's two million Serbs..."

    (Professor) Clive Ponting: "Armageddon"
    This historian and politician says: "The greatest ethnic slaughter took place as Yugoslavia was carved up after the German invasion in April 1941. The creation of a separate Croatia ... controlled by the fascist, Catholic, extremist Ustasha movement was the catalyst for the tragedy... Now, historic Croatia was expanded to include Bosnia-Herzegovina and other teritories, and the Ustasha were left ... to govern a population of nearly 7 million people, of whom about half were Croats, just over 2 million were Serbs, about 750,000 were Muslims, and small numbers were Protestants and Jews.... The Minister of Education, Mile Budak, made clear the Ustasha aims: "Our new Croatia will get rid of all Serbs in our midst in order to become one hundred percent Catholic within ten years." He spoke of killing a third of the Serbs, converting a third, and expelling the remainder. The leader of the Ustasha, Ante Pavelic, said,"A good Ustasha is one who can use his knife to cut a child from the womb of its mother." (end quote).

    Dr. Ronnie S. Landau: "The Nazi Holocaust"
    In Yugoslav Croatia, too, there is evidence that officials of the Orthodox Church [that is - the Serbs] pleaded with the authorities [that is to the Nazi Croats - Ustashi] to curtail the vicious treatment meted out to both Orthodox Serbs and Jews.

    Major Richard L. Felman
    One of more than 500 American Airmen rescued by the Serbs during WWII says: "Many Serbs risked their lives during World War II to save countless Jews from Nazi death camps. This is something we can never forget and for which I and The Jewish People will always be grateful."

    Gottlieb Hlinko:"Kaddish in the Serbian Forest" -"The Massacre of European Jewry: An Antology" (Israel: Kibbutz Merchavia, 1963)



    --------------------------------------------------------------------------------

    JEWISH REACTION TO THE CURRENT EVENTS

    Some Jews still remember...

    They shared our fate"
    As Jews, we do indeed have a historical obligation to the Serbs" says Mr. Joseph Lapid, a columnist and editorial writer for"Ma'ariv" a leading Hebrew daily.

    'Eden' of Sarajevo disappeared during WWII
    Says Dr. Alfred Lipson, a Senior Researcher at Holocaust Resource Center and Archives, Queensborough Community College of the City University of New York, Bayside, N.Y.

    Serbs, Jews and Bosnia
    Professor John Ranz, Chairperson Survivors of the Buchenwald Concentration Camp reminds us of the basic history of the region.

    A plan bad to the bone
    Dr. Reich, the Director of the U.S. Holocaust Memorial Museum in Washington protests Croatian plan to mix the bones of the Holocaust's victims in Croatia with those of its perpetrators.

    Fascism is alive and well in Croatia
    Professor Howard L. Adelson says "Today Ustashi murderers are being rehabilitated and are being extolled as national heroes by Tudjman despite the fact that they were among the most brutal villains [of WWII]."

    The Serbian soldiers - utterly truthful and honorable
    ...says Herb Brin, the oldest working American journalist and adds: "the decision to bomb the Serb position in Bosnia breaks my heart".

    U.S. Jews and the Balkan Situation
    Mr. Alvin Dorfman and Mrs. Heather Cottin explain how major Jewish organizations got to spread government anti-Serb propaganda.

    Shame, shame, shame!
    Charley Reese: "No sin blots American politics today more than the betrayal of the Serbs. No one ought to be more ashamed of U.S. treatment of the Serbs than American Jews."

    Jewish motives
    Dr. Yohanan Ramati, the Director of The Jerusalem Institute for Western Defence explains mentality of diaspora Jews. How did they alow to be duped.

    An open letter to the American Jewish Commitee
    Mr. Danon Cadik, the chief Rabbi of Yugoslavia, et. al., pleads for justice.

    Set your records straight!
    Mr. Jasa Almuli, past President of the Jewish Community of Belgrade and past Vice-President of Jewish Communities in Yugoslavia, pleads for truth.

    The Serbs had for ever won a place in the hearts of the Jews
    "We the surviving Jews of Serbia have for them respect and understanding. We know that the basic motive of their recent rebellion in secessionist Croatia and Bosnia and Hercegovina were their distrust and deep apprehension after they have been slaughtered in the Nazi era by the Croat Ustashas and Muslim SS..." says Dr. Aleksandar Mosic, Former Deputy President, Federation of Jewish Communities in Yugoslavia.

    Serbs are our brothers in soul
    "A media Auschwitz, was perpetrated on the Serbian people! The Serbs were dehumanized and portrayed as monsters exactly as the Jews were portrayed through centuries. Do not participate in persecution of the Serbs. They are our brothers. They are people who share the same destiny with us, the Jewish people." says Professor and composer Enriko Josif.

    60 Minutes...more yellow journalism on Bosnia!
    An open letter by Mrs. Sandy Marquette a Jew from Chicago.

    The European Hoodlum Democracy Will Not Break the Serbs
    Dr. Klara Mandic, a senior Belgrade Jewish community leader explains the Serbian motives.

    America in the Eye of a Hurricane
    Dr. Henry Kissinger reminds us that Bosnia had never been an independent state and warns us that long American tradition of support to self-determination has been betrayed.

  9. #39
    Gast829627
    Als Rechtsextremisten gelten in Albanien verschiedene Gruppen, die ein ethnisch einheitliches Großalbanien anstreben und dazu Teile Makedoniens und Griechenlands beanspruchen. Sie sind als Ultranationalisten parteipolitisch organisiert. Ähnliche Ziele werden jedoch auch von Nationalkommunisten und der Militärorganisation UÇK verfolgt.

    Von einer "extremistischen" Minderheitsposition ist hier nur bedingt auszugehen, da Teile der albanischen Bevölkerung diese Ziele begrüßen und sich zumindest die Vereinigung mit dem Kosovo wünschen.

  10. #40
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von Befehl223
    Resümee;

    Lucky, geht es hier um Albaner oder doch um die Juden?[/b]
    Der Autor zieht hinsichtlich des Herrenmenschen-Denkens ein Zusammenhang: Für Die Serben sind die Albaner etwas Minderwertigeres.

    Kannst Du mir sagen, wie viele Juden schon durch diesen „serbischen Chauvinismus“ ums Leben gekommen sind oder „zumindest“ physischer Gewalt ausgesetzt waren?
    Im Artikel steht:

    "Im Jahr 1941 zählte die jüdische Gemeinschaft in Beograd 11.870 Mitglieder. Davon wurden durch die deutschen Faschisten mit Hilfe ihrer serbischen Helfer 10.500 getötet."

    Aus eigenem Wissen kann ich dem nichts hinzufügen.

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