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Geschichte und Persönlichkeiten des Oströmischen/Byzantinischen Reichs [Sammelthread]

Erstellt von Heraclius, 20.02.2015, 15:01 Uhr · 183 Antworten · 16.427 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Golemi

    Registriert seit
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    769
    Zitat Zitat von oliver Beitrag anzeigen
    el mero mero es ist ja nicht böse gemeint aber was golemi sich da geleistet hat musste von mir bestraft werden.wir sind hier in einem forum wo nur balkanexperten und professoren beteildigt sind.da muss sich die spreu von dem weizen trennen.ich denk mal das ihm so was nicht nochmal passieren wird.gruss oliver
    hahaha
    aber man darf doch fragen stellen, du weißt ja wer nicht fragt bleibt dumm.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Nein, hat Kaiserin Irene mit ihrer Nikon gemacht.

  2. #122
    Avatar von Heraclius

    Registriert seit
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    Beiträge
    13.284
    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Osmanisches Reich 1299 - 1923 = 624

    Byzantinisches Reich 330 - 1453 = 1123




    Propagandopoulos.

    Heraclius

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von lotus Beitrag anzeigen
    Du bist ein lustiger Kerl, Seldschuken kannst du auch dazu nehmen und gegen Ende war da byzantinische Reich sehr schwach und klein. Anhang 74454




    Rum-Seldschuken waren keine Osmanen.

    Heraclius

  3. #123
    Avatar von Nikos

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    8.454
    Bildung in Byzanz - Ohne Parallelen im Rest Europas

    Das Bildungssystem in Byzanz war das mit Abstand hochentwickelste seiner Zeit.
    Jeder Papa musste lesen und schreiben können und so kam es, dass selbst in den
    abgelegensten Dörfern des Reiches die meisten Bauern lesen und schreiben konnten.

    Bildungssprache ist das klassische attische Griechisch gewesen, während im Alltag und
    der Liturgie Mittelgriechisch gesprochen wurde und höhere Bildung Altgriechisch-Kentnisse
    als Voraussetzung mit sich trug.

    Schulfächer waren Grammatik, Rhetorik, Logik, Arithmetik, Geometrie, Harmonielehre und Astronomie.

    Die Schriften Platons und Aristoteles', die Fabeln des Aesop, die Grammatiklehre des Dionysios Thrax,
    die homerischen Epen waren jedem Byzantiner Vertraut. Kinder mussten sie oft auswendig lernen.

    Diplomatische Verhandlungen und Gerichtsprozesse wurden auf nahezu neuzeitlichen Standards dokumentiert.

    Eltern erzählten ihren Kindern Geschichten über Alexander dem Großen und den alten Göttern.

    Neuste Forschungen ergaben, dass in Byzanz mehr Frauen lesen und schreiben konnten als im rest Europas.

    Selbst der Kaiser als musste sich den Gesetzen des Reiches unterwerfen.

    Photios ist der Vater der modernen Buchkritik. Er las antike Werke und empfahl sie weiter, machte Notizen und
    kritisierte sie. Es gibt antike Werke, die vollständig verschollen und unbekannt sind, doch von denen es Kritiken
    von Photios gibt.

  4. #124
    Avatar von Poliorketes

    Registriert seit
    30.12.2012
    Beiträge
    6.361
    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Bildung in Byzanz - Ohne Parallelen im Rest Europas

    Das Bildungssystem in Byzanz war das mit Abstand hochentwickelste seiner Zeit.
    Jeder Papa musste lesen und schreiben können und so kam es, dass selbst in den
    abgelegensten Dörfern des Reiches die meisten Bauern lesen und schreiben konnten.

    Bildungssprache ist das klassische attische Griechisch gewesen, während im Alltag und
    der Liturgie Mittelgriechisch gesprochen wurde und höhere Bildung Altgriechisch-Kentnisse
    als Voraussetzung mit sich trug.

    Schulfächer waren Grammatik, Rhetorik, Logik, Arithmetik, Geometrie, Harmonielehre und Astronomie.

    Die Schriften Platons und Aristoteles', die Fabeln des Aesop, die Grammatiklehre des Dionysios Thrax,
    die homerischen Epen waren jedem Byzantiner Vertraut. Kinder mussten sie oft auswendig lernen.

    Diplomatische Verhandlungen und Gerichtsprozesse wurden auf nahezu neuzeitlichen Standards dokumentiert.

    Eltern erzählten ihren Kindern Geschichten über Alexander dem Großen und den alten Göttern.

    Neuste Forschungen ergaben, dass in Byzanz mehr Frauen lesen und schreiben konnten als im rest Europas.

    Selbst der Kaiser als musste sich den Gesetzen des Reiches unterwerfen.

    Photios ist der Vater der modernen Buchkritik. Er las antike Werke und empfahl sie weiter, machte Notizen und
    kritisierte sie. Es gibt antike Werke, die vollständig verschollen und unbekannt sind, doch von denen es Kritiken
    von Photios gibt.
    Byzanz hatte es im Gegensatz zum Westen durch die sprachliche Kontinuität zur antike in seinen Kerngebieten (Griechenland, Kleinasien, Anatolien) deutlich einfacher auf die höhere Bildung der antike zurück zu greifen.


    1. Einführung (PS: der ganze Artikel im link ist sehr lesenswert)
    "Die „griechisch“ denkenden Menschen unterschieden sich in vielen Bereichen von ihren lateinischen Nachbarn, vor allem wegen des Erhaltes und Fortbestandes der Staatlichkeit im Osten, wegen der unterschiedlichen Ethnizität und wegen des Zugangs zu den Errungenschaften der antiken Kultur. Während das byzantinische Reich nie den Boden der antiken Welt verließ, breitete sich das westliche Mittelalter auch in Gebieten und unter Völkern (z.B. in Germanien) aus, die kaum mit dem römischen Reich in Berührung gekommen waren. Außerhalb Italiens wurde deshalb der antike Einfluß im Westen schwächer, während er im Osten ungebrochen war. Hinzu kamen zwei wesentliche Charakteristika der griechisch-byzantinischen Bildung: die griechische Sprache und der christliche Glauben. Von der Antike unterschieden sich beide Reichsteile durch ihren Bezug zum Christentum gleichermaßen, aber während das Latein des Westens im wesentlichen eine Fremd- bzw. Gelehrtensprache war oder im Laufe der Zeit wurde, blieb Griechisch für alle Byzantiner Muttersprache. Auch wenn es durchaus unterschiedliche Sprachebenen gab und nicht jeder problemlos die Texte Homers lesen konnte, war der Zugang zur Antike doch erheblich einfacher als im Westen. Von der Pflege des Spracherbes zeugen auch Veränderungen der Sprache, Anpassungen und Vervollkommnungen; die Sprache blieb lebendig.
    Wegen dieser sprachlichen Kontinuität läßt sich die Trennungslinie zwischen antiker und mittelalterlicher Bildung nur unter Bezug auf die christliche Komponente ziehen. "

    "Aber trotz aller Bemühungen war die erreichte Einheitlichkeit um 300 n.Chr. teilweise schon wieder verloren, obwohl im Kernbereich des byzantinischen Reiches bis ins 11. Jahrhundert durchgehend Griechisch gesprochen wurde. Beeinflußt wurde diese riesige sprachliche Einheit zur Zeit Justinians (565 n.Chr.) im Nordosten vom Georgischen, im Osten vom Armenischen, Syrischen, Arabischen und Koptischen, im Westen und Süden vom Lateinischen und Germanischen. Unter Basileos II. (um 1025 n.Chr.) hatte sich das Bild nicht wesentlich geändert, lediglich der lateinische Einfluß war zurückgegangen und im Norden durch Slawisch ersetzt worden. Alle diese fremden Sprachen wirkten aber nur in den Grenzbereichen von Byzanz, mit Ausnahme des Armenischen. Die Armenier hatten in Kleinasien einen hohen Bevölkerungsanteil, eine eigene Sprache und Kultur; die hohen armenischen Staatsbeamten waren wohl die einzigen wirklich zweisprachigen Byzantiner."

  5. #125
    Avatar von Methica

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    4.286
    Die Entwicklung der Renaissance in Europa geht ja darauf zurück, dass die geflüchteten Byzantiner die Antike mit sich nach "Italien" brachten. Sie waren der Katalysator der Rückbesinnung auf die Antike.

  6. #126
    Rosinante
    Echt ein schöner Thread mit tollen Bildern. Ich fand die Byzantiner, ihr Reich sowie ihre Gerschichte schon immer äußerst interessant und bemerkenswert. Haben auch eine sehr schöne Flagge wie ich finde.

  7. #127
    Avatar von Golemi

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    769
    Zitat Zitat von Methling Beitrag anzeigen
    Die Entwicklung der Renaissance in Europa geht ja darauf zurück, dass die geflüchteten Byzantiner die Antike mit sich nach "Italien" brachten. Sie waren der Katalysator der Rückbesinnung auf die Antike.
    Aristoteles
    „Es ist also klar, dass es von Natur Freie und Sklaven gibt und dass das Dienen für diese zuträglich und gerecht ist. … Desgleichen ist das Verhältnis des Männlichen zum Weiblichen von Natur so, dass das eine besser, das andere geringer ist, und das eine regiert und das andere regiert wird. … Bei den Barbaren freilich haben das Weibliche und das Regierte denselben Rang. Dies kommt daher, dass sie das von Natur Herrschende nicht besitzen. … Darum sagen die Dichter: ‚Dass Griechen über Barbaren herrschen, ist gerecht’, da nämlich von Natur der Barbar und der Sklave dasselbe sei" (Aristoteles,
    Politik, §1254b und 1252a)


    Na, dann wenn das deine Meinung Meinung ist Barbar, äää ich meine natürlich Sklave!


  8. #128
    Avatar von Dr. Gonzo

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    10.602
    Zitat Zitat von Golemi Beitrag anzeigen
    Aristoteles
    „Es ist also klar, dass es von Natur Freie und Sklaven gibt und dass das Dienen für diese zuträglich und gerecht ist. … Desgleichen ist das Verhältnis des Männlichen zum Weiblichen von Natur so, dass das eine besser, das andere geringer ist, und das eine regiert und das andere regiert wird. … Bei den Barbaren freilich haben das Weibliche und das Regierte denselben Rang. Dies kommt daher, dass sie das von Natur Herrschende nicht besitzen. … Darum sagen die Dichter: ‚Dass Griechen über Barbaren herrschen, ist gerecht’, da nämlich von Natur der Barbar und der Sklave dasselbe sei" (Aristoteles,
    Politik, §1254b und 1252a)


    Na, dann wenn das deine Meinung Meinung ist Barbar, äää ich meine natürlich Sklave!

    Der wollte doch nur den Alex heißmachen.

  9. #129
    Avatar von Holzmichl

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    Zitat Zitat von Dr. Gonzo Beitrag anzeigen
    Der wollte doch nur den Alex heißmachen.
    Ne, schau es dir genau an, eine Voraussetzung für Demokratie ist die Vermeidung von "Mischung". "Keinen Rassismus...."

  10. #130
    Avatar von Methica

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    Zitat Zitat von Golemi Beitrag anzeigen
    Aristoteles
    „Es ist also klar, dass es von Natur Freie und Sklaven gibt und dass das Dienen für diese zuträglich und gerecht ist. … Desgleichen ist das Verhältnis des Männlichen zum Weiblichen von Natur so, dass das eine besser, das andere geringer ist, und das eine regiert und das andere regiert wird. … Bei den Barbaren freilich haben das Weibliche und das Regierte denselben Rang. Dies kommt daher, dass sie das von Natur Herrschende nicht besitzen. … Darum sagen die Dichter: ‚Dass Griechen über Barbaren herrschen, ist gerecht’, da nämlich von Natur der Barbar und der Sklave dasselbe sei" (Aristoteles,
    Politik, §1254b und 1252a)


    Na, dann wenn das deine Meinung Meinung ist Barbar, äää ich meine natürlich Sklave!

    Dir ist schon klar, dass die Rennaisance ein paar Jahrhunderte zurückliegt?
    Und dir ist auch klar, hoffe ich, dass nicht alles in Gänze übernommen wurde?
    Und noch klarer, hoffe ich, dass klar, ist, dass es nicht meine Meinung wiederspiegelt, sondern aktuelle Lehrmeinung ist.

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