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Geschichte und Persönlichkeiten des Oströmischen/Byzantinischen Reichs [Sammelthread]

Erstellt von Heraclius, 20.02.2015, 15:01 Uhr · 183 Antworten · 16.436 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Achillis TH

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Die Griechen des Mittelalters nannten sich selber "Römer", das ist richtig. Dies war das griechische Selbstverständnis, erwachsen aus jahrhundertelanger Teilhabe am Römischen Reich, was im Grunde ja nichts anderes als die griechische Kultur, Lebensweise und auch die Griechische Sprache in die damals eroberte Welt verbreitet hat. Der Gegensatz zum lateinischsprachigen Westen hat sich im Mittelalter erst nach und nach im Disput um machtpolitische Interessenkonflikte entzündet. Wobei zur Zeit der Kreuzzüge bereits klar war, dass man sich vom Westen schon soweit entfernt hatte, dass auch die sprachliche Kommunikation sich schwierig gestaltete - im Westen konnte man kein Griechisch mehr, und im Osten kein Latein. Somit war das römische Selbstverständnis der Byzantiner als ein politisches Selbstverständnis zu werten, und nicht als ein ethnisches oder sprachliches.

    Weiß nicht wie ihr das seht, aber die heutigen Griechenland-Griechen und Zypern-Griechen würde ich eher weniger als "Romioi" bezeichnen, sondern nach deren aus dem Befreiungskampf erwachsenem Selbstverständnis, als Hellenen. Für die Griechen aus den traditionellen Diasporagebieten (Türkei, Ukraine, Bulgarien etc) würde ich die Bezeichnung "Romioi" aber gelten lassen.

    Heraclius

    Bravo Perfekt erklärt so sehe Ich das auch.

  2. #42
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Wie sich Byzanz selbst zerstört hat

    1341 brach in Byzanz ein Bürgerkrieg aus. Die Häuser Palaiologos und Kantakouzenos kämpften um
    den Thron. Die soziale Spaltung war in Byzanz so groß wie noch nie. Der Adel unterstützte den
    Thronanwärter Kantakouzenos, während die Unterschicht auf Seiten der Palaiologen stand.

    Kantakouzenos trat in Kontakt mit dem serbischen König S. Dushan und bat ihn um Truppen.
    Als Gegenleistung versprach er ihm jede Stadt, die er in Byzanz erobert behalten zu dürfen!
    Dadurch eroberten die Serben Albanien, Makedonien, Epirus und Thessalien vollständig ohne auf
    größeren Wiederstand zu treffen.

    Das Haus Palaiologos trat in Kontakt mit dem bulgarischen König I. Alexander und bat ihn ebenfalls um
    Truppen. Als Gegenleistung versprach er ihnen Nord-Thrakien mit Phillipopolis.

    Die Osmanen und einige türkische Beyliks traten ebenfalls in den Krieg ein und landeten in Thrakien.

    Das Haus Palaiologos ging als Sieger hervor, doch reichte das Reich nur noch von Adrianopel bis zur
    Hauptstadt. (+Thessaloniki und Morea).

    Byzanz hat 70% seinen Staatsgebietes wegen inneren Streitigkeiten verschenkt!

    Byzanz 1340 vor dem Bürgerkrieg



    Byzanz 1350 nach dem Bürgerkrieg



    So dumm waren wir. So dumm waren wir.
    Also das mit den Serben und Bulgaren wusste ich nicht....Ich dachte die wären einfach so über uns hergefallen und hätten uns erobert??Das ist ja noch schlimmer als die "Hilfe" die wir von den Lateinern kurz vor dem 4ten Kreuzzug haben wollten....Ganz im Ernst, bei soviel geballter Dummheit, haben es die Byzantiner nicht anders verdient erobert zu werden

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen

    Weiß nicht wie ihr das seht, aber die heutigen Griechenland-Griechen und Zypern-Griechen würde ich eher weniger als "Romioi" bezeichnen, sondern nach deren aus dem Befreiungskampf erwachsenem Selbstverständnis, als Hellenen. Für die Griechen aus den traditionellen Diasporagebieten (Türkei, Ukraine, Bulgarien etc) würde ich die Bezeichnung "Romioi" aber gelten lassen.

    Heraclius

    Ich würde mich in erster Linie nicht als Romios sehen, aber jetzt zu sagen das ich keiner WÄRE, ist auch falsch. Nicht umsonst heißt bis heute Romiosini nichts anderes als Griechentum (wortwörtlich heißt das Wort aber Römertum) Bis heute weht der Doppelkopfadler über unsere Kirchen und stehts neben der eigentlichen Flagge GRs. Sogar die alten die heute noch leben, würden dir sagen, wenn du sie fragst wer die Romioi wären, dass wir das sind. Von daher finde ich es ein bisschen weit hergeholt zu behaupten, dass wir keine Romioi sind.

  3. #43
    Avatar von Forte

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    3.056
    "über UNS hergefallen und UNS erobert"

  4. #44
    Avatar von Golemi

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    769
    Zitat Zitat von Pionier Beitrag anzeigen
    "über UNS hergefallen und UNS erobert"
    anders kann man den slawischen Einfall auch nicht beschreiben

  5. #45
    Avatar von Forte

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    3.056
    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen




    Ich würde mich in erster Linie nicht als Romios sehen, aber jetzt zu sagen das ich keiner WÄRE, ist auch falsch. Nicht umsonst heißt bis heute Romiosini nichts anderes als Griechentum (wortwörtlich heißt das Wort aber Römertum) Bis heute weht der Doppelkopfadler über unsere Kirchen und stehts neben der eigentlichen Flagge GRs. Sogar die alten die heute noch leben, würden dir sagen, wenn du sie fragst wer die Romioi wären, dass wir das sind. Von daher finde ich es ein bisschen weit hergeholt zu behaupten, dass wir keine Romioi sind.

    Das hat ja lange Tradition bei euch.

    Das ist ja so wie mit Makedonien. Die haben euch erobert und ihr nemnt euch Makedonen, dann erobern euch Römer und ihr nennt euch Römer und dann kommen ein paar Türken aus der Mongolei dahergeritten bis Anatolien und erobern euch und die Griechen wurden zu Türken.

    Nach all dem gab es euch und eure Sprache nicht mehr im normalen leben, also musste man die Sprache über die Kirche im Umlauf bringen bzw. wieder einführen

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Golemi Beitrag anzeigen
    anders kann man den slawischen Einfall auch nicht beschreiben
    was für ein Einfall man, erzähl mir keine Märchem Golemi

  6. #46
    Avatar von Golemi

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    769
    Zitat Zitat von Pionier Beitrag anzeigen
    Das hat ja lange Tradition bei euch.

    Das ist ja so wie mit Makedonien. Die haben euch erobert und ihr nemnt euch Makedonen, dann erobern euch Römer und ihr nennt euch Römer und dann kommen ein paar Türken aus der Mongolei dahergeritten bis Anatolien und erobern euch und die Griechen wurden zu Türken.

    Nach all dem gab es euch und eure Sprache nicht mehr im normalen leben, also musste man die Sprache über die Kirche im Umlauf bringen bzw. wieder einführen

    - - - Aktualisiert - - -


    was für ein Einfall man, erzähl mir keine Märchem Golemi
    Haha Pionier jetzt läufst du wohl zur Höchstform auf.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Pionier Beitrag anzeigen
    was für ein Einfall man, erzähl mir keine Märchem Golemi
    Tut mir leid, aber in meiner Freizeit hänge ich mit Serben ab, das scheibt wohl abzufärben.

  7. #47
    Avatar von Forte

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    ja eben das ist das problem, ich kann es nicht glauben wie sich die serben dagegen wehren und das weil sie.. keine ahnung, iergendwie haben sie das gefühl das die scheinbrüderschaft kaputt geht.

    aber trotzdem, De-La-Greko sagte: er dachte sie seien über uns hergefallen

    - - - Aktualisiert - - -

    *serben

    liegt villeicht daran das ab Nish bis Moskau alles, ich nenne es mal so "slawisiert" ist. von dem her hat man nix eigenes zu verlieren, weil man es nur für profit tut.

  8. #48
    Avatar von Kalampakiotis

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    Wusste gar nicht, dass sich jeder Grieche Makedone nannte...

    Und wir haben die Römer nicht gezwungen, das Zentrum des Reiches in den griechisch dominierten Osten zu verschieben.

  9. #49
    Avatar von Forte

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    Also das sollte selbstverständlich sein. Es sind jeweils einige. Ob Makedonen, Römer oder Türken. Aber ich habe es bereits geahnt. Ich habe gedacht das ich das hätte erwähnen sollen weil es eben nicht immer selbstverständlich ist. Naja.

    Ich weiss, Alexander den Makedonen und die Türken hat auch niemand gezwungen.

  10. #50
    Avatar von Kalampakiotis

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    Ich weiß nicht auf was du hinaus willst

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