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Griechische Identität in Südalbanien

Erstellt von Arvanitis, 23.10.2009, 16:07 Uhr · 244 Antworten · 12.988 Aufrufe

  1. #181

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Omar Vrioni - Wikipedia, the free encyclopedia

    der typ war doch das beste beispiel wie die albaner hand in hand mit den türken losgedattelt sind und griechen und andere christen gequält haben

    was meint ihr wieso albanien keine unabhängigkeit wollte???weils den pudelwohl ging isso :icon_smile:

    also rede nicht davon das wir der grund für den hass sind


    es stimmt wir waren im mittelalter das brüdervolk schlecht hin ihr habt uns aber verraten und uns das messer in den rücken gesteckt
    Es gab bestimmt auch Griechen die auf der Seite der Türken gekämpft haben - die Serben kämpften sogar jahrhunderte vorher für das osmanische Reich.

  2. #182

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    Ethnische Griechen spielten im osmanischen Staatswesen eine bedeutende Rolle. Die Phanarioten, wohlhabende und gebildete griechische Familien aus dem Konstantinopler Stadtteil Phanar, nahmen – ohne die Konfession zu wechseln – am Sultanshof bedeutende Staatsämter ein.
    Griechenland - MSN Encarta

    Das Recht zur Steuereintreibung bei den Christen, für die Phanarioten zuständig waren, wurde häufig zur eigenen Bereicherung missbraucht, indem bei den christlichen Völkern der Provinz, Griechen wie Nichtgriechen, immer höhere Abgaben erhoben wurden.
    Phanarioten ? Wikipedia

  3. #183
    Avatar von Caesarion

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    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen
    Ethnische Griechen spielten im osmanischen Staatswesen eine bedeutende Rolle. Die Phanarioten, wohlhabende und gebildete griechische Familien aus dem Konstantinopler Stadtteil Phanar, nahmen – ohne die Konfession zu wechseln – am Sultanshof bedeutende Staatsämter ein.
    Griechenland - MSN Encarta

    Das Recht zur Steuereintreibung bei den Christen, für die Phanarioten zuständig waren, wurde häufig zur eigenen Bereicherung missbraucht, indem bei den christlichen Völkern der Provinz, Griechen wie Nichtgriechen, immer höhere Abgaben erhoben wurden.
    Phanarioten ? Wikipedia
    Na und? Es gab auch maniotische Steuereintreiber (Beys), von denen haben die Osmanen aber, die Steuern nie gesehen. Außerdem haben viele Phanarioten einiges an Steuern für sich miteinbehalten um damit Aufstände zu finanzieren, also pssssst Turkalbaner

  4. #184

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    Die Griechen galten im Osmanischen Reich bis zum griechischen Unabhängigkeitskrieg als besonders loyale nichtmuslimische Untertanen. Später schließen sich auch bulgarische und hellenisierte bulgarische Familien den Phanarioten an.

    -------------

    erst der bayrische könig otto veränderte die guten beziehungen zu den osmanen/türken...

    das leiden der orthodoxen völker unter den osmanen wird immer kurioser...

  5. #185
    Avatar von Caesarion

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    Zitat Zitat von MIC SOKOLI Beitrag anzeigen
    Die Griechen galten im Osmanischen Reich bis zum griechischen Unabhängigkeitskrieg als besonders loyale nichtmuslimische Untertanen. Später schließen sich auch bulgarische und hellenisierte bulgarische Familien den Phanarioten an.

    -------------

    erst der bayrische könig otto veränderte die guten beziehungen zu den osmanen/türken...

    das leiden der orthodoxen völker unter den osmanen wird immer kurioser...
    Inwiefern "loyal"?

  6. #186

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    Zitat Zitat von Greekstyle Beitrag anzeigen
    Na und? Es gab auch maniotische Steuereintreiber (Beys), von denen haben die Osmanen aber, die Steuern nie gesehen. Außerdem haben viele Phanarioten einiges an Steuern für sich miteinbehalten um damit Aufstände zu finanzieren, also pssssst Turkalbaner
    trägst du auch eine veränderte bayrische fahne im zimmer??

    http://www.nationalflaggen.de/media/...gge-bayern.gif

    eine darstellung wie sich groß-griechenland erweitert hat.
    leider habe ich keine informationen darüber,
    wie sich prozentual die ethnien in den jeweiligen gebieten verhielten.

    dadurch könnte man viel mehr erfahren, wer vertrieben worden ist,
    wer mit zwang assimiliert worden ist,
    wer dem neuen groß-griechischen staat zu opfer gefallen ist.

    ich suche weiter...

  7. #187

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    die neu gegründete provinz makedonien im jahre 1912



    Nach der Vertreibung, Völkermord, den Massakern...



    ein Bericht

    Diese auf der jeweiligen nationalen Geschichtsschreibung beruhenden Positionen sind in den jüngsten Unabhängigkeitskriegen im ehemaligen Jugoslawien als Rechtfertigung seitens der Serben oder bei der Ausrufung der Unabhängigkeit Makedonien von Seiten Griechenlands immer noch fester Bestanteil der jeweiligen Regierungsargumentationen. Die Zerstückelung von Makedonien erfolgte im 1. und 2. Balkankrieg seitens Serbien, Griechenland und Bulgariens. Doch wurden schon Jahr- zehnte davor terroristische Vereinigungen zur „Befreiung" Makedoniens gegründet. Serbien orga- nisierte sogenannte „Befreiungskomitees", die später unter dem Namen ‚Komitadschi' oder auch ‚Cetnici' bekannt wurden. Diese Guerillaverbände bekämpften vor allem osmanische Einrichtungen und Armeeangehörige, aber auch muslimische Einwohner, insbesondere Albaner. Gleichzeitig wurden bulgarische kirchliche Einrichtungen und Funktionäre sowie bulgarisch sprechende Ein- wohner Ziel von Anschlägen. Bulgarien gründete die sogenannten IMRO-Einheiten (Innere Maze- donische Revolutionsorganisation). Sie richteten sich in erster Linie gegen osmanische Einrichtungen und Armeeangehörige sowie muslimische Einwohner. Daneben verteidigten sie Einrichtungen und Angehörige der bulgarisch-orthodoxen Kirche gegen Anschläge der serbischen Komitadschi und unternahmen Anschläge auf serbische Bewohner. Griechenland unterstützte insbesondere die ser- bischen Guerillaverbände in ihrem Kampf und förderte außerdem Anschläge auf osmanische Ein- richtungen und Armeeangehörige.(6) Diese Konstellation blieb auch nach dem Zusammenbruch der osmanischen Herrschaft in Makedonien bestehen und funktionierte in teils veränderten Guerilla- taktiken und politischen Konstitutionen bis 1949.
    diese vorgehensweise kann nur so genannt werden:
    genozid, auf orthodoxer weise

    Fakten

    1814 - 1826 Serbischer- und griechischer Unabhängigkeitskrieg ca. 20-40.000 Tsd. Flüchtlinge.


    1854 bis 1865 Russische Vertreibungen muslimischer Krimtataren in die Balkanpro- vinzen ca. 300.000 Tsd

    1875 - 1878 Vertreibungen und Flucht aus Bosnien, Serbien, Rumänien, Bulgarien und Griechen- land ca. 500.000 bis 600.000 Tsd.

    1908 Umsiedlung von Muslime aus Kreta ca. 90.000 Tsd.

    1912 - 1914 1. und 2. Balkankrieg Vertreibung, Flucht, Deportation und Umsiedlung ca. 450.000 Tsd.

    1919 - 1926 Inneranatolische Flüchtlinge und ausgesiedelte Flüchtlinge aus Griechenland ca. 1,2 Mio.

    Flüchtlinge und Umsiedler bzw. Aussiedler zwischen 1923 und 1991 aus den ehemaligen Balkanprovinzen. (8)


    1923 bis 1991 Aussiedlung und Flüchtlinge aus Bulgarien ca. 700.000 Tsd.
    1929 - 1936 Umsiedlung aus Rumänien ca. 120.000 Tsd.
    1949 - 1960 Umsiedlung und Flüchtlinge aus Jugoslawien ca. 300.000 Tsd.
    1930 -1960 Flüchtlinge aus Griechenland ca. 60.0000 Tsd.

    Quellen


    Anmerkungen und Literatur
    1. Josef Matuz: Das Osmanische Reich. Darmstadt 1985 S.210 ff.
    2. Edgar Hösch: Geschichte der Balkan-Länder. München 1999 S.140 ff.
    3. Justin McCarthy: The ottoman Peoples and The End of Empire. New York 2001 S. 40ff.
    4. McCarthy, Op. cit., S. 51 und Suraiya Faroqhi: Geschichte des Osmanischen Reiches. München 2000 S. 92
    5. Hierzu siehe die Statistiken bei McCarthy, Op. cit., S.58 ff. sowie Karin Boeckh: Von den Balkankriegen zum Ersten Weltkrieg. München 1996 S.232 ff. und S. 329 ff.
    6. McCarthy, Op. cit., S.87 ff, sowie Boeckh, Op. cit., S. 184 ff.

    was sind arvaniten??

    01. März 2001
    Die albanischsprachigen Bevölkerungsteile in Griechenland sind nach Geschichte, Sprache und Bewusstsein keine einheitliche Gruppe. Insofern ist ihre auf griechisch übliche Bezeichnung als "Arvaniten" irreführend. Die internationale Wissenschaft bezeichnet als "Arvaniten" deshalb nur die Angehörigen der Nachfahren von Zuwanderern aus dem südalbanischen Bereich. Die erste und hauptsächliche Einwanderungswelle fand auf Einladung der örtlichen Herrscher ab dem 13. und dann v.a. im 14. und bis in das 15. Jahrhundert statt.

    Seit damals siedeln die Arvaniten in etwa 300 Orten in Südgriechenland. So in Böotien, im östlich daran angrenzenden Attika (dem Umland von Athen), auf einigen Ägäisinseln (u.a. Euböa, Hydra) und auf der Peloponnes. Als Eigenbezeichnung verwenden sie teils ein früher gesamtalbanisches Ethnonym, arbërorë. Die Sprache heißt dann entsprechend arbërisht. Der Großteil hat inzwischen aber auch im eigenen Sprachgebrauch die griechischen Bezeichnungen (arvanitika für die Sprache) übernommen. Die Zahl der Arvaniten wird nach den Kriterien von Sprachgebrauch oder Bewusstsein heute oft auf 150.000 - 200.000 geschätzt. Allerdings ist das Arvanitische nicht nur stark mundartlich gegliedert, sondern seine Sprecher sind inzwischen alle zweisprachig, mit starker Tendenz zu griechischer Einsprachigkeit in der jüngeren Generation.

  8. #188

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    Zu der sprachlichen Assimilation trägt bei, dass die Kultur der Arvaniten fast rein dörflich geprägt ist. Wie die griechische Gesellschaft insgesamt orientieren sie sich jedoch stark am urbanen, "nicht-arvanitisch"-griechischen Muster. Verstädterung, Migration und soziale Mobilität haben daher regelmäßig Sprachwechsel und in der Folge auch eine Veränderung der Identität zur Folge. Sogar bewusste Arvaniten sehen sich sowohl als Griechen als auch als Arvaniten, d. h. eine politisierbare ethnische Identität gibt es nicht. Die griechischnationale Seite propagiert, dass man zugleich griechisch und arvanitisch sein kann. Die nie erfolgte Förderung von arvanitischer Sprache und Kultur und die jahrzehntelange, auf allen Ebenen der staatlichen Institutionen sowie vielfach auch in der griechisch-orthodoxen Kirche (der die Arvaniten angehören) betriebene Verdrängung und Prestigeminderung der Minderheitensprache zeigt, dass die Vereinbarkeit im Grunde nur solange akzeptiert wird, wie das noch vorhandene Arvanitische als Übergangsstadium zur völligen Angleichung an die griechischsprachige Umwelt verstanden werden kann. Dies und die albanerfeindliche Stimmung im Griechenland der 1990er Jahre hat dazu geführt, dass arvanitische Vereinigungen sich an der Idee des "Albanertums" orientiert haben. Die Vereinigungen waren Ende der 1970er Jahre gegründet worden.

    Eine kleine zweite Gruppe von Albanischsprachigen bilden die Bewohner einiger Ortschaften im griechisch-bulgarisch-türkischen Grenzgebiet in Thrakien. Sie sind der Rest einer bis 1922/23 größeren örtlichen Konzentration im heutigen Dreiländereck, die sprachlichen Befunden zufolge wohl auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen hierher noch einige Vertreter der albanischen Nationalbewegung, während heute auf der griechischen Seite zwar die albanische Sprache auch bei den jüngeren noch verbreitet ist, das Selbstverständnis aber "arvanitisiert" und griechisch ist.
    Eine dritte albanischsprachige Gruppe ist heute nur noch teilweise vorhanden: die Çamen (griech. Tsamides) in einem schmalen, im Norden an Albanien angrenzenden Küstenbereich von Epirus. Anders als die beiden anderen Teilgruppen sind sie historisch und sprachlich ein Teil des geschlossenen albanischen Sprachgebiets und hatten bzw. haben ein albanisches ethnisches Bewusstsein. Die eigene Sprachbezeichnung z. B. lautet wie in Albanien shqipja. Als etwa je zur Hälfte muslimische und christlich-orthodoxe Minderheit durch die Grenzziehung von 1913 entstanden, wurde der muslimische Teil zwar offiziell vom griechisch-türkischen Bevölkerungsaustausch ausgenommen, tatsächlich jedoch wurde diese muslimische Minderheit diskriminiert. Als Folge der angeblichen Kollaboration mit den italienischen bzw. deutschen Besatzungstruppen und mit der von diesen eingesetzten albanischen Zivilverwaltung im 2. Weltkrieg wurden die verbliebenen ca. 20.000 muslimischen Albaner 1944 von griechischen Truppen kollektiv nach Albanien vertrieben. Die verbliebenen christlichen Çamen gibt es nach griechischer Lesart nicht. Sie sind wenig erforscht, scheinen aber immer noch ein Sonderbewusstsein und ihre Sprache zu besitzen und einem erheblichen amtlichen Druck ausgesetzt zu sein. Sie artikulieren sich jedoch nicht öffentlich.

    Insgesamt hat der griechische Staat die albanischsprachigen Bevölkerungsgruppen nicht gefördert oder nur in ihrer kulturellen Eigenart akzeptiert. In einigen muslimischen çamischen Orten wurde einzig von 1936 bis 1939 halbherzig versucht, muttersprachlichen Unterricht anzubieten. Bis heute trägt Griechenland also wegen seiner verfehlten Minderheitenpolitik nicht zur grenzüberschreitenden Verständigung in Südosteuropa bei.
    Bis heute trägt Griechenland also wegen seiner verfehlten Minderheitenpolitik nicht zur grenzüberschreitenden Verständigung in Südosteuropa bei.

    Völkermord, Massive Verteibungen, Unterdrückung, Lügen-Geschichten, Geschichtsfälschungen,...

    von dem Land, was die Demokratie erfunden haben soll...

  9. #189
    Avatar von Caesarion

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    Typisch Mic Spasti, postet hier irgendeine Scheisse ohne Zusammenhang zu meinem Beitrag, zum Thema oder generell zu Griechenland, denn es gab nie ein "großgriechisches Reich", damit er seinem drecksfaschistischen Weltbild "Alle Griechen, Serben, Russen und Türken sind scheisse und Albanospacken die besten" gleich kommt, omg dir würde ich so gerne aufs Maul hauen.

  10. #190

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    Griechen in Albanien

    Die griechische Minderheit in Albanien und die albanische im nordwestlichen griechischen Epirus werden in der jeweiligen national gefärbten Sicht meist ohne Zusammenhang untersucht. Tatsächlich sind beide jedoch Ergebnis des gleichen Vorgangs: In der Folge der Balkankriege 1912/13 wurden durch das vorher einheitliche osmanische Gebiet Grenzen gezogen. Dadurch entstand eine griechische Minderheit in Südalbanien, welche heute teils räumlich kompakt (südlich der Stadt Gjirokastër), teils gemischt mit der albanischen Bevölkerung (im benachbarten Küstengebiet von Saranda und Himara) lebt. Durch Migration kamen die Griechen auch in die Städte Gjirokastër und die Hauptstadt Tirana. Es handelt sich dabei meist um überdurchschnittlich gebildete Angehörige der Minderheit, die für deren Interessenvertretung besonders wichtig sind. Noch unter kommunistischer Herrschaft wurde das Minderheitengebiet definiert. Es umfasst außer Himara die gesamte griechischsprachige Region. Der Minderheitenschutz beschränkte sich damals jedoch auf rudimentäre muttersprachliche Volksschulbildung. Weiterführende griechischsprachige Schulen entstanden erst in den letzten Jahren.

    Wie viele Griechen gibt es in Albanien? Für die Zeit zwischen den Weltkriegen schätzt die beste, vom Völkerbund vorgenommene Zählung 35.000 - 40.000 Griechen. Die letzte albanische Volkszählung sprach 1989 von 58.758 Griechen, während die griechische Regierung zwar keinen offiziellen Standpunkt hat, aber häufig die in der griechischen Öffentlichkeit verbreitete Schätzung von 300.000 - 350.000 Albaniengriechen verwendet. Beide Angaben sind Ausdruck ethnopolitischen Wunschdenkens: Anhand der Wahlergebnisse der 1992 besonders erfolgreichen Sammelpartei der Minderheit, der "Partei der Union zur Verteidigung der Menschenrechte", läßt sich die Zahl (noch vor der großen ökonomisch bedingten Abwanderungswelle nach Griechenland) mit großer Sicherheit auf 100.000 - 120.000 bestimmen. Die Schätzung auf 300.000 - 350.000 schließt einen großen Teil der orthodoxen Albaner und vor allem der aromunischen Minderheit ein. Dieser gleichsam "expansive" Begriff wird auch von den politischen Vertretern der Albaniengriechen verfochten und trägt wesentlich zu albanischen Ängsten vor der Minderheit und vor Griechenland bei. Die mögliche Folge sind ethnonationale Polarisierungen wie bei den Kommunalwahlen im Bereich Himara im Herbst 2000. Es ist insofern bedauerlich, dass albaniengriechische Organisationen zum Boykott der Volkszählung vom April 2001 aufriefen. Der Streit um die Definition der Minderheit ist für diese selbst eine der wichtigsten Belastungen.

    Dr. Konrad Clewing ist Historiker am Südostinstitut München und Spezialist für Albaner

    Albanischsprachige und Albaner in Griechenland sowie Griechen in Albanien
    ------------------------

    fassen wir zusammen:
    die griechen (oder einige fasho-griechen) sprechen von 350,000 Griechen.
    als griechen sehen sie, wie alle fashistischen parteien, alle die die gleiche religion haben und assimiliert werden können.

    den letzten wahlen zu folge, leben in Albanien ca. 100,000 bis 120,000 tausend griechen oder bürger, die eine griechische partei gewählt haben.

    die griechen in albanien leben überall im lande,
    besonders in den städten tirana, vlora und im kreis saranda.

    der User Arvanitis spricht von der unterdrückung durch die albanischen kommunisten, demnach wurden sie mit zwang assimiliert, hatten keine rechte.

    nach dem deutschen professor
    Dr. Konrad Clewing ist Historiker am Südostinstitut München haben die griechen unter dem albanischen dikator
    griechisch-sprachigen unterricht in der Grundschule gehabt.

    vergleich mit den Albanern in Griechenland:
    konnten die arvaniten, camen oder anderen albaner in den Grundschulen albanisch lernen??

    Griechenland ist seit dreißig Jahren eu-Mitglied und erfinder der Demokratie??

    Sicherlich ist er sehr schwer für euch Griechen zu verstehen,
    dass die Väter der heutigen Arvaniten, die eigentlich keine sind,
    Albaner gewesen sind.

    Die heutigen Arvaniten sollten sich Griechen mit albanischer Herkunft bezeichnen.

    Aufgrund der Verfolgung von Minderheiten dürfen sie dies nicht.

    Die Minderheiten in Albanien haben mehr rechte als die Minderheiten in Griechenland.
    In Griechenland gibt es nur die thrakischen roma bze Türken als Minderheit, alle anderen gibt es nach griechischem demokratischen rechtssystem bzw. der orthodoxen griechischen kirche nicht.

    die camen, die muslimischen, werden als türken oder turk-albaner geführt.

    warum dieser hass auf die albaner??
    die griechen brauchen ein sündenbock,
    den man für alles schlechte verantowrtlich machen kann und soll.



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