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Griechische Identität in Südalbanien

Erstellt von Arvanitis, 23.10.2009, 16:07 Uhr · 244 Antworten · 12.988 Aufrufe

  1. #71

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    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen

    Du bist also der Meinung, wenn ich dass richtig verstehe, dass die "Griechen" aus dem Nordepirus, also die Menschen die sich zum Griechentum bekennen, ethnisch Griechen sind???
    Viele Albaner, bekennen sich als Griechen um nach Griechenland zu ziehen. Ich glaube, diese machen den Griechen nach die nach 1990 Albanien verlassen haben. Dies geschieht nicht, weil sie sich zum Griechentum bekennen sondern aus der Armut.

    Die griechische Meschenrechtepartei hat in Albanien nur einen Wähleranteil von 1%. Auch die Camenpartei liegt bei einem Prozent.

  2. #72
    Arvanitis
    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen
    Viele Albaner, bekennen sich als Griechen um nach Griechenland zu ziehen. Ich glaube, diese machen den Griechen nach die nach 1990 Albanien verlassen haben. Dies geschieht nicht, weil sie sich zum Griechentum bekennen sondern aus der Armut.

    Die griechische Meschenrechtepartei hat in Albanien nur einen Wähleranteil von 1%. Auch die Camenpartei liegt bei einem Prozent.
    Diese Argumentation ist albanische Propaganda.
    Es ergibt keinen Sinn, da es schon nachweislich im 18 Jahrhundert in den genannten Regionen Griechen in Albanien gab. Vor dem Hoxharegime bezeichneten sich knapp 200000 Menschen als Griechen nach der Öffnung nur noch knapp 100000. Deiner These zufolge müssten sich doch mehr Albaner heute als Griechen bezeichnen als vorher um über die Grenze zu kommen. Und warum sahen sie sich vor 1800 als Griechen???

  3. #73

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    „Wenn alle Südalbaner einen griechischen Vornamen haben, werden die Griechen noch mehr Gründe haben zu behaupten, dass Südalbanien griechisch ist“, erklärte 1995 ein Intellektueller aus Südalbanien. Derzeit wird der griechische Vorname in Albanien manchmal im Freundeskreis und scherzhaft verwendet.

    Die griechische religiöse Propaganda sei zudem verantwortlich dafür, dass sich viele orthodoxe Albaner in Südalbanien zur griechischen Nation bekennen, und leiste so einer Politik Vorschub, die auf die Auflösung der albanischen Nation abziele.


    http://www.afebalk.org/page.php3?id_page=113

  4. #74
    Arvanitis
    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen
    „Wenn alle Südalbaner einen griechischen Vornamen haben, werden die Griechen noch mehr Gründe haben zu behaupten, dass Südalbanien griechisch ist“, erklärte 1995 ein Intellektueller aus Südalbanien. Derzeit wird der griechische Vorname in Albanien manchmal im Freundeskreis und scherzhaft verwendet.

    Die griechische religiöse Propaganda sei zudem verantwortlich dafür, dass sich viele orthodoxe Albaner in Südalbanien zur griechischen Nation bekennen, und leiste so einer Politik Vorschub, die auf die Auflösung der albanischen Nation abziele.


    http://www.afebalk.org/page.php3?id_page=113

    Danke , hiermit widerlegst du quasi selbst deine These der Identität aufgrund des Geldes.

  5. #75

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    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    Diese Argumentation ist albanische Propaganda.
    Es ergibt keinen Sinn, da es schon nachweislich im 18 Jahrhundert in den genannten Regionen Griechen in Albanien gab. Vor dem Hoxharegime bezeichneten sich knapp 200000 Menschen als Griechen nach der Öffnung nur noch knapp 100000. Deiner These zufolge müssten sich doch mehr Albaner heute als Griechen bezeichnen als vorher um über die Grenze zu kommen. Und warum sahen sie sich vor 1800 als Griechen???
    Nordepirus

    1908 107 000 Orthodoxe+103 000 Muslime = 210 000 Griechen in Albanien

    Finde mir die Quellen um 1800?

  6. #76
    Arvanitis
    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen
    Nordepirus

    1908 107 000 Orthodoxe+103 000 Muslime = 210 000 Griechen in Albanien

    Finde mir die Quellen um 1800?
    Ach warum eigentlich erst 1800. Nehmen wir direkt den ersten Jahrhundert

    Roman and Byzantine period

    Ethnographic map of the Epirus region, 1878. Pink - Greek speakers, Blue - Greek and Vlach speakers, Orange - Greek and Albanian speakers, Yellow - Albanian speakers


    Christianity first spread in Northern Epirus during the 1st century AD, but prevailed during the 4th century. Notable Epirote martyrs were Saint Donatos, Bishop of Phoenice, Eleftherios of Avlon, and Isavros. The presence of the local bishops in the Ecumenical Synods (already from 381 A.D.) proves that the new religion was well organized and already widely spread inside the Greek world of the Roman and post-Roman period.[6]
    While Epirus vetus corresponded to the Ancient Greek region Epirus Nova corresponded[7] to a part of Illyria that was now was partly Hellenic[8] and partly Hellenized[9].This Greek[10] area was the line of division[11] between the provinces of Illyricum and Macedonia and its borders was the Drilon river in modern north Albania.
    When the Roman Empiresplit into East and West, Northern Epirus became part of the East Roman (Byzantine) Empire; the region witnessed the invasions of several nations: Visigoths, Avars, Slavs, Normans, Serbs, Albanian clans and various Italian city-states and dynasties (14th century). However the region’s culture remained closely tied to the centers of the Greek world, and retained its Greek character through the medieval period.
    In 1204, the region was part of the Despotate of Epirus, a successor state of the Byzantine Empire. Despot Michael I found there strong Greek support in order to facilitate his claims for the Empire’s revival. In 1281, a strong Sicilian force that planned to conquer Constantinople was repelled in Berat after a series of combined operations by local Epirotes and Byzantine troops. In 1345, the region was invaded by the Serbs of Stefan Dusan. However, the Serbian rulers retained much of the Byzantine tradition and used Byzantine titles to secure the loyalty of the local population. At the same time Venetians controlled various ports of strategic importance, like Vouthroton, but the Ottoman presence became more and more intense and finally in the middle of the 15th century the entire area came under Turkish rule.

    Und hier direkt noch zur Zeit des osmanischen Reiches

    [edit] Ottoman period


    Interior of Aghios Nikolaos of Moscopole.


    Under Turkish rule, local authorities were exclusively Muslim, whether Albanian or Turkish; these were also the most privileged social group in Ottoman society. However, there were specific parts of Northern Epirus that enjoyed local autonomy (Himara, Drouvian, Voskopoje). In spite of the Ottoman dominance, Christianity prevailed in many areas and became an important reason for preserving the Greek language, which was also the language of trade.[12]
    Inhabitants of the region participated in the Greek enlightenment. One of the leading figures of that period, the Orthodox missionary Kosmas, traveled and preached over the country. It is believed that he founded more than 200 Greek schools until his execution by Turkish authorities near Berat.[13] In addition, the first printing press in the Balkans, after that of Constantinople, was founded in Moscopole (nicknamed ‘New Athens’) by a local Greek[14]. From the mid-18th century trade was thriving and a great number of educational facilities and institutions were founded throughout the rural regions and the major urban centers as benefactions by several Epirot entrepreneurs[15].
    Northern Epirus took also part in the Greek War of Independence (1821-1830): many locals revolted, organized armed groups and joined the revolution. The most distinguished personalities were the engineer Konstantinos Lagoumitzis[16] from Hormovo and Michail Spyromilios from Himara. The latter was one of the most active generals of the revolutionaries and participated in several major armed conflicts, such as the Third Siege of Messolonghi, where Lagoumitzis was the defenders' chief engineer. M. Spyromilios also became a prominent political figure after the creation of the modern Greek state and discreetly supported the revolt of his compatriots in Ottoman-occupied Epirus in 1854, during the Crimean War[17]. In 1881, the Treaty of Berlin awarded Greece parts of southern Epirus.

    Achja und zu guter letzt. Viele Himarioten namen an der griechischen Revolution Teil.

  7. #77
    Karim-Benzema
    Arvanitis

    es sind keine 200000 und keine 100000 griechen

    in südalbanien findest fast keine griechische Fahnen es ist halt so...und uebertreib doch nicht so mein freund..du fühlst dich auch als Grieche bist aber arvanit....arvaniten sind albaner!

  8. #78
    Arvanitis
    Zitat Zitat von KadimSanliSupporter Beitrag anzeigen
    Arvanitis

    es sind keine 200000 und keine 100000 griechen

    in südalbanien findest fast keine griechische Fahnen es ist halt so...und uebertreib doch nicht so mein freund..du fühlst dich auch als Grieche bist aber arvanit....arvaniten sind albaner...!
    Immernoch nichts mit dem Thema zu tun. Es geht mir weder um die genaue Zahl noch darum wieviele griechische Fahnen in Albanien wehen.

    PS:Arvaniten sind albanischstämmige Griechen und keine Albaner , das solltest auch du langsam wissen.

  9. #79
    Karim-Benzema
    arvanitis geh mal nach südalbanien und schrei hier ist griechenland oder ihr seid griechen blablabla du wirst rennenn mein freund!

  10. #80

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    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    Ach warum eigentlich erst 1800. Nehmen wir direkt den ersten Jahrhundert

    Roman and Byzantine period

    Ethnographic map of the Epirus region, 1878. Pink - Greek speakers, Blue - Greek and Vlach speakers, Orange - Greek and Albanian speakers, Yellow - Albanian speakers


    Christianity first spread in Northern Epirus during the 1st century AD, but prevailed during the 4th century. Notable Epirote martyrs were Saint Donatos, Bishop of Phoenice, Eleftherios of Avlon, and Isavros. The presence of the local bishops in the Ecumenical Synods (already from 381 A.D.) proves that the new religion was well organized and already widely spread inside the Greek world of the Roman and post-Roman period.[6]
    While Epirus vetus corresponded to the Ancient Greek region Epirus Nova corresponded[7] to a part of Illyria that was now was partly Hellenic[8] and partly Hellenized[9].This Greek[10] area was the line of division[11] between the provinces of Illyricum and Macedonia and its borders was the Drilon river in modern north Albania.
    When the Roman Empiresplit into East and West, Northern Epirus became part of the East Roman (Byzantine) Empire; the region witnessed the invasions of several nations: Visigoths, Avars, Slavs, Normans, Serbs, Albanian clans and various Italian city-states and dynasties (14th century). However the region’s culture remained closely tied to the centers of the Greek world, and retained its Greek character through the medieval period.
    In 1204, the region was part of the Despotate of Epirus, a successor state of the Byzantine Empire. Despot Michael I found there strong Greek support in order to facilitate his claims for the Empire’s revival. In 1281, a strong Sicilian force that planned to conquer Constantinople was repelled in Berat after a series of combined operations by local Epirotes and Byzantine troops. In 1345, the region was invaded by the Serbs of Stefan Dusan. However, the Serbian rulers retained much of the Byzantine tradition and used Byzantine titles to secure the loyalty of the local population. At the same time Venetians controlled various ports of strategic importance, like Vouthroton, but the Ottoman presence became more and more intense and finally in the middle of the 15th century the entire area came under Turkish rule.

    Und hier direkt noch zur Zeit des osmanischen Reiches

    [edit] Ottoman period


    Interior of Aghios Nikolaos of Moscopole.


    Under Turkish rule, local authorities were exclusively Muslim, whether Albanian or Turkish; these were also the most privileged social group in Ottoman society. However, there were specific parts of Northern Epirus that enjoyed local autonomy (Himara, Drouvian, Voskopoje). In spite of the Ottoman dominance, Christianity prevailed in many areas and became an important reason for preserving the Greek language, which was also the language of trade.[12]
    Inhabitants of the region participated in the Greek enlightenment. One of the leading figures of that period, the Orthodox missionary Kosmas, traveled and preached over the country. It is believed that he founded more than 200 Greek schools until his execution by Turkish authorities near Berat.[13] In addition, the first printing press in the Balkans, after that of Constantinople, was founded in Moscopole (nicknamed ‘New Athens’) by a local Greek[14]. From the mid-18th century trade was thriving and a great number of educational facilities and institutions were founded throughout the rural regions and the major urban centers as benefactions by several Epirot entrepreneurs[15].
    Northern Epirus took also part in the Greek War of Independence (1821-1830): many locals revolted, organized armed groups and joined the revolution. The most distinguished personalities were the engineer Konstantinos Lagoumitzis[16] from Hormovo and Michail Spyromilios from Himara. The latter was one of the most active generals of the revolutionaries and participated in several major armed conflicts, such as the Third Siege of Messolonghi, where Lagoumitzis was the defenders' chief engineer. M. Spyromilios also became a prominent political figure after the creation of the modern Greek state and discreetly supported the revolt of his compatriots in Ottoman-occupied Epirus in 1854, during the Crimean War[17]. In 1881, the Treaty of Berlin awarded Greece parts of southern Epirus.

    Achja und zu guter letzt. Viele Himarioten namen an der griechischen Revolution Teil.
    Na und? Trotzdem ist Südalbanien mehrheitlich albanisch, war es auch immer.

    Aleks Çaçi war auch aus Himare.


    Ach ja, viele albanische Orthodoxe wurden als Griechen geschrieben - bzw. als Teil dieser Nation. Die albanisch-Orthodoxe Kirche wurde erst spät unabhängig. Albaner und Griechen haben bis 1800/1912 mehrheitlich zusammen gearbeitet. Erst als griechische Barbaren begonnen haben albanische Dörfer niederzubrennen war die "Freundschaft" zu Ende.

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