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Zum griechischen Unabhängigkeitstag

Erstellt von Karim-Benzema, 16.08.2009, 01:06 Uhr · 86 Antworten · 5.006 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Caesarion

    Registriert seit
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    Beiträge
    7.453
    Aber selbst im byzantinischen Reich war man sich seiner "Abstammung" noch sicher, Religion war natürlich wichtiger, aber es als einzigen Identitätsfaktor zu betrachten ist... naja... schwachsinn, Sprache nicht vergessen..,.

  2. #62
    Avatar von Sazan

    Registriert seit
    27.05.2009
    Beiträge
    13.046
    jeder albaner ist ein arvanit und jeder arvanit ist ein albaner... wer dies nicht akzeptiert sollte sich nicht arvanit/albaner nennen!
    ob wir mit den griechen verwandt sind oder nicht ist eine andere geschichte... fakt ist, dass alle arvaniten und die restlichen albaner ein und das selbe sind! nje GJAK!

  3. #63

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    31.01.2009
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    6.317
    Zitat Zitat von MIC SOKOLI Beitrag anzeigen
    wenn man die Türkei und Griechenland vergleicht, haben beide viele Gemeinsamkeiten.

    Nur nennen die Griechen Ihren König Otto von Bayern, nicht Vater der Griechen...

    sehr interessant...

    zu den Albanern...
    Wären die Albaner nicht zum Islam konvertiert, wären alle Albaner zu Serben oder Griechen assimiliert worden.

    Der Fehler der Osmanen war, dass Sie den orthodoxen Kirche Autonomie gegeben haben.
    Warum Fehler?

  4. #64
    Karim-Benzema
    Zitat Zitat von MIC SOKOLI Beitrag anzeigen
    wenn man die Türkei und Griechenland vergleicht, haben beide viele Gemeinsamkeiten.

    Nur nennen die Griechen Ihren König Otto von Bayern, nicht Vater der Griechen...

    sehr interessant...

    zu den Albanern...
    Wären die Albaner nicht zum Islam konvertiert, wären alle Albaner zu Serben oder Griechen assimiliert worden.

    Der Fehler der Osmanen war, dass Sie den orthodoxen Kirche Autonomie gegeben haben.

    Schwachsinn! und hör auf son Dreck zu behaupten weil das kommt nur von euch muslims oder? i albanien würde das ganz sicher keiner sagen! warum hoert man das imme rur bei euch KosovaAlbanern?

  5. #65

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    28.09.2008
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    23.630
    Zitat Zitat von ILOVEALBANIA4EVER Beitrag anzeigen
    Schwachsinn! und hör auf son Dreck zu behaupten weil das kommt nur von euch muslims oder? i albanien würde das ganz sicher keiner sagen! warum hoert man das imme rur bei euch KosovaAlbanern?
    ich finde, obwohl ich gerade ihm nicht recht geben will, daß sein Inhalt durchaus seine Berechtigung hat. Es ließe sich auch nachvollziehen, die Zahlen sind gegeben, es soll z.B. sehr viele Albaner gegeben haben, die in die Türkei ausgewandert sind.

    Ich selber kenne einige aus dem Kosovo, deren Eltern oder Großeltern, zwar Albaner, doch aufgrund der Religion Islam sich mit der Türkei deutlich mehr verbunden sahen als mit Albanien, erst recht mit einem Albanien unter Enver Hoxha. Sie siedelten einst in die Türkei über.

    Die Frage wollte ich schon aufwerfen, habe es aber sein lassen, wie sich die Gegend wohl entwickelt hätte, wenn der Pufferstaat, den auch Italien durchgesetzt hat, nicht entstanden wäre,und die Armeen Griechenlands und Serbiens bei der Besiegung des Osmanats die Gebiete hätten behalten dürfen.

    Wahrscheinlich hätten wir eine sehr viel grössere Stabilität dort, die Verschiebung des Bildes hätte es nicht gegeben, die Veralbanisierung unter Enver hätte es nie gegeben, etc.

  6. #66
    Karim-Benzema
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    ich finde, obwohl ich gerade ihm nicht recht geben will, daß sein Inhalt durchaus seine Berechtigung hat. Es ließe sich auch nachvollziehen, die Zahlen sind gegeben, es soll z.B. sehr viele Albaner gegeben haben, die in die Türkei ausgewandert sind.

    Ich selber kenne einige aus dem Kosovo, deren Eltern oder Großeltern, zwar Albaner, doch aufgrund der Religion Islam sich mit der Türkei deutlich mehr verbunden sahen als mit Albanien, erst recht mit einem Albanien unter Enver Hoxha. Sie siedelten einst in die Türkei über.

    Die Frage wollte ich schon aufwerfen, habe es aber sein lassen, wie sich die Gegend wohl entwickelt hätte, wenn der Pufferstaat, den auch Italien durchgesetzt hat, nicht entstanden wäre,und die Armeen Griechenlands und Serbiens bei der Besiegung des Osmanats die Gebiete hätten behalten dürfen.

    Wahrscheinlich hätten wir eine sehr viel grössere Stabilität dort, die Verschiebung des Bildes hätte es nicht gegeben, die Veralbanisierung unter Enver hätte es nie gegeben, etc.
    Da gibts aber viele... halt wegen der Religion!

  7. #67
    Avatar von Balkanpower

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    1.929
    Zitat Zitat von LouWeed Beitrag anzeigen
    in der tat, ein roemisches
    Natürlich ein Römisches!
    Zu der Zeit nannte es man nicht mal Byzanz!!
    Das ist irgend eine Erfindung von einem Franzman oder Engländer der eine bessere Trennung der beiden römischen Reiche darstellen wollte!!!
    Und der hat in Mittelalter gelebt, glaube ich.

  8. #68
    Avatar von Balkanpower

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    1.929
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    Orthodoxe Südalbaner sind auch unsere Brüder. Kosovaren und Mazalbaner? Nein Danke. Wären die Albaner nicht zum Islam konvertiert und unserem Land im osmanischen Reich und im 2 WK nicht in den Rücken gefallen, sehe es heute definitv anders aus.

    Zur Arvaniten / Dorier Theorie. Man geht davon aus weil einige antike Sitten der Dorier bei den Arvaniten und allgemein Epiroten noch heute Bestand haben. Unter anderem die Totenklage. Dies kann ja nicht von ungefähr kommen.
    Die Totenklage haben auch die Serben, Bulgaren, Mazedonen!
    Und die Leute auf deinem Sig. sehen alle wie Türken aus.
    Tja sie haben zwar vielleicht nicht, die Osmanen gemocht.
    Aber trotzdem so sich gekleidet,und sich verhalten. Was für ein Widerspruch!
    Oder denkste denen hat die damalige Mode gefallen!

  9. #69

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    6.967
    Zitat Zitat von ILOVEALBANIA4EVER Beitrag anzeigen
    Gestern war der griechische Unabhängigkeitstag – und kein Eintrag auf diesem Blog! Das Versäumnis wird hiermit nachgeholt.

    Die konservative Kathimerini bot einen bemerkenswerten Artikel (Gr.) über die Rolle der arvanitischen Griechen im Unabhängigkeitskampf seit 1821: Von den 7000 Christen, die Anfang des 19. Jhds. in Athen lebten (gegenüber 3000 Muslimen) waren 4000 Arvaniten, die allesamt aus dem Umland stammten. Dort sammelten sich 1200 Christen, nachdem die Osmanen in Athen aus Angst vor einem Aufstand zwölf Anführer als Geiseln festgenommen hatten. Der Marsch auf die Stadt führte schliesslich zu dessen Befreiung. Die Kathimerini schreibt:
    Die Arvaniten der Attika, die von einigen als “Dorier des zeitgenössischen Hellenentums” bezeichnet werden, von anderen als Epiroten, wieder von anderen als Albaner, die sich zwischen dem 10. und 11. Jhd. n.Chr. in der Attika niedergelassen haben, sind diejenigen, die ihre heiligen Waffen zum grossen Kampf für Glaube und Vaterland erhoben haben (…)
    Das Arvanitische war die Sprache, die Kountouriotis, Permierminister von Griechenland, Bouboulina, Botsaris, die Soulioten und viele andere gesprochen haben. Es war die Sprache, die Karaiskakis, Antroutsos und viele andere Kämpfer des Aufstands[1] sprachen und verstanden.
    Warum sind diese Informationen wichtig? Weil der heutige griechische Alltagsrassismus zuallerst die ungeliebte albanische Minderheit im Lande trifft. Kaum ein Grieche weiss heute noch, dass im 19. Jhd. die Albaner als DAS Brudervolk der Griechen galten, die als (vermeintliche) Abkömmlinge der Illyrer eine ähnlich alte Geschichte aufzuweisen hatten und im Laufe der Jahrhunderte ebenso von den Osmanen wie von den Slawen bedrängt worden warenganz genau wie die Griechen. Erst unter dem Ministerpräsidenten Venizelos Anfang des 20. Jhds. änderte sich das, als dieser aus aussenpolitischen Gründen die Serben zum einzigen Brudervolk der Griechen machte, was sich im allgemeinen griechischen Bewusstsein bis heute nicht geändert hat. Der Verfasser des Artikels ist übrigens der PASOK-Abgeordnete und ehemalige Aussenminister Theodoros Pangalos.
    Unterdessen haben griechische Neonazis Ausgaben eines neuen Schulbuches verbrannt, in dem die 400jährige osmanische Besetzung Griechenlands (”Tourkokratia”) nicht länger als “Sklaverei” bezeichnet wird.
    Einer bietet z.B. seinen Film mit der Bemerkung “A GOOD TURK IS A DEAD TURK!!” an; leider keine Seltenheit). Leider sind auch die meisten griechischen Webseiten, die sich mit Geschichte befassen, von ähnlicher Machart, die überdies als “wenig informativ” zu bezeichnen schon zuviel der Ehre wäre.
    Ζήτω η Ελλάς!





    Quelle: Zum griechischen Unabhängigkeitstag : TRANSATLANTIC FORUM

    __________________________________________________ _______




    Das finde ich , ist ein guter Artikel....Ich habe ein paar Stellen markiert , die ich wichitg fand um es zu machen....Aber eigentlich ist alles was da steht interessant und nicht nur das markierte...

    Es ist aber doch so..dasn Griechen sagen Arvaniten seien irgendwie ein Stamm der Dorier ....da Dorier Griechen sind...gehts es gar nicht..







    BITTE KEINE HETZE IN DEM THREAD VON BEIDEN SEITEN...ALBANERN UND GRIECHEN....

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Es lebe das christliche Königreich Skanderbegs/Kastriotus

  10. #70
    Avatar von Balkanpower

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    Beiträge
    1.929
    Zitat Zitat von Greko Beitrag anzeigen
    Sollen? - Ja!
    Geben? - Tut es leider nicht, nein..
    Schuld? - Unsere Politker!
    Was heißt Politiker!
    Ich bitte dich.
    Früher bestimmt haben die Balkan Politiker auch hetzte gegen denn Nachbarn betrieben.
    Mittlerweile können sie auch wenn sie wollen nicht mehr, nur eindimensional denken, weil sie erkannt haben das alles zusammen hängt.
    Wenn einer scheiße baut in seinem Land, dann nur weil er seine Reformen nicht durchbringt!
    Aber seit der EU hat auch schon der letzte Dickkopf was gelernt!
    "Bis auf ein paar Serben".
    Was schlimmer ist, ist die eingebrannte Ideologie von vielen Leuten die nix anderes gelernt haben außer den Nachbarn immer als Feind zu sehen!
    Und die wiederum es an der nächsten Generation weiter gibt, und das vielleicht noch mit Lyrischer Musik um schmückt!!!
    Und das in jedem Volk im Balkan, ja auch meine Leute: Albaner und Türken!
    Und was ich am meisten schlimm finde ist wie Arvanidis, ein Voraussetzung macht, erst muss man Orthodoxe sein um überhaupt Grieche sein zu können, was für ein Schwachsinn, genau wie die Taliban und Kreuzritter!!!
    Da müsste ich ja meinen Kinder, Ihre griechische Stattsbürschaft aberkennen lassen!
    Überhaupt das man im 22.Jahrhundert so was für einen Gründ nennt, um eine Nation zu haben.
    Willkommen im Mittelalter.

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