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Die grösste serbische Propagandawelle im Zusammenhang mit der Illyer-Albaner Theorie!

Erstellt von FREEAGLE, 27.12.2007, 01:15 Uhr · 198 Antworten · 13.021 Aufrufe

  1. #1

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    12.05.2007
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    Die serbische Geschichtsfälschung im Zusammenhang mit der Illyer-Albaner Theorie!

    So Leute, der Historiker Dr. Aleksander Stipcevic, berichtet über die grösste serbische Geschichtsfälschung und Propagandawelle im Zusammenhang mit der Illyer-Albaner Theorie, ich hab mir die Zeit genommen seinen Artikel über die politischen Hintergründe in der Illyrer-Albaner Theorie auf deutsch zu übersetzen. Bitte erwartet nicht, dass die Übersetzung perfekt ist, aber ich habe es für die übersetzt, die der englischen Sprache noch nicht so mächtig sind:

    After World War II, but especially after the serious events in Kosova in 1981, Serbian archaeologists set to work to refute the theory of the Illyrian ethnic of Albanians.
    Übersetzung: Nach dem 2. Weltkrieg, aber vor allem nach den ernsten Ereignissen im Kosova 1981, arbeiten serbische Archeologen daran, die Illyrer-Albaner These zu wiederlegen.

    The politicisation of the problem that was later to become the hallmark of Serbian archaeology and historiography began with the Croat linguist Henrik Baric, who had close ties with Serbian academic and political circles. (6) Baric was a very capable linguist, but the motives impelling him to formulate his Thraco-Moesian theory of the origin of the Albanians remain dubious.
    Die politisierung dieses Problems, das später zum Markenkennzeichen der serbischen Archäologie und Geschichte wurde, begann mit dem kroatischen Linguisten Henrik Baric, der seine Verbindungen zur serbischen Akedemie und Politik Kreise unterbrach. Baric war ein sehr fähiger Linguist, aber die Motive treiben ihn dazu an, die fragwürdige Thraco-Moesian Theorie über die Vorfahren der Albaner zu formulieren.

    The large amount of research in recent decades has thus made it much easier today to tackle the problem of the ethnic origins of the Albanians than 50 or 100 years ago. The result achieved by workers in different disciplines in recent decades have reduced the importance of the work that relied on now obsolete linguistc evidence, and have made the autochthony of the Albanians, i.e. increasingly indisputable.
    Das lange Ergebnis der Forschung in den letzten Jahrzehnten, hat es Heute sehr viel einfacher gemacht, dieses Problem der Vorfahren der ethnischen Albaner anzupacken, als vor 50 oder 100 Jahren. Das Resultat wurde von Arbeitern aus verschiedenster Fachrichtungen in den letzten Jahrzehnten vollbracht, in dem sie die Wichtigkeit der Arbeit, der inzwischen veralteten linguistischen Beweise ablösten und die Albaner zu Autochtonen erklärten, was heisst, dass diese Frage zunehmend unbestrittener wird.

    This conflict between new scientific result and the defenders of now obsolete theories is a phenomenon that can be explained by the increasing politicisation of the issue of Albanian ethnogenesis. In fact, the theory of Albanian autochthony has never been disputed with such determination and savagery as today, precisely when so much scientific proof has been produced in its support.
    Dieser Konflikt zwischen neuen wissenschaftlichen Ergebnissen und den Verteidigern der inzwischen veralteten Theorie ist ein Phänomen, dass durch die immer zunehmende politisierung der albanisch, ethnogesischen Frage erklärbar ist. Fakt ist, die Theorie der albanischen Autochnie war noch nie mit so einer Entschlossenheit und Wildheit so diskutiert worden wie Heute, gerade dann, wenn viele wissenschaftliche Beweise für die Unterstützung diese Theorie geliefert werden.

    Nevertheless, the number of researchers still today refusing to take into consideration the many arguments supplied by different academic disciplines has shrunk, or, more accurately, absolutely the only researchers who deny the theory of Albanian autochthony are Serbian.
    Nichtsdestotroz, die Zahl der Forscher, die bis Heute die Theorie unter Berücksichtigung der vielen Argumenten aus verschiedener akademischen Fachrichtungen verweigern, ist geschrumpft oder sie sind sorgfältiger geworden.Doch die meisten Forscher, die die albanische Autochnie leugnen sind Serbische.

    Serbian archaeologists and historians began long ago to dispute the autochthony theory, but this opposition increased especially after the great Albanian revolt in Kosova in 1981. It was therefore a consequence of a political event rather than of new scientific data.
    Serbische Archäologen und Historiker begannen schon lange vorher, die autochtonische Theorie anzufechten, aber dieses Verfahren nahm besonders nach der gross, albanischen Revolution im Kosova 1981 statt. Es war daher mehr eine Konsequenz politischer Ereignisse als neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse.

    The Serbian archaeologist Milutin Garasanin represents a special case. In 1955, he wrote an article in the Prishtina periodical "Përparimi", in which he asserted that the Albanians are the direct descendants of the Illyrians. In the years that followed, Garasanin increasingly fell into line with other Serbian researchers who denied any such descent. This shift became still more evident in connection with the problem of the ethnic allegiance of the Dardanians, who inhabited the Kosova region. This problem became one of the most disputed in archaeology and history, assuming apolitical character after 1981. The Serbs vigorously attacked the idea that the Dardanians were ethnically Illyrian. Not because they were led to this conclusion by scientific evidence, but purely because Kosova was "the cradle of Serbian history" and "holy soil" for the Serbs, and as such could not have been inhabited by a people that were of Illyrian stock and hence claimed by their descendants, the Albanians.
    Der serbische Archäologe Milutin Garasanin stellt einen Speziallfall dar.
    Im Jahre 1955, schreibt er in Prishtina einen Artikel in der Zeitschrift "Përparimi", in welcher er erläutert, dass die Albaner die direkten Nachfahren der Illyrer sind. In den nachfolgenden Jahren fällt Garasanin in zunehmendem Konflikt mit anderen serbischen Forschern, welche diese Annahme bestritten. Diese Verschiebung wurde offensichtlicher im Zusammenhang mit den ethnischen Nachfolgern der Dardaner, die im Gebiet Kosovas lebten. Dieses Problem wurde zum grössten Streit in der Archäologie und der Geschichte, mit einem politischen Charackters nach 1981. Die Serben griffen die Idee, dass die Dardaner ethnische Albaner waren energisch an. Nicht weil sie zu diesem Beschluss aufgrund von wissenschaftlichen Beweisen geführt wurden, sondern rein deswegen, weil Kosova die "Wiege der sebischen Geschichte" und "heiliges Land" für die Serben ist und als solches konnte es keine illyrischen Einwohner geben mit den Albanern als ihren Nachfahren.

    When the Serbian Academy of Arts and sciences in 1986 organized a series of conferences on the ties between the Illyrians and the Albanians, this same Garasanin announced that the Dardanians cannot be considered Illyrians because they were ethnically more closely connected with the Daco-Moesian substratum.
    Als die serbische Akedemie der Künste und Wissenschaft im Jahre 1986 eine Serie von Konferenzen
    zur Beziehung der Illyrer mit den Albanern organisierten. Verkündet der gleiche Garasin, dass die Dardaner nicht als Illyrer betrachtet werden können, weil sie ethnische dichter in Verbindung mit dem Deco-Moesian Substrat stehen.

    It is easy to explain this change in Garasanin’s stand. We are now in a period of history in which relations between the Albanians and Serbs of Kosova, and not only within this region, have dramatically deteriorated and no Serbian researcher can freely express his opinion over the Illyrian-Albanian question without exposing himself to the danger of changes of high treason.
    Es ist einfach diese Veränderung von Garasanin's Standpunkte zu erklären. Wir sind nun in einer Periode der Geschichte in der sich die Beziehung zwischen Albanern und Serben im Kosova und nicht nur in dieser Region dramatisch verschlechtert hat und kein serbischer Forscher kann unbehindert seine Überzeugung über die Illyrer-Albaner Frage kundtun, ohne in die Gefahr zu laufen, dass er als Hochverräter abgestempelt wird.

    It would be impossible to trace here the progress of the press, television, and radio campaign waged by Serbian researchers against the idea of Albanian autochthony. It is enough to recall an entertaining incident in this campaign which took place in Zagreb in 1982. Two years previously, in 1980, the first volume of the Encyclopaedia of Yugoslavia (Secon Edition) had been published, in which there were two entries, one entitled "Albanci" (Albanians), and the other "Albansko-Jugoslavenski odnosi" (Albanian-Yugoslavian relations). On pages 75-79, the Albanian historian from Kosova, Ali Hadri, had written the part of the entry under "Albanci" that dealt with "the origin and development of the Albanian people," in which he stated that the Albanians are the descendants of the Illyrians. The linguist Idriz Ajeti said the same, considering the Albanian language a successor to the Illyrian tongue
    Es würde unmöglich sein, den Fortschritt der Presse, des Fernsehens, der Radio Kampagnen geführt von serbischen Forschern gegen die Idee der albanischen Autochnie zu rekonstruieren. Doch es genügt, ein unterhaltsames Ereigniss in dieser Kampagne in Zagreb 1982 in Erinnerung zu rufen. Zwei Jahre davor, in 1980, die erste Encyclopedie von Jugoslawien (Zweites Band) wurde veröffentlicht, in welchem zwei Eintrage waren, eines mit dem Titel, "Albanci" (Albaner) und das andere mit dem Titel (Albansko-Jugoslavenski odnosi" (Albanisch-Jugoslawische Beziehung) Auf der seite 75-79, der albanische Historiker von Kosova, Ali Hadri, schrieb den Teil unter dem Titel "Albanci", der handelt von "der Herkunft und Entwicklung der Albaner", in welches er anfängt, die Albaner als Nachfolger der Illyrer anzusehen. Der Linguist Idriz Ajeti sagt das gleiche, für ihn ist die albanische Sprache der Nachfolger der illyrischen Sprache.

    When this volume had come off the press, the Albanian revolt in Kosova had broken aut, and when the Serbian edition of this same book was under preparation, the Serbian representatives on the Encyclopaedia’s central editorial board rejected the text that had already been published in the Croat edition (which they themselves had approved), and insisted that the two entries should be reformulated according to the ideas of Serbian historians. A long and bitter debate then took place within the editorial board, and was soon reflected in the Zagreb and Belgrade newspapers. Ten contributions from historians and archaeologist were commissioned in order to prepare new versions of these entries.
    Als dieses Band in die Presse rauskam, brach die albanische Revolution in Kosova aus und als die serbische Fassung des gleichen Buches unter Bearbeitung war, präsentierten die Serben in der Encyclopaedie den Text, der schon bereits in der kroatischen Fassung veröffentlicht wurde (welches sie selber anerkannten) und beharrten darauf, dass die zwei Einträge nach den Ideen der serbischen Geschichte umformuliert werden sollten. Eine lange und bittere Debatte fand dann innerhalb des Herausgeberausschusses statt, und wurde bald in den Zeitungen von Zagreb und Belgrad widerspiegelt. Bei zehn Einträgen, wurden Historikern und Archäologen beauftragt, neue Versionen dieser Einträge vorzubereiten.

    At that time, the Serbian members of the editorial board could not impose their ideas on others.
    This meant that the new version that was printed in subsequent editions of the Encyclopaedia of Yugoslavia included textual changes in the sections dealing all mention of the continuity between the Illyrians and Albanians.


    In dieser Zeit konnten die serbischen Mitglieder des Herausgeberausschusses nicht ihre Ideen anderen auferlegen. Das bedeutete, dass die neue Version, die in nachfolgenden Ausgaben der Enzyklopädie Jugoslawiens gedruckt wurde, Textänderungen in den Abschnitten einschloss, die die Kontinuität zwischen dem Illyrians und Albanern befassen, Erwähnung fand.

    The debate within the Encyclopaedia’s editorial board was also echoed in political circles. At the ninth Congress of the Serbian Communist Party held in Belgrade on 27-29 May 1982, a bitter argument broke out over the ethnic origins of the Albanians. The congress of a political party was of course not the proper place to discuss an academic problem of this kind, but the question had apparently assumed a political character and could not be confined to academic circles.


    Die Debatte innerhalb des Herausgeberausschusses der Enzyklopädie wurde auch in politischen Kreisen weitergeführt. Am neunten Kongress der serbischen kommunistischen Partei, gehalten in Belgrad am 27-29 Mai 1982, brach eine bittere Diskussion über die ethnischen Ursprünge der Albaner aus. Der Kongress einer politischen Partei war natürlich nicht der richtige Platz, ein akademisches Problem dieser Art zu lösen. Doch die Besprechung dieser Frage, hatte anscheinend einen politischen Charakter angenommen und konnte nicht ausschliesslich in akademischen Kreisen beschränkt werden.


    It was nothing les than the incident involving the two entries in the Encyclopaedia of Yugoslavia that became the spark setting off this unexpected debate at the Serbian Communist Party: Congress. The Albanian linguist Idriz Ajeti referred to this scandalous incident in his speech in order to show that many Serbian researchers and journalists were politicising the issue to the extent that only a political forum could settle it, by political means.


    Es war nichts anderes als das Ereignis, das die zwei Einträge an der Enzyklopädie Jugoslawiens einschließt, das der Funken wurde, der diese unerwartete Debatte innerhalb der serbischen kommunistischen Partei auslöste: Kongress. Der albanische Linguist Idriz Ajeti bezog sich auf dieses skandalöse Ereignis in seiner Rede, um zu zeigen, dass viele serbische Forscher und Journalisten das Problem im Ausmaß politisierten, dass nur ein politisches Forum durch politische Mittel es beruhigen könnte.

    Disgusted by the assaults of the newspapers, Professor Ajeti movingly defended at this congress the theory of the linguistic ties between the Illyrian and Albanian languages, and also the ethnic continuity between the Illyrians and the Albanians.
    Angewidert durch die Angriffe der Zeitungen verteidigte Professor Ajeti bewegend an diesem Kongress die Theorie der Sprachverbindung zwischen der Illyrischen und der albanischen Sprache und auch die ethnischen Kontinuität zwischen den Illyrern und den Albanern.

    ]
    His speech met with an immediate response in the congress hall.
    Pretending not to understand why a purely academic problem should become a discussion topic at a political congress, the Serbian historian Jovan Deretic asked in pathetic tones what point there was in politicising the question of the Albanians’ ethnic origin.


    Seine Rede traf auf eine unmittelbaren Antwort im Kongress-Saal. Vorgebend nicht zu verstehen, warum ein rein akademisches Problem ein Diskussionsthema an einem politischen Kongress werden sollte, fragte der serbische Historiker Jovan Deretic in erbärmlichen Tönen, welcher Punkt die Politisierung der Frage des ethnischen Ursprungs der Albaner war.


    Why should the Albanians be the descendants of the Illyrians and not of the Thracians ? The Illyrian theory could not be correct, simply because it was an expression of Albanian imperialism, nationalism, etc. (14) According to Deretic, the Illyrian theory had "a slight whiff of racism" that reminded him of the theory of a pure Aryan race, "and we know very well who inspired that theory." (15)

    Immediately after Deretic, Petar Zivadinovic took the floor. Zivadinovic was elected a member of the Central Committee of the Serbian Communist Party at this congress. For him, science had still not solved the problem of the ethnic origins of the Albanians, but, although he had never dealt with such academic questions, he knew very well that the Albanians could not be descended from the Illyrians.
    Warum sollten die Albaner die Nachkommen der Illyrer und nicht der Thraker sein?
    Die Illyrer Theorie konnte nicht einfach richtig sein, weil es für sie ein Ausdruck des albanischen Imperialismus, Nationalismus, usw. war. Gemäß Deretic hatte die illyrische Theorie "einen geringen Hauch von Rassismus", der ihn an die Theorie einer reinen arischen Rasse erinnerte, "und wir wissen sehr gut wo so eine Theorie hinführen kann".

    Sofort nach Deretic ergriff Petar Zivadinovic das Wort. Zivadinovic wurde zu einem Mitglied des Zentralausschusses der serbischen kommunistischen Partei an diesem Kongress gewählt. Für ihn hatte die Wissenschaft das Problem der ethnischen Ursprünge der Albaner noch immer nicht bewiesen und obwohl er sich mit solchen akademischen Fragen nie befasst hatte, wusste er sehr gut, dass die Albaner nicht die Nachfahren der Illyrer sein können.

    The historian Sima Cirkovic also though that the Illyrian theory "stank of racism." (16)
    The newspapers at this time were full of articles about the speeches at the conference. "Politika," a Belgrade newspaper with little tolerance for the Albanians, published an article under the headline, "No Campaign, But Creative Criticism."


    Der Historiker Sima Cirkovic meinte auch, dass die Illyrer-Theorie "nach Rassismus stank." Die Zeitungen waren in dieser Zeit mit Artikeln über die Reden auf der Konferenz voll. "Politika," eine Belgrader Zeitung mit wenig Toleranz für die Albaner, veröffentlichte einen Artikel unter der Überschrift, "Keine Kampagne, Aber Kreative Kritik."

    This newspaper apparently did not stop to consider that this stream of articles written by people who did more to compromise these authors than the Illyrian theory of the ethnic origin of the Albanians.
    The campaign against the Illyrian theory intensified alongside the progressive deterioration of the political situation in Kosova. Serbia’s best-known historians appeared on the scene, including the linguist Pavle Ivic, who proceeded to ruin a large part of his own scientific work in order to prove that Serbian and Croatian are a single language. He had never tackled the problems of the Illyrians or Albanians, but it nevertheless emerged that the Albanians could only be of Thracian, not Illyrian origin.
    Die Kampagne gegen die Illyrer Theorie verstärkte sich neben dem progressiven Verfall der politischen Situation in Kosova. Serbiens bekannter Historiker erschienen in die Szene, einschließlich des Linguisten Pavle Ivic, der sogar so weit ging, einen großen Teil seiner eigenen wissenschaftlichen Arbeit zu zerstören, um zu beweisen, dass Serbisch und Kroatisch einzelne Sprache sind. Er hatte die Probleme der Illyrer und der Albaner nie angepackt, aber für ihn stellte sich dennoch heraus, dass die Albaner nur von Thrakier abstammen könnten und nicht von den Illyrern.

    In an interview for the Belgrade weekly NIN, Professor Ivic listed the linguists who have considered the Albanian language a descendant of Thracian and then recalled the well-known but now obsolete argument that the Albanians could not have lived on the Adriatic and Ionian coast, because they possessed word for fish.
    In einem Interview für die Belgrader Wochenzeitschrift NIN listete Professor Ivic die Linguisten auf, die die albanische Sprache als Nachkommen von der Thrakischen Sprache betrachteten und dann das wohl bekannte, aber mittlerweile veraltete Argument brauchten, dass die Albaner von der Adria und der Ionian Küste nicht gelebt haben könnten, weil sie kein Wort für Fisch besaßen.

    According to Professor Ivic, the problem of the Illyrian origin of the Albanians is complicated, but there is nevertheless no question of any doubt that the Albanians are not descendants of the Illyrians and are therefore not indigenous to the province of Kosova. This is precisely what the journalist interviewing him and the magazine’s readers wanted to hear.
    Gemäß dem Professor Ivic ist das Problem des illyrischen Ursprungs der Albaner kompliziert, aber es gibt dennoch keine Frage irgendwelcher Zweifel, dass die Albaner nicht Nachkommen der Illyrer sein können und deshalb der Provinz von Kosova nicht einheimisch sind. Das ist genau das, was der Journalist, der ihn interviewte und die Leser dieses Magazins hören wollten.

    On one hand, all this controversy and debate encouraged the Albanians to study more deeply the problem of their ethnic origin from the archaeological and ethnographic point of view, while it drove Serbian researchers to the point of denying the results of their own work. In 1982, when this problem had become an inflammatory one in what was then Yugoslavia, the Academy of Sciences in Albania organised a national conference on the formation of the Albanian people, their language, and culture. At this conference, which was attended by many foreign historians, many specialists tried to present all the evidence that their different academic disciplines could offer to solve the problem of Illyrian-Albanian continuity.
    Einerseits ermunterte diese ganze Meinungsverschiedenheit und Debatte die Albaner dazu, tiefer das Problem ihres ethnischen Ursprungs vom archäologischen und ethnographic Gesichtspunkt zu studieren, während es serbische Forscher zum Anlass trieb, die Ergebnisse ihrer eigenen Arbeit zu bestreiten. 1982, als dieses Problem anfing die Frage zu entzünden, was dann alles Jugoslawien umfasste, organisierte die Akademie von Wissenschaften in Albanien eine nationale Konferenz für die Bildung der albanischen Leute, ihrer Sprache, und Kultur. Auf dieser Konferenz, der von vielen ausländischen Historikern beigewohnt wurde, versuchten viele Fachmänner, alle Beweise zu präsentieren, dass sich ihre verschiedenen akademischen Disziplinen bereit erklären können, das Problem der Illyrisch-albanischen Kontinuität zu beheben.

    As in reply to this conference, the Serbs had the idea of organising in Belgrade, under the auspices of the Serbian Academy of Arts and Sciences, a series of conferences that were to tackle problems also dealt with in Tirana. The conferences, that were attended solely by Serbian historians, took place in May and June 1986. Their papers were later published in a book, in Serbian and French editions.
    Als Antwort zu dieser Konferenz ruften die Serben in Belgrad ihre eigene Organisation auf. Unter dem Schirm der serbischen Kunstakademie und den Wissenschaften, befasste sich eine Reihe von Konferenzen, mit den Problemen, die auch in Tirana behandelt wurden. Die Konferenzen, die alleine von serbischen Historikern beigewohnt wurde, fanden im Mai und Juni 1986 statt. Ihre Papiere wurden später in einem Buch in serbischen und französischen Ausgaben veröffentlicht.

    A careful reading of the contributions of Ms. F. Papazoglu and Professor M. Garasanin reveals at least a kind of uncertainty in their arguments.
    These writers sometimes even imply that they do not favour an unconditional rejection of the Illyrian theory of the Albanians’ ethnic origin.


    Ein sorgfältiges Lesen der Beiträge von Frau F. Papazoglu und Professor M. Garasanin offenbart mindestens eine Art Unklarheit in ihren Argumenten. Diese Schriftsteller deuten manchmal sogar an, dass sie eine vorbehaltlose Verwerfung der Illyrischen Theorie des ethnischen Ursprungs der Albaner nicht bevorzugen.

    Of course, writers of propaganda have paid no attention to the academic evidence, and have not grasped these authors’ doubts, but only the evidence that suit their anti-Albanian campaign.
    Aware of the simplification which the complicated problem of the Albanians’ ethnic origins had undergone, professor Garasanin was careful to point out that the Albanians are undoubtedly a palaeo-Balkan people and that the Illyrian element played a part, albeit a minor one, in their formation.


    Natürlich haben Schriftsteller der Propaganda den akademischen Beweisen keine Aufmerksamkeit geschenkt, und haben die Zweifel dieser Autoren, aber nur die Beweise nicht ergriffen, die nicht zu ihrer antialbanischen Kampagne passen würde. Bewusst der Vereinfachung, die das komplizierte Problem der ethnischen Ursprünge der Albaner erlebt hatte, achtete Professor Garasanin darauf hinzuweisen, dass die Albaner zweifellos Palaeo-Balkanleute sind, und dass das illyrische Element eine Rolle, obgleich ein geringer in ihrer Bildung spielte.

    Garasanin asserted that there can be no question of a direct continuity between the Illyrians and the Albanians, because the Illyrians disappeared from history during the five centuries of Roman occupation. The Albanians are therefore a people who were formed in the middle ages from small remnants of peoples, including the Illyrians, who inhabited the western Balkans in classical and mediaeval times.
    Garasanin behauptete, dass es keine Frage einer direkten Kontinuität zwischen dem Illyrern und den Albanern geben kann, weil die Illyrer von der Geschichte während fünf Jahrhunderte der römischen Besetzung verschwanden. Die Albaner sind deshalb Leute, die im mittleren Alter von kleinen Resten von Völkern einschließlich der Illyrer gebildet wurden, die den westlichen Balkan in klassischen und mittelalterlichen Zeiten bewohnten.

    There is no need to continue. However, we would like to end by emphasising that the misrepresentations of the Serbian academic community in connection with the ethnic origin of the Albanians are part of a long and painful story of abuses of this kind, which have been nothing but political propaganda paving the way for military repression. This is the meaning of the way for military repression. This is the meaning of the campaign by Serbian historians and journalists against the autochthony of the Albanians in the lands they inhabit.


    Es gibt kein Bedürfnis weiterzumachen. Jedoch würden wir gern enden, indem wir betonen, dass die falschen Bilder der serbischen akademischen Gemeinschaft im Zusammenhang mit dem ethnischen Ursprung der Albaner ein Teil einer langen und schmerzhaften Geschichte von Missbräuchen dieser Art sind, die nichts als politische Propaganda gewesen sind, die die militärische Verdrängung den Weg ebnete. Das ist die Bedeutung des Weges für die militärische Verdrängung. Das ist die Bedeutung der Kampagne durch serbische Historiker und Journalisten gegen die autochnen Albaner in den Ländern, die sie bewohnen.

  2. #2

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    Aussagen, die nichts mit dem Thema zu tun haben oder nur polemische Äusserungen oder Beleidigungen sind, werden von mir gelöscht, dieser Thread bleibt sauber, also überlegt euch zweimal was ihr hier reinschreibt!

  3. #3
    Avatar von Grobar

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    Dr. Aleksander STIPCEVIC
    ( Professor - University of Zagreb - Croatia )
    The Question of Illyrian-Albanian Continuity and its Political Topicality Today - by A. Stipcevic

    7. "Illyrians" by Alexander Stipcevic which is originally printed in Croatian
    (the author is Croatian) but is also translated in English.
    ALBANIAN archives -- January 1996, week 2 (#44)

    Nur fuer den Fall das jemand das Maerchen erzaehlen moechte Stipcevic sei Serbe.
    Bin nur zum Email checken Online.
    Anworte moregen/uebermorgen.

    Gruss

  4. #4

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    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    The Question of Illyrian-Albanian Continuity and its Political Topicality Today - by A. Stipcevic

    ALBANIAN archives -- January 1996, week 2 (#44)

    Nur fuer den Fall das jemand das Maerchen erzaehlen moechte Stipcevic sei Serbe.
    Bin nur zum Email checken Online.
    Anworte moregen/uebermorgen.

    Gruss
    Ja stimmt er ist Kroate. Das beweist einmal mehr, dass nicht nur albanische Historiker die Ansicht vertreten, dass die Albaner die Nachfahren der Illyrer sind, somit kann man Dr. Stipevic keine Propaganda vorwerfen, wie man es allen albanischen Historikern vorwirft, sobald der Name Illyrer in diesem Zusammenhang auftaucht... Neben ihm gibt es noch sehr viel weitere nichtalbanische Historiker, die diese Meinung ebenfalls vertreten...

  5. #5

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    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    The Question of Illyrian-Albanian Continuity and its Political Topicality Today - by A. Stipcevic

    ALBANIAN archives -- January 1996, week 2 (#44)

    Nur fuer den Fall das jemand das Maerchen erzaehlen moechte Stipcevic sei Serbe.
    Bin nur zum Email checken Online.
    Anworte moregen/uebermorgen.

    Gruss
    achso, nur serbische schriftsteller sind glaubwürdig...






  6. #6

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    Zitat Zitat von ZhivkoPisi Beitrag anzeigen
    achso, nur serbische schriftsteller sind glaubwürdig...





    MAn muss differenzieren.


    Milutin Garasanin (serbischer Historiker) schrieb selbst dass die Albaner illyrer waren, und Kosovo Dardanien "Preistorija na tlu Srbije, Bd.II, Beograd, Sprpksa knjizevna zadruga, 1972, p. 523 s

  7. #7

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    So Leute, der Historiker Dr. Aleksander Stipcevic, berichtet über die grösste serbische Geschichtsfälschung und Propagandawelle im Zusammenhang mit der Illyer-Albaner Theorie, ich hab mir die Zeit genommen seinen Artikel über die politischen Hintergründe in der Illyrer-Albaner Theorie auf deutsch zu übersetzen. Bitte erwartet nicht, dass die Übersetzung perfekt ist, aber ich habe es für die übersetzt, die der englischen Sprache noch nicht so mächtig sind:

    Übersetzung: Nach dem 2. Weltkrieg, aber vor allem nach den ernsten Ereignissen im Kosova 1981, arbeiten serbische Archeologen daran, die Illyrer-Albaner These zu wiederlegen.

    Die politisierung dieses Problems, das später zum Markenkennzeichen der serbischen Archäologie und Geschichte wurde, begann mit dem kroatischen Linguisten Henrik Baric, der seine Verbindungen zur serbischen Akedemie und Politik Kreise unterbrach. Baric war ein sehr fähiger Linguist, aber die Motive treiben ihn dazu an, die fragwürdige Thraco-Moesian Theorie über die Vorfahren der Albaner zu formulieren.

    Das lange Ergebnis der Forschung in den letzten Jahrzehnten, hat es Heute sehr viel einfacher gemacht, dieses Problem der Vorfahren der ethnischen Albaner anzupacken, als vor 50 oder 100 Jahren. Das Resultat wurde von Arbeitern aus verschiedenster Fachrichtungen in den letzten Jahrzehnten vollbracht, in dem sie die Wichtigkeit der Arbeit, der inzwischen veralteten linguistischen Beweise ablösten und die Albaner zu Autochtonen erklärten, was heisst, dass diese Frage zunehmend unbestrittener wird.

    Dieser Konflikt zwischen neuen wissenschaftlichen Ergebnissen und den Verteidigern der inzwischen veralteten Theorie ist ein Phänomen, dass durch die immer zunehmende politisierung der albanisch, ethnogesischen Frage erklärbar ist. Fakt ist, die Theorie der albanischen Autochnie war noch nie mit so einer Entschlossenheit und Wildheit so diskutiert worden wie Heute, gerade dann, wenn viele wissenschaftliche Beweise für die Unterstützung diese Theorie geliefert werden.

    Nichtsdestotroz, die Zahl der Forscher, die bis Heute die Theorie unter Berücksichtigung der vielen Argumenten aus verschiedener akademischen Fachrichtungen verweigern, ist geschrumpft oder sie sind sorgfältiger geworden.Doch die meisten Forscher, die die albanische Autochnie leugnen sind Serbische.

    Serbische Archäologen und Historiker begannen schon lange vorher, die autochtonische Theorie anzufechten, aber dieses Verfahren nahm besonders nach der gross, albanischen Revolution im Kosova 1981 statt. Es war daher mehr eine Konsequenz politischer Ereignisse als neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse.

    Der serbische Archäologe Milutin Garasanin stellt einen Speziallfall dar. Im Jahre 1955, schreibt er in Prishtina einen Artikel in der Zeitschrift "Përparimi", in welcher er erläutert, dass die Albaner die direkten Nachfahren der Illyrer sind. In den nachfolgenden Jahren fällt Garasanin in zunehmendem Konflikt mit anderen serbischen Forschern, welche diese Annahme bestritten. Diese Verschiebung wurde offensichtlicher im Zusammenhang mit den ethnischen Nachfolgern der Dardaner, die im Gebiet Kosovas lebten. Dieses Problem wurde zum grössten Streit in der Archäologie und der Geschichte, mit einem politischen Charackters nach 1981. Die Serben griffen die Idee, dass die Dardaner ethnische Albaner waren energisch an. Nicht weil sie zu diesem Beschluss aufgrund von wissenschaftlichen Beweisen geführt wurden, sondern rein deswegen, weil Kosova die "Wiege der sebischen Geschichte" und "heiliges Land" für die Serben ist und als solches konnte es keine illyrischen Einwohner geben mit den Albanern als ihren Nachfahren.

    Als die serbische Akedemie der Künste und Wissenschaft im Jahre 1986 eine Serie von Konferenzen zur Beziehung der Illyrer mit den Albanern organisierten. Verkündet der gleiche Garasin, dass die Dardaner nicht als Illyrer betrachtet werden können, weil sie ethnische dichter in Verbindung mit dem Deco-Moesian Substrat stehen.

    Es ist einfach diese Veränderung von Garasanin's Standpunkte zu erklären. Wir sind nun in einer Periode der Geschichte in der sich die Beziehung zwischen Albanern und Serben im Kosova und nicht nur in dieser Region dramatisch verschlechtert hat und kein serbischer Forscher kann unbehindert seine Überzeugung über die Illyrer-Albaner Frage kundtun, ohne in die Gefahr zu laufen, dass er als Hochverräter abgestempelt wird.

    Es würde unmöglich sein, den Fortschritt der Presse, des Fernsehens, der Radio Kampagnen geführt von serbischen Forschern gegen die Idee der albanischen Autochnie zu rekonstruieren. Doch es genügt, ein unterhaltsames Ereigniss in dieser Kampagne in Zagreb 1982 in Erinnerung zu rufen. Zwei Jahre davor, in 1980, die erste Encyclopedie von Jugoslawien (Zweites Band) wurde veröffentlicht, in welchem zwei Eintrage waren, eines mit dem Titel, "Albanci" (Albaner) und das andere mit dem Titel (Albansko-Jugoslavenski odnosi" (Albanisch-Jugoslawische Beziehung) Auf der seite 75-79, der albanische Historiker von Kosova, Ali Hadri, schrieb den Teil unter dem Titel "Albanci", der handelt von "der Herkunft und Entwicklung der Albaner", in welches er anfängt, die Albaner als Nachfolger der Illyrer anzusehen. Der Linguist Idriz Ajeti sagt das gleiche, für ihn ist die albanische Sprache der Nachfolger der illyrischen Sprache.

    Als dieses Band in die Presse rauskam, brach die albanische Revolution in Kosova aus und als die serbische Fassung des gleichen Buches unter Bearbeitung war, präsentierten die Serben in der Encyclopaedie den Text, der schon bereits in der kroatischen Fassung veröffentlicht wurde (welches sie selber anerkannten) und beharrten darauf, dass die zwei Einträge nach den Ideen der serbischen Geschichte umformuliert werden sollten. Eine lange und bittere Debatte fand dann innerhalb des Herausgeberausschusses statt, und wurde bald in den Zeitungen von Zagreb und Belgrad widerspiegelt. Bei zehn Einträgen, wurden Historikern und Archäologen beauftragt, neue Versionen dieser Einträge vorzubereiten.



    In dieser Zeit konnten die serbischen Mitglieder des Herausgeberausschusses nicht ihre Ideen anderen auferlegen. Das bedeutete, dass die neue Version, die in nachfolgenden Ausgaben der Enzyklopädie Jugoslawiens gedruckt wurde, Textänderungen in den Abschnitten einschloss, die die Kontinuität zwischen dem Illyrians und Albanern befassen, Erwähnung fand.



    Die Debatte innerhalb des Herausgeberausschusses der Enzyklopädie wurde auch in politischen Kreisen weitergeführt. Am neunten Kongress der serbischen kommunistischen Partei, gehalten in Belgrad am 27-29 Mai 1982, brach eine bittere Diskussion über die ethnischen Ursprünge der Albaner aus. Der Kongress einer politischen Partei war natürlich nicht der richtige Platz, ein akademisches Problem dieser Art zu lösen. Doch die Besprechung dieser Frage, hatte anscheinend einen politischen Charakter angenommen und konnte nicht ausschliesslich in akademischen Kreisen beschränkt werden.




    Es war nichts anderes als das Ereignis, das die zwei Einträge an der Enzyklopädie Jugoslawiens einschließt, das der Funken wurde, der diese unerwartete Debatte innerhalb der serbischen kommunistischen Partei auslöste: Kongress. Der albanische Linguist Idriz Ajeti bezog sich auf dieses skandalöse Ereignis in seiner Rede, um zu zeigen, dass viele serbische Forscher und Journalisten das Problem im Ausmaß politisierten, dass nur ein politisches Forum durch politische Mittel es beruhigen könnte.

    Angewidert durch die Angriffe der Zeitungen verteidigte Professor Ajeti bewegend an diesem Kongress die Theorie der Sprachverbindung zwischen der Illyrischen und der albanischen Sprache und auch die ethnischen Kontinuität zwischen den Illyrern und den Albanern.

    ]

    Seine Rede traf auf eine unmittelbaren Antwort im Kongress-Saal. Vorgebend nicht zu verstehen, warum ein rein akademisches Problem ein Diskussionsthema an einem politischen Kongress werden sollte, fragte der serbische Historiker Jovan Deretic in erbärmlichen Tönen, welcher Punkt die Politisierung der Frage des ethnischen Ursprungs der Albaner war.


    Warum sollten die Albaner die Nachkommen der Illyrer und nicht der Thraker sein? Die Illyrer Theorie konnte nicht einfach richtig sein, weil es für sie ein Ausdruck des albanischen Imperialismus, Nationalismus, usw. war. Gemäß Deretic hatte die illyrische Theorie "einen geringen Hauch von Rassismus", der ihn an die Theorie einer reinen arischen Rasse erinnerte, "und wir wissen sehr gut wo so eine Theorie hinführen kann".

    Sofort nach Deretic ergriff Petar Zivadinovic das Wort. Zivadinovic wurde zu einem Mitglied des Zentralausschusses der serbischen kommunistischen Partei an diesem Kongress gewählt. Für ihn hatte die Wissenschaft das Problem der ethnischen Ursprünge der Albaner noch immer nicht bewiesen und obwohl er sich mit solchen akademischen Fragen nie befasst hatte, wusste er sehr gut, dass die Albaner nicht die Nachfahren der Illyrer sein können.



    Der Historiker Sima Cirkovic meinte auch, dass die Illyrer-Theorie "nach Rassismus stank." Die Zeitungen waren in dieser Zeit mit Artikeln über die Reden auf der Konferenz voll. "Politika," eine Belgrader Zeitung mit wenig Toleranz für die Albaner, veröffentlichte einen Artikel unter der Überschrift, "Keine Kampagne, Aber Kreative Kritik."

    Die Kampagne gegen die Illyrer Theorie verstärkte sich neben dem progressiven Verfall der politischen Situation in Kosova. Serbiens bekannter Historiker erschienen in die Szene, einschließlich des Linguisten Pavle Ivic, der sogar so weit ging, einen großen Teil seiner eigenen wissenschaftlichen Arbeit zu zerstören, um zu beweisen, dass Serbisch und Kroatisch einzelne Sprache sind. Er hatte die Probleme der Illyrer und der Albaner nie angepackt, aber für ihn stellte sich dennoch heraus, dass die Albaner nur von Thrakier abstammen könnten und nicht von den Illyrern.

    In einem Interview für die Belgrader Wochenzeitschrift NIN listete Professor Ivic die Linguisten auf, die die albanische Sprache als Nachkommen von der Thrakischen Sprache betrachteten und dann das wohl bekannte, aber mittlerweile veraltete Argument brauchten, dass die Albaner von der Adria und der Ionian Küste nicht gelebt haben könnten, weil sie kein Wort für Fisch besaßen.

    Gemäß dem Professor Ivic ist das Problem des illyrischen Ursprungs der Albaner kompliziert, aber es gibt dennoch keine Frage irgendwelcher Zweifel, dass die Albaner nicht Nachkommen der Illyrer sein können und deshalb der Provinz von Kosova nicht einheimisch sind. Das ist genau das, was der Journalist, der ihn interviewte und die Leser dieses Magazins hören wollten.

    Einerseits ermunterte diese ganze Meinungsverschiedenheit und Debatte die Albaner dazu, tiefer das Problem ihres ethnischen Ursprungs vom archäologischen und ethnographic Gesichtspunkt zu studieren, während es serbische Forscher zum Anlass trieb, die Ergebnisse ihrer eigenen Arbeit zu bestreiten. 1982, als dieses Problem anfing die Frage zu entzünden, was dann alles Jugoslawien umfasste, organisierte die Akademie von Wissenschaften in Albanien eine nationale Konferenz für die Bildung der albanischen Leute, ihrer Sprache, und Kultur. Auf dieser Konferenz, der von vielen ausländischen Historikern beigewohnt wurde, versuchten viele Fachmänner, alle Beweise zu präsentieren, dass sich ihre verschiedenen akademischen Disziplinen bereit erklären können, das Problem der Illyrisch-albanischen Kontinuität zu beheben.

    Als Antwort zu dieser Konferenz ruften die Serben in Belgrad ihre eigene Organisation auf. Unter dem Schirm der serbischen Kunstakademie und den Wissenschaften, befasste sich eine Reihe von Konferenzen, mit den Problemen, die auch in Tirana behandelt wurden. Die Konferenzen, die alleine von serbischen Historikern beigewohnt wurde, fanden im Mai und Juni 1986 statt. Ihre Papiere wurden später in einem Buch in serbischen und französischen Ausgaben veröffentlicht.



    Ein sorgfältiges Lesen der Beiträge von Frau F. Papazoglu und Professor M. Garasanin offenbart mindestens eine Art Unklarheit in ihren Argumenten. Diese Schriftsteller deuten manchmal sogar an, dass sie eine vorbehaltlose Verwerfung der Illyrischen Theorie des ethnischen Ursprungs der Albaner nicht bevorzugen.



    Natürlich haben Schriftsteller der Propaganda den akademischen Beweisen keine Aufmerksamkeit geschenkt, und haben die Zweifel dieser Autoren, aber nur die Beweise nicht ergriffen, die nicht zu ihrer antialbanischen Kampagne passen würde. Bewusst der Vereinfachung, die das komplizierte Problem der ethnischen Ursprünge der Albaner erlebt hatte, achtete Professor Garasanin darauf hinzuweisen, dass die Albaner zweifellos Palaeo-Balkanleute sind, und dass das illyrische Element eine Rolle, obgleich ein geringer in ihrer Bildung spielte.

    Garasanin behauptete, dass es keine Frage einer direkten Kontinuität zwischen dem Illyrern und den Albanern geben kann, weil die Illyrer von der Geschichte während fünf Jahrhunderte der römischen Besetzung verschwanden. Die Albaner sind deshalb Leute, die im mittleren Alter von kleinen Resten von Völkern einschließlich der Illyrer gebildet wurden, die den westlichen Balkan in klassischen und mittelalterlichen Zeiten bewohnten.



    Es gibt kein Bedürfnis weiterzumachen. Jedoch würden wir gern enden, indem wir betonen, dass die falschen Bilder der serbischen akademischen Gemeinschaft im Zusammenhang mit dem ethnischen Ursprung der Albaner ein Teil einer langen und schmerzhaften Geschichte von Missbräuchen dieser Art sind, die nichts als politische Propaganda gewesen sind, die die militärische Verdrängung den Weg ebnete. Das ist die Bedeutung des Weges für die militärische Verdrängung. Das ist die Bedeutung der Kampagne durch serbische Historiker und Journalisten gegen die autochnen Albaner in den Ländern, die sie bewohnen.

    Aus welchem Buch hat du das?

    ich hab das:

    Die Politiseirung einer rein wissenschaftlicher Frage


    Milutin Garasanin (serbischer Historiker) schrieb selbst dass die Albaner illyrer waren.

    1955, Nr. 6, pp. 323-331

    Milutin Garasanin (serbischer Historiker) schrieb dass die Dardanen ein Stamm der Illyrer waren

    Preistorija na tlu Srbije, Bd.II, Beograd, Sprpksa knjizevna zadruga, 1973, p. 523 s

    1980 kamm die jugoslawische Enzyklopädie (zweite Ausgabe) heraus, indem die Albaner als Vorfahren der Illyrer angesehen werden, kaum waren 1981 die Demonstrationen in Kosova, schon fing die politisierung der Illyrerthese an, welches bis heute andauert, beweise dazu liefern und täglich alle Serben im Forum.

    zurück..

    (1981 gabs heftige massendemonstratiionen in Kosova)

    Dann kam die Angst von Serbien, dass die Albaner selbsbestimung wollen.

    1981 wurde die Enzyklopedie in Serbien jedoch zurückgezogen und man strich die albanisch-illyrische Kontinuität(obwohl das vorher selbst gebilligt worden ist), während in Kroatien, Slowenien, Mazedonien das Original erhalten blieb.

    Darauf gab es in den Medien heftige Kritik

    Ibro Osmani "Vjesnik", 19. Juni 1982
    Milos Misovic "NIN" Nr. 27. Februar 1983

    Danach fing die Politisierung an

    Am Kongress der serbisch Kommunistischen Partei, vom 27. 29. Mai 1982 kam eine strake Polemik über die Etnogenese der Albaner zum Ausbruch.



    Sprachwissenschaftler Idirz Arjeti:

    " Ich verstehe nicht warum eine rein wissenschaftliche frage Diskussionsthema eines politischen Kongresses werden sollte"

    Antwort vom serbischen historiker Jovan Deretic:

    "Warum müssten die Albaner die NAchkommen der Illyrer sein und nicht der Thraker?"

    Derretic weiter:

    "die illyrische These hatt ein rassistischen geruch"

    (Diese Behauptung von ihm wurde von dem Schriftsteller Ivan Lovrenovic in dem Artikel "MIRIS kao kriterij" heftig kririsert, "DANAS", NR, 17, 15. Juni 1982, pp. 67)

    Petar Zivadinovic, Sekretär des Zentralkomitees der Serbischen Kommunisten Partei

    "Für mich ist die Frage der Ethnogenesen der Albaner von der Wissenschaft noch nicht gelöst, aber ich bin mir bewusst, dass sie nicht die Nachfahren der Illyrer sein können"

    (obwohl er sich nie mit der Frage beschäftigt hatt und obwohl wie er selber zugiebt die Frage der Ethnogenesen der Albaner von der Wissenschaft nicht gelöst ist)

    Serbischer Historiker Sima Cirkovic warauch der MEinung dass die illyrische Theorie "nach rassismus rieche"

    (Eine information über diese Polemik findet man bei: Teodor Andjevic, Ilirsko.albanska enigma "NIN" NR. 1640, . Juni 1982, pp. 30-32


    Für die serbischen Propagandositen haben wissenschaftliche Argumente keinen Wert wenn es um die nationalen Interessen geht.

    Viel aufsehen eregte das Buch "Die Albaner und ihre Gebiet" welches auchin englischer Sprache veröffentlicht wurde "The Albanian and their territories" Tirana: Akademie der Wissenschaft der SVR Albanien, 1985

    Hart wurden vorallem die albanischen AUtoren aus Kosova angegriffen, weil sie in ihren Arbeiten die Autochthonie der Albaner in der Provinz Kosova bewiesen.

    Vergebens versuchte man diese Autoren in den dreck zu ziehen

    Milos Milosevic, Grehori i gresnii, "NIN", Nr. 1660, 24. Oktober 1985, pp 16-17
    Povodom kn^jige Albanci i njihova ognjista "NIN" Nr. 1665 28 November 1985, ppn 2

    Die Kampgane gegen die illyrische Theorie wurde it der fortschreitenden Verschlechterung der politischen Situation in Kosova immer intensiver. Es traten auch die bekanntesten Forscher Serbiens in Erscheinung. Unter anderem auch Pavle Ivic, ein Sprachwissenschaftler, der einen Grossteil seiner Zet damit verschwend zu beweisen dass das Kroatische und das Serbische ein und dieselbe Sprache ist. Nie hatter sich mit Illyrisch-albanische Fragen auseindergesetzt und trotzdem zeigte sich, dass er wusste dass die Albaner nur thrakischer Ursprung sein konnten, nicht aber illyrisch!!

    (MIlo Gligorijevic, Albanija i Kosovo: seobo i teritorij "NIN" Nr. 166 21 November 1985. pp, 32-35)


    Dass ist ein Teil des Missbrauchs der serbischen Wissenschaft in Zusammenhang mit der Ethnogenese der Albaner einer langen und leidvollen Geschichte von Misbräuchen dieser art, ie nichts anderes sind als politische Propaganda, die für das repressive militärische Handeln Raum schafft.

  8. #8

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    Hab jetzt nicht alle beiträge gelesen aber fakt ist das nur albanische ethnologen die herkunft der albaner illyrischen ursprungs sehen.
    wo bitte sind die beweise das albanische kultur im kosovo nach gewiesen sind vor den serben.
    man kann viel erzählen soweit ich weiß tauchten die albaner erst um das 16 jahrhundet auf in dem ihnen zugelassen wurde auf serbischen teritorium ihre schafe weiden zu lassen auf serbischen kirchlichen boden im austausch zu anderen bodenschätzen wie zuim beispiel salz usw. Da könnt ihr gerne googeln das ist historisch nachgewiesen und in serbisch kirchlichen artefakten nach gewiesen.
    Darin beschreibt man das die albanois von den bergen hinab kammen und tribut zollten um ihre herden weiden zu liesen.

    Bitte um argumente dies zu widerlegen wenn jemand den mumm hat?

  9. #9

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    Das problem in diesen forum hier ist das die meisten hier googeln und dann ihre kommentare hier abgeben. es gibt wenige die hier echt ahnung haben und vor denen ziehe ich auch meinen hut der rest ist einfach nur unwiesend.
    sorry für meine recht schreibfehler !!!!!!!!!!!!!!!!!!

  10. #10

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    Zitat Zitat von Obelic Beitrag anzeigen
    Hab jetzt nicht alle beiträge gelesen aber fakt ist das nur albanische ethnologen die herkunft der albaner illyrischen ursprungs sehen.
    wo bitte sind die beweise das albanische kultur im kosovo nach gewiesen sind vor den serben.
    man kann viel erzählen soweit ich weiß tauchten die albaner erst um das 16 jahrhundet auf in dem ihnen zugelassen wurde auf serbischen teritorium ihre schafe weiden zu lassen auf serbischen kirchlichen boden im austausch zu anderen bodenschätzen wie zuim beispiel salz usw. Da könnt ihr gerne googeln das ist historisch nachgewiesen und in serbisch kirchlichen artefakten nach gewiesen.
    Darin beschreibt man das die albanois von den bergen hinab kammen und tribut zollten um ihre herden weiden zu liesen.

    Bitte um argumente dies zu widerlegen wenn jemand den mumm hat?
    Stefan Dusan hatt selbst 1348 bei einer Schenkung dem Kloster Sankt Gabriel albanische(arbanas) Dörfer erwähnt.

    -S. Novakovic, Zakonski spomenici srpskih drzava srednjega veka Belgra 1912 682-720 (Juridische Quellen des mittelalterlichen serbischen Staates)

    1349 hatt der König sogar ein Gesetz erlassen um die Wlachischen und Albanischen Schafhirten nur innerhalb seiner Länderein zu weiden.

    1328, Diabolis, Kolonea und Ohrid berrichtet Kaiser Andronicus III vom byzantischen Reich, von den Albanern Zentralmazedoniens.


    Es ist keine Frage ob Albaner auch damals Kosova udn Mazedonien bevölkerten, denn sie haben es bevölkert, dass st eindeutig.

    Adebao schrieb 1332, ein Propagandist der Kreuzzüge, "diese Völker, sowohl lateinisch als auch albanisch, stöhnen unter dem unerträglichen und schwer lastenden Joch des Serbenfürsten, den sie verachten und von ganzen Herzen hassen, weil sie mit hohen Steuern belatste sind, ihre Geistliche verächtigt behandelt, ihre Bischöfe und Priester oft in Ketten gelegt, Ihre Adeligen enteiegnet"

    Inwieweit diese Unterdrückung ging, kann man nicht sagen, da wir inbetraht nehmen müssen dass er ein Propagandist ist, aber in jeder Propaganda steckt auch ein bisschen Wahrheit drin, wie zsbp. dass auch Albaner dort lebten.


    Die einzige Frage die sich stellt, istnicht welches Volk, sondern ineiweit die Ethnischen Grenzen damals aussehn, 80% Serben? oder 40%....

    das ist die eigentliche Frage.

    Aber spielt es keine Rolle, man sollte seinen Anspruch nicht auf die GEschichte hegen, wo kommen wir den hin? ROm? NAzireich? OSmanisches Reich?

    Und nicht zu vergessen, das serbische REich herrschte ca. 150-200 Jahre insgesamt über Kosovo, das osmaniseh Reich 500 JAhre....das bulgarische REich länger als das serbische.


    Und Obilic, du willst hier mit "auswanderung-Einwanderung" argumentieren?

    Dan frage, was ist mitd er NIs region? was ist mit der Vojvodina? was ist mit Bôsnien, dass wurden nicht vor langer Zeit durch GEwalt oder sonst wie durch Serben besidelt


    Oder was ist die ganze slawischer Einfall? wenn du die Gecshichte als Argument benutzt, dann warum nicht ganz? Warum sagen wir nicht einfach: ZUrück ins Kaukasus ihr Slawen...


    du verstehen?


    Dein Weltsicht endet nirgenswo...dass ist der Punkt, den egal was man angreift, es führt zu nix.


    Noel Malcolm (solltest unbedingt lesen) schrieb: die albanische Sache ist die gerechte.

    Alexnader Stipcevic, Milan Shufflay(kroat), Dimitrie Tucovic..... guck die diemal an....

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