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Größtes Massengrab Europas gefunden

Erstellt von Grasdackel, 01.09.2007, 19:03 Uhr · 91 Antworten · 6.624 Aufrufe

  1. #81

    Registriert seit
    12.04.2007
    Beiträge
    16.107
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir Beitrag anzeigen
    Wie kommst du den darauf?

    Die USA etc. wollten Kroatien die Grenzen von 1939 geben der Banovina Hrvatska!
    In diesen Grenzen würden wir uns heute befinden und hätten schon seit 60 Jahren eine DEmokratie wenn der Putsch an Pavelic 1943 geklappt hätte!

    Völliger Blödsinn , die USA machen mehr versprechen als sie halten und in staatenbildung sind sie völlige Schwachköpfe.

  2. #82
    Grasdackel
    In den Wäldern Sloweniens werden 100.000 Skelette vermutet. Als im Sommer 1945 aus den Wäldern entlang der Drau bei Marburg seltsame Geräusche kamen, raunten sich die Bauern der Umgebung zu: “Tito spricht!”. Titos Partisanen hatten hier nach der deutschen Kapitulation bis zu 100.000 Menschen erschossen und verscharrt. Nun quollen die Massen der Leichen auf. Verwesungsgase bahnten sich gut hörbar ihren Weg durch die dünne Erdschicht. Tito sprach.

    Während der kommunistischen Zeit waren die Massenmorde an Titogegnern ein Tabu, dessen Verletzung von schweren Strafen bedroht war

    Auch nach der Unabhängigkeit Sloweniens im Jahr 1991 dauerte es mehr als zehn Jahre, bis die offizielle Untersuchung der Ereignisse vom Mai 1945 beginnen konnte. Eine “Regierungskommission für verheimlichte Massengräber” mit Joze Dezman, Mitja Ferenc und Martin Kostrevc hat seit 2002 über 500 Hinrichtungsorte lokalisiert und Exhumierungen vorgenommen. Doch wird die Frage nach den Tätern nur selten gestellt. Man vermutet, dass in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens noch hunderte Personen leben, die am Massenmord im “slowenischen Katyn” beteiligt gewesen waren.

    Mit Kriegsende Anfang Mai 1945 hatten sich Südkärnten und der Norden Sloweniens in einen Hexenkessel verwandelt. Aus dem Süden marschierte die Heeresgruppe E unter General Alexander Löhr in einer endlosen Kolonne in Richtung des deutschen Reichsgebietes. Mit oder nach ihr zogen grosse Gruppen kroatischer Ustascha-Verbände und der serbischen Tschetniks, die wegen ihrer Kollaboration von der Rache Titos bedroht waren. Aber auch die deutsche Minderheit des besetzten Königsreiches Jugoslawien flüchtete. Aus Laibach marschierte die Heimwehr der Domobrancen nach Kärntnen. Auch für Hitler kämpfende Hilfstruppen der Kosaken standen bei Kriegsende an der Drau in Oberkärntnen. Britische Truppen hatten von Italien kommend Klagenfurt besetzt, worauf auch Titos Partisanen als eine zweite Besatzungsmacht auftraten.

    Eine vorläufige Abmachung zwischen dem britischen Feldmarschall Alexander und Tito legte die Drau als Demarkationslinie fest. Wer zum Zeitpunkt der Kapitulation über diesen Fluss gekommen war, wurde von den Briten übernommen und durfte auf Behandlung nach dem Kriegsrecht hoffen. Wer südlich der Drau festsass, hatte sich den Partisanen zu ergeben und musste die Hinrichtung befürchten. Ungezählte Heldentaten der Kärntner Bevölkerung haben vielen deutschen Soldaten bei der riskanten Überquerung des Flusses geholfen. Die Partisanen aber jagten in Südkärnten nach jenen Personen, die an der Kärntner Volksabstimmung vom 10.10.1920 gegen den damaligen SHS-Staat Jugoslawien mitgewirkt hatten. Es sind etwa hundert Menschen abgeholt und verschleppt worden, um nie mehr wiederzukommen. Erst nach Wochen stellte Alexander der Titoarmee ein Ultimatum. Sie hätte aus Kärnten abzuziehen, was sie dann angesichts der britischen Übermacht auch tat. Neue Forschungen beweisen, dass es hier einen Deal gegeben hat: Abzug der Tito-Truppen aus Kärnten gegen Auslieferung der Ustaschen, Tscheniks, der Wehrmachtssoldaten und der deutschen Minderheit.

    Zehntausende deutsche Soldaten, Ustaschen und Tschetniks standen zum Zeitpunkt der Kapitulation südlich der Drau.

    Nahe der Stadt Bleiburg traten starke britische Einheiten den Ustaschen und Tschetniks entgegen, die weiter nach Norden wollten. Nikolai Tolstoj, der Enkel des grossen Dichters, schildert in seinem Werk “Celovska zeroto (Verschwörung von Klagenfurt)” wie der britische Beauftragte für den Mittelmeerraum und spätere Premier, Harold MacMillan, den Verrat inszeniert hat. Auch August Walzl liefert in seinem Buch “Kärnten 1945″ erschütternde Details. Bewaffnete Ustascha-Verbände wurden zunächst in Empfang genommen und zum Niederlegen ihrer Waffen überredet. Dann wurden sie den Titopartisanen ausgeliefert. Hierbei ist es zu ungeheuerlichen Szenen mit Massenselbstmorden gekommen. Bleiburg gilt heute in der offiziellen Geschichtsschreibung Zagrebs als “kroatischer Kalvarienberg”. Es hatte sich auch Löhr als Kommandant der Heeresgruppe E nach Scheitern seiner Gespräche mit den Briten freiwillig in Gefangenschaft der Titoarmee begeben und war später nach einem Schauprozess hingerichtet worden. Einige wenige Kompanieführer der Wehrmacht haben trotz Kapitulation den Weitermarsch befohlen und sind fast alle durchgekommen, zumal kampferprobte NS-Soldaten den Partisanen weit überlegen waren.

    Tito waren mit britischer Hilfe zehntausende seiner Todfeinde in die Hände gefallen.

    Die Briten setzen auch Lüge und Hinterlist ein, um Tito weiteres “Exekutionsmaterial” in die Hände zu spielen. Die slowenischen Heimwehren der Domobranzen waren ebenfalls nach Kärnten geflüchtet. Dort waren sie von den Briten in einem Lager bei Viktring konzentriert worden. Man versprach ihnen Abtransport nach Italien, doch die versiegelten Züge fuhren durch den Karawankentunnel direkt in die Gewehrläufe der Rache. Einzelne Partisanen konnten es gar nicht mehr erwarten und haben schon im Zug mit den Exekutionen begonnen. Entlang der Bahnstrecke kam es zu apokalyptischen Szenen. Immer wieder hielt der Zug. Immer wieder wurden Leichen aus den Waggons geworfen. Man zerrte gefesselte Heimwehrmänner neben die Geleise, folterte und tötete sie. Die meisten Domobranzen sind dann im Hornwald von Gottschee exkutiert und in dortige Felslöcher geworfen worden. Zur gleichen Zeit krachten in den Wäldern entlang der Drau wochenlang die Salven der Exekutionskommandos. Die NS-Armee hatte zur Verteidigung von Marburg in Tezno einen langen Panzergraben ausheben lassen. Die Partisanen ersparten sich das Ausheben von Gräbern. Bis zu 15.000 Menschen sind zur Panzersperre von Tezno geführt und mit MG-Salven hingerichtet worden. Ganz Oberkrain war mit Exekutionsorten übersät: In Schlössern der Region, im Bergwerk von Lasko, und im ehemaligen Bunker türmten sich die Leichen. Mit Lastwagen hat der titoistische Geheimdienst OZN (Odzek za zastitu naroda = Volksschutzabteilung) über eine Woche Todeskandidaten auf das Plauteau des Bachern oder Pohorje-Gebirge transportiert.

    Der Wald ist mit Skeletten vollgestopft.

    “Lieben Sie die Vielfalt dynamischer Ereignisse oder wünschen Sie sich Gemütlichkeit und Individualität zur gleichen Zeit? Für einen bunten Tag: Die Gastfreundschaft wird sie mit traditionell hausgemachten Speisen und Getränken sowie bunten Sitten und Gebräuchen verzaubern!” So wirbt der slowenische Fremdenverkehr heute für einen Urlaub in Pohorje. Wer dort eine Wanderung durch die Wälder unternimmt, der geht buchstäblich über Leichen. Der Wald ist mit Skeletten vollgestopft. Und bis heute haben die Behörden in der Frage der Täterschaft Umwege genommen.

    Hauptverantwortlich für das grösste “Killing Field” Europas ist Josip Broz Tito, der auch in anderen Situationen und nach dem Krieg unfassbare Grausamkeit gezeigt hat. Tito hat gleichzeitig mit dem Kampf gegen die deutschen Besatzer und ihre Kollaborateure eine kommunistische Revolution durchgeführt. Daher finden sich unter den Opfern der Exekutionsserien viele Zivilisten aus der bürgerlichen und begüterten Klasse des ehemaligen Königreiches Jugoslawien. Die Liquidierungen sind auch als Rache für die Massaker, Umsiedlungen und Greuel anzusehen, die die Deutschen und ihre Kollaborateure in Jugosalwien begangen haben. Generell für die Exekutionen in ganz Jugoslawien war Titos späterer Innenminister Aleksander Rankovic verantwortlich. Wer nun die Massenhinrichtungen in Slowenien im Mai 1945 vor Ort organisierte und kommandierte, ist nicht bekannt. Boris Kidric als führender Slowene in Titos Stab dürfte das nicht gewesen sein.

    Mitja Ribicic, der spätere jugoslawische Ministerpräsident, war während des Krieges als “Oberst Mitia” ein gefürchteter OZN-Führer. Er hat nachweislich an der Exekution von über 200 Personen teilgenommen, ist aber nie deswegen belangt woreden. Es ist in der kommunistischen Zeit 1945-1991 kein einziger Prozess gegen Personen durchgeführt worden, die für die Massaker verantwotlich waren. Aber auch seit dem Zerfall Jugoslawien spielte diese Frage keine Rolle, da sie von den Verbrechen der Separationskriege von 1991-1995 überschattet und verdrängt worden ist.

  3. #83
    Avatar von Knutholhand

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    4.882
    Wenn ich das lese könnt ich kotzen.

    Heftigste Szene. Da schickt dich der Brite unbewaffnet in Friedenszeiten in die falsche Richtung und die Partisanen waren so heiß auf Morden, dass die im Zug anfingen und der Zug ab und zu anhalten musste um die Leichen rauswerfen zu lassen.

    mfg

    P.s. Hab noch mal den Link beigefügt. Irgendwie war nicht ersichtlich wo du das so herhast.

    __________________________________________________ ________






    journalismus - nachrichten von heute



    Das grösste Massengrab Europas - In den Wäldern Sloweniens werden 100 000 Skelette vermutet


    Malte Olschewski - Als im Sommer 1945 aus den Wäldern entlang der Drau bei Marburg seltsame Geräusche kamen, raunten sich die Bauern der Umgebung zu : „Tito spricht!“. Titos Partisanen hatten hier nach der deutschen Kapitulation bis zu 100 000 Menschen erschossen und verscharrt. Nun quollen die Massen der Leichen auf. Verwesungsgase bahnten sich gut hörbar ihren Weg durch die dünne Erdschicht. Tito sprach.


    Titos Killing Fields: Seine Partisanen erschossen bis zu 100'000 Menschen

    Während der kommunistischen Zeit waren die Massenmorde an Titogegnern ein Tabu, dessen Verletzung von schweren Strafen bedroht war. Auch nach der Unabhängigkeit Sloweniens im Jahr 1991 dauerte es mehr als zehn Jahre, bis die offizielle Untersuchung der Ereignisse vom Mai 1945 beginnen konnte. Eine „Regierungskommission für verheimlichte Massengräber“ mit Joze Dezman, Mitja Ferenc und Martin Kostrevc hat seit 2002 über 500 Hinrichtungsorte lokalisiert und Exhumierungen vorgenommen. Doch wird die Frage nach den Tätern nur selten gestellt. Man vermutet, dass in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens noch hunderte Personen leben, die am Massenmord im „slowenischen Katyn“ beteiligt gewesen waren.

    Hexenkessel 1945
    Mit Kriegsende Anfang Mai 1945 hatten sich Südkärnten und der Norden Sloweniens in einen Hexenkessel verwandelt. Aus dem Süden marschierte die Heeresgruppe E unter General Alexander Löhr in einer endlosen Kolonne in Richtung des deutschen Reichsgebietes. Mit oder nach ihr zogen grosse Gruppen kroatischer Ustascha-Verbände und der serbischen Tschetniks, die wegen ihrer Kollaboration von der Rache Titos bedroht waren. Aber auch die deutsche Minderheit des besetzten Königsreiches Jugoslawien flüchtete. Aus Laibach marschierte die Heimwehr der Domobrancen nach Kärntnen. Auch für Hitler kämpfende Hilfstruppen der Kosaken standen bei Kriegsende an der Drau in Oberkärntnen. Britische Truppen hatten von Italien kommend Klagenfurt besetzt, worauf auch Titos Partisanen als eine zweite Besatzungsmacht auftraten.

    Eine vorläufige Abmachung zwischen dem britischen Feldmarschall Alexander und Tito legte die Drau als Demarkationslinie fest. Wer zum Zeitpunkt der Kapitulation über diesen Fluss gekommen war, wurde von den Briten übernommen und durfte auf Behandlung nach dem Kriegsrecht hoffen. Wer südlich der Drau festsass, hatte sich den Partisanen zu ergeben und musste die Hinrichtung befürchten. Ungezählte Heldentaten der Kärntner Bevölkerung haben vielen deutschen Soldaten bei der riskanten Überquerung des Flusses geholfen.

    Die Partisanen aber jagten in Südkärnten nach jenen Personen, die an der Kärntner Volksabstimmung von 10.10.1920 gegen den damaligen SHS-Staat Jugoslawien mitgewirkt hatten. Es sind etwa hundert Menschen abgeholt und verschleppt worden, um nie mehr wiederzukommen. Erst nach Wochen stellte Alexander der Titoarmee ein Ultimatum. Sie hätten aus Kärnten abzuziehen, was sie dann angesichts der britischen Übermacht auch taten. Neue Forschungen beweisen, dass es hier einen Deal gegeben hat: Abzug der Tito-Truppen aus Kärnten gegen Auslieferung der Ustaschen, Tscheniks, der Wehrmachtssoldaten und der deutschen Minderheit.

    Verschwörung von Klagenfurt
    Zehntausende deutsche Soldaten, Ustaschen und Tschetniks standen zum Zeitpunkt der Kapitulation südlich der Drau. Nahe der Stadt Bleiburg traten starke britische Einheiten den Ustaschen und Tschetniks entgegen, die weiter nach Norden wollten. Nikolai Tolstoj, der Enkel des grossen Dichters, schildert in seinem Werk „Celovska zeroto (Verschwörung von Klagenfurt)“ wie der britische Beauftragte für den Mittelmeerraum und spätere Premier, Harold MacMillan, den Verrat inszeniert hat. Auch August Walzl liefert in seinem Buch „Kärnten 1945“ erschütternde Details.

    Bewaffnete Ustaschenverbände wurden zunächst in Empfang genommen und zum Niederlegen ihrer Waffen überredet. Dann wurden sie den Titopartisanen ausgeliefert. Hierbei ist es zu ungeheuerlichen Szenen mit Massenselbstmorden gekommen. Bleiburg gilt heute in der offiziellen Geschichtsschreibung Zagrebs als „kroatischer Kalvarienberg“. Es hatte sich auch Löhr als Kommandant der Heeresgruppe E nach Scheitern seiner Gespräche mit den Briten freiwillig in Gefangenschaft der Titoarmee begeben und war später nach einem Schauprozess hingerichtet worden. Einige wenige Kompanieführer der Wehrmacht haben trotz Kapitulation den Weitermarsch befohlen und sind fast alle durchgekommen, zumal kampferprobte NS-Soldaten den Partisanen weit überlegen waren.

    Zehntausende Todfeinde in Titos Hände gefallen
    Tito waren mit britischer Hilfe zehntausende seiner Todfeinde in die Hände gefallen. Die Briten setzen auch Lüge und Hinterlist ein, um Tito weiters „Exekutionsmaterial“ in die Hände zu spielen. Die slowenische Heimwehren der Domobranzen waren ebenfalls nach Kärnten geflüchtet. Dort waren sie von den Briten in einem Lager bei Viktring konzentriert worden. Man versprach ihnen Abtransport nach Italien, doch die versiegelten Züge fuhren durch den Karawankentunnel direkt in die Gewehrläufe der Rache. Einzelne Partisanen konnten es gar nicht mehr erwarten und haben schon im Zug mit den Exekutionen begonnen. Entlang der Bahnstrecke kam es zu apokalyptischen Szenen.

    Immer wieder hielt der Zug. Immer wieder wurden Leichen aus den Waggons geworfen. Man zerrte gefesselte Heimwehrmänner neben die Geleise, folterte und tötete sie. Die meisten Domobranzen sind dann im Hornwald von Gottschee exekutiert und in dortige Felslöcher geworfen worden. Zur gleichen Zeit krachten in den Wäldern entlang der Drau wochenlang die Salven der Exekutionskommandos. Die NS-Armee hatte zur Verteidigung von Marburg in Tezno einen langen Panzergraben ausheben lassen. Die Partisanen ersparten sich das Ausheben von Gräbern. Bis zu 15 000 Menschen sind zur Panzersperre von Tezno geführt und mit MG-Salven hingerichtet worden. Ganz Oberkrain war mit Exekutionsorten übersät: In Schlössern der Region, im Bergwerk von Lasko, und in ehemaligen Bunker türmten sich die Leichen. Mit Lastwagen hat der titoistische Geheimdienst OZN (Odzek za zastitu naroda „ Volksschutzabteilung) über eine Woche Todes-kandidaten auf das Plauteau des Bachern- oder Pohorje-Gebirge transportiert.

    „Lieben Sie die Vielfalt dynamischer Ereignisse oder wünschen Sie sich Gemütlichkeit und Individualität zur gleichen Zeit? Für einen bunten Tag: Die Gastfreundschaft wird sie mit traditionell hausgemachten Speisen und Getränken sowie bunten Sitten und Gebräuchen verzaubern!“ So wirbt der slowenische Fremdenverkehr heute für einen Urlaub in Pohorje. Wer dort eine Wanderung durch die Wälder unternimmt, der geht buchstäblich über Leichen. Der Wald ist mit Skeletten voll gestopft. Und bis heute haben die Behörden in der Frage der Täterschaft Umwege genommen.

    Hauptverantwortlich für das grösste „Killing Field“ Europas ist Josip Broz Tito, der auch in anderen Situationen und nach dem Krieg unfassbare Grausamkeit gezeigt hat. Tito hat gleichzeitig mit dem Kampf gegen die deutschen Besatzer und ihre Kollaborateure eine kommunistische Revolution durchgeführt. Daher finden sich unter den Opfern der Exekutionsserien viele Zivilisten aus der bürgerlichen und begüterten Klasse des ehemaligen Königreiches Jugoslawien. Die Liquidierungen sind auch als Rache für die Massaker, Umsiedlungen und Gräuel anzusehen, die die Deutschen und ihre Kollaborateure in Jugosalwien begangen haben. Generell für die Exekutionen in ganz Jugoslawien war Titos späterer Innenminister Aleksander Rankovic verantwortlich. Wer nun die Massenhinrichtungen in Slowenien im Mai 1945 vor Ort organisierte und kommandierte, ist nicht bekannt. Boris Kidric als führender Slowene in Titos Stab dürfte das nicht gewesen sein.

    Mitja Ribicic, der späterer jugoslawischer Ministerpräsident, war während des Krieges als „Oberst Mitia“ ein gefürchteter OZN-Führer. Er hat nachweislich an der Exekution von über 200 Personen teilgenommen, ist aber nie deswegen belangt worden. Es ist in der kommunistischen Zeit 1945/1991 kein einziger Prozess gegen Personen durchgeführt worden, die für die Massaker verantwortlich waren. Aber auch seit dem Zerfall Jugoslawien spielte diese Frage keine Rolle, da sie von den Verbrechen der Separationskriege von 1991/95 überschattet und verdrängt worden ist.

  4. #84

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    Malte Olschewski solltest du nicht als Quelle nehmen , da er dem Kärntner Abwehrkämpferbund nahesteht,und er jede Info Kritiklos übernimmt solange sie seiner Sache dient.

  5. #85
    Avatar von Knutholhand

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    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Malte Olschewski solltest du nicht als Quelle nehmen , da er dem Kärntner Abwehrkämpferbund nahesteht,und er jede Info Kritiklos übernimmt solange sie seiner Sache dient.
    Hmmm.
    Kenne den nicht. Aber seine „Story“ habe ich ähnlich woanders lesen können. Also hat er nur alles nochmals zusammengetragen? Na ja, klingt schon nach eigener Recherche und nicht nach Abschreiberei. Kannst ja dennoch im Recht sein.

    Was ist denn „seine Sache“ (sagst ja solange es ihm dienlich ist) im Bezug auf ermordete Kroaten nach dem II WK? Warum sollte es ihn kümmern?

    mfg

  6. #86

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    Er ist sowas ähnliches wie Alexander Dorin , Antiamerikanisch eingestellt , und sieht hinter allem eine Verschwörung,zudem hält er
    Srebrenica für ein antiserbische Verschwörung und den KosovoKrieg
    von einigen NATO Staaten ausgelöst.

    Was den Kärntner Abwehrbund angeht , es ist eine vereinigung alter Männer des 2 Weltkrieges , die in der paranoia leben das sie von
    Slowenien überrannt werden.
    Weil TITO am ende des 2 WK anspruch auf Kärnten stellte da es ja Slovenen waren das es befreit hatten.

    Aber bilde dir durch Recherche selbst ein Bild,weil ganz Seriös
    scheint er nicht zu sein.

  7. #87
    Grasdackel

  8. #88

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    Am besten liest du ab dem absatz serbischer Mythos,wieso soviele
    empört über Olschewski sind.


    auslandsdienst.at - Gedenkdienst, Sozialdienst, Friedensdienst

  9. #89
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Am besten liest du ab dem absatz serbischer Mythos,wieso soviele
    empört über Olschewski sind.


    auslandsdienst.at - Gedenkdienst, Sozialdienst, Friedensdienst


    Da verteidigt er doch die Serben, fast so wie Peter Handke.

  10. #90

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    Zitat Zitat von Zeljko Beitrag anzeigen
    Da verteidigt er doch die Serben, fast so wie Peter Handke.

    Das ist ja das Seltsame an ihm,es scheint das er nach dem Motto geht wenn alle dagegen sind ist er dafür oder Umgekehrt.
    Er versucht immer gegen die meinung der Mehrheit zu sein.

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