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Haben Serben unter dem Osmanischenreich profitiert?

Erstellt von Dirigent, 24.02.2012, 23:49 Uhr · 164 Antworten · 10.245 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Macedonian

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    5.739
    Zitat Zitat von Duušer Beitrag anzeigen
    Tzz profitiert, die Serben wurden ja wohl am meisten gepeinigt nach den Kroaten. Knabenlesse extra Steuer, Emirs ficken unsere frisch verheirateten Frauen. Nicht besser als die Engländer mit den Schotten und Iren. Das Osmanische Reich war einer der größten Heuchlernationen der Welt gewesen.
    Eine Art Recht der ersten Nacht. Widerlich.




    Macedonian

  2. #22

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    1.770
    Zitat Zitat von Duušer Beitrag anzeigen
    Was hat das eine jetzt bitte mit dem anderen zu tun???
    Naja, die einen waren doch die Osmanen oder etwa nicht, also sie haben die Kroaten noch schlimmer behandelt als die Serben deiner meinung nach, daher ist doch die frage schon angebracht.

    Oder unterscheidest du da

  3. #23
    Hamëz Jashari
    Zitat Zitat von Robert Beitrag anzeigen
    Da muss was in Serbien gewesen sein,da sie ihre Religion behalten durften.
    Entweder gab es geheime Verträge oder sie hatten mehr Geld als die Albaner und Bosnier und konnten sich ihren Glauben "leisten". Man hat ja auch serbinnen den osmanen geschenkt,der eine König hat ja seine Schwester verschenkt.
    Da würde ich lieber den Islam annehmen als meine eigene Schwester einem Bärtigen zu schenken.

    Fakt ist aber das Serbien ein doppeltes Spiel gespielt hat,denn sie waren auf der einen seite mit von der Partie vor Wien und haben auf Christen geschossen.
    Und auf der anderen seite spielen sie sich als retter des Christentums auf.
    Man dreht sich eben gerne mit dem Wind.

    Die Serben haben den Osmanen geholfen ihre Herschaft im Balkan auszubreiten

    Schlacht von Nikopolis

    Oder auch damals als Sie Skenderbeu den Durchgang nach Ungarn verhinderten und eine Albanisch-Ungarische Allianz gegen die Osmanen somit zerschlugen

  4. #24
    Avatar von Černozemski

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    Zitat Zitat von Alphα Beitrag anzeigen
    Alle haben profitiert.
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Das Osmanische Reich war ein Paradies.
    Zitat Zitat von Adem Beitrag anzeigen


    Merkt man schon wenn man die ehemaligen Länder Österreich Ungarns mit den anderen Ländern unter dem Osmanischen Joch vergleicht, dass die Osmanen uns Jahrhunderte zurückversetzt haben. Slowenien, Kroatien sind gute Beispiele in dem Fall, wie gut es denen unter Österreich Ungarn ergangen ist.

  5. #25

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    Zitat Zitat von Hamzë Jashari Beitrag anzeigen
    Die Serben haben den Osmanen geholfen ihre Herschaft im Balkan auszubreiten

    Schlacht von Nikopolis

    Auch damals als Sie Skenderbeu den Durchgang nach Ungarn verhinderten und eine Albanisch-Ungarische Allianz gegen die Osmanen somit zerschlugen
    So ist es,nennen aber die Albaner verräter.
    Hätte man dem guten Skenderbeu nicht den Durchgang verwehrt,wäre es wahrscheinlich garnicht zu dieser besetzung gekommen. Auch hier muss Serbien irgendwas bekommen haben,denn anders kann man sich sowas nicht erklären. Hunyadi würde sich im grabe umdrehen,wenn er hören würde das ausgerechnet die serben sich als befreier aufspielen,die haben die Besetzung erst möglich gemacht.
    Die standen uns immer nur im weg.

  6. #26

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    190
    Die Serben konnten ihre Siedlungsgebiete unter dem osmanischen Reich extrem ausdehnen. Kurz vor dem osmanischen Reich war die serbische Bevölkerung auf ein Gebiet verteilt, dass nicht viel größer als das heutige Albanien war, nach dem Zusammensturz war es um ein Vielfaches größer, und während dem 20ten Jahrhundert konnten nochmals Gebiete dazu gewonnen werden. In diesem Sinne haben sie auf Kosten ihrer Nachbarn also auf jeden Fall sehr profitiert.

    Am meisten verloren haben defintiv die Griechen.

  7. #27

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    Zitat Zitat von Hamzë Jashari Beitrag anzeigen
    Die Serben haben den Osmanen geholfen ihre Herschaft im Balkan auszubreiten

    Schlacht von Nikopolis

    Oder auch damals als Sie Skenderbeu den Durchgang nach Ungarn verhinderten und eine Albanisch-Ungarische Allianz gegen die Osmanen somit zerschlugen

    1396,schönes Datum und schöne Karte.
    Da war Albanien nicht eingenommen und Skenderbeu nichtmal geboren.


  8. #28
    Avatar von Macedonian

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    5.739
    Zitat Zitat von Dovakhin Beitrag anzeigen
    ...

    Am meisten verloren haben defintiv die Griechen.
    Du hast recht, doch alle haben wir sehr viel verloren, vor allem an geistige Größe. Allein schon wenn man bedenkt wie - im Vergleich zu West- und Zentraleuropa - ''zurückgeblieben'' wir ihn Südosteuropa sind. Selbst die Leute, welche geistig stark sind und viel Potential haben, fühlen sich gezwungen auszuwandern und entfalten ihre Talente z.B in Deutschland oder Australien. Abartig.






    Macedonian

  9. #29
    Gast829627
    700 - 1389:
    In dieser Zeit lebten die Serben auf dem Gebiet des heutigen Kosovo i Metohija,Sandzaks und machten das Land zu ihren Kernland


    Im Jahre 850 namen die Serben den Christlichen Glauben an.Durch die Spaltung der Kirchen namen die Serben den Orthodoxen Glauben an und wurden von Byzanz aus orthodoxiert,bauten somit ihre ersten Kirchen und Klöster auf dem heutigen Kosovo i Metohija/Sandzak die zum Teil heute noch erhalten sind und über 1000 Jahre alt sind


    Die wichtigste und folgenreichste Tat Savas aber war, dass er bei einem Besuch beim byzantinischen Patriarchen im Nicäanischen Exil das Recht erwirkte, eine autokephale (autonome) serbisch-orthodoxe Kirche zu gründen. Diese Kirche mit ihren ersten aus Serbien stammenden Heiligen Simeon und Sava sollte - besonders in der langen Zeit der osmanischen Herrschaft - das Fundament für das serbische Selbstbewusstsein bilden. Mit der Schaffung eines Rechtskodex - des so genannten Nomokanon - schuf Sava zudem die Grundlage für eine enge Verbindung zwischen Kirche und Staat, die ebenfalls sein Geschlecht überdauern sollte.

    Eine weitere Konsolidierung erfuhr das Reich unter der langen Herrschaft von Stefan Uroš I. (1243-1276), der als dritter Sohn des Stefan Prvovenèani nach seinen Brüdern Radoslav und Vladislav die Herrschaft antrat. Die außenpolitischen Konflikte hielten sich in Grenzen und so konnte der wirtschaftliche Ausbau voranschreiten. Dieser beruhte vor allem auf dem Bergbau: Bergwerke zum Abbau von Gold und Silber, aber auch Eisen, Kupfer und Blei wurden gegründet. Um diese herum entstanden Siedlungen, der Handel kam in Schwung. Durch Privilegien für deutsche Bergarbeiter aus Transsilvanien und Handelsleute aus Dubrovnik (Ragusa), das als Hafen für Serbien eine wichtige Rolle spielte, kamen Angehörige anderer Völker nach Serbien.

    Der nächste wichtige Herrscher nach der kurzen Regierungsperiode von Uroš' Sohn Dragutin (1276-1282) war dessen jüngerer Bruder Stefan Uroš II. Milutin (1282-1321), auch "Uroš der Mächtige" oder "Uroš der Heilige" genannt. Er setzte den wirtschaftlichen Ausbau seines Vaters und die Tradition der Kirchen- und Klöstergründungen seiner Vorfahren fort. Unter ihm stieg Serbien zur dominierenden Macht am Balkan auf, u.a. durch Gebietsgewinne in Makedonien. In Skopje gründete er denn auch jenen Hof, der für ihn und seine Nachfolger zum wichtigsten werden sollte.



    Unter Stefan Uroš IV. Dušan (1331 - 1355), dem mächtigsten aller serbischen Herrscher, erreichte das Großserbische Reich seinen Höhepunkt.

    um 1350



    Nicht nur durch Kriegsführung, sondern auch durch geschicktes Ausnützen der politischen Machtverhältnisse gewann er - vor allem vom byzantinischen Reich - weite Gebiete dazu, darunter fast ganz Albanien und jene Teile Makedoniens, die sich bis jetzt noch nicht unter serbischer Herrschaft befanden (mit Ausnahme Thessalonikis). Sein Reich erstreckte sich schließlich von der Donau im Norden weit ins heutige Griechenland im Süden und von Dubrovnik im Westen bis kurz vor Sofia im Osten. Zu Weihnachten 1345 ernannte er sich selbst zum "Kaiser aller Serben und Griechen" ("Imperator Rasciae et Romaniae") und ließ sich zu Ostern 1346 krönen




    Dušans Reich wurde nach byzantinischem Muster unter Führung des serbischen Adels verwaltet. Die weitgehenden Rechte von Adel und Kirche wurden 1349 in einem umfassenden Rechtskodex, dem so genannte "Zakonik" (Kodex des Stefan Dušan) festgelegt. Da der feudale Adel und die Staatsfunktionäre ihre Rechte aber immer wieder missbrauchten, mussten die Gesetze so modifiziert werden, dass sich schließlich für den serbischen und den griechischen Teil separate Verwaltungssysteme ergaben. Auch kulturell erlebte Serbien eine Hochblüte. So löste z.B. die serbische Redaktion des kirchenslawischen das griechische als Umgangssprache in Südosteuropa ab und blieb als solche bis in das 16. Jahrhundert. Die klösterlichen Freskomalereien werden zu den Höhepunkten europäischer christlicher Malerei des 13. und 14. Jahrhunderts gezählt.

    Mit seinem neuen Titel als Herrscher von "Romania", d.h. Ostrom, erhob Dušan offen Anspruch auf den Thron von Byzanz. Er geriet damit in Konflikt mit Johannes Cantacuzenus, dessen Ansprüche er 1342/1343 noch unterstützt hatte. Cantacuzenus, der mit der Tochter des Osmanenführers Orhan verheiratet war, rief die Osmanen gegen die Serben zu Hilfe. Damit waren die Weichen für das Eindringen der Türken am Balkan und den Niedergang des Großserbischen Reiches gestellt.

    Unter Stefan Dusan beherrschten die Serben fast das ganze Gebiet von Serbien/Montenegro.Dazu ganz Mazedonien,Albanien,Bosnien und Griechenland und west Bulgarien.



    Ab dem 16 jahrhundert fingen die Osmanen an muslime Albaner in das alte serbische Kernland anzusiedeln um quasi ein Schutzschild vor west Europa zu haben.
    Es kam auch in der Folgezeit immer wieder zu Kämpfen zwischen Serben und Türken,bis diese 1459 Smederevo südlich von Belgrad einnahmen und Serbien unter direkte türkische Herrschaft viel.
    Schließlich wurden die Serben nach 345 Jahre dauernder Fremdherrschaft von dem Revolutionsführer Georde Petrovic,genannt Karadjordje,befreit und erneut vereint.
    Ab 1804 führten die Serben ein befreiungskrieg,der neun Jahre dauerte und damit endete,dass das Gebiet 1813 unter türkischer Herrschaft viel.
    Zwei Jahre später führte die zweite Königsfamilie unter Milos Obrenovic eine zweite Revolute an.
    Innerhalb weniger Monate wurde fast ganz Serbien von der türkischen Herrschaft befreit.Obrenovic wurde 1817 als Erbprinz anerkannt,und Serbien erhielt begrenzte Autonomie unter der Oberhoheit des Sultans.
    Durch den Vertrag von Adrianopel nach dem Russisch-Türkischen Krieg von 1828/29 erhielt Serbien größere Autonomie,und die Anzahl türkischer Garnisonen wurde verringert.




    1912 und 1913 nahm Serbien aktiv an den Balkankriegen teil,was dem Land Gebietsgewinne in Makedonien einbrachte.Serbien erhielt auch die befreite auch die Bezirke Sandzak und Kosovo & Metohija,damit hat Serbien sein altes Kernland zurückerobert und die Osmanen vollständig aus den alten serbischen Gebieten vertrieben.




  10. #30
    Avatar von Lilith

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    19.295
    Um auf die Threadfrage einzugehen: Ich glaube kaum dass man 500 Jahre nur als Gut oder Schlecht bewerten kann oder die haben nur für oder gegen gekämpft usw.

    Wenn mich nicht alles täuscht, gab es und das nach der Schlacht von Nkopolis, wofür es auch verschiedene Gründe geben mag, etwa Widerstand unter Johann Ugljesa und Vukasin, während nach deren Niederlage 1371 dann Dragas Dejanovic und Marko Kraljevic etwa in osmanischer Vasallenschaft waren.

    Die Serben, die vor Wien gekämpft haben, waren Janitscharen. Kann sein, freiwiillig dahin gegeben, kann sein ihren Familien entrissen.

    Was sicher ein Verlust ist war im Grunde durch die Osmanische Herrschaft auch durch hohen Bluzoll und durch Flucht der Verlust des eigenen Adels.

    So waren die Serben wie alle Nichtmuslime den Raya zugerechnet, was auch andere steuerliche Belastungen etc. mit sich brachte als für Muslime.
    Das Recht der ersten Nacht im Osmanischen Reich ist nicht belegt. Man darf aber davon ausgehen dass Serbinnen wie alle Christinnen wenn schon eher Übergriffen durch (osmanische) Soldaten etc. ausgesetzt waren, zumal ihre Ehemänner, Brüder und Väter als miilitärisch nicht ausgebildet und mit Waffenverbot belegt nur schwer schützen konnten.

    Profitiert haben sowohl Bauern als auch (klein)städterische Handwerker und Händler Serben wie andere, vom Art einheitlichen Wirtschaftsraum, von einer Art Binnenmarkt.

    Was von Serben wie von anderen wohl als nachteilig empfunden werden darf ist der Abschnitt von europäischen Bewegungen von Humanismus über Aufklärung und auch der Industralisierung.

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