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Die Handkespaltung

Erstellt von Krajisnik, 23.06.2005, 21:59 Uhr · 45 Antworten · 2.719 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Legija
    und für das verharmlosen des holocaust
    Ernst Nolte hat den Holocaust relativiert, nicht ich!

  2. #12
    Gast829627
    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Legija
    und für das verharmlosen des holocaust
    Ernst Nolte hat den Holocaust relativiert, nicht ich!
    ich wollts nur gesagt haben

  3. #13
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Legija
    ich wollts nur gesagt haben
    Dann sag lieber was, das zutrifft.

  4. #14

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    Die Handkespaltung

    Von Benn lernen

    Die Handkespaltung

    VON INA HARTWIG



    Noch existiert keine Biographie über Peter Handke. Wenn sie eines Tages geschrieben wird, kommt der Biograph um die Frage nicht herum: Ist Handkes Anwesenheit auf der Beerdigung des einstigen Serbenführers Slobodan Milosevic missverstanden und missbraucht worden von Leuten, denen ein Urteil über Handke nicht zusteht, oder handelt es sich um den vorläufigen End- und Höhepunkt einer politisch-moralischen Verirrung, deren Konsequenzen dem Dichter über den Kopf gewachsen sind?

    In der ganzen Aufregung um die formalen Fehlleistungen, die die Beinahe-Verleihung des Heinrich-Heine-Preises an Peter Handke begleiten, ist eines hervorzuheben: Nicht einmal die engagiertesten Verteidiger des Schriftstellers haben bisher den Versuch unternommen, Handkes salbungsvolle Rede auf der Milosevic-Beerdigung zu beschönigen. Von der "fatalen Symbolik einer solchen Szene" spricht etwa die Süddeutsche Zeitung, in der dann Handkes Stellungnahme zu den Vorwürfen erschien; selbst Sigrid Löffler, die ihren österreichischen Landsmann als Preisträger favorisierte und inzwischen die Düsseldorfer Heine-Jury verlassen hat, konzediert "bizarre Aktionen in Sachen Milosevic".

    Die polit-kulturelle Community hat sich nicht über Handkes serbischen Spleen entzweit, sondern darüber, inwiefern dieser Spleen den literarischen Rang Handkes, und damit seine Preiswürdigkeit, tangiert.

    Der Zufall will, dass einige Neuerscheinungen zu Gottfried Benn sich mit der diffizilen Beziehung von politischem Irrtum einerseits und literarischem Rang andererseits beschäftigen. Dass die Bewunderer Benns dabei die Unglücklichsten waren, zeigt das Beispiel Klaus Manns, der am 9. Mai 1933, schon vom südfranzösischen Exil aus, dem "lieben und verehrten Doktor Benn" einen fassungslosen Brief schreibt: "Heute sitzen Ihre jungen Bewunderer, die ich kenne, in den kleinen Hotels von Paris, Zürich und Prag - und Sie, der ihr Abgott gewesen ist, spielen weiter den Akademiker DIESES Staates." Benn antwortet per Radio mit dem berüchtigten "Brief an die literarischen Exilanten", einer Mischung aus kleinbürgerlichem Ressentiment gegen die Ausgewanderten und völkischem Taumel; der junge Benn-Biograph Gunnar Decker spricht klipp und klar von "Verrat".

    Es ist ein doppelter Verrat, ein ideologischer und ein sprachlicher. Benn begibt sich sprachlich nämlich weit unter sein gewohntes Niveau, wenn er jenen "Flüchtlingen, die ins Ausland reisten" zuruft, sie hätten "die Gelegenheit versäumt, den ihnen so fremden Begriff des Volkes nicht gedanklich, sondern erlebnismäßig, nicht abstrakt, sondern in gedrungener Natur in sich wachsen zu fühlen". Dass die Nazis mit ihm, Benn, nichts würden anfangen können, dass er selbst nur mühsam als Militärarzt in der Diktatur überwintern würde, das ahnte er offenbar noch nicht. Die furchtbarsten Texte, darunter der Aufsatz "Züchtung", entstanden in jener kurzen Zeit der Begeisterung, als der Einzelgänger und Expressionist allen Ernstes hoffte, sich einem rassisch-elitären Volkskörper einverleiben zu können. Helmut Lethen geht so weit, Benns ideologische Zuarbeit "Verbrechen" zu nennen.


    Lüsterne Vermischung von Politik und Poesie



    Wieder Alles offen

    Peter Handkes Anwesenheit auf der Beerdigung des einstigen Serbenführers und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Milosevic hat niemanden begeistert. Als Handke kurz darauf der mit 50 000 Euro dotierte Düsseldorfer Heinrich-Heine-Preis zugesprochen wurde, gab es prompt Proteste. Eine Verunglimpfung Heines? Die Jury zeigte sich uneinig. Es kam zu Austritten. Der Düsseldorfer Stadtrat wollte der Freigabe der Preissumme nicht zustimmen. Nun scheint wieder alles offen zu sein: Die Abstimmung im Rat, hieß es gestern in Düsseldorf, solle ohne Fraktionszwang stattfinden. Zeit, noch einmal über Handke nachzudenken.
    Ein Verbrechen hat Handke natürlich nicht begangen, er hat lediglich einem Mann beigestanden, der vor dem Internationalen Strafgericht in Den Haag der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und der Kriegsverbrechen angeklagt war; er hat ihn besucht im Scheveninger Gefängnis, hat die Legitimität des Internationalen Gerichts in Frage gestellt, hat das gepflegte Äußere (kein Trainingsanzug!) und die balkanische Redegabe des Angeklagten bestaunt in seinem Literaturen-Aufsatz (Juli/August 2005) und behauptet jetzt, nicht aus Loyalität zu Milosevic, sondern aus Treue zu der "anderen, der nicht journalistischen, der nicht herrschenden Sprache" sei er an dessen Grab geeilt, um dort auf Serbisch vorzulesen: "Die Welt, die sogenannte Welt, weiß alles über Jugoslawien, über Serbien. Die Welt, die sogenannte Welt, weiß alles über Slobodan Milosevic. Die sogenannte Welt kennt die Wahrheit. Deshalb ist die sogenannte Welt heute und hier abwesend, und nicht nur hier. Ich weiß, dass ich nichts weiß. Ich kenne nicht die Wahrheit. Aber ich schaue. Ich höre. Ich fühle mit. Ich erinnere mich. Deshalb bin ich heute hier, an der Seite Jugoslawiens, an der Seite Serbiens, an der Seite Slobodan Milosevics."

    Seit je und geradezu lüstern betreibt Handke eine Vermischung der Sphären. Schon im Drehbuch zu Falsche Bewegung (1975) heißt es: "Wenn nur das Politische und das Poetische eins sein könnten..." Dieser Traum ist für Handke - warum auch immer - in der serbischen Landschaft der "Kriegsberichtsjahre" in Erfüllung gegangen; die sprichwörtlich gewordenen "andersgelben Nudelnester", die Kanister-Anbieter an den Straßenrändern werden zu Detailaufnahmen einer geo-poetischen Imagination, die Züge von Wahlheimat trägt ( Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina, 1996). Wenn der einstige Publikumsbeschimpfer fortan gegen die "westlichen" Medien poltert, dann lautet sein Hauptmotiv, dass Medien und herrschende Politik seine poetische Wahrnehmung ignorierten. Ende der Ambivalenz.


    Einmischung der Dichter in die Weltgeschichte

    Unterdessen entwickelt Handke einen manifesten Antiglobalisierungsekel. Die Massenware, die Amerikaweite, John Ford und die Naturhaftigkeit der Zivilisationszeichen, wie man es aus dem Kurzen Brief zum langen Abschied (1972) kennt, all das ist ersetzt worden durch bukolisch anmutende Autarkie, Erzählgemeinschaft, die Abwesenheit westlicher Konsumgüter. Dekadenz goes Ackererde. Allen Ernstes freut er sich in dem Band Unter Tränen fragend (1999/2000), der "Weltkrieg gegen Jugoslawien" habe doch zumindest den einen Vorteil, dass die Jugend von Belgrad kein McDonald's-Zeug mehr futtere und keine klebrige Coca Cola mehr schlürfe. Handkes Buch, das zuletzt noch dem Hallraum des Pop die Reverenz erwies, war der Versuch über die Jukebox, ein wunderbares Buch, geschrieben im Schwellenjahr 1989/90, als die alte Weltordnung unterging.

    Doch täusche man sich nicht: Idiosynkrasie und Poesie gingen bei diesem Autor immer schon Hand in Hand, dazu brauchte es keinen Epochenbruch. Seine Landschafts-Poetik, deren verquere Fortsetzung wir in den Serbien-Büchern und -Texten beobachten können, ist gar nicht denkbar ohne Gewalt- und Kriegs- und Hasszeichen. Man denke an den Hakenkreuzsprayer in Der Chinese des Schmerzes (1983), den der Ich-Erzähler töten wird (woraufhin dieser den Triumph verspürt, zu seiner "Geschichte" zu kommen), oder an den geifernden, todesgeilen Hund in der Lehre der Sainte Victoire (1980), der mit seinem Gebell die Wanderung auf den Spuren des Malers Cézanne konterkariert. Das Motiv des Hasses wurde von Handke schon lange vor seinem serbischen Abenteuer auf Landschaft appliziert. Doch mit diesem Abenteuer veränderte sich die Dimension - und, "ja und ja" (Handke) seine Sprache. Erst "die Eitelkeit der Dichter, sich in die Weltgeschichte einzumischen" (György Dalos), führt zu dem explosiven poeto-politischen Gemisch. Dieses Gemisch musste irgendwann einmal hochgehen. Nun ist es eben passiert. Den Düsseldorfern fiel es zu, auf die Mine zu treten.

    Das Beispiel Benns zeigt: Politische Irrtümer sind stilistische Verfehlungen. Handke gehört ebenfalls nicht zu jenen Schriftstellern, die im Extremismus, im Eifer, im Fanatismus stilistisch brillieren. Céline, der Autor der Reise ans Ende der Nacht, der seine antisemitischen Hetzschriften so stilsicher formulierte wie seine Romane, wäre ein Gegenbeispiel. Er war in Frankreich lange tabu. Und Benn, der zur Reue nie in der Lage war, musste mit einem Schreibverbot leben, erst durch die Nazis, dann durch die Alliierten, bis er in der Bundesrepublik sein sensationelles Comeback erlebte, inklusive Büchnerpreis.

    Schreibverbote drohen unseren Schriftstellern gottseidank nicht mehr. Aber ihre Worte und Taten können mitunter doch Folgen haben im richtigen Leben, und das ist ganz gut so. Handke kurz nach seinem Auftritt am Grab Milosevics ausgerechnet mit dem Heinrich-Heine-Preis auszeichnen zu wollen, kann man nur als bewusste Herausforderung der Öffentlichkeit, als gezielte Provokation begreifen. Nun, beides ist geglückt. Aber das Ziel, aus den zwei Handkes - dem großen Bezwinger der Stille einerseits und dem idiosynkratischen Anwalt der Serben andererseits - einen zu machen, wie die Zeit treffend polemisierte, ist gründlich schiefgegangen. Es wirft ein bezeichnendes Licht auf Handkes "Engagement", wenn dieser Tage serbische Schriftsteller wie Bora Cosic oder Biljana Srbljaniovic vehement Milosevics Grausamkeiten gegen das eigene Volk in Erinnerung rufen.

    Was für Klaus Manns Erschütterung in Bezug auf Benn gilt, trifft auch hier zu: Gerade wer Handkes literarischen Rang erkennt und anerkennt, fühlt sich seit einem Jahrzehnt in schöner Regelmäßigkeit düpiert. Mit der schwülstigen Melange aus Weltgeschichte, Gerechtigkeitsfuror und Situationsmystik am Grab des Nationalisten Milosevic ist nun eine neue Qualität erreicht. Nicht Ächtung droht Handke, wie seine Verlegerin fürchtet, sondern die Resignation seiner Bewunderer

  5. #15
    Avatar von Schiptar

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    Ingo Arend, in: Freitag, 02.06.06.

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    Peter Handke und Heinrich Heine

    Was verbindet Peter Handke und Helmut Kohl? Heinrich Heine! Auf diese skurrile Pointe könnte man zuspitzen, was sich im Gefolge einer sonderbaren Jury-Entscheidung in der letzten Woche zu Düsseldorf am Rhein ergeben hat.

    Als der deutsche Bundeskanzler im Mai 1985 US-Präsident Ronald Reagan zum Staatsbesuch empfing, ließ er sich auch von einem Sturm der Entrüstung in den Medien und unter den Intellektuellen nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Unbeirrt hielt er daran fest, ein historisches Zeichen zu setzen und nötigte seinen Mentor zu einem symbolträchtigen Spaziergang auf dem Soldatenfriedhof im rheinland-pfälzischen Bitburg, obwohl sich herausgestellt hatte, dass dort Angehörige der Waffen-SS beerdigt lagen.

    Legt man die Maßstäbe zu Grunde, die die Jury des Düsseldorfer Heinrich-Heine-Preises angewandt hat, als sie dem Schriftsteller Peter Handke die inzwischen mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung zuerkannte, dann war auch Helmut Kohl in Bitburg ein Kämpfer gegen den Mainstream. Einen "poetischen Blick" auf die Welt wird man dem Machiavelli aus der Pfalz kaum nachsagen können. Aber dass auch Kohl "eigensinnig" und "rücksichtslos gegen die veröffentlichte Meinung und deren Rituale" anging, hatte man schon daran sehen können, dass er Zeit seines Politiker-Lebens Spiegel-Interviews verweigerte. Muss man ihn jetzt nicht auch nachträglich mit dem Heinrich-Heine-Preis ehren?

    Es stimmt, dass Peter Handke, wie er diese Woche in der FAZ schrieb, niemals irgendein Massaker auf dem Balkan gerechtfertigt hat. Wer sieht, wie schnell derzeit Politiker mit rotem Kopf "Skandal" rufen, die Handke wahrscheinlich kaum gelesen haben, aber wissen, dass er sich "einem verbrecherischen Regime angedient" hat, kann das Anliegen des Autors gut nachvollziehen, sich den Reflexen der Mediengesellschaft zu entziehen und die Wahrheit über die Balkankriege selbst zu suchen. Trotzdem musste mit der Zuerkennung des Heine-Preises jetzt der falsche Mann für das Bemühen herhalten, zu demonstrieren, dass es noch selbstständig denkende Menschen gibt, die nicht jede Medienschablone übernehmen.

    Im Sommer 2005 veröffentlichte Handke seinen Essay Die Tablas von Daimiel oder Ein Umwegzeugenbericht zum Prozeß gegen Slobodan Milosevic´. In dem Text beschreibt er nicht nur den Besuch beim Haager Kriegsverbrecher-Tribunal und dem inhaftierten Politiker. Der eindrucksvollere Teil ist der Besuch bei den serbischen Flüchtlingen aus dem Kosovo. So, wie er deren Leidensgeschichten notiert, hat Handke beispielhaft vorgeführt, wie man den Geschundenen der Geschichte eine Stimme leiht. Also genau das getan, was auf Pen-Kongressen immer als die vornehmste Aufgabe des Schriftstellers gepriesen wird.

    Schon mit seinem frühen Text Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Sawe, Morawa und Drina oder Gerechtigkeit für Serbien wollte Handke einen symbolischen Faden zum Balkan spinnen und Serbien nicht in der Schmuddelecke der europäischen Zivilisation stehen lassen. Er hat also sehr wohl der Völkerverständigung gedient, für die der Düsseldorfer Preis auch vergeben wird. Selbst wenn einem noch sein Satz aus dem Jahr 1999 in den Ohren gellt: "Manchmal wäre auch ich gern ein serbisch-orthodoxer Mönch, der für das Kosovo kämpft."

    Die Frage ist nur, wann Eigensinn zur Macke wird. Wer die Zwangslage zwischen der individuellen Wahrnehmung und ihrer medialen Überformung zum Thema machen will, darf der dafür so einseitig Belege sichten? Zur Suche nach der "offenen Wahrheit", für die Handke jetzt den Preis erhalten soll, hätte gehört, dass er sich der anderen Seite so genähert hätte wie der serbischen. Spätestens seit dem Sprechstück Publikumsbeschimpfung gilt Peter Handke als Interpret des Subtilen, als Kritiker von Systemzwängen, der eindeutige Positionen verweigert. Um so bestürzter verfolgte man, wie er sich mit seinem Projekt einer poetischen Wahrnehmung nun selbst in ein geschlossenes System namens Serbien sperrte. Kein Wunder, dass diese romantische Suche nach der verschleierten Wahrheit am Grab von Slobodan Milos?evic´ endete. Mit der Teilnahme an dessen Beerdigung riskierte Handke ein ähnlich fatales Bild wie Kohl beim Gang nach Bitburg.

    Der Dichter vor dem rosenübersäten Sarg des Diktators und eine Jury, die ihn dafür mit Heine-Lorbeer bekränzt. Bislang konnten Kunst und Kritik mit Fingern auf die Politik zeigen, wenn es um das nachwirkende Gift fahrlässiger Symbolpolitik ging. Seit Düsseldorf zeigen diese Finger endgültig auf sie selbst zurück.

  6. #16
    Avatar von Schiptar

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    Alle jammern sie von der Meinungsfreiheit Handkes, die angeblich verletzt wird... So ein Quatsch! Er hat sich mit einem chauvinistischen Mörder-Tyrannen solidarisiert, und viele Leute sagen, daß sie das zum Kotzen finden... na und?

  7. #17
    Avatar von Arpad

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    Handkes ist ein ausgezeichneter Schriftsteller und der einzige der Courage besitzt. Schiptr du könntest mit deiner rethorik mal ein wenig zurpck fahren.... du bist einer der amüsantesten dieses Forums. Welchen Bildungsgrad genießt du? Hauptschulabschluss 9 Klasse?

  8. #18
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Arpad
    Welchen Bildungsgrad genießt du? Hauptschulabschluss 9 Klasse?
    Nee, Sonderschule.

    Courage, Unerwünschtes zu sagen, ist an sich doch kein Wert, wenn es sich um so eine plumpe Apologetik mörderischer nationalistischer Umtriebe handelt.
    Und was ich überhaupt nicht verstehen kann, ist daß Leute wie Elfriede Jelinek und Claus Peymann jetzt meinen, Handkes Meinungsfreiheit werde bedroht. Wo das denn? Heißt Meinungsfreiheit etwa Recht auf Scheiße labern ohne kritisiert zu werden? Nein, er darf ja reden + schreiben, aber er muß halt auch akzeptieren, daß dann manche seine Stücke nicht mehr spielen wollen oder ihm in den Feuilletons widersprechen...

  9. #19
    Avatar von Arpad

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    Handkes Aussagen beruhen häufig auf eigenen Erfahrungen. Besuchen im ehemaligen Jugoslawien. Dahingegen greifen die Berrichte anderer auf sekundär Literatur zurück. Ich bitte dich, wo bitte ist das Seriös. Handke ist einer der wenigen die sich getraut haben die Wahrheit zu schreiben!!

    Und wenn sich einer in Nationalistischen Kresen bewegt dann sind dies wohl die westlich Imperialistischen Reporter.

  10. #20

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    Zitat Zitat von Arpad
    Handkes Aussagen beruhen häufig auf eigenen Erfahrungen. Besuchen im ehemaligen Jugoslawien. Dahingegen greifen die Berrichte anderer auf sekundär Literatur zurück. Ich bitte dich, wo bitte ist das Seriös. Handke ist einer der wenigen die sich getraut haben die Wahrheit zu schreiben!!

    Und wenn sich einer in Nationalistischen Kresen bewegt dann sind dies wohl die westlich Imperialistischen Reporter.
    Wenn du "Milo war ein Held" als Wahrheit siehst, dan ist wohl die sache klar würd ich meinen...

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