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Heute vor 65 Jahren: der Russlandfeldzug

Erstellt von Vasile, 22.06.2006, 14:05 Uhr · 56 Antworten · 7.814 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Vasile

    Registriert seit
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    4.031
    Zitat Zitat von HejSloveni
    Ich soll eine Niete sein?
    LoL, Af..., Polen wurde von der Wehrmacht angegriffen und besiegt.
    Die Wehrmacht hatte ncht vor Lumänien anzugreifen, also drohte Lumänien nie das Schicksal Polens.
    Du slowenischer Liliputaner, dessen Geschichtswissen so groß sind wie die Größe deines Landes auf der europäischen Landkarte. Hast du nie von dem Hitler-Stalin Pakt gehört? Deutschland hat den Krieg gegen Polen erklärt, aber ohne die Sowjetunion war auch nicht weniger am Ausbruch des Zweiten weltkrieges schuld.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Rumänien übergab diese Gebiete an Sowjetunion ohne jede Kriegshandlung oder sonst was.
    Und??? Wie hätte Rumänien reagieren können? Gegen die SU alleine zu kämpfen und denselben armseligen Schicksal erleben wie Jugoslawien, Polen oder die Tschechoslowakei?

    Hinsichtlich des Südostens Europas wird von sowjetischer
    Seite das Interesse an Bessarabien betont. Von deutscher
    Seite wird das völlige politische Desinteressement an diesen
    Gebieten erklärt.

    http://www.ns-archiv.de/krieg/sowjet...griffspakt.php

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Rumänien hörte vielmehr auf die zukünftigen Nazi-Verbündeten, hier Wiener Schiedspruch, da ist alles erklärt, warum und wenn Rumänien Gebiete abgetreten hat, da war z.B. auch Ungarn, an das Rumänien Gebiete abtrat, sicher nicht zu Unrecht oder doch?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Schiedsspruch
    Ja, aber die größere Militärmacht zu dem Zeitpunkt war Deutschland, nicht die SU. Deutschland hatte uns wenigstens die Aussicht gegeben, Bessarabien zurückzubekommen. Die SU hatte uns nichts für Nordsiebenbürgen versprochen/bzw. angeboten.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Der Staat war ein Feige um sich selbst zu verteidigen.
    Stattdessen wurde später versucht unter dem Windschatten von Nazis einige Körner aufzusammeln, sowas ist die Art von Geiern, ein anderer erlegt die Beute und man will mitprofitieren.
    Man kann nur froh sein, das dieses gründlich mißlang.
    Der Staat war nicht feige. Der Staat blieb ohne allierte: Frankreich(besetzt), Polen(besetzt), Großbrtittanien(mit der eigenen Verteidigung beschäftigt).

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Rumänische Truppen waren immer schwach und selbst jetzt zählen die Deutschen diese Verbündeten nicht mit, wenn man die Truppenstärken beim Russlandfeldzug zwischen Achse und Sowjetunion vergleicht.
    Wenn die Rumänen so schwach wären, wie du da hinlabberst, dann hätten die Deutschen sie nicht in den Schlüsselpositionen eingesetzt.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Alles wofür Rumänien wirklich gebraucht wurde, war rumänisches Öl.
    Finde dich mit dieser Wahrheit ab.
    Dass sie unseren Öl brauchen, war schon klar. Deutschland hätte aber Rumänien auch besetzten können und auch so zum Öl gekommen. Warum haben die Deutschen lieber ein Bündnis mit Rumänien vorgezogen?

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Das ist dein Rumänien, hinterlistig versuchte die schon 1943 auszusteigen, die hatten die Hosen voll.
    Alle verbündeten Deutschland stegen gegen Ende des Krieges aus: Italien, Bulgarien, Ungarn.
    Ich bin kein befürworter des Nazionalsozialismus, aber ich halte es für richtig dass sich Rumänien 1941 mit Deutschland verbündet hat, weil es halt keinen Ausweg hatte.
    Mir tut weder Antonescu leid, noch die Deutschen denen wir am 23. August 1944 den Rücken gedreht haben. Mir tut Rumänien leid, denn der Zweite Weltkrieg war ein Krieg den sich Rumänien nicht gewünscht hat, aber von Verbrecher wie Hitler und Stalin mit reingezogen hat.
    Rumänien war mit den Stand vor dem Zweiten Weltkrieg zufrieden.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Undankbarkeit der Rumänen kennt einfach keine Grenzen, ohne Russland wären die nichts, hätten nicht mal die Unabhängigkeit, würden immernoch vom türkischen Stiefel getreten werden.
    Du kannst deine russischen Brüder "hinten" lecken. Tatsache ist dass Rumänien NIE ein Teil des Osmanischen Reiches war, sondern nur ein Vassalenstaat: innenpolitisch frei, außenpolitisch von den Osmanen abhängig.
    Außerdem hatten die Rumänen im Krieg von 1878 auch gekämpft, die Schlachten von Widin, Grivica und Pleven ist ausschließlich der Verdienst der Rumänen. Nachdem der Krieg gewonnen war, "dankten" sich die Russen herzlich an uns und stahlen uns das südliche Bessarabien.

    Hitler hatte 1939 Rumänien angeboten, bei der Teilung der Tschechoslowakei mitzumachen, Rumänien hat als einziger Nachbar dieses Staates abgelehnt. Sogar Polen konnte dieser Versuchung nicht widerstehen.
    1941 wurde Jugoslawien aufgeteit. Ebanfalls war Rumänien der einzige Nachbarstaat der keinen einzigen Soldaten gegen Jugoslawien geschickt hat. Versteht du? Keinen einzigen! Rumänien lente auch das Angebot Hitlers ab, sich Grenzgebiete aus Serbien anzueignen, wo 300.000 Rumänen lebten. Alle anderen Nachbarn haben sich einen Stück Kuchen aus Jugoslawien geholt.

    Rumänien wollte nur das was ihr 1940 auf verbrecherischer Weise und völkerrechtswidrig geklaut wurde. Oder wenigstens einen Teil davon. Deshalb griff sie die Sowjetunion an.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Jugoslawien bekam auch Angebote mit den Nazis zu kolaborieren und das auch ohne Öl, aber Jugoslawen entschlossen sich für die Freiheit zu stehen.
    Den ganzen Krieg hindurch kämpften die Jugoslawen gegen die Nazis.
    Jeder weiß, daß der jugoslawische Widerstand zum größten Widerstand gehört, Polen Frankreich und Co. können da nicht mithalten.
    Die Jugoslawen haben eine schwache Bündnispolitik(und unpatriotische) geführt und infolge dieser Politik wurde ihr Land ausgelöscht. Hätte Deutschland den Krieg gewonnen, dann wäre "ciao forever" mit Jugoslawien. Schon alleine daran sollte man überlegen ob Belgrad damals eine richtige Politik geführt hat.

    Zitat Zitat von port80
    Zitat Zitat von Djordje
    Zitat Zitat von Vasile
    Rumänien verlor dabei eine halbe Milion Soldaten.
    Tja selber schuld.
    das kommt davon wenn man eins auf gross macht....ruck zuck halbe million weg.....

    Bravo Russlan ...bravo Sovjets....
    lang lebe die Orthodoxie....
    Junge,
    1)sowohl die Rumänen als auch die Russen sind Orthodox
    2)die orthodoxen Christen(wie auch andere Glaubensmitglieder) wurden in der Sowjetunion verfolgt. In Rumänien nicht.

    Schußfolgerung: denken schadet nicht.

  2. #22

    Registriert seit
    06.10.2005
    Beiträge
    279
    Zitat Zitat von Vasile
    Du slowenischer Liliputaner, dessen Geschichtswissen so groß sind wie die Größe deines Landes auf der europäischen Landkarte. Hast du nie von dem Hitler-Stalin Pakt gehört? Deutschland hat den Krieg gegen Polen erklärt, aber ohne die Sowjetunion war auch nicht weniger am Ausbruch des Zweiten weltkrieges schuld.
    Willst du mich provozieren, Cigo?
    Was plapperst du da überhaupt von Slowenien?
    Hitler-Stalin-Pakt, war ein Pakt über den Nichtangriff und über Trennung von Einflußsphären. Deutschland hatte nie vor Rumänien anzugreifen, daher ist Rumänien mit Polen nicht vergleichbar.
    Der Rest ist Käse.




    Zitat Zitat von Vasile
    Und??? Wie hätte Rumänien reagieren können? Gegen die SU alleine zu kämpfen und denselben armseligen Schicksal erleben wie Jugoslawien, Polen oder die Tschechoslowakei?

    Hinsichtlich des Südostens Europas wird von sowjetischer
    Seite das Interesse an Bessarabien betont. Von deutscher
    Seite wird das völlige politische Desinteressement an diesen
    Gebieten erklärt.

    http://www.ns-archiv.de/krieg/sowjet...griffspakt.php
    Nun, keine Ahnung, wenn man nicht einverstanden ist, dann protestiert man und wehrt sich, wenn nötig.
    Das taten alle Länder mit Ehre und Stolz, Rumänien kannte sowas nicht, das ist der Punkt.

    Zitat Zitat von Vasile
    Ja, aber die größere Militärmacht zu dem Zeitpunkt war Deutschland, nicht die SU. Deutschland hatte uns wenigstens die Aussicht gegeben, Bessarabien zurückzubekommen. Die SU hatte uns nichts für Nordbessarabien versprochen/bzw. angeboten.
    Feiglingen bietet man auch nichts an, es sei denn für deren Öl.


    Zitat Zitat von Vasile
    Der Staat war nicht feige. Der Staat blieb ohne allierte: Frankreich(besetzt), Polen(besetzt), Großbrtittanien(mit der eigenen Verteidigung beschäftigt).
    Finnland, ein kleines Land, das Land war ohne Allierte.
    Das zeigt ja nur, daß Rumänen alleine zu nichts fähig waren.
    Ist das wirklich etwas Neues?!

    Zitat Zitat von Vasile
    Wenn die Rumänen so schwach wären, wie du da hinlabberst, dann hätten die Deutschen sie nicht in den Schlüsselpositionen eingesetzt.
    Haben sie eben nicht.

    Zitat Zitat von Vasile
    Dass sie unseren Öl brauchen, war schon klar. Deutschland hätte aber Rumänien auch besetzten können und auch so zum Öl gekommen. Warum haben die Deutschen lieber ein Bündnis mit Rumänien vorgezogen?
    Dann hätten sie Besatzungstruppen abstellen müssen, Truppen die eben für den Russlandfeldzug gebraucht wurden.
    So kam man an das Öl und bekam noch hörige Deppen, die für leere Versprechen alles taten, wofür man keine deutschen Truppen abstellen konnte.

    Zitat Zitat von Vasile
    Alle verbündeten Deutschland stegen gegen Ende des Krieges aus: Italien, Bulgarien, Ungarn.
    Ich bin kein befürworter des Nazionalsozialismus, aber ich halte es für richtig dass sich Rumänien 1941 mit Deutschland verbündet hat, weil es halt keinen Ausweg hatte.
    Mir tut weder Antonescu leid, noch die Deutschen denen wir am 23. August 1944 den Rücken gedreht haben. Mir tut Rumänien leid, denn der Zweite Weltkrieg war ein Krieg den sich Rumänien nicht gewünscht hat, aber von Verbrecher wie Hitler und Stalin mmit reingezogen hat.
    Rumänien war mit den Stand vor dem Zweiten Weltkrieg zufrieden.
    Der Wert der Itaker ist wohl bekannt, Rumänien sind darunter anzusiedeln. Mit mir brauchst darüber nicht zu streiten, befrage die Deutschen dazu...
    Wenn sie dir nicht Leid tun, was hast du dann diesen Thread aufgemacht?
    Rumänien wurde vorallem von eigener Blindheit und Habgier reingezogen.
    Kann verstehen, daß dir Rumänien leid tut, aber Rumänien gehört sicherlich nicht zu den Ländern, die am meisten leiden mußten, daher kommen mir da keine Tränen.

    Zitat Zitat von Vasile
    Du kannst deine russischen Brüder "hinten" lecken. Tatsache ist dass Rumänien NIE ein Teil des Osmanischen Reiches war, sondern nur ein Vassalenstaat: innenpolitisch frei, außenpolitisch von den Osmanen abhängig.
    Im "hinten" Lecken, da seid ihr die Meister.

    Zitat Zitat von Vasile
    Außerdem hatten die Rumänen im Krieg von 1878 auch gekämpft, die Schlachten von Widin, Grivica und Pleven ist ausschließlich der Verdienst der Rumänen. Nachdem der Krieg gewonnen war, "dankten" sich die Russen herzlich an uns und stahlen uns das südliche Bessarabien.
    Klar, Rumänen haben den Krieg 1878 gewonnen.
    Gehts noch dümmer?

    Zitat Zitat von Vasile
    Hitler hatte 1939 Rumänien angeboten, bei der Teilung der Tschechoslowakei mitzumachen, Rumänien hat als einziger Nachbar dieses Staates abgelehnt. Sogar Polen konnte dieser Versuchung nicht widerstehen.
    1941 wurde Jugoslawien aufgeteit. Ebanfalls war Rumänien der einzige Nachbarstaat der keinen einzigen Soldaten gegen Jugoslawien geschickt hat. Versteht du? Keinen einzigen! Rumänien lente auch das Angebot Hitlers ab, sich Grenzgebiete aus Serbien anzueignen, wo 300.000 Rumänen lebten. Alle anderen Nachbarn haben sich einen Stück Kuchen aus Jugoslawien geholt.
    Hatte hier gestern Voltja gespielt. Zufrieden?

    Zitat Zitat von Vasile
    Rumänien wollte nur das was ihr 1940 auf verbrecherischer Weise und völkerrechtswidrig geklaut wurde. Oder wenigstens einen Teil davon. Deshalb griff sie die Sowjetunion an.
    Rumänien wurde nichts geklaut, Rumänien willigte auf Anraten ihrer zukünftigen Verbündeten den Nazis der Übergabe ein.



    Zitat Zitat von Vasile

    Die Jugoslawen haben eine schwache Bündnispolitik(und unpatriotische) geführt und infolge dieser Politik wurde ihr Land ausgelöscht. Hätte Deutschland den Krieg gewonnen, dann wäre "ciao forever" mit Jugoslawien. Schon alleine daran sollte man überlegen ob Belgrad damals eine richtige Politik geführt hat. .
    Jugoslawien wurde nicht ausgelöscht, Jugoslawien stand auf der richtigen Seite, auf der Seite der Tapferen und Freiheitsliebenden, Rumänien nicht.
    Wäre die Russen so grausam wie Nazis, was wäre wohl das Schicksal Rumäniens. Sei lieber mal Gott dankbar, anstatt so dumme Threads zu eröffnen.


    Zitat Zitat von Vasile
    Junge,
    1)sowohl die Rumänen als auch die Russen sind Orthodox
    2)die orthodoxen Christen(wie auch andere Glaubensmitglieder) wurden in der Sowjetunion verfolgt. In Rumänien nicht.
    Ich glaube nicht, daß Rumänen in der orthodoxen Welt wahrgenommen werden. Das spricht nicht gegen Port, sondern gegen Rumänien.



    Zur Verfolgung:
    1989 waren viele rumänische Unternehmen bankrott. In der verarmten Bevölkerung machte sich zunehmend Unmut breit. Selbst die Staatspolizei und hohe Mitglieder der KP kritisierten zunehmend die Führung Ceauşescus. Besonderen Unmut erregte das oben erwähnte, umstrittene Dorfzerstörungsprogramm. Erst im Frühling 1990 wurde international bekannt, dass die kommunistische Führung überall im Land Kinderheime für die „Unwiederbringlichen“, also Behinderte und Kinder notleidender Eltern, eingerichtet hatte (siehe unter Cighid). Auf Grund der dort üblichen unmenschlichen Behandlung wurden sie auch als „Kinder-GULAGs“ bezeichnet.

    Am 16. Dezember kam es zu einem größeren Aufstand im westrumänischen Timişoara, nachdem ein regimekritischer evangelisch-reformierter Pfarrer, László Tőkés, verschleppt werden sollte. Mehrere Demonstranten wurden dabei getötet. Die Geheimpolizei Securitate setzte bei der Niederschlagung Hubschrauber ein und begann daraufhin mit einem regelrechten Terror gegen die Aufständischen und diejenigen Mitglieder der Armee, welche die Seite gewechselt hatten.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolae_Ceau%C5%9Fescu

  3. #23
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von HejSloveni
    Lesen wir genauer nach:

    Am Dienstag, dem 25. März 1941, unterzeichnen jugoslawische Regierungsvertreter in Wien den Beitritt zum Dreimächtepakt. Jugoslawien stand seit 1934 Deutschland nahe, militärisch gab es bis 1941 keine Kooperation. Auf diese Nachricht hin kommt es in ganz Jugoslawien zu antideutschen Demonstrationen. Am Donnerstag, dem 27. März 1941, kommt es in Belgrad zu einem Staatsstreich, welcher von Serben angeführt wurde. Prinz Paul muss daraufhin nach Griechenland fliehen, während der 17-jährige Peter II. den Thron besteigt. General Dušan Simović bildet eine neue Regierung und annulliert den unter deutschem Druck zustandegekommenen Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt. Unterdessen wurde der ehemalige Premierminister Dragiša Cvetković als einer der Unterzeichner des Vertrages verhaftet und ebenso andere ehemalige Regierungsmitglieder. Am gleichen Abend noch gibt Adolf Hitler seine Weisung Nr. 25 heraus, einen Blitzfeldzug gegen Jugoslawien und Griechenland, welcher die Operation Barbarossa um vier Wochen verschiebt. Der jugoslawische Operationsplan "R-41" sieht einen defensiven Einsatz von 27 Divisionen entlang der Grenze vor.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Marita



    Also, die Sache ist eindeutig.
    Nein, da fehlen nämlich ein paar Fakten zwischendrin.
    Hab seinerzeit 'ne Hausarbeit zu dem Thema geschrieben; vielleicht finde ich in meinen Materialien ja noch die Quelle, wo stand, daß Simovic Hitler eine außenpolitische Kontinuität versprechen wollte...

  4. #24
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Vasile
    Zitat Zitat von HejSloveni
    Alles wofür Rumänien wirklich gebraucht wurde, war rumänisches Öl.
    Finde dich mit dieser Wahrheit ab.
    Dass sie unseren Öl brauchen, war schon klar. Deutschland hätte aber Rumänien auch besetzten können und auch so zum Öl gekommen. Warum haben die Deutschen lieber ein Bündnis mit Rumänien vorgezogen?
    Weniger eigener Aufwand, mehr fremdes Kanonenfutter.

    Zitat Zitat von Vasile
    Ebanfalls war Rumänien der einzige Nachbarstaat der keinen einzigen Soldaten gegen Jugoslawien geschickt hat. Versteht du? Keinen einzigen! Rumänien lente auch das Angebot Hitlers ab, sich Grenzgebiete aus Serbien anzueignen, wo 300.000 Rumänen lebten. Alle anderen Nachbarn haben sich einen Stück Kuchen aus Jugoslawien geholt.
    Jein.
    Es war so: als 1941 Ungarn bestimmte Teile Ex-Jugoslawiens schnappte (Medjimurje, Backa, Baranja), teilet Antonescu Hitler mit, daß die Ungarn gefälligst nur die westliche Vojvodina bekommen sollten. Sollten sie auch die östliche Vojvodina (den westlichen/serbischen Banat) erhalten, wo viel mehr Rumänen als Ungarn lebten, würde Antonescu in dieses Gebiet einmarschieren. Dazu kam es aber nicht und das Gebiet blieb Teil der deutschen serbischen Besatzungszone.

  5. #25
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Du slowenischer Liliputaner, dessen Geschichtswissen so groß sind wie die Größe deines Landes auf der europäischen Landkarte. Hast du nie von dem Hitler-Stalin Pakt gehört? Deutschland hat den Krieg gegen Polen erklärt, aber ohne die Sowjetunion war auch nicht weniger am Ausbruch des Zweiten weltkrieges schuld.
    Willst du mich provozieren, Cigo?
    Was plapperst du da überhaupt von Slowenien?
    Also, sofern ich weiß sind die Zigeuner und Slawen Wandervölker. Die Rumänen nicht, Slawe!

    Na was ich denn dafür dass man Slowenien auf der Karte mit der Lupe aufsuchen muß?

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Hitler-Stalin-Pakt, war ein Pakt über den Nichtangriff und über Trennung von Einflußsphären. Deutschland hatte nie vor Rumänien anzugreifen, daher ist Rumänien mit Polen nicht vergleichbar.
    Der Rest ist Käse.
    Der Rest ist Käse? Hätte Rumänien sich geweigert, dann hätte man es angegriffen, besiegt und aufgetelt.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Und??? Wie hätte Rumänien reagieren können? Gegen die SU alleine zu kämpfen und denselben armseligen Schicksal erleben wie Jugoslawien, Polen oder die Tschechoslowakei?

    Hinsichtlich des Südostens Europas wird von sowjetischer
    Seite das Interesse an Bessarabien betont. Von deutscher
    Seite wird das völlige politische Desinteressement an diesen
    Gebieten erklärt.

    http://www.ns-archiv.de/krieg/sowjet...griffspakt.php
    Nun, keine Ahnung, wenn man nicht einverstanden ist, dann protestiert man und wehrt sich, wenn nötig.
    Das taten alle Länder mit Ehre und Stolz, Rumänien kannte sowas nicht, das ist der Punkt.
    Diese Länder "mit Ehre und Stolz" waren schlecht regierte Länder, dessen Politiker nicht imstande waren, Bündnisse herzustellen die das Weiterexistieren der Länder ermöglichten.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Ja, aber die größere Militärmacht zu dem Zeitpunkt war Deutschland, nicht die SU. Deutschland hatte uns wenigstens die Aussicht gegeben, Bessarabien zurückzubekommen. Die SU hatte uns nichts für Nordbessarabien versprochen/bzw. angeboten.
    Feiglingen bietet man auch nichts an, es sei denn für deren Öl.


    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Der Staat war nicht feige. Der Staat blieb ohne allierte: Frankreich(besetzt), Polen(besetzt), Großbrtittanien(mit der eigenen Verteidigung beschäftigt).
    Finnland, ein kleines Land, das Land war ohne Allierte.
    Das zeigt ja nur, daß Rumänen alleine zu nichts fähig waren.
    Ist das wirklich etwas Neues?!
    Finnland war mit Hitlerdeutschland alliert und verließ gegen Ende des Kriegens das Bündnis zu Deutschland, genauso wie Italien, Rumänien, Ungarn oder Bulgarien.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Wenn die Rumänen so schwach wären, wie du da hinlabberst, dann hätten die Deutschen sie nicht in den Schlüsselpositionen eingesetzt.
    Haben sie eben nicht.
    Nein? Warum mußten dann die Rumänen die entscheidenen Stellungen bei Stalingrad annehmen?

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Dass sie unseren Öl brauchen, war schon klar. Deutschland hätte aber Rumänien auch besetzten können und auch so zum Öl gekommen. Warum haben die Deutschen lieber ein Bündnis mit Rumänien vorgezogen?
    Dann hätten sie Besatzungstruppen abstellen müssen, Truppen die eben für den Russlandfeldzug gebraucht wurden.
    So kam man an das Öl und bekam noch hörige Deppen, die für leere Versprechen alles taten, wofür man keine deutschen Truppen abstellen konnte.
    Die Deutschen bezahlten für unserem Öl bei einem überdurchschnittlichen Preis. Darüber hinaus setzten sie sich für die Rückgabe Bessarabiens und Nordbukowinas an Rumänien.
    Ich denke, die Deppen waren eher die Jugos, die 1941 ihr Land nich erhalten konnten. Erst der Einstieg der Amis im Krieg änderte die Situation. Und heute schimpft ihr alle über die Amis. Ts ts ... peinlich und undankbar seid ihr!

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Alle verbündeten Deutschland stegen gegen Ende des Krieges aus: Italien, Bulgarien, Ungarn.
    Ich bin kein befürworter des Nazionalsozialismus, aber ich halte es für richtig dass sich Rumänien 1941 mit Deutschland verbündet hat, weil es halt keinen Ausweg hatte.
    Mir tut weder Antonescu leid, noch die Deutschen denen wir am 23. August 1944 den Rücken gedreht haben. Mir tut Rumänien leid, denn der Zweite Weltkrieg war ein Krieg den sich Rumänien nicht gewünscht hat, aber von Verbrecher wie Hitler und Stalin mmit reingezogen hat.
    Rumänien war mit den Stand vor dem Zweiten Weltkrieg zufrieden.
    Der Wert der Itaker ist wohl bekannt, Rumänien sind darunter anzusiedeln. Mit mir brauchst darüber nicht zu streiten, befrage die Deutschen dazu...
    Wenn sie dir nicht Leid tun, was hast du dann diesen Thread aufgemacht?
    Rumänien wurde vorallem von eigener Blindheit und Habgier reingezogen.
    Kann verstehen, daß dir Rumänien leid tut, aber Rumänien gehört sicherlich nicht zu den Ländern, die am meisten leiden mußten, daher kommen mir da keine Tränen.
    Rumänien hat zu unrecht gelitten. Rumänien hat sich den zweiten Weltkrieg nicht gewünscht. Rumänien hat Gebiete verloren, die mehrheitlich rumänisch besiedelt waren. Nennst du den Wunsch Rumäniens diese Ungerechtigkeit wiedergutzumachen - Habgier?

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Du kannst deine russischen Brüder "hinten" lecken. Tatsache ist dass Rumänien NIE ein Teil des Osmanischen Reiches war, sondern nur ein Vassalenstaat: innenpolitisch frei, außenpolitisch von den Osmanen abhängig.
    Im "hinten" Lecken, da seid ihr die Meister.
    Nein. Wir sind Meister des Überlebens. Wir haben in 2000 Jahren unsere Sprache nicht aufgegeben. Wir sind eine romanische Insel in einem slawischen Meer.

    Und den Vassalität-Status gegenüber dem Osmanischen Reich haben wir uns auch erkämpfen müssen, sonst wären wir wie der restliche Balkan - osmanische Villayets geworden.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Außerdem hatten die Rumänen im Krieg von 1878 auch gekämpft, die Schlachten von Widin, Grivica und Pleven ist ausschließlich der Verdienst der Rumänen. Nachdem der Krieg gewonnen war, "dankten" sich die Russen herzlich an uns und stahlen uns das südliche Bessarabien.
    Klar, Rumänen haben den Krieg 1878 gewonnen.
    Gehts noch dümmer?
    Dümmer als du kann man auf keinem Fall sein. Ja, die Rumänen haben sich an dem Krieg von 1878 beteiligt und gewonnen.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Hitler hatte 1939 Rumänien angeboten, bei der Teilung der Tschechoslowakei mitzumachen, Rumänien hat als einziger Nachbar dieses Staates abgelehnt. Sogar Polen konnte dieser Versuchung nicht widerstehen.
    1941 wurde Jugoslawien aufgeteit. Ebanfalls war Rumänien der einzige Nachbarstaat der keinen einzigen Soldaten gegen Jugoslawien geschickt hat. Versteht du? Keinen einzigen! Rumänien lente auch das Angebot Hitlers ab, sich Grenzgebiete aus Serbien anzueignen, wo 300.000 Rumänen lebten. Alle anderen Nachbarn haben sich einen Stück Kuchen aus Jugoslawien geholt.
    Hatte hier gestern Voltja gespielt. Zufrieden?
    Voltaj?

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Rumänien wollte nur das was ihr 1940 auf verbrecherischer Weise und völkerrechtswidrig geklaut wurde. Oder wenigstens einen Teil davon. Deshalb griff sie die Sowjetunion an.
    Rumänien wurde nichts geklaut, Rumänien willigte auf Anraten ihrer zukünftigen Verbündeten den Nazis der Übergabe ein.
    Und sollte sich Rumänien mit dem Verlust zufriedenstellen?

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile

    Die Jugoslawen haben eine schwache Bündnispolitik(und unpatriotische) geführt und infolge dieser Politik wurde ihr Land ausgelöscht. Hätte Deutschland den Krieg gewonnen, dann wäre "ciao forever" mit Jugoslawien. Schon alleine daran sollte man überlegen ob Belgrad damals eine richtige Politik geführt hat. .
    Jugoslawien wurde nicht ausgelöscht, Jugoslawien stand auf der richtigen Seite, auf der Seite der Tapferen und Freiheitsliebenden, Rumänien nicht.
    Wäre die Russen so grausam wie Nazis, was wäre wohl das Schicksal Rumäniens. Sei lieber mal Gott dankbar, anstatt so dumme Threads zu eröffnen.
    Zum Zeitpunkt 1941, als Deutschland gute Chancen hatte, den Krieg zugewinnen, stand Jugoslawien an der falschen Seite.
    Die Russen waren genauso grausam wie die Nazis:

    * Between 1939-1941, 300,000 Romanians were deported of whom 57,000 were killed (not counting the Gulag).
    * Between 1941-1945, 390,000 Romanians were deported of whom 51,000 were killed (not counting the Gulag).
    * Between 1945-1953, 1,654,000 Romanians were deported of whom 215,000 were killed (380,000 more counting Gulag and terror killings).

    In total, around 2,344,000 Romanians were deported, of whom 703,000 were killed.

    Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Anti-ro...discrimination

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Junge,
    1)sowohl die Rumänen als auch die Russen sind Orthodox
    2)die orthodoxen Christen(wie auch andere Glaubensmitglieder) wurden in der Sowjetunion verfolgt. In Rumänien nicht.
    Ich glaube nicht, daß Rumänen in der orthodoxen Welt wahrgenommen werden. Das spricht nicht gegen Port, sondern gegen Rumänien.



    Zur Verfolgung:
    1989 waren viele rumänische Unternehmen bankrott. In der verarmten Bevölkerung machte sich zunehmend Unmut breit. Selbst die Staatspolizei und hohe Mitglieder der KP kritisierten zunehmend die Führung Ceauşescus. Besonderen Unmut erregte das oben erwähnte, umstrittene Dorfzerstörungsprogramm. Erst im Frühling 1990 wurde international bekannt, dass die kommunistische Führung überall im Land Kinderheime für die „Unwiederbringlichen“, also Behinderte und Kinder notleidender Eltern, eingerichtet hatte (siehe unter Cighid). Auf Grund der dort üblichen unmenschlichen Behandlung wurden sie auch als „Kinder-GULAGs“ bezeichnet.

    Am 16. Dezember kam es zu einem größeren Aufstand im westrumänischen Timişoara, nachdem ein regimekritischer evangelisch-reformierter Pfarrer, László Tőkés, verschleppt werden sollte. Mehrere Demonstranten wurden dabei getötet. Die Geheimpolizei Securitate setzte bei der Niederschlagung Hubschrauber ein und begann daraufhin mit einem regelrechten Terror gegen die Aufständischen und diejenigen Mitglieder der Armee, welche die Seite gewechselt hatten.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolae_Ceau%C5%9Fescu
    Junge, Rumänien war im Zweiten Weltkrieg nicht kommunistisch und es wurden keine Glaubensmitglieder verfolgt, die SU hingegen JA. Deswegen kann ich nicht verstehen, warum port80 den Blödsinn hingeschrieben hat. Der Sieg der SU über Rumänien war auch ein Sieg des Bolschewismus über die Orthodoxie.
    Die rumänisch-orthodoxe Kirche zählt 25 Mill. Mitglieder und sie wird sehr wohl in der orthodoxen Welt wahrgenommen.

  6. #26
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Jein.
    Es war so: als 1941 Ungarn bestimmte Teile Ex-Jugoslawiens schnappte (Medjimurje, Backa, Baranja), teilet Antonescu Hitler mit, daß die Ungarn gefälligst nur die westliche Vojvodina bekommen sollten. Sollten sie auch die östliche Vojvodina (den westlichen/serbischen Banat) erhalten, wo viel mehr Rumänen als Ungarn lebten, würde Antonescu in dieses Gebiet einmarschieren. Dazu kam es aber nicht und das Gebiet blieb Teil der deutschen serbischen Besatzungszone.
    Rumänien sah das so: Der westliche/serbische Banat soll statt Rumänien lieber Serbien gehören. Doch statt den Ungarn, doch lieber den Rumänen.

  7. #27

    Registriert seit
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    279
    Zitat Zitat von Vasile

    Also, sofern ich weiß sind die Zigeuner und Slawen Wandervölker. Die Rumänen nicht, Slawe!

    Na was ich denn dafür dass man Slowenien auf der Karte mit der Lupe aufsuchen muß?
    Slawen sind und waren keine Wandervölker, Roma

    Was hast du, Maj..., gegen Slowenien, dieses ist Land ist 100fach reiner und zivilisierter als dein Kaff.

    Zitat Zitat von Vasile

    Der Rest ist Käse? Hätte Rumänien sich geweigert, dann hätte man es angegriffen, besiegt und aufgetelt.
    Also meinst du, Rumänien wurde klassisch abgezogen, dieses ach so "tapfere" Völkchen

    Zitat Zitat von Vasile
    Und??? Wie hätte Rumänien reagieren können? Gegen die SU alleine zu kämpfen und denselben armseligen Schicksal erleben wie Jugoslawien, Polen oder die Tschechoslowakei?
    Diese Länder wurden von Sowjetunion befreit.
    Rumänien war/ist es nicht wert mit diesen Ländern im gleichen Atemzug genannt zu werden, als Nazi-Verbündete, die nur auf eigenen Vorteil bedacht waren, auch Massenmorde etc. an der Menschheit durch die Nazis billigend in Kauf nehmend, das ist nämlich armselig, es ist sogar mehr, es isdt verbrecherisch, meiner Meinung nach.

    Zitat Zitat von Vasile
    Diese Länder "mit Ehre und Stolz" waren schlecht regierte Länder, dessen Politiker nicht imstande waren, Bündnisse herzustellen die das Weiterexistieren der Länder ermöglichten.
    Denken alle Rumänen so rückradlos?

    Zitat Zitat von Vasile

    Finnland war mit Hitlerdeutschland alliert und verließ gegen Ende des Kriegens das Bündnis zu Deutschland, genauso wie Italien, Rumänien, Ungarn oder Bulgarien.
    Nein, 1940 stand Finnland alleine, darum gehts.
    Später war Finnland auch nicht in der Achse wie Rumänien und so.
    Finnland setzte den Krieg von 1940 fort, gab nie Truppen an Nazi-Deutschland und überschritt nie die Grenzen von vor dem Krieg 1940.


    Zitat Zitat von Vasile
    Nein? Warum mußten dann die Rumänen die entscheidenen Stellungen bei Stalingrad annehmen?
    Hatten sie eben nicht, den Deutschen fehlten Truppen, daher wurden Rumänen weit an den Flanken zum Schutz dieser aufgestellt, zu der Zeit gabs dort kaum Kämpfe. Daß die Sowjetunion dort zum Umkreisungsangriff ansetzen würde, war für Deutsche eine bekanntermassen totale Überraschung.


    Zitat Zitat von Vasile
    Die Deutschen bezahlten für unserem Öl bei einem überdurchschnittlichen Preis. Darüber hinaus setzten sie sich für die Rückgabe Bessarabiens und Nordbukowinas an Rumänien.
    Ich denke, die Deppen waren eher die Jugos, die 1941 ihr Land nich erhalten konnten. Erst der Einstieg der Amis im Krieg änderte die Situation. Und heute schimpft ihr alle über die Amis. Ts ts ... peinlich und undankbar seid ihr!
    Das war Blutgeld, geraubt von Ermordeten, deren Zähne, deren Nahrung.
    Das war das Geld dass überall in Europa zusammengeraubt wurde.




    Zitat Zitat von Vasile

    Rumänien hat zu unrecht gelitten. Rumänien hat sich den zweiten Weltkrieg nicht gewünscht. Rumänien hat Gebiete verloren, die mehrheitlich rumänisch besiedelt waren. Nennst du den Wunsch Rumäniens diese Ungerechtigkeit wiedergutzumachen - Habgier?
    Rumänien hat eher zuwenig gelitten, da man schnell die Seiten wechselte.
    Bessarabien wurde durch Russland 1812 von den Türken befreit und gehörte seitdem zu Russland.
    Wegen der Revolution konnte Rumänien dieses Gebiet rauben und mußte es später zurückgeben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bessarabien

    Zitat Zitat von Vasile
    Nein. Wir sind Meister des Überlebens. Wir haben in 2000 Jahren unsere Sprache nicht aufgegeben. Wir sind eine romanische Insel in einem slawischen Meer.

    Und den Vassalität-Status gegenüber dem Osmanischen Reich haben wir uns auch erkämpfen müssen, sonst wären wir wie der restliche Balkan - osmanische Villayets geworden.
    Eher der dunkele Fleck im ansonsten Sonnenschein.


    Zitat Zitat von Vasile
    Dümmer als du kann man auf keinem Fall sein. Ja, die Rumänen haben sich an dem Krieg von 1878 beteiligt und gewonnen.
    Russland hat den Krieg gewonnen und Rumänien die Freiheit verschafft, Rumänien profitierte von russischer Stärke.
    Es heißt ja auch Russisch-Türkischer Krieg und nicht anders.
    Dass Rumänen sich beteiligten, das war eine Selbstverständlichkeit, schließlich kämpften Russen für sie.
    Es beteiligten sich auch andere Völker, der entscheidende Beitrag ging aber von Russland aus.


    Zitat Zitat von Vasile

    Voltaj?
    Vielleicht spiele ich das mal, wenn ich hier wieder DJ bin, dann kannst du es kennen lernen.
    Oder such selbst: Voltja-"o lume noua"

    Zitat Zitat von Vasile
    Und sollte sich Rumänien mit dem Verlust zufriedenstellen?
    Welcher Verlust, das Gebiet gehörte Russland bis 1917, siehe oben, befreit 1812 durch Russen von Türken...


    Zitat Zitat von Vasile
    Junge, Rumänien war im Zweiten Weltkrieg nicht kommunistisch und es wurden keine Glaubensmitglieder verfolgt, die SU hingegen JA. Deswegen kann ich nicht verstehen, warum port80 den Blödsinn hingeschrieben hat. Der Sieg der SU über Rumänien war auch ein Sieg des Bolschewismus über die Orthodoxie.
    Die rumänisch-orthodoxe Kirche zählt 25 Mill. Mitglieder und sie wird sehr wohl in der orthodoxen Welt wahrgenommen.
    Orthodoxie mit Rumänien des 2.WK, also Nazi-Kolaborateuren, gleichzusetzen, ist eine Beleidigung aller Orthodoxen auf der Welt.

    Kaum jemand registriert, daß Rumänen orthodox sind.
    Sind sie das oder geben sie es nur vor, wenn es gerade günstig erscheint, wer weiß das schon...
    Warum ist das so, daß man es nicht so registriert, keine Ahnung.

  8. #28
    Avatar von Monte-Grobar

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    Hier wirds paar verwarnungen geben.

  9. #29
    Avatar von Grizzly

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    4.314
    Die Deutschen waren damals stinksauer auf ihre rumänischen Verbündeten.
    Ist mir wurscht, wer auf wen sauer war.
    Der Russlandfeldzug, wie überhaupt alle aggressiven Akte der Hitlerfaschisten,
    war ein Verbrechen.

    Mein Vater ist übrigens nach 10 Tagen Einsatz schwerstverwundet zurückgekommen.
    Damals war er erst ärgerlich,
    weil er nun nicht mehr Offizier werden konnte.
    Später, als ihm langsam klar wurde, worauf er sich da eingelassen hatte,
    war er froh darüber, obwohl er dadurch zeitlebens gezeichnet ist
    (er ist jetzt 84).

    In meiner Kindheit waren die Straßen voll von Kriegsverletzten -
    Arm ab, Bein ab, blind, Gesicht entstellt.
    Ich, als ca. 6jähriger, dachte mir,
    wenn ich mal groß wär, müsste ich auch in den Krieg.
    Und wenn ich wieder käme, würde mir irgendetwas fehlen.
    Überlegte mir schon mal, was ich am ehesten entbehren könnte,
    und entschloss mich zu einer Gehbehinderung.
    Die könnte man durch Autofahren kompensieren,
    ausserdem hätte ich immer einen Stock zur Hand,
    wenn ich mich mal wehren müsste ...

  10. #30
    Avatar von Ivo2

    Registriert seit
    13.07.2004
    Beiträge
    19.007
    Es hat mich jemand gefragt, warum ich "Großvater" aufgelegt habe.
    Guter Song, super Text, hab' ich geantwortet.
    Eine Passage daraus, passt zum Thema:
    [quote]Wenn du vom Krieg erzählt hast, wie du an' Russen Aug in Aug gegenüberg'standen bist
    Ihr habt's euch gegenseitig an Tschik an'boten, die Hand am Abzug hat 'zittert vor lauter Schiss[/quoe]
    Für jene die des österreichischen nicht mächtig sind
    Tschik = Zigarette, Schiss = Angst.
    Und so erging es vielen (meisten) Soldaten, auf allen Seiten. Die wenigsten wollten Helden spielen oder Helden sein. Auch mein Grossvater nicht, obwohl er etliche Auszeichnungen erhalten hat. Er hat sich nie als Held gefühlt und die Angst war immer da.
    Passt vielleicht auch der Refrain aus Rod McKuen's "Soldier who want to be heroes"
    Soldiers Who Want To Be Heroes number practically zero
    But there are millions who want to be civilians
    Krieg ist imme scheisse und spielt sich zu meist nur in den Köpfen einiger vom Wahn befallener ab. Die Massen brauchen keine Kriege, die Massen wollen FRIEDEN. Lasst euch von "hirngeschädigten" Führern nicht verführen. Es gibt keine Menschen 2er Klasse, es gibt keine Rasse welche sich über eine Andere stellen darf. Religion sollte dem Frieden dienen und keinesfalls zur Gewalt oder Krieg aufrufen. Jedem Extremisten, Fundamentalisten, Nazis, Faschisten sollte man mit dem Götz-Zitat antworten.
    All we are saying is give peace a chance

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