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Heute vor 65 Jahren: der Russlandfeldzug

Erstellt von Vasile, 22.06.2006, 14:05 Uhr · 56 Antworten · 7.801 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Vasile

    Registriert seit
    14.07.2005
    Beiträge
    4.031
    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile

    Also, sofern ich weiß sind die Zigeuner und Slawen Wandervölker. Die Rumänen nicht, Slawe!

    Na was ich denn dafür dass man Slowenien auf der Karte mit der Lupe aufsuchen muß?
    Slawen sind und waren keine Wandervölker, Roma
    Du, deine Vorfahren sind im heutigen Slowenien eingewandert genauso wie die Roma. Kein Unterschied. Ich verstehe nicht warum dich diese Tatsache so viel stört.

    Ich habe hingegen mit dem Volk der Roma keine Gemeinsamkeit, höchstens mit der Geschichte der italienischen Stadt Rom (Roma).

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Was hast du, Maj..., gegen Slowenien
    OK, ich lass es mal mit Slowenien. Es ist schließlich unfair das Land wegen einem so wie du zu beschimpfen.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Also meinst du, Rumänien wurde klassisch abgezogen, dieses ach so "tapfere" Völkchen
    Es geht hier nicht um tapfer oder nicht tapfer. Es geht hier um die Tatsache ob man eine Wahl hat oder nicht. Ich halte die Rumänen weder für etwas besseres, noch für etwas schlechteres als andere Völker. Die Rumänen hatten halt nur eine Regierung die sich mehr für dem Erhalt des Staates gekümmert hat, als Polen oder Jugoslawien.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Und??? Wie hätte Rumänien reagieren können? Gegen die SU alleine zu kämpfen und denselben armseligen Schicksal erleben wie Jugoslawien, Polen oder die Tschechoslowakei?
    Diese Länder wurden von Sowjetunion befreit.
    Mann, du bist zynisch! Wie kannst du sagen dass diese Länder von der SU befreit wurden? Was hat denn die SU diesen Länder gebracht? Kommunismus? Frag doch einn Esten, Letten, Litauer, Polen, Ostdeutschen, Tschechen, Slowaken, Ungarn, Rumänen, Bulgaren, Albaner was ihnen die SU gebracht hat und ob sie sich wirklich von den Russen als "befreit" fühlten. Es kam nichts besseres. Die Scheiß-Nazis wurden durch die Scheiß-Sowjets ersetzt. Eine Diktatur wurde durch eine andere ersetzt. Ein Mörder wurde durch einem anderen ersetzt. Von Demokratie nichts in Sicht. Es änderte sich kaum etwas. Den Leuten ging es weiterhin schlecht und kamen zu einem Armutsniveau von dem sie sich bis heute nicht erholt haben.

    Und was hat Jugoslawien in den 50-er Jahren mit seinem "sowjetischen Befreier" geamacht? Ihr undankbar den Rücken gezeigt?

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Rumänien war/ist es nicht wert mit diesen Ländern im gleichen Atemzug genannt zu werden, als Nazi-Verbündete, die nur auf eigenen Vorteil bedacht waren, auch Massenmorde etc. an der Menschheit durch die Nazis billigend in Kauf nehmend, das ist nämlich armselig, es ist sogar mehr, es isdt verbrecherisch, meiner Meinung nach.
    Und die Massenmorde der Jugos gegen die deutsche Zivilbevölkerung? Was das nicht verbrecherisch? Was ist den mit den Hunderttausenden Toten? Meistens Frauen und Kinder!!! Was haben die angestellt????????

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Diese Länder "mit Ehre und Stolz" waren schlecht regierte Länder, dessen Politiker nicht imstande waren, Bündnisse herzustellen die das Weiterexistieren der Länder ermöglichten.
    Denken alle Rumänen so rückradlos?
    Du hast nichts vom Zerfall Jugoslawiens gelernt, ein blockfreier Staat zu dessen Rettung keine Großmacht interessiert war. Ihr hätten heute eine NATO- und EU-Miglied werden können. Was ist daraus geworden? Außer Slowenien mit dessen günstigen Randlage?

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Finnland war mit Hitlerdeutschland alliert und verließ gegen Ende des Kriegens das Bündnis zu Deutschland, genauso wie Italien, Rumänien, Ungarn oder Bulgarien.
    Nein, 1940 stand Finnland alleine, darum gehts.
    Später war Finnland auch nicht in der Achse wie Rumänien und so.
    Finnland setzte den Krieg von 1940 fort, gab nie Truppen an Nazi-Deutschland und überschritt nie die Grenzen von vor dem Krieg 1940.
    Rumänien war 1940 auch alleine, als es 1/3 der Landesfläche verlor. Erst 1941 verbündete sich mit Deutschland.
    Finnland hat mit Deutschland auch ab 1941 Hand in Hand gearbeitet. Finnland hat während des Russlandfeldzuges die Grenzen von (bis) 1940 weit überschritten, die Finnen rückten fast bis Leningrad und gelangen östlich fast bis zum Weißen Meer. Sie erreichten sogar den Onega-See:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Se...940_map_de.png
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Se...942_map_de.png

    Was du aber anscheinend über einem nicht weißt, ist dass man solange der Gegner keinen Waffenstillstand fordert, auch über die beanspruchten Gebieten hinaus kämpfen muß. So war's auch mit Finnland, auch mit Rumänien.

    Ein Nichtangriffspakt von 1932 änderte nichts daran, dass Finnland 1939 von der Sowjetunion überfallen wurde. Im Oktober 1939 verlangte die Sowjetunion die Abtretung eines kleinen Landstreifens um den Ort Koivisto, wodurch das Hinterland Leningrads vergrößert werden sollte, sowie einen Flottenstützpunkt an der Südküste Finnlands. Die Finnen lehnten aus Angst vor weiteren Forderungen ab, sodass Stalin zur Gewalt griff. Die russische Artillerie beschoss das auf eigenem Gebiet liegende Dorf Mainila und beschuldigte Finnland der Aggression. Am 30. November überschritten sowjetische Truppen die Grenze, der „Winterkrieg“ begann.

    Bereits am 1. Dezember ließ Stalin im eroberten Grenzort Terijoki eine finnische Gegenregierung („Finnische Volksregierung“) unter dem ehemaligen Führer der KP Finnlands Otto Kuusinen bilden, die im Namen der „Finnischen Demokratischen Republik“ am 2. Dezember 1939 einen fiktiven Friedensvertrag mit der Sowjetunion unterzeichnete, der einen „Gebietsaustausch“ vorsah. Das verstärkte jedoch den Widerstandswillen der Finnen, die nun die völlige Einverleibung in die Sowjetunion fürchteten. Unter großen Anstrengungen wurde der russische Ansturm gestoppt. Auch hoffte man auf Unterstützung aus dem Westen. Der Völkerbund erklärte die Sowjetunion zum Aggressor und schloss sie aus (das war sein letzter Amtsakt).

    Im Februar 1940 durchbrachen sowjetische Truppen die Mannerheim-Linie im Abschnitt Wyborg; die Finnen bemühten sich um einen Waffenstillstand. Stalin hatte der Regierung Kuusinen inzwischen die Teilnahme an den Verhandlungen versagt und war zum Frieden bereit, offenbar weil er befürchtete, durch ein angekündigtes britisch-französisches Expeditionskorps in den Weltkrieg hineingezogen zu werden. Im Frieden von Moskau 1940 wurde der Winterkrieg beendet und Finnland musste territoriale Einbußen (Karelien, Salla, Fischer-Halbinsel) hinnehmen. Die Stadt Hanko an der Südküste musste als Flottenstützpunkt an die Sowjetunion verpachtet werden. Im Gegenzug wurde von sowjetischer Seite die finnische Gegenregierung aufgelöst, Kuusinen wurde Chef der neugebildeten Karelo-Finnischen SSR.

    Nach dem Überfall des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion beteiligte sich Finnland an deutscher Seite am Russlandfeldzug (der „Fortsetzungskrieg“ mit dem Kriegsziel: Wiedergewinnung der verlorenen Gebiete, keine Beteiligung am Angriff auf Leningrad).

    Bereits ab August 1940 war Deutschland in Nordfinnland mit einer Division zugegen, um die Furcht der Finnen vor einem sowjetischen Angriff zu beruhigen. Deutschlands Angriff (22. Juni 1941) gegen die Sowjetunion führte zu sowjetischen Bombenangriffen auf finnische Städte.

    1944 schloss Finnland mit der Sowjetunion einen separaten Waffenstillstand. 1944/1945 folgte der Lapplandkrieg gegen deutsche Truppen, um sie zum Rückzug aus Nordfinnland zu zwingen.

    Im Frieden von Paris (1947) trat Finnland auch noch das von der Sowjetunion im Oktober 1944 eroberte Gebiet um Petsamo an die Sowjetunion ab und damit den eisfreien Hafen, der den einzigen Zugang zum Nordmeer darstellte. Anstelle Hankos wurde nun Porkkala, westlich von Helsinki, als sowjetischer Stützpunkt verpachtet. 1955 gab die Sowjetunion Porkkala an Finnland zurück.

    Finnland schaffte es im Gegensatz zu den meisten anderen Nachbarstaaten der Sowjetunion, seine Unabhängigkeit und demokratische Verfassung zu erhalten, wurde aber weit mehr bestraft als andere deutsche Alliierte, da es sehr hohe Reparationen zu zahlen hatte, ein Achtel der Bevölkerung umgesiedelt werden musste und ein Zehntel des Territoriums verloren ging, einschließlich des industriellen Kerngebietes um Wyborg. Es führte eine erfolgreiche Bodenreform durch und industrialisierte sich auf modernstem Niveau.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Finnlands



    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Nein? Warum mußten dann die Rumänen die entscheidenen Stellungen bei Stalingrad annehmen?
    Hatten sie eben nicht, den Deutschen fehlten Truppen, daher wurden Rumänen weit an den Flanken zum Schutz dieser aufgestellt, zu der Zeit gabs dort kaum Kämpfe. Daß die Sowjetunion dort zum Umkreisungsangriff ansetzen würde, war für Deutsche eine bekanntermassen totale Überraschung.
    Es war überhaupt keine Überraschung. Wie hätten die Sowjets denn sonst Stalingrad umkeisen können. wenn nicht durch einem Angriff vom Norden und einem vom Süden????

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Die Deutschen bezahlten für unserem Öl bei einem überdurchschnittlichen Preis. Darüber hinaus setzten sie sich für die Rückgabe Bessarabiens und Nordbukowinas an Rumänien.
    Ich denke, die Deppen waren eher die Jugos, die 1941 ihr Land nich erhalten konnten. Erst der Einstieg der Amis im Krieg änderte die Situation. Und heute schimpft ihr alle über die Amis. Ts ts ... peinlich und undankbar seid ihr!
    Das war Blutgeld, geraubt von Ermordeten, deren Zähne, deren Nahrung.
    Das war das Geld dass überall in Europa zusammengeraubt wurde.
    Vielleicht ja, vielleicht nein.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile

    Rumänien hat zu unrecht gelitten. Rumänien hat sich den zweiten Weltkrieg nicht gewünscht. Rumänien hat Gebiete verloren, die mehrheitlich rumänisch besiedelt waren. Nennst du den Wunsch Rumäniens diese Ungerechtigkeit wiedergutzumachen - Habgier?
    Rumänien hat eher zuwenig gelitten, da man schnell die Seiten wechselte.
    Bessarabien wurde durch Russland 1812 von den Türken befreit und gehörte seitdem zu Russland.
    Wegen der Revolution konnte Rumänien dieses Gebiet rauben und mußte es später zurückgeben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bessarabien
    Die Russen haben Bessarabien 1812 nicht befreit, sondern geklaut. Sie gehörte dem Fürstentum Moldau. Die Russen haben dort den Anteil der Rumänen von 86% der Gesamtbevölkerung auf 56% runtergesetzt.
    Rumänien hat das Gebiet nicht geraubt. Bessarabien hat sich mit Rumänien am 9. April 1918 vereinigt und befreite sich somit vom russischen Joch.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sfatul_%C5%A2%C4%83rii

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Nein. Wir sind Meister des Überlebens. Wir haben in 2000 Jahren unsere Sprache nicht aufgegeben. Wir sind eine romanische Insel in einem slawischen Meer.

    Und den Vassalität-Status gegenüber dem Osmanischen Reich haben wir uns auch erkämpfen müssen, sonst wären wir wie der restliche Balkan - osmanische Villayets geworden.
    Eher der dunkele Fleck im ansonsten Sonnenschein.
    Ich denke einen besseren Argument hast du nicht gefunden. Aber war schon klar, irgendwas musstest du doch hinschreiben, balkanischer Sonnenschein!

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Dümmer als du kann man auf keinem Fall sein. Ja, die Rumänen haben sich an dem Krieg von 1878 beteiligt und gewonnen.
    Russland hat den Krieg gewonnen und Rumänien die Freiheit verschafft, Rumänien profitierte von russischer Stärke.
    Es heißt ja auch Russisch-Türkischer Krieg und nicht anders.
    Dass Rumänen sich beteiligten, das war eine Selbstverständlichkeit, schließlich kämpften Russen für sie.
    Es beteiligten sich auch andere Völker, der entscheidende Beitrag ging aber von Russland aus.
    Russland war der Hauptakteur im Krieg. Das bedeutet aber nicht dass Rumänien nicht mitbeteiligt war, auch nicht dass Rumänien nicht zu den Gewinnern gehörte und auf keinem Fall bedeutet es dass die Russen das Recht hatten, Südbessarabien zu klauen.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile

    Voltaj?
    Vielleicht spiele ich das mal, wenn ich hier wieder DJ bin, dann kannst du es kennen lernen.
    Oder such selbst: Voltja-"o lume noua"
    Hab schon.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Und sollte sich Rumänien mit dem Verlust zufriedenstellen?
    Welcher Verlust, das Gebiet gehörte Russland bis 1917, siehe oben, befreit 1812 durch Russen von Türken...
    Bis 1812 gehörten sie zu den Rumänen und waren auch vor 1812, auch danach, auch heute, mehrheitlich rumänisch besiedelt.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Junge, Rumänien war im Zweiten Weltkrieg nicht kommunistisch und es wurden keine Glaubensmitglieder verfolgt, die SU hingegen JA. Deswegen kann ich nicht verstehen, warum port80 den Blödsinn hingeschrieben hat. Der Sieg der SU über Rumänien war auch ein Sieg des Bolschewismus über die Orthodoxie.
    Die rumänisch-orthodoxe Kirche zählt 25 Mill. Mitglieder und sie wird sehr wohl in der orthodoxen Welt wahrgenommen.
    Orthodoxie mit Rumänien des 2.WK, also Nazi-Kolaborateuren, gleichzusetzen, ist eine Beleidigung aller Orthodoxen auf der Welt.

    Kaum jemand registriert, daß Rumänen orthodox sind.
    Sind sie das oder geben sie es nur vor, wenn es gerade günstig erscheint, wer weiß das schon...
    Warum ist das so, daß man es nicht so registriert, keine Ahnung.
    Nicht nur die orthodoxen Rumänen, sondern auch die orthodoxen Bulganen waren doch auch mit Deutschland verbündet. Na und? Der Zweite Weltkrieg war kein Glaubenskrieg. Den Rest möchte ich gar nicht mehr komentieren.

  2. #32

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    279
    Zitat Zitat von Vasile
    Du, deine Vorfahren sind im heutigen Slowenien eingewandert genauso wie die Roma. Kein Unterschied. Ich verstehe nicht warum dich diese Tatsache so viel stört.

    Ich habe hingegen mit dem Volk der Roma keine Gemeinsamkeit, höchstens mit der Geschichte der italienischen Stadt Rom (Roma).
    Was faselst du da?
    So gesehen ist jedes Volk oder Völker eingewandert, die Griechen die Völker der Germanen die Völker der Slawen usw und sofort.
    Die Wiege der Menschheit liegt in Afrika, falls dir das nicht bekannt sein sollte.


    In Rumänien ist die Bildung vielleicht nicht soweit verbreitet.

    Zitat Zitat von Vasile

    Es geht hier nicht um tapfer oder nicht tapfer. Es geht hier um die Tatsache ob man eine Wahl hat oder nicht. Ich halte die Rumänen weder für etwas besseres, noch für etwas schlechteres als andere Völker. Die Rumänen hatten halt nur eine Regierung die sich mehr für dem Erhalt des Staates gekümmert hat, als Polen oder Jugoslawien.
    Rumänien verlor den Krieg und hat nur dank der Nachsicht der Sowjets überlebt.
    Akzeptiere endlich die Wahrheit.


    Zitat Zitat von Vasile
    Mann, du bist zynisch! Wie kannst du sagen dass diese Länder von der SU befreit wurden? Was hat denn die SU diesen Länder gebracht? Kommunismus? Frag doch einn Esten, Letten, Litauer, Polen, Ostdeutschen, Tschechen, Slowaken, Ungarn, Rumänen, Bulgaren, Albaner was ihnen die SU gebracht hat und ob sie sich wirklich von den Russen als "befreit" fühlten. Es kam nichts besseres. Die Scheiß-Nazis wurden durch die Scheiß-Sowjets ersetzt. Eine Diktatur wurde durch eine andere ersetzt. Ein Mörder wurde durch einem anderen ersetzt. Von Demokratie nichts in Sicht. Es änderte sich kaum etwas. Den Leuten ging es weiterhin schlecht und kamen zu einem Armutsniveau von dem sie sich bis heute nicht erholt haben.

    Und was hat Jugoslawien in den 50-er Jahren mit seinem "sowjetischen Befreier" geamacht? Ihr undankbar den Rücken gezeigt?
    In Tschechien und so z.B. wird der Tag gefeiert.
    Länder wie Rumänien, Albanien, Lettland, Ungarn etc. waren Nazi-Verbündete, sie wurden besiegt, du De....

    Jugoslawien hat gar nichts gezeigt, es war ein Disput zw. Stalin und Tito.

    Zitat Zitat von Vasile

    Und die Massenmorde der Jugos gegen die deutsche Zivilbevölkerung? Was das nicht verbrecherisch? Was ist den mit den Hunderttausenden Toten? Meistens Frauen und Kinder!!! Was haben die angestellt????????
    Heh? Spinnst du jetzt total.
    Massenmorde wurde durch Nazis verübt.


    Zitat Zitat von Vasile
    Du hast nichts vom Zerfall Jugoslawiens gelernt, ein blockfreier Staat zu dessen Rettung keine Großmacht interessiert war. Ihr hätten heute eine NATO- und EU-Miglied werden können. Was ist daraus geworden? Außer Slowenien mit dessen günstigen Randlage?
    Slowenien ist bereits beides und kann sehr wohl gegen rumänischen Beitritt zur EU ein Veto einlegen.
    Nato und EU-Mitglied ist übrigens nicht das Paradies, man auch ohne.
    Jugoslawien trennte sich in einzelne Völker oder Stämme, was redest du von Rettung?


    Zitat Zitat von Vasile

    Was du aber anscheinend über einem nicht weißt, ist dass man solange der Gegner keinen Waffenstillstand fordert, auch über die beanspruchten Gebieten hinaus kämpfen muß. So war's auch mit Finnland, auch mit Rumänien.
    Nein, mit Finnland war es nicht so.
    Finnen sind nie über das umstrittene Territorium hinausgegangen und haben ihre Truppen nie den Deutschen unterstellt, sie führte ihren eigenen Krieg.






    Zitat Zitat von Vasile


    Es war überhaupt keine Überraschung. Wie hätten die Sowjets denn sonst Stalingrad umkeisen können. wenn nicht durch einem Angriff vom Norden und einem vom Süden????
    Für die Deutschen war die Umkreisung eine Überraschung.


    Zitat Zitat von Vasile


    Vielleicht ja, vielleicht nein.
    100%, ja.


    Zitat Zitat von Vasile
    Die Russen haben Bessarabien 1812 nicht befreit, sondern geklaut. Sie gehörte dem Fürstentum Moldau. Die Russen haben dort den Anteil der Rumänen von 86% der Gesamtbevölkerung auf 56% runtergesetzt.
    Rumänien hat das Gebiet nicht geraubt. Bessarabien hat sich mit Rumänien am 9. April 1918 vereinigt und befreite sich somit vom russischen Joch.
    Blödsinn, diese Gebiete gehörten bis dahin zum Osmanischen Reich, sie wurden befreit und Russland angegliedert.
    Da war die Revolution und rumänien schnappte sich die Gebiete, mußte sie später aber wieder rausrücken.
    Selbst jetzt will Moldau sich nicht mit Rumänien vereinigen.




    Zitat Zitat von Vasile


    Russland war der Hauptakteur im Krieg. Das bedeutet aber nicht dass Rumänien nicht mitbeteiligt war, auch nicht dass Rumänien nicht zu den Gewinnern gehörte und auf keinem Fall bedeutet es dass die Russen das Recht hatten, Südbessarabien zu klauen.
    Letztendlich verdankt Rumänien die Unabhängigkeit den Russen.
    Und geklaut wurde nichts, Bessarabien wurde 1812 von den Türken befreit und bis 1917 von Russen aufgebaut und verwaltet...


    Zitat Zitat von Vasile


    Bis 1812 gehörten sie zu den Rumänen und waren auch vor 1812, auch danach, auch heute, mehrheitlich rumänisch besiedelt.
    Es existierte damals kein Rumänien.

  3. #33
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Vasile
    Rumänien sah das so: Der westliche/serbische Banat soll statt Rumänien lieber Serbien gehören. Doch statt den Ungarn, doch lieber den Rumänen.
    Interessant ist aber auch, daß sich Hitler am Tag nach dem serbischen Putsch gegen den Dreimächtepaktbeitritt mit dem ungarischen und dem bulgarischen Botschafter traf und sie darüber in Kenntnis setzte, was er mit Jugoslawien vorhatte. Mit dem rumänischen Botschafter traf er sich anscheinend nicht. Komisch, hm?

  4. #34
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Du, deine Vorfahren sind im heutigen Slowenien eingewandert genauso wie die Roma. Kein Unterschied. Ich verstehe nicht warum dich diese Tatsache so viel stört.

    Ich habe hingegen mit dem Volk der Roma keine Gemeinsamkeit, höchstens mit der Geschichte der italienischen Stadt Rom (Roma).
    Was faselst du da?
    So gesehen ist jedes Volk oder Völker eingewandert, die Griechen die Völker der Germanen die Völker der Slawen usw und sofort.
    Die Wiege der Menschheit liegt in Afrika, falls dir das nicht bekannt sein sollte.
    Ach lass den Schwachsinn. Als der Mensch aus Afrika sich über die Welt verbreitete besiedelte er menschenleere Räume. Die Slawen und die Zigeuner nicht.


    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile

    Es geht hier nicht um tapfer oder nicht tapfer. Es geht hier um die Tatsache ob man eine Wahl hat oder nicht. Ich halte die Rumänen weder für etwas besseres, noch für etwas schlechteres als andere Völker. Die Rumänen hatten halt nur eine Regierung die sich mehr für dem Erhalt des Staates gekümmert hat, als Polen oder Jugoslawien.
    Rumänien verlor den Krieg und hat nur dank der Nachsicht der Sowjets überlebt.
    Akzeptiere endlich die Wahrheit.
    Der Westen hätte nicht zugelassen, dass Rumänien von der SU ausgelöscht wird. Die SU hatte sowieso viel zu viel bekomen.
    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Mann, du bist zynisch! Wie kannst du sagen dass diese Länder von der SU befreit wurden? Was hat denn die SU diesen Länder gebracht? Kommunismus? Frag doch einn Esten, Letten, Litauer, Polen, Ostdeutschen, Tschechen, Slowaken, Ungarn, Rumänen, Bulgaren, Albaner was ihnen die SU gebracht hat und ob sie sich wirklich von den Russen als "befreit" fühlten. Es kam nichts besseres. Die Scheiß-Nazis wurden durch die Scheiß-Sowjets ersetzt. Eine Diktatur wurde durch eine andere ersetzt. Ein Mörder wurde durch einem anderen ersetzt. Von Demokratie nichts in Sicht. Es änderte sich kaum etwas. Den Leuten ging es weiterhin schlecht und kamen zu einem Armutsniveau von dem sie sich bis heute nicht erholt haben.

    Und was hat Jugoslawien in den 50-er Jahren mit seinem "sowjetischen Befreier" geamacht? Ihr undankbar den Rücken gezeigt?
    In Tschechien und so z.B. wird der Tag gefeiert.
    Länder wie Rumänien, Albanien, Lettland, Ungarn etc. waren Nazi-Verbündete, sie wurden besiegt,
    WAS DENKEN DIE LEUTE IN DEN JEWEILIGEN LÄNDER ÜBER DIE SOWJETS????

    Zitat Zitat von HejSloveni
    du De....
    Was anderes außer Schimpfen kannst du noch?

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Jugoslawien hat gar nichts gezeigt, es war ein Disput zw. Stalin und Tito.
    Jugoslawien hat die Sowjetunion verraten.
    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile

    Und die Massenmorde der Jugos gegen die deutsche Zivilbevölkerung? Was das nicht verbrecherisch? Was ist den mit den Hunderttausenden Toten? Meistens Frauen und Kinder!!! Was haben die angestellt????????
    Heh? Spinnst du jetzt total.
    Massenmorde wurde durch Nazis verübt.
    Du spinnst , mein lieber. Die Jugos haben Hundertratusende deutsche Zivilisten aus Slowenien, Slawonien und Wojwodina umgebracht. Damit möchte ich nicht sagen dass sie etwas schlechteres als die Nazis waren. Aber auch nicht etwas besseres. Nur die ethnische herkunft der Opfern ist unteraschiedlich. Sonst nicht.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Du hast nichts vom Zerfall Jugoslawiens gelernt, ein blockfreier Staat zu dessen Rettung keine Großmacht interessiert war. Ihr hätten heute eine NATO- und EU-Miglied werden können. Was ist daraus geworden? Außer Slowenien mit dessen günstigen Randlage?
    Slowenien ist bereits beides und kann sehr wohl gegen rumänischen Beitritt zur EU ein Veto einlegen.
    Nato und EU-Mitglied ist übrigens nicht das Paradies, man auch ohne.
    Jugoslawien trennte sich in einzelne Völker oder Stämme, was redest du von Rettung?
    Ja, zum Glück hat Slowenien wegen seiner Ranlage, als einzige ex-Jugorepublik von den Konflikten von 1991-2001 nichts mitgekriegt.
    Es ist eher möglich dass Jugoslawien wieder entsteht als dass Slowenien ein Veto gegen dem EU-Beitritt Rum+Bulg einlegt. Übrigens, wenn ich nicht falsch stehe, das Slowenische Parlament hat schon dem EU-Beitritt der beiden Länder ratifiziert. Danke!

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile

    Was du aber anscheinend über einem nicht weißt, ist dass man solange der Gegner keinen Waffenstillstand fordert, auch über die beanspruchten Gebieten hinaus kämpfen muß. So war's auch mit Finnland, auch mit Rumänien.
    Nein, mit Finnland war es nicht so.
    Finnen sind nie über das umstrittene Territorium hinausgegangen und haben ihre Truppen nie den Deutschen unterstellt, sie führte ihren eigenen Krieg.
    Hast du meine Karten nicht angeschaut? Die sind bis zum Onega-See herangerückt.

    Siehe die diese Seite an, vor allem die Fotos und die Karte oben rechst, wo ein hypothetisches Finnland dargestellt ist, die auch die Kola-Halbinsel unfasst und insgesamt bis zum Weißen Meer reicht.
    http://www.taivaansusi.net/reich/suomi/yhteiskunta.html
    http://www.taivaansusi.net/reich/suomi/suomi.html

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile


    Es war überhaupt keine Überraschung. Wie hätten die Sowjets denn sonst Stalingrad umkeisen können. wenn nicht durch einem Angriff vom Norden und einem vom Süden????
    Für die Deutschen war die Umkreisung eine Überraschung.
    Deine Meiung. Ich teile sie nicht, aber ich respektiere sie, der Korrektheit wegen.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile

    Vielleicht ja, vielleicht nein.
    100%, ja.
    Das beklauen der Juden war nicht die einzige Einnahmequelle Deutschlands.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile
    Die Russen haben Bessarabien 1812 nicht befreit, sondern geklaut. Sie gehörte dem Fürstentum Moldau. Die Russen haben dort den Anteil der Rumänen von 86% der Gesamtbevölkerung auf 56% runtergesetzt.
    Rumänien hat das Gebiet nicht geraubt. Bessarabien hat sich mit Rumänien am 9. April 1918 vereinigt und befreite sich somit vom russischen Joch.
    Blödsinn, diese Gebiete gehörten bis dahin zum Osmanischen Reich, sie wurden befreit und Russland angegliedert.
    Da war die Revolution und rumänien schnappte sich die Gebiete, mußte sie später aber wieder rausrücken.
    Selbst jetzt will Moldau sich nicht mit Rumänien vereinigen.
    Sloveni, liest du eigentlich die die Links die ich die andeute?
    Bessarabien hat dem Fürstentum Moldau gehört. Dieser Fürstenum war dem Osmansichen Reich vassal. Hier durften sich keine Türken ansiedel. Man hatte innere Autonomie. Nur eine Außenpolitik konnten sie nicht führen, da hatten die Osmanen Vormund. Dazu auch ein ethnischer Argument:
    Nach der ersten russischen Volkszählung von 1817 bestand die Bevölkerung aus:

    * 83.848 rumänischen Familien (86% der Gesamtbevölkerung)
    * 6.000 ruthenischen Familien (6,5%)
    * 3.826 jüdischen Familien (1,5%)
    * 1.200 lipowanischen Familien (1,5%)
    * 640 griechische Familien (0,7%)
    * 530 armenische Familien (0,6%)
    * 241 bulgarische Familien (0,25%)
    * 241 gagausische Familien (0,25%)

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bessarabien

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Zitat Zitat von Vasile


    Russland war der Hauptakteur im Krieg. Das bedeutet aber nicht dass Rumänien nicht mitbeteiligt war, auch nicht dass Rumänien nicht zu den Gewinnern gehörte und auf keinem Fall bedeutet es dass die Russen das Recht hatten, Südbessarabien zu klauen.
    Letztendlich verdankt Rumänien die Unabhängigkeit den Russen.
    Und geklaut wurde nichts, Bessarabien wurde 1812 von den Türken befreit und bis 1917 von Russen aufgebaut und verwaltet...


    Zitat Zitat von Vasile


    Bis 1812 gehörten sie zu den Rumänen und waren auch vor 1812, auch danach, auch heute, mehrheitlich rumänisch besiedelt.
    Es existierte damals kein Rumänien.
    Dafür aber 2 rumänische Staaten: das Fürtentum Moldau und das Fürstentum Walachei.

  5. #35
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Vasile
    Rumänien sah das so: Der westliche/serbische Banat soll statt Rumänien lieber Serbien gehören. Doch statt den Ungarn, doch lieber den Rumänen.
    Interessant ist aber auch, daß sich Hitler am Tag nach dem serbischen Putsch gegen den Dreimächtepaktbeitritt mit dem ungarischen und dem bulgarischen Botschafter traf und sie darüber in Kenntnis setzte, was er mit Jugoslawien vorhatte. Mit dem rumänischen Botschafter traf er sich anscheinend nicht. Komisch, hm?
    Ganz einfach warum: Rumänien hatte nie Gebiete von Jugoslawien beansprucht. Die freundschaftlichen Beziehungen Rumäniens zu Jugoslawiens waren wohlbekannt. Hitler rechnete nicht mit einer aggresiven Haltung Rumäniens gegenüber seinem südwestlichen Nachbar. Ungarn und Bulgarien standen hingegen schon seit viele Jahren feindlich gegenüber Jugoslawien.

  6. #36

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    Fürstentum Moldau war kein Staat, es war ein Vasall innerhalb des Osmanischen Reiches. Ob man es Fürstentum oder Provinz nennt ist für die Staatsqualität unerheblich.
    Es wurde dementsprechend auch verwaltet.

    Russland befreite dieses orthodoxe Gebiet von osmanischer Unterdrückung und gab diesen orthodoxen Menschen Schutz und Hilfe innerhalb des Russischen Reiches, das war 1812.
    Wie sollte Russland anders handeln, ein Rumänien hat damals nicht existiert und alleine hätte Bessarabien keine Chance gegen die Türken.
    Bessarabien war später das Sprungbrett f+ür die Befreiung des Balkans von Türken, auch für Befreiung von euch Rumänen.

    Vorher gabs auch kein Rumänien, z.B. im Mittelalter, da zogen die Nomadenstämme vorbei. Was willst du eigentlich.

    Klar, Russland hätte nach der Befreiung Rumäniens ihnen noch Bessarabien schenken können, andereseits hat Russland mit der Befreiung schon genügend Opfer gebracht und Rumänien ist ja groß, wie du es sagst, man muß es nicht mit der Luppe suchen.

    Dieses Gebiet gehörte also nie zu Rumänien, daher übergab Rumänien das Gebiet so bereitwillig an Sowjetunion.

    Letztendlich kommt es auf den Wilen der heutigen Moldawier an.
    Diese wollen nicht zu Rumänien, das ist ja offensichtlich, sonst gäbe es etwas in dieser Richtung.

    Vielleicht akzeptierst du einfach, daß Moldawier ein eigenständiges Volk mit eigener Sprache sind, auch wenn sie ethnisch den Rumänen ähneln.

  7. #37
    Avatar von KaMiKaZe

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    Zitat Zitat von HejSloveni
    Vielleicht akzeptierst du einfach, daß Moldawier ein eigenständiges Volk mit eigener Sprache sind, auch wenn sie ethnisch den Rumänen ähneln.
    Eigene Sprache? Die sprechen einen rumänischen Dialekt!

  8. #38

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    Zitat Zitat von KaMiKaZe
    Zitat Zitat von HejSloveni
    Vielleicht akzeptierst du einfach, daß Moldawier ein eigenständiges Volk mit eigener Sprache sind, auch wenn sie ethnisch den Rumänen ähneln.
    Eigene Sprache? Die sprechen einen rumänischen Dialekt!
    Sowie Kroaten eine eigene Sprache haben, so haben sie die Moldawiker auch.

  9. #39
    Avatar von KaMiKaZe

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  10. #40
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von HejSloveni
    Fürstentum Moldau war kein Staat, es war ein Vasall innerhalb des Osmanischen Reiches. Ob man es Fürstentum oder Provinz nennt ist für die Staatsqualität unerheblich.
    Es wurde dementsprechend auch verwaltet.
    Nein. Das Fürstentum Moldau gehörte nicht dem Osmanischen reich. Es war nur davon abhängig, was nicht dasselbe ist. Es wurde vom Osmanischen Reich überhaupt nicht verwaltet. Zeitweise waren wir s0gar komplett unabhängig.
    http://www.euratlas.com/big/big1500.htm
    http://www.euratlas.com/big/big1600.htm
    http://www.euratlas.com/big/big1700.htm
    http://www.euratlas.com/big/big1800.htm

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Russland befreite dieses orthodoxe Gebiet von osmanischer Unterdrückung und gab diesen orthodoxen Menschen Schutz und Hilfe innerhalb des Russischen Reiches, das war 1812.
    Quatsch mit Soße. Im Fürstenzum Moldau gab's keine religöse Unterdrückung. Höchstens die muslimische Türken waren diskriminiert, weil sie dich hier nicht niederlassen durften. Die meisten orthodoxen Klöster und Kirchen Bessarabiens wurden noch längst vor 1812 gebaut:
    Klöster Moldawiens

    * Kloster Rudi (Rughi) mit der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit (18. Jahrhundert)
    * Saharna Kloster (17. Jahrhundert)
    * Tipova (17. Jahrhundert)
    * Butuceni-Kloster (15. bis 17. Jahrhundert)
    * Kloster Căpriana mit der Kirche des Heiligen Georg (15.Jahrhundert)
    * Curchi-Kloster (18. Jahrhundert)
    * Kloster Japca (16. Jahrhundert)
    * Kloster Vărzăreşti (15. Jahrhundert)
    * Kloster Hârbovăţ (18. Jahrhundert)
    * Kloster Hârjauca (18. Jahrhundert)
    * Kloster Hâncul (17. Jahrhundert)
    * Kloster Suruceni (18. Jahrhundert)


    Sehenswerte Kirchen

    * Kathedrale von Drochia
    * Kathedrale von Chişinău
    * Dumitru-Kirche in Orhei
    * Kirche der Gewandlegung in Căuşeni (15. Jahrhundert)
    * Kirche in Orheiul Vechi (15. bis 17. Jahrhundert)
    * Petruşeni (Holzkirche aus 1702)

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Moldawien
    Zitat Zitat von HejSloveni
    Wie sollte Russland anders handeln, ein Rumänien hat damals nicht existiert und alleine hätte Bessarabien keine Chance gegen die Türken.
    Bessarabien war später das Sprungbrett f+ür die Befreiung des Balkans von Türken, auch für Befreiung von euch Rumänen.
    Bessarabien war ein Teil des Fürstentums Moldau. Von wem wurde Bessarabien befreit? Von Moldau?
    Hätten Russland wirklich beabsichtigt, Moldau zu befreien, dann hätte es dem jeweiligen Land einen Status der Unabhähgigkeit gegönnt. Statt dessen annektierten die Russen die östliche Hälfte des Landes und schafften sich somit einen Sprungbrett für die Expansion in Richtung Konstantinopels, wo sie in Konkurrenz mit dem Habsburgischen Reich standen.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Vorher gabs auch kein Rumänien, z.B. im Mittelalter, da zogen die Nomadenstämme vorbei. Was willst du eigentlich.
    Die Rumänen hatten fast immer in der Geschichte einen Staat: Dakien, Das Römische Reich, Das Oströmische Reich, Das Wlachisch-Bulgarische Reich, dann ab dem 14. Jh. die Walachei und Moldau.
    Die Züge der Nomadenstämme(Slawen, Petschenegen, Mongolen) waren zwar zahlreich, aber irgendwie haben wir schon durchgehalten.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Klar, Russland hätte nach der Befreiung Rumäniens ihnen noch Bessarabien schenken können, andereseits hat Russland mit der Befreiung schon genügend Opfer gebracht und Rumänien ist ja groß, wie du es sagst, man muß es nicht mit der Luppe suchen.
    Im Jahr 1878 hatte Russland schon den größten Teil Bessarabiens und annektiert nur noch einen Teil im Süd-Westen.
    Dass Russland von seinen Allierten Gebiete wegklaut sagt schon viel über die zuverlässigkeit dieses Staates.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Dieses Gebiet gehörte also nie zu Rumänien, daher übergab Rumänien das Gebiet so bereitwillig an Sowjetunion.
    Da Rumänien aus der Vereinigung der Walachei und Moldau (1859) entstand ist es der Nachfolgestaat der beiden und immerhin hat Bessarabien sehr viele Jahrhunderte dem Fürstentum Moldau gehört.

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Letztendlich kommt es auf den Wilen der heutigen Moldawier an.

    Diese wollen nicht zu Rumänien, das ist ja offensichtlich, sonst gäbe es etwas in dieser Richtung.
    Die wollen schon zu Rumänien, aber wegen dem Transnistrienkonflikt dass von Russland angestiftet wurde, ist es nicht möglich geworden.
    Siehe:
    http://www.balkanforum.at/modules.ph...t=6562&start=0
    http://www.nycbar.org/PressRoom/Pres...2006_0502c.htm

    Zitat Zitat von HejSloveni
    Vielleicht akzeptierst du einfach, daß Moldawier ein eigenständiges Volk mit eigener Sprache sind, auch wenn sie ethnisch den Rumänen ähneln.
    Es geht hier nicht um was ich akzeptiere und was nicht. Sie sind nun mal Rumänen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Moldauer

    Vielleicht hiflt die auch diese Karte weiter:

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