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Hoxhas Bunker

Erstellt von Змај, 16.08.2010, 22:05 Uhr · 130 Antworten · 12.106 Aufrufe

  1. #31
    Mulinho
    Zitat Zitat von Titograd Beitrag anzeigen
    Nein für mich ist es lediglich ein interessanter Diktator eines staatssozialistischen Landes und kein Kommunist im Sinne der Definition.

    In Zeiten der Diktatur der Bourgeoisie fällt der Begriff Demokratie allzu häufig unbedacht. Der User Vollbart einmal angedeutet, dass die Definition des Begriffes Demokratie heute keineswegs mit der eigentlichen aus der Antike übereinstimmt.

    Ob Hoxha ein guter Mensch war will ich gar nicht beurteilen.
    Nur will ich sagen, dass der Begriff Diktatur falsch verstanden wird. Eine Diktatur ist weder etwas gutes oder etwas schlechtes. Ist die parlamentarische Demokratie denn keine Diktatur der vermeidlichen Mehrheit eigentlich der Minderheit?

    Der Begriff Demokratie an sich müsste jedoch genauer gesagt als Herrschaft der Produktionsgüterlosen, des Demos, ebenfalls eine Diktatur jedoch der wahren Mehrheit sein.
    schoen und gut, aber das beantwortet nicht die Frage der Ausgangslage

    Hoxha hat viele Menschen unterdrueckt und hat ein paar nicht wirklich namenhaften Werke vollbracht, auf Kosten anderer Menschen.

    Somit hat er sein eigenes Volk oder zumindest einen Teil davon ausgeraubt.

    Und wie isch es schon genannt habe: Es ist grotesk zu sagen, man wuerde den Menschen Freiheit bringen, wenn man ihnen nur Verbote auferlegt...

    Klar kann man sagen, die Menschenrechte wurden vom Westen gefestigt und jeder kann selbst entscheiden, was fuer ihn Menschenrechte sind, denn nicht jeder hat das gleiche Verstaendnis, was fuer ihn richtig und falsch ist.

    Tatsache ist, dass viele Menschen ihr Leben lassen mussten fuer Hoxha und das macht ihn zu einem schlechten Politiker.

    PS: Eine parlamentarische Demokratie zieht eine Auswahl in Betracht. Fuer Hoxha ein Fremdwort.

  2. #32

    Registriert seit
    22.12.2009
    Beiträge
    1.357
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    schoen und gut, aber das beantwortet nicht die Frage der Ausgangslage

    Hoxha hat viele Menschen unterdrueckt und hat ein paar nicht wirklich namenhaften Werke vollbracht, auf Kosten anderer Menschen.

    Somit hat er sein eigenes Volk oder zumindest einen Teil davon ausgeraubt.

    Und wie isch es schon genannt habe: Es ist grotesk zu sagen, man wuerde den Menschen Freiheit bringen, wenn man ihnen nur Verbote auferlegt...

    Klar kann man sagen, die Menschenrechte wurden vom Westen gefestigt und jeder kann selbst entscheiden, was fuer ihn Menschenrechte sind, denn nicht jeder hat das gleiche Verstaendnis, was fuer ihn richtig und falsch ist.

    Tatsache ist, dass viele Menschen ihr Leben lassen mussten fuer Hoxha und das macht ihn zu einem schlechten Politiker.

    PS: Eine parlamentarische Demokratie zieht eine Auswahl in Betracht. Fuer Hoxha ein Fremdwort.

    Wir müssten genaue Daten vorliegen haben inwiefern jemand unter Hoxhas Unterdrückungsmaschinerie leiden musste.

    Es gab sicherlich ideologische Feinde (berechtigte wie ich meine, z.B. Komintern und Stalin Gegner zu denen ich mich persönlich zählen würde.)
    Aber ist Stalins Komintern der auch Hoxha angehörte nicht auch auf den selben Gleisen der Weltrevolution gefahren. Stalin und Hoxha waren perverse Humanisten. Das unterscheidet sie von Ausbeutern im Kapitalismus und Faschismus.

    Kommunisten auch Stalinisten sahen sich stehts als höchste Diener des Staates und nicht als Führer. Kein Stalin, kein Hoxha hätte sich je bejubeln lassen. Nein, er jubelte selbst mit, man bejubelte den großen anderen. Die utopische Theorie. (Womit ich nicht sagen will, was viele primitive Kommunisten sagen der wahre Marxismus wäre ideal und unfehlbar, nein auch Marx machte meiner Meinung nach den Fehler zu denken die Geschichte sei auf der Seite der Revolutionäre.

    Ein Verbot das Freiheit bringt ist nichts groteskes. Die Menschenrechte sind ebenso von uns erfundene Verbote, mehr oder weniger legitim, mehr oder weniger durchgesetzt. Immerhin geben sie uns eine gewisse Freiheit.

    Nun kommen wir zum Knackpunkt:

    Eine parlamentarische Demokratie, ein Denken im Horizont des Kapitalismus kann in meinen Augen nicht die Probleme bewältigen die uns in Zukunft erwarten. Biogenetische Entwicklungen sind da nur ein Beispiel. Die uns vorgetäuschte Freiheit die keine ist, ein Schein die Wahl zu haben. Wird sich in Zukunft so entwickeln wie im urkapitalistischem Land China und Italien. Beobachte diese Länder und du siehst unsere Zukunft.

    Ein Beispiel:

    Berlusconi gewann seine Wahl mit Porno TV Sendern, er gewann indem er die Ideologie für tot erklärte, während Kommunisten und Christdemokraten im ideologischen Wahlkampf steckten.

    Das ist der Inbegriff einer ideologischen Tat.

  3. #33

    Registriert seit
    04.05.2009
    Beiträge
    13.681
    Zu dieser zeit war Hoxha für uns das beste,wo jeder uns aufteilen wollte und wie die geier an den grenzen warteten,er hat uns auch nicht isoliert,erst später dachte man das.
    Blos wem hätte er trauen sollen?
    Griechenland war klar der feind und mit europa verbündet,also konnten wir uns erstmal nicht auf europa verlassen,usa auch wenn ihr veto das land gerettet hat war zu weit weg.Da blieb nur China oder Russland,da man jugoslawien und den penishungrigen Tito nur um eroberung ging.
    In seiner schwirigen zeit war das die einzigste möglichkeit sein land zu schützen.
    Isolation.

    Ohne enver würde es heute wahrscheinlich kein albanien geben,aber seine härte hat den gegner beeindruckt,lieber hätte er den gesamten balkan vergiftet als sich vor dem feind zu beugen und darum hat der man etwas mehr respekt verdient.
    Allein wegen enver ist albanien in China bekannt und beliebt.

  4. #34
    Ado

    Registriert seit
    01.03.2009
    Beiträge
    8.973
    Zitat Zitat von Roberto Beitrag anzeigen
    Zu dieser zeit war Hoxha für uns das beste,wo jeder uns aufteilen wollte und wie die geier an den grenzen warteten,er hat uns auch nicht isoliert,erst später dachte man das.
    Blos wem hätte er trauen sollen?
    Griechenland war klar der feind und mit europa verbündet,also konnten wir uns erstmal nicht auf europa verlassen,usa auch wenn ihr veto das land gerettet hat war zu weit weg.Da blieb nur China oder Russland,da man jugoslawien und den penishungrigen Tito nur um eroberung ging.
    In seiner schwirigen zeit war das die einzigste möglichkeit sein land zu schützen.
    Isolation.

    Ohne enver würde es heute wahrscheinlich kein albanien geben,aber seine härte hat den gegner beeindruckt,lieber hätte er den gesamten balkan vergiftet als sich vor dem feind zu beugen und darum hat der man etwas mehr respekt verdient.
    Allein wegen enver ist albanien in China bekannt und beliebt.
    Hast du auch Argumente gegen Tito, die du nicht selbst erfunden hast?

    Selbstgeschossenes Foto aus Kotor



    Tudje necemo svoje nedamo - Fremdes wollen wir nicht, eigenes geben wir nicht her.

  5. #35

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    1.357
    den penishungrigen Tito nur um eroberung ging
    Diese nationalistisch gefärbte Aussage will ich nicht weiter kommentieren.

    Aber wäre es interessant zu überlegen wie sich die 1990er abgespielt hätten wäre Albanien Mitglied der SFRJ geworden.

    Ein weiteres großes konstitutives Volk wie die Albaner hätten vielleicht den wachsenden Nationalismus vor allem in Serbien gemildert. Vielleicht wäre es aber zu mehr Eskalationen im Kosovo gekommen.

    Ich weiß es nicht, viele Historiker sehen den explosiven, blutigen Zerfall Jugoslawiens in der Tatsache begründet (lassen wir die vermeidlich mangelhafte Überrarbeitung des 2WK außer acht) in der besonderen blockfreien Rolle Jugoslawiens, das weder Mitglied des Warschauer Paktes noch andere Bündnisse war.

    In den konventionellen kommunistischen Ländern lief die "kapitalisierung" sozusagen friedlich ab.

  6. #36
    Mulinho
    Zitat Zitat von Titograd Beitrag anzeigen
    Diese nationalistisch gefärbte Aussage will ich nicht weiter kommentieren.

    Aber wäre es interessant zu überlegen wie sich die 1990er abgespielt hätten wäre Albanien Mitglied der SFRJ geworden.

    Ein weiteres großes konstitutives Volk wie die Albaner hätten vielleicht den wachsenden Nationalismus vor allem in Serbien gemildert. Vielleicht wäre es aber zu mehr Eskalationen im Kosovo gekommen.

    Ich weiß es nicht, viele Historiker sehen den explosiven, blutigen Zerfall Jugoslawiens in der Tatsache begründet (lassen wir die vermeidlich mangelhafte Überrarbeitung des 2WK außer acht) in der besonderen blockfreien Rolle Jugoslawiens, das weder Mitglied des Warschauer Paktes noch andere Bündnisse war.

    In den konventionellen kommunistischen Ländern lief die "kapitalisierung" sozusagen friedlich ab.
    Mit diesem Gedanken habe ich auch schon oft gespielt

  7. #37

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    13.681
    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Hast du auch Argumente gegen Tito, die du nicht selbst erfunden hast?

    Selbstgeschossenes Foto aus Kotor



    Tudje necemo svoje nedamo - Fremdes wollen wir nicht, eigenes geben wir nicht her.

    Er wollte Albanien in Jugoslawien eingliedern,was schonmal falsch ist und eingliedern nennt man in der Kommunisten sprache EROBERN,wenn es nicht friedlich geht.
    Das haben wir Albaner mit dem selbsternannten könig Zogu selber schonmal gelernt,beim "Tirana Pakt".
    Und Enver hat uns davor bewahrt den selben fehler nochmal zu machen.
    Tito war nunmal ein Hungriger bastard.

  8. #38
    Ado

    Registriert seit
    01.03.2009
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    8.973
    Zitat Zitat von Roberto Beitrag anzeigen
    Er wollte Albanien in Jugoslawien eingliedern,was schonmal falsch ist und eingliedern nennt man in der Kommunisten sprache EROBERN,wenn es nicht friedlich geht.
    Das haben wir Albaner mit dem selbsternannten könig Zogu selber schonmal gelernt,beim "Tirana Pakt".
    Und Enver hat uns davor bewahrt den selben fehler nochmal zu machen.
    Tito war nunmal ein Hungriger bastard.
    Tito hat gefragt - Enver hat abgelehnt - Tito hat okay gesagt



    Soviel zum hungrigen Bastard

  9. #39

    Registriert seit
    22.12.2009
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    1.357
    Zitat Zitat von Roberto Beitrag anzeigen
    Er wollte Albanien in Jugoslawien eingliedern,was schonmal falsch ist und eingliedern nennt man in der Kommunisten sprache EROBERN,wenn es nicht friedlich geht.
    Das haben wir Albaner mit dem selbsternannten könig Zogu selber schonmal gelernt,beim "Tirana Pakt".
    Und Enver hat uns davor bewahrt den selben fehler nochmal zu machen.
    Tito war nunmal ein Hungriger bastard.
    Was du nicht sagst...

  10. #40

    Registriert seit
    22.12.2009
    Beiträge
    1.357
    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Tito hat gefragt - Enver hat abgelehnt - Tito hat okay gesagt



    Soviel zum hungrigen Bastard
    Nicht umsonst waren die beide gewissermaßen persönlich ich will nicht sagen Freunde aber sie haben sich respektiert.
    Wenn sie auch politisch in der Eiszeit waren.

    Dazu habe ich einmal einen Brief im Netz Hoxhas nach Titos Tot gefunden den ich versuchen werde hier zu posten.

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