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iGenea's wissenschatliche Studien über unsere Abstammung

Erstellt von Bloody, 12.03.2009, 12:53 Uhr · 450 Antworten · 41.540 Aufrufe

  1. #371
    Theodisk
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Ich kapier das mit den Linien nicht, heisst das dass jeder Mensch aus meheren "Völkern" besteht oder ähnliches ?
    Nein, du hast eine mütterliche und eine väterliche Linie. Das Urvolk kann Anhand des Y-Chromosoms des Mannes und der Mitochondrialen DNA der Frau durch Analyse der Haplogruppe ermittelt werden.

    Dir wurden also zwei Linien vererbt, die Linie deiner Mutter und deines Vaters.
    Aber dein Vater hat ja noch eine mütterliche Linie, die du aber mit einem Test deiner DNA nicht herausfinden kannst, das kann nur dein Vater. Die väterliche Linie deiner Mutter kann nur ein männlicher Verwandter wie z.B. Bruder testen lassen.
    D.h. du hast im Endeffekt vier Linien testen lassen und vier Urvölker herausgefunden. Z.B. deine Mutter Illyrer, dein Vater Slawe, der Vater deiner Mutter Illyrer und die Mutter deines Vaters hat beim Test auch Illyrer als Ergebnis. Natürlich kann jede Linie von völlig verschiedenen Urvölkern abstammen.

  2. #372
    Theodisk
    Zitat Zitat von Pejani Beitrag anzeigen
    Kapier ich jetzt nicht. Bei iGENEA hatten die Serben nur 21% illyrische Gene, die Kroaten 34%, die Albaner aus Albanien 30%. Diese Karte sagt aber nun was ganz anderes aus.

    Erklärung?
    Ganz einfach. Die Werte ändern sich um so mehr Menschen sich in dem jeweiligen Land testen lassen. Wenn sich z.B. in Kroatien die nächsten Wochen 100 Menschen testen lassen und alle Illyrer als Urvolk haben, steigt der Prozentsatz für die Illyrer. Haben einige die Slawen als Urvolk, so steigt der Prozentsatz für die Slawen im Land und die Prozente der anderen Urvolksanteile sinken. Da kann es zu differenzen von 1% bis 10% kommen.
    Aber eine gewisse Spannweite und vorallem Tendenz bleibt meistens gleich.

    Im Umkehrschluss bedeutet dass, das die Statistiken in Zukunft immer genauer werden umso mehr Testergebnisse in der Datenbank sind und für die Statistiken ausgewertet werden.

    Hast es schon besser verstanden?

  3. #373
    Pejan
    Versteh ich nicht, das mit den Linien. Nehmen wir an, meine Vorfahren, die vor 2000 Jahren auf dem Balkan lebten, waren Illyrskis. Dann kamen aber noch Thraker hinzu, später Phönizier, Goten, Slawen, Kelten, Hellenen und was weiss ich was. Welche Linien zeigen sich nun beim Gentest?

  4. #374
    Pejan
    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Ganz einfach. Die Werte ändern sich um so mehr Menschen sich in dem jeweiligen Land testen lassen. Wenn sich z.B. in Kroatien die nächsten Wochen 100 Menschen testen lassen und alle Illyrer als Urvolk haben, steigt der Prozentsatz für die Illyrer. Haben einige die Slawen als Urvolk, so steigt der Prozentsatz für die Slawen im Land und die Prozente der anderen Urvolksanteile sinken. Da kann es zu differenzen von 1% bis 10% kommen.
    Aber eine gewisse Spannweite und vorallem Tendenz bleibt meistens gleich.

    Im Umkehrschluss bedeutet dass, das die Statistiken in Zukunft immer genauer werden umso mehr Testergebnisse in der Datenbank sind und für die Statistiken ausgewertet werden.

    Hast es schon besser verstanden?
    Ja, aber von 34 auf über 40% und von 30% auf 17% ist gewaltig.

  5. #375

    Registriert seit
    07.10.2008
    Beiträge
    4.087
    Zitat Zitat von Pejani Beitrag anzeigen
    Versteh ich nicht, das mit den Linien. Nehmen wir an, meine Vorfahren, die vor 2000 Jahren auf dem Balkan lebten, waren Illyrskis. Dann kamen aber noch Thraker hinzu, später Phönizier, Goten, Slawen, Kelten, Hellenen und was weiss ich was. Welche Linien zeigen sich nun beim Gentest?

    man dein vaters vater vater vater und so weiter aber nicht vaters vater seine mutter ihr vater

    tja du schlaumeier denkst immer du kennst dich perfekt aus


    und ignea untersucht zwei linien

    einmal väterlicherseits
    vaters vater dessen vater und dann sein vater ,ururururvater

    das gleiche mütterlicher seits
    die mutter deiner mutter ihrer mutter usw

  6. #376
    Pejan
    Zitat Zitat von Anfield_Road Beitrag anzeigen
    man dein vaters vater vater vater und so weiter aber nicht vaters vater seine mutter ihr vater

    tja du schlaumeier denkst immer du kennst dich perfekt aus


    und ignea untersucht zwei linien

    einmal väterlicherseits
    vaters vater dessen vater und dann sein vater ,ururururvater

    das gleiche mütterlicher seits
    die mutter deiner mutter ihrer mutter usw
    Ja natürllich, darum frage ich auch, FCALBayern.

  7. #377
    Theodisk
    Zitat Zitat von Pejani Beitrag anzeigen
    Versteh ich nicht, das mit den Linien. Nehmen wir an, meine Vorfahren, die vor 2000 Jahren auf dem Balkan lebten, waren Illyrskis. Dann kamen aber noch Thraker hinzu, später Phönizier, Goten, Slawen, Kelten, Hellenen und was weiss ich was. Welche Linien zeigen sich nun beim Gentest?
    Die mütterliche Linie ist die vererbte Mt-DNA die von Mutter zu Tochter usw. weiter gegeben wird.
    Wenn deine Urururururururururururururgroßmutter eine Illyrerin war so lebte sie logischerweise bei den Illyrern. Dadurch das die Illyrer aber eine gewisse Zeit unter sich blieben, haben alle ein gemeinsames genetisches Merkmal, eine Mutation, die von Frau zu Frau vererbt wird.

    Das bedeutet aber nicht, das alle die gleiche DNA haben und gleich aussehen. Lediglich ein Merkmal das die Illyrer kennzeichnet.

    Anhand von heutigen Anthropologischen Funden, z.B. antike Leichen oder Mumien deren DNA man analysiert hat und durch Ausschlussverfahren einem Urvolk, in dem Fall den Illyrern zuordnen konnte.

    Hat deine Mutter also Illyrische Vorfahren, so trägt sie ein genetisches Merkmal, an dem man heute sagen kann, es ist illyrisch.
    Als Indizie dient vorerst meist die Haplogruppe. Z.B. ist es äußerst wahrscheinlich, wenn man als Balkaner I2a hat, dass man auch in der selben Linie Illyrer ist.

    Hoffe das du es ungefähr verstehst

  8. #378
    ardi-
    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Jedenfalls, und das ist der Hinweis, müssen momentan die gesamten Statistiken der Haplogruppen und Urvölker der einzelnen Länder Europas einschließlich natürlich des Balkans revidiert werden!
    Im Klartext, die Statistiken können aktuell nicht mehr als wissenschaftliches Faktum bzw. für Untermauerung von Abstammungswissenschaft verwendet werden!
    Ich habe mir mal erlaubt, das wichtigste nochmals zu zitieren, für meine slawischen Nachbarn.

    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Ich kapier das mit den Linien nicht, heisst das dass jeder Mensch aus meheren "Völkern" besteht oder ähnliches ?
    Dzeko, lies dir was diese Gene für eine Aussagekraft haben.

    Sieht so aus, als müssten die Bosniaken nach einer anderen Identität suchen.

  9. #379

    Registriert seit
    07.10.2008
    Beiträge
    4.087
    Zitat Zitat von Pejani Beitrag anzeigen
    Ja natürllich, darum frage ich auch, FCALBayern.

    was ist nicht daran zu verstehen verblödetes möchtgerne kluges kind

  10. #380
    Theodisk
    Zitat Zitat von Pejani Beitrag anzeigen
    Ja, aber von 34 auf über 40% und von 30% auf 17% ist gewaltig.
    Das liegt leider an der unterschiedlichen Auswertung. Während iGenea die einzelnen Profile der Urvölker kennt und daher den Haplogruppen die Urvölker zuordnen kann, ohne von der Untergruppe der Haplogruppe direkt auf das Urvolk zu schließen, kann Eupedia nur Anhand der Untergruppe auf das Urvolk schließen. Aber das die Differenz zwischen den Statistiken von iGenea und Eupedia so relativ groß ist liegt wohl am zeitlichen Unterschied.

    Die Statistiken von Eupedia beruhen auf den selben Daten wie iGenea sie hat, jedoch wurde die Tabellen zu unterschiedlichen Zeitpunkten aktualisiert. iGenea hat zum Beispiel, seit fast einem Jahr keine Aktualisierung durchgeführt. Deswegen wurden die Statistiken auch zurück gezogen um sie zu überarbeiten.

    Halte dich am besten erstmal an die Statistiken von Eupedia.

    Eupedia : European Y-DNA haplogroups frequencies by country

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