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Illyrer (Die Ethnogenese von Albaner und Allgemein)

Erstellt von Albanesi, 24.08.2004, 20:24 Uhr · 1.907 Antworten · 125.306 Aufrufe

  1. #481
    Avatar von illyrian_eagle

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    Hey Gugi.. ich habe es gerade erklärt... Grieche und Hellene ist ein und dasselbe... wenn ich also Grieche bin, dann bin ich auch ein Hellene

    Nein den euch nennt man Neugriechen und die Hellenen alt griechen. Der Unterschied ist ihr Neugriechen seit ein Mix aus Slawen, Arvaniten und Hellenen............. . Die alt griechen waren nur Hellenen :!:

  2. #482

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    Zitat Zitat von illyrian_eagle
    Mit Kroaten und Bosnier jeder Zeit................. :wink: :wink:
    Klar deswegen ...

  3. #483
    Avatar von hippokrates

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    Zitat Zitat von illyrian_eagle
    Eure sprache ist keineswegs noch mit der alten Hellenischen sprache so idäntisch, wie ihr es gerne habt.
    Ich darf also annehmen, dass du der alt- und neugriechischen Sprache mächtig bist, so dass du solche Aussagen machst?

    Ich kann dir versichern - da ich beide Sprachen perfekt beherrsche - dass deine unqualifizierte Aussage in keinster Weise der Wahrheit entsprichst.

    Falls du doch der altgriechischen Sprache mächtig bist, freu ich mich über eine Diskussion mit dir. Wir können uns dann gerne über antike Schriften unterhalten, die Unterschiede zwischen der platonischen und homerschen Sprache erörtern, Schriften von Sokrates durchnehmen und die Gemeinsamkeiten der Koine mit der Demoteke besprechen.



    Hippokrates

  4. #484
    Crane
    Hier eine Karte von Illyrien... es lag dort wo heute Kroatien, Bosnien und ein Teil von Serbien ist.



    keine Spur von Albanien.

    Die illyrische Sprache ist heute übrigens unbekannt und niemand kann genau sagen wie stark heutige Sprachen mit ihr verwand sind oder von ihr abstammen.

  5. #485

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    Selbst für "eure grosssen Freunde", und serbischen Feinde - DIE DEUTSCHEN - steht zweifelsfrei fest, dass ihr erst mit den Türken (15. Jhd) in das serbische Herz Kosovo und Metohien eingefallen seid und euch dann eingenistet habt.

    Die Serben, von Ostrom byzantinisch-orthodox christianisiert, dehnten nach Erlangung der Selbständigkeit ihr Imperium zeitweilig bis nach Griechenland aus. Ihr Zentrum lag im Kosovo, wo sie 1389 auf dem Amselfeld von den Osmanen (Türken) geschlagen wurden und unter deren Herrschaft gerieten. Die Kosovo-Schlacht begründete das Trauma und die emotionale Bindung an die heute mehrheitlich von Albanern bewohnte Region.

    Die unter türkischer Herrschaft islamisierten Albaner rückten in das von Serben verlassene Kosovo-Gebiet nach und erreichten hier einen autonomen Status innerhalb Serbiens, der 1989 aufgehoben wurde. Sie streben eine unabhängige Republik an.
    Quelle: Deutsche Bundeswehr

    Schöne Grüsse an die Universiät Prishtinää, Abteilung Albanologie, die das ahnungslose Volk mit seinen Propaganda-Geschichten einlullt ...

  6. #486

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    Vergleicht doch einmal folgendes:
    Albanien -> SHQIPTERIA
    Tschetschenien (Kaukasus) -> ICHKERIA

    Oder:

    Die Albaner nennen sich selber Shqip-tari. Dieser Begriff ist nicht von indoeurpäischer Herkunft.
    Denn dieser Begriff enthält die uralte ural-altaische Endung "ar" oder "tar" wie man beispielsweise an folgenden Beispielen sehen kann:
    "Khaz-AR"
    "Av-AR"
    "Magy-AR"
    "Bulg-AR"
    "Hung-AR"
    "Ta-TAR"
    "Shqip-TAR"

  7. #487

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    Hier heutige Städtenamen vom Kaukasus:


    Verblüffend auch hier diese ç und ä usw. wie im albanischen Begriff "UÇK" oder "Shqipëria" oder "Prishtinë" auch in kaukasischen Städtenamen (z.b. Mingäçevir, Naxçivan oder Xaçmas)

    Habt ihr schon mal ihre Clan- und Blutrachestrukturen mit den albanischen Verglichen?

    "Die besondere Härte der Konflikte im Nordkaukasus und die Schwierigkeiten ihrer Lösung hängen auch damit zusammen, dass sich vielfach uralte Traditionen entweder zäh halten oder nach dem Ende der Sowjetunion wieder aufleben konnten. So ist das Zusammenleben der Völker dort seit alters her über einen eigenen Moralkodex definiert, die Adat - ein Gemeinschaftsrecht-, das sich innerhalb der Sippe, eines Dorfes oder eines Dorfverbandes herausgebildet hat und meist schwerer wiegt als nationales oder religiöses Recht: Mord wird per Blutrache gesühnt, Verfehlungen können mit Sippenhaft bestraft werden. Zugleich ist ein Kriegerethos mit einem eigenen Ehrenkodex lebendig geblieben, der einst den Männern Kampf und Raub auferlegte. Das Tragen privater Waffen ist in weiten Landesteilen nach wie vor unverzichtbarer Teil der Tradition. Selbstverwaltung und Zusammenleben gründen auf Stammes- und Clanstrukturen, die auch in der Sowjetunion nie ganz aufgebrochen werden konnten (Neef, 1997)."

    http://www.iwif.de/wf200-90.htm
    Hier Albanien:
    "Bajram Curri [Stadt Nordalbaniens - Anm.] ist eine Metropole des
    Hasses [nicht etwa der Albaner auf die Serben oder umgedreht -
    Anm.]. Seit dem 15. Jahrhundert gilt hier der Kanon des
    Freiheitskämpfers Leke Dukagjini, der die Blutrache vorsieht. Lange
    Zeit gab es in der 10.000-Einwohner-Stadt pro Tag einen Mord;
    zuletzt gingen die Zahlen zurück, da von beiden beteiligten
    Grossfamilienkaum noch jemand lebt. Der Polizeichef trägt eine
    Handgranate mit 'Rambo'-Abziehbild am Gürtel; sein Kollege, der so
    gern mit Blaulicht über die staubigen Strassen jagt, ist ein
    überführter Vergewaltiger."


    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,18172,00.html
    "Die albanische Gesellschaft ist eine Clan-Gesellschaft, und Entscheidungen im Clan werden traditionell von einem Rat seiner angesehensten Männer getroffen, per Abstimmung. Das ist die eine Erkenntnis. ...

    http://www.welt.de/daten/2001/03/25/0325eu243027.htx
    Sogar ein Sonderschüler kann hier sehen dass die Albaner - Skipetaren - aus dem Kaukasus stammen.

  8. #488

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    "Die älteste dieser Forderungen ist die nach einer Restitution des "historischen Kosovo" in Gestalt der "albanischen Vilayets" des Osmanischen Reiches und ihrer Überantwortung an die Albaner, die als Nachfahren der antiken "Illyrer" die balkanischen Ureinwohner seien. Nicht-albanische Fachleute sind sich seit Jahrzehnten darin einig, daß es weder "albanische Vilayets" gegeben hat, weil die Osmanen in ihrem Imperium derartige nationale Scheidungen nicht kannten, noch die Albaner Nachfahren von Illyrern oder gar der Pelasger aus dem 15. Jahrhundert vor Christus wären. Als balkanischer Regionalname tauchte "Albanien" erstmals im Jahre 1079 auf, und als Ethnonymikon wurden "Albaner" gar erst 1595 namentlich erwähnt - von einem italienischen Autor.

    Südslavische Kulturgeographen wie etwa der Aleksandar Stoimilov haben zudem in ihren detaillierten Forschungen zu Bevölkerungsbewegungen herausgefunden, daß die Albaner erst sehr spät, nämlich in den Jahren 1780 bis 1840, nach Makedonien kamen. Hier besiedelten sie kompakt die westmakedonischen Regionen zwischen Struga im Süden und Tetovo im Norden, wo sie bis heute anzutreffen sind. Diese Siedlungsweise bot und bietet weiter für die Albaner drei gewichtige Vorteile: Zum ersten leben sie in enger Berührung zum Kosovo, wo Albaner seit langen Jahrzehnten die Bevölkerungsmehrheit stellen. Zum zweiten verschaffte ihnen ihr islamischer Glauben zu osmanischen Zeiten eine privilegierte Position gegenüber der christlich-slavischen "Raja", die sie auch weidlich ausnutzten. Und zum dritten konnten sie, von slavischen Nachbarn so gut wie nicht gehindert, in diesen Regionen die von ihnen bevorzugte Selbstorganisation in konkurrierenden Stämmen (fis) ausleben.

    Die praktischen und politischen Effekte dessen lagen darin, daß die Albaner immer wieder versuchten, von wechselnden Fremdherren auf dem Balkan eine Bevorzugung zu erlangen, die ihnen größtmögliche Autonomie und Vorrechte gegenüber den Slaven der Region sicherte. Diese Taktik läßt sich von der "Liga von Prizren" (1878), dem Begehren einer autonomen Stellung aller albanisch bewohnten Regionen innerhalb des Osmanischen Reiches, bis zu "Groß-Albanien" nachweisen, das Mussolini 1941 unter Einschluß von Albanien, Montenegro, des Kosovo und zwei Dritteln Makedoniens schuf.

    Die "Liga von Prizren" hatte keinen Erfolg und "Groß-Albanien" wurde 1944/45 durch den Sieg von Titos Partisanen wieder zerschlagen. Seither teilen die Albaner das Schicksal anderer Balkanvölker (etwa der Makedonen), daß staatliche und ethnische Grenzen so inkongruent sind, daß etwa die Hälfte der jeweiligen Nation außerhalb der Grenzen des eigenen Staats lebt. Mit einem solchen Zustand kann natürlich niemand zufrieden sein, aber es blieb eine Eigenheit der Albaner, ihn auf zweierlei Art überwinden zu wollen. Die eine Art war die kriegerische Option, wie sie von der UÇK und anderen albanischen Terrororganisationen verfolgt wurden, die alle in ihren Emblemen die Grenzen eines zu erobernden "Groß-Albanien" zeigen, das von Montenegro bis zum nördlichen Griechenland ("hameria") reicht."

    Quelle

  9. #489

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    Heinz Ohme

    Herausgeber:
    Der Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin
    Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Meyer
    Copyright: Alle Rechte liegen beim Verfasser
    Redaktion:
    Gudrun Kramer
    Forschungsabteilung der Humboldt-Universität
    Unter den Linden 6
    10099 Berlin
    Herstellung:
    Linie DREI, Agentur für Satz und Grafik
    Wühlischstr. 33
    10245 Berlin
    Heft 101
    Redaktionsschluß: 06. 07. 1999

    "... Es ist in der Forschung unbestritten, daß die Bevölkerung des Kosovo seit dem frühen Mittelalter bis weit in die osmanische Zeit weitgehend serbisch war. [14] Dank der türkischen Steuerregister lassen sich hier für die osmanische Zeit ziemlich präzise Angaben machen. So waren zum Zeitpunkt der türkischen Eroberung zwischen 1389 und 1455 nicht mehr als 4 bis 5% der Bevölkerung Albaner."

    [14] Vgl. z.B.: Bartl, P., Die Albaner, in: M. W. Weithmann (Hg.), Der ruhelose Balkan, München 1993, 176-204.186.

    Quelle

  10. #490

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