BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 86 von 191 ErsteErste ... 367682838485868788899096136186 ... LetzteLetzte
Ergebnis 851 bis 860 von 1908

Illyrer (Die Ethnogenese von Albaner und Allgemein)

Erstellt von Albanesi, 24.08.2004, 20:24 Uhr · 1.907 Antworten · 125.537 Aufrufe

  1. #851
    Avatar von Louis_Vuitton

    Registriert seit
    03.11.2005
    Beiträge
    751
    Zitat Zitat von hippokrates
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Das kommt nunmal dabei raus, wenn aus einer Bauernfamilie
    ein Akademiker entschlüpft.
    Auf solch ein Niveau lass ich mich erst garnicht herab, auch wenn deine Einladung sehr verlockend klingt.

    Personen deiner sozialen Schicht sind mir bestens bekannt; du bist nicht die/der Erste und auch nicht die/der Letzte.




    Hippokrates
    Das hat aber lange gedauert.
    Und bitte, spreche mit Deinesgleichen über Niveau, nur
    verschone meine sensiblen Ohren bitte mit Deinem Quatsch.

    Danke!

  2. #852
    Avatar von hippokrates

    Registriert seit
    30.12.2005
    Beiträge
    13.211
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Das hat aber lange gedauert.
    Und bitte, spreche mit Deinesgleichen über Niveau, nur
    verschone meine sensiblen Ohren bitte mit Deinem Quatsch.

    Danke!
    Auf Beleidigungen gehe ich garnicht ein. Wenn du nicht imstante bist, dich auf ein gewisses Niveau mit mir zu streiten und dafür dein Strassenjargon auspacken musst um deine Defizite zu kaschieren, kann ich dir leider nicht entgegenkommen.

    Bei Leuten deiner Klasse ist ein derartiges Verhalten gang und gäbe; ich bin anderes gewohnt.


    Ich habe hier ein kleines Potpouri deiner geistigen Vielfalt gepostet:

    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Dafür sollten Sie Korinthenscheisserisches Subjekt...
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Die meisten ähnlich gearteten Leute die ich bis jetzt kennenlernte, haben weniger
    Glücksgefühle in Ihrem Leben, als ein in der Todeszelle
    sitzender Unschuldiger.
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    ...ob Du nicht eventuell Deinen homosexuellen,
    spanischen Krankenpfleger Dir die Sätze ins Ohr flüstern ließt.
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Das kommt nunmal dabei raus, wenn aus einer Bauernfamilie
    ein Akademiker entschlüpft.


    Soviel dazu...




    Hippokrates

  3. #853
    Avatar von Louis_Vuitton

    Registriert seit
    03.11.2005
    Beiträge
    751
    Zitat Zitat von hippokrates
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Das hat aber lange gedauert.
    Und bitte, spreche mit Deinesgleichen über Niveau, nur
    verschone meine sensiblen Ohren bitte mit Deinem Quatsch.

    Danke!
    Auf Beleidigungen gehe ich garnicht ein. Wenn du nicht imstante bist, dich auf ein gewisses Niveau mit mir zu streiten und dafür dein Strassenjargon auspacken musst um deine Defizite zu kaschieren, kann ich dir leider nicht entgegenkommen.

    Bei Leuten deiner Klasse ist ein derartiges Verhalten gang und gäbe; ich bin anderes gewohnt.


    Ich habe hier ein kleines Potpouri deiner geistigen Vielfalt gepostet:

    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Dafür sollten Sie Korinthenscheisserisches Subjekt...
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Die meisten ähnlich gearteten Leute die ich bis jetzt kennenlernte, haben weniger
    Glücksgefühle in Ihrem Leben, als ein in der Todeszelle
    sitzender Unschuldiger.
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    ...ob Du nicht eventuell Deinen homosexuellen,
    spanischen Krankenpfleger Dir die Sätze ins Ohr flüstern ließt.
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Das kommt nunmal dabei raus, wenn aus einer Bauernfamilie
    ein Akademiker entschlüpft.


    Soviel dazu...




    Hippokrates
    Potpourri mit zwei R, bitte.
    Ansonsten verweise ich euer Hochwohlgeboren auf den
    Inhalt meines obigen,
    zuletzt geposteten Beitrages.

  4. #854
    Avatar von Louis_Vuitton

    Registriert seit
    03.11.2005
    Beiträge
    751
    Zitat Zitat von hippokrates
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Das hat aber lange gedauert.
    Und bitte, spreche mit Deinesgleichen über Niveau, nur
    verschone meine sensiblen Ohren bitte mit Deinem Quatsch.

    Danke!
    Auf Beleidigungen gehe ich garnicht ein. Wenn du nicht imstante bist, dich auf ein gewisses Niveau mit mir zu streiten und dafür dein Strassenjargon auspacken musst um deine Defizite zu kaschieren, kann ich dir leider nicht entgegenkommen.

    Bei Leuten deiner Klasse ist ein derartiges Verhalten gang und gäbe; ich bin anderes gewohnt.




    Ich habe hier ein kleines Potpouri deiner geistigen Vielfalt gepostet:

    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Dafür sollten Sie Korinthenscheisserisches Subjekt...
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Die meisten ähnlich gearteten Leute die ich bis jetzt kennenlernte, haben weniger
    Glücksgefühle in Ihrem Leben, als ein in der Todeszelle
    sitzender Unschuldiger.
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    ...ob Du nicht eventuell Deinen homosexuellen,
    spanischen Krankenpfleger Dir die Sätze ins Ohr flüstern ließt.
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Das kommt nunmal dabei raus, wenn aus einer Bauernfamilie
    ein Akademiker entschlüpft.


    Soviel dazu...




    Hippokrates
    Ergänzung:
    Imstande wird mit mit D geschrieben.

    'auf ein gewisses Niveau mit mir zu streiten'
    Ist da etwa der Grieche mit Dir durchgegangen!?



    Desweiteren solltest Du ebenfalls mal die Fehlerquote
    Deiner vorangegangenen Beiträge analysieren!

  5. #855
    Avatar von hippokrates

    Registriert seit
    30.12.2005
    Beiträge
    13.211
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Ergänzung:
    Imstande wird mit mit D geschrieben.

    'auf ein gewisses Niveau mit mir zu streiten'
    Ist da etwa der Grieche mit Dir durchgegangen!?



    Desweiteren solltest Du ebenfalls mal die Fehlerquote
    Deiner vorangegangenen Beiträge analysieren!
    Flüchtigkeits- bzw. Tippfehler sind durchaus in Foren vorzufinden, diese sind aber von orthographischen und vorallem syntaktischen Fehlern zu unterscheiden. Solche habe ich ebenfalls bei dir bewusst ausser Acht gelassen. Falls du den Unterschied nicht kennst, zögere nicht mich zu fragen. Nichts desto trotz erfüllt es mich mit Freude dich beim genauen Hingucken meiner Beiträge zu ertappen; denn dadurch verschärfst du erstens deine Beobachtungsgabe und zweitens deine Rechtschreibung.

    Das Wort "imstande" habe ich des öfteren in meinen bisherigen Beiträgen verwendet, von daher kann ich hierbei getrost von einem Tippfehler sprechen. Trotzdem bedanke ich mich bei dir für die Aufmerksamkeit. 8)

    Hat eigentlich die Reflexion schon Wirkung gezeigt? Wie kommt es, dass du in dem Beitrag kein Strassenjargon bzw. nicht deine gewohnten Beleidigungen benutzt? Leuten deiner sozialen Schicht müsste es doch sehr schwer fallen Sätze ohne Koprolalien auszusprechen bzw. aufzuschreiben.

    Falls mein Beitrag eine Umwandlung hervorgerufen hat, ist die "gute Tat getan". Natürlich erwarte ich kein "Dankeschön" von Menschen deiner Klasse, doch das Resultat spricht eine andere - nicht vulgäre - Sprache.

    Bist du eigentlich ein Mohammedaner, oder irre ich mich?






    Erfreuliche und staunende Grüsse





    Hippokrates

  6. #856
    Avatar von hippokrates

    Registriert seit
    30.12.2005
    Beiträge
    13.211
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Potpourri mit zwei R, bitte.
    Ansonsten verweise ich euer Hochwohlgeboren auf den
    Inhalt meines obigen,
    zuletzt geposteten Beitrages.
    Falsch!

    Es gelten beide Schreibweisen...erkundige dich.


    Danke




    Hippokrates

  7. #857

    Registriert seit
    12.03.2006
    Beiträge
    3.755
    Zitat Zitat von hippokrates
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Ergänzung:
    Imstande wird mit mit D geschrieben.

    'auf ein gewisses Niveau mit mir zu streiten'
    Ist da etwa der Grieche mit Dir durchgegangen!?



    Desweiteren solltest Du ebenfalls mal die Fehlerquote
    Deiner vorangegangenen Beiträge analysieren!
    Flüchtigkeits- bzw. Tippfehler sind durchaus in Foren vorzufinden, diese sind aber von orthographischen und vorallem syntaktischen Fehlern zu unterscheiden. Solche habe ich ebenfalls bei dir bewusst ausser Acht gelassen. Falls du den Unterschied nicht kennst, zögere nicht mich zu fragen. Nichts desto trotz erfüllt es mich mit Freude dich beim genauen Hingucken meiner Beiträge zu ertappen; denn dadurch verschärfst du erstens deine Beobachtungsgabe und zweitens deine Rechtschreibung.

    Das Wort "imstande" habe ich des öfteren in meinen bisherigen Beiträgen verwendet, von daher kann ich hierbei getrost von einem Tippfehler sprechen. Trotzdem bedanke ich mich bei dir für die Aufmerksamkeit. 8)

    Hat eigentlich die Reflexion schon Wirkung gezeigt? Wie kommt es, dass du in dem Beitrag kein Strassenjargon bzw. nicht deine gewohnten Beleidigungen benutzt? Leuten deiner sozialen Schicht müsste es doch sehr schwer fallen Sätze ohne Koprolalien auszusprechen bzw. aufzuschreiben.

    Falls mein Beitrag eine Umwandlung hervorgerufen hat, ist die "gute Tat getan". Natürlich erwarte ich kein "Dankeschön" von Menschen deiner Klasse, doch das Resultat spricht eine andere - nicht vulgäre - Sprache.

    Bist du eigentlich ein Mohammedaner, oder irre ich mich?






    Erfreuliche und staunende Grüsse





    Hippokrates


    Besser gleich direkt Idiot sagen als es mit 50 Wörtern von denen 20 Fremdwörter sind zu umschreiben, ob das 2te weniger Vulgär ist? naja, priitiv ist beides, das zweite noch hinterlistik dazu.

  8. #858
    Avatar von Louis_Vuitton

    Registriert seit
    03.11.2005
    Beiträge
    751
    Zitat Zitat von hippokrates
    Zitat Zitat von Louis_Vuitton
    Ergänzung:
    Imstande wird mit mit D geschrieben.

    'auf ein gewisses Niveau mit mir zu streiten'
    Ist da etwa der Grieche mit Dir durchgegangen!?



    Desweiteren solltest Du ebenfalls mal die Fehlerquote
    Deiner vorangegangenen Beiträge analysieren!
    Flüchtigkeits- bzw. Tippfehler sind durchaus in Foren vorzufinden, diese sind aber von orthographischen und vorallem syntaktischen Fehlern zu unterscheiden. Solche habe ich ebenfalls bei dir bewusst ausser Acht gelassen. Falls du den Unterschied nicht kennst, zögere nicht mich zu fragen. Nichts desto trotz erfüllt es mich mit Freude dich beim genauen Hingucken meiner Beiträge zu ertappen; denn dadurch verschärfst du erstens deine Beobachtungsgabe und zweitens deine Rechtschreibung.

    Das Wort "imstande" habe ich des öfteren in meinen bisherigen Beiträgen verwendet, von daher kann ich hierbei getrost von einem Tippfehler sprechen. Trotzdem bedanke ich mich bei dir für die Aufmerksamkeit. 8)

    Hat eigentlich die Reflexion schon Wirkung gezeigt? Wie kommt es, dass du in dem Beitrag kein Strassenjargon bzw. nicht deine gewohnten Beleidigungen benutzt? Leuten deiner sozialen Schicht müsste es doch sehr schwer fallen Sätze ohne Koprolalien auszusprechen bzw. aufzuschreiben.

    Falls mein Beitrag eine Umwandlung hervorgerufen hat, ist die "gute Tat getan". Natürlich erwarte ich kein "Dankeschön" von Menschen deiner Klasse, doch das Resultat spricht eine andere - nicht vulgäre - Sprache.

    Bist du eigentlich ein Mohammedaner, oder irre ich mich?






    Erfreuliche und staunende Grüsse





    Hippokrates
    Du verharrst also darauf, Gesprächskultur nach
    Friedmann'schem Gusto fortzuführen!?

    Order Known

    Es gibt wirklich wenige Sachen, welche meine Nerven
    auch nur im Ansatz zu reizen vermögen, doch zu Deiner
    vermeintlichen Freude muss ich gestehen,
    dass Deine subtilen Provokationen mir auf Dauer
    kranke Fantasien mit Deiner Person als Antagonisten
    entlocken könnten; wenn mein Erschaffer mich nicht
    mit einem seligen An/Ausschalter
    für extreme Emotionen bestückt hätte.

    Dein Charakter mutet sehr morbide an - hast Du
    denn wirklich keine anderen Freuden im
    Leben, als Dich an den Fehlern anderer zu laben,
    statt von der Vielfältigkeit des Wissens anderer zu
    profitieren, und jeden so zu nehmen und zu
    respektieren, wie er ist!?

    Die mir bekannten Griechen sind durchaus überaus
    gescheite Köpfe, doch was Du bis jetzt von Dir
    gegeben hast, könnte 'meine' Griechen nicht soviel essen
    lassen, wie sie kotzen müssten.

    An Deinem Diskussionsstil ist mir aufgefallen,
    dass Du nur auf die Sachen eingehst, die wirklich alles,
    jedoch nicht die wirklich relevanten Fragen beantwortest.

    Agent Provocateur? (Nebenbei bemerkt, bei mir würdest Du als solcher nicht mal die als Default geltenden 10 Euro pro
    provozierter Stunde bekommen)

    Denk mal darüber nach, und lass Deine Weisheiten
    lieber auf dem Löffel, bevor Du sie unreflektiert
    wieder ausscheiden musst.

    Mit freundlichem Gruß,


    Armando

  9. #859
    Avatar von Louis_Vuitton

    Registriert seit
    03.11.2005
    Beiträge
    751
    Als nachträgliche Bemerkung Dein Wunschdenken betreffend,
    Du hättest in mir eine Umwandlung bewirken können,
    muss ich Dich enttäuschen.

    Man passt seine Art mit dem Gros der Teilnehmer ab,
    und formt nicht die Mehrheit nach seinen Wünschen.
    Im Strassenjargon würde man dazu 'großkotzig' sagen.

    Solltest Du tatsächlich nicht auf Inhalte aus sein,
    sondern nur Deine affektierte, überkandidelte Art
    zur Schau stellen wollen, so glaube ich, dass dieses
    Board eindeutig der falsche Ort für Deinesgleichen ist.

    Geh lieber in einen 'echten Zoo' :wink: , vielleicht
    verstehen Dich die Tiere dort ja etwas besser.

    Und zu guterletzt kaufe ich Dir den Schneid mit dem
    Titel nicht mal mehr ab, nein, ich bin mir ganz sicher, dass
    Du entweder nicht reif bist, oder....


    ....Lauf Forrest, Lauf!!!

  10. #860

    Registriert seit
    19.03.2006
    Beiträge
    802

    Das antike und geheimnisvolle Volk der Illyrer

    Hallo liebe Forumsgemeinde.

    Ich hab mir gedacht, ich eröffne einen Thread über die Illyrer, dieses antike Balkanvolk, dass eine wunderschöne Kultur hinterliess, jedoch leider keine schriftlichen Zeugnisse. (Man spricht davon dass es diese gab, welche aber von mehreren Besatzern vernichtet wurden.)


    Ländereien der Illyrer
    http://www.illyrier.info/illyria-gross.jpg

    die Illyrischen Sprache und Religion

    Da die Illyrier keine eigene Schrift entwickelt haben, ist ihre indogermanische Sprache weitgehend unbekannt geblieben. Durch römische Inschriften kennen wir lediglich einige Eigennamen und geographische Namen. Wahrscheinlich wurden viele Dialekte gesprochen. Die Illyrische Sprache galt schon in der Antike als ausgestorben. Als Nachfolge der Illyrischen Sprache wird die albansiche Sprache gesehen, diese These jedoch ist noch nicht ganz bewiesen, doch sind viele Worte aus dem Illyrischen im albanischen vorhanden. Auch im alt griechischen findet man illyrische Wörter.

    Die Religion der Illyrier zeigt einige Züge uralter Überlieferung. Der Stammvater Illyrios erscheint in Verbindung mit einer Schlange als Totemtier. Weitere Totemtiere sind in eingen Stammesnamen zu erkennen: Die Encheleer wurden nach dem Aal, die Taulantier nach der Schwalbe, die Delmaten nach dem Schaf (albanisches Wort für Schaf: Delme) benannt. Nähere Einzelheiten der illyrischen Religion kennen wir nicht. Bekannt sind lediglich einige Namen einheimischer Gottheiten, so Eia, Melosocus, Boria, und Iria in Istrien, Bindus bei den Japoden, Ausdotica und Ica bei den Liburnern, Vidasus in Pannonien und Medaurus als Schutzgott in Rhizon, aber sie sind erst in römischer Zeit, in lateinischen Inschriften, bezeugt.

    Illyrische Stämme

    Das Illyrische Gebiet wurde von vielen Stämmen besiedelt. Im Süden, am Rande der antiken Welt, wohnten die Taulantier. Ihr Königreich lag im heutigen Albanien, im Hinterland der griechischen Kolonie Epidamnos (später Dyrrhachion, heute Durës) und Apollonia (heute Pojani bei Fier). erstere war 627, letztere 588 v. Chr. von Kolonisten aus Korinth und Korkyra (Kerkyra, heute Korfu) gegründet worden. Die Encheleer siedelten am heutigen Ohërsee, die Ardiäer (Ardiaier) am Naronafluss, der heutigen Neretva, nordöstlich von ihnen wohnten ihre Nachbarn, die Autariaten mit denen sie ständig Kriege um die Salzquellen führten. Des Weiteren sassen die Dassareten nahe der Stadt Lychnidos (heute Ohër) am Ohërsee, die Labeaten am Shkodrasee, die Pirusten in den Bergen nördlich von Lissos (heute Lezhë) nördlich des Ardiäergebiets erstreckte sich das Territorium der kämpferischen Delmaten, nach denen Dalmatien benannt wurde. Die grössten Stämme der nordillyrischen Gruppe waren die Histrier im heutigen Istrien, die Japoden in deren Hinterland und die Liburner zwischen den Delmaten und dem Adriazufluss Titius der heutigen Krka (mündet bei Schibenik) zwischen Donau und Save wohnten die pannonischen Illyrier, die sich seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. stark mit den keltischen Boiern, Tauriskern und Skordiskern vermischten. Bekannt durch ihren Widerstand gegen die römische Herrschaft sind vor allem die Breuker geworden, die Colapianen hatten ihren Wohntsitz an der Kupa (in der Antike Colapis) bei Siscia, dem heutigen kroatischen Sisak, die Amantiner in Sirmien (heute Strem), der Landschaft zwischen Save und Donau.

    Zahlreich sind auch die illyrischen Stämme, die das zentralbalkanische Gebiet, das heutige Bosnien und Serbien, besiedelten. Ihre Wohnsitze genau zu lokalisieren ist nicht immer möglich. Zu den tapfersten gehörten die Däsitiaten, die zu Beginn der christlichen Ära in der Umgebung von Sarajevo in einer lateinischen Inschrift bezeugt sind. Als nordöstliche Nachbarn der antiken, griechischen Makedonen sind in Kosova, Serbien und im heutigen Makedonien die Dardaner und südlich von diesen die Päonen bezeugt.

    Am besten kennen wir die südillyrischen Stämme, die ständig mit den makedonischen Herrschern und später den Römern Kriege führten. Die Stämme kämpften auch gegeneinander, wodurch einige von ihnen aus ihren alten Wohnsitzen vertrieben wurden. Dafür werden aber auch andere Gründe genannt. Merkwürdig mutet uns an, was über die Aussiedlung der Autariaten aus ihrem Land berichtet wird: Vom Himmel seien statt gewöhnlichem Regen Frösche und Mäuse gefallen, die alle Quellen verstopften und die Häuser füllten. Dadurch kam es zu einer Epidemie, und alle Stammesangehörigen mussten das Land verlassen. Zuflucht fanden sie erst bei den Agrianern unweit der Donau. Dort wurden sie so stark, dass Alexander der Grosse bei seinem Feldzug gegen die thrakischen Triballer Furcht vor dem Angriff der Autariaten hatte.

    Zwischen den Stämmen gab es Unterschiede in den staatlichpolitischen und wirtschaftlichen Formen, in den Sitten und wahrscheinlich auch in der Sprache und im Glauben. Im Vergleich zu den Nordstämmen besassen die südillyrischen Stämme ein höher entwickeltes politisches System, die Monarchie. An der Spitze der des Stammes oder Stammesbündnisses stand der König, der im Kriegsfall das Heer führte. Das von ihm regierte Volk lebte grösstenteils auf dem Lande und musste Tribut zahlen. Neben den Königen stand die Aristokratie, deren Mitglieder bei den antiken Schriftstellern als "principes", "nobiles" oder "dynastai" bezeichnet wurden. Im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. herrschten bei den Dardanern, Päonen, Taulantiern und Encheleern Könige, vom 4. Jahrhundert bis in die Sechzigerjahre des 2. Jahrhunderts v. Chr. im Süden, im heutigen Albanien, ein illyrisches Reich bezeugt, dessen Hauptstadt Skodra (heute Shkodër) und Rhizon (heute Risan in der Boka Kotorska, dem Gebiet um die Bucht von Kotor) waren. Unter Königen lebten auch die Liburner, bei denen für den Fall, dass männliche Nachkommen ausblieben, auch die weibliche Thronfolge vorgesehen war. Die Pannonier an der Save kannten keine feste politische Organisation, sondern lebten zerstreut und nach Sippen aufgeteilt auf den Feldern. Nur im Kriegsfall taten sie sich zusammen und kämpften gemeinsam unter einem Anführer. Im Krieg war ein solcher Stammesverband oder auch ein Staat wie der in Südillyrien schon einmal in der Lage, ein Heer von 10 000 Mann Fussvolk und 500 Mann starke Reiterei auf die Beine zu stellen. Dazu kamen Kriegsschiffe, Liburnen und Lemben, die bis zu 50 Mann mit ihren Waffen aufnehmen konnten.

    Zu den Untertanen der illyrischen Könige zählten auch Halbfreie: Bei den Ardiäern arbeiteten 300 000 "prospelatai" (abhängige Bauern) auf den Feldern, bei den Dardanern wurden mehrere Tausend Kriegsgefangene in Friedenszeiten als Arbeitskräfte auf den Feldern und im Krieg als Soldaten eingesetzt. Die Delmaten verlangten von den Unterjochten Steuern in Form von Vieh und Getreide. Der Adel war privilegiert und reich, was die Grabbeilagen deutlich zeigen, wie sie z.B. in den "Fürstengräbern" der Glasinac-Hochebene bei Sarajevo und in Shticna im heutigen Slowenien gefunden wurden.

    In den von Illyriern bewohnten Gebieten hab es zwei Siedlungstypen: befestigte Höhensiedlungen (oppida) und Pfahlbausiedlungen. Die befestigten Siedlungen wurden auf schwer zugänglichen Bergen aus grossen Steinquadern erbaut, die Pfahlbauten lagen in Flusstälern, auf hölzernen Terrassen standen Holzhäuser. Die Dardaner sollen nach der Überlieferung in mit Dünger zugedeckten Erdhöhlen gelebt haben, wie es z.B. Tacitus auch von den Germanen berichtet hat. Gleichzeitig errichteten die Dardaner aber auch befestigte Siedlungen.

    Illyrische Kriege

    In Homers Ilias, werden die Dardaner als Verbündete der Troer erwähnt. Hier sollte man sich fragen, wenn der Trojanische Krieg tatsächlich so geschehen ist, wie Homer dies in der Ilias berichtet, dann waren die Illyrier weit mächtiger als uns die Geschichte Seitens der Römer und Griechen wissen lässt. Klar ist auch, dass die Dardaner auch mit den Hethitern verbündet gewesen sein müssen. Bei der Schlacht von Kadesh so berichten die Ägypter seien den Hethitern ein verbündetes Volk bei gestanden, welche sie als "drdny" identifizieren. Bei der Schlacht von Kadesh, welche Ramses II nur mit Glück überlebte, versuchten die Ägypter diese von den mächtigen Hethitern zu erobern. Fatal ging die Schlacht für die Ägypter welche sich 1275 v. Chr. im heutigen Syrien zugetragen hatte. Gemäss der neusten Forschungen um Troja ist auch bewiesen, dass auch Troja (bzw. Wilusa) mit den Hethitern verbündet gewesen sein muss.

    Solche Beispiele, zeigen immer wieder, wie wenig man über Illyrien und seine Geschichte weiss. Wir wissen nur einen kleinen Bruchteil und dies nur aus Berichten der Römer und Griechen. Nie werden wir die volle Wahrheit erfahren. Dies macht aber die ganze Sache so interessant, dass ein Stamm wie die Dardaner in der Weltgeschichte in zwei der grössten Kriege der antiken Welt auftauchen. Man kann rätseln, denn die volle Wahrheit wird man leider nie erfahren können.

    Gegen Makedonen und Römer

    Den ersten historischen greifbaren Zusammenstoss zwischen der griechischen Welt und den südillyrischen Taulantiern schildert uns Thukydides als Vorgeschichte des Peloponnesischen Krieges zwischen Athen und Sparta (431 - 404 v. Chr.). Es ging dabei um die Griechenkolonie Epidamnos/Dyrrhachion, deren entmachteter und vertriebener Adel bei den Illyriern militärische Unterstützung fand (um 436 v. Chr.). Die Stadt verlor dabei weitgehend ihre Unabhängigkeit an den Taulantierkönig, ebenso wohl auch Apollonia. Im weiteren Verlauf des Peloponnesischen Krieges gehörten die Makedonen zu den Verbündeten Spartas, das deshalb in einer illyrisch-makedonischen Auseinandersetzung um die Herrschaft am Ohërsee - es ging um das Gebiet der Lynkesten, der illyrischen Bewohner des obermakedonischen Gaus Lynkestis, die sich von Makedonien losgesagt hatte - dem makedonischen König Perdikkas II. militärische Hilfe leisten musste. Der bedeutende spartanische Heerführer Brasidas stand 423 plötzlich mit einer kleinen disziplinierten Truppe allein einem grossen illyrischen Aufgebot gegenüber, weil die Makedonen aus Angst in der Nacht verschwunden waren. Angeblich waren die illyrischen Verbündeten des Perdikkas über Nacht zu den Lynkesten übergelaufen, wie Thukydides behauptet. In diesen Bericht hält Brasidas nun eine Rede an die Spartaner, in der er ihnen Mut macht und die Vorteile ihrer militärischen Ausbildung gegenüber der unkoordinierten "barbarischen" Kampfweise der Illyrier herausstellt. Tatsächlich konnte Brasidas seine Spartaner ohne grössere Verluste aus der Falle lösen, die Makedonier jedoch nicht mehr schützen.

    Syrrhas und Bardylis

    Es muss eine ganze Reihe von illyrisch-makedonischen Kriegen um die Grenzgebiete gegeben haben. Nach einem weiteren solchen Krieg musste Amyntas III. von Makedonien 390 v. Chr. in einem Friedensvertrag die Oberherrschaft des illyrischen Königs Syrrhas anerkennen. Zur Bekräftigung des Vertrages heiratete er wenig später Syrrhas Tochter Eurykide. Sie und ihr Vater sind die ersten namentlich bekannten Illyrier. Syrrhas wurde bald darauf von Bardylis gestürzt. Dieser war ein Aufsteiger aus einfachen Verhältnissen. Er soll in seiner Jugend Köhler und Räuber gewesen sein. Dann machte er als tüchtiger Soldat im Heer Karriere und verdrängte schliesslich den König aus aristokratischem Geschlecht. Bardylis konnte sich 385 auch den König von Epirus tributpflichtig machen. In den folgenden Jahren duldete er allerdings, dass die Makedonen allmählich ihre Unabhängigkeit zurückgewannen. Der Grund dafür ist vielleicht, dass Bardylis die ganze Zeit über an der Donau einen von den Griechen nicht registrierten Abwehrkrieg gegen die Kelten führte, die die Donau entlang nach Südwesten vorstiessen. 395 v. Chr. wollte der Makedonerkönig Perdikkas III., ein Sohn der Eurykide, die makedonische Unabhängigkeit vollends wiederherstellen und verlor Schlacht und Leben im Kampf gegen Bardylis. Sein jüngerer Bruder Philip II. musste den Vertrag erneuern und eine Enkelin des Bardylis heiraten. Aber schon im folgenden Jahr kehrte sich das Verhältnis um. Philipp wandte sich zunächst gegen die Päonen und rückte dann mit
    10 000 Mann Fussvolk und 600 Reitern weiter auf illyrisches Gebiet vor, wo ihn ein etwa gleich grosses illyrisches Heer erwartete. In einer verlustreichen Schlacht triumphierte er über den Illyrierkönig Bardylis. Die Illyrier mussten die von ihnen besetzten makedonischen Gebiete räumen, die Stämme am Ohërsee die Herrschaft der Makedonen anerkennen. Leider wissen wir von den inneren Verhältnissen des südillyrischen Königreichs, dass unter Bardylis machtpolitisch so klare Konturen hat, viel weniger. Die Ausgrabungen zeigen aber, dass es neben den griechischen Koloniestädten auch eine Reihe illyrischer Städte gab, die ummauert und befestigt waren und durch Handwerk und Handel zum Reichtum des Landes beitrugen. Zu nennen sind, neben dem noch nicht lokalisierten Damastion, Byllis und Amantia im Süden sowie Lissos im Norden des heutigen Albanien. Eine Vorstellung von der Macht und Bedeutung der südillyrischen Könige geben die Königsgräber westlich des Ohridsees.

    die Nachkommen der Illyrier

    Hier kommen wir auch auf die Verbindung zwischen den Illyriern und den heutigen Albanern. Zuerst jedoch eine kurze Erwähnung: Bis Ende des 19. Jahrhundert waren die Südslawen felsenfest davon überzeugt, dass sie die Nachkommen der Illyrier sind. Doch nachdem die Forschung weiter kam und man viel mehr Verbindung zwischen den Albanern und den Illyriern nachweisen konnte, berufen sie sich nicht mehr auf diese These. Dies wäre sowieso sonderbar, da die Südslawen erst ab dem 6. Jhr. nach Chr. in den Balkan einwanderten und die Illyrier tausende Jahre davor den Balkan besiedelten. Zu den Albanern jedoch konnte man viele Ortsbezeichnungen, Namen, Sprachliche Verbindungen, Kulturelle Eigenschaften usw. nachweisen. Die Albaner bezeichnen sich seit eh und je als Nachkommen der Illyrier. Über die Frage ob die Albaner die Nachkommen der Illyrier sind oder nicht wird viel diskutiert. Für die Albaner ist es ganz klar, dass sie die Nachkommen der Illyrier sind. Sie untermauern dies mit ihrer Herkunft und ihrer Sprache. Forscher die behaupten die Albaner seien nicht die Nachkommen der Illyrier können auch keine andere These aufbringen, die das Gegenteil beweist. Klar ist, dass die Albaner viele Sachen mit den antiken Illyriern gemeinsam haben. Bewiesen ist auch, dass es in Illyrien einen Stamm im heutigen Albanien gab, der sich Albani nannte und eine Stadt namens Albanopolis. Die Albaner sind keine Slawen so auch keine Griechen. Ihre Sprache, welche der indogermanischen Sprachfamilie angehört hat einen eigenen Zweig und hat keine Herkunft. Viele sehen das als bewiesen, dass die Albaner die Nachkommen der Illyrier sind. Das würde auch viel Sinn machen im Vergleich zu anderen Theorien, welche sich in Spekulationen halten. Viele heutige albanische Namen, kommen vom illyrischen. Namen wie Bardhyll (weisser Stern auf albanisch) haben im albanischen eine Bedeutung. In anderen Sprachen nicht. Illyrische Namen sind im albanischen eine Selbstverständlichkeit. Die Illyrische Sprache gilt als ausgestorben, doch lebt sie im albanischen weiter.

    Illyrien und Rom

    Erst nach 240 v. Chr. finden wir wieder Nachrichten über den südillyrischen Staat, an dessen Spitze Agron stand. Seine Hauptstadt war Skodra (heute Shkodër), nördlich des bisherigen Zentrums. 230 v. Chr. starb König Agron angeblich an Trunksucht und seine erste Frau Teuta übernahm für Pinnes, den unmündigen Sohn einer jüngeren Frau, die Regierung. Teuta sah ihr Reich als Seemacht an der Adria. Sie weitete ihren Einfluss nach Süden bis über den Epirus hinaus und nach Norden bis zu den Inseln Issa (heute Vis) und Pharos (Hvar) aus. Beim Aufbau ihrer Machtstellung waren ihr die wieder unabhängigen Griechenstädte Dyrrhachion (heute Durës) und Apollonia (heute Fier) im Weg. Sie verfügte aber über eine gut ausgebildete Armee und ihrem Schwager Skerdilaides und über eine sehr aktive Flotte aus kleinen schnellen Ruderschiffen, den illyrischen Lemben und setzte ihre Machtmittel auch ein.

    Die Bemühungen Teutas stiessen jedoch auf einen neuen Gegner. Rom hatte sich Italien unterworfen und begann jetzt, sich für die Mittelmeerwelt zu interessieren. Der nächste Weg nach Griechenland führte aber von Italien aus über das Mittelmeer und es war nicht im Sinne Roms, dass sich auf der anderen Seite der Adria eine neue Seemacht festsetzte. Die illyrische Flottentätigkeit wurde als Seeräuberei dargestellt, die sich gegen römische Verbündete richtete. Einer römischen Gesandtschaft antwortete Teuta ausweichend, sie sei für die Aktivität der privaten Schiffe nicht verantwortlich. Auf der Rückfahrt wurde der Gesandte getötet und das reichte als Kriegsgrund aus. Rom brachte den I. illyrischen Krieg 229 v. Chr. seine ganze Überlegenheit ein. Eine riesige Flotte setzte das römische Heer mit beiden Konsuln über. Angesicht dieser Überlegenheit blieb Teuta gar nichts anderes übrig, als nachzugeben. Sie musste auf alle Eroberungen verzichten, ebenso auf die Flotte. Die Griechenstädte Apollonia und Dyrrhachion wurden römische Verbündete und spielten fortan bei der Eroberung Griechenlands eine strategische Rolle als Hafen und Basis. Ein Verwandter Teutas, Demetrios von Pharos, wurde neuer Vormund des unmündigen Königs und praktisch der Wachhund Roms. Den 2. illyrischen Krieg, dieses Mal gegen Demetrios von Pharos, der nicht zuverlässig genug war, führte Rom 219 v. Chr. als der 2. Punische Krieg in Spanien schon angefangen hatte. Offenbar sollte hier eine Frontbegradigung erfolgen. Mit den Siegen Hannibals in Italien seit 218 v. Chr. schien sich noch einmal die Möglichkeit aufzutun, die römische "Weltherrschaft" aufzuhalten. Hannibal verband sich mit König Philipp V. von Makedonien, aber zwischen ihnen standen die Illyrier. Der neue König Skerdilaides hatte als Feldherr Teutas zweimal die Entfaltung der römischen Macht gesehen. Ein Bündnis mit Makedonien war für ihn aber schwer denkbar und die römischen Diplomaten versprachen ihm sicher auch eine entsprechende Beute. Dafür verhinderten die Illyrier während der schweren Jahre, in denen Hannibal in Italien kämpfte, das Eingreifen der Makedonen im Krieg. Die Schildwache für Rom zahlte sich aber für die Illyrier nicht aus. Die Römer schlossen 205 v. Chr. mit Makedonien einen Verständigungsfrieden und Illyrien unter seinem neuen König Pleuratos ging leer aus. Sein Sohn Genthios, der letzte Illyrierkönig, sah schliesslich nur noch den Weg einer antirömischen Koalition mit Makedonien. 168 v. Chr. wurde er vor Skodra geschlagen, bei Pydna dann auch Persus von Makedonien. Damit endete die Geschichte des illyrischen Königreichs. Der südliche Bereich, das Hinterland der Küstenstädte, wurde ganz ausgegliedert. Der Nordteil um Skodra wurde römisches Besatzungsgebiet. Die illyrischen Stämme im Norden des eigentlichen Königreichs blieben weitgehend unabhängig, auch wenn die Küste in den kommenden Jahrzehnten Stück für Stück erobert und romanisiert wurde.

    Die Illyrier im Römischen Reich

    Als Caesar 59 v. Chr. zum Statthalter der Provinz Gallia Cisalpina ernannt wurde, wurde ihm auch Illyrien unterstellt. Bei seiner Ermordung 44 v. Chr. war sein Erbe Octavian, der später Kaiser Augustus, zum Studium in Apollonia, in Begleitung seines Freundes Agrippa, der aus einer romanisierten illyrischen Adelsfamilie stammte und später zum Feldherrn und Städtegründer de Kaisers aufstieg. Mit Agrippa führte Octavian von 25 bis 32 v. Chr. einen schweren, blutigen und grausamen Krieg zur Unterwerfung der Illyrier, der gleichzeitig der Übung seines Heeres vor dem Bürgerkrieg diente. als im Jahr 6 n. Chr. von Illyrien aus ein Feldzug gegen Markomannen vorbereitet wurde und dafür höhere Abgaben zu leisten waren, kam es zu einer grossen Erhebung in diesem Gebiet. Der Aufstand wurde von Tiberius in einem dreijährigen Krieg, nach Sueton "dem schwersten aller auswärtiger Kriege nach dem Punischen" niedergeworfen. Damit war Illyrien endgültig ins Römische Reich eingegliedert, nun in zwei Provinzen geteilt: Dalmatien, das sich von den bosnischen Gebirge südlich der Save bis Epirus und Makedonien erstreckte und Pannonien nördlich davon, bis zur Donau. Aus den Stämmen wurden drei juridische Distrikte mit Zentren in Salona, Scardona und Narona gebildet. In Illyrien wurden sehr früh Soldaten für das römische Heer ausgehoben. Viele Illyrier sind auch unter den hohen Offizieren zu finden.Im 3. Jahrhundert n. Chr. als häufig die Soldaten entschieden, wer Kaiser ernannt wurde, gelangten immer wieder Illyrier auf den Thron. Illyrischer Abstammung waren, unter anderen, die Kaiser Decius (249-251), Claudius II. Gothicus (268-270), Diokletian (284-305), der Reorganisator des Römischen Reiches, der sich am Ende seines Lebens in seinen Palast bei Salona (heute Split) zurückzog und Konstantin (306-337), der erste christliche Kaiser und Gründer Konstantinopels. So waren die Illyrier am Ende des Römischen Reiches zeitweise dessen wichtigste Stütze. 378 schlugen die Goten bei Adrianopel (heute Edirne) das kaiserliche Heer. Von da an war die Donaugrenze nicht mehr sicher und Illyrien Kriegsgebiet, aus dem die Bevölkerung floh. Den Germanen folgten später die Slawen. Heute verstehen sich nur noch die Albaner mit ihrer selbstständigen Sprache als Nachkommen der Illyrier.

    www.illyrier.info

Ähnliche Themen

  1. ILLYRER - PELASGER und die ALBANER
    Von Illyria im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 610
    Letzter Beitrag: 02.01.2016, 22:16
  2. Albaner keine Illyrer
    Von Amphion im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 1016
    Letzter Beitrag: 15.05.2011, 16:11
  3. Albaner-Illyrer ?
    Von Arthur_Spooner im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 404
    Letzter Beitrag: 05.05.2011, 19:32
  4. Albaner sind Illyrer und Albanien ist der Ursprung der Illyrer
    Von Opala im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 74
    Letzter Beitrag: 29.04.2009, 03:59
  5. Illyrer (Die Ethnogenese von Albaner und Allgemein)
    Von FREEAGLE im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 220
    Letzter Beitrag: 20.01.2008, 23:15