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Illyrer (Die Ethnogenese von Albaner und Allgemein)

Erstellt von Albanesi, 24.08.2004, 20:24 Uhr · 1.907 Antworten · 125.369 Aufrufe

  1. #861

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    802

    Das antike und geheimnisvolle Volk der Illyrer

    Hallo liebe Forumsgemeinde.

    Ich hab mir gedacht, ich eröffne einen Thread über die Illyrer, dieses antike Balkanvolk, dass eine wunderschöne Kultur hinterliess, jedoch leider keine schriftlichen Zeugnisse. (Man spricht davon dass es diese gab, welche aber von mehreren Besatzern vernichtet wurden.)


    Ländereien der Illyrer
    http://www.illyrier.info/illyria-gross.jpg

    die Illyrischen Sprache und Religion

    Da die Illyrier keine eigene Schrift entwickelt haben, ist ihre indogermanische Sprache weitgehend unbekannt geblieben. Durch römische Inschriften kennen wir lediglich einige Eigennamen und geographische Namen. Wahrscheinlich wurden viele Dialekte gesprochen. Die Illyrische Sprache galt schon in der Antike als ausgestorben. Als Nachfolge der Illyrischen Sprache wird die albansiche Sprache gesehen, diese These jedoch ist noch nicht ganz bewiesen, doch sind viele Worte aus dem Illyrischen im albanischen vorhanden. Auch im alt griechischen findet man illyrische Wörter.

    Die Religion der Illyrier zeigt einige Züge uralter Überlieferung. Der Stammvater Illyrios erscheint in Verbindung mit einer Schlange als Totemtier. Weitere Totemtiere sind in eingen Stammesnamen zu erkennen: Die Encheleer wurden nach dem Aal, die Taulantier nach der Schwalbe, die Delmaten nach dem Schaf (albanisches Wort für Schaf: Delme) benannt. Nähere Einzelheiten der illyrischen Religion kennen wir nicht. Bekannt sind lediglich einige Namen einheimischer Gottheiten, so Eia, Melosocus, Boria, und Iria in Istrien, Bindus bei den Japoden, Ausdotica und Ica bei den Liburnern, Vidasus in Pannonien und Medaurus als Schutzgott in Rhizon, aber sie sind erst in römischer Zeit, in lateinischen Inschriften, bezeugt.

    Illyrische Stämme

    Das Illyrische Gebiet wurde von vielen Stämmen besiedelt. Im Süden, am Rande der antiken Welt, wohnten die Taulantier. Ihr Königreich lag im heutigen Albanien, im Hinterland der griechischen Kolonie Epidamnos (später Dyrrhachion, heute Durës) und Apollonia (heute Pojani bei Fier). erstere war 627, letztere 588 v. Chr. von Kolonisten aus Korinth und Korkyra (Kerkyra, heute Korfu) gegründet worden. Die Encheleer siedelten am heutigen Ohërsee, die Ardiäer (Ardiaier) am Naronafluss, der heutigen Neretva, nordöstlich von ihnen wohnten ihre Nachbarn, die Autariaten mit denen sie ständig Kriege um die Salzquellen führten. Des Weiteren sassen die Dassareten nahe der Stadt Lychnidos (heute Ohër) am Ohërsee, die Labeaten am Shkodrasee, die Pirusten in den Bergen nördlich von Lissos (heute Lezhë) nördlich des Ardiäergebiets erstreckte sich das Territorium der kämpferischen Delmaten, nach denen Dalmatien benannt wurde. Die grössten Stämme der nordillyrischen Gruppe waren die Histrier im heutigen Istrien, die Japoden in deren Hinterland und die Liburner zwischen den Delmaten und dem Adriazufluss Titius der heutigen Krka (mündet bei Schibenik) zwischen Donau und Save wohnten die pannonischen Illyrier, die sich seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. stark mit den keltischen Boiern, Tauriskern und Skordiskern vermischten. Bekannt durch ihren Widerstand gegen die römische Herrschaft sind vor allem die Breuker geworden, die Colapianen hatten ihren Wohntsitz an der Kupa (in der Antike Colapis) bei Siscia, dem heutigen kroatischen Sisak, die Amantiner in Sirmien (heute Strem), der Landschaft zwischen Save und Donau.

    Zahlreich sind auch die illyrischen Stämme, die das zentralbalkanische Gebiet, das heutige Bosnien und Serbien, besiedelten. Ihre Wohnsitze genau zu lokalisieren ist nicht immer möglich. Zu den tapfersten gehörten die Däsitiaten, die zu Beginn der christlichen Ära in der Umgebung von Sarajevo in einer lateinischen Inschrift bezeugt sind. Als nordöstliche Nachbarn der antiken, griechischen Makedonen sind in Kosova, Serbien und im heutigen Makedonien die Dardaner und südlich von diesen die Päonen bezeugt.

    Am besten kennen wir die südillyrischen Stämme, die ständig mit den makedonischen Herrschern und später den Römern Kriege führten. Die Stämme kämpften auch gegeneinander, wodurch einige von ihnen aus ihren alten Wohnsitzen vertrieben wurden. Dafür werden aber auch andere Gründe genannt. Merkwürdig mutet uns an, was über die Aussiedlung der Autariaten aus ihrem Land berichtet wird: Vom Himmel seien statt gewöhnlichem Regen Frösche und Mäuse gefallen, die alle Quellen verstopften und die Häuser füllten. Dadurch kam es zu einer Epidemie, und alle Stammesangehörigen mussten das Land verlassen. Zuflucht fanden sie erst bei den Agrianern unweit der Donau. Dort wurden sie so stark, dass Alexander der Grosse bei seinem Feldzug gegen die thrakischen Triballer Furcht vor dem Angriff der Autariaten hatte.

    Zwischen den Stämmen gab es Unterschiede in den staatlichpolitischen und wirtschaftlichen Formen, in den Sitten und wahrscheinlich auch in der Sprache und im Glauben. Im Vergleich zu den Nordstämmen besassen die südillyrischen Stämme ein höher entwickeltes politisches System, die Monarchie. An der Spitze der des Stammes oder Stammesbündnisses stand der König, der im Kriegsfall das Heer führte. Das von ihm regierte Volk lebte grösstenteils auf dem Lande und musste Tribut zahlen. Neben den Königen stand die Aristokratie, deren Mitglieder bei den antiken Schriftstellern als "principes", "nobiles" oder "dynastai" bezeichnet wurden. Im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. herrschten bei den Dardanern, Päonen, Taulantiern und Encheleern Könige, vom 4. Jahrhundert bis in die Sechzigerjahre des 2. Jahrhunderts v. Chr. im Süden, im heutigen Albanien, ein illyrisches Reich bezeugt, dessen Hauptstadt Skodra (heute Shkodër) und Rhizon (heute Risan in der Boka Kotorska, dem Gebiet um die Bucht von Kotor) waren. Unter Königen lebten auch die Liburner, bei denen für den Fall, dass männliche Nachkommen ausblieben, auch die weibliche Thronfolge vorgesehen war. Die Pannonier an der Save kannten keine feste politische Organisation, sondern lebten zerstreut und nach Sippen aufgeteilt auf den Feldern. Nur im Kriegsfall taten sie sich zusammen und kämpften gemeinsam unter einem Anführer. Im Krieg war ein solcher Stammesverband oder auch ein Staat wie der in Südillyrien schon einmal in der Lage, ein Heer von 10 000 Mann Fussvolk und 500 Mann starke Reiterei auf die Beine zu stellen. Dazu kamen Kriegsschiffe, Liburnen und Lemben, die bis zu 50 Mann mit ihren Waffen aufnehmen konnten.

    Zu den Untertanen der illyrischen Könige zählten auch Halbfreie: Bei den Ardiäern arbeiteten 300 000 "prospelatai" (abhängige Bauern) auf den Feldern, bei den Dardanern wurden mehrere Tausend Kriegsgefangene in Friedenszeiten als Arbeitskräfte auf den Feldern und im Krieg als Soldaten eingesetzt. Die Delmaten verlangten von den Unterjochten Steuern in Form von Vieh und Getreide. Der Adel war privilegiert und reich, was die Grabbeilagen deutlich zeigen, wie sie z.B. in den "Fürstengräbern" der Glasinac-Hochebene bei Sarajevo und in Shticna im heutigen Slowenien gefunden wurden.

    In den von Illyriern bewohnten Gebieten hab es zwei Siedlungstypen: befestigte Höhensiedlungen (oppida) und Pfahlbausiedlungen. Die befestigten Siedlungen wurden auf schwer zugänglichen Bergen aus grossen Steinquadern erbaut, die Pfahlbauten lagen in Flusstälern, auf hölzernen Terrassen standen Holzhäuser. Die Dardaner sollen nach der Überlieferung in mit Dünger zugedeckten Erdhöhlen gelebt haben, wie es z.B. Tacitus auch von den Germanen berichtet hat. Gleichzeitig errichteten die Dardaner aber auch befestigte Siedlungen.

    Illyrische Kriege

    In Homers Ilias, werden die Dardaner als Verbündete der Troer erwähnt. Hier sollte man sich fragen, wenn der Trojanische Krieg tatsächlich so geschehen ist, wie Homer dies in der Ilias berichtet, dann waren die Illyrier weit mächtiger als uns die Geschichte Seitens der Römer und Griechen wissen lässt. Klar ist auch, dass die Dardaner auch mit den Hethitern verbündet gewesen sein müssen. Bei der Schlacht von Kadesh so berichten die Ägypter seien den Hethitern ein verbündetes Volk bei gestanden, welche sie als "drdny" identifizieren. Bei der Schlacht von Kadesh, welche Ramses II nur mit Glück überlebte, versuchten die Ägypter diese von den mächtigen Hethitern zu erobern. Fatal ging die Schlacht für die Ägypter welche sich 1275 v. Chr. im heutigen Syrien zugetragen hatte. Gemäss der neusten Forschungen um Troja ist auch bewiesen, dass auch Troja (bzw. Wilusa) mit den Hethitern verbündet gewesen sein muss.

    Solche Beispiele, zeigen immer wieder, wie wenig man über Illyrien und seine Geschichte weiss. Wir wissen nur einen kleinen Bruchteil und dies nur aus Berichten der Römer und Griechen. Nie werden wir die volle Wahrheit erfahren. Dies macht aber die ganze Sache so interessant, dass ein Stamm wie die Dardaner in der Weltgeschichte in zwei der grössten Kriege der antiken Welt auftauchen. Man kann rätseln, denn die volle Wahrheit wird man leider nie erfahren können.

    Gegen Makedonen und Römer

    Den ersten historischen greifbaren Zusammenstoss zwischen der griechischen Welt und den südillyrischen Taulantiern schildert uns Thukydides als Vorgeschichte des Peloponnesischen Krieges zwischen Athen und Sparta (431 - 404 v. Chr.). Es ging dabei um die Griechenkolonie Epidamnos/Dyrrhachion, deren entmachteter und vertriebener Adel bei den Illyriern militärische Unterstützung fand (um 436 v. Chr.). Die Stadt verlor dabei weitgehend ihre Unabhängigkeit an den Taulantierkönig, ebenso wohl auch Apollonia. Im weiteren Verlauf des Peloponnesischen Krieges gehörten die Makedonen zu den Verbündeten Spartas, das deshalb in einer illyrisch-makedonischen Auseinandersetzung um die Herrschaft am Ohërsee - es ging um das Gebiet der Lynkesten, der illyrischen Bewohner des obermakedonischen Gaus Lynkestis, die sich von Makedonien losgesagt hatte - dem makedonischen König Perdikkas II. militärische Hilfe leisten musste. Der bedeutende spartanische Heerführer Brasidas stand 423 plötzlich mit einer kleinen disziplinierten Truppe allein einem grossen illyrischen Aufgebot gegenüber, weil die Makedonen aus Angst in der Nacht verschwunden waren. Angeblich waren die illyrischen Verbündeten des Perdikkas über Nacht zu den Lynkesten übergelaufen, wie Thukydides behauptet. In diesen Bericht hält Brasidas nun eine Rede an die Spartaner, in der er ihnen Mut macht und die Vorteile ihrer militärischen Ausbildung gegenüber der unkoordinierten "barbarischen" Kampfweise der Illyrier herausstellt. Tatsächlich konnte Brasidas seine Spartaner ohne grössere Verluste aus der Falle lösen, die Makedonier jedoch nicht mehr schützen.

    Syrrhas und Bardylis

    Es muss eine ganze Reihe von illyrisch-makedonischen Kriegen um die Grenzgebiete gegeben haben. Nach einem weiteren solchen Krieg musste Amyntas III. von Makedonien 390 v. Chr. in einem Friedensvertrag die Oberherrschaft des illyrischen Königs Syrrhas anerkennen. Zur Bekräftigung des Vertrages heiratete er wenig später Syrrhas Tochter Eurykide. Sie und ihr Vater sind die ersten namentlich bekannten Illyrier. Syrrhas wurde bald darauf von Bardylis gestürzt. Dieser war ein Aufsteiger aus einfachen Verhältnissen. Er soll in seiner Jugend Köhler und Räuber gewesen sein. Dann machte er als tüchtiger Soldat im Heer Karriere und verdrängte schliesslich den König aus aristokratischem Geschlecht. Bardylis konnte sich 385 auch den König von Epirus tributpflichtig machen. In den folgenden Jahren duldete er allerdings, dass die Makedonen allmählich ihre Unabhängigkeit zurückgewannen. Der Grund dafür ist vielleicht, dass Bardylis die ganze Zeit über an der Donau einen von den Griechen nicht registrierten Abwehrkrieg gegen die Kelten führte, die die Donau entlang nach Südwesten vorstiessen. 395 v. Chr. wollte der Makedonerkönig Perdikkas III., ein Sohn der Eurykide, die makedonische Unabhängigkeit vollends wiederherstellen und verlor Schlacht und Leben im Kampf gegen Bardylis. Sein jüngerer Bruder Philip II. musste den Vertrag erneuern und eine Enkelin des Bardylis heiraten. Aber schon im folgenden Jahr kehrte sich das Verhältnis um. Philipp wandte sich zunächst gegen die Päonen und rückte dann mit
    10 000 Mann Fussvolk und 600 Reitern weiter auf illyrisches Gebiet vor, wo ihn ein etwa gleich grosses illyrisches Heer erwartete. In einer verlustreichen Schlacht triumphierte er über den Illyrierkönig Bardylis. Die Illyrier mussten die von ihnen besetzten makedonischen Gebiete räumen, die Stämme am Ohërsee die Herrschaft der Makedonen anerkennen. Leider wissen wir von den inneren Verhältnissen des südillyrischen Königreichs, dass unter Bardylis machtpolitisch so klare Konturen hat, viel weniger. Die Ausgrabungen zeigen aber, dass es neben den griechischen Koloniestädten auch eine Reihe illyrischer Städte gab, die ummauert und befestigt waren und durch Handwerk und Handel zum Reichtum des Landes beitrugen. Zu nennen sind, neben dem noch nicht lokalisierten Damastion, Byllis und Amantia im Süden sowie Lissos im Norden des heutigen Albanien. Eine Vorstellung von der Macht und Bedeutung der südillyrischen Könige geben die Königsgräber westlich des Ohridsees.

    die Nachkommen der Illyrier

    Hier kommen wir auch auf die Verbindung zwischen den Illyriern und den heutigen Albanern. Zuerst jedoch eine kurze Erwähnung: Bis Ende des 19. Jahrhundert waren die Südslawen felsenfest davon überzeugt, dass sie die Nachkommen der Illyrier sind. Doch nachdem die Forschung weiter kam und man viel mehr Verbindung zwischen den Albanern und den Illyriern nachweisen konnte, berufen sie sich nicht mehr auf diese These. Dies wäre sowieso sonderbar, da die Südslawen erst ab dem 6. Jhr. nach Chr. in den Balkan einwanderten und die Illyrier tausende Jahre davor den Balkan besiedelten. Zu den Albanern jedoch konnte man viele Ortsbezeichnungen, Namen, Sprachliche Verbindungen, Kulturelle Eigenschaften usw. nachweisen. Die Albaner bezeichnen sich seit eh und je als Nachkommen der Illyrier. Über die Frage ob die Albaner die Nachkommen der Illyrier sind oder nicht wird viel diskutiert. Für die Albaner ist es ganz klar, dass sie die Nachkommen der Illyrier sind. Sie untermauern dies mit ihrer Herkunft und ihrer Sprache. Forscher die behaupten die Albaner seien nicht die Nachkommen der Illyrier können auch keine andere These aufbringen, die das Gegenteil beweist. Klar ist, dass die Albaner viele Sachen mit den antiken Illyriern gemeinsam haben. Bewiesen ist auch, dass es in Illyrien einen Stamm im heutigen Albanien gab, der sich Albani nannte und eine Stadt namens Albanopolis. Die Albaner sind keine Slawen so auch keine Griechen. Ihre Sprache, welche der indogermanischen Sprachfamilie angehört hat einen eigenen Zweig und hat keine Herkunft. Viele sehen das als bewiesen, dass die Albaner die Nachkommen der Illyrier sind. Das würde auch viel Sinn machen im Vergleich zu anderen Theorien, welche sich in Spekulationen halten. Viele heutige albanische Namen, kommen vom illyrischen. Namen wie Bardhyll (weisser Stern auf albanisch) haben im albanischen eine Bedeutung. In anderen Sprachen nicht. Illyrische Namen sind im albanischen eine Selbstverständlichkeit. Die Illyrische Sprache gilt als ausgestorben, doch lebt sie im albanischen weiter.

    Illyrien und Rom

    Erst nach 240 v. Chr. finden wir wieder Nachrichten über den südillyrischen Staat, an dessen Spitze Agron stand. Seine Hauptstadt war Skodra (heute Shkodër), nördlich des bisherigen Zentrums. 230 v. Chr. starb König Agron angeblich an Trunksucht und seine erste Frau Teuta übernahm für Pinnes, den unmündigen Sohn einer jüngeren Frau, die Regierung. Teuta sah ihr Reich als Seemacht an der Adria. Sie weitete ihren Einfluss nach Süden bis über den Epirus hinaus und nach Norden bis zu den Inseln Issa (heute Vis) und Pharos (Hvar) aus. Beim Aufbau ihrer Machtstellung waren ihr die wieder unabhängigen Griechenstädte Dyrrhachion (heute Durës) und Apollonia (heute Fier) im Weg. Sie verfügte aber über eine gut ausgebildete Armee und ihrem Schwager Skerdilaides und über eine sehr aktive Flotte aus kleinen schnellen Ruderschiffen, den illyrischen Lemben und setzte ihre Machtmittel auch ein.

    Die Bemühungen Teutas stiessen jedoch auf einen neuen Gegner. Rom hatte sich Italien unterworfen und begann jetzt, sich für die Mittelmeerwelt zu interessieren. Der nächste Weg nach Griechenland führte aber von Italien aus über das Mittelmeer und es war nicht im Sinne Roms, dass sich auf der anderen Seite der Adria eine neue Seemacht festsetzte. Die illyrische Flottentätigkeit wurde als Seeräuberei dargestellt, die sich gegen römische Verbündete richtete. Einer römischen Gesandtschaft antwortete Teuta ausweichend, sie sei für die Aktivität der privaten Schiffe nicht verantwortlich. Auf der Rückfahrt wurde der Gesandte getötet und das reichte als Kriegsgrund aus. Rom brachte den I. illyrischen Krieg 229 v. Chr. seine ganze Überlegenheit ein. Eine riesige Flotte setzte das römische Heer mit beiden Konsuln über. Angesicht dieser Überlegenheit blieb Teuta gar nichts anderes übrig, als nachzugeben. Sie musste auf alle Eroberungen verzichten, ebenso auf die Flotte. Die Griechenstädte Apollonia und Dyrrhachion wurden römische Verbündete und spielten fortan bei der Eroberung Griechenlands eine strategische Rolle als Hafen und Basis. Ein Verwandter Teutas, Demetrios von Pharos, wurde neuer Vormund des unmündigen Königs und praktisch der Wachhund Roms. Den 2. illyrischen Krieg, dieses Mal gegen Demetrios von Pharos, der nicht zuverlässig genug war, führte Rom 219 v. Chr. als der 2. Punische Krieg in Spanien schon angefangen hatte. Offenbar sollte hier eine Frontbegradigung erfolgen. Mit den Siegen Hannibals in Italien seit 218 v. Chr. schien sich noch einmal die Möglichkeit aufzutun, die römische "Weltherrschaft" aufzuhalten. Hannibal verband sich mit König Philipp V. von Makedonien, aber zwischen ihnen standen die Illyrier. Der neue König Skerdilaides hatte als Feldherr Teutas zweimal die Entfaltung der römischen Macht gesehen. Ein Bündnis mit Makedonien war für ihn aber schwer denkbar und die römischen Diplomaten versprachen ihm sicher auch eine entsprechende Beute. Dafür verhinderten die Illyrier während der schweren Jahre, in denen Hannibal in Italien kämpfte, das Eingreifen der Makedonen im Krieg. Die Schildwache für Rom zahlte sich aber für die Illyrier nicht aus. Die Römer schlossen 205 v. Chr. mit Makedonien einen Verständigungsfrieden und Illyrien unter seinem neuen König Pleuratos ging leer aus. Sein Sohn Genthios, der letzte Illyrierkönig, sah schliesslich nur noch den Weg einer antirömischen Koalition mit Makedonien. 168 v. Chr. wurde er vor Skodra geschlagen, bei Pydna dann auch Persus von Makedonien. Damit endete die Geschichte des illyrischen Königreichs. Der südliche Bereich, das Hinterland der Küstenstädte, wurde ganz ausgegliedert. Der Nordteil um Skodra wurde römisches Besatzungsgebiet. Die illyrischen Stämme im Norden des eigentlichen Königreichs blieben weitgehend unabhängig, auch wenn die Küste in den kommenden Jahrzehnten Stück für Stück erobert und romanisiert wurde.

    Die Illyrier im Römischen Reich

    Als Caesar 59 v. Chr. zum Statthalter der Provinz Gallia Cisalpina ernannt wurde, wurde ihm auch Illyrien unterstellt. Bei seiner Ermordung 44 v. Chr. war sein Erbe Octavian, der später Kaiser Augustus, zum Studium in Apollonia, in Begleitung seines Freundes Agrippa, der aus einer romanisierten illyrischen Adelsfamilie stammte und später zum Feldherrn und Städtegründer de Kaisers aufstieg. Mit Agrippa führte Octavian von 25 bis 32 v. Chr. einen schweren, blutigen und grausamen Krieg zur Unterwerfung der Illyrier, der gleichzeitig der Übung seines Heeres vor dem Bürgerkrieg diente. als im Jahr 6 n. Chr. von Illyrien aus ein Feldzug gegen Markomannen vorbereitet wurde und dafür höhere Abgaben zu leisten waren, kam es zu einer grossen Erhebung in diesem Gebiet. Der Aufstand wurde von Tiberius in einem dreijährigen Krieg, nach Sueton "dem schwersten aller auswärtiger Kriege nach dem Punischen" niedergeworfen. Damit war Illyrien endgültig ins Römische Reich eingegliedert, nun in zwei Provinzen geteilt: Dalmatien, das sich von den bosnischen Gebirge südlich der Save bis Epirus und Makedonien erstreckte und Pannonien nördlich davon, bis zur Donau. Aus den Stämmen wurden drei juridische Distrikte mit Zentren in Salona, Scardona und Narona gebildet. In Illyrien wurden sehr früh Soldaten für das römische Heer ausgehoben. Viele Illyrier sind auch unter den hohen Offizieren zu finden.Im 3. Jahrhundert n. Chr. als häufig die Soldaten entschieden, wer Kaiser ernannt wurde, gelangten immer wieder Illyrier auf den Thron. Illyrischer Abstammung waren, unter anderen, die Kaiser Decius (249-251), Claudius II. Gothicus (268-270), Diokletian (284-305), der Reorganisator des Römischen Reiches, der sich am Ende seines Lebens in seinen Palast bei Salona (heute Split) zurückzog und Konstantin (306-337), der erste christliche Kaiser und Gründer Konstantinopels. So waren die Illyrier am Ende des Römischen Reiches zeitweise dessen wichtigste Stütze. 378 schlugen die Goten bei Adrianopel (heute Edirne) das kaiserliche Heer. Von da an war die Donaugrenze nicht mehr sicher und Illyrien Kriegsgebiet, aus dem die Bevölkerung floh. Den Germanen folgten später die Slawen. Heute verstehen sich nur noch die Albaner mit ihrer selbstständigen Sprache als Nachkommen der Illyrier.

    www.illyrier.info

  2. #862

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    Das antike und geheimnisvolle Volk der Illyrer

    Hallo liebe Forumsgemeinde.

    Ich hab mir gedacht, ich eröffne einen Thread über die Illyrer, dieses antike Balkanvolk, dass eine wunderschöne Kultur hinterliess, jedoch leider keine schriftlichen Zeugnisse. (Man spricht davon dass es diese gab, welche aber von mehreren Besatzern vernichtet wurden.)


    Ländereien der Illyrer
    http://www.illyrier.info/illyria-gross.jpg

    die Illyrischen Sprache und Religion

    Da die Illyrier keine eigene Schrift entwickelt haben, ist ihre indogermanische Sprache weitgehend unbekannt geblieben. Durch römische Inschriften kennen wir lediglich einige Eigennamen und geographische Namen. Wahrscheinlich wurden viele Dialekte gesprochen. Die Illyrische Sprache galt schon in der Antike als ausgestorben. Als Nachfolge der Illyrischen Sprache wird die albansiche Sprache gesehen, diese These jedoch ist noch nicht ganz bewiesen, doch sind viele Worte aus dem Illyrischen im albanischen vorhanden. Auch im alt griechischen findet man illyrische Wörter.

    Die Religion der Illyrier zeigt einige Züge uralter Überlieferung. Der Stammvater Illyrios erscheint in Verbindung mit einer Schlange als Totemtier. Weitere Totemtiere sind in eingen Stammesnamen zu erkennen: Die Encheleer wurden nach dem Aal, die Taulantier nach der Schwalbe, die Delmaten nach dem Schaf (albanisches Wort für Schaf: Delme) benannt. Nähere Einzelheiten der illyrischen Religion kennen wir nicht. Bekannt sind lediglich einige Namen einheimischer Gottheiten, so Eia, Melosocus, Boria, und Iria in Istrien, Bindus bei den Japoden, Ausdotica und Ica bei den Liburnern, Vidasus in Pannonien und Medaurus als Schutzgott in Rhizon, aber sie sind erst in römischer Zeit, in lateinischen Inschriften, bezeugt.

    Illyrische Stämme

    Das Illyrische Gebiet wurde von vielen Stämmen besiedelt. Im Süden, am Rande der antiken Welt, wohnten die Taulantier. Ihr Königreich lag im heutigen Albanien, im Hinterland der griechischen Kolonie Epidamnos (später Dyrrhachion, heute Durës) und Apollonia (heute Pojani bei Fier). erstere war 627, letztere 588 v. Chr. von Kolonisten aus Korinth und Korkyra (Kerkyra, heute Korfu) gegründet worden. Die Encheleer siedelten am heutigen Ohërsee, die Ardiäer (Ardiaier) am Naronafluss, der heutigen Neretva, nordöstlich von ihnen wohnten ihre Nachbarn, die Autariaten mit denen sie ständig Kriege um die Salzquellen führten. Des Weiteren sassen die Dassareten nahe der Stadt Lychnidos (heute Ohër) am Ohërsee, die Labeaten am Shkodrasee, die Pirusten in den Bergen nördlich von Lissos (heute Lezhë) nördlich des Ardiäergebiets erstreckte sich das Territorium der kämpferischen Delmaten, nach denen Dalmatien benannt wurde. Die grössten Stämme der nordillyrischen Gruppe waren die Histrier im heutigen Istrien, die Japoden in deren Hinterland und die Liburner zwischen den Delmaten und dem Adriazufluss Titius der heutigen Krka (mündet bei Schibenik) zwischen Donau und Save wohnten die pannonischen Illyrier, die sich seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. stark mit den keltischen Boiern, Tauriskern und Skordiskern vermischten. Bekannt durch ihren Widerstand gegen die römische Herrschaft sind vor allem die Breuker geworden, die Colapianen hatten ihren Wohntsitz an der Kupa (in der Antike Colapis) bei Siscia, dem heutigen kroatischen Sisak, die Amantiner in Sirmien (heute Strem), der Landschaft zwischen Save und Donau.

    Zahlreich sind auch die illyrischen Stämme, die das zentralbalkanische Gebiet, das heutige Bosnien und Serbien, besiedelten. Ihre Wohnsitze genau zu lokalisieren ist nicht immer möglich. Zu den tapfersten gehörten die Däsitiaten, die zu Beginn der christlichen Ära in der Umgebung von Sarajevo in einer lateinischen Inschrift bezeugt sind. Als nordöstliche Nachbarn der antiken, griechischen Makedonen sind in Kosova, Serbien und im heutigen Makedonien die Dardaner und südlich von diesen die Päonen bezeugt.

    Am besten kennen wir die südillyrischen Stämme, die ständig mit den makedonischen Herrschern und später den Römern Kriege führten. Die Stämme kämpften auch gegeneinander, wodurch einige von ihnen aus ihren alten Wohnsitzen vertrieben wurden. Dafür werden aber auch andere Gründe genannt. Merkwürdig mutet uns an, was über die Aussiedlung der Autariaten aus ihrem Land berichtet wird: Vom Himmel seien statt gewöhnlichem Regen Frösche und Mäuse gefallen, die alle Quellen verstopften und die Häuser füllten. Dadurch kam es zu einer Epidemie, und alle Stammesangehörigen mussten das Land verlassen. Zuflucht fanden sie erst bei den Agrianern unweit der Donau. Dort wurden sie so stark, dass Alexander der Grosse bei seinem Feldzug gegen die thrakischen Triballer Furcht vor dem Angriff der Autariaten hatte.

    Zwischen den Stämmen gab es Unterschiede in den staatlichpolitischen und wirtschaftlichen Formen, in den Sitten und wahrscheinlich auch in der Sprache und im Glauben. Im Vergleich zu den Nordstämmen besassen die südillyrischen Stämme ein höher entwickeltes politisches System, die Monarchie. An der Spitze der des Stammes oder Stammesbündnisses stand der König, der im Kriegsfall das Heer führte. Das von ihm regierte Volk lebte grösstenteils auf dem Lande und musste Tribut zahlen. Neben den Königen stand die Aristokratie, deren Mitglieder bei den antiken Schriftstellern als "principes", "nobiles" oder "dynastai" bezeichnet wurden. Im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. herrschten bei den Dardanern, Päonen, Taulantiern und Encheleern Könige, vom 4. Jahrhundert bis in die Sechzigerjahre des 2. Jahrhunderts v. Chr. im Süden, im heutigen Albanien, ein illyrisches Reich bezeugt, dessen Hauptstadt Skodra (heute Shkodër) und Rhizon (heute Risan in der Boka Kotorska, dem Gebiet um die Bucht von Kotor) waren. Unter Königen lebten auch die Liburner, bei denen für den Fall, dass männliche Nachkommen ausblieben, auch die weibliche Thronfolge vorgesehen war. Die Pannonier an der Save kannten keine feste politische Organisation, sondern lebten zerstreut und nach Sippen aufgeteilt auf den Feldern. Nur im Kriegsfall taten sie sich zusammen und kämpften gemeinsam unter einem Anführer. Im Krieg war ein solcher Stammesverband oder auch ein Staat wie der in Südillyrien schon einmal in der Lage, ein Heer von 10 000 Mann Fussvolk und 500 Mann starke Reiterei auf die Beine zu stellen. Dazu kamen Kriegsschiffe, Liburnen und Lemben, die bis zu 50 Mann mit ihren Waffen aufnehmen konnten.

    Zu den Untertanen der illyrischen Könige zählten auch Halbfreie: Bei den Ardiäern arbeiteten 300 000 "prospelatai" (abhängige Bauern) auf den Feldern, bei den Dardanern wurden mehrere Tausend Kriegsgefangene in Friedenszeiten als Arbeitskräfte auf den Feldern und im Krieg als Soldaten eingesetzt. Die Delmaten verlangten von den Unterjochten Steuern in Form von Vieh und Getreide. Der Adel war privilegiert und reich, was die Grabbeilagen deutlich zeigen, wie sie z.B. in den "Fürstengräbern" der Glasinac-Hochebene bei Sarajevo und in Shticna im heutigen Slowenien gefunden wurden.

    In den von Illyriern bewohnten Gebieten hab es zwei Siedlungstypen: befestigte Höhensiedlungen (oppida) und Pfahlbausiedlungen. Die befestigten Siedlungen wurden auf schwer zugänglichen Bergen aus grossen Steinquadern erbaut, die Pfahlbauten lagen in Flusstälern, auf hölzernen Terrassen standen Holzhäuser. Die Dardaner sollen nach der Überlieferung in mit Dünger zugedeckten Erdhöhlen gelebt haben, wie es z.B. Tacitus auch von den Germanen berichtet hat. Gleichzeitig errichteten die Dardaner aber auch befestigte Siedlungen.

    Illyrische Kriege

    In Homers Ilias, werden die Dardaner als Verbündete der Troer erwähnt. Hier sollte man sich fragen, wenn der Trojanische Krieg tatsächlich so geschehen ist, wie Homer dies in der Ilias berichtet, dann waren die Illyrier weit mächtiger als uns die Geschichte Seitens der Römer und Griechen wissen lässt. Klar ist auch, dass die Dardaner auch mit den Hethitern verbündet gewesen sein müssen. Bei der Schlacht von Kadesh so berichten die Ägypter seien den Hethitern ein verbündetes Volk bei gestanden, welche sie als "drdny" identifizieren. Bei der Schlacht von Kadesh, welche Ramses II nur mit Glück überlebte, versuchten die Ägypter diese von den mächtigen Hethitern zu erobern. Fatal ging die Schlacht für die Ägypter welche sich 1275 v. Chr. im heutigen Syrien zugetragen hatte. Gemäss der neusten Forschungen um Troja ist auch bewiesen, dass auch Troja (bzw. Wilusa) mit den Hethitern verbündet gewesen sein muss.

    Solche Beispiele, zeigen immer wieder, wie wenig man über Illyrien und seine Geschichte weiss. Wir wissen nur einen kleinen Bruchteil und dies nur aus Berichten der Römer und Griechen. Nie werden wir die volle Wahrheit erfahren. Dies macht aber die ganze Sache so interessant, dass ein Stamm wie die Dardaner in der Weltgeschichte in zwei der grössten Kriege der antiken Welt auftauchen. Man kann rätseln, denn die volle Wahrheit wird man leider nie erfahren können.

    Gegen Makedonen und Römer

    Den ersten historischen greifbaren Zusammenstoss zwischen der griechischen Welt und den südillyrischen Taulantiern schildert uns Thukydides als Vorgeschichte des Peloponnesischen Krieges zwischen Athen und Sparta (431 - 404 v. Chr.). Es ging dabei um die Griechenkolonie Epidamnos/Dyrrhachion, deren entmachteter und vertriebener Adel bei den Illyriern militärische Unterstützung fand (um 436 v. Chr.). Die Stadt verlor dabei weitgehend ihre Unabhängigkeit an den Taulantierkönig, ebenso wohl auch Apollonia. Im weiteren Verlauf des Peloponnesischen Krieges gehörten die Makedonen zu den Verbündeten Spartas, das deshalb in einer illyrisch-makedonischen Auseinandersetzung um die Herrschaft am Ohërsee - es ging um das Gebiet der Lynkesten, der illyrischen Bewohner des obermakedonischen Gaus Lynkestis, die sich von Makedonien losgesagt hatte - dem makedonischen König Perdikkas II. militärische Hilfe leisten musste. Der bedeutende spartanische Heerführer Brasidas stand 423 plötzlich mit einer kleinen disziplinierten Truppe allein einem grossen illyrischen Aufgebot gegenüber, weil die Makedonen aus Angst in der Nacht verschwunden waren. Angeblich waren die illyrischen Verbündeten des Perdikkas über Nacht zu den Lynkesten übergelaufen, wie Thukydides behauptet. In diesen Bericht hält Brasidas nun eine Rede an die Spartaner, in der er ihnen Mut macht und die Vorteile ihrer militärischen Ausbildung gegenüber der unkoordinierten "barbarischen" Kampfweise der Illyrier herausstellt. Tatsächlich konnte Brasidas seine Spartaner ohne grössere Verluste aus der Falle lösen, die Makedonier jedoch nicht mehr schützen.

    Syrrhas und Bardylis

    Es muss eine ganze Reihe von illyrisch-makedonischen Kriegen um die Grenzgebiete gegeben haben. Nach einem weiteren solchen Krieg musste Amyntas III. von Makedonien 390 v. Chr. in einem Friedensvertrag die Oberherrschaft des illyrischen Königs Syrrhas anerkennen. Zur Bekräftigung des Vertrages heiratete er wenig später Syrrhas Tochter Eurykide. Sie und ihr Vater sind die ersten namentlich bekannten Illyrier. Syrrhas wurde bald darauf von Bardylis gestürzt. Dieser war ein Aufsteiger aus einfachen Verhältnissen. Er soll in seiner Jugend Köhler und Räuber gewesen sein. Dann machte er als tüchtiger Soldat im Heer Karriere und verdrängte schliesslich den König aus aristokratischem Geschlecht. Bardylis konnte sich 385 auch den König von Epirus tributpflichtig machen. In den folgenden Jahren duldete er allerdings, dass die Makedonen allmählich ihre Unabhängigkeit zurückgewannen. Der Grund dafür ist vielleicht, dass Bardylis die ganze Zeit über an der Donau einen von den Griechen nicht registrierten Abwehrkrieg gegen die Kelten führte, die die Donau entlang nach Südwesten vorstiessen. 395 v. Chr. wollte der Makedonerkönig Perdikkas III., ein Sohn der Eurykide, die makedonische Unabhängigkeit vollends wiederherstellen und verlor Schlacht und Leben im Kampf gegen Bardylis. Sein jüngerer Bruder Philip II. musste den Vertrag erneuern und eine Enkelin des Bardylis heiraten. Aber schon im folgenden Jahr kehrte sich das Verhältnis um. Philipp wandte sich zunächst gegen die Päonen und rückte dann mit
    10 000 Mann Fussvolk und 600 Reitern weiter auf illyrisches Gebiet vor, wo ihn ein etwa gleich grosses illyrisches Heer erwartete. In einer verlustreichen Schlacht triumphierte er über den Illyrierkönig Bardylis. Die Illyrier mussten die von ihnen besetzten makedonischen Gebiete räumen, die Stämme am Ohërsee die Herrschaft der Makedonen anerkennen. Leider wissen wir von den inneren Verhältnissen des südillyrischen Königreichs, dass unter Bardylis machtpolitisch so klare Konturen hat, viel weniger. Die Ausgrabungen zeigen aber, dass es neben den griechischen Koloniestädten auch eine Reihe illyrischer Städte gab, die ummauert und befestigt waren und durch Handwerk und Handel zum Reichtum des Landes beitrugen. Zu nennen sind, neben dem noch nicht lokalisierten Damastion, Byllis und Amantia im Süden sowie Lissos im Norden des heutigen Albanien. Eine Vorstellung von der Macht und Bedeutung der südillyrischen Könige geben die Königsgräber westlich des Ohridsees.

    die Nachkommen der Illyrier

    Hier kommen wir auch auf die Verbindung zwischen den Illyriern und den heutigen Albanern. Zuerst jedoch eine kurze Erwähnung: Bis Ende des 19. Jahrhundert waren die Südslawen felsenfest davon überzeugt, dass sie die Nachkommen der Illyrier sind. Doch nachdem die Forschung weiter kam und man viel mehr Verbindung zwischen den Albanern und den Illyriern nachweisen konnte, berufen sie sich nicht mehr auf diese These. Dies wäre sowieso sonderbar, da die Südslawen erst ab dem 6. Jhr. nach Chr. in den Balkan einwanderten und die Illyrier tausende Jahre davor den Balkan besiedelten. Zu den Albanern jedoch konnte man viele Ortsbezeichnungen, Namen, Sprachliche Verbindungen, Kulturelle Eigenschaften usw. nachweisen. Die Albaner bezeichnen sich seit eh und je als Nachkommen der Illyrier. Über die Frage ob die Albaner die Nachkommen der Illyrier sind oder nicht wird viel diskutiert. Für die Albaner ist es ganz klar, dass sie die Nachkommen der Illyrier sind. Sie untermauern dies mit ihrer Herkunft und ihrer Sprache. Forscher die behaupten die Albaner seien nicht die Nachkommen der Illyrier können auch keine andere These aufbringen, die das Gegenteil beweist. Klar ist, dass die Albaner viele Sachen mit den antiken Illyriern gemeinsam haben. Bewiesen ist auch, dass es in Illyrien einen Stamm im heutigen Albanien gab, der sich Albani nannte und eine Stadt namens Albanopolis. Die Albaner sind keine Slawen so auch keine Griechen. Ihre Sprache, welche der indogermanischen Sprachfamilie angehört hat einen eigenen Zweig und hat keine Herkunft. Viele sehen das als bewiesen, dass die Albaner die Nachkommen der Illyrier sind. Das würde auch viel Sinn machen im Vergleich zu anderen Theorien, welche sich in Spekulationen halten. Viele heutige albanische Namen, kommen vom illyrischen. Namen wie Bardhyll (weisser Stern auf albanisch) haben im albanischen eine Bedeutung. In anderen Sprachen nicht. Illyrische Namen sind im albanischen eine Selbstverständlichkeit. Die Illyrische Sprache gilt als ausgestorben, doch lebt sie im albanischen weiter.

    Illyrien und Rom

    Erst nach 240 v. Chr. finden wir wieder Nachrichten über den südillyrischen Staat, an dessen Spitze Agron stand. Seine Hauptstadt war Skodra (heute Shkodër), nördlich des bisherigen Zentrums. 230 v. Chr. starb König Agron angeblich an Trunksucht und seine erste Frau Teuta übernahm für Pinnes, den unmündigen Sohn einer jüngeren Frau, die Regierung. Teuta sah ihr Reich als Seemacht an der Adria. Sie weitete ihren Einfluss nach Süden bis über den Epirus hinaus und nach Norden bis zu den Inseln Issa (heute Vis) und Pharos (Hvar) aus. Beim Aufbau ihrer Machtstellung waren ihr die wieder unabhängigen Griechenstädte Dyrrhachion (heute Durës) und Apollonia (heute Fier) im Weg. Sie verfügte aber über eine gut ausgebildete Armee und ihrem Schwager Skerdilaides und über eine sehr aktive Flotte aus kleinen schnellen Ruderschiffen, den illyrischen Lemben und setzte ihre Machtmittel auch ein.

    Die Bemühungen Teutas stiessen jedoch auf einen neuen Gegner. Rom hatte sich Italien unterworfen und begann jetzt, sich für die Mittelmeerwelt zu interessieren. Der nächste Weg nach Griechenland führte aber von Italien aus über das Mittelmeer und es war nicht im Sinne Roms, dass sich auf der anderen Seite der Adria eine neue Seemacht festsetzte. Die illyrische Flottentätigkeit wurde als Seeräuberei dargestellt, die sich gegen römische Verbündete richtete. Einer römischen Gesandtschaft antwortete Teuta ausweichend, sie sei für die Aktivität der privaten Schiffe nicht verantwortlich. Auf der Rückfahrt wurde der Gesandte getötet und das reichte als Kriegsgrund aus. Rom brachte den I. illyrischen Krieg 229 v. Chr. seine ganze Überlegenheit ein. Eine riesige Flotte setzte das römische Heer mit beiden Konsuln über. Angesicht dieser Überlegenheit blieb Teuta gar nichts anderes übrig, als nachzugeben. Sie musste auf alle Eroberungen verzichten, ebenso auf die Flotte. Die Griechenstädte Apollonia und Dyrrhachion wurden römische Verbündete und spielten fortan bei der Eroberung Griechenlands eine strategische Rolle als Hafen und Basis. Ein Verwandter Teutas, Demetrios von Pharos, wurde neuer Vormund des unmündigen Königs und praktisch der Wachhund Roms. Den 2. illyrischen Krieg, dieses Mal gegen Demetrios von Pharos, der nicht zuverlässig genug war, führte Rom 219 v. Chr. als der 2. Punische Krieg in Spanien schon angefangen hatte. Offenbar sollte hier eine Frontbegradigung erfolgen. Mit den Siegen Hannibals in Italien seit 218 v. Chr. schien sich noch einmal die Möglichkeit aufzutun, die römische "Weltherrschaft" aufzuhalten. Hannibal verband sich mit König Philipp V. von Makedonien, aber zwischen ihnen standen die Illyrier. Der neue König Skerdilaides hatte als Feldherr Teutas zweimal die Entfaltung der römischen Macht gesehen. Ein Bündnis mit Makedonien war für ihn aber schwer denkbar und die römischen Diplomaten versprachen ihm sicher auch eine entsprechende Beute. Dafür verhinderten die Illyrier während der schweren Jahre, in denen Hannibal in Italien kämpfte, das Eingreifen der Makedonen im Krieg. Die Schildwache für Rom zahlte sich aber für die Illyrier nicht aus. Die Römer schlossen 205 v. Chr. mit Makedonien einen Verständigungsfrieden und Illyrien unter seinem neuen König Pleuratos ging leer aus. Sein Sohn Genthios, der letzte Illyrierkönig, sah schliesslich nur noch den Weg einer antirömischen Koalition mit Makedonien. 168 v. Chr. wurde er vor Skodra geschlagen, bei Pydna dann auch Persus von Makedonien. Damit endete die Geschichte des illyrischen Königreichs. Der südliche Bereich, das Hinterland der Küstenstädte, wurde ganz ausgegliedert. Der Nordteil um Skodra wurde römisches Besatzungsgebiet. Die illyrischen Stämme im Norden des eigentlichen Königreichs blieben weitgehend unabhängig, auch wenn die Küste in den kommenden Jahrzehnten Stück für Stück erobert und romanisiert wurde.

    Die Illyrier im Römischen Reich

    Als Caesar 59 v. Chr. zum Statthalter der Provinz Gallia Cisalpina ernannt wurde, wurde ihm auch Illyrien unterstellt. Bei seiner Ermordung 44 v. Chr. war sein Erbe Octavian, der später Kaiser Augustus, zum Studium in Apollonia, in Begleitung seines Freundes Agrippa, der aus einer romanisierten illyrischen Adelsfamilie stammte und später zum Feldherrn und Städtegründer de Kaisers aufstieg. Mit Agrippa führte Octavian von 25 bis 32 v. Chr. einen schweren, blutigen und grausamen Krieg zur Unterwerfung der Illyrier, der gleichzeitig der Übung seines Heeres vor dem Bürgerkrieg diente. als im Jahr 6 n. Chr. von Illyrien aus ein Feldzug gegen Markomannen vorbereitet wurde und dafür höhere Abgaben zu leisten waren, kam es zu einer grossen Erhebung in diesem Gebiet. Der Aufstand wurde von Tiberius in einem dreijährigen Krieg, nach Sueton "dem schwersten aller auswärtiger Kriege nach dem Punischen" niedergeworfen. Damit war Illyrien endgültig ins Römische Reich eingegliedert, nun in zwei Provinzen geteilt: Dalmatien, das sich von den bosnischen Gebirge südlich der Save bis Epirus und Makedonien erstreckte und Pannonien nördlich davon, bis zur Donau. Aus den Stämmen wurden drei juridische Distrikte mit Zentren in Salona, Scardona und Narona gebildet. In Illyrien wurden sehr früh Soldaten für das römische Heer ausgehoben. Viele Illyrier sind auch unter den hohen Offizieren zu finden.Im 3. Jahrhundert n. Chr. als häufig die Soldaten entschieden, wer Kaiser ernannt wurde, gelangten immer wieder Illyrier auf den Thron. Illyrischer Abstammung waren, unter anderen, die Kaiser Decius (249-251), Claudius II. Gothicus (268-270), Diokletian (284-305), der Reorganisator des Römischen Reiches, der sich am Ende seines Lebens in seinen Palast bei Salona (heute Split) zurückzog und Konstantin (306-337), der erste christliche Kaiser und Gründer Konstantinopels. So waren die Illyrier am Ende des Römischen Reiches zeitweise dessen wichtigste Stütze. 378 schlugen die Goten bei Adrianopel (heute Edirne) das kaiserliche Heer. Von da an war die Donaugrenze nicht mehr sicher und Illyrien Kriegsgebiet, aus dem die Bevölkerung floh. Den Germanen folgten später die Slawen. Heute verstehen sich nur noch die Albaner mit ihrer selbstständigen Sprache als Nachkommen der Illyrier.

    www.illyrier.info

  3. #863
    jugo-jebe-dugo
    Na dann weisst du ja wo du hin musst Taulant.Ab nach Albanien,in das Mutterland aller heutigen Albaner.

    MfG

  4. #864
    pqrs
    Wieso sollten die Dardaner nichts mit den Albanern zu tun haben?
    wenn der Name Dardan bei uns in albanischen Birne heisst.

  5. #865

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    Zitat Zitat von Deki
    Na dann weisst du ja wo du hin musst Taulant.Ab nach Albanien,in das Mutterland aller heutigen Albaner.

    MfG
    Verschandle meinen Thread nicht, ich weiss nicht was du homophobe Person von mir willst.


    @Schiptar: Könntest du seinen Post bitte löschen?

  6. #866

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    Dank an MariGanja, Moderator und User des Politikforums.


    Die albanische Sprache

    Auch die dialektale Differenzierung der Balkansprachen löste ein grundsätzliches Problem der Sprachbundtheorie nur unzureichend: Einige Sprachen bzw. Dialekte weisen mehr Balkanismen auf als andere, was eine Zuordnung zum Balkansprachbund schwierig macht. Wie in 3.3.1 (Die „klassischen“ Balkansprachen) beschrieben, entdeckte Kopitar zwei der fünf grammatische Übereinstimmungen des Rumän./ Alban./ Bulgar.. auch im Neugriechischen und Serbischen. Sandfeld dagegen, ich greife seine von mir in 3.3.1 zitierte Aussage nochmals auf, stellte das Griechische, das er als Ausgangspunkt der Balkanismen ansah, mit den drei Kernsprachen gleich: „Il s’agit en premier lieu du grec, de l’albanais, du bulgare et du roumain“; das Serbokroatische sah er nicht im gleichem Maße als Balkansprache an: „souvent aussi du serbo-croate“, während das Türkische „par contre n’entre plus ici en ligne de compte,“ da es an den „concordances générales“ nicht beteiligt ist.
    Die Frage, ob nun eine Sprache dem Balkansprachbund angehöre oder nicht, lässt sich also nicht eindeutig mit ja oder nein beantworten. Schaller versuchte dieses Problem dadurch zu lösen, dass er die Sprachen drei (bzw. vier) verschiedenen Gruppen zuordnete:
    1. Balkansprachen „ersten Grades“, d.h. die Häufigkeit der Balkanismen ist in diesen Sprachen so hoch, daß sie als „Kernsprachen“ des Balkansprachbundes bezeichnet werden müssen, das geographische Gebiet entsprechend als das „Kerngebiet“ der Balkansprachen. Zu dieser Gruppe von Balkansprachen sind Albanisch, Bulgarisch, Mazedonisch und Rumänisch zu rechnen.
    2. Balkansprachen „zweiten Grades“, d.h. Sprachen, die bereits in die Randzone des Balkansprachbundes gehören. Hierzu sind das Neugriechische und das Serbokroatische zu rechnen.
    3. Sprachen des Balkans, die keine Gemeinsamkeiten mit den Balkansprachen aufweisen, nämlich Türkisch, während Slowenisch und Ungarisch mit ihrem Sprachgebiet bereits außerhalb der Balkanhalbinsel liegen. (1975, S. 103)
    Das „Kerngebiet des Balkansprachbundes“ sieht Schaller als den „Ausgangspunkt der Balkanismen“ (ebd.). Zudem verfeinert er sein Modell noch, indem er auch nach Dialekten differenziert. Bei dem Torlakischen handelt es sich demnach um einen „Balkandialekt ‚ersten Grades’“, bei einigen Mundarten im Norden Rumäniens dagegen um „Balkandialekte ‚zweiten Grades’“ (1975, S. 104ff).

  7. #867

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    Das bestätigt allerdings meine These, dass KAUKAS albanien und BALKAN albanien auf ein IRRTUM der araber zurück zu führen sind.

    Dieser name ist ARABISCH und hat weder mit albanoi oder sonstigen begriffen des balkan ALBANIEN zu tun.

    Entscheidend für das auftauchen des namens ALBANIEN, als name für das balklanische volk ist der zeitraum. Es ist KEIN zufall, dass dieser im 11 jhdt. zum vorschein kommt. Dies war die fruchtbarste schaffensperiode islamischer gelehrsamkeit. Die verschiedenen islamischen wissenschaftler müssen bei ihren arbeiten auf angaben gestossen sein die auf ein URVOLK hingedeutet haben, überhaupt stellte die GENEALOGIE einen sehr wesentlichen forschungsgebiet dar, denn es wird direkt vom Kur'an empfohlen

    "...(Sure 49 Vers13)
    „Ihr Menschen, Wir haben euch ja geschaffen von einem männlichen und einem weiblichen Wesen, und Wir haben euch zu Völker und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennt, der Edelste von euch ist ja der, der am meisten gottesfürchtig ist, Allah ist ja allwissend und kundig“. ..."

    Hier dürften die forscher einen kleinen flüchtigkeitsfehler begangen haben. ABER!!!, sie haben eines richtig getroffen, sie haben sowohl im kaukas, als auch am balkan, ZWEI verdammt alte volksgruppoen mit dem namen bezeichnet. Bleibt nur zu klären, ob die balkan ALBANER, tatsächlich das von den arabern vermutete URVOLK sind, denn im namen AL BAN steckt nichts weiter drinnen, als die bezeichnung "VOLK" (BANU), während AL ein einfacher artikel ist, wie im deutschen der/die/das, also DAS VOLK!!!

  8. #868
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Punisher
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    :? :? :?

  9. #869

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Punisher
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    :? :? :?

    Deki stört mit seinen Post den Forumsfluss() und kann sich nicht zum Thema äussern sondern babbelt die typisch-verlogene Serbenpropaganda nach(liegt wohl an der falschen Erziehung).

  10. #870

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    Deki:

    Ausserdem war/ist Kosovo ein sehr fruchtbares Gebiet mit viel Weide- und Flachland. Perfekt für die Bodenbewirtschaftung.

    Willst du mir sagen, dass die einwanderten Serben eine leere, öde Landschaft antraffen???

    Das glaubst du selber nicht!

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