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Von den Illyrern zu den Albanern

Erstellt von Dardania, 30.07.2009, 15:10 Uhr · 341 Antworten · 32.279 Aufrufe

  1. #151

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    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Oh, jaaaaaaaaa, die Siegreichen Armeen Griechenlands, huhaaaaaaa, deshalb ist Konstantinopel immer noch Osmanisch

    Wie wir alle wissen, waren es die Albanischen Arvaniten, die, die Hauptrolle im Befreiungskampf der Griechen gegen die Türken spielten, wahrscheinlich gäbe heute ohne Albaner gar kein Griechenland

    Die Arvaniten selbst sehen sich nicht als Minderheit, nicht zuletzt aufgrund ihrer Protagonistenrolle beim Befreiungskampf der Griechen gegen die Osmanen.

    Arvaniten ? Wikipedia

    Vergiss nicht, die Griechen sind ein Volk der Philosophen und Knabenliebhaber, sorry nicht böse gemeint, ist aber Wahr

    Ps: Nenne uns mal ein paar serbische Helden, die berühmt durch ihren Kampf gegen die Osmanen wurden, falls es welche gibt, was ich bezweifle ...
    du scheinst stark irritiert und benebelt zu sein.
    Sage uns, oh Freund, hat Albanien gegen das Osmanische Imperium gekämpft?

  2. #152
    Avatar von AulOn

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    du scheinst stark irritiert und benebelt zu sein.
    Sage uns, oh Freund, hat Albanien gegen das Osmanische Imperium gekämpft?


    Haha, wie man sieht weichst du meinen Fragen aus, ein Zeichen von argumentativer Schwäche

    Oh ja, mein Freund, haben WIR :










  3. #153

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    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Haha, wie man sieht weichst du meinen Fragen aus, ein Zeichen von argumentativer Schwäche

    Oh ja, mein Freund, haben WIR :

    nichts einbilden, erst recht nichts falsches einbilden.
    Aber ich kann deine Spielvideos nicht hören, da keine Boxen.

  4. #154
    Avatar von AulOn

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    nichts einbilden, erst recht nichts falsches einbilden.
    Aber ich kann deine Spielvideos nicht hören, da keine Boxen.



    Okay, hier was zum lesen :

    Gjergj Kastrioti, genannt Skanderbeg










    Albanischer Nationalheld
    &
    Athleta Christi



    (*um 1405 †17.01.1468 in Lezhë)

    Büste Skanderbeg
    (Foto: 2007 © by timediver®)




    Chronik
    Um 1405

    Gjergi Kastrioti wird als Sohn des Fürsten Gjon Kastrioti und dessen Ehefrau Vojsava (einer Prinzessin der Tribalda Familie, aus dem heutigen Mazedonien, bzw. aus der adligen Muzaka Familie) als vierter Sohn in Sinë, im District Dibër (Rrethi i Dibrës), im damaligen Arbëria geboren.

    1407

    Gjon Kastrioti beginnt seinen Krieg gegen die Osmanen.

    1415

    Als Zeichen seiner Unterwerfung muss Gjon Kastrioti Tribut zahlen und alle vier Söhne als Geisel an den osmanischen Hof in Edirne schicken.
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    1420

    Die Herrschaft Gjon Kastrioti reicht von Prizren im Norden bis Lezhë im Süden.
    Nach oben...

    1423

    Gjergj wird nach einer Niederlage seines Vaters mit seinen drei Brüdern zum zweiten Mal als Geisel an den Hof des Sultans nach Adrianopel geschickt, wo er als Angehöriger des Pagenkorps zum Islam konvertiert, und den türkischen Namen Iskender annimmt.
    Gjergi wird islamisch erzogen und tritt in das osmanische Heer ein. Als Iskander (Alexander) erreicht er infolge seiner militärischen Erfolge den Generalsrang und bekommt für seine Verdienste vom Sultan den Titel Bey (Beg) verliehen.
    Als Skanderbeg (albanisch: Skënderbeu) befehligt 5.000 osmanische Reiter und nimmt bereits geheime Kontakte zu den Städten Ragusa (Dubrovnik), Venedig, König László V. von Ungarn, and Alfons I von Neapel auf...
    Nach oben...

    1437

    Gjon Kastrioti stirbt.

    1438

    Skanderbeg Museum Krujë
    (Foto: 2007 © by timediver®)



    Kastrioti wird von Sultan Murad II. als Beg und Wali von Misia, Skuria und Jonina in seine Heimat Albanien, nach Kruje entsandt.
    Er nimmt mit Venedig, Ragusa (Dubrovnik) und Ungarn Beziehungen auf.


    Nationalmuseum Tirana
    (Foto: 2007 © by timediver®)



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    1440

    Murad II. beordert Skanderbeg nach Dibra.

    1443


    Im November nutzt Skanderbeg die Niederlage der Osmanen gegen die Ungarn unter Johannes Hunyadi (Iancu Hunedora) bei Niš, um mit 300 albanischen Landsleuten von der osmanischen Armee zu desertieren und mit ihnen nach Nordalbanien zu fliehen.
    Nach einem langen Marsch kann er am 27. November die Festung Krujë gewinnen, schwört dem Sultan und dem Propheten ab und erklärt er sich zum Rächer seiner Familie und des Landes. Seine rote Standarte mit dem doppelköpfigen Adler soll er der Überlieferung mit den pathetischen WortenIch habe Euch nicht die Freiheit gebracht, sondern hier bei Euch gefunden gehisst haben.

    Skanderbeg Museum Krujë (Foto: 2007 © by timediver®)
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    1444


    Skanderbeg baut Festungen und führt mit 20.000 Kämpern einen Guerillakrieg, bei dem er die gebirgige Landschaft Albaniens zu seinem Vorteil strategisch zu nutzen weiss.
    Er ruft alle albanischen Clanchefs in der zu Venedig gehörenden Stadt Alassio (heute: Lezhë) zusammen. Nach der Beilegung aller Zwistigkeiten, einigt man sich, als "Liga von Lezhë" vereint gegen die Osmanen zu kämpfen. Unter dem Oberbefehl Skanderbegs verfolgen die albanischen Truppen die Osmanen bis in die östlichen Regionen Albaniens um Dibër und den Ohridsee.
    In den Folgejahren bleibt Skanderbeg an der Spitze der Truppen, die zusammen kaum mehr als 10.000 Mann zählten. Venedig, Neapel und der Papst, der Skanderbeg später den Titel Athleta Christi verleiht, ünterstützen die Albaner mit Geld, Waffenlieferungen und gelegentlich auch mit Truppen.
    Mit diesem Bündniss führt Skanderbeg 18 Jahre erfolgreich Krieg gegen die Osmanen, denen es dadurch nicht gelang, sich dauerhaft in Mittel- und Nordalbanien festzusetzen. Bei Torviol vernichtete das albanische Heer unter Skanderbegs Führung im Juni erstmals ein osmanischen Heer.
    Skanderbeg Museum Krujë (Foto: 2007 © by timediver®)
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    1447

    Um den Besitz von Danja (Dagno) kommt es zum Krieg mit Venedig.

    1448

    Im Juli besiegt Skanderbeg das venezianische Söldnerheer bei Drin, dem er jedoch im Oktober angesichts der osmanischen Bedrohung Danja überlassen muss.
    Am 14. August schlägt Skanderbeg ein Heer der Osmanen nördlich von Dibra, bei Oranik. Die Osmanen scheitern an dem uneinnehmbaren Kruja und an Skanderbegs Guerillataktik, die die Versorgung des osmanischen Heeres massiv beeinträchtig und das osmanische Heer schließlich Ende Oktober zum Abzug zwingt.
    Obwohl vielfach angenommen wird, dass Skanderbeg auch an der 2. Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje/Kosova/ Második rigómezei csata) zwischen dem 17.- 20 Oktober auf Seiten der von Johannes Hunyadi geführten Koalition gegen Sultan Murad II. teilgenommen hat, ist er niemals auf dem Schlachtfeld erschienen.
    Skanderbeg und seine Truppen waren auf dem Weg, um die ungarische Armee Hunyadis zu unterstützen, als ihnen vom serbischen Thronprätendenten Đurađ Branković der Durchzug verwehrt wurde, weil dieser Skanderbeg Unterstützung gegen die Venezianer und nicht gegen die Osmanen zugesagt hatte. Währernd der Schlacht schickte Mehmed II. Truppen mit dem Auftrag nach Albanien, Skanderbegs Armee zu binden. Obwohl Hunyadi diesmal geschlagen wurde, konnte sich Ungarn zu Lebzeiten seines Reichsverwesers und Heerführers erfolgreich gegen die Osmanen zur Wehr setzten.
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    1450


    Im Mai zieht Murad II. persönlich mit einem 150.000-Mann- Heer nach Albanien und beginnt mit der Belagerung Krujës, die Tausende von Opfern auf beiden Seiten fordern wird.
    Trotz ihrer zahlen- und waffenmäßigen Überlegenheit gelingt es des osmanischen Truppen jedoch nicht "Die Festung" (so auch der Titel des gleichnamiger Romans des albanische Schriftstellers Ismael Kandaré) einzunehmen, so dass sie wegen des Wintereinbruches den Rückzug nach Osten antreten müssen.
    timediver®'s Roman-Lesetipp
    Skanderbeg lässt eine Garnison von 1.500 Männern, unter dem Kommandio seines Leutnants Vrana Konti (Kont Urani) in der Festung Krujë zurück, um das Osmanischen Heerlager mit vornehmlich nächtlichen Attacken zu zermürben und den Nachschub des Sultans zu stören.
    Bis September sank im osmanische Lager die Moral nachhaltig und eine Seuche breitete sich aus. Murad II musste erkennen, dass die Festung Krujë wohl nicht durch Waffengewalt erobert werden konnte und hob die Belagerung auf, um sich auf den Heimweg nach Edirne zu machen.
    Im daraufolgenden Winter stirbt Sultan Murad II. in Edirne. Sein Nachfolger als Sultan wird sein Sohn Mehmed II.
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    1451

    Kloster Ardenica
    (Foto: 2007 © by timediver®)



    Um die anderen albanischen Aristokraten auf seine Seite zu ziehen, heiratet Skanderbeg Marina Donika, die Tochter des Fürsten Gjergj Arianit Komneni von Vlora und Kanina, im Kloster Ardenica und arrangiert die Heirat seiner Schwester & Mitkämpferin Mamica mit Karl Musachi Thopia.
    Am 26.3. schliesst Skanderbeg. einen Bündnisvertrag mit Alfons V. von Neapel in Gaeta und wird aus militärstrategischem Kalkül dessen Vasall.


    Skanderbeg Museum Krujë
    (Foto: 2007 © by timediver®)



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    1453

    Nach dem Fall Konstantinopels reist Skanderbeg am 29. Mai persönlich nach Neapel und erbittet Hilfstruppen und Artillerie. Albanien erhält eine kurze Verschnaufpause, während sich Mehmed II. anschickt, die restlichen byzantinischen Gebiete zu erobern. Für die Chriten des Balkans bricht damit ein neues Zeitalter an.

    1455

    Die Belagerung von Berat bedeutet das erste Kräftemessen zwischen Skanderbeg und dem neuen Sultan Mehmed II. und endet in einer verheerenden Niederlage Skanderbegs. Nachdem Skanderbeg Monate lang die Burg von Berat belagert hatte und der demoralisierte osmanische Kommandeur bereit zur Kapitulation war, zog Skanderbeg mit einem Teil seiner Truppe ab.
    Er ließ einen seiner Generäle mit der Hälfte seiner Kavalerie auf der Bank des Flusses Osam zurück, um die Belagerung zum Abschluss zu bringen. Dieser Fehler sollte ihn teuer zu stehen kommen, denn die Osmanen nutzten diesen Vorteil für einen Angriff. Sie schickten starke Kavallerieeinheiten vom Kosovo Polje als Entsatz nach Berat.
    Die Albaner fühlten sich sicher und konnten jedoch überrumpelt werden, als sie von den Osmanen am Ufer des Oram überrascht wurden. 5.000 Albanische Reiter werden massakriert. Als Skanderbeg das Schlachtfeld erreicht, ist alles vorbei und die osmanische Reiterei hat sich bereits Richtung Anatolien abgesetzt.
    Ein Grund für die Niederlage von Skanderbegs Armee war der Verrat seines Neffen Hamza Kastrioti, einem Offizier der Kavalerie, der mit anderen Albanern zu den Osmanen überlief und diesen wichtige Informationen über den Aufenthalt und die Organisation der albanischen Truppen gab.
    Hamza Kastrioti wird später von Skanderbeg persönlich auf dem Schlachtfeld gefangen genommen und in der Festung Krujë eingekerkert.
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    1456

    Skanderbegs Sohn Gjon wird geboren.

    1457

    Eine osmanische Armee von 80.000 Männern fällt mit der Hoffnung ein, den Widerstand der Albaner brechen zu können. Die Armme wird von Isa Beg Evrenoz, einem der wenigen Kommandeure, die Skanderbeg in einer Schlacht besiegt haben und dem Verräter Hamza Kastrioti, angeführt.
    Nachdem die Invasoren, die ihr Lager auf dem Ujebardha-Feld ("Weisswasser"), auf halben Wege zwischen Lezhëand Krujë errichtet haben, erheblichen Schaden anrichten konnten, kann sie Skanderbeg nach mehreren Monaten im September bei Albulen in der Nähe von Kruja entscheidend schlagen.

    1460

    Skanderbeg schließt mit Mehmed II. einen Waffenstillstand
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    1461

    Skanderbeg schließt am 22. Juni einen dreijährigen Waffenstillstand mit Sultan Mehmet II.
    In der Folgezeit kommt es jedoch zu weiteren Scharmützeln. Skanderbeg unterstützt König Ferdinand von Neapel gegen den rebellierenden Fürsten von Tarent, Giovanni Antonio Orsini, in Süditalien mit ca. 2500 Mann.
    Für seine Hilfe wird Skanderbeg zum Herzog von San Pietro im Königreich Neapel ernannt und kehrt in seine Heimat zurück. Im Vertrauen auf einen geplanten Kreuzzug kündigt Skanderbeg auf Veranlassung des Papstes den Waffenstillstand mit Mehmed II.

    1463

    Im April wird in Skopje ein weiterer Waffenstillstand geschlossen. Skanderbeg reist nach Italien, um Geld und Truppen von seinem Lehnsherrn König Alfons I. von Neapel zu erbitten. Dieser gewährt ihm nicht nur eine Pension, er schenkt ihm außerdem größerer Ländereien in Süditalien.

    1464

    Skanderbeg steht nach dem Tode Pius´ II. am 15.August den osmanischen Einfällen wieder allein gegenüber. Skanderbeg besiegt den albanischen Renegaden Ballaban Badera, der von etlichen albanischen Kommandeuren, u. a. Moisi Arianit Golemi, einem Befehlshaber der Kavallerie, unterstützt wurde.
    Der Quartiermeister von Skanderbegs Armee, Vladan Giurica, der Muzaka of Angelina, ein anderer Neffe Skanderbegs, sowie 18 andere Adlige und Hauptmänner werden von Ballaban Badera gefangen genommen, sofort nach Istanbul geschickt und dort 15 Tage lang gefoltert. Skanderbeg’s Versuche seine Leute durch einen Gefangenaustausch auszulösen schlagen fehl.

    1465

    Balaban Pascha schlägt zurück.
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    1466


    Sultan Mehmed II. kehrt mit einem Heer von 150.000 Mann zurück, um Krujë erneut zu belagern, wie sein Vater 16 Jahre zuvor. Die Stadt wird von 4.400 Mann unter dem Kommando von Prinz Tanush Topia verteidigt.
    Nach einigen Monaten muss auch Mehmet II. erkenne, dass Krujë nicht eingenommen werden kann. Schmachvoll kehrt er nach Istanbul zurück, jedoch unter Zurücklassung einer Armee von 40,000 Mann unter dem Kommando von Ballaban Pasha, der die Belagerung fortsetzen und die Burg El-basan bauen soll.
    Durrës wird das nächste Ziel des Sultans, als starke Basis gegenüber der italienischen Küste.
    Auch die zweite Belagerung von Krujë konnte von Skanderbeg gesprengt werden. Ballaban Pasha fand den Tod durch eine Schusswaffe.
    Im Dezember besucht Skanderbeg Papst Paul II. in Rom.
    Skanderbeg Museum Krujë (Foto: 2007 © by timediver®)

    1467

    Skanderbeg sucht im Januar König Ferdinand in Neapel auf und bittet diesen vergeblich um Militärhilfe. Mehmed II. übernimmt im Juli persönlich den Oberbefehl und belagert Kruja zum dritten Mal. Nach siegreichem Kampf bei Buzurschek belagerte Mehmed II. wiederum Kruja.
    Diesmal wird eine noch größere Streitmacht aufgeboten. Während ein Kontingent die Stadt belagert, strömen weitere osmanische Armeen von Bosnien, Serbien, Mazedonien und Epirus mit dem Ziel herbei, das ganze Land einzuschliessen, um Skanderbegs Nachschubwege abzuschnüren und seine Bewegungen einzuschränken. Während des Kampfes erkrankt Skanderbeg in der von Venedig kontrollierten Stadt Lezhë an Malaria.
    Unter dem Befehl von of Leke Dukagjini werden die Osmanen bei Shkodër geschlagen.
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    1468

    Am 17. Januar stirbt Skanderbeg in Lezhë und wird in der Kathedrale St. Nikolas begraben.
    Seine Gebeine sollen später angeblich von den Osmanen geraubt worden sein. Mit dem Tod Georg Kastriotas, der während seines Lebens mehrmals prakmatisch Religion und Bekenntnis gewechselt hatte,erlischt der albanische Widerstand gegen die Osmanen. Skanderbegs 12jähriger Sohn Gjon ist zu jung, um die Nachfolge des Vaters anzutreten und siedelt deshalb mit seiner Mutter und vielen seiner Landsleute ins Königreich Sizilien über, wo sie sich in Kolonien in Apulien, Kampanien, Kalabrien, den Abruzzen und auf der Insel Sizilien niederlassen. Als Arberer gelingt es ihnen bis heute ihre Kultur, Sitten, Gebräuche und Sprachen zu bewahren.

    1478

    Die vierte Belagerung von Krujë verläuft für die Osmanen erfolgreich. Demoralisiert und geschwächt aufgrund Hunger und fehlender Unterstützung während der einjährigen Belagerunsgzeit kapituliert die Festung gegenüber Mehmed II., der versprochen hatte, der Garnison einen feien Abzug zu gewähren. Als die Albaner jedoch mit ihren Familien die Festung verlassen, brechen die Osmanen ihre Zusage, töten alle Männer und versklaven Frauen und Kinder. Skanderbegs Grab und die Kirche wurden geplündert und zerstört. Die Überreste Skanderbegs wurden als Talismane mitgenommen.

    1479

    Der albanische Widerstand sollte unter der Führung von Dukagjini, ohne große Siege noch kurz andauern. Den Osmanen gelingt nach einer 15monatigen Belagerung die Eroberung der von Vendig kontrollierten Stadt Shkodër, der letzten albanischen Festung.
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    1480

    Nachdem die Osmanen die Eroberung Albaniens abgeschlossen haben, brechen sie mit eine Invasionsflotte nach Apulien auf, wo sie die Stadt Otranto erobern können.

    1501

    Nachdem albanischer Widerstand sporadisch bis 1500 andauerte, räumen die Venezianer die Stadt Durrës. Die albanische Union Skanderbegs überlebte ihren Schöpfer nicht. Ohne ihn als Anführer spalteten sich die Kräfte und wurden zerieben Es folgte ein großer Exodus der Albaner nach Süditalien, besonders in das Königreich Neapel ebenso nach Sizilien, Griechenland, Rumänien und Ägypten. Die verbliebene albanische Bevölkerung trat zum großen Teil zum Islam über. Albanien sollte bis 1912 ein Teil des Osmanischen Reiches bleiben und damit nie wieder eine ernsthafte Herausforderung für die Hohe Pforte.

    1506

    Der albanischstämmige Humanist und katholische Priester Marin Barleti (1450-1513) schreibt in Venedig mit seiner "Historia de vita et gestis Scanderbegi Epirotarum principis" die erste Skanderbeg Biographie, die in Rom gedruckt wird. Das Buch wird innerhalb kurzer Zeit mehrmals in andere Sprachen, z. B. deutsch und portugiesisch übersetzt. Bis zum heutigen Tage wird das Werk, das als albanischer Kulturschatz in der Biblioteka Kombetare in Tirana aufbewahrt wird, als Grundlage für alle Studien über Skanderbeg angesehen.
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    16. Jahrhundert

    Pierre de Ronsard (1524 – 1585) widmet Skanderbeg ein Poem.

    1718

    Am 22. Juni wird die von Antonio Vivaldi komponiert Oper "Scanderbeg" in Florenz uraufgeführt.
    François Marie Arouet (1694-1778) , genannt Voltaire sinniert darüber,dass das Byzantinische Kaiserreich nicht untergegangen wäre, wenn es einen Anführer wie Skanderbeg besessen hätte.

    19. Jahrhundert

    Der amerikanische Schriftsteller Henry Wadsfworth Longfellow (1807-1882) schreibt ein Poem über Skanderbeg.
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    1944

    In einem dunklen Kapitel der Geschichte wird der Name Skanderbegs in Verruf gebracht.
    Auf Weisung Heinrichs Himmlers wird die "21. Waffen-Gebirgs-Division" der SS aufgestellt, für die der Name Skanderbeg als zusätzliche Bezeichnung missbraucht wird. Auch Skanderbegs Helm mit dem Gamsschädel muss als Ärmelabzeichen der Uniformen herhalten. Die Angehörigen der Einheit rekrutieren sich hauptsächlich aus dem Kosovo/Kosova, das dem vor Hitlers Gnaden geschaffenen "Großalbanien" angeschlossen worden war.
    Die NS-Rassenideologie versucht, die Albaner als „Arier“ im Kampf gegen die Jugo(=süd-)slawen, vornehmlich die Serben zu instrumentalisieren, wobei sie sich Jahrhunderte alte ethnische und auch konfessionelle Gegensätze zunutze macht. So zeichnet sich die auch als "Albanische Nr. 1" genannte Einheit weniger durch die Bekämpfung der kommunistischen Partisanen Titos aus, als durch Terrorakte gegen die Zivilbevölkerung des Kosovo/Kosova und Nordmazedoniens.
    Am 28. Juli wird das Dorf Veliko zerstört und seine 380 Einwohner, darunter 120 Kinder, ermordet. Die Kommandos der Division verschleppen aus ihrem Einsatzgebiet sämtliche Juden, denen sie habhaft werden konnten zur Deportation nach Bergen Belsen, vertreiben zigtausende von Serben und begehen weitere Kriegsverbrechen.

    timediver®'s Anmerkungen:

    Während die Kollaboration mit dem Nationalsozialismus und die damit verbundene Schaffung eines kurzzeitigen "Großalbaniens" seit der Zeit Enver Hoxhas von albanischer Seite her oftmals verschwiegen, relativiert, bzw. interpretiert wird, oder andere Aspekte in den Vordergrund (Rescue in Albania) gerückt werden, dient sie serbischer Propaganda zum Herstellen einer"historischen Kontinuität" zu den Ereignissen im Zusammenhang mit dem Konflikt um Kosovo-Metohija/Kosova.
    Gleiches gilt auch für die im Herbst 1942 gegründete albanische "Balli Kombëtar (Nationale Front)". So wird die "BK" zum Beispiel einerseits im " Länderinformationsblatt des United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) ", das sich einer 1989er Ausgabe der Berner Zeitung als Quelle bedient, im Kreise anderer Parteien kurz zwar als großalbanische, jedoch antikommunistische Widerstandsgruppe gegen Faschismus und Nationalsozialismus vorgestellt. Andererseits wird sie in " Wikipedia - The Free Encyclopedia", mit Berufung auf jugoslawische Quellen, als Kollaborateurin der Achsenmächste präsentiert.
    Während die französische AusgabeL’encyclopédie libre", einen kleinen Arikel über die "Partia Balli Kombëtar Shqiptar "vorweisen kann, wird diese in andersprachigen Wikipedia-Versionen, wie der italienischen " L’enciclopedia libera " zur "Elezioni legislative in Albania 2001" oder in "Die Freie Enzyklopädie "im Artikel zur albanischen Geschichte nur kurz erwähnt. Die albanische " Enciklopedia e Lirë " bietet indessen überhaupt keinen eigenständigen Artikel über die "Balli Kombëtar". (Stand: 06.05.2007)
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    1953


    Der Regisseur Sergei Jutkewitsch stellt seinen 120minütigen Film "Velikiy voin Albanii Skanderbeg" mit Akahi Khorawa, Besa Imami, Adivie Alibali in den Hauptrollen als sowjetisch/albanische Coproduktion fertig.

    Der pathetische Film wird heute in einer auf 92 Minuten gekürzten Version von der Firma Icestorm vertrieben.


    2002

    Der albanischstämmigen Bevölkerung Italiens (Arbëreshë) gehören etwa 102.000 Menschen an. Ihre Kirche mit orthodoxem Ritus (Eparchia di Piana degli Albanesi ) ist mit Rom uniert, ihren Priestern ist nach einem Dekret Papst Pauls VI. die Heirat erlaubt.













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    2007


    Von der Grabeskirche Skanderbegs sind heute nur noch wenige Mauerreste zu sehen.

    Die Originale des Helmes(mit Gamsschädel) und des Schwertes von Skanderbeg
    befinden sich im Kunsthistorischen Museum in Wien.

    2008


    Der Schausteller und Hochstapler Otto Witte regierte im Februar 1913 angeblich als König Otto I. fünf Tage das Land. Eine balkanische Köpenickiade, die 2008 mit dem Goldenen Lorbeer des vom Autorenkreis historischer Roman - Quo Vadis - verliehenen "Sir Walter Scott Preis" ausgezeichnet wurde.

    timediver's Roman-Lesetipp




    Skanderbeg ist der Nationalheld aller Albaner, unabhängig von deren Konfession.

    Seine Fahne mit dem Doppeladler auf roten Grund weht als eine der ältesten Nationalflaggen Europas noch heute.

  5. #155

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    ah bre shkon!!!

  6. #156

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    du scheinst stark irritiert und benebelt zu sein.
    Sage uns, oh Freund, hat Albanien gegen das Osmanische Imperium gekämpft?

    was für ne Frage, Sie haben sogar für euch Griechen gegen die Osmanen gekämpft und das heutige Griechenland erst ermöglicht

    bumbum

  7. #157
    Avatar von AulOn

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    Zitat Zitat von LouWeed Beitrag anzeigen
    ah bre shkon!!!

    Du meinst wohl, AH ORE SHKJA ?




  8. #158

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    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen

    Okay, hier was zum lesen :

    Gjergj Kastrioti, genannt Skanderbeg


    [...]
    Jetzt habe ich verstanden, in was du dich oben versuchtest.
    Du wolltest schreiben: Γιώργος Καστριώτης (Giorgos Kastriotis)

    Ja, Giorgos ist uns gut bekannt, die ganze Welt kennt diesen mutigen Griechen, jeder Kroate auch, sowie die Serben, Bulgaren, Fyrom-Bürger, Italiener, etc. etc.

    Auch seine Fahne ist bekannt, der griechische Doppeladler auf byzantinisch-rotem Grund.
    Dieses Skenderbeg schreibst du falsch, es kommt von Iskender Bey, und die Türken-Moslems sprechen ja alles Griechisch anders aus:
    Iskender = Alexander
    Bey = Regent (in diesem Sinne)

    Also sinnbildlich der Erste unter den Griechen, wie einst Alekos der Unbesiegte.

    Wo also ist dein Problem?
    Oder was wolltest du mitteilen?
    -
    Hier etwas Text für dich in der Originalsprache:
    Γιώργος Καστριώτης
    http://www.sfeva.gr/17365118.el.aspx
    und als Pdf-Datei:
    http://www.sfeva.gr/dat/B4780333/fil...48397752031250

  9. #159

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    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Du meinst wohl, AH ORE SHKJA ?
    ah bre SHKON!!

    Shqiptars and Arnauts (albanians)-children of Caucasus

    Saturday, 13. June 2009, 00:14:29

    The present Shqiptars and Arnauts (Albanians) are from the Caucasus (and Arabia), originally.
    Shqiptars claim that they are descendants of Illyrians.
    But the Illyrians did not have anything with a Shqiptars.
    In the times before Shqiptar Romanticism, there is nothing that would show that the Shqiptars have any notion about the Illyrians.

    Caucasian Albania was located on the eastern area of the Caucasus between the Caspian sea and the tips of the mountain ranges.
    Medieval writer Magius Patavius,says thay Arnauts-Shiptars were originally from Asia, called them children Caucasus.

    More evidence linking Shqiptars to the Caucasus, in the Republic of Azerbaijan, a nation which today claims to be the inheritor of Caucasian Albania.
    Compelling.

    Georgian geneology
    Let us initially say the fact that the Armenians, Georgians, Rans, Movaknels, Herethians, Leks, Megrels and Caucasians had one father named Thargamos, son of Tharshi, son of Gamer, son of Japheth, son of Noah.
    They selected eight of the bravest and most renowned of his sons. First was Haos, second Qarthlos, third Bardos, fourth Movakan, fifth Lek, sixth Heros, seventh Caucas, and eighth Egros.
    -First "Illyrian" king was Bardilis.
    -name Bard (Brela), it is often in Albania
    -Name of Lek (Leko, Leka) is very often in Albania


    Mirdat was king of Karthalinia (Georgia)....Mirdita-Shqiptar tribe
    Tamara was Queen of Karthalinia (Georgia)...

    -Gogo is a very common male name in Georgia and Albania
    -Keko in Georgia female and male name in Albania.
    -Shqiptars:mother=Nona, and in Georgia is female name.
    -Gruzians: mother=deda ;Shqiptars Deda= male name.

    Old Albania was known only for wild dogs and baren snow covered mountains, for which it recieved the name Albania by foreigners (Alba=white).
    The Caucasian Albanians (also spelled as Alban, Aghvan,Ahgvank, Aghban, and Alpan) were a nation, which, according to the ancient geographer Strabo, consisted of 26 tribes, and the majority was Turkic : (some of tribes: Alwanis/Alpans, Uti, Udins, Gels, Legs, Kryzes, Hinalugs, Chols, Gargars ,Sakas or Shakas,Mazkits/Ishguz's,Abars /Awars ,Bashigirhihi/ Bashkirs,Khazars, Barsiles, Huns, Saragurs, Sabirs, Kuturgurs, Kok-Turks, Kipchaks (todays Kumyk, Nogay, Karachay, and Balkar,) ( some of places: Hereti,Khakheti,Sheki,Kish,Shusha,Derbent…)
    Turkish scholars on Caucasian Albania argue that "Albania" means "Country of Alpes" (where Alpes are one of the names for Albans or mountains), but also says that "in history Albans have once more came out as the most ancient Turkic people....bowing to the Sun”

    In the republic of Georgia, in the Caucasus, on the terriory of the former Caucasian Albania, from where the Avar Khanate once had its capital, there is a village named: "Arnauti".
    This is the name by which Serbs, Greeks, Turks, Macedonians and Montenegrin Serbs refer to Albanians in their respective langauges.
    There is also village in Georgia named "Bushati" - which is the name of an Albanian tribe ("fis") around Lake Skadar.
    There are three villages named: "Geguti", "Gegeni" and "Gegi".
    "Ghegheni" is the name designated to Albanians who live north of the Shkumbi River in Albania proper.


    Gegi Gora 39N 45E 2512 8241
    Right on the border with the Republic of Georgia in THE CAUCASUS.
    (gora - mountainous forest: trans: gegi gora = mountainous forest of Gegs).


    We can look for "Geg" in the western Caucasus in modern Georgia...
    The word "gege" in the Georgian language means absolutely nothing, however, "gegali" means "goat".
    In albanian a goat is called "lia" (dhia), so it si totaly possible that this may originate from later part of the word "gega-LI" From "gegali" "gegeria" could have been derived, since according to Neo-Greek phonetics, the "l" became "r".
    Thus Gegegria would mean "Goat herders" and "Geg" would be the shortneded form or deminutive.

    This name is appropriate for the main occupation of the population in these regions where there were plenty of goats from which milk and meat were the main source.
    Wealth was counted in goats.

    The Caucasian origins of the Gegs can be traced to ancient Georgia in the Caucasus where there once existed a land in antiquity called GOGARI, later changed to GOGARENA.
    ....when the Armenian people lost its statehood and lands, to make it possible to join foreign lands, the Albanian kingdom, i. e. the lands of historical Georgia (Gogarena).
    Stephanus, an ancient author, expressly says, that the inhabited district on the south side was called Gogarena. "

    Gogarena est locus inter Colchos et Iberos orientales."
    Iberia was on the south side, and Colchis at the western extremity, of the mountain; this name then included the whole southern side of it, and sufficiently proves, that it was called Gog by some nations as well as Kauc by others…

    There is almost no difference between Caucasian Gogari and the Albanian Gegeri, thus logic points us in the direction that there exists some primary relationship between between these two names.


    Fact:
    Armenia alba is one of the highest regions in the world...
    identical place-names between Albania and Caucasus:
    Albo-Arnauti -Caucasus- Arnauti
    Albo-Bushati - Caucasus-Bushati (also the name of an Albanian tribe)
    Albo-Baboti - Caucasus-Baboti
    Albo-Baka -Caucasus-Bako
    Albo-Ballagati - Caucasus-Balagati
    Albo-Ballaj,Balli - Caucasus- Bali
    Albo-Bashkimi - Caucasus-Bashkoi
    Albo-Bathore- Caucasus- Batharia
    Albo-Bater- Caucasus- Bataris
    Albo-Geg - Caucasus-Gegi, Gegeni, Geguti (Term used by Albanians in their language to denote their brethre north of the Shkumbi R.)
    Albo-Demir Kapia - Caucasus-Demir Kapia (Turkish term: "iron gates"; term by which Turks refered to the Caspian Sea or arch: Albanian Sea)
    Albo-Kish, Kisha... - Caucasus-Kish (Eight different toponyms in Albania begin with "kish")
    Albo-Kurata,Kuratem,Kurateni(villages)-Caucasus-Kura (river) (Nine different toponyms in Albania begin with "Kura")
    Albo-Luginasi - Caucasus-Lugini
    Albo-Rusani - Caucasus-Rusian
    Albo-Sheshani, Shoshani, Shashani - Caucasus-Shashani
    Albo-Sheshaj, Sheshi - Caucasus-Sheshleti
    Albo-Skalla - Caucasus-Skaleri
    Albo-Shiptari Shipyaki, Shkhepa, - Caucasus-Shkepi
    Albo-Shkoder - Caucasus-Shkeder, Shked, Shkoda
    Albo-Shekulli - Caucasus-Shekouli
    Albo-Skuraj - Caucasus-Skuria

    Scutari=Üsküdar
    Shqip toponim Egrisse=Egrisse,the name of a large tribe from Gruzia (Colchis)
    Shqip toponim Canj=Canji,the name of a large tribe from Caucasus

    Shkaraua (tribe)

    Fact:
    Gegs
    Gegant
    Gegar
    Gege
    Gegechel'
    Gege chkari 42N 42E 181 593
    Gege chkori 42N 42E 181 593
    Gegechol'
    Gegedzhyai
    Gegedzhyay
    Gegele 40N 48E 195 639
    Gege-li...dzeyebi 41N 42E 889 2916
    Gegeli 40N 48E 195 639
    Gegem 41N 46E 457 1499
    Gegeran 38N 48E 259 849
    Geghadir
    Geguti 42N 42E 90 295
    Gogasheni 41N 43E 1752 5748
    Gogeti 42N 43E 754 2473
    Gogiant-Kari 42N 44E 1764 5787
    Goginauri 41N 42E 1353 4438
    Gogiyeti 41N 42E 275 902
    Gognauri 42N 44E 1358 4455
    Gogni 42N 43E 839 2752


    Shqip
    Sipiyad 38N 48E 150 492
    Sipiya 38N 48E 150 492
    Siptakshen 40N 45E 1349 4425
    Shipyaki-in the neighbouring Republic of Georgia
    * "S" pronounces: "SH";
    Maps, Weather, and Airports for Shipyaki, Georgia

    Arberani Armenia
    Princely families of ancient Great Armenia
    Arberani - Arrberuni - Arberanean - Arshakuni (Arrberani, Vaspurakan)

    Even to-day, wherever in Asia Minor or Syria one finds the roads comparatively safe, the villages quiet, and government an obvious if grim reality, one is sure to learn in nine cases out of ten that the real executive officer is an Arnaut. In the tenth case he is usually of Caucasian origin.

    The number of Albanians or Arnauts is estimated at 1,500,000; for they are not confined to Albania, but axe scattered over several other provinces, although their chief place of settlement is Albania. They are descendants of the old Epirotes or lUyrians; other ethnographers, however, assert that they ai-e descendants of the Albanians, who formerly lived in Caucasus^ and were identical with the Alans.
    year 1854

    1864...More deplorable still was the lot of the Circassians and other Caucasian tribes, who, to the number of 400,000, sought a refuge in Turkey in 1864.
    The pasha intrusted with the installation of these immigrants sent many of them to Western Bulgaria, in the vain hope that they would cut off all contact between "Servians" and "Bulgarians".
    Where are today the descendants of Circassian?

    To this brand of Circassian (KAVKAZ) self-assertion belongs the spurious genealogy of one Ridwan Bey, whom P. M. Holt has identified as the FaqarT chieftain who monopolized the post of pilgrimage commander during the 1630s and 1640s." The genealogy traces Ridwan's lineage to the Mamluk sultan BarqQq (1382-99) and thence to the Quraysh. Holt construes the genealogy as Ridwan...

    The Quraysh are a branch of the "Arabized Arabs".

    gledame,Quraysh ne se arapi,tuku Cerkezi,koi se poarapile,a se smetale za predci na Shqipot-Al-Arnaut...

    The Albanians
    Henry Skene
    Journal of the Ethnological Society of London (1848-1856), Vol. 2. (1850).

    Journal of the Ethnological Society of London (1848-1856) is currently published by Royal Anthropological Institute of Great Britain and Ireland

    The Albanians are divided into four tribes. These are, the Gheghides and Mirdites, the Toskides, the Tsamides, and the Liapides.
    The tribe of the Ghegs and Mirdites are of lofty stature and athletic frame ; and their swarthy complexion and black eyes still retain the characteristics of their supposed Caucasian origin.

    The Toskides are the most handsome of the Albanians. They have noble features, with fair hair and blue eyes, indicating the mixture of Georgian blood, which probably flows in their veins : less warlike than their countrymen of the other tribes, their stature is also less Herculean. They are supposed to have derived their name from the Toxidse, mentioned by Chardin as inhabiting Mingrelia.
    MINGRELIA, a former principality of Transcaucasia, which became subject to Russia in 1804, and since 1867 has belonged to the government of Kutais. The country corresponds to the ancient Colchis

    The country now occupied by this tribe lies to the south of that of the Ghegs and Mirdites, and extends to the river Vojutza. It is called by themselves Toskouria. Their chief places are Elbassan and Berat, called by the Turks Arnaout Belgrad, in order to distinguish it from Belgrade on the Danube. Te-pellene, the birth-place of Ali Pasha, is now included in their territory, although it was formerly considered as belonging to the infamous Liapides. The great despot declared it, however, to be in Toskouria and no one dared to gainsay him on a point which affected the respectability of his origin. The women of the Toske tribe are remarkable for their beauty, like those of Georgia, whence they issue, according to the conjecture of some antiquaries.

    In their own language they call themselves Skipetar, which name bears some affinity with that of of the Skitekip, mentioned by the Armenian geographers as inhabiting a territory near the Caspian.

    Arvan-Arban
    Mongol: Encyclopedia II - Mongol Empire – Organization
    ...the army was built upon a squad of ten, called an "arban"; ten "arbans" constituted a company of a hundred, called a "jaghun". Ten "jaghuns" made a regiment of a thousand – "mingghan". Ten "mingghans" would then constitute a regiment of ten thousand ("tumen"),

    Mongolian etymology:
    Written Mongolian: arban 1
    Middle Mongolian: xarban (HY 43, SH), ḥarbān (IM), hărban (MA) 1
    Khalkha: arav, arvan 1 Buriat: arba(n) 1 Kalmuck: arwṇ 1 Ordos: arwa 1

    Turkic etymology:
    Middle Turkic: jarman- (Sangl.)
    Turkmen: jarma«- Khakassian: ‰arban- Shor: ‰arban- Oyrat: jarman- (Верб.)


    Albanopolis and Shqiptars

    Saturday, 6. June 2009, 04:37:31

    The Albanian people (Albanian: Shqiptarët) believe they are the descendants of a Paleo-Balkans people, perhaps the ancient Illyrians or the Thracians and Dacians.
    "Ilirian God" as demonstrator
    Articles in Encyclopedias and online works are just speculations that "there is possibility" that Albanians are Illyrians.
    There are many just claims that "Albanians are Illyrians",without any explanation,material evidences or logical arguments.

    Fake "facts":
    The Albanian ethnonym is first mentioned as an illyrian tribe living in the Roman thema (province) of Macedonia (which included southern Illyria at that time) by the ancient geographer Ptolemy in his "Geography", Book 3, Chapter 12. Specifically he refers to the Albanoi tribe living in the area with their capital Albanopolis (city of Albanians in greek) is to be found at the coordinates "46*00 41°05", somewhere inside the geographical triangle of modern cities of Tirane, Pristine and Scoplje (ancient Scupi).
    'Albanoi' means Albanians in both ancient and modern greek, the -oi suffix standing for the pluriel form.

    FAKE Albanopolis ( Zgërdhesh)

    The ancient town is located to the right of the Fushë Kruja to Kruja road by Halil village. In 1871 the famous Austrian albanologue Han visited the Illyrian castle of Zgërdhesh and hypothesized..WOOOW that this was the ancient Albanopolis, capital of the Albans from whom the country is named.

    FACT-Let's see Ptolemy:
    Ptolomy's 'Geography' online.
    Here he talks about Illyria and Illyrian tribes.
    There is NO mention of Albanopolis,Albopolis or anything even close.
    There is NO mention of "Albanoi" or Shqiptars...
    It is true that the "Albanopolis" agrument is circulated the internet but no one provides the exact text.

    FACT-Ptolemy's Geography - Index of Places A
    • Abacaena • Abathuba • Abdara • Abdira • Abella • Abellinum • Abi R. • Abieta • Abila columna • Abravannus R. • Abrostola • Abrystum • Abula • Abuncis • Abydos • Abydus • Acabe M. • Acabis • Acamas Pr. • Acanthine I. • Acanthon • Acci • Accipitrum I. • Acelum • Achaeorum Acte • Acholla • Acinippo • Acithius R. • Acmonia • Acoris • Acra • Acrae • Acrath • Acritas Pr. • Acruvium • Aculea • Acusion • Addyme • Adeba • Adra • Adramyttium • Adria • Adru I. • Adrumetus • Adulae M. • Adulis • Aduliticus Bay, Adulis Bay • Aeas M. • Aeculanum • Aedonis I. • Aegaea • Aegara • Aegean Sea • Aegialus • Aegimius I. • Aegitharsus Pr. • Aegusa I. • Aemiliana • Aeminium • Aenesiphyra • Aenesippa I. • Aenona • Aeoli I. • Aeolis • Aequum • Aesepus R. • Aesernia • Aesis • Aesis R. • Aesisium • Aethale I. • Aethiopia below Egypt • Aethiopian M. • Aethusa I. • Aetna • Aetna M. • Aex • Aezani • Africa • African I. • Aganombri M. • Agarum Pr. • Agarus R. • Agatha • Agatha I. • Agathonis I. • Agathyrnum • Agdan • Agedicum • Aginnum • Agna R. • Agrigentinum Emporium • Agrigentum • Agrilium • Agurium • Alaba • Alabanda • Alabastrites M. • Alabastron • Alabus • Alaesa • Alanus M. • Alauna • Alaunus R. • Alavona • Alba • Alba Fucinis • Alba Pompeia • Albaugusta, Alba Augusta • Albi Camini • Albi Clivi • Albiana • Albingaunum • Albintimilium • Albion I. • Albocela • Albus Portus • Aleria • Aleta • Aleta • Aletium • Alexandri Castra • Alexandria • Alexandria Troas • Alibaca • Alinda • Alista • Allifa • Almaena • Alo • Alona • Alontium • Alopecia I. • Alpes Cottiae M. • Alpes Graiae M. • Alpes M. • Alsium • Altar of Neptune • Altars of Alexander • Altars of Caesar • Alternia • Altinum • Aluca • Alvona • Alvum • Alydda • Amadoca • Amadoci M. • Amathus • Amathusia • Ambisna • Ameria • Amici I. • Amiternum • Ammaea • Ammaedara • Ammon • Ammonis • Amorgus I. • Amorium • Ampelos Pr. • Ampsagas R. • Amuncla • Amyzon • Ana R. • Anabis • Anagnia • Anas R. • Anaunium • Ancona • Ancrina • Ancuron city • Ancyra • Andecrium • Andelus • Anderedum • Andomatunnum • Andriaca • Andron city • Anemusa • Angulus • Antaei • Antandrus • Antecuia • Antibacchi I. • Antinoцpolis • Antiochia on the Meander • Antiphellus • Antiphili • Antiphili Portus • Antiphra • Antipolis • Antipyrgos • Antissa • Antium • Antivestaeum Pr. • Anxanum • Apamea • Apamea Cibotos • Apari • Apenestae • Aperlae • Aperroe • Aphrodisia • Aphrodisium • Aphrodisium • Aphroditopolis • Apis • Apocopa • Apollinis Pr. • Apollinopolis Major • Apollinopolis Minor • Apollo Pr. • Apollonia • Apollonia • Apollonia on the Rhyndacus • Appennini M. • Apphar • Apsorrus • Apsorrus I. • Aqua Calida • Aqua Flavia • Aqua Sextia • Aquae Augustae • Aquae Calidae • Aquae Calidae • Aquae Calidae • Aquae Calidae • Aquae Hypsitanae • Aquae Lesitanae • Aquae Neapolitanae • Aquae Quacernorum • Aquileia • Aquilonia • Aquinum • Ara Eratonis Pr. • Ara Minervae I. • Arabriga • Araducca • Araducta • Arae Philaenorum • Arae Sestiorum Pr. • Arandis • Arar R. • Araurus R. • Arausion, Arausio • Arauzona • Araxa • Arba • Arbis • Arcesine • Archile • Arcilacis • Arcilacis • Arcobriga • Arcobriga • Ardanis Pr. • Ardea • Ardotium • Arelatum, Arelate • Arenosum Coast • Argennum Pr. • Argennum Pr. • Argennum Pr. • Argenomescum • Argenteola • Argentoratum • Argentovaria • Argentus R. • Argenua • Argita R. • Argoda • Argyruntum • Aricia • Arimantis • Ariminum • Arina • Aripa • Aritium • Arna • Arnus R. • Aromata • Aromata Pr. • Arpi • Arretium • Arsa • Arsenaria • Arsi • Arsinoл • Arsinoл • Arsinoл • Arsinoл • Artabri • Artamis • Artane • Artigis • Arucci • Aruccia • Arunda • Asana R. • Ascania L. • Ascanius R. • Ascerris • Asculum • Asia • Asindum • Aspis • Aspis • Aspis M. • Aspis Pr. • Aspucca • Assarath • Assarath R. • Assesia • Asso • Assorus • Assurus • Assus • Asta • Asta • Astaboras R. • Astacilis • Astacus • Astapus R. • Astarta I. • Astigis • Asturica Augusta • Astypalaea • Astypalaea I. • Asyla • Asyphus M. • Atagis R. • Atella • Aternus R. • Ateste • Athribis • Atina • Atoa • Atria • Atrianus R. • Attacum • Attii Pr. • Atuatucum • Aturis R. • Audum Pr. • Audus M. • Audus R. • Aufidena • Aufidus R. • Augala • Augila • Augusta Auscorum • Augusta Bagiennorum • Augusta Emerita • Augusta Praetoria • Augusta Rauricorum • Augusta Taurinorum • Augusta Treverorum, Augusta Trevirorum • Augusta Vessonum • Augusta Viromandeum • Augustobona • Augustobriga • Augustobriga • Augustodunum • Augustonemetum • Augustoritum • Augustum • Auritina • Ausa • Ausancali • Ausigda • Ausoba river • Austri Cornu Pr. • Ausum • Autoba • Automalax • Autraca • Autricum • Autuchi Temple • Auximis • Auzia • Avalites • Avalites Bay • Avaricum • Avarus Pr. • Avennion, Avennio • Aventicum • Avia • Avia • Avidus • Avitta • Avium I. • Avus R. • Axiaces R. • Axima • Axume, Axum • Azagarium • Azama • Azar M. • Azicis • Azilis • Azuis

    FACT-Ptolemy in Book 5 chapter 15 titled "Location of Illyria or Liburnia, and of Dalmatia" (The Fifth Map of Europe) Never mentions the alleged "ALBANOPOLIS" that they support he has, and can be found at 46 degrees and 41 degrees 45', but when you look up what he really has writen, you find the city of Thermidava.

    Ptolemy's Gegraphy can be found at : HERE

    Where is ancient Albanopolis?

    FACT-The Apostle Bartholomew is reported to have labored in the area around the south end of the Caspian Sea, in the section that was then called Armenia.
    The modern name of the district where he died is Azerbaijan and the place of his death, called in New Testament times Albanopolis, is now Derbend which is on the west coast of the Caspian Sea.
    The apostle Bartholomew is said to have been martyred in the year 68 AD.
    http://www.biblepath.com/bartholomew.html

    On this map we can see Serbian empire in Caucaus, and territory of Albanians

    in south-western region of Caspian sea,before albanian (and servian) migrations from Caucaus.

    FACT-Until the 4th century CE (Albanopolis)it was part of Caucasian Albania, and is traditionally identified with Albana, the capital.
    http://encyclopedia.thefreedictionary.com/Albanopolis+(Caucasus)
    FACT-814 AD

    Fake fact:
    'Albanoi' means Albanians in both ancient and modern greek, the -oi suffix standing for the pluriel form.

    FACT-Albanians call themselves Shqiptari,not Albanians.
    FACT-Greeks cannot spell this.

    FACT-SHQIPTAR=TATAR=BULGAR=MAGYAR=KHANDAHAR
    FACT-People from Asia spell this.

  10. #160
    Avatar von AulOn

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    Hehe, LouWeed, du slawischer Immigrant !




    Die Illyrer - ein kriegerisches Bergvolk?
    Neue archäologische Funde der Eisenzeit aus Albanien Archäologische Funde der Illyrer bieten den Albanern eine Identität zwischen den griechischen und slawischen Nachbarkulturen - zu sehen im Urgeschichtsmuseum von Asparn (NÖ). Albanische Funde in Österreich
    Illyrischer Helm,
    um 500 v. Chr.
    Dem Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich in Asparn an der Zaya ist es gelungen, archäologische Funde aus Albanien für eine Ausstellung nach Österreich zu bringen.

    Durch die guten Kontakte von Prof. Dr. Andreas Lippert vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien und in Zusammenarbeit mit dem Archäogischen Institut der Albanischen Akademie der Wissenschaften in Tirana ist es gelungen, mehr als 350 Originalfundstücke aus albanischen Museen im Museum für Urgeschichte in Asparn/Zaya zu zeigen.

    Sowohl das albanische Ministerium für Kultur wie die Botschafterin der Republik Albanien in Wien haben sich für das Zustandekommen der Kooperation eingesetzt. Viele Fundstücke werden das erste Mal außerhalb Albaniens gezeigt.
    Republik Albanien (www.ausserfern.at) Illyrer - gefürchtete Krieger und Seeräuber
    Illyrischer Helm,
    4. Jhdt. v. Chr.
    Die Illyrer waren gefürchtete Krieger und ihren Nachbarn, den Makedonen, über Jahrhunderte militärisch zumeist gleichwertig, manchmal sogar überlegen. So fiel Perdikkas II., König der Makedonen, im Jahr 359 v. Chr. in einer Schlacht gegen die Illyrer.

    Erst sein Nachfolger, König Philipp II. (359-336 v. Chr.), konnte den Illyrern erfolgreich Widerstand entgegensetzen. Trotz der großartigen Siege Alexander des Großen (336-323 v. Chr.) erhielt die Kultur der Illyrer ihre Eigenständigkeit.

    Die Illyrer waren nicht nur gefürchtete Krieger in Illyrien, sondern auch berüchtigte Seeräuber. So unterstellten sich 229 v. Chr. die griechischen Kolonien im adriatischen Küstengebiet und auf den vorgelagerten dalmatinischen Inseln dem Schutz Roms. Im anschließenden 1. Illyrischen Krieg 229-228 v. Chr. errichteten die Römer einen Brückenkopf an der dalmatinischen Küste. Im 2. Illyrischen Krieg (etwa 218-201 v. Chr.) gelangte dann die Region unter römische Herrschaft.
    Die Illyrer und ihre archäologischen Wurzeln

    Die Entwicklung von einem so genannten wehrhaften Hirtenvolk zu Ackerbauern wird an Hand archäologischer Funde fassbar. Im Rahmen der Ausstellung werden rund 350 Exponate des 13. bis 2. Jhdt. v. Chr. gezeigt. Im 6. Jhdt v. Chr. kam dann das Gebiet der Illyrer durch die Gründung griechischer Kolonien an der Adriaküste verstärkt in die Einflußsphäre Griechenlands. Griechische Luxuswaren wurden Prestigegüter der illyrischen Eliten.

    In den großen und reich ausgestatteten Sippengrabhügeln im Mat-Tal (Nordalbanien) oder am Ohrid-See finden sich daher auch zahlreiche griechische Importe.

    Die verstärkten griechischen Einflüsse zeigen sich aber auch besonders in der Entstehung und im Ausbau der befestigten Höhensiedlungen zu städtischen Zentralorten.

    Das Bild zeigt neben der bronzenen Speerspitze fein gearbeitete Goldbeschläge, die am Gewand im Bereich der Brust angenäht waren. Die Objekte stammen aus verschiedenen Gräbern der Spätbronzezeit (13./12. Jhdt. v. Chr.)
    Information zur Ausstellung (www.wipa.at) Reiche Grabfunde



    In der Sonderausstellung DIE ILLYRER werden mehrere reiche Sippengrabhügel, darunter das Grab des so genannten Fürsten von Belsh präsentiert. Es enthielt einen Bronzehelm, Beinschienen, Schmuck und Geschirr für eine repräsentative Festtafel sowie griechische Importstücke, vermutlich Geschenke, die im Zuge diplomatischer Beziehungen bzw. wirtschaftlicher Kontakte ausgetauscht worden sind. Die befestigte Bergstadt dieses Fürsten lag, wie Prof. Lippert bei der Führung anlässlich der Eröffnung sagte, an der Hauptverkehrsroute, die von der Adria ins nördliche Griechenland führte.

    Das Bild zeigt eine Auswahl verschiedener Prunkgräber der späten Bronzezeit bis beginnenden jüngeren Eisenzeit (13. - 4. Jhdt. v. Chr.), die als Beigaben mitgegeben worden sind.
    Die Illyrer - ein eisenzeitliches Volk im Hinterland Griechenlands
    Importgefäß aus Durres, 6. Jh. v. Chr. Die Illyrer sind, trotz ihrer räumlichen Nähe zu mediterranen Hochkulturen, recht wenig bekannt. Die Nachrichten antiker Autoren sind zumeist sehr selektiv - eigenständige Schriften sind, mit Ausnahme zumeist recht kurze Grabinschriften, nicht erhalten. So bilden als Grundlage für eine historische Interpretation, wie zumeist bei frühgeschichtlichen Kulturen, die archäologischen Funde die Hauptquelle.

    Dabei werden besonders die wirtschaftlichen Veränderungen sowie die schrittweise Übernahme griechischer Einflüsse deutlich. Diese führen nicht nur zum Import fremder Güter, sondern auch zu lokalen Imitationen und Nachahmungen. Am Ende dieses mehrere Jahrhunderte dauernden kulturellen Prozesses, der den Großteil der jüngeren Eisenzeit prägte, steht eine stark griechisch beeinflusste illyrische Stadtkultur. Es überrascht - und zeigt die starken traditionellen Kräfte - dass sich trotz dieser griechischen und späteren römischen Überprägung innerhalb der Sprache eine gewisse Eigenständigkeit zumindest im südlichen Illyrien (dem Gebiet des heutigen Albaniens und des angrenzenden Kosovo) erhalten hat.

    Eine gute und übersichtliche Zusammenschau des derzeitigen Forschungsstandes bietet ein zur Ausstellung herausgegebenes Buch "Die Illyrer", an dem österreichische wie albanische Wissenschaftler beteiligt waren. Neben der eigentlichen Geschichte wird die Kultur, Lebensweise, Wirtschaft und Sprache in eigenen Beiträgen dargestellt.
    Illyrer, Illyrien, Illyricum - ein Sprachenbabylon

    Unter Illyrien wird die Region entlang der adriatischen Ostküste verstanden, die heute etwa von Kroatien im Norden bis Albanien im Süden reicht.

    In Folge der Illyrischen Kriege gelangten große Teile Illyriens unter die Herrschaft Roms. Die Provinz Illyricum konnte allerdings erst nach den Kriegszügen von Oktavian 35-33 v. Chr. eingerichtet werden - endgültig befriedet (unterworfen) wurde dieser Raum erst 9 n. Chr. durch Tiberius. In claudischer Zeit, Mitte des 1. Jhdts. n. Chr., wurde dann die Provinz Illyricum in die Provinzen Pannonien und Dalmatien geteilt. Trotzdem wurden noch Jahrhunderte später, im 3. und 4. Jhdt. n. Chr., die bedeutenden römischen Herrscher Aurelian, Diokletian und Constantinus als "illyrische Kaiser" bezeichnet. Die Periode dieser illyrischen Kaiser, die von 249 bis 337 n. Chr. dauerte, leitete Claudius Gothicus ein.

    Auch als Zollbezirk blieb der Name Illyricum noch lange erhalten. Das portorium Illyricum umfasste beispielsweise ursprünglich Teile Norditaliens und das Hinterland der adriatischen Ostküste. Mitte des 2. Jhdts. n. Chr. wurden dann die Zollbezirke zusammengelegt, um große Wirtschaftsgebiete zur bilden. Der illyrische Zolldistrikt wurde mit dem thrakischen verschmolzen und reichte dann als publicum portorii Illyrici "von der Quelle der Donau bis zum Pontischen Meer", wie Appianus in seiner Illyrica mitteilte, das heißt dem neuen Zollraum der Illyriker gehörten die Provinzen Raetien, Noricum, Pannonien, Moesien, Dacien und natürlich Dalmatien an.

    Bild: Tonstatuete in spätarchaischem Stil, vermutlich Göttin Demeter. Apollonia, Anfang 6. Jhdt. v. Chr.

    Sonderausstellung: DIE ILLYRER,
    Archäologische Funde der Eisenzeit aus Albanien

    Im Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich,
    Asparn an der Zaya,
    vom 3. April bis 28. November 2004, täglich außer Montag, von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
    Museum für Urgeschichte Museum für Urgeschichte (science.orf.at) Illyrischer Einzelfund im Leitharaum
    Mannersdorf/Lgb. Der nördlichste Fundpunkt eines typischen illyrischen Gegenstandes, einer Frauennadel, wurde im Grab 76 eines keltischen Kriegers in Mannersdorf am Leithagebirge entdeckt, wie Peter C. Ramsl im Rahmen eines FWF-Forschungsprojektes feststellen konnte. Das Grab datiert um 300 v. Chr.

    Die Hintergründe für dieses wohl persönliche Erinnerungsstück des Kelten bleiben naturgemäß im Dunkeln. Er starb, nach Aussagen der Anthropologin, im relativ hohen Alter von über 50 Jahren. Es ist unbekannt, wie lange er dieses Einzelstück getragen hat. Sie belegen allerdings eine direkte Beziehung, wohl zwischen einer Illyrerin und einem Kelten. Damit öffnet die Archäologie ein Fenster, das bisher praktisch völlig geschlossen war: Die Kontakte der Illyrer zu ihren nördlichen Nachbarn.



    Der Fund wurde im Zuge archäologischer Rettungsgrabungen des Bundesdenkmalamtes 1979 geborgen. Neben einer Lanze und einem Schwert fand sich im Grab 76 auch das zierliche Schmuckstück einer illyrischen Frau: Eine Doppelnadel mit omegaförmiger Schleife.

    Üblicherweise werden diese speziellen Nadeln mit zwei Spitzen von illyrischen Frauen getragen: Den albanischen Archäologen sind aus dem südlichen Balkanraum bereits mehr als zweihundert solcher Nadeln bekannt. Sie werden häufig in illyrischen Frauengräbern gefunden und scheinen als Haarnadeln zur Befestigung eines Schleiers gedient zu haben.
    Museum Mannersdorf am Leithagebirge (www.mannersdorf-lgb.at)

    Braunsberg Achtung, alter Forschungsstand:
    die illyrische Hallstattkultur in Österreich

    Bis etwa 1960 bezeichneten viele Sprachwissenschafter eine ältere und über weite Bereiche Kontinentaleuropas verbreitete Sprachschicht als "Illyrisch"; in der Folge bezeichneten dann die Prähistoriker oftmals die Hallstattkultur irrtümlicherweise als illyrisch. Beides ist heute nicht mehr aufrecht zu erhalten.
    Der Hinweis auf die illyrische Urbevölkerung auf einem Gedenkstein auf dem Braunsberg bei Hainburg (Bild) ist daher falsch - er soll allerdings, meines Erachtens, als Zeitzeugnis stehen bleiben.

    Eine ethnische Deutung ältereisenzeitlicher archäologischer Kulturen ist nur beim Vorliegen eindeutig lokalisierbarer historischer Volksnamen möglich. Die ehemals als "illyrisch" bezeichnete Sprachschicht wird heute von den Linguisten zumeist als "alteuropäisch" bezeichnet.
    Braunsberg (science.orf.at) Illyrische Sprache, heute

    Die illyrische Sprache gehört zu den indogermanischen Sprachen. Mit Ausnahme des albanischen Raumes wurde das Gebiet der Illyrer weitgehend romanisiert. Zum Teil wurden erst in im 19. Jhdt. diese romanischen Sprachen, insbesondere Dalmatisch, durch slawische Sprachen verdrängt.

    In der albanischen Sprache haben sich noch kennzeichnende Elemente der illyrischen Sprache erhalten. Die illyrische Sprache ist jedoch nur durch Orts- und Personennamen sowie einigen wenigen hundert kurzen Inschriften, die im heutigen Albanien und den angrenzenden Räumen bis Unteritalien gefunden worden sind, bekannt. Dennoch können sich die heutigen Albanier mit gutem Recht auf die antiken Illyrer zurückleiten.
    Danksagung

    Berichterstatter möchte Prof. Lippert sowie Kollegen Dr. Ernst Lauermann, Direktor des Urgeschichtsmuseum Asparn (Bild), und Mag. Josef Engelmann (wipa) für diverse Informationen und Bilder danken.

    Copyright der Bilder bei Aktuelles und Museum fuer Urgeschichte — content ohne Nennung der Urheber (Fotografen)

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