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Von den Illyrern zu den Albanern

Erstellt von Dardania, 30.07.2009, 15:10 Uhr · 341 Antworten · 32.260 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von AulOn

    Registriert seit
    19.10.2008
    Beiträge
    2.789
    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    Die mit Ihrer Illyrerpropaganda!
    Hier schreiben internationale Historiker (und NICHT ALBANISCHE) über die entstehung der Albaner°!!!!

    Für Aufsehen innerhalb der Albanienwissenschaft sorgt das in jüngster Zeit
    erschienene Werk des Freiburger Historikers Gottfried Schramm
    25, der nach
    Jahrzehnten der Funkstille unverhofft mit einer neuen Theorie in der "albanischen
    Frage" aufwartet, indem er sich gegen die Autochthonie und das Illyrertumder Albaner
    ausspricht und ihre Einwanderung aus der Mitte der Balkanhalbinsel in ihre heutigen
    Wohnsitze vermutlich zu Beginn des 9. Jahrhunderts mit philologisch-historischen
    Mitteln zu beweisen versucht. Seine Hypothese setzt sich aus einer langen Folge von
    Einzelbehauptungen zusammen, die sich großteils auf sprachhistorische Indizien
    stützen.
    Bei den Vorfahren der heutigen Albaner handle es sich um jene im Gebirge lebenden
    thrakischen Ethnien, die die Griechen und Römer seit der Kaiserzeit unter dem
    Sammelnamen "Bessen" zusammenfaßten.
    26 Der ursprüngliche Stamm, der den Namen
    gab, hatte seine Heimat im Quellgebiet der Marica, nahe des höchsten Berges Musala.
    Das Siedlungsgebiet aller später unter diesem Namen zusammengefaßten
    Hirtenstämme war die zentrale balkanische Gebirgsgruppe, d.h. die westliche
    Balkankette, die Rila, die westlichen Rhodopen und das Piringebirge, also im großen
    und ganzen die von Kaiser Aurelian in den siebziger Jahren des 3. Jh.s errichtete röm.

    und Gegenwart des balkanischen Patriarchats. Wien,
    Köln, Weimar: Böhlau 1992, S. 130.
    24
    Ebda, S. 134 u.
    Vinski: Autochthone Kulturelemente, S. 189.

    25
    Gottfried Schramm: Anfänge des albanischen
    Christentums. Die frühe Bekehrung der Bessen und ihre
    langen Folgen. 1. Aufl..
    Freiburg i. Breisgau: Rombach 1994.
    (= Rombach Wissenschaft: Reihe Historiae; Bd. 4).

    26
    Zu den Bessen siehe
    Wilhelm Tomaschek: Über Brumalia und Rosalia nebst
    Bemerkungen über den bessischen Volksstamm.
    In: Sitzungsberichte der K. u. K. Akademie der
    Wissenschaften Wien, phil. hist. Kl. 60 (1868), 2. H.,
    S. 351-404;
    Christo Danov: Altthrakien.
    Berlin: 1976.

    9
    Provinz Dacia mediterranea.
    27 Die Christianisierung der Bessen erfolgte bereits in der
    zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts durch den in der Stadt Remesiana ansässigen Bischof
    Niceta.
    28 In der Folge erbauten die Bessen eigene Klöster, stellten eigene Mönche als
    Missionare und sollen sogar eine eigene Kirchensprache gehabt haben. Aufgrund der
    slawischen Landnahme im 6. und 7. Jahrhundert floh die romanische Bevölkerung aus
    den Städten ins umliegende Gebirge, wo sie mit den dort wohnenden Bessen eine
    Symbiose eingingen, von der sprachliche Übereinstimmungen des Albanischen und
    Rumänischen zeugen würden, und von ihnen die transhumane Weidewirtschaft
    übernahmen.
    29 In den nächsten Jahrhunderten sei es nur zu einer teilweisen slawischen
    Assimilierung der Bessen gekommen. Am Anfang des 9. Jahrhunderts seien sie der
    Christenverfolgung durch die heidnischen Bulgaren ausgesetzt gewesen, was
    denjenigen Teil der Bessen nach dem Friedensvertrag 816/17 zw. Byzanz u. Bulgaren
    zur Abwanderung nach Westen bewogen haben soll, der wahrscheinlich nur westlich
    der Gipfelkette wohnte.
    30 Den Bessen sei das Bergland Arbanon zwischen den Flüssen
    Shkumbi und Mati zur Absicherung der byzantinischen Küstenfestung Dyrrachion
    gegen bulg. Angriffe vom Osten zugewiesen worden. Die Zuwanderer hätten den
    Namen "Arbaniten" bekommen und seien durch den griechisch-orthodoxen Bischof in
    Kruja betreut worden, weshalb die bessische Lithurgie eine Gräzisierung erfahren
    hätte.
    31 Die im zentralen Balkangebirge zurückgebliebenen Bessen hingegen seien
    irgendwann slawisiert worden.
    Schramm zeichnet sich durch die historische Auswertung des philologischen
    Materials, in diesem Fall der Lehnortsnamen, für die Erhellung der quellenarmen
    Abschnitte der Spätantike und des Frühmittelalters aus. Er bringtmehrere philologische
    Belege dafür, daß die Albaner in ihrem heutigen Siedlungsgebiet nicht autochthon sein können. Indem er sprachwissenschaftliche Vergleiche anführt, zeigt er auf, daß das Albanische schon vor der Berührung mit dem Lateinischen eine Satemsprache gewesen sein müsse, d.h. daß es nicht die Tochtersprache des kentumsprachlichen Illyrisch sein könne. Die insgesamt rund 30 bis heute als sicher geltenden altgriechischen Lehnwörter imAlbanischen würden nicht ausreichen, umeine jahrhundertelange Nachbarschaft der
    Uralbaner - in diesem Fall wären sie Illyrer - mit den hellenischen Stadtgründungen zu beweisen.
    32 Außerdem lasse das Albanisch gotische Lehnwörter vermissen, obwohl die Goten 130 Jahre lang an der nordalbanischen Küste geherrscht haben. Weiters greift er auf das schon von Weigand angeführte Argument zurück, daß die albanische


    27
    Schramm: Anfänge des albanischen Christentums, PDF Creator - PDF4Free v2.0 PDF Bean Inc. - PDF Creator, PDF Writer and PDF Converter

    10

    Terminologie für Seefahrt, Fischerei und Meeresfauna hauptsächlich aus dem
    Romanischen stamme, weshalb der Küstenstreifen des albanischen Nordens nicht als
    Aufenthaltsort der Uralbaner in Frage käme.
    33 Der frühe Übertritt der Bessen zum
    Christentum und die Bewahrung ihres Glaubens würden erklären, weshalb das
    Albanisch als einzige "Barbarensprache" des antiken Südosteuropas bis in die
    Gegenwart überlebt hat.
    Wie schon so mancher seiner Vorgänger verknüpft er die "albanische Frage" mit der
    "rumänischen Frage": es gebe philologische Beweise dafür, daß die Vorfahren der
    heutigen Rumänen eine längere Zeit mit den Uralbanern in enger Symbiose gelebt
    haben. Als Region kämen dafür nur die bereits obenerwähnte westliche Balkankette, die
    Rila, die Rhodopen und das Piringebirge in Frage. Diese Theorie steht in der Tradition
    von Gustav Weigand, der These der gemeinsamen Heimat der Vorfahren der Rumänen und Albaner.

    LINK: http://www.albanisches-institut.ch/pdf/text20.pdf


    Hier internationale bedeutende Universalgelehrten , Historiker , Sprachwissenschaftler , Albanologen und Linguisten zum Thema ILLYRIER :

    Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1717), schrieb das die albanische Sprache aus dem Illyrischen kommt.


    Hans Erik Tunman (1746-1778), schwedischer Historiker, forschte die albanische Sprache im Lateinischen Griechischen und Byzantischen Schriften, und kam auf die Schlussfolgerung das die Albaner die Nachfolger der alten Pelasgo-Illyrern sind.


    Johann Georg von Hahn (1811-1869), war österreichischer Diplomat und Albanologe. Hahn war 1847 Konsul in Janina, 1851 in Syra und ab 1869 Generalkonsul in Athen. Er gilt als Begründer der Albanien-Forschung. Er sammelte vor Ort Material, lernte Albanisch und wies die Zugehörigkeit des Albanischen zur indogermanischen Sprachfamilie nach. In “Albanesische Studien”, schreibt er das die albanische Sprache aus dem Illyrischen kommt und die illyrische Sprache aus dem Pelasgischen.


    Franz Bop (Deutschland, 1791-1867), schrieb das die albanische Sprache die älteste Sprache Europas ist.


    D. Camarda (Italien, 1821 - 1882), argumentiert aus alten Schriften, dass die albanische Sprache eine der ältesten sprachen der Welt ist.


    Eduard Schneider (Frankreich, 1894), er schreibt in sein Buch “Die Pelasgen und ihre nachkommen”, dass die albanische Sprache der sauberste und glaubhafteste Beweis der pelasgischen Sprache ist.


    Giuseppe Schiro (Sizilien, 1865-1927).
    Holder Pedersen (Denmark, 1867-1953).
    Norbert Jokl (Albanologe, Jude aus Österreich, 1887-1942), er wurde von den Nazis hingerichtet bevor er sein Werk vollendete.
    Gustav Meyer (Graz, 1850-1900) (Österreichischer Linguist).
    Giuseppe Catapano (Italien)
    Mathieu Aref (Frankreich)
    Robert d’Angély (Frankreich)
    Aristeides Kollias (Griechenlan)
    Neal Malcolm (Gross Britanien)
    John Wilkes (Gross Britanien)
    Aleksandar Stipcevic (Kroatien)
    Edwin E. Jacques (USA)
    u.s.w

  2. #42
    Avatar von Caesarion

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    7.453
    Zitat Zitat von bumbum Beitrag anzeigen
    Kultureller Austausch so wie der Handel sind wohl kaum von Nachbarn zu trennen.

    Die alten Griechen haben die halbe Welt beeinflusst, warum sollten gerade die Nachbarn da ausbleiben
    Ganz einfach, weil sie sich nicht riechen konnten

  3. #43
    Avatar von Caesarion

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    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Illyrier und Hellenen haben sehr vieles gemeinsam, bloss supporten die Griechen heutzutage lieber slawische Immigranten


    Öööööööööhhmmmm, sicher dass es daran liegt und nicht, dass uns viele an die Gurgel wollen und eine sogenannte "Cameria" haben wollen?

  4. #44

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    778
    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Sllawe ? Hhahuhahihou, in 100 Jahren behauptet ihr bestimmt, dass Adem Jashari slawe oder Grieche war.
    sein name....GEORGI slawisch
    seine vorfahren...slawisch
    sein vater..jovan, slawisch
    seine mutter...vojislava, aus makedonien, slawsch
    seine religion.... pravoslavno,slawisch
    sein alphabet....kyrlisch bzw glagolitza, slawisch
    sein "wohnort"...slawisch
    sein helm...slawische glagolitza, rose aus der makedonischen sonne
    sein "spitzname" den er von den tuerken bekam ...iskender, zweiter grosser alex aus makedonien

    ORBIS ALEXANDRUM REGEM HABITURUS ERAT!









    Translation:

    According to Nekulche, the part of the peace intermediation between the Emperor and Brinkovjan in Ias was done by (komisa)commissioner Macedonian (Makedona).
    Vlachian chronologist Radu Grechan points out, that for that purpose Brinkovjan sent Georgi Kastriot to Ias. Russian (istoöniki) also call Georgi Kastriot, in the previous peace proposal by the commission of the Sultan. It is possible that the Turks proposed peace to the Russians without knowledge of Brinkovjan with the sole purpose to test his loyalty. After that we can conclude that he sent Kastriot in Ias under the pseudonym Macedonian (Makedona).

  5. #45

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    23.630
    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Illyrier und Hellenen haben sehr vieles gemeinsam, bloss supporten die Griechen heutzutage lieber slawische Immigranten


    stimmt, unser Gebiet Nord-Epirus zum Beispiel.
    Es ist unser Gebiet und liegt in Albanien zufällig.
    Als Zeichen der Freundschaft könnten ihr ruhig unsere Gebiete bis zum Fluß Genousos abtreten, an Hellas.

  6. #46
    Avatar von AulOn

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    2.789
    Zitat Zitat von Greekstyle Beitrag anzeigen
    Öööööööööhhmmmm, sicher dass es daran liegt und nicht, dass uns viele an die Gurgel wollen und eine sogenannte "Cameria" haben wollen?

    Ah, der Epirus-Cameria, ne komplizierte Angelegenheit !

    An die Gurgel ? Tausende von Jahren Nachbarschaft, solch ungelöste territorielle Fragen muss man diplomatisch lösen.

  7. #47
    Avatar von AulOn

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    2.789
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    stimmt, unser Gebiet Nord-Epirus zum Beispiel.
    Es ist unser Gebiet und liegt in Albanien zufällig.
    Als Zeichen der Freundschaft könnten ihr ruhig unsere Gebiete bis zum Fluß Genousos abtreten, an Hellas.



  8. #48

    Registriert seit
    28.09.2008
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    23.630
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    stimmt, unser Gebiet Nord-Epirus zum Beispiel.
    Es ist unser Gebiet und liegt in Albanien zufällig.
    Als Zeichen der Freundschaft könnten ihr ruhig unsere Gebiete bis zum Fluß Genousos abtreten, an Hellas.
    ich denke es wäre machbar von euch.
    Wir bringen euch in die EU,
    und ihr lasst das in die Freiheit, was befreit gehört.
    Immerhin mußten sie die grausame Zeit des Enver Hoxha ertragen.

  9. #49
    Avatar von BOSs

    Registriert seit
    26.01.2009
    Beiträge
    2.322
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    ich denke es wäre machbar von euch.
    Wir bringen euch in die EU,
    und ihr lasst das in die Freiheit, was befreit gehört.
    Immerhin mußten sie die grausame Zeit des Enver Hoxha ertragen.
    Zum Glück hast du nichts zu melden.

  10. #50

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von BOSs Beitrag anzeigen
    Zum Glück hast du nichts zu melden.
    aber ich bin ein ganz netter, das kannst du täglich herauslesen

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