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illyrisch-albanische wörter

Erstellt von Syndikata, 11.06.2008, 17:07 Uhr · 124 Antworten · 14.259 Aufrufe

  1. #31

    Registriert seit
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    Cognates with Illyrian

    See Illyrian languages

    • brisa, "husk of grapes"; cf. Alb bërsí "lees, dregs; mash" (< PA *brutiā)
    • loúgeon, "pool"; cf. Alb lag "to wet, soak, bathe, wash" (< PA *lauga), lëgatë "pool" (< PA *leugatâ), lakshte "dew" (< PA *laugista)
    • mandos, "small horse"; cf. Alb mëz, mâz "poney", Messapian Iuppiter Menzana, byname for Messapian supreme deity, Sanskrit mandura "stable for horses", Thracian Mezenai "the divine horseman", Manduria, town in Apulia founded by Messapians; cf. Ro mânz.
    • rhinos, "fog, mist"; cf. OAlb ren, mod. Alb re, rê "cloud" (< PA *rina)



    Early borrowing from Greek

    Early Greek words borrowed from Albanian are mainly commodity items and trade goods.

    • bagëm "oil for anointment" < Gk báptisma "anointment"
    • bletë "hive; bee" < dial. Gk mélitta "honey-bee" (Gk mélissa)[5].
    • brukë "tamarisk" < Gk mourikē
    • drapër "sickle" < Gk (NW) drápanon
    • kopsht "garden" < Gk (NW) kāpos
    • kumbull "plum" < Gk kokkumēlon
    • lakër "cabbage, green vegetables" < Gk lákhanon "green; vegetable"
    • lëpjetë "orach, dock" < Gk lápathon
    • lyej "to smear, oil" < *elaiwā < Gk elai(w)on "oil"
    • mokër "millstone" < Gk (NW) mākhaná "device, instrument"
    • mollë "apple tree" < Gk (NW) mālon "apple"
    • ngjalë "eel" < Gk egchelys
    • pjepër "melon" < Gk pépon "melon"
    • presh "leek" < Gk práson
    • shpellë "cave" < Gk spēlaion "cave"
    • trumzë "thyme" < Gk thýmbra, thrýmbē



    sieht so aus als ob ihr mehr von den griechen übernommen habt als von den illyrern

  2. #32

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    9.280
    Zitat Zitat von sonnyliston22 Beitrag anzeigen
    Cognates with Illyrian

    See Illyrian languages

    • brisa, "husk of grapes"; cf. Alb bërsí "lees, dregs; mash" (< PA *brutiā)
    • loúgeon, "pool"; cf. Alb lag "to wet, soak, bathe, wash" (< PA *lauga), lëgatë "pool" (< PA *leugatâ), lakshte "dew" (< PA *laugista)
    • mandos, "small horse"; cf. Alb mëz, mâz "poney", Messapian Iuppiter Menzana, byname for Messapian supreme deity, Sanskrit mandura "stable for horses", Thracian Mezenai "the divine horseman", Manduria, town in Apulia founded by Messapians; cf. Ro mânz.
    • rhinos, "fog, mist"; cf. OAlb ren, mod. Alb re, rê "cloud" (< PA *rina)


    Early borrowing from Greek

    Early Greek words borrowed from Albanian are mainly commodity items and trade goods.

    • bagëm "oil for anointment" < Gk báptisma "anointment"
    • bletë "hive; bee" < dial. Gk mélitta "honey-bee" (Gk mélissa)[5].
    • brukë "tamarisk" < Gk mourikē
    • drapër "sickle" < Gk (NW) drápanon
    • kopsht "garden" < Gk (NW) kāpos
    • kumbull "plum" < Gk kokkumēlon
    • lakër "cabbage, green vegetables" < Gk lákhanon "green; vegetable"
    • lëpjetë "orach, dock" < Gk lápathon
    • lyej "to smear, oil" < *elaiwā < Gk elai(w)on "oil"
    • mokër "millstone" < Gk (NW) mākhaná "device, instrument"
    • mollë "apple tree" < Gk (NW) mālon "apple"
    • ngjalë "eel" < Gk egchelys
    • pjepër "melon" < Gk pépon "melon"
    • presh "leek" < Gk práson
    • shpellë "cave" < Gk spēlaion "cave"
    • trumzë "thyme" < Gk thýmbra, thrýmbē


    sieht so aus als ob ihr mehr von den griechen übernommen habt als von den illyrern
    Ein echter Albanologe, was?
    Hier will uns ein Kroate verklickern was für eine Muttersprache ich spreche....

  3. #33

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    Zitat Zitat von Jon_Allie Beitrag anzeigen
    Ein echter Albanologe, was?
    Hier will uns ein Kroate verklickern was für eine Muttersprache ich spreche....
    ich fördere dir noch viel mehr interessante tatsachen zutage:

    Die Grammatik des Albanischen weist in der Struktur Ähnlichkeiten vor allem mit dem Französischen (v.a. die Subjonctifform „que je …que tu …“ Albanisch:„që unë …që të …“), Rumänischen, Bulgarischen, Mazedonischen, aber auch mit der serbischen Form des Neu-Štokavischen auf (siehe auch Balkansprachen, Sprachbund-Theorie).

    die grammatik habt ihr von den slawen abgeguckt

  4. #34

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    9.280
    Zitat Zitat von sonnyliston22 Beitrag anzeigen
    ich fördere dir noch viel mehr interessante tatsachen zutage:

    Die Grammatik des Albanischen weist in der Struktur Ähnlichkeiten vor allem mit dem Französischen (v.a. die Subjonctifform „que je …que tu …“ Albanisch:„që unë …që të …“), Rumänischen, Bulgarischen, Mazedonischen, aber auch mit der serbischen Form des Neu-Štokavischen auf (siehe auch Balkansprachen, Sprachbund-Theorie).

    die grammatik habt ihr von den slawen abgeguckt
    Das du mit copy paste arbeitest zeigt mir was für ein Sprachwissenschaftler du bist. Albanisch ist mit dem griechischen die älteste Sprache des Balkans und das Albaner sich bei den Slaven was abgeguckt haben bezweifle ich, eher aufgezwungen worden lassen...

  5. #35

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    18.328
    Zitat Zitat von Jon_Allie Beitrag anzeigen
    Das du mit copy paste arbeitest zeigt mir was für ein Sprachwissenschaftler du bist. Albanisch ist mit dem griechischen die älteste Sprache des Balkans und das Albaner sich bei den Slaven was abgeguckt haben bezweifle ich, eher aufgezwungen worden lassen...
    lol

    die ersten schriftstücke auf albanisch tauchten erst im 15 jh auf

    und außerdem, wie zwingt man einem volk die grammatik auf?
    hat man alle albaner nachsitzen lassen oder was

  6. #36

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    20.935
    Zitat Zitat von Jon_Allie Beitrag anzeigen
    Das du mit copy paste arbeitest zeigt mir was für ein Sprachwissenschaftler du bist. Albanisch ist mit dem griechischen die älteste Sprache des Balkans und das Albaner sich bei den Slaven was abgeguckt haben bezweifle ich, eher aufgezwungen worden lassen...
    1. Albanisch gibt es noch nicht so lange
    2. Wieso nicht, ich mein ich bin mir auch sicher, dass die Slawen auch ein bisschen abgeguckt haben, das ist halt so wenn zwei Kulturen aufeinandertreffen

  7. #37
    Syndikata
    @ sonny...

    tut mir leid mein freund aber wennschon dann umgekehrt

    Albanisch als Impulsgeber am Balkan





    Wiener Forscher suchen nach albanischen Relikten in den anderen Sprachen Südosteuropas.
    Im Balkanraum gab es in früheren Jahrhunderten – in der Antike, im byzantinischen sowie im osmanischen Reich – keine so geschlossenen Grenzen wie heute. „Bevor der Nationalismus so prominent wurde, war die Sprache nicht das wichtigste Erkennungsmerkmal“, berichtet der Wiener Sprachwissenschaftler Stefan Schumacher. Und weiter: „Bis 1945 war es sehr oft so, dass die Menschen im Alltag mehr als eine Sprache verwendeten“, so Schumacher.


    In diesem grenzenlosen Raum entwickelte sich ein sogenannter „Sprachbund“. Darunter versteht man ein Gruppe von an sich nicht eng verwandten Sprachen, die dennoch auffällige strukturelle Gemeinsamkeiten haben. Am Balkan finden sich heute vier große Sprachgruppen: slawisch, romanisch, albanisch und griechisch. Und diese weisen frappierende Ähnlichkeiten auf. Etwa den einem Hauptwort nachgestellten bestimmten Artikel: Diesen gibt es unter den romanischen Sprachen nur im Rumänischen, in den slawischen Sprachen gibt es im Satzverbund überhaupt keinen bestimmten Artikel – mit Ausnahme eben des Bulgarischen und Mazedonischen. Wo diese Konstruktion aber normal ist, ist im Albanischen. Das führte Sprachforscher zu der Annahme, dass das Albanische einen bestimmenden Einfluss auf die anderen Sprachen ausübte.
    Schumacher widmet sich in einem FWF-Projekt genau dieser These. Er untersucht gemeinsam mit Joachim Matzinger das alt-albanische Verbalsystem, das einen reichen Formenschatz an „modalen Abstufungen“ aufweist. Diese sagen etwas darüber aus, ob der Sprecher etwas wünscht, soll oder kann.

    Religiöse Literatur war tabu

    Im Deutschen gibt es dafür keine speziellen Verbformen, in vielen Balkansprachen sind sie aber nachweisbar – obwohl diese Sprachfamilien an sich solche Abstufungen nicht kennen. Die Sprachforscher stellen derzeit ein Wörterbuch zusammen, das alle altalbanischen Verben beinhaltet. In einem zweiten Schritt sollen Analogien in anderen Balkansprachen nachgewiesen werden. Als Untersuchungsmaterial dient altalbanische katholische Literatur aus dem 16. bis 18. Jahrhundert – in Summe 1500 Seiten –, die bisher nicht ausgewertet sind. Im kommunistischen Albanien waren diese Texte tabu.
    Wann könnte die Wanderung der albanischen Konstruktionen in die anderen Sprachen stattgefunden haben? Bei Rumänisch und Griechisch verweist Schumacher bereits auf die Antike, bei den südslawischen Sprachen habe der Einfluss begonnen, sobald die Slawen eingewandert waren. Albanische Bevölkerungsgruppen – so ist sich die Forschung sicher – lebten bereits in der Antike auf dem Balkan. Im Mittelalter sind sie bis nach Bulgarien und ins südliche Griechenland nachweisbar. Ob sie tatsächlich von den mythenumwobenen Illyrern abstammen, ist in der Wissenschaft umstritten – Schumacher lehnt diese These ab.
    Der albanische Einfluss auf andere Balkansprachen war freilich keine Einbahnstraße. „Alle Sprachen haben sich gegenseitig beeinflusst“, so Schumann. So stammt etwa das altalbanische Wort für Jänner vom rumänischen „Kalendarius“ und nicht vom lateinisch-italienischen „Januarius“ – obwohl es ansonsten viele lateinische und venezianische Lehnwörter im Albanischen gibt. ku
    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.05.2008)

    Albanisch als Impulsgeber am Balkan « DiePresse.com

  8. #38

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    Zitat Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
    @ sonny...

    tut mir leid mein freund aber wennschon dann umgekehrt

    Albanisch als Impulsgeber am Balkan





    Wiener Forscher suchen nach albanischen Relikten in den anderen Sprachen Südosteuropas.
    Im Balkanraum gab es in früheren Jahrhunderten – in der Antike, im byzantinischen sowie im osmanischen Reich – keine so geschlossenen Grenzen wie heute. „Bevor der Nationalismus so prominent wurde, war die Sprache nicht das wichtigste Erkennungsmerkmal“, berichtet der Wiener Sprachwissenschaftler Stefan Schumacher. Und weiter: „Bis 1945 war es sehr oft so, dass die Menschen im Alltag mehr als eine Sprache verwendeten“, so Schumacher.


    In diesem grenzenlosen Raum entwickelte sich ein sogenannter „Sprachbund“. Darunter versteht man ein Gruppe von an sich nicht eng verwandten Sprachen, die dennoch auffällige strukturelle Gemeinsamkeiten haben. Am Balkan finden sich heute vier große Sprachgruppen: slawisch, romanisch, albanisch und griechisch. Und diese weisen frappierende Ähnlichkeiten auf. Etwa den einem Hauptwort nachgestellten bestimmten Artikel: Diesen gibt es unter den romanischen Sprachen nur im Rumänischen, in den slawischen Sprachen gibt es im Satzverbund überhaupt keinen bestimmten Artikel – mit Ausnahme eben des Bulgarischen und Mazedonischen. Wo diese Konstruktion aber normal ist, ist im Albanischen. Das führte Sprachforscher zu der Annahme, dass das Albanische einen bestimmenden Einfluss auf die anderen Sprachen ausübte.
    Schumacher widmet sich in einem FWF-Projekt genau dieser These. Er untersucht gemeinsam mit Joachim Matzinger das alt-albanische Verbalsystem, das einen reichen Formenschatz an „modalen Abstufungen“ aufweist. Diese sagen etwas darüber aus, ob der Sprecher etwas wünscht, soll oder kann.

    Religiöse Literatur war tabu

    Im Deutschen gibt es dafür keine speziellen Verbformen, in vielen Balkansprachen sind sie aber nachweisbar – obwohl diese Sprachfamilien an sich solche Abstufungen nicht kennen. Die Sprachforscher stellen derzeit ein Wörterbuch zusammen, das alle altalbanischen Verben beinhaltet. In einem zweiten Schritt sollen Analogien in anderen Balkansprachen nachgewiesen werden. Als Untersuchungsmaterial dient altalbanische katholische Literatur aus dem 16. bis 18. Jahrhundert – in Summe 1500 Seiten –, die bisher nicht ausgewertet sind. Im kommunistischen Albanien waren diese Texte tabu.
    Wann könnte die Wanderung der albanischen Konstruktionen in die anderen Sprachen stattgefunden haben? Bei Rumänisch und Griechisch verweist Schumacher bereits auf die Antike, bei den südslawischen Sprachen habe der Einfluss begonnen, sobald die Slawen eingewandert waren. Albanische Bevölkerungsgruppen – so ist sich die Forschung sicher – lebten bereits in der Antike auf dem Balkan. Im Mittelalter sind sie bis nach Bulgarien und ins südliche Griechenland nachweisbar. Ob sie tatsächlich von den mythenumwobenen Illyrern abstammen, ist in der Wissenschaft umstritten – Schumacher lehnt diese These ab.
    Der albanische Einfluss auf andere Balkansprachen war freilich keine Einbahnstraße. „Alle Sprachen haben sich gegenseitig beeinflusst“, so Schumann. So stammt etwa das altalbanische Wort für Jänner vom rumänischen „Kalendarius“ und nicht vom lateinisch-italienischen „Januarius“ – obwohl es ansonsten viele lateinische und venezianische Lehnwörter im Albanischen gibt. ku
    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.05.2008)

    Albanisch als Impulsgeber am Balkan « DiePresse.com
    Wieso belassen wir es nicht dabei, schließlich ist das die logischste Erklärung

  9. #39
    Syndikata
    eigentlich hatte ich nichtmal vor über sowas zu diskutieren ich wollte sonny nur erklären dass die albanische sprache nicht unbedeutend für die slawische war

  10. #40

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    Zitat Zitat von sonnyliston22 Beitrag anzeigen
    lol

    die ersten schriftstücke auf albanisch tauchten erst im 15 jh auf

    und außerdem, wie zwingt man einem volk die grammatik auf?
    hat man alle albaner nachsitzen lassen oder was
    Ich habe gewusst das du ein Dummkopf bist...

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