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Illyrische Siedlung in der Festung von Shkup gefunden

Erstellt von skenderbegi, 28.05.2007, 20:52 Uhr · 110 Antworten · 6.763 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von skenderbegi

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    11.086

    Idee

    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Albanien war nicht Menschenleer nur sehr viel duenner besiedelt als fast jede andere Gegend Europas zu irgendeiner Zeit.

    Die Ausgrabungen, die du nennst deuten uebrigens weniger auf eine illyrische Herkunft.
    Es handelt sich zum groessten Teil um griechische und roemische Handelsstationen.

    Wie bereits gesagt. Das Ausbreitungsgebiet der Illyrer ist nur wegen ihrer Hinterlassenschaft bekannt. Die Kulturell wertvollsten Sachen befinden sich nicht im heutigen Albanien oder Kosovo. Nicht gerade einmal 10% der gefundenen Relikte und bauten der Illyrer befinden sich im Kosovo oder Albanien.

    In Albanien hat es nie eine hochentwickelte Kultur gegeben. Das ist meine einzige Aussage.
    NAJA DIE SLAWEN HABEN DAMALS NOCH KEINE SCHIFFE GEBAUT ODER ??'

    Schifffahrt Illyrische Schiffswracks in Bosnien entdeckt


    Bosnische Archäologen sind zum ersten Mal auf Überreste von Schiffen der Illyrer gestoßen. Die vermutlich über 2200 Jahre alten Wracks fanden die Forscher um Snježana Vasilj von der Universität Sarajewo in etwa acht Metern Tiefe auf dem Grund der Hutovo Blato-Marschen in der Herzegowina bei Čapljina.

    Bislang waren illyrische Schiffe nur aus griechischen und römischen Legenden bekannt, sagte die Archäologin lokalen Zeitungen. Nun könne ihre Existenz auch tatsächlich bewiesen werden. Sie seien vermutlich einst von der Adriaküste aus über die Neretva ins Landesinnere gelangt, so Vasilj.

    Außer den Wracks fanden die Archäologen auch Amphoren und Reste einer römischen Villa sowie Gräber aus der Bronze- oder Eisenzeit. Die damals auf der Balkanhalbinsel siedelnden Stämme werden von antiken Autoren zusammenfassend als Illyrer bezeichnet. Vermutlich gehen sie auf Indoeuropäer zurück, die bereits ausgangs der Steinzeit einwanderten und sich später mit ortsansässigen Gruppen vermischten. Im Jahr 168 v. Chr. wurden sie von den Römern erobert, aber erst 59 v. Chr. zur eigenen römischen Provinz.


    -----------------------------------------------------------------

    warum ist es eigentlich so das die "griechen" angst vor den albanern haben bezw. deren geschichte und verbünden sich mit "serbien" ....?

    die einzigen auf dem balkan die den albanern ie geschichte streitig machen sind die griechen und serben????

    über 100 jahre hat man dem römischem reich gegenwehr geleistet wie hat man dies nur bewerktstelligt ????


    und jetzt lass einen orthodoxen bruder dir ins gesicht spritzen als belohnung sozusagen für deine fingerfertigkeiten.

  2. #72
    Avatar von skenderbegi

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    Idee

    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Albanien war nicht Menschenleer nur sehr viel duenner besiedelt als fast jede andere Gegend Europas zu irgendeiner Zeit.

    Die Ausgrabungen, die du nennst deuten uebrigens weniger auf eine illyrische Herkunft.
    Es handelt sich zum groessten Teil um griechische und roemische Handelsstationen.

    Wie bereits gesagt. Das Ausbreitungsgebiet der Illyrer ist nur wegen ihrer Hinterlassenschaft bekannt. Die Kulturell wertvollsten Sachen befinden sich nicht im heutigen Albanien oder Kosovo. Nicht gerade einmal 10% der gefundenen Relikte und bauten der Illyrer befinden sich im Kosovo oder Albanien.

    In Albanien hat es nie eine hochentwickelte Kultur gegeben. Das ist meine einzige Aussage.

    da noch einen du bastardo geschicht-fälscher eines faschisten der auf grundlage eine geschichte erzählt dessen hindergrund infos von serbischer seite bezieht .......



    ORF ON Science : Otto Urban : Wissen und Bildung . Gesellschaft Die Illyrer - ein kriegerisches Bergvolk?
    Neue archäologische Funde der Eisenzeit aus Albanien Archäologische Funde der Illyrer bieten den Albanern eine Identität zwischen den griechischen und slawischen Nachbarkulturen - zu sehen im Urgeschichtsmuseum von Asparn (NÖ). Albanische Funde in Österreich
    Illyrischer Helm,
    um 500 v. Chr.
    Dem Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich in Asparn an der Zaya ist es gelungen, archäologische Funde aus Albanien für eine Ausstellung nach Österreich zu bringen.

    Durch die guten Kontakte von Prof. Dr. Andreas Lippert vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien und in Zusammenarbeit mit dem Archäogischen Institut der Albanischen Akademie der Wissenschaften in Tirana ist es gelungen, mehr als 350 Originalfundstücke aus albanischen Museen im Museum für Urgeschichte in Asparn/Zaya zu zeigen.

    Sowohl das albanische Ministerium für Kultur wie die Botschafterin der Republik Albanien in Wien haben sich für das Zustandekommen der Kooperation eingesetzt. Viele Fundstücke werden das erste Mal außerhalb Albaniens gezeigt.
    <IMG height=8 alt="->" src="http://static2.orf.at/science/linkpfeil.gif" width=19> Republik Albanien (www.ausserfern.at)Illyrer - gefürchtete Krieger und Seeräuber
    Illyrischer Helm,
    4. Jhdt. v. Chr.
    Die Illyrer waren gefürchtete Krieger und ihren Nachbarn, den Makedonen, über Jahrhunderte militärisch zumeist gleichwertig, manchmal sogar überlegen. So fiel Perdikkas II., König der Makedonen, im Jahr 359 v. Chr. in einer Schlacht gegen die Illyrer.

    Erst sein Nachfolger, König Philipp II. (359-336 v. Chr.), konnte den Illyrern erfolgreich Widerstand entgegensetzen. Trotz der großartigen Siege Alexander des Großen (336-323 v. Chr.) erhielt die Kultur der Illyrer ihre Eigenständigkeit.

    Die Illyrer waren nicht nur gefürchtete Krieger in Illyrien, sondern auch berüchtigte Seeräuber. So unterstellten sich 229 v. Chr. die griechischen Kolonien im adriatischen Küstengebiet und auf den vorgelagerten dalmatinischen Inseln dem Schutz Roms. Im anschließenden 1. Illyrischen Krieg 229-228 v. Chr. errichteten die Römer einen Brückenkopf an der dalmatinischen Küste. Im 2. Illyrischen Krieg (etwa 218-201 v. Chr.) gelangte dann die Region unter römische Herrschaft.
    Die Illyrer und ihre archäologischen Wurzeln
    Die Entwicklung von einem so genannten wehrhaften Hirtenvolk zu Ackerbauern wird an Hand archäologischer Funde fassbar. Im Rahmen der Ausstellung werden rund 350 Exponate des 13. bis 2. Jhdt. v. Chr. gezeigt. Im 6. Jhdt v. Chr. kam dann das Gebiet der Illyrer durch die Gründung griechischer Kolonien an der Adriaküste verstärkt in die Einflußsphäre Griechenlands. Griechische Luxuswaren wurden Prestigegüter der illyrischen Eliten.

    In den großen und reich ausgestatteten Sippengrabhügeln im Mat-Tal (Nordalbanien) oder am Ohrid-See finden sich daher auch zahlreiche griechische Importe.

    Die verstärkten griechischen Einflüsse zeigen sich aber auch besonders in der Entstehung und im Ausbau der befestigten Höhensiedlungen zu städtischen Zentralorten.

    Das Bild zeigt neben der bronzenen Speerspitze fein gearbeitete Goldbeschläge, die am Gewand im Bereich der Brust angenäht waren. Die Objekte stammen aus verschiedenen Gräbern der Spätbronzezeit (13./12. Jhdt. v. Chr.)
    <IMG height=8 alt="->" src="http://static2.orf.at/science/linkpfeil.gif" width=19> Information zur Ausstellung (www.wipa.at)


    du und student vorallem in geschichte das ist wie wenn einer am strand aufwächst aber ständig erzählt er wäre der ski-lehrer in dieser region......

  3. #73
    Avatar von skenderbegi

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    Idee

    Bletschacher, Richard

    ILLYRIEN. Erzählungen

    Illyrien nannten die Griechen das oft durchforschte Land der hundert Buchten und tausend Inseln des Adriatischen Meeres. Der Autor, der das Land oftmals bereist hat und dessen Leute liebt, legt in sieben Erzählungen einen Ariadnefaden durch dieses wundersame Labyrinth aus Wasser und Stein. Nur Politiker und Juristen können sich fragen, ob dieses Reich der Phantasie und Lebensfreude zu Europa gehört und ob Europa sein könnte ohne Illyrien.

  4. #74
    Avatar von Ivo2

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    Dem Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich in Asparn an der Zaya ist es gelungen, archäologische Funde aus Albanien für eine Ausstellung nach Österreich zu bringen.

    Durch die guten Kontakte von Prof. Dr. Andreas Lippert vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien und in Zusammenarbeit mit dem Archäogischen Institut der Albanischen Akademie der Wissenschaften in Tirana ist es gelungen, mehr als 350 Originalfundstücke aus albanischen Museen im Museum für Urgeschichte in Asparn/Zaya zu zeigen.
    Ist ganz in der Nähe von mir. Das Museum ist im Schloss Asparn (eher eine Burg) untergebracht und ist von April - Oktober geöffnet.

  5. #75
    Luli
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Wenn dieser Text 500 Jahre alt ist. In welcher Schrift wurde, dann das Original geschrieben?

    Haben die Albaner auch mal die griechischen Schriftzeichen benutzt?

    Soweit ich wiess hatten sie arabische Schriftzeichen, dann Kyrillische und jetzt Lateinische.
    In lateinischen Buchstaben wurde er geschrieben. Der Autor musste noch paar neue lateinische "Buchstaben" erfinden, weil für manche Laute im lateinischen Alphabet die Buchstaben fehlten: So sieht es im Original aus (je nach Internetbrowser kann es sein, das manche "Buchstaben" nicht angezeigt werden:


    O e ſene merii hiir plota ama / e p̱ mi-
    Line: 2 ſerierſimeh tih neueh en anemicut nah
    Line: 3 ruoih / e enditet ſeh moɿtſeh ſaneh nah
    Line: 4 perɛeh. Laudi tuu clofte ћi ieh leem
    Line: 5 en virћenet mena ћitune iaſte ferene / e
    Line: 6 iet p̱ herre me atet becuom / e meh ſpir-
    Line: 7 tine ſeg?te per iete teh ieteſſe. Amen.

    Line: 8 V̷ Tih ieh e becuome ender ћiξe graat.

    Line: 9 R̷ E becuom anſte fruiti hi barcut tit.

    Line: 10 A?a. Becuom ieh o merii aṃ[a] e atii
    Line: 11 ћi leue. Cancha e Ʒachariſſe pɿofete.

    Line: 12 BEcuom clofte ɛot ɛoti ɣineh hi
    Line: 13 iſraelit: per ſeh aih nah viɛitoih
    Line: 14 e banih teh ſperblenete / e popu-
    Line: 15 liſſe vet. E aih neue nah endereћi vir-
    Line: 16 tutne tet ſelbuomit en ſtepiet ſeh daui-
    Line: 17 dit ſerbetoɿit tii. Poɿ ſih pat ξaſuneh
    Line: 18 per goiet teh ſeg?tet ћi enſeh ɛanet en-
    Line: 19 fill iane en pɿofeteſit ſeh tiis. E pat-
    Line: 20 meh nah ſpetuom en anemiſit ſinees:
    Line: 21 e enduoɿſit ſatunes ћi neue nah deſneh
    Line: 22 cheћ. E aih erξ meh baam miſeriere
    Line: 23 meh perint tane e meɣ arecoɿduom en
    Line: 24 teſtamentit ſeg?te ſeh tii. E cheio an-
    Line: 25 ſte beia ћi pat baam aih Abɿaamit pe-
    Line: 26 rindit tine: ſeh aih neue chis meh nah
    Line: 27 ɣ ξane. Per ſeh nah ſih teh liberoniſ-
    Line: 28 gnim en duoɿſit ſeh anemiћet tineue /
    Line: 29 paa en mner nah atii te ſerbegnim. En-
    Line: 30 de ſeg?tenii / e endee dereite p̱ para tii:
    Line: 31 p̱ ћiξe ditte tone. E tih d[ia]lleh te iees
    Line: 32 griſune pɿofeta hi dnaltet p̱ ſeh tii chee
    Line: 33 meh vote p̱ para faћeſe tine ɛot. Meh
    Line: 34 traitu? vξete etii: meh ξane te ditunite ъ
    Line: 35 ſelbuomit populiſſe tii: p̱ teh liruom teh
    Line: 36 quatet. Per miſeriert teh maξe teh per
    Line: 37 bɿendeſauet teh tine ɛot: ћi aih nah vi-
    Line: 38 ɛitoih tue lene p̱ ſeh nalti. Per ſeh aih te
    Line: 39 ɛdriξten ћiξe atah ћi ende Thereteh ie-
    Line: 40 ſene / e ende hiiet teh moɿtſe meh ende-
    Line: 41 reћune c?bete tone enbuξe teh paћſeh.

    Line: 42 Laudi clofte atit e birit / e ſpirtit ſeg?te.

    Line: 43 A?. E becuomeia ama / e tine ɛot me-
    Line: 44 rii virћena p̱ iete te ieteſſe. Cliſah e tine
    Line: 45 ɛot: teh ſecruomite e ſpirtit ſeg?te: ћi
    Line: 46 ſchleh tietere enbe ſẽbelture t?de pelћe-
    Line: 47 ue tine ɛot ieɛɣ xp̅it oɿo p̱ populit: goie-
    Line: 48 tareia ione / e p̱ pɿiftenit: e ɣ lut p̱ ſpirtit
    Line: 49 teh grauet ?euota. O ɛot chii miſerier.

    Line: 50 O chɿiſt chii miſerier. O ɛot chii mi-
    Line: 51 ſerier. ɛot endiglo oɿatene temeh / e em
    Line: 52 tuu arte teh ξirete tem. Oɿatio.

    Line: 53 O ɛot ћi enbarcut ſeh ſene meriſſe
    Line: 54 virћene deſſe bire t?d tue paſune
    Line: 55 ſalutu? enћeli: tɣeih ξaſune meh ɣ ɛane
    Line: 56 coɿp en nieriɣ: ban hiir atune ћi tuu teh
    Line: 57 luſene poɿ ſih nah meh ћiξe ɛemere be-
    Line: 58 ſoime aioh meh clene ama e tine ɛot a-
    Line: 59 ſtɣ per para tuu per teh lutunit te ſaih:
    Line: 60 nah teh iemi endimuom per chɿiſtneh
    Line: 61 ɛotne tane. Amen.


  6. #76
    Luli
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Im Albanischen finden sich doch auch sehr viele griechische Worte, vorallem altgriechische.

    Also ich persoenlich sehe die Sache so...

    Dass die Albaner aus Asien stammen und hierhergebracht wurden ist voelliger Schwachsinn. Dies muesste bereits in der Antike passiert sein und auch Erwaehnung gefunden haben. Die albanische Sprache ist einfach viel zu sehr mit den anderen Sprachen verwandt (oder wie Schreiber differenzieren will, durchmischt).

    Wenn ein und dasselbe Wort in zwei Sprachen besteht, stellt sich natuerlich immer die Frage. Welche Sprache hatte dieses Wort zuerst und welche hat es nur uebernommen. Eine dritte moeglichkeit ist natuerlich, dass beide Sprachen aus einer dritten Sprache netsprungen sind, die ebenfalls dieses Wort beinhaltete.

    Wenn ich mir jetzt die albanische Sprache anschaue, dann sehe ich, dass mind. 50% der albanischen Sprache aus dem Tuerkischen, Griechischen, "Slawischen" und vorallem Lateinischen uebernommen wurden.

    Man kann davon ausgehen, dass die albanische Sprache also leicht von seinen Nachbarn und Besatzern preagbar ist. Sie war also starken Einfluessen unterzogen.

    Wenn Sprachen sich so schnell und leicht aendern, dann hat es oft seine Ursache darin, dass die "Fremden" Sprachen mehr Worte beinhalten als die eigene Sprache. Wenn z. B. ein Tuerke eine Orange nach Griechenland bringt, die Griechen aber Orangen garnicht kennen, dann werden sie zwangslaeufig das tuerkische Wort fuer den Begriff Orange uebernehmen, da sie selber keines in ihrer Sprache haben. "Portokali". Vielleicht daemmert es hier auch bei einigen Albanern.

    Technologisch, Politisch und Kulutrell ueberlegene Voelker haben generell auch mehr Worte in ihrer Sprache. Man kann davon ausgehen, dass die Albaner in diesen Gebieten, seinen Nachbarvoelkern und Besatzern unterlegen waren. Waere es anders rum, dann haetten die anderen Voelker viel von der albanischen Sprache uebrnommen.

    Ich habe mir in letzter Zet viele Atlanten reingezogen um mir das Verbreitungsgebiet der Illyrer anzusehen. Tatsaechlich bevoelkerten die Illyrer eher Regionen in Kroatien, Bosnien und Montenegro. Nicht einmal 10% des antiken und fruehmittelalterlichen Gebiets der Illyrer liegt im heutigen Albanien oder Kosovo. Genauso ist nicht einmal 10% des heutigen Albaniens illyrisches Siedlungsgebiet.

    Die Albaner behaupten, dass die Illyrer von den Slawen in die Berge verdraengt wurden. Aber wieso sollten sich die Illyrer nicht einfach mit den Slawen vermischt haben? Es gab doch keinen Grund sich in die Berge zurueckzuziehen, die Slawen waren ja nicht aggressiv und haben keine "Reinrassige Politik" verfolgt oder so etwas in der Art.

    Ich denke, dass die Illyrer zum groessten Teil in den Kroaten, Bosniern und Montenegrinern aufgegangen sind. Jedoch Aufgrund der Zahlenmaessigen Ueberlegenheit der Slawen praktisch darin untergegangen sind.

    Die Albaner koennten tatsaechlich Illyrische Wurzeln haben, aber sie leben in einem Randgebiet Illyriens. Es ist klar, dass die Albaner mit der Hochkultur der Illyrer nichts zu tun haben. Die albanische Geschichtsschreibung ist praktisch nicht vorhanden. Andere haben die Geschichte der Albaner dokumentieren muessen. Und dies reicht nur bis ins 12. Jahrhundert zurueck. Was davor passiert ist, kann wohl niemals jemand sagen.
    Die meisten Albaner sollten wissen, dass sie selber erst seit weniger als 40 Jahren, sich fuer Nachfahren der Illyrer halten.
    Im heutigen Albanien, hat nie ein hochentwickelte Volk gelebt. Das ist wohl Fakt!
    Nene. Die Albanische Sprache hat nur lateinische und altgriechische Wörter Wörter, für die es keine albanische Originale gibt. In Kosova zum Beispiel hat es in der Sprache slawische wie türksiche Lehnwörter, aber für all diese gibt es albanische originale, zum Beispiel sagt man in KS noch oft zum Morgen Sabah-Mengjes, zum Abend Aksham-Mbremje, zu der Uhr(zeit) Sahat-Ora, oder auch die serbsichen Lehnwörter wie zum Beispiel Zimmer Soba-Dhoma.
    Aber über 50% der albanischen Sprache findet man in keiner anderen Sprache wieder, eben, ausser die 30% lateinischen Einflüsse und noch die Altgriechischen. Die albanische Sprache war nie leicht zu vermischen, wenn man bedenkt dass das heutige Albanien eines der ersten Region war, die von Rom besetzt wurde und dennoch nur 30% der Sprache romanisch ist, die der Thrakier, die erst später von Rom besiegt wurden die Sprache 100% romanisch ist. Das liegt daran, das die albanischen Alpen, vorallem die Nordalbanischen Alpen ein Schutzschild war. Das Gebiet von Mirdita ist bekannt dafür, das es auch in der Osmanenzeit die Sprache und Kultur pflegte, weil die Osmanen sehr schlechten Zugang in ihr Gebiet hatten (man bedenkte albanisch zu sprechen war damals verboten in der Osmanenzeit). Dank diesem Gebiet hatten die Osmanen auch bei der Eroberung Albaniens die Zähne auszubeissen, da sogar in ihren Chroniken die Berge Albaniens als etwas Böses, als etwas, das nicht mal der Teufel da rauf kann beschrieben wurde, so auch der erfolgreiche Kampf Skanderbegs, der ja die Berge viel aussnutzte. Die Nordalbanischen Alpen haben viel zum erhalt der Sprache beigetragen.

  7. #77
    Luli
    Ach ja. Die Albaner lebten in keinem Randgebiet Illyriens, sondern genau im Zentrum von Illyrien. Shkodra, Durres gehören zu den ältesten Städten Europas und wahren Sitze der grössten Illyrischen Könige wie Bardhyllus (Komisch, Bardhyllus heisst auf Albanisch weisser Stern Bardh=weiss Yll=Stern), Agron oder Teuta. Dazu kommt, das die Hauptstadt Illyriens, Albanopolis hiess und sich im heutigen Kruja befand und von illyrischen Stamm der Albanoi/Albaner bewohnt war.

  8. #78

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    11.391
    die illyrer waren in stämmen aufgeteilt.
    die heutigen albaner sind auch in stämme aufgeteilt.

    den namen der heutigen albaner leitet man vom stamm der albanoi ab.
    das lag ca. bei der stadt apolonia, welche heute noch existiert.

    die albaner nannten sich vorher arber, wie sich die albaner heute in Italien nennen.(arberesh).
    die griechen nennen die albaner, oder nannten diese arbanasis,arvanit (von arber).
    die griechische und jugoslawische politik hat die geschichte der albaner aus politischen gründen immer so dargestellt, wie es heute ist.
    die albaner können nicht die nachfahren der illyrer sein, weil es keine richtigen beweise dafür gibt, gemeint ist: 1+1=2.-ansonsten wird nichts anerkannt.
    die besatzung,vertreibung und unterdrückung sollte irgendwie begründet sein. (cameria,kosovo,Fyrom,montenegro,serbien)
    beweise die étwas anderes bestätigen, haben alle bekannten historiker
    abgelehnt.

    die illyrischen stämme müssen gekämpft haben oder eben nicht.
    die stämme die gekämpft haben, mußten sterben oder fliehen.
    diejenigen, die nicht kämpften haben sich mit der slawischen bevölkerung vermischt.
    es gibt beweise, dass die slawen die illyrischen städte und kulturgüter vollständig vernichteten. (Bsp.: Ulpiana).
    die kirchen wurden irgendwann umgebaut, die namen der ortschaften umbenannt.

    BSP. makedonien.
    waren demnach die griechischen makedonier zu schwach, sich gegen die barbarischen slawen durchzusetzen,
    wenn man doch bedenkt, dass die griechische kultur der damaligen slawischen überlegen war?

    kann man also sagen, dass ein hochentwickeltes land nicht untergehen kann, gegen ein anderes volk, welches unterentwickelt ist?

    ich denke, dass die zahl der eindringlinge so groß gewesen sein muss,
    dass die dortige bevölkerung fliehen mußte, oder sich einfach mit denen vermischt hat.

    da es sich um barbraische zeiten und völker gehandelt hat, gehe ich eher davon aus, dass die besiegten auch total vernichtet wurden.

  9. #79
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von JesusFreak Beitrag anzeigen
    Ach ja. Die Albaner lebten in keinem Randgebiet Illyriens, sondern genau im Zentrum von Illyrien. Shkodra, Durres gehören zu den ältesten Städten Europas und wahren Sitze der grössten Illyrischen Könige wie Bardhyllus (Komisch, Bardhyllus heisst auf Albanisch weisser Stern Bardh=weiss Yll=Stern), Agron oder Teuta. Dazu kommt, das die Hauptstadt Illyriens, Albanopolis hiess und sich im heutigen Kruja befand und von illyrischen Stamm der Albanoi/Albaner bewohnt war.

    sehr gute ausführungen jesusFreak doch einem demagogen dies zu erzählen bringt nichts......

    hier eine genau erklärung des wortes ;

    Demagogen
    Demagogen zielen mit ihren Forderungen, argumentativen Verknüpfungen und Symbolen auf die Gefühle der Bevölkerung. Sie nutzen bestehende Vorurteile skrupellos aus, vertiefen Vorurteile, schaffen neue Vorurteile und verschärfen bestehende Interessenunterschiede in der Gesellschaft zu unvereinbaren Widersprüchen.
    Häufige Ansatzpunkte sind ethnische, kulturelle, religiöse Unterschiede, aber auch das soziale Gefälle.
    Demagogen suchen Machtgewinn, indem sie Bevölkerungsteile aufhetzen und sich als deren Wortführer aufspielen.

    -------------------------------------------------------------------------------------------------

    ich denke auf grund der geschichtlichen und die gelieferten fakten sollte der grieche eine verwarnung bekommen für die fälschungs versuche......

  10. #80

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    Beiträge
    9.182
    Das Slawische Volk war ganz sicher nicht unterentwickelt. Ich hoffe du Neanderthaler weisst was das Wort Barbare bedeutet? Es bedeutet Fremder/Fremdes!

    Albaner stammen nicht von den Illyrern ab. Solange es keine beweise dafür gibt ist dies so. Namen sind gleich? Weil die deutschen den Namen Tatjana benutzen sind sie Russen? Weil die Holländer eine Hymne haben in der sie singen sie seien vom deutschem Blut sind sie deutsche?

    Du verwächselst da etwas. Albaner sind Albaner, mehr nicht, aber auch nicht weniger.

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