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Indo-Germanen

Erstellt von Turcin-Ipo, 16.08.2008, 02:52 Uhr · 6 Antworten · 1.553 Aufrufe

  1. #1

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    Indo-Germanen

    Oder Indo-Eurpäer oder einfach Arier.

    Hier kommt alles rein was zur Ur-Geschichte der Europäischen Völker gehört.


    Sie sollen als ein Stamm aus Zentral-Asien (wo man Mumien fand), bis zum Kaukasus gezogen sein wo sie sich in Verschiedene Stämme (Germanen, Slawen, Perser, Hellenen, Illyrer..) teilten.



    Ausbreitung:
    Violette 4000 vor Christus
    Rot 2500 v.Chr.
    Orange 1000 v. Chr
    Sprachen:





  2. #2

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    Interassant sind die Sprachlichen Übereinstimmungen:







  3. #3

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    Interessant sind auch die religiösen Überschneidungen: Griechen, Germanen, Slawen... haben alle eine Götterfamilie, mit einem Göttervater als Hauptgott (Zeus, Votan, Perun...).

    Ari bedeutet in Hindi, Nobler oder Weisser. In Indien führten die Einfallenden Arier, ein Kastensystem ein welches noch heute existiert und im hinduistischem Glauben eingebracht wurde. Die angehörigen der oberen Schichten sind grösser und heller während die Untersten bzw. Kastenlosen Schwarz-Inder sind.

    Das Wort Aristokratie (Feudale Herrschaft des Adels in Europa) könnte auch mit dem im Zusammenhang stehen???????

  4. #4

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    Indogermanisch und indoeuropäisch [Bearbeiten]

    Durch vergleichende Sprachforschung entdeckte William Jones (Indologe) Ende des 18. Jahrhunderts, dass viele Sprachen in Europa und dem Vorderen Orient von einer gemeinsamen Ursprache abstammen müssen (siehe: indogermanische Sprachen). Der dänisch-französische Forscher Malte-Brun verwendete 1810 hierfür den Namen „langues indo-germaniques“.
    Der Begriff beruht auf der geographischen Ausdehnung der indogermanischen Sprachen, wie sie damals bekannt war: dem (Indo-Arischen) im Osten und dem Germanischen im Westen, zwischen denen vermeintlich alle anderen Sprachräume lagen. Das Keltische war damals noch nicht als indogermanische Sprache erkannt; auch Beweise für indogermanische Sprache im weiter östlich gelegenen Chinesisch-Turkestan wurden erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckt, nämlich Schriftrollen im Tarim-Becken mit der bis dahin unbekannten tocharischen Sprache.
    Da indogermanisch als Klammerbegriff ursprünglich den östlichsten und westlichsten Sprachzweig der Sprachfamilie benannte, müsste dieser nach demselben Prinzip jetzt eigentlich tocharo-keltisch heißen. Auch der im übrigen Europa gebräuchliche Begriff indoeuropäisch ist gleichermaßen unpräzise. Denn weitere, nichtindogermanische Sprachfamilien gibt es sowohl in Europa (z. B. Finno-ugrische Sprachen) als auch auf dem indischen Subkontinent (z. B. Dravidische Sprachen).
    Die Diskussion, welcher Begriff „richtig“ oder „treffender“ ist, ist müßig. Im deutschen Sprachraum wird in der Fachwelt vielfach der Begriff indogermanisch verwendet, während außerhalb des deutschen Sprachraums indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen) gebräuchlich ist. Beide Begriffe sind inhaltlich deckungsgleich und damit synonym.

    Urindogermanen in der Völkerkunde [Bearbeiten]

    Siehe auch Proto-Indoeuropäer Eine Reihe von Prähistorikern und Archäologen setzt die durch vergleichende Sprachwissenschaft rekonstruierte indogermanische Grundsprache (Ursprache) mit prähistorischen Kulturgruppen (Urvolk) gleich. Nur durch ein so genanntes indogermanisches "Urvolk" ist nach ihrer Meinung die enge lexikalische und grammatische Verwandtschaft vieler europäischer, indischer und iranischer Sprachen erklärbar. Bloße Sprachbünde könnten den hohen Grad an sprachgenetischer Verwandtschaft in der gesamten Indogermania nicht nachvollziehbar machen.
    Diese Auffassung ist nicht ohne Widerspruch geblieben, denn es gibt zahlreiche Wissenschaftler, die ein ethnisch einheitliches indogermanisches "Urvolk" für gänzlich unerwiesen halten. Sie vermuten hinter dem hypothetischen "Urvolk" entweder nur lockere Stammesschwärme, möglicherweise verschiedene Ethnien oder lehnen die Existenz eines indogermanisches "Urvolks" sogar ab.
    Die Forschung hat viele prähistorische Kulturen mit dem indogermanischen "Urvolk" in Verbindung bringen wollen und nach der Urheimat der Indogermanen gesucht. Dabei kam man zu ganz unterschiedlichen Ursprungsregionen, die von Mitteleuropa, über Osteuropa und Zentralasien bis nach Anatolien bzw. Vorderasien reichen. Heute überwiegt vielfach die Sichtweise, dass in der Kurgankultur, die sich im 5./4. Jahrtausend v. Chr. in Südrussland entwickelte, der Ursprung der Proto-Indoeuropäer zu suchen sei.
    Nach dieser Hypothese erfolgte die Ausbreitung der Indoeuropäer von ihren Sitzen nördlich des Schwarzen und Kaspischen Meers einmal in Richtung Europa, wo die vorindoeuropäische Bevölkerung in mehreren Wellen überschichtet wurde. Der andere Vorstoß richtete sich nach Kleinasien, in den Iran und nach Nordindien, wo um 1500 v. Chr. Scharen indogermanischer Arier (Aryas) einfielen, welche die autochthone Bevölkerung unterwarfen.
    Wie die Überschichtung der vorindogermanischen Bevölkerung Europas erfolgte, ist nicht völlig geklärt. Während ein ausgedehnter Brandhorizont in Griechenland um 2000 v. Chr. auf einen gewaltsamen Einbruch der Indoeuropäer vom nördlichen Balkan her hindeutet (Proto-Griechen), erfolgte die Einwanderung in anderen Regionen Europas möglicherweise weitgehend friedlich (Substrat).
    Zu den Kulturen, die im Zusammenhang mit dem Einbruch der Indogermanen genannt werden, zählen die schnurkeramische Kultur (Schnurkeramik), die Streitaxtkultur, die südrussische Kurgan- oder Ockergrabkultur und die osteuropäische Fatjanowo-Kultur. Es muss jedoch betont werden, dass es sich bei dieser Zuschreibung lediglich um unbewiesene Hypothesen handelt, die in der Fachwissenschaft umstritten sind.
    Grabfunde in Südrussland zeigen, dass die von einigen Forschern mit den Indoeuropäern gleichgesetzten Urheber der Kurgankultur (auch Ockergabkultur und Katakombenkultur genannt) europid waren. Darauf deuten auch europid anmutende Mumien aus der Takla Makan hin, die verschiedentlich mit dem am weitesten Richtung China gewanderten indoeuropäischen Volk der Tocharer in Verbindung gebracht werden. Die Mumien werden im Provinzmuseum der Stadt Ürümqi (Urumtschi) aufbewahrt und könnten identisch sein mit einigen Völkern in Ost-Turkestan (Xinjiang), die in frühen chinesischen Quellen erwähnt werden und kein mongolisches Aussehen hatten. Daneben sind auch genetische Untersuchungen aufschlussreich, wie sie in jüngster Zeit an „skythischen“ Skeletten und Bewohnern der Mongolei vorgenommen wurden.
    Eine europide Bevölkerung besiedelte jedoch auch Alteuropa und Vorderasien autochton vor Einbruch der Indoeueropäer. So waren z. B. die finno-ugrischen Finnenn vom körperlichen Aussehen eindeutig mitteleuropäisch. Archäologische Befunde zeigten, dass der genetische Beitrag der Indogermanen in Europa bedeutend geringer war als in Asien. Diese Erkenntnis stützt die Annahme einer im Wesentlichen friedlichen Übertragung indogermanischer Sprache und Kultur nach Europa.
    Die Indogermanen gaben ihre Sprache und ihr Kulturgut im Osten bis nach Ost-Turkestan (ausgestorbenes Tocharisch), im Westen bis zum Atlantik, nördlich bis fast zum Polarkreis (Island), südwestlich bis zum Mittelmeer und südöstlich bis zum Indischen Ozean weiter. Überall stießen sie dabei auf Sprecher anderer, nicht indogermanischer Sprachen, z. B. auf das bis heute noch im Grenzgebiet zwischen Frankreich und Spanien an der Atlantikküste gesprochene Baskische oder auf die bis ins frühe Mittelalter noch nachweisbaren Sprachen der Pikten in Schottland, Iberer in Spanien, Etrusker in Italien, Räter in den Alpen, Minoer, Pelasger und Lemnier in Griechenland, sowie Hattier in Kleinasien. Sprachlich am unterschiedlichsten sind dabei die indogermanischen Sprachgruppen in Südosteuropa am Schnittpunkt von keltischen (in der Antike), germanischen, italischen, griechischen, albanischen, slawischen und anatolischen Sprachen. Siehe indogermanische Sprachen.

    Indogermanen ? Wikipedia

  5. #5

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  6. #6
    Crane
    Zitat Zitat von Turcin-Ipo Beitrag anzeigen
    Interessant sind auch die religiösen Überschneidungen: Griechen, Germanen, Slawen... haben alle eine Götterfamilie, mit einem Göttervater als Hauptgott (Zeus, Votan, Perun...).

    Ari bedeutet in Hindi, Nobler oder Weisser. In Indien führten die Einfallenden Arier, ein Kastensystem ein welches noch heute existiert und im hinduistischem Glauben eingebracht wurde. Die angehörigen der oberen Schichten sind grösser und heller während die Untersten bzw. Kastenlosen Schwarz-Inder sind.

    Das Wort Aristokratie (Feudale Herrschaft des Adels in Europa) könnte auch mit dem im Zusammenhang stehen???????
    Aristokratie bedeutet eigentlich "Herrschaft der Besten".

    Aristos = Der Beste

    Arier bedeutet ja eher sowas wie rein, und tatsächlich bedeutet Aristokratie in der Geschichtswissenschaft eher eine Gesselschaft in der, der Adel herrscht. Also man von bestimmter Abstammung sein muss und nicht, dass man wirklich etwas geleistet hat. Ist also sehr gut möglich, dass dieses Wort daraus abgeleitet ist.

  7. #7

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