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Integration der Albaner in der Schweiz/Deutschland/Österreich

Erstellt von Al_Bundy, 24.02.2015, 22:37 Uhr · 71 Antworten · 4.424 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Al_Bundy

    Registriert seit
    31.01.2011
    Beiträge
    725
    Zitat Zitat von Pholiko Beitrag anzeigen
    Langsam wird mir hier zu viel durcheinander geschmissen.
    Grundsätzlich ist die gleiche Nationalität immer ein Pluspunkt, da man so einen (weiteren) gemeinsamen Bezugspunkt hat und die jeweilige Kultur kennt. Allerdings kann es trotzdem erhebliche Diskrepanzen geben aufgrund von Bildung! Folgendes Beispiel:

    Ein sehr guter Freund von mir aus dem Studium ist Kurde (glaube ich, oder eine andere Minderheit aus der Ecke) 3. Generation. Er ist an sich auch "stolz" auf seine Herkunft (ich finde sowas dumm da man meiner Meinung nach nicht auf ein Land stolz sein kann, whatever, jedenfalls schämt er sich nicht für seine Herkunft, ist vielleicht passender formuliert). Er ist mit anderen Kurden/Türken in einem Brennpunkt aufgewachsen, im Gegensatz zu den anderen ist ihm der soziale Aufstieg allerdings gelungen. Er ist mit vielen alten Bekanntschaften immer noch befreundet, aber bei weitem nicht mehr so gut weil sich seine Sichtweise teilweise deutlich verändert hat (oder er die allgemein gültige Sicht im Familien-Freundeskreis übernommen hat)

    In meinem Fall ist es so, dass ich aus Prinzip nie jemanden kannte, der aus dem Land meiner Großeltern kam. Allerdings spielte ihre Herkunft bei mir zu Hause auch nie eine Rolle. So hatte ich meist deutsche Freunde, aber eigentlich kannte ich fast aus allen geläufigen Herkunftsländern jemanden. Man lernt ständig neue Leute kennen in der Schule/Uni/auf der Arbeit, mit einigen bin ich auch echt extremst gut befreundet mittlerweile. Mein Freundeskreis hat sich insgesamt deutlich verändert, so sind viele aus der Uni zu guten Freunden geworden, die zugegebenermaßen ein anderes Niveau haben als viele meiner Freunde aus der Schule/Kindheit. Aber es gibt so einige Menschen aus der Kindheit/Grundschule/Mittelstufe, die kann einfach niemand ersetzen, auch wenn ich mit Kommilitonen viel besser debattieren kann. Diese sind mein Bezugspunkt zu etwas Vertrautem aus der Vergangenheit, denen ich immer trauen kann und die man auch nicht wirklich durch neue Freunde setzen kann, egal wie gebildet sie sind.

    Ich finde es übrigens gut dass ich mit einigen Freunden nicht über anspruchsvolle Themen oder Fachliches sprechen kann(/muss), der Abstand tut mir einfach gut. Primitive Gesprächsthemen hat man manchmal nötig^^
    Der markierte Satz ist gut formuliert und dem stimme ich völlig zu.

  2. #72
    Avatar von Slatka Mala Veštica

    Registriert seit
    04.07.2014
    Beiträge
    982
    Zitat Zitat von Pholiko Beitrag anzeigen
    Langsam wird mir hier zu viel durcheinander geschmissen.
    Grundsätzlich ist die gleiche Nationalität immer ein Pluspunkt, da man so einen (weiteren) gemeinsamen Bezugspunkt hat und die jeweilige Kultur kennt. Allerdings kann es trotzdem erhebliche Diskrepanzen geben aufgrund von Bildung! Folgendes Beispiel:

    Ein sehr guter Freund von mir aus dem Studium ist Kurde (glaube ich, oder eine andere Minderheit aus der Ecke) 3. Generation. Er ist an sich auch "stolz" auf seine Herkunft (ich finde sowas dumm da man meiner Meinung nach nicht auf ein Land stolz sein kann, whatever, jedenfalls schämt er sich nicht für seine Herkunft, ist vielleicht passender formuliert). Er ist mit anderen Kurden/Türken in einem Brennpunkt aufgewachsen, im Gegensatz zu den anderen ist ihm der soziale Aufstieg allerdings gelungen. Er ist mit vielen alten Bekanntschaften immer noch befreundet, aber bei weitem nicht mehr so gut weil sich seine Sichtweise teilweise deutlich verändert hat (oder er die allgemein gültige Sicht im Familien-Freundeskreis übernommen hat)

    In meinem Fall ist es so, dass ich aus Prinzip nie jemanden kannte, der aus dem Land meiner Großeltern kam. Allerdings spielte ihre Herkunft bei mir zu Hause auch nie eine Rolle. So hatte ich meist deutsche Freunde, aber eigentlich kannte ich fast aus allen geläufigen Herkunftsländern jemanden. Man lernt ständig neue Leute kennen in der Schule/Uni/auf der Arbeit, mit einigen bin ich auch echt extremst gut befreundet mittlerweile. Mein Freundeskreis hat sich insgesamt deutlich verändert, so sind viele aus der Uni zu guten Freunden geworden, die zugegebenermaßen ein anderes Niveau haben als viele meiner Freunde aus der Schule/Kindheit. Aber es gibt so einige Menschen aus der Kindheit/Grundschule/Mittelstufe, die kann einfach niemand ersetzen, auch wenn ich mit Kommilitonen viel besser debattieren kann. Diese sind mein Bezugspunkt zu etwas Vertrautem aus der Vergangenheit, denen ich immer trauen kann und die man auch nicht wirklich durch neue Freunde setzen kann, egal wie gebildet sie sind.

    Ich finde es übrigens gut dass ich mit einigen Freunden nicht über anspruchsvolle Themen oder Fachliches sprechen kann(/muss), der Abstand tut mir einfach gut. Primitive Gesprächsthemen hat man manchmal nötig^^
    DANKE. SO ist es!! meistens sind das leute, die dafür auf emotionaler ebene einfach übertreffen.. weil sie ganz herzliche menschen sind.

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