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Isocrates, Speeches and Letters (ed. George Norlin) u.v.m

Erstellt von Macedonian, 16.11.2005, 11:16 Uhr · 252 Antworten · 56.368 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Macedonian

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Erzähl mir doch mal, wie es kommt, daß den Griechen die makedonische Geschichte lange Zeit offenbar so unwichtig war und Deine Heimatregion bis vor kurzem offiziell noch nicht Makedonia, sondern Nordgriechenland hieß?
    Beweise deine Behauptungen, dann bin ich bereit zu diskutieren. Alles andere hat keinen Sinn da unseriös. Ich kann Beweisen, dass die Region SCHON IMMER von uns Makedonien genannt wurde. Genauso Thrakien, Epirus, Thessalien, Peloponnese, Attika, Kreta u.s.w .

    Beweise deine Behauptungen!

    Gruß
    Macedonian

  2. #62
    Avatar von Macedonian

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    "Vor 1944 war man Makedonier nur der geographischen Herkunft nach, Bulgare aber nach dem Volkstum und der Sprache. So blieb bis heute bei allen makedonischen Emigranten in Bulgarien, Amerika, Australien oder sonstwo. Nach der Erfindung einer "makedonischen" Schriftsprache durch kommunistische Funktionäre hat in der Republik Makedonien (damals sozialistische Republik Jugoslawiens) ein Ent- und Umnationalisierungsprozesß eingesetzt, der zu einer völklichen und sprachlichen Verunsicherung von trauriger Qualität geführt hat. Die ursprüngliche Absicht, über das makedonische Sprach-Experiment eine gemeinsame jugoslawische Sprache zu schaffen, hat sich als Utopie erwiesen. Die (bulgarischen) Makedonier befinden sich heute auf einem Weg ohne Ziel. Ob sie ihn weitergehen oder zurückkehren sollen, müssen sie selbst entscheiden. Es gab in der Geschichte keinen Staat, der den heutigen Makedoniern Identität böte. Der Alexanders des Großen liegt zu weit zurück und war nicht slawisch. Alle Versuche, das, was bis 1944 als "bulgarisch" bezeichnet wurde, rückwirkend in "makedonisch" (im glottonymischen Sinn) wie die Volksliedsammlung der Brüder MILADINOV oder die Bibelübersetzung Methods umzubenennen, ist eine allzu offenkundige Fälschung ...
    Quelle:
    Prof. Otto Kronsteiner,Zeitschrift "DIE SLAWISCHEN SPRACHEN" (Band 33, 1993, Seite III-IV)
    http://www.uni-salzburg.at

  3. #63
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Macedonian
    Ich kann Beweisen, dass die Region SCHON IMMER von uns Makedonien genannt wurde. Genauso Thrakien, Epirus, Thessalien, Peloponnese, Attika, Kreta u.s.w .
    Beweise deine Behauptungen! Zeig mir doch mal ein Dokument, aus dem hervorgeht, daß die Provinz zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Ende Jugoslawiens offiziell Makedonia und nicht Nordgriechenland hieß. Zeig mir ein Dokument, aus dem hervorgeht, daß der Flughafen von Thessaloniki von Anfang an Flughafen Makedonia hieß.

  4. #64
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Macedonian
    "Vor 1944 war man Makedonier nur der geographischen Herkunft nach, Bulgare aber nach dem Volkstum und der Sprache. So blieb bis heute bei allen makedonischen Emigranten in Bulgarien, Amerika, Australien oder sonstwo. Nach der Erfindung einer "makedonischen" Schriftsprache durch kommunistische Funktionäre hat in der Republik Makedonien (damals sozialistische Republik Jugoslawiens) ein Ent- und Umnationalisierungsprozesß eingesetzt, der zu einer völklichen und sprachlichen Verunsicherung von trauriger Qualität geführt hat. Die ursprüngliche Absicht, über das makedonische Sprach-Experiment eine gemeinsame jugoslawische Sprache zu schaffen, hat sich als Utopie erwiesen. Die (bulgarischen) Makedonier befinden sich heute auf einem Weg ohne Ziel. Ob sie ihn weitergehen oder zurückkehren sollen, müssen sie selbst entscheiden. Es gab in der Geschichte keinen Staat, der den heutigen Makedoniern Identität böte. Der Alexanders des Großen liegt zu weit zurück und war nicht slawisch. Alle Versuche, das, was bis 1944 als "bulgarisch" bezeichnet wurde, rückwirkend in "makedonisch" (im glottonymischen Sinn) wie die Volksliedsammlung der Brüder MILADINOV oder die Bibelübersetzung Methods umzubenennen, ist eine allzu offenkundige Fälschung ...
    Quelle:
    Prof. Otto Kronsteiner,Zeitschrift "DIE SLAWISCHEN SPRACHEN" (Band 33, 1993, Seite III-IV)
    http://www.uni-salzburg.at
    Ziemlich tendenziös, und die Reflexionsebene ist auch nicht allzu hoch. Bei ihm fehlt die Erkenntnis, daß alle Nationen und Hochsprachen letztlich Konstrukte bzw. "Erfindungen" sind.
    Lies lieber mal den Artikel von Stefan Troebst in dieser makedonischen Politik- ud Geschichtszeitschrift, die Du unbelesen abgelehnt hast. Da steht so einiges über die makedonische geschcihtspolitik drin, das auch Dir gut reinlaufen könnte.

  5. #65
    Avatar von Macedonian

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    Zitat Zitat von Schiptar
    ..., die Du unbelesen abgelehnt hast...
    Wie ich sehe, ist schon wieder der Verdächtige aktiv. Hab ich den Text abgelehnt, oder aber einen OBJEKTIVEN Direktlink erwartet?

  6. #66
    Avatar von Schiptar

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    Du hast - ohne selbst nachzusehen - behauptet, es sei nicht objektiv, nur weil es eine makedonische Quelle ist.

  7. #67
    Avatar von Macedonian

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Beweise deine Behauptungen!
    Nicht ablenken sondern Beweise liefern.

    Zitat Zitat von Schiptar
    Zeig mir doch mal ein Dokument, aus dem hervorgeht, daß die Provinz zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Ende Jugoslawiens offiziell Makedonia und nicht Nordgriechenland hieß.
    ALS ERSTES zeige ich dir Banknoten und DEUTSCHE Dokumente:

    1000-Drachme Banknote aus dem Jahr 1956





    DEUTSCHES DOKUMENT aus dem 2 WK (Gebiet Makedonien)




    Zitat Zitat von Schiptar
    Zeig mir ein Dokument, aus dem hervorgeht, daß der Flughafen von Thessaloniki von Anfang an Flughafen Makedonia hieß.
    Du Ahnungsloser Wichtigtuer, der Flughafen trug früher den Namen: " Εθνικός Αερολίμην Μακεδονία " - National-Flughafen Makedonia. Später wurde er "International", nur dieser Teil des Namens wurde geändert. Makedonia, hiess er immer!

  8. #68
    Avatar von Macedonian

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Du hast .. behauptet, es sei nicht objektiv ... weil es eine makedonische Quelle ist.
    Auch, logisch!

    Ich habe dir sogar einen Tipp gegeben, den mit ''Onkel Zlatko''

  9. #69
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Macedonian
    Zitat Zitat von Schiptar
    Beweise deine Behauptungen!
    Nicht ablenken sondern Beweise liefern.
    Du hast gesagt, Du könntest was beweisen. Also, beweis es! Hic Rhodos, hic salta!

    Zitat Zitat von Macedonian
    Zitat Zitat von Schiptar
    Zeig mir doch mal ein Dokument, aus dem hervorgeht, daß die Provinz zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Ende Jugoslawiens offiziell Makedonia und nicht Nordgriechenland hieß.
    ALS ERSTES zeige ich dir Banknoten und DEUTSCHE Dokumente:

    1000-Drachme Banknote aus dem Jahr 1956
    [...]
    DEUTSCHES DOKUMENT aus dem 2 WK (Gebiet Makedonien)
    Schön, und jetzt? Danach hatte ich nicht gefragt. Ich warte...

    Zitat Zitat von Macedonian
    Zitat Zitat von Schiptar
    Zeig mir ein Dokument, aus dem hervorgeht, daß der Flughafen von Thessaloniki von Anfang an Flughafen Makedonia hieß.
    Du Ahnungsloser Wichtigtuer, der Flughafen trug früher den Namen: " Εθνικός Αερολίμην Μακεδονία " - National-Flughafen Makedonia. Später wurde er "International", nur dieser Teil des Namens wurde geändert. Makedonia, hiess er immer!
    Du hast sicherlich einen Direktlink, um diese Behauptung zu belegen, nicht wahr? Oder sonst eine Quelle... Ich bin da nicht so wählerisch.

  10. #70
    Avatar von Macedonian

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    Hier steht, dass die ''Sprache'' 1945,46 eingeführt worden ist.

    Letztlich resultierten diese Ansätze dank des Sieges der Tito-Partisanen in der
    Schaffung eines makedonischen Nationalstaates. Dies und die Reaktionen der
    Nachbarländer (Bulgarien, Griechenland) stellten den Rahmen für die weitere Entwicklung
    der makedonischen Frage dar.
    • 2. August 1944: das makedonische Parlament (ASNOM) tagt zum ersten Mal;
    Makedonien wird eine der sechs jugoslawischen Teilrepubliken, die Makedonier
    werden zur Titularnation ihrer Republik. Damit beginnt das offizielle makedonische
    nation building.
    Relativ rasch wurde die makedonische Nation mit allen Insignien einer Nation
    ausgestattet:
    - Schaffung eines Nationalstaates (im Sinne der Teilrepublik Makedonien) mit
    einem v.a. aus MakedonierInnen bestehenden administrativen Apparat;
    - Gründung nationaler Medien (Radio, Zeitungen, später auch Fernsehen);
    - Schaffung einer eigenen Sprache mit einem kyrillischen Alphabet, das etwas
    von der bulgarischen Version abweicht (1945–46); als Grundlage des Standardmakedonischen
    wurde ein Dialekt ausgewählt, der vom Standardbulgarischen
    so weit wie möglich entfernt war;

    - ein auf dieser neuen Sprache aufbauendes Schulwesen wurde geschaffen; im
    Rahmen der sozialistischen Modernisierung wurde auch die Schulpflicht
    endlich auch wirklich realisiert;
    - eine eigene Nationalgeschichte wurde geschrieben, v.a. vom 1948 gegründeten
    Institut für Nationalgeschichte in Skopje; eine eigene Nationalkultur vom
    Institut für Folklore in Skopje erforscht und gesammelt (und konstruiert);
    - makedonische wissenschaftliche Institutionen entstanden, wie die Universitäten
    in Skopje und Bitola, die Makedonische Akademie der Wissenschaften
    und diverse nationale Berufsvereinigungen von Wissenschaftlern;
    - eine makedonische orthodoxe Kirche wurde gegründet, die sich 1967 für unabhängig
    erklärte (was allerdings von den anderen Orthodoxien nicht anerkannt
    wurde und wird).
    Aufgrund der staatlichen Lenkung des Nationsbildungsprozesses in Makedonien
    (zuerst gab es einen makedonischen Nationalstaat, dann erst die Nation) wurde
    diese Nation auch als „Verwaltungsnation“ (M. Bernath) bezeichnet. Der Nationalismus
    der MakedonierInnen trägt zudem starke Züge eines „Oppositionsnationalismus“,
    der durch die bulgarischen Kampagnen, welche die Nichtexistenz
    einer makedonischen Nation und deren essentiell bulgarischen Charakter propagierten,
    angefeuert wurde (nach 1991 sollte auch Griechenland aufgrund seiner
    hysterischen Propaganda gegen die Unabhängigkeit Makedoniens einen
    würdigen Gegner abgeben).
    Quelle:
    http://userpage.fu-berlin.de/~ulf/Skriptum.pdf Seite 6, Dr. Brunnbauer, FU-Berlin

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