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Israel der Judenstaat? Israels Geschichte..

Erstellt von Emir, 13.02.2009, 21:58 Uhr · 117 Antworten · 5.846 Aufrufe

  1. #41

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen

    Lassen wir mal die Gespenster beiseite, kommt folgendes heraus: Die einstigen Juden und andere vergleichbare Völker haben sich das Land, welches bewohnt war, einfach genommen und andere darauf lebende Menschen und Völker billigst vertrieben.
    genauso wie der homo sapiens den neandertaler vertrieben hat

  2. #42

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen

    Mitnichten wurden sie vertrieben, sie haben sich vielmehr in die Welt verbreitet und verteilt, haben auch das reformierte Judentum in Gang gesetzt, welches heute als Christentum bekannt ist, und haben so weitergelebt. Das Vertreiben eines Volkes war m. E. nie Doktrin des Römischen Rechtes und Politik.
    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Ich fürchte, hier hast du dich vergaloppiert. Das würde bedeuten, dass sie als Christen in die Diaspora gegangen sind. Wie erklärst du dir dann die jüdische Diaspora? Die Juden waren die erste Religion, die sich welweit verbreitet hat und zwar durch Emigration der Gläubigen. Proselytismus war im Judentum nicht vorgesehen, Jude konnte nur das Kind einer Jüdin werden. Die jüdische Diaspora der Vergangenheit ist verzeichnet und zurückzuverfolgen. Ich hab in der Schule zB mal gelernt, dass im 3. Jhd. die ersten Juden nach Köln kamen.

    Übrigens fand ich "Christentum = reformiertes Judentum" nicht übel, so bezeichne ich es auch immer.

    Leider nicht, diese Inhalte sind durchaus belegbar und nachvollziehbar, will man nicht nur einer Seite inhaltlich folgen. Das mit Moshes ist in der Wissenschaft durchaus nicht mehr strittig.

    Was sollte falsch sein? Daß sie ihr Land von Gott erhalten haben sollen?
    Einen besseren Witz kann es nicht geben.
    Daß sie ein auserwähltes Volk sein wollen? Doch, daß ist der bessere Witz, letztenendes darf man glauben, was man möchte, solange es nicht zur Gefährdung ausartet.

    Die Diaspora läßt sich nur mit der zerschlagung der Verwaltungseinheit Judäa erklären, die Aufhebung bedeutet jedoch nicht automatisch die Vertreibung. Auch als jude wußte man, daß man in Hellas und seinen Kolonien besser leben konnte als in derern Wüste. Warum sind denn unsere Väter hier in der BRD, in Frankreich, den USA, Australien? Weil sie dem gleichen Schema folgten - Hoffnung auf ein besseres Leben, nicht aus Vertreibung.

    Die Bezeichnung reformiertes Judentum ist nicht meine Bezeichnung, es ist ein Fachbegriff. Das Judentum hat sich vermehrt, einerseits blieb die alte Religion weiter existent, aber es gab auch das reformierte Judentum, welches sich wiederum abspaltete. Kannst es nachlesen.

    Ich schlage dir vor, du unterhältst dich darüber direkt mit Juden, deren Sicht ist sehr interessant zu diesem Thema. So mancher betrachtet die reformierten Juden als verräter an Israel, umgekehrt sahen sich die Christen (aus dem reformierten Judentum entwickelt) als das eigentliche Haus Israel, sprachen der alten Religion der Juden so manches Recht ab.

    Gruß von mir.

  3. #43

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    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    genauso wie der homo sapiens den neandertaler vertrieben hat

    Hallo John,
    es war schlicht ein Kampf um das Land, so wie wir es kennen, überall auf der Welt. Das Land wurde erobert.

    Beachte folgendes:

    Mir hatte eine Judin einst als Mitdiskutantin in einem Forum folgendes geschrieben: Sie kamen mit dem UFO auf die Welt, haben also mit den üblichen Menschen nichts gemein, deswegen ist es so, sie haben das Land von Gott Jahwe und seiner Frau Jasserah geschenkt bekommen.

    Hast du noch Töne?

  4. #44

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Klar.
    Spiel weiter Geige.

    Du scheinst recht simpel programmiert zu sein.
    Hauptsache motzen.

  5. #45

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    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Israel existierte schon vor 2000 Jahren , länger als es den Islam überhaupt gibt.
    ich hoffe für die juden, dass sie frieden mit den arabern schließen.
    sie kämpfen einen krieg, der nie gewonnen werden kann.

    die araber sind in der mehrheit und werden sich immer mehr vermehren als juden importiert werden können.

    israel tötet alle paar jahre einige tausend araber,
    und versucht dadurch ihre anzahl zu veringern.

    die meisten heutigen juden sind importierte aus der GUS.
    Israel wird früher oder später ein arabisches land werden.

    heute sind über 20% der israelis araber.

    Da die arabische Bevölkerung im Gegensatz zur restlichen Bevölkerung Israels sehr kinderreich ist, wird erwartet, dass der Anteil israelischer Araber an der Gesamtbevölkerung Israels in den nächsten Jahrzehnten deutlich über 20 Prozent steigen wird.
    Israelische Araber ? Wikipedia

    geben wir den arabern 200 jahre, dann ist israel arabisch.

  6. #46

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Beachte folgendes:

    Mir hatte eine Judin einst als Mitdiskutantin in einem Forum folgendes geschrieben: Sie kamen mit dem UFO auf die Welt, haben also mit den üblichen Menschen nichts gemein, deswegen ist es so, sie haben das Land von Gott Jahwe und seiner Frau Jasserah geschenkt bekommen.

    Hast du noch Töne?

    diesen blödsinn muss man ja nicht ernst nehmen

    trotzdem waren die juden in dem gebiet um jerusalem schon heimisch bevor es überhaupt palästinenser gab

  7. #47

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    Zitat Zitat von MIC SOKOLI Beitrag anzeigen
    ich hoffe für die juden, dass sie frieden mit den arabern schließen.
    sie kämpfen einen krieg, der nie gewonnen werden kann.

    die araber sind in der mehrheit und werden sich immer mehr vermehren als juden importiert werden können.

    israel tötet alle paar jahre einige tausend araber,
    und versucht dadurch ihre anzahl zu veringern.

    die meisten heutigen juden sind importierte aus der GUS.
    Israel wird früher oder später ein arabisches land werden.

    heute sind über 20% der israelis araber.

    Israelische Araber ? Wikipedia
    geben wir den arabern 200 jahre, dann ist israel arabisch.

    Nicht allein diese Entwicklung ist eine direkte Gefährdung der Verwaltungseinheit Israel, vielmehr sollte auch über den großen Teich rübergeschielt werden.

    Der Normalmensch sieht nur einen Menschen, einen Präsidenten, seine Minister. Er sieht aber nicht, WAS in seinem Kopf vor sich geht, nur wenige hören heraus, ob er katholisch ist, oder orthodox, oder reformiert katholisch (evangelisch), oder vielleicht Mormone oder Kreationist. Als überzeugter Christ bist du automatisch gegen Israel (----> siehe hierzu ganz frisch : Fall Papst und Vatikan mit dem Bischoff und dessen Aussage, es habe kein Holokautoma (Holokaust) gegeben).

    DAS ist die eigentlich spannende Geschichte. Ein Land wird quasi als Bollwerk benutzt, merkt es nicht oder will es nicht merken. Bis sich der Wind irgendwie gedreht haben dürfte und richtig religiös Radikale die Macht in den Händen haben werden.
    Dieser Gedankengang wird allzugerne ausgeblendet.
    Wetten daß?

  8. #48
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen

    Leider nicht, diese Inhalte sind durchaus belegbar und nachvollziehbar, will man nicht nur einer Seite inhaltlich folgen. Das mit Moshes ist in der Wissenschaft durchaus nicht mehr strittig.
    Gut, lassen wir Mythologie, Mythologie sein. Ob Moses wirklich existiert hat, ist auch nicht wirklich interessant.

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Was sollte falsch sein? Daß sie ihr Land von Gott erhalten haben sollen?
    Einen besseren Witz kann es nicht geben.
    Daß sie ein auserwähltes Volk sein wollen? Doch, daß ist der bessere Witz, letztenendes darf man glauben, was man möchte, solange es nicht zur Gefährdung ausartet.
    Das gehört in den Bereich jüdische Mythologie. Du hast recht, wer ernsthaft mit Mythologie argumentiert, ist einfach witzig.


    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Die Diaspora läßt sich nur mit der zerschlagung der Verwaltungseinheit Judäa erklären, die Aufhebung bedeutet jedoch nicht automatisch die Vertreibung. Auch als jude wußte man, daß man in Hellas und seinen Kolonien besser leben konnte als in derern Wüste. Warum sind denn unsere Väter hier in der BRD, in Frankreich, den USA, Australien? Weil sie dem gleichen Schema folgten - Hoffnung auf ein besseres Leben, nicht aus Vertreibung.
    Das ist schlüssig. Ich weiß es nicht besser.

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Ich schlage dir vor, du unterhältst dich darüber direkt mit Juden, deren Sicht ist sehr interessant zu diesem Thema. So mancher betrachtet die reformierten Juden als verräter an Israel, umgekehrt sahen sich die Christen (aus dem reformierten Judentum entwickelt) als das eigentliche Haus Israel, sprachen der alten Religion der Juden so manches Recht ab.
    Das kann ich mir vorstellen. Ist vermutlich vergleichbar mit Katholiken-Orthodoxen. Die haben sich ja gegenseitig auch lange Zeit offiziell als Verräter betrachtet. Leider kenne ich (noch) keine Juden aber ich werde das gerne mal fragen, hört sich interessant an.


    Zum eigentlichen Thema: Gab es ein antikes Reich Israel (König David und so)? Oder ist der Tanach die einzige Quelle für eine solche Behauptung?

  9. #49

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    Zitat Zitat von MIC SOKOLI Beitrag anzeigen
    israel tötet alle paar jahre einige tausend araber,
    und versucht dadurch ihre anzahl zu veringern.

    jaja.... und die serben haben an den kosovo albenern genetische experimente durchgeführt

  10. #50

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    wenn die römer ein gebiet besetzt hatten, kam es auf den kriegsverlauf an, was mit der bevölkerung nach kriegsende passierte.
    hat sich ein gebiet ohne größere anstrengungen den römern ergeben, wurde das volk verschont.
    ist es zu jahrelangen kämpfen gekommen,
    hat man die ganze stadt zerstört und das ganze volk getötet oder ähnliches.

    Bspl:

    Ruinen von Karthago (Antoninus-Pius-Thermen)

    Nach dreijähriger Belagerung eroberten die Römer unter Scipio Aemilianus Karthago 146 v. Chr. zum Ende des Dritten Punischen Krieges. Die Verteidiger unter Hasdrubal leisteten erbitterten Widerstand. Während der sechstägigen Eroberung plünderten und zerstörten die römischen Truppen die Stadt. 50.000 der Einwohner ergaben sich den Römern und wurden in die Sklaverei verkauft. Die berühmte Forderung des älteren Cato (Ceterum censeo Carthaginem esse delendam – „Im Übrigen meine ich, dass Karthago zerstört werden muss.“) wurde umgesetzt und die Stadt systematisch bis auf die Grundmauern geschleift.
    siehe geschichte des gebietes "israel"

    1350-1100 v. Chr.

    Palästina gerät unter die Herrschaft der Hetiter. Um 1250 v. Chr. Auszug der ›Kinder Israels‹ aus Ägypten und Eroberung Kanaans.

    1100 v. Chr.

    Seevölker lassen sich an den Küsten Palästinas nieder und dringen später ins Landesinnere vor. Nach ihrem Sieg über die Israeliten zerstören die Philister den Tempel in der Hauptstadt.

    um 1000 v. Chr.

    David, Sohn des Jesse aus Bethlehem, erobert Jerusalem, das er zur Hauptstadt des Vereinigten Königreichs Israel macht. Während seiner jahrzehntelangen Herrschaft dehnt er die Grenzen des Landes aus. Nach seinem Tod um 967 v. Chr. kommt es zu starken Unruhen. Zwischen 900 und 800 v. Chr. erste Kodifizierung der ältesten Gesetze der Tora (2. Buch Moses).
    um 1000 wird jerusalem erobert.
    waren also die juden nicht die ur-einwohner??

    die eroberung durch hellenen

    332 v. Chr.

    Alexander der Große erobert Palästina.

    301 v. Chr.

    Jerusalem kommt unter die Herrschaft der ägyptischen Ptolemäer.

    198 v. Chr.

    Eroberung Jerusalems durch die syrischen Seleukiden. Beginn der Konfrontation zwischen Judentum und Hellenismus. Von Ägypten aus herrschen die hellenistischen Ptolemäer über Israel.
    hier steht nicht von vertreibung durch die römer,
    auch wenn es Aufständen gegen die römer gekommen ist.

    66-73

    Die Juden erheben sich erfolglos gegen die Römer. Vespasian erobert Galiläa. Bürgerkrieg in Jerusalem, Zerstörung von Qumran. Niederschrift der Psalmen.

    70

    Titus, der Sohn des zum Kaiser gekrönten Vespasian, erobert Jerusalem und zerstört den Zweiten Tempel, damit Ende der jüdischen Eigenstaatlichkeit. Masada, das letzte jüdische Bollwerk, wird von den Römern eingenommen. Ab 70 n. Chr. wird die Stadt Jamnia (Yavne) zum Zentrum jüdischen Lebens.

    132-135

    Die Juden erheben sich unter Simon Bar Kokhba erfolglos gegen die Römer, deren Kaiser seit 117 Hadrian ist. Nach der Zerstörung Jerusalems, das in Aelia Capitolina umbenannt wurde, lässt Kaiser Hadrian die Stadt wieder aufbauen. Weil den Juden verboten ist, in Jerusalem zu leben, siedeln Tausende von ihnen in Galiläa.

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